Heilige Schrift
Judas, der Gekreuzigte
Am Dienstag wurde am päpstlichen Bibelinstitut das „Evangelium nach Judas“ vorgestellt. Geschrieben wurde das Werk von einem Bestsellerautor und einem katholischen Exegeten. Letzerer zweifelte schon länger an der traditionellen Darstellung des Judas Iskariot.
Pater Francis Moloney SDB
Pater Francis Moloney SDB
© Catholic University of America
(kreuz.net) Der britische Bestseller-Autor Jeffrey Archer und der australische Neutestamentler, Pater Francis Moloney, haben am vergangenen Dienstag in Rom ihren Roman „Evangelium nach Judas von Benjamin Iskariot“ vorgestellt.

Die Präsentation fand in den Räumlichkeiten des Päpstlichen Bibelinstituts statt.

Pater Moloney hat vor Jahren dort studiert. Er war 18 Jahre lang Mitglied der päpstlichen Theologenkommission. Derzeit ist er Provinzoberer der Salesianer Don Boscos in Australien.

In dem Roman wird behauptet, Jesus habe nie Wasser in Wein verwandelt und sei nicht über das Wasser geschritten. Auch den Sturm auf dem See Geneseret soll er nicht gestillt haben.

Das Buch möchte den Verräter Judas Iskariot in ein besseres Licht rücken.

Nach der Romandarstellung der beiden Autoren hat Judas versucht, Jesus zu retten.

Der Versuch sei mißlungen und Judas fälschlicherweise des Verrats beschuldigt worden.

Judas stirbt im Roman auch nicht – wie in den Evangelien berichtet – durch Selbstmord, sondern wird von den Römern gekreuzigt.

In einem Interview mit der Melbourner Tageszeitung ‘The Age’ erklärt Pater Moloney, daß das Bild, das man heute von Judas habe, vor allem durch das Matthäus-Evangelium geprägt sei.

Der Pater hegt schon lange Zweifel an diesem Bild. Ein Grund dafür sei, daß die Prophezeiungen des Alten Testaments bei Matthäus zu reibungslos erfüllt würden.

Ein Evangelium unter vielen?

Sein Judas-Roman entspricht nach Pater Moloney der langen Tradition der Evangelienschreibung. Wenn Bestsellerautor Jeffrey Archer schreibe, habe er immer seine Leserschaft vor Augen. Auch die Evangelisten hätten für die Leser geschrieben.

Die zahlreichen Evangelien, die in den ersten Jahrhunderten nach Christi Tod niedergeschrieben wurden, beinhalten nach Pater Moloney zwar viel Wahres: Sie hätten jedoch „nie beabsichtigt, tatsächliche Jesusgeschichte zu sein“.

Viele Inhalte der Evangelien seien Frucht der Vorstellungskraft der predigenden jungen Kirche.

Die vier in den Kanon der Bibel aufgenommenen Evangelien hätten ihre Leserschaft am besten angesprochen, deswegen seien gerade sie ausgewählt worden, im Neuen Testament zu stehen.

Mit dem Judas-Evangelium habe er vor allem die menschliche Seite Jesu darstellen wollen. Deswegen habe er einige spektakuläre Wunder gestrichen: „Was ich übrig gelassen habe, sind die Sachen, von denen ich denke, daß sie Jesus möglicherweise wirklich vollbracht hat.“

Er habe einen realistischeren Jesus gezeichnet, einen Jesus, der mit uns mitleide. Die „christliche Kirche“ brauche heute dringend mehr Mitleid.

Warum am Bibelinstitut?

In einem Interview mit ‘Radio Vatikan’ nahm der Rektor des Bibelinstituts, der US-amerikanische Jesuit, Pater Stephen Pisano, Stellung zur Vorstellung des Judas-Evangeliums in den Räumen des Bibelinstituts:

„Der einzige Grund, warum wir die Präsentation hier gestattet haben, ist die Anwesenheit von Pater Francis Moloney, einem Forscher der neutestamentlichen Exegese“ – so Pater Pisano.

Pater Moloney ist ein relativ bekannter Neutestamentler.

Das Schicksal des Apostels Judas habe in allen Phasen der Geschichte Fragen aufgeworfen:

„Pater Moloney soll uns sagen, was wir seiner Erkenntnis zufolge von Judas wissen beziehungsweise nicht wissen. Wir wollen lediglich einen Raum für die wissenschaftliche Diskussion über einen Aspekt des neuen Testaments bieten.“

Pater Pisano ist sich bewußt, daß das Bibelinstitut möglicherweise für die Vermarktung des Buches mißbraucht werden könnte: „Das müssen wir hinnehmen.“

Er findet es problematisch, daß in den Romantext Zitate aus dem Neuen Testament eingeflochten sind. Das könnte für Verwirrung sorgen:

„Ich fürchte, daß die Leute glauben, alles was hier geschrieben steht, ist Geschichte, die sich wirklich ereignet hat. Aber das ist es nicht.“

„Es ist ein Roman.“
      
60 Lesermeinungen
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#60   Czibo Nieznany   14:40:57 | Sonntag, 22. April 2007
Fünftes Evangelium
Es war an der Zeit, auch einmal für Judas aktiv zu werden. Über 2000 Jahre in der Geschichte der Kirche als der Bösewicht dazustehen, war bestimmt keine leichte Aufgabe, besonders weil er nie Gelegenheit hatte, sich zu verteidigen. Allenfalls bei Passionsspielen war er neben dem Christusdarsteller als dessen Gegenspieler eine der dankbarsten Rollen. Nach dem ich das Judas-Evangelium nicht gelesen habe, dem will ich aber gern nachkommen, wünsche ich dem Apostel, dass ihm posthume Rechtfertigung gewährt wird.
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#59   Tridentinus   13:19:53 | Montag, 26. März 2007
Man sollte daraufhin
Einmal Das Denkschema Nikolaus’ von Kues (1401-1464) von der coincidentia oppositorum in Gott bzw. – in ihm unaussprechlich übertroffen – untersuchen, Karl!
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#58   Karl Murx   14:59:08 | Samstag, 24. März 2007
Hier ist ein anderes Evangelium; nicht das des Judas, sondern nach Frank
www.kheper.net/…lah/Frank-gospel.htm
It is this „cross,“ this sacrifice of oneself for the Tiqqun (dialektische Trennung) of Jew and Gentile, that both Sabbatai and Frank, like Jesus before them, took up by their Holy Apostasies to Islam and Christianity. The same can be taken up, even today, by those of us who look to that day when „YHVH shall be One and His Name shall be One.“
Frank angewendet auf Jopothai Z’wo: Wojtyla ist der Heilige Apostat und seine „Kirche“ ist Braut Christi und Hure Babylon zugleich, „simul justa et peccatrix“, Binah und Malkuth.
Wojtyla, ein Mystiker der Antinomie. Nur, in Gott gibt es keine Gegensätze, denn Gott ist einfach.
Diese Gegensätze gibt es nur in den Vorstellungen des Hans-Urs v. Balthasar, Adrienne v. Speyr, Sabbathai Z’vi, Nathan von Gaza und Franks.
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#57   Spätmerker   14:28:56 | Samstag, 24. März 2007
Ist der anonyme Kommentar von Dir?
Anonymus said:
aronbengilad.blogspot.com/…sidic-catholics.html
Dear Bloggers,
Regarding Reb Yakov’s article on Aaron’s Rod, (www.donmeh-west.com/rodofaaron.shtml ) what do you think about the new sacramental form of bishop’s consecration after Vatican II, which is also to be found in the Episcopalian Church since 1979?
So now pour out upon this chosen one
that power which is from you,
the governing Spirit
whom you gave to your beloved Son, Jesus Christ,
the Spirit given by him to the holy apostles,
who founded the Church in every place to be your
temple
for the unceasing glory and praise of your name.
Latin:
Et nunc effunde super hunc Electum eam virtutem, quae a te est, Spiritum principalem, quem dedisti dilecto Filio Tuo Iesu Christo, quem Ipse donavit sanctis Apostolis, qui constituerunt Ecclesiam per singula loca, ut sanctuarium tuum, in gloriam et laudem indeficientem nominis tui.
This form is, according to Vatican texts, supposed to have an example in the West-Syriac ritual for the Inthronisation of a Syriac-Jacobite Patriarch:
„anhar w’oshud law sakultonutho w taybutho hoy d-men ruhokh rishonoyo hoy d’ashlemt l-abrokh habibo d’moran yeshu’ mshiho“
Is this this by accident? Since you said, Rebbe, that the indwelling of the „ruach ha-kaddosh“ is supposed to bring with it a Christification of many, can’t we say, that after Vatican II the Catholics believe that everyone can become a Christian Buddha, a further Christ?
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#56   Karl Murx   12:37:02 | Samstag, 24. März 2007
Danke! Guter Hinweis.
Ich werde mich da einmischen.
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#55   Spätmerker   12:35:58 | Samstag, 24. März 2007
Ich mal Deinen Links gefolgt
Der Dönmeh-Rabbi Yakov Leib Ha-Kohanim hat heutnacht den Blog des Frankisten entdeckt und die ersten Kommentare abgegeben.
Sein erster Eindruck: „not bad!“
aronbengilad.blogspot.com/…sidic-catholics.html
Im Blog ganz unten. Interessant, wie das die Runde macht.
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#54   Karl Murx   11:01:52 | Samstag, 24. März 2007
@Rolf: lesen Sie doch mal meine Beiträge
Ich weiß nicht, wie lange Sie hier schon mitmachen. Ich jedenfalls bin hier nicht als einer bekannt, der aufgrund der angeblichen Schönheit von Ideen diese als Kunst, wahre Mystik etc. rechtfertigen will.
Ich versuche das nur in den Kontext des Werkes und des Lebens von Jopothai Z’wo einzubetten und die Zusammenhänge darzustellen. Wenn man nämlich einmal begriffen hat, daß der frankistische Dönmeh-Rebbe JPII eine andere Religion als Besatzungsmacht in Rom repräsentiert, eben Frank’nchurch, dann kann man die Perversionen dieses Romans unmöglich als Verschulden der römisch-kath. Kirche, der makellosen Braut Christi, ansehen.
Darüber hinaus müssen wir die Religion, der Jopothai Z’wo angehört, verstehen. Wir müssen erkennen, wer alles zu diesem organisierten Netzwerk gehört, das somit eine Sekte bildet. Wenn uns nun ein Frankist das erklärt, ist das ungemein wertvoll.
Gramgebeugt, als leidenender Gottesknecht, ging dieser „Papst“ den Weg in Apostatsie, um so in der Gottferne zu leiden, um allen alles zu sein. Deswegen hat er auch den Koran geküsst, wie auch Sabbathai Z’vi äußerlich zum Islam konvertierte; wie es auch Frank tat, bevor er sich taufen ließ usw. Das ist spirituelle Trilaterale. Wer war Zbigniew Brzezinski anders, als ein Frankist, der erst Präsident der Trilaterale. Auf einer DVD zum Tode JPII ist „Zbig“ einer der Hauptkommentatoren. Die beiden waren Brieffreunde. Sie müssen sich auch begegnet sein. Zbig war 78 während des Konklave in Rom.
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#53   HeinrichvonOfterdingen   11:00:30 | Samstag, 24. März 2007
So funktioniert Propaganda:
Da haben Sie natürlich Recht, was die Verankerung des Glaubens betrifft.
Subtext: Also erstmal, ich stehe auf dem Boden des Glaubens
Aber es sind doch alles nette kleine Ideen, mit denen man sich auseinandersetzen kann.
Subtext: Aber ein wenig in der Scheiße rumrühren kann doch nicht so schlimm sein.
Und wenn da etwas dran ist… was solls, dann muss eben jemand Rehabilitiert werden (eigentlich wurde Judas ja schon von Jesus rehabilitert)
Subtext: Und wenn 100.000 Fliegen sagen, dass Scheiße gut ist, dann kann das doch nicht ganz falsch sein.
Ja, ja schon drauf reingefallen. War auch die Absicht, nebenbei bemerkt. Ist ein guter Trick die Kritikfähigkeit von Leuten mit einer gewissen Bildung auszunutzen. Intellektuelle Folter.
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#52   möchtegern-kathole   10:53:09 | Samstag, 24. März 2007
rolf34 …
… ist ein schönes Beispiel dafür, wie der Roman wirkt. Zunächst stimmt rolf34 noch Sirilo zu dass ein Roman die christliche Überzeugung nicht ausreissen könne.
Unmittelbar danach beginnt er aber schon, die Inhalte des ‘Romans’ zu akzeptieren: „Und wenn da etwas dran ist… was solls, dann muss eben jemand Rehabilitiert werden“
Genau hier funktioniert diese Propaganda – hervorragend.
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#51   rolf34   10:31:35 | Samstag, 24. März 2007
@sirilo
Da haben Sie natürlich Recht, was die Verankerung des Glaubens betrifft. Aber es sind doch alles nette kleine Ideen, mit denen man sich auseinandersetzen kann. Und wenn da etwas dran ist… was solls, dann muss eben jemand Rehabilitiert werden (eigentlich wurde Judas ja schon von Jesus rehabilitert)
Was die Bücher von Dan Brown angeht, kann ich nur sagen: hervorragend geschrieben, aber sicherlich inhaltlich nicht tragbar. Im Buch Sakrileg geht es darum, dass Jesus direkte Nachfahren hat. Da hat bis heute eine Person überlebt. Das dürfte ein lustiger Stammbaum sein, der sich immer nur in einer Linie weiter fortpflanzt. Wenn Jesus Nachkommen gezeugt hätte, wären es bei Fortbestand derer sicher tausende in breit gefächerter Ebene.
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#50   HeinrichvonOfterdingen   10:21:45 | Samstag, 24. März 2007
Lieber Sirilo, lieber Murxer Karl,
ja des Katholen Einwände kratzen an der Oberfläche. Ihre Argumentation erreicht sie gar nicht. Wir kennen doch alle den Roman als ideologisches Werkzeug. Gerade weil er scheinbar alles darf eignet er sich besonders gut als trojanisches Pferd in den Herzen der Menschen. Ihre Argumentation in Ehren, sie läuft doch immer darauf hinaus:Welch prächtiges künstlerisch wertvolles Holzpferd. Die Argumentation des Katholen läuft darauf hinaus: Aber seht mal, welch schädliches Gedankengut in seinem Inneren ist. Beispiele kennen wir ja zur Genüge. Es sei nur an Michael. Ein deutsches Schicksal in Tagebuchblättern (Roman, 1929) des großen Dichters Joseph Goebbels oder an Die letzte Versuchung Christi (1951) des nun wirklich bedeutendsten griechischen Literaten Nikos Kazantzakis erinnert. Sub specie aeternitatis zählen rein literarische Argumente gar nichts. Sub specie aeternitatis unterscheidet man nützliche und schädliche Literatur. Und der Roman um den es hier geht ist wohl in den Händen eines durchschnittlichen Lesers (Sirilo, Murx) der Kategorie der schädlichen Bücher zuzurechnen, allein deshalb übrigens schon, weil sie diese Zusammenhänge nicht durchschauen.
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#49   möchtegern-kathole   10:13:08 | Samstag, 24. März 2007
@Sirilo
sicher wird die Propaganda gegen die katholische Überlieferung von einem echten katholen abprallen – aber nicht unbedingt von jedem halb-katholen … (oder möchtegern-k. ;- )), und davon gibt es sehr viele.
Und dem Teufel geht es auch um diese. Die DanBrowns dieser Welt wissen schon was sie tun. Kämpfen Sie dagegen – bitte.
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#48   Sirilo   10:07:14 | Samstag, 24. März 2007
@möchtgern-kathole
Wenn bei einem Menschen die katholische Überlieferung „im Hirn verankert“ ist, dann kann sie kein noch so reißerischer Roman dort herausreißen. Hereinfallen tun nur die Menschen ohne richtigen Glauben etc., aber für die sind die vielen Wischi-waschi-New-Age-Lebensratbücher u.dergl. viel gefährlicher als ein Roman.
Ich habe nicht den Eindruck, daß sich Romane, die das Christentum historisch unrichtig darstellen, in letzter Zeit gehäuft haben. Die gab es früher auch. Gleich nach der Entdeckung der Qumran-Rollen gab es allerhand Romane, die Jesus als Essener-Guru darstellten.
Den Roman „Die Päpstin“ habe ich gelesen und dann für immer weggelegt, denn es handelt sich um ein schlecht geschriebenes Machwerk. Die Bücher von Dan Brown habe ich nicht gelesen, da ich von glaubwürdigen Informanten gehört habe, es handle sich dabei ebenfalls um schlecht geschriebene Romane.
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#47   Karl Murx   09:56:18 | Samstag, 24. März 2007
@Kathole: Sie verstehen den ideengeschichtlichen Hintergrund nicht
Ihre Einwände kratzen an der Oberfläche.
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#46   möchtegern-kathole   09:54:46 | Samstag, 24. März 2007
@Sirilo
natürlich darf man „was wäre wenn“-Überlegungen anstellen. Aber wenn das mit dem Ziel erfolgt, die katholische Überlieferung in den Hirnen der Menschen aus der Verankerung zu reissen, dann ist es – insbesondere da es ein Kleriker macht – verwerflich.
Diese Geschichten – dazu gehören auch so ‘Romane’ über eine Frau als Päpstin, Jesus sei gar nicht gestorben und wiederauferstanden, er sei verheiratet gewesen und vieles mehr – sind immer als ‘Roman’ gekennzeichnet.
Trotzdem hinterlassen sie bei vielen Lesern das Gefühl, so ähnlich wird das schon gewesen sein, oder das wäre gar nicht so abwegig, und damit wird aus dem ‘Roman’ ein Angriff gegen die christlichen Evangelien.
Sehen Sie nicht den Unterschied, zwischen einer ‘was-wäre-wenn’-Überlegung und dem Versuch, unter dem Deckmantel eines ‘Romans’ die christliche Überlieferung auszuhebeln? Glauben Sie, die entsprechenden ‘Romane’ in den letzten Jahren seien reiner Zufall?
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#45   Karl Murx   09:48:30 | Samstag, 24. März 2007
Hier noch ein schöner Absatz eines Frankisten über JPII.
Frankists were sincere believers in the infallible teachings of faith and morals but did not feel bound to the man-made traditions and prejudices of the church of their time just as they didn’t feel bound by the Rabbinic legalistic approach. They were primarily mystics not theologians and lawyers. They saw a grand vision of what Judaism and Catholicism could be as a Universal uniter of all peoples. The Frankists were ecumenical in an age when ecumenism was not popular. They envisioned not just the union of Jews and Catholics but also of Muslims and Eastern Orthodoxy. Those with a more limited vision interpret these Frankist approaches as insincerity rather than a broad universal approach. John Paul II and Benedict XVI are also condemned, by many narrow insular Catholics, for their broad and loving ecumenical approach.
aronbengilad.blogspot.com/…sidic-catholics.html
Unter diesem Aspekt, ist das „Judas-Evangelium“ zu verstehen.
He (Jacob Frank) decided to go into Turkey as a merchant and learn with the secret Sabbatians called the Donmeh. In Turkey, he outwardly converted to Islam, in the tradition of the Donmeh, with 70 of his followers.
Warum küsste Jopothai Z’vo den Koran? Er ging in den Schuhen Franks. Aus frankistischer Sicht ist Judas jemand, der durch Apostasie die Erlösung vorantreiben wollte.
Das ist die Idee hinter der Veröffentlichung dieses komischen Paters.
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#44   Spätmerker   09:28:37 | Samstag, 24. März 2007
Gröööhl, ha, ha, ha
Es heißt: Phänomenologie
:-D
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#43   Karl Murx   09:15:54 | Samstag, 24. März 2007
Ihr versteht den Hintergrund der Veröffentlichung nicht
Die Rolle des Judas, wie sie hier dargestellt wird, ist im Kontext mit den Ideen Sabbathai Z’vis und Jacob Franks zu betrachten, die Apostasie als „geistiges, erlösendes Leiden“ beschrieben. Der Erzapostat leidet nicht im Fleisch, sondern im Geist. Aus dieser Sicht hatte ein Man wie Judas das begriffen und wollte – Frank und Sabbathai Z’vi zufolge – die Erlösung durch Verrat beschleunigen.
Zur phenomänologischen Theologie JPII. nach Husserl ist noch dieser frankistische Beitrag von Wichtigkeit. Wojtyla in den Schuhen Franks:
One can also perceive that the Frankist insights are the seeds and forerunner of Pope John Paul II’s phenomenological „Theology of the Body“ which draws from Polish Frankist sources. Some extremist authors indeed condemn John Paul II and his teachings due to their Frankist origins, which they perceive as evil. Phenomenology itself has roots in the teachings of Jacob Leib Frank who wished to encourage a spirituality that looked at truth from the perspective of man and his life. This phenomenological approach is also found in the teachings of Rebbe Nachman of Breslov who was influenced by the secret Jewish followers of Frank that remained in the Jewish community. Rebbe Nachman spent 5 years learning with the Zoharist Tzadik Benjamin Ephraim Broida (Brody) his father-in-law who was a rabbi in Ossatin at this time.
aronbengilad.blogspot.com/…sidic-catholics.html
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#42   Sirilo   09:14:53 | Samstag, 24. März 2007
@möchtegern-kathole
Es ist Ihnen ja unbenommen, einen Roman nicht zu mögen, weil er mit den historischen Fakten recht willkürlich umgeht. Trotzdem ist dies das Recht eines Romans, denn ein Roman berichtet nicht, was gewesen ist, sondern er beschäftigt sich mit der Frage: „Wie wäre es, wenn…? Was wäre gewesen, wenn…? Was würde geschehen, wenn…?“ Es gibt Romane, in denen Julius Caesar ermordet wurde, bevor er Gallien erobern konnte, und andere, in denen Adolf Hitler weiterlebte bis in die 1960er Jahre hinein. Hier zu sagen, diese Romane seien zu verwerfen, weil sie historische Fakten auf den Kopf stellen, ist Unsinn, denn ein Roman darf alles, er darf nur nicht langweilen.
Ein Roman ist so etwas wie ein (bewußt organisierter) Traum. Man wirft auch keinem Traum vor, daß er die Wirklichkeit verändert.
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#41   HeinrichvonOfterdingen   09:12:50 | Samstag, 24. März 2007
Falsche Argumentation
Die NPD ist nicht antichristlich. Der Vorsitzende ist Katholik.
Was soll das jetzt beweisen? Die Taten sprechen für sich, die Äußerungen sprechen für sich
Als ob das ein Argument wäre, dass beispielsweise der Papst Katholik ist, wenn man so betrachtet, was er alles kaputt macht.
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#40   GerdEric   23:51:11 | Freitag, 23. März 2007
Zu Judas
Jesus brauchte Judas (wenn denn der Hergang so war und der Sinn so sein sollte), ohne den „Verräter“ wäre Jesus Rolle nichts, wie sein Kreuzestot zu der damaligen Zeit ganz „normal“ für Rebellen war…
zu dem „lieben“ Lutheraner, der hier kräftig Werbung für die NPD macht, die NPD ist von Protestanten gegründet worden, wie auch ein gewisser Hitler Katholik war, was also nicht sonderlich für die NPD und Lutheraners Anliegen spricht…
und wenn ich bedenke, dass hier (aber auch in anderen „christlichen“ Foren) unliebsame Leser (gesperrt oder) in ihren Äusserungen (5 Posts pro Tag) gehindert werden, was wird dann wohl geschehen, wenn erst wieder die „Rechten“ an der Macht sind, werden dann wieder katholische Priester, die nicht der genehmen Linie folgen, wieder in KZs gesperrt, werden dann wieder evangelische Diakone von ihren evangelischen Pfarrern an die Staatmacht ausgeliefert?
Sollte hier tatsächlich zusammen wachsen, was „zusammen“ gehört?
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#39   Mathias Wagener   23:24:12 | Freitag, 23. März 2007
Kein Verständnis
Ich habe wirklich kein Verständnis, daß die Bibel
willkürlich und sei es auch noch so sehr als Roman
ausgegeben verfälscht wird.
Phantastereien finde ich da einfach widerwärtig.
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#38   möchtegern-kathole   23:15:59 | Freitag, 23. März 2007
@Sirilo
ich glaube es ist ein Missverständnis. Ich werfe keinem Roman vor, dass er erfundene Elemente enthält. Dann dürfte man ja auch nichts verfilmen, denn bei einer Verfilmung muss man sich z.B. irgendwelche Kostüme ausdenken.
aber ich werfe es einem Roman gerne vor, wenn er – statt Details (!) dazuzuerfinden – etwas Historisches verdreht. Eine bestimmte Sache falsch darstellt.
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#37   Sirilo   21:32:46 | Freitag, 23. März 2007
@möchtegern-kathole
Selbst der historisch korrekteste Roman verwendet erfundene Elemente (Personen, Geschehnisse, Dialoge), damit es ein Werk der Erzählkunst wird.
Ein Buch mit historischem Thema, in dem nichts erfunden ist, ist kein Roman, sondern eine Biographie oder eine historische Studie.
Einem Roman vorzuwerfen, daß er erfundenes Material enthielte, ist Banausentum. Romane werden nicht geschrieben, um den Leser zu belehren, sondern um ihn zu unterhalten. Wer das nicht weiß, dem ist nicht zu helfen.
(Nur damit Sie mich nicht mißverstehen: Ich halte nichts von dem angekündigten Judas-Roman und werde ihn sicher nicht lesen.)
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#36   Romulus   21:20:18 | Freitag, 23. März 2007
Moderne klerikale Romanciers
Haben diese Typen denn wirklich so viel Zeit? Romane schreiben, die die Welt nicht braucht? Christus spielt am Karfreitag nicht mehr die Hauptrolle, Judas fasziniert viel mehr. Das ist die Botschaft dieser Gutmenschen heute.
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#35   VirFortis   20:57:25 | Freitag, 23. März 2007
lutheraner
die npd ist doch nur auch ein nützlicher idiot des systems.
jede politische herrschaftsordnung hat ihr ureigenes feindbild. das feinbild der jetzigen ist nunmal der faschismus und alles was damit zusammenhängt. die unterstützung einer neofschistischen partei wie der npd füttert den systemapparat wie ein stück fleisch den löwen. die npd ist so dumm sich als watschenmann und bösewicht nr1 für alle gesellschaftsschichten, angefangen vom schüer bis zum pensionisten gebrauchen zu lassen.
obwohl offenkundig ist dass dank des medienimperiums alles was „rechts“ ist verteufelt und gebrandmarkt wird spielen parteien wie die npd mit und geben sich somit als nützlicher systemidiot preis. dabei erkennen sie selber nicht dass paradoxon dass das feinbild dass sie abgeben eigentlich benötigt wird.
lernen sie von den 68ern und von den modernisten in der kirche. beide gruppierungen haben es auf intelligente weise geschaft ein tradiertes wertesysten zu revolutionisieren. eben auf einem intelligenteren weg…
wenn es wirklich soweit kommt dass christen verfolgt werden ruft eben das martyrium. was kann einem mehr genommen werden ausser das leben ?…
–--------
und unterstellen Sie mir nicht ich wäre inaktiv –
sich vor atreibungskliniken demütig anspucken und auslachen zu lassen ist nicht nichts
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#34   Benedikt   20:27:25 | Freitag, 23. März 2007
@ Lutheraner
Die NPD ist nicht antichristlich. Der Vorsitzende ist Katholik.
Was soll das jetzt beweisen? Die Taten sprechen für sich, die Äußerungen sprechen für sich.
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#33   Lutheraner   20:21:21 | Freitag, 23. März 2007
@ VirFortis >
@ VirFortis >
Sie befürchten leider? Ich hoffe, Sie erwarten kein Seelenpflaster von mir?
Sie geben zu, daß wir quasi sowjetische Verhältnisse haben und sind noch immer nicht bereit, sich zu bewegen? Wann sind sie bereit? Wenn Erschiessungskommandos die Straßen säubern? Wenn sie und Ihre Verwandten ins Arbeitslager transportiert werden?
Sozialschmarotzer, Tätervolk, Nazis, Ausländerfeinde – ich fand Aufkleber mit „Deutsche raus!! Was denken Sie, wieviel Zeit Ihnen bleibt?
Diese geistiger Enge und Suche nach faulen Ausreden verursacht mir Erstickungsanfälle. Das ist ein Leben für Tiere. Ich könnte nie so leben!
@ gunther maria michel
Die NPD ist nicht antichristlich. Der Vorsitzende ist Katholik. Das will nur niemand publizieren.
Zum anderen hat die NPD nicht vor, aus der EU auszutreten. Das ist ja das Paradox aller Rechtsparteien!
Wenn sie es vor hätte, würde das die gesamte Programmatik einfärben, alle wüßten davon. Die Medien müßten ihren Nazi-Feldzug ganz neu überdenken. Also, sie hat es nicht vor.
Nein, die Deutschen sind ein feiger Haufen undankbarer Waschlappen und für ihren Untergang selbst verantwortlich. Dafür gibt es nichts, nur die Hölle, hier und in der Nachwelt!
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#32   möchtegern-kathole   19:47:21 | Freitag, 23. März 2007
@georg
und was nützt es hier, wie Sie und Ihre Professoren den Begriff ‘Roman’ an der Uni verwenden? Viele Leser werden natürlich einiges als „wahr“ annehmen, und das scheint dann auch der Beweggrund für solche Bücher zu sein. Ähnliches hatten wir ja schon öfters.
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#31   st.georg   19:32:39 | Freitag, 23. März 2007
@möchtegern
die aussage ist nicht falsch, sondern nur ihre falsche interpretation – glauben sie mir, auch wenn es eine weile her ist : ich habe mal germanistik – ndl studiert roman = fiktion, sonst kein! roman :-[
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#30   möchtegern-kathole   19:28:57 | Freitag, 23. März 2007
@Sirilio und Georg
zum einen kenne ich mindestens 1 historischen Roman, der die Tatsachen nicht verbiegt. Ihre Aussage, es gäbe sowas nicht, ist somit leider sachlich falsch ^-^
Zum anderen, zur Hauptsache: es ist eine hinterhältige Sache, Lügen zu verbreiten und dazuzusagen, es wäre ja nur ein „Roman“ – also deshalb kein Grund zur aufregung. Es ist natürlich so, dass ein Teil er Menschen – viellicht nicht der intelligenteste – das für bare Münze hält.
Um so mehr wenn es ein Geistlicher schreibt.
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#29   Sirilo   19:19:17 | Freitag, 23. März 2007
möchtegern-kathole
Jeder Roman ist mehr oder weniger erfunden, also fiktiv. Wenn historische Tatsachen in einem Roman verändert werden, so hat das nichts mit der „Boshaftigkeit des Autors“ zu tun, sondern kann z.B. im Wunschdenken des Autors seinen Ursprung haben. „Was wäre gewesen, wenn…“ Jeder Roman ist mehr oder weniger spekulativ. Von einem Roman die historische Genauigkeit und Objektivität einer historischen Abhandlung zu erwarten ist naiv.
Wenn auf einem Buch „Roman“ draufsteht, weiß jeder, daß der Inhalt fiktiv ist. Das muß nicht noch extra dazugeschrieben werden.
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#28   st.georg   18:00:03 | Freitag, 23. März 2007
@möchtegern…
ich muss sirilo unterstützen : ein roman ist zzsg. „bedeutungsimanent“ fiktiv – es gibt keine „nicht fiktiven“ romane – also bitte keine künstlichen aufgeregtheiten
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#27   möchtegern-kathole   17:28:02 | Freitag, 23. März 2007
@Sirilo
es gibt vollkommen erfundene Romane, es gibt historische Romane, die die Tatsachen richtig darstellen und nur unwesentliches Beiwerk dazumischen, und es gibt Romane, die die historischen Tatsachen verbiegen und verdrehen.
Bei letzteren ist die Boshaftigkeit des Autors offenkundig. Und da darf man sagen, der Autor sollte seine Verdreherei auch zugeben und er solle das als „fiktiv“ bezeichnen.
Was gefällt Ihnen an dieser meiner Forderung an den Autor nicht?
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#26   gunther maria michel   17:26:02 | Freitag, 23. März 2007
@Lutheraner.
In Frankreich und anderswo gibt es so etwas, siehe z.B. die Bewegung „Renouveau Français“ (website www.renouveaufrancais.com/index.php?txt=internatio…).
Wir Deutschen scheinen uns da schwer zu tun. Wir denken lieber, statt zu handeln. Oder aber es wird unchristlich resp. antichristlich, wie bei der NPD.
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#25   VirFortis   17:25:30 | Freitag, 23. März 2007
Lutheraner
Leider befüchte ich dass eine solche Partei keine Chance hätte.
Erstens würde deren Existenz medial totgeschwiegen.
Würde sie aber dennoch eine gewisse Popularitätsstufe erreichen würde diese Partei als der personifizierte Gottseibeiuns persönlich hingestellt werden.
Ein Eu-Ausstieg ist unmöglich. – Von der Sowjetunion hat man sich auch nicht abspalten können wie man am Prager Frühling sah. – Leider…
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#24   Sirilo   17:25:02 | Freitag, 23. März 2007
@möchtegern-kathole
Auch historische Romane sind Fiktion. Nur ein sehr naiver und unkundiger Leser wird einen Roman als Geschichtswerk auffassen. Und gerade in historischen Romanen wird die historische Wahrheit oft ignoriert, weil es so dem Autor und seinem Streben nach Spannung mehr in den Kram paßt. (Ich habe in letzter Zeit mehrere historische Romane gelesen, bei denen sich mir die Nackenhaare sträubten ob der historischen Fehler, Schlampereien und Willkürmaßnahmen des Autors.)
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#23   möchtegern-kathole   17:19:04 | Freitag, 23. März 2007
Auch Sirilio …
… weiss, dass es Romane gibt, die auf historischen Dingen beruhen und diese nur ausschmücken, damit die Geschichte leserlicher wird.
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#22   Lutheraner   17:08:25 | Freitag, 23. März 2007
@ VirFortis EU-Austritt
Keine christlichen Schriftgelehrten, sondern eine Partei, die sich zum EU-Austritt bekennt ist das Erfordernis der Zeit!
Das zeigte ein offenes Ohr für die Probleme des Volks, dessen Stimmung skeptisch bis verängstigt ist, was ALLE Umfragen zur EU mit absoluten Mehrheiten über 90 % bewiesen haben!
Wir bauchen eine Wahl-Alternative zum korrumpierten Parteien-Sumpf! Dann wird der christliche Geist von selber frei!
Diese von anti-demokratischen EU-Kadern postulierten 50 Jahre EU-Jubelfeiern sind schlimmste KP-Propaganda, denn die Römischen Verträge waren reine Wirtschaftsverträge! Man überläßt doch nicht dem das Sagen über seine Familie, dem man sein Auto verkauft hat!
Was ist wohl noch absurder, als die Montanunion für Kohle und Stahl als Vorläufer eines zentralisierten EU-Parlaments zu bezeichnen?
Von einer Abgabe politischer Souveränitätsrechte über Deutschland stand in den Verträgen nichts!
Wir brauchen keine Revolution, sondern eine christlich geführte Konterrevolution!
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#21   Sirilo   17:05:25 | Freitag, 23. März 2007
möchtegern-kathole
Ein Roman ist *immer* fiktiv!
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#20   möchtegern-kathole   16:39:48 | Freitag, 23. März 2007
wenn der hochwürdige Herr seinen Roman …
… denn wenigstens als fiktiv darstellen würde …
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#19   gunther maria michel   16:39:45 | Freitag, 23. März 2007
Werter Benedikt,
der Schmarrn ist im sogenannten Barnabas-Evangelium enthalten, einer mittelalterlichen Fälschung. In Deutschland wird dieses Machwerk besonders von Herrn Salim Spohr verbreitet, einem vom katholischen Glauben abgefallenen Muslim (ursprünglich wollte er Priester werden), der einen eigenen Verlag gegründet und das „Barnabas“-Evangelium herausgegeben hat. Danach wäre Judas anstelle von Jesus am Kreuz gestorben. Das kommt der Irrlehre im Koran entgegen, wonach nicht Jesus am Kreuz gestorben wäre, sondern ein anderer, der ihm ähnlich sah – womit Mohammed elegant die christliche Erlösungslehre beseitigt.
Daß ein Pallottinerpater so etwas kolportiert und dazu nach im Vatikan vorstellt – das ist ja apokalyptisch.
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#18   Benedikt   16:13:39 | Freitag, 23. März 2007
Roman
Wenn der Roman sich wenigstens an einer existenten Judas Theorie orientieren würde. Aber das?
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#17   Schüttel   15:44:40 | Freitag, 23. März 2007
@ Giuseppe: wie es vonstatten geht?
Indem die FSSPX-Bischöfe Diözesen errichten!
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#16   Guiseppe   15:20:26 | Freitag, 23. März 2007
Der Begriff „Parallelkirche“
Guiseppe: „Also noch eine weitere Parallelkirche?“
HvO: „Wie meinen Sie das? Eine weitere Parallelkirche neben der bestehenden, der Amtskirche?“
Das mit der Parallelkirche war ja meine Frage an Schüttel.
Der Begriff Parallelkirche wird verwendet für eine „Kirche“ die sich „gegen Rom“ wendet und parallel zu vatikanischen Beschlüssen/Lehrinhalte einen eigenen Weg geht. Eine Parallelkirche hat sich in Deutschland herausgebildet. Diese steht oft im Einvernehmen mit Politikern des Staates (von denen so einige im ZdK ihr Unwesen treiben). Beste Beispiele dieses Ungehorsams einer Parallelkirche in Deutschland gegenüber dem Papst sind die Königsteiner Erklärung (1968) und die Art der Kollaboration in der Schwangerenkonfliktberatung mit dem Staat bis 1999 (mit Vergabe von kindstötungsrelevanten Abtreibungsscheinen). Diese „Parallelkirche“ sieht auch die Duldung (und unterschwellige Unterstützung) des Vereins „Donum Vitae“ vor, was die Glaubenskongragation in Rom (Kard. Levada) mit großer Sorge betrachtet, wie sie auch kürzlich in einem Schreiben betonte.
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#15   HeinrichvonOfterdingen   14:23:17 | Freitag, 23. März 2007
Lieber Giuseppel,
Schüttel: „…ob die FSSPX als treue Vertreterin der Tradition und der Glaubenswahrheit nicht langsam eine Gegenhierarchie aufbaut, „damit die Kirche fortbesteht“ und nicht endgültig in die Hände der Verräter und Judasse fällt.“
Also noch eine weitere Parallelkirche?
Wie meinen Sie das? Eine weitere Parallelkirche neben der bestehenden, der Amtskirche?
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#14   Tridentinus   14:08:21 | Freitag, 23. März 2007
@Schüttel
Woher kennen Sie das Innerste des Herzens Papst Benedikt XVI.? Keine Spekulationen und Vereinnahmungen, bitte!
Der Aufruf zur Errichtung einer jurisdiktionellen Gegenhierarchie ist Aufruf zum Schisma, selbst wenn Sie Benedikt XVI. in pectore mit ins Boot nehmen wollen!
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#13   Guiseppe   14:08:00 | Freitag, 23. März 2007
@Schüttel
Schüttel: „… eine Gegenhierarchie iurisdiktioneller Art (auf die EB Lefebvre noch verzichtete) gefordert ist …“
Wie soll das Ihrer Meinung nach vonstatten gehen? Haben Sie einen konkreten Vorschlag zur Vorgehensweise?
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#12   Karl Murx   13:59:53 | Freitag, 23. März 2007
Ex oriente lux? Mitnichten!
Damaszener: bitte nicht in die falsche Richtung laufen. Konzilskirche ist weder römisch, noch katholisch, einfach nur Besatzungsmacht, eben Frank’nchurch!
Zum Heulsusencoaching: super Vorschlag!
Aber noch besser, einfach Hans-Urs von Bastard und seine Prophetin Adrienne von Spucker lesen, oder auf französisch, die Bücher von Père Galot SJ und auf englisch, die Schriften von Weinandy. Der Heulsusengott wird dort als „new orthodoxy“ ausgegeben.
:-!
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#11   Schüttel   13:55:31 | Freitag, 23. März 2007
Giuseppe, schüttel dich ruhig weiter!
nicht eine Parallelkirche, sondern die wahre una sancta catholica et apostolica Ecclesia! Diese ist in Rom nur noch rudimentär vorhanden (etwa auch im innersten Herzen Bendikt XVI.), weshalb nicht ein Gegenpapst, sondern eine Gegenhierarchie iurisdiktioneller Art (auf die EB Lefebvre noch verzichtete) gefordert ist angesichts des Judas-Skandals und ähnllicher Skandale.
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#10   Guiseppe   13:41:28 | Freitag, 23. März 2007
Einfach nur zum KopfSCHÜTTELn …
Schüttel: „…ob die FSSPX als treue Vertreterin der Tradition und der Glaubenswahrheit nicht langsam eine Gegenhierarchie aufbaut, „damit die Kirche fortbesteht“ und nicht endgültig in die Hände der Verräter und Judasse fällt.“
Also noch eine weitere Parallelkirche?
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#9   deixter   13:34:18 | Freitag, 23. März 2007
Hofft nicht auf die Freigabe der tridentinischen Messe
Wie kann man bei solchen Skandalen aus dem Vatikan noch die Freigabe der tridentinischen Messe erwarten?
Nach menschlichem Ermessen sehe ich da schwarz, aber ich hoffe auf die Gnade und Vorsehung Gottes und die Erhörung der Gebete vieler Gläubiger.
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#8   VirFortis   13:11:02 | Freitag, 23. März 2007
@Lutheraner
Im Missionsgebiet Mitteleuropa brauchen wir eine Avantgarde revolutionärer Christen mit fundiertem intellektuellen Fundament, keine weichen sensiblen Betroffenheitsapostel oder sozialaktive Neotheologen.
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#7   Lutheraner   13:05:22 | Freitag, 23. März 2007
Das ist ja zum Weinen
„„Er habe einen realistischeren Jesus gezeichnet, einen Jesus, der mit uns mitleide. Die „christliche Kirche“ brauche heute dringend mehr Mitleid.““
Wußte gar nicht, daß Selbstmitleid noch steigerungsfähig ist? Wie wäre es mit Heulsusencoaching für christliche Männer?
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#6   Johannes Damaszenus   13:01:59 | Freitag, 23. März 2007
Unfassbar
Welche Selbstzerstörung des Glaubens durch die eigenen Leute!
Man kann es kaum glauben. Langsam fürchte ich, daß das Heil nur noch in der Hindwendung zur Orthodoxie liegen kann.
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#5   Karl Murx   12:35:37 | Freitag, 23. März 2007
Eine Gegenhierarchie, die sich der katholischen Hierarchie widersetzte, wäre nicht gottgefällig
Wohl aber ein D-Day gegen die sabbatianische Dönmeh-Besatzungsmacht, welche sich in Rom eingenistet hat.
Nun erzählt aber die FSSPX jedem, daß Frank’nchurch die katholische Kirche sei. Der katholischen Kirche und ihrer Lehre darf man sich aber nicht widersetzen.
Das, was da dieser „Pater“ veröffentlicht, ist eines Sabbathai Z’vi und eines Jakob Frank ohne weiteres würdig.
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#4   Schüttel   12:27:13 | Freitag, 23. März 2007
Nach diesem skandalösen Missbrauch
des päpstlichen Bibelinstitutes für kommerzielle Zwecke ist ernsthaft zu überlegen, ob die FSSPX als treue Vertreterin der Tradition und der Glaubenswahrheit nicht langsam eine Gegenhierarchie aufbaut, „damit die Kirche fortbesteht“ und nicht endgültig in die Hände der Verräter und Judasse fällt
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#3   Karl Murx   12:13:31 | Freitag, 23. März 2007
Ach wie schön, noch mehr Dönmeh-Kebab
Der Dönmeh Rebbe Yakov Leib ha-Kohanim hätte sicherlich seine Freude daran.
Hier ist seine Reinterpretation des Todes Jesu:
www.donmeh-west.com/ToDie.shtml
Nach ihm forderten die Juden den Tod Jesu, weil sie ja gerade wußten, daß er für ihre Sünden sterben würde. Darum schrien sie: Ans Kreuz mit IHM!
Judas hatte das natürlich noch besser gewußt.
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#2   Bruder Theophil   12:11:46 | Freitag, 23. März 2007
Ein neues Werk in der Rubrik:…
…Bücher, die die Welt nicht braucht. Sakrileg lässt grüssen.
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#1   st.georg   12:08:59 | Freitag, 23. März 2007
und nun?
„Es ist ein Roman.“…der letzte satz sagt alles
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