Rücktritt mit 50
Bischof vor der Hochzeit?
Letzte Woche trat ein erst fünfzigjähriger europäischer Militärbischof zurück. Jetzt spekulieren die Medien seines Landes über das Privatleben des Geistlichen.
(kreuz.net, Budapest) Der resignierte ungarische Militärbischof, Mons. Támas Szabó (50), will angeblich heiraten.

Das berichteten die ungarische Tageszeitung „Nepszabadsag“ und das Internet-Portal ‘index’ unabhängig voneinander. Sie beriefen sich auf „zuverlässige Quellen“.

Der Bischof wolle seine Freundin ehelichen, die er in der charismatischen Erneuerungsbewegung kennengelernt habe.

Mons. Szabo sagte gegenüber der Nachrichtenagentur MTI, er wolle über seine privaten Angelegenheiten nicht in der Öffentlichkeit sprechen. Auch der ungarische Episkopat äußerte sich bislang nicht zu den Gerüchten.

Mons. Támas Szabó
Mons. Támas Szabó
Allerdings wurde das Bild des Bischofs auf der Webseite der Ungarischen Bischofskonferenz entfernt. Er wird auch bei den emeritierten Oberhirten des Landes nicht aufgeführt.

Papst Benedikt XVI. nahm den Rücktritt von Mons. Szabo am 15. März auf dessen Wunsch hin an.

Offizielle Gründe verlauteten aus dem Vatikan keine.

Die offizielle Bekanntgabe des Rücktrittes durch den Vatikan verweist – wie immer, wenn ein Bischof nicht aus Altersgründen zurücktritt – auf Kanon 401 Paragraph 2 des Kirchenrechtes.

Dieser Kanon bestimmt, daß ein Bischof seinen Rücktritt einreichen muß, wenn er wegen einer Krankheit oder wegen „anderer schwerwiegender Gründe“ daran gehindert ist, sein Amt auszuüben.

Mons. Szabo arbeitete von 1993 bis 1999 als Sekretär des aus Mainz stammenden Erzbischofs Karl-Josef Rauber, der damals als Nuntius in Budapest war.

Bischof Szabó wurde im August 1988 zum Priester geweiht.

Im November 2001 ernannte Papst Johannes Paul II. den 45jährigen zum ungarischen Militärbischof. Militärisch besaß er den Rang eines Brigadegenerals.

Am 12. Januar 2002 wurde er zum Bischof geweiht.
      
25 Lesermeinungen
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#25   r.ruhrgebietler   13:59:10 | Donnerstag, 29. März 2007
@landorganist – und wieder daneben!
diese Seite ist katholisch! Und Sie werden das nie verstehen, weil Sie nicht nachdenken WARUM DIESE WEBSITE katholisch ist. Es stimmt zwar: wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe! Aber der Ihnen vor ist doch mit feiern beschäftigt und nicht Seelenwerbung für den ewigen Himmel!
Lasse Sie doch Ihren Hass auf die röm.-kath. Kirche in anderen Foren ab – oder sollte man Sie dort schon gesperrt haben?!?!?
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#24   Marcell   21:38:25 | Montag, 26. März 2007
@landorganist
also, diese katholische Homepage kämpft gegen die Feinde Christi, deshalb ist sie ihnen unangenehm. punkt…
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#23   hähnchen   12:29:25 | Montag, 26. März 2007
Was soll das ?
Warum werden eigentlich immer solche Negativbeispiele, die es immer gab, auf kreuz.net so ausgeweidet ? Hiermit befriedigt man doch lediglich die plumpe Neugier des Pöbels ! Skandale in den Tradikreisen demgegenüber werden stets unter den Teppich gekehrt. Das ist einseitig, wobei man meiner Meinung nach sich weder hier wie dort an solchen Skandalen weiden sollte. Wem nützt es ? Was hat man davon ? Das ist Voyeurismus a la Blick oder Kronenzeitung und dazu angetan, die Erhabenheit der Kirche zu beschädigen:„Wer von Euch ohne Sünde ist , der werfe den ersten Stein“
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#22   landorganist   20:32:38 | Sonntag, 25. März 2007
@marcell
Sie meinen also, diese Seite sei katholisch. Tut mir leid, aber damit erledigt sich jede Entschuldigung, Sie arme Seele!
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#21   Marcell   12:10:41 | Sonntag, 25. März 2007
@Gotthard
das ist eine Neuheit für mich: hat sich das Barokk 1965 beendet?! oder leben einige Gemeinschaften noch in dieser Zeit? also, heute gibt es doch mehrere Alternativen…
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#20   Gotthard   23:38:10 | Samstag, 24. März 2007
@marcell
sie geht nicht um die Person, sondern die Situation. und diese Situation ist für die heutige Kirche sehr typisch.
die heutige Situation ist um ein vielfaches besser als die Situation des Barock … Mätressen der Bischofe gehörten fast zum guten Ton…
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#19   Marcell   19:17:31 | Samstag, 24. März 2007
@landorganist
Unsinn… warum wäre diese Homepage nicht katholisch?! das halte ich für eine Beleidigung auch von mir. bitten Sie mich um Entschuldigung.
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#18   landorganist   18:52:34 | Samstag, 24. März 2007
Natürlich
würde Hetznet niemals darüber berichten, wenn ein Bischof ein Altenheim oder ein Krankenhaus segnen würde, positives über die „V2-Bischöfe“ zu verbreiten gehört nicht zu den Aufgaben dieses nichtkatholischen Organs, es sei denn, einer von den schismatischen Pius-Anführern würde sowas tun, aber die fragt, gottlob, keiner.
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#17   Jörg Guttenberger, Köln   18:18:50 | Samstag, 24. März 2007
Heirat des Militärbischofs
Laut „DIE WELT“ vom 24.3.2007, S. 32, stimmt die Nachricht.
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#16   Marcell   22:16:04 | Freitag, 23. März 2007
Person oder doch nicht
für mich… doch ist es keine „persönliche“ Geschichte aus meiner Sicht. sie geht nicht um die Person, sondern die Situation. und diese Situation ist für die heutige Kirche sehr typisch.
(noch etwas…: das Blatt „Népszabadság“ ist das Blatt der kommunistischen Diktatur.)
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#15   Gotthard   21:41:43 | Freitag, 23. März 2007
Bedeutende Persönlichkeit
wen interessiert schon die persönliche Geschichte dieses absolut unbekannten Bischofs? Für wen wurde also diese Geschichte publiziert?
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#14   Marcell   21:31:21 | Freitag, 23. März 2007
also…
…die Geschichte ist kein Gerücht und keine Lüge. und hat mit kreuz.net nichts zu tun… bitte, die Redaktion über die persönlichen Eindrücke in e-mail informieren! ein sehr naher Freund des Bischofs ha es bestätigt, dass er bestimmt das Priesteramt verlassen wird. (das kann man im Internet auf ungarisch lesen.) also, ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser guter Freund doch nichts weiß oder absichtlich lügt, weil er dem Bischof schlechtes will… er ist auch sehr traurig wegen der Geschicte mit den Mitglieder der Gemeinschaft des Bischofs zusammen.
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#13   DocRöntgen   18:41:31 | Freitag, 23. März 2007
@Sirilo
Gerüchte kochen & verbreiten ist das Lebenselixier einiger
Anwesender hier. Eine etwas dürftige Aufgabe zwar, aber
die betreffenden Personen werden im Alltag (außerhalb des Netzes) nicht gehört oder müssen mit Verhaftung rechnen, wenn sie allzu dreist Lügen verbreiten. Daher der sich hier breit machende „Stil“…
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#12   Karl Murx   17:12:19 | Freitag, 23. März 2007
@Sirilo
Si res palam est, repetitio peccatum non est!
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#11   nonnobisdomine   17:05:22 | Freitag, 23. März 2007
@ mahner
Man muß sich jedoch die Worte von duc auf der Zunge zergehen lassen.
Heiraten können nur Mann und Frau, nicht jedoch Mann und Mann.
Und für die richtige Verwendung von Begrifflichkeiten sollte man schon kennen.
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#10   Sulpicius   17:05:06 | Freitag, 23. März 2007
Wieso…
die vermeintliche Verderbtheit des derzeitigen Klerus
„vermeintliche“? :-D
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#9   Sirilo   17:02:43 | Freitag, 23. März 2007
Warum müssen Gerüchte breitgetreten werden?
Als ich vor 55 Jahren den Beichtunterricht erhielt, gab es im Beichtspiegel noch die Frage: „Habe ich ohne Not über die Schwächen oder Fehler anderer in der Öffentlichkeit geredet?“
Heute hält sich nicht einmal die Redaktion von „katholischen Nachrichten“ an diese Regel. Nein, die Redaktion von Kreuz.net wartet nur darauf, daß man wieder irgendeinem Bischof etwas anhängen kann, auch wenn es nur Gerüchte und üble Nachreden sind und die Person eigentlich kaum einen interessiert. Wichtig ist nur, daß Kreuz.net wieder einmal scheinheilig die vermeintliche Verderbtheit des derzeitigen Klerus darstellen kann.
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#8   Sulpicius   17:02:08 | Freitag, 23. März 2007
Ich wußte doch,…
Der Bischof wolle seine Freundin ehelichen, die er in der charismatischen Erneuerungsbewegung kennengelernt habe.
… daß die charismatischen Erneuerungsbewegungen nichts taugen… :-D
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#7   Nikolaus   16:42:04 | Freitag, 23. März 2007
TypTyp
Bischof Altmann von Passau wurde im 11. Jhdt. von seinem Klerus vertrieben, weil er den Zölibat einforderte. Er gründete daraufhin das Stift Göttweig.
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#6   Typ   16:30:39 | Freitag, 23. März 2007
So allgemein
Wenn ich mich da noch richtig erinnere, dann zeigen die Akten bischöflicher Visitationen aus dem 17. Jahrhundert, dass der Zölibat eh nie wirklich beachtet wurde und dass es schon ein Erfolg war, wenn der Bischof seine Priester davon abbringen konnte, mehr als zwei Frauen zu haben.
Was lernen wir daraus? Vor dem II. Vatikanischen Konzil war alles besser, und die 2200 Dreckskerle der Räubersynode sind an allem Schuld! :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#5   mahner   16:26:14 | Freitag, 23. März 2007
@ nonnobis
duc… hat leider recht. Beim heutigen Klerus muß man froh sein, wenn das Gspusi weiblich ist. Das ist keine Dummschwätzerei, sondern traurige Wahrheit!!!! :'( :'( :'(
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#4   nonnobisdomine   16:09:17 | Freitag, 23. März 2007
@ duc in altum
Sie sind ein Schwätzer. Ein Dummschwätzer noch dazu.
Und hierzu ist jeder weitere Kommentar entbehrlich.
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#3   Marcell   16:02:44 | Freitag, 23. März 2007
genau
alles kann ich aus Ungarn bestätigen.
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#2   Typ   16:00:17 | Freitag, 23. März 2007
Aha??
Jetzt spekulieren die Medien seines Landes über das Privatleben des Geistlichen.
kreuz.net hingegen ist da gaaaaaaaaaanz anders! :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#1   duc in altum   15:49:10 | Freitag, 23. März 2007
Hoffentlich …
heiratet er wenigstens eine Frau … o^/
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