Sind die Sprachen der Primitiven primitiv?
Die Evolutionstheorie glaubt, daß eine höhere Kultur eine höherentwickelte Sprache hervorbringt. Doch empirisch kann man genau das Gegenteil feststellen. Von Dr. med. Wolfgang B. Lindemann.
(kreuz.net) Die rassistisch-darwinistisch angehauchte Völkerkunde des 19. Jahrhunderts hat Menschen,
die noch heute in der Steinzeit leben, als Primitive bezeichnet.Man sah auf Indianer, Aborigines oder Buschmänner herab.
Für Charles Darwin († 1882) waren die Feuerländer, die er von seinem Schiff aus ortete, wenn nicht das „fehlende Zwischenglied“ zwischen Affe und Mensch, so doch zumindest nicht weit davon entfernt.
Um so größer war die Überraschung, als man sich anschickte, die Sprache der „Wilden“ zu studieren.
Oft leisteten christliche Missionare hierbei Pionierarbeit. Sie entdeckten zum Beispiel, daß die Sprache der Feuerländer grammatisch hochkompliziert war und einen riesigen Wortschatz von 30.000 bis 40.000 Wörtern besitzt.
Der durchschnittliche Europäer beherrscht weit weniger Wörter.
Einem besseren Menschenaffen hätte man das eigentlich nicht zugetraut.
Evolutionisten sehen oft in der Höherentwicklung der Kultur den entscheidenden Antrieb der Sprachevolution. Mit der Erfindung von Werkzeugen, dem Zeichnen von Höhlenbildern und den neuen Jagdtechniken sei auch die Sprache komplexer geworden.
Doch in den Sprachen sogenannt primitiver Völker findet man die zu erwartende Primitivität nicht.
Sie alle besitzen Formen für die Vergangenheit, Zukunft, für den Indikativ, Konjunktiv oder Imperativ und viele weitere Ausdrucksformen, die es in den europäischen Sprachen zum Teil gar nicht gibt.
So können die Wintu-Indianer in Kalifornien in ihrer Sprache unterscheiden, ob eine Aussage eine Übernahme vom Hören-Sagen, Resultat einer persönlichen Beobachtung oder einer logischen Schlußfolgerung ist.
Für letztere werden außerdem drei Plausibilitätgrade unterschieden.
Hochkomplizierte Indianersprachen wurden zum Beispiel von den US-Amerikanern in den Weltkriegen eingesetzt. Comanche-Indianer übermittelten als Funker Meldungen in ihrer Muttersprache, die für die feindlichen Beobachtungsdienste praktisch nicht zu entschlüsseln waren.
Dagegen kann man die Verständigung von Schimpansen nach wenigen Tagen verstehen.
Die Sprachen der Eingeborenen in aller Welt sind hochkomplex.
Wir kennen heute Tausende Sprachen – von „primitiven“ und „hochentwickelten“ Völkern.
Aber wir kennen kein Beispiel für einen Zusammenhang zwischen „primitiver“ Kultur und primitivem Sprachniveau.
Vielmehr ist zum Beispiel Englisch – die Sprache der hochentwickelten Welt – grammatisch äußerst simpel im Vergleich zu den Sprachen heute lebender Steinzeitmenschen.
© Bild: Tom Goskar, Creative Commons License
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Freitag, 23. März 2007 15:20
Kurt K.: @ Lutheraner
Manche hier raffen einfach nicht, dass Sprache, die sich innerhalb einiger Jahrtausende entwickelt, nichts
aber auch gar nichts mit Evolution im Sinne der „Evolutionstheorie“ mit Vererbung zu tun hat.
Es ist einzig eine gesellschaftliche Entwicklung derselben, oder haben sich die Menschen seit der Antike nennenswert „evolutioniert“? Im Sinne der ET ist das eine lächerlich kurze Zeitspanne.
Der Wortschatz oder die Grammatik sind NICHT Evolutionsbedingt sondern gelernt.
Es ist einzig eine gesellschaftliche Entwicklung derselben, oder haben sich die Menschen seit der Antike nennenswert „evolutioniert“? Im Sinne der ET ist das eine lächerlich kurze Zeitspanne.
Der Wortschatz oder die Grammatik sind NICHT Evolutionsbedingt sondern gelernt.
Freitag, 23. März 2007 11:05
Lutheraner: Peinliche Kindergeschichten aus dem A.T.
Wer sagt es denn, hier ist der Beweis, der Mensch kann sich zurück entwickeln, von der geistig unabhängigen
Kreatur zum grunzenden Neanderthaler.
„„Die rassistisch-darwinistisch angehauchte Völkerkunde des 19. Jahrhunderts hat,…"“
Sie an, Karl Marx ist Papst, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit sind zur Grundlage politisch korrekten Katholikengeistes geworden.
„„So können die Wintu-Indianer in Kalifornien in ihrer Sprache unterscheiden, ob eine Aussage eine Übernahme vom Hören-Sagen, Resultat einer persönlichen Beobachtung oder einer logischen Schlußfolgerung ist.““
Und was haben die Wintu-Indianer erreicht? Haben sie Zentralheizung in ihren Wigwams? Waren sie auf dem Mond?
Man kann Käse immer wiederholen, es bleibt doch Käse. Kein Wunder, daß euch niemand ernst nimmt.
„„Die rassistisch-darwinistisch angehauchte Völkerkunde des 19. Jahrhunderts hat,…"“
Sie an, Karl Marx ist Papst, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit sind zur Grundlage politisch korrekten Katholikengeistes geworden.
„„So können die Wintu-Indianer in Kalifornien in ihrer Sprache unterscheiden, ob eine Aussage eine Übernahme vom Hören-Sagen, Resultat einer persönlichen Beobachtung oder einer logischen Schlußfolgerung ist.““
Und was haben die Wintu-Indianer erreicht? Haben sie Zentralheizung in ihren Wigwams? Waren sie auf dem Mond?
Man kann Käse immer wiederholen, es bleibt doch Käse. Kein Wunder, daß euch niemand ernst nimmt.
Donnerstag, 22. März 2007 23:03
Franz von Sales: Hm…
Versteht einer der hochentwickelten Personen unter ihnen die Sprache der Vögel???
Ok, lassen sie es mich anders formulieren…
Versteht einer der hochentwickelten Personen unter ihnen die Sprache der Kohlmeise oder des Buchfinken in einem lokalen Gebiet???
Ich behaupte eher nicht –
Ein anderes Problem ist dass kreuz.net und auch andere eher konser… äh will sagen Menschen, die den römischen Glauben in voller Konsequenz und ohne Abstriche voll ausleben, immer wieder den selben Käse heran ziehen.
Keiner der Evolutionstheoretiker arbeitet heute noch mit den Thesen vom klassischen Freud oder klassischen Darwin.
Man stelle sich vor, man würde in der Kirche plötzlich wieder vom klassischen Christentum anfangen, beginnend mit den hellenistischen und dem jüdischen Gedankengut der Urkirche und dem Streit zwischen Paulus und Petrus…
Ok, lassen sie es mich anders formulieren…
Versteht einer der hochentwickelten Personen unter ihnen die Sprache der Kohlmeise oder des Buchfinken in einem lokalen Gebiet???
Ich behaupte eher nicht –
Ein anderes Problem ist dass kreuz.net und auch andere eher konser… äh will sagen Menschen, die den römischen Glauben in voller Konsequenz und ohne Abstriche voll ausleben, immer wieder den selben Käse heran ziehen.
Keiner der Evolutionstheoretiker arbeitet heute noch mit den Thesen vom klassischen Freud oder klassischen Darwin.
Man stelle sich vor, man würde in der Kirche plötzlich wieder vom klassischen Christentum anfangen, beginnend mit den hellenistischen und dem jüdischen Gedankengut der Urkirche und dem Streit zwischen Paulus und Petrus…
Donnerstag, 22. März 2007 22:30
Desperatus: @Johann G.
Sie haben vergessen, darauf hinzuweisen, daß vor 700 000 Jahren keine Steinzeitmenschen gelebt haben können, weil es damals die Erde noch nicht gab, ja, mehr noch, weil es außer dem Chaos und Gott Nichts gab.
Donnerstag, 22. März 2007 21:46
Johann Gambolputty: Babylonische Sprachverwirrung
Vor über 3000 Jahren wusste man schon, warum es so viele verschiedene Sprachen gibt, und immer noch gibt es Leute, die nicht wahrhaben wollen, dass die „Geschichte“ vom Turmbau zu Babel sich so zugetragen hat.
Donnerstag, 22. März 2007 21:13
Bruder Theophil: Mag schon sein…
Vielmehr ist zum Beispiel Englisch – die Sprache der hochentwickelten Welt – grammatisch äußerst simpel
im Vergleich zu den Sprachen heute lebender Steinzeitmenschen.
Ja. Aber erst seit Michael Jackson singt.
Ja. Aber erst seit Michael Jackson singt.
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