Kinderschlachtung
Sand in die Augen
In Wien ist das erste Museum der Welt eröffnet worden, dem es um Vertuschung statt um Darstellung der exponierten Sachverhalte geht.
Auszug aus der Homepage des 'Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch'
Auszug aus der Homepage des ‘Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch’
(kreuz.net, Wien) Am 16. März eröffnete der berüchtigte Wiener Kindertöter Christian Fiala in Wien ein „Museum für Verhütung und Schwangerschafts- abbruch“.

Ausstellungsstücke wie Verhütungsmittel oder Abtreibungsinstrumente sollen angeblich die Geschichte der Fruchtbarkeit und deren „Folgen“ zeigen.

Das Salzburger ‘Ärzteforum für das Leben’ kritisiert in einer Stellungnahme, daß die Kinderabtreibung in dem umstrittenen Museum nur unter dem Gesichtspunkt „der optimalen Durchführung eines operativen Eingriffes“ dargestellt werde.

Das Ziel der Kinderabtreibung, „die Beseitigung eines menschlichen Embryos in seinen ersten Lebenswochen- und monaten“, werde zur Gänze ausgeblendet.

Die Leugnung der Tatsache, daß es sich bei jeder Abtreibung um die Tötung eines Menschen handelt, „zeugt entweder von Unwissenheit oder Ignoranz“, so der Vorwurf des ‘Ärzteforums’.

Offensichtlich sollten Besucher des Museums über diesen Punkt bewußt im Dunkeln gelassen werden, so das ‘Ärzteforum’, das mehr als 300 Mediziner vertritt.

Stolz auf Mord?

Auch der Lebensrechtverein ‘Jugend für das Leben’ kritisiert den Kindermörder in einer Pressemitteilung:

„Will Fiala etwa über sein zweifelhaftes ‘Lebenswerk’ als führender Abtreiber Österreichs Geschichte schreiben? Was soll die Gesellschaft aus diesem Museum lernen?

Können wir stolz darauf sein, unseren ungeborenen Mitmenschen das Recht auf Leben zu verweigern?“ fragt die Pressesprecherin der ‘Jugend für das Leben’, Margret Parzmair.

Vertuschungen

Das Museum erwecke den Anschein, die Kinderabtreibung sei eine Errungenschaft und ein akzeptables Mittel der Geburtenregelung, kritisiert Frau Parzmair. Dadurch werde vertuscht, daß bei jeder Abtreibung ein Mensch stirbt.

Auch die psychischen Abtreibungsfolgen der Mütter würden vertuscht: „Leider informiert das Museum nicht über das seelische Trauma, das eine Abtreibung für viele Mütter darstellt.“

Wenn der Abtreiber den Mut hätte, die Problematik der seelischen Abtreibungsfolgen zur Sprache zu bringen, würde er werdenden Müttern einen größeren Gefallen tun, als durch die Verherrlichung der gegenwärtigen Abtreibungstechniken – so die ‘Jugend für das Leben’.

Fruchtbarkeit als Bedrohung

„Fiala stellt in seinem Museum die Fruchtbarkeit einseitig als unangenehme Begleiterscheinung der Sexualität dar“ – stellt Frau Parzmaier fest.

Das Bestaunenswerte und Schöne an unserer Fähigkeit Leben zu schenken, werde ausgeblendet.

„Auch wir sind nur deshalb am Leben, weil unsere Eltern zu uns ja gesagt haben,“ so Frau Parzmair:

„Seien wir froh, daß die Fruchtbarkeit unserer Eltern nicht folgenlos geblieben ist!“

Dem Vertuschungsmuseum geht es um die optimale Durchführung eines operativen Eingriffes.
Dem Vertuschungsmuseum geht es um die optimale Durchführung eines operativen Eingriffes.
      
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