14:25:35 | Donnerstag, 22. März 2007
In Wien ist das erste Museum der Welt eröffnet worden, dem es um Vertuschung statt um Darstellung der exponierten Sachverhalte geht.

Auszug aus der Homepage des ‘
Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch’
(kreuz.net, Wien) Am 16. März eröffnete der berüchtigte Wiener Kindertöter
Christian Fiala in Wien
ein „Museum für Verhütung und Schwangerschafts- abbruch“.
Ausstellungsstücke wie Verhütungsmittel
oder Abtreibungsinstrumente sollen angeblich die Geschichte der Fruchtbarkeit und deren „Folgen“ zeigen.
Das Salzburger ‘Ärzteforum für das Leben’ kritisiert in einer Stellungnahme, daß die Kinderabtreibung
in dem umstrittenen Museum nur unter dem Gesichtspunkt „der optimalen Durchführung eines operativen Eingriffes“
dargestellt werde.
Das Ziel der Kinderabtreibung, „die Beseitigung eines menschlichen Embryos in seinen
ersten Lebenswochen- und monaten“, werde zur Gänze ausgeblendet.
Die Leugnung der Tatsache, daß es
sich bei jeder Abtreibung um die Tötung eines Menschen handelt, „zeugt entweder von Unwissenheit oder
Ignoranz“, so der Vorwurf des ‘Ärzteforums’.
Offensichtlich sollten Besucher des Museums über diesen
Punkt bewußt im Dunkeln gelassen werden, so das ‘Ärzteforum’, das mehr als 300 Mediziner vertritt.
Stolz auf Mord?Auch der Lebensrechtverein ‘Jugend für das Leben’ kritisiert den Kindermörder in einer
Pressemitteilung:
„Will Fiala etwa über sein zweifelhaftes ‘Lebenswerk’ als führender Abtreiber Österreichs
Geschichte schreiben? Was soll die Gesellschaft aus diesem Museum lernen?
Können wir stolz darauf sein,
unseren ungeborenen Mitmenschen das Recht auf Leben zu verweigern?“ fragt die Pressesprecherin der ‘Jugend
für das Leben’, Margret Parzmair.
VertuschungenDas Museum erwecke den Anschein, die Kinderabtreibung
sei eine Errungenschaft und ein akzeptables Mittel der Geburtenregelung, kritisiert Frau Parzmair. Dadurch
werde vertuscht, daß bei jeder Abtreibung ein Mensch stirbt.
Auch die psychischen Abtreibungsfolgen
der Mütter würden vertuscht: „Leider informiert das Museum nicht über das seelische Trauma, das eine
Abtreibung für viele Mütter darstellt.“
Wenn der Abtreiber den Mut hätte, die Problematik der seelischen
Abtreibungsfolgen zur Sprache zu bringen, würde er werdenden Müttern einen größeren Gefallen tun,
als durch die Verherrlichung der gegenwärtigen Abtreibungstechniken – so die ‘Jugend für das Leben’.
Fruchtbarkeit als Bedrohung„Fiala stellt in seinem Museum die Fruchtbarkeit einseitig als unangenehme
Begleiterscheinung der Sexualität dar“ – stellt Frau Parzmaier fest.
Das Bestaunenswerte und Schöne
an unserer Fähigkeit Leben zu schenken, werde ausgeblendet.
„Auch wir sind nur deshalb am Leben, weil
unsere Eltern zu uns ja gesagt haben,“ so Frau Parzmair:
„Seien wir froh, daß die Fruchtbarkeit unserer
Eltern nicht folgenlos geblieben ist!“

Dem Vertuschungsmuseum geht es um die optimale Durchführung eines operativen Eingriffes.
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