Volksaltar
In welche Richtung?
Im September 2000 veröffentlichte die vatikanische Gottesdienstkongregation ein Dokument über die Zelebrationsrichtung während der Heiligen Messe.
Messe im Wiener Don Bosco Haus
Messe im Wiener Don Bosco Haus
(kreuz.net) Die Gottesdienstkongregation wurde [von Christoph Kardinal Schönborn] angefragt, ob die Formulierung bei Nr. 299 der ‘Institutio Generalis Missalis Romani’ eine Norm beinhaltet, wonach die Haltung des Priesters ‘versus absidem’ – zu Gott hin – bei der Feier der Heiligen Messe ausgeschlossen sei.

Die Gottesdienstkongregation antwortet nach reiflicher Überlegung und im Licht der liturgischen Vorgeschichte folgendermaßen:

Nein – und zwar in Übereinstimmung mit der folgenden Erklärung, die verschiedene Elemente enthält, die einbezogen werden müssen.

Zunächst ist zu beachten, daß das Wort ‘expedit’ – „es gebührt sich“ – in Nr. 299 der ‘Institutio Generalis Missalis Romani’ keine Verpflichtung beinhaltet, sondern eine Empfehlung darstellt, die sich auf einen freistehenden Altar und auf die Zelebration „zum Volk hin“ bezieht.

Der Satzteil „wo es möglich ist“ bezieht sich auf verschiedene Elemente, so zum Beispiel auf die Topographie des Ortes, die Verfügbarkeit von Raum, den künstlerischen Wert des existierenden Altars sowie die Sensibilität der Menschen, die in einer bestimmten Kirche an der Zelebrationen teilnehmen usw.

Er bestätigt, daß die Hinwendung zur Versammlung hin angemessener scheint, insofern sie die Kommunikation erleichtert (vgl. das Editorial in der Zeitschrift ‘Notitiae’ 29 [1993] 245-249), ohne allerdings die andere Möglichkeit auszuschließen.

Was immer die Haltung des zelebrierenden Priesters sein mag, es ist klar, daß das eucharistische Opfer dem einen und dreieinigen Gott dargebracht wird, und daß der erste, ewige Hohepriester Jesus Christus ist, der durch den Dienst des Priesters handelt, welcher der Messe sichtbar als sein Instrument vorsteht.

Die liturgische Versammlung nimmt an der Zelebration kraft des allgemeinen Priestertums aller Gläubigen teil. Dieses erfordert, daß der Dienst des geweihten Priesters in der eucharistischen Synaxis ausgeübt wird.

Die äußere körperliche Haltung – in Rücksicht auf die Kommunikation zwischen den verschiedenen Mitgliedern der Versammlung – muß von der inneren geistlichen Orientierung aller unterschieden werden.

Es wäre ein schwerer Fehler zu glauben, daß die Opferhandlung zunächst auf die Gemeinschaft ausgerichtet ist. Wenn der Priester zum Volk hin zelebriert – was legitim und häufig zu empfehlen ist –, muß er seine geistliche Haltung als Repräsentant der ganzen Kirche immer „durch Jesus Christus auf Gott“ hinlenken.

Auch die Kirche, die in der teilnehmenden Versammlung eine konkrete Gestalt annimmt, ist in ihrer ersten geistlichen Bewegung ganz „auf Gott“ hingeordnet.

Es scheint, daß die alte Tradition – wenn auch nicht ausnahmsfrei – darin bestand, daß der Zelebrant und die betende Gemeinschaft „versus orientem“ ausgerichtetet waren.

Das ist die Richtung, aus der das Licht, das Christus ist, herkommt. Es ist nicht ungewöhnlich für die alten Kirchen, nach Osten ausgerichtet zu sein, so daß der Priester und das Volk während des öffentlichen Gebetes „versus orientem“ ausgerichtet waren.

Es konnte auch vorkommen, daß die Apsis der Kirche den Osten symbolisch repräsentierte, wenn es – beim Bau der Kirche – Raum- oder andere Probleme gab.

Heute bedeutet der Ausdruck „versus orientem“ häufig „versus apsidem“, und wenn man „versus populum“ sagt, ist nicht der Westen, sondern eher die anwesende Gemeinschaft gemeint.

In der alten Kirchenarchitektur befand sich der Platz des Bischofs oder des zelebrierenden Priesters im Zentrum der Apsis, wo er sitzend und zur Gemeinschaft gekehrt, die Verkündigung der Lesungen anhörte.

Dieser Sitz des Vorstehers wurde nicht der menschlichen Person des Bischofs oder Priesters zugeschrieben, noch seinen intellektuellen Gaben, nicht einmal seiner persönlichen Heiligkeit, sondern seiner Rolle als Werkzeug des unsichtbaren Pontifex, welcher der Herr Jesus ist.

Im Falle einer alten Kirche oder dort, wo es um einen großen künstlerischen Wert geht, ist es außerdem angemessen, staatliche Vorschriften hinsichtlich der Änderung oder Erneuerung des Kirchenraumes zu erwägen. Die Hinzufügung eines zweiten Altars ist nicht immer eine würdige Lösung.

Es ist nicht nötig, Elementen, die sich im Laufe der Jahrhunderte verändert haben, eine unangemessene Wichtigkeit zuzuschreiben. Was bleibt, ist das Ereignis, das in der Liturgie zelebriert wird. Dieses erscheint in den Riten, Zeichen, Symbolen und Worten, die verschiedene Aspekte des Mysteriums ausdrücken, ohne es auszuschöpfen, weil es sie übersteigt.

Eine starre Haltung einzunehmen und sie zu verabsolutieren, könnte die Verwerfung eines Aspektes der Wahrheit beinhalten, welcher Respekt und Annahme verdient.

Vatikanstaat, 25. September 2000
+Jorge A. Kardinal Medina Estevez, Präfekt
+Francesco Pio Tamburrino, Erzbischof Sekretär
      
40 Lesermeinungen
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#40   möchtegern-kathole   13:28:23 | Montag, 2. April 2007
@GerdEric
in den Dogmen schenkt Ihnen Gott Erkenntnis. Dies macht er über andere, über die von Ihm auch zu diesem Zweck gegründete Kirche – er klingelt nicht persönlich an Ihrer Türe. Das macht er gelegentlich auch, wenn Ihnen – vom Gebet getragen – manches klar wird, was Ihnen vorher nicht klar war.
Mit letzterem fängt es an, denn dass Sie Dogmen von der Kirche annehmen, müssen sie erst erkennen, dass sie – trotz aller Schandflecken – Sein Werk ist.
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#39   Mathias Wagener   09:01:30 | Montag, 2. April 2007
Verständis
Die Richtung der Zelebration ist schon für das Verständnis wichtig. Das wird den Gläubigen wohl noch eher bewußt, wenn die Zelebration nicht in Richtung auf sie erfolgt.
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#38   Stephanus   03:56:08 | Montag, 2. April 2007
burgorus:
Wenn Gott mit seiner ganzen Gerechtigkeit in der Hölle ist, dann ist dort nicht mehr die Hölle!
Die Hölle wurde immer als der Ort der Gottferne gelehrt.
Der Mensch, der vor den ewigen Richter tritt, bekommt in diesem Moment den „Überblick“ über sein ganzes Leben und weiß sofort: in der Gegenwart dieses Gottes will ich immer sein, oder:in der Gegenwart dieses Gottes will ich immer sein, aber ich muß dazu noch ganz rein werden, also muß ich für eine bestimmte Zeit ins Fegefeuer.
Das Fegefeuer wurde immer so gelehrt, daß es im Grunde wie eine Hölle auf Zeit sei und die Hauptleiden der Seelen darin beständen, daß sie noch von Gott getrennt sind.
Folglich ist auch das Fegefeuer ein Gottferner Ort.
oder er weiß, daß seine „Lebensauffassung“ nicht mit der dieses reinen Gottes in Übereinstimmung sich befindet und er so auch nicht mit diesem Gott zusammen sein will und kann und er wird sich in die Hölle begeben, wissend was er auf ewig verloren hat, daß ist dann seine grösste Pein auf Ewig!
Von einem Hauch reiner Göttlichkeit in der Hölle wurde mir bisher nichts gelehrt!
Und ob die Gerechtigkeit, als Wesensmerkmal Gottes, sich in der Hölle zeigt in der Art, daß reine Göttlichkeit sich dort verströmt, davon wurde auch nichts gesagt.
Die Gerechtigkeit göttlichen Ursprungs ist die Gegenwart der Hölle selber und dazu man könnte sagen,fast eine Gnade zu Gunsten der verdammten Menschen, denn es wäre für diese eine noch viel grössere Pein müssten sie in ihrem Zustand Gott schauen.
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#37   GerdEric   00:02:53 | Samstag, 31. März 2007
@r.ruhrgebietler
was soll ich mit Dogmen, wenn ich G’TTES WORT (versuche) zu leben?
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#36   Defensor Fidei   11:30:38 | Freitag, 30. März 2007
Die Frau aller Völker
Da haben sich ja wohl gerade einige mit ihren Vorwürfen (Häresie usw.) bis auf die Knochen blamiert ^-^
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#35   HeinrichvonOfterdingen   10:47:47 | Freitag, 30. März 2007
In der causa Ruhrgebietler.
Hier steht was zum Thema. www.de-vrouwe.net/deutsch/index.html?d__8__August_2…
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#34   stimme der vernunft †   10:21:00 | Freitag, 30. März 2007
Der Ruhrgebietler
hat sich mal wieder selbst blamiert.
Da tönt er groß herum, andere wüssten nicht was ein Dogma sei, und dann schreibt er selbst, das „letzte“ Dogma, sei „Möge die Frau aller Völker, die einst Maria war, unsere Fürsprecherin sein“
Das ist ein frommer Wunsch, aber kein Dogma, ein Dogma wäre „Wir, Benedikt XVI, erklären feierlich als Lehrer der Christenheit und zur Bekräftigung der reinen Lehre, daß die Frau aller Völker, die einst Maria war, unsere Fürsprecherin ist“
So sieht ein Dogma aus.
In einem hat der Ruhrgebietler allerdings recht: Es wäre das letzte Dogma. Denn wenn der Papst tatsächlich diesen häretischen Unsinn als Dogma verkünden würde, wäre das der Beweis, dass die Pforten der Hölle die Kirche überwunden haben.
Zeichen dass sie daran arbeiten, gibt es ja genug: Pius-Schisma, kreuznet, die Poster hier die sich traditionell-katholisch nennen, aber ausser Hetze und Häresien nichts glauben usw.
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#33   mahner   10:12:45 | Freitag, 30. März 2007
@ ruhrgebietler
„Möge die Frau aller Völker, die einst Maria war, unsere Fürsprecherin sein.“ Sie glauben diesen Blödsinn doch nicht wirklich?? Die Frau aller Völker… die einst Maria war , ja wer oder was ist sie denn jetzt??? Nicht mehr Maria, die Himmelskönigin?? Die Königin der Engel??
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#32   Burgorus   09:56:30 | Freitag, 30. März 2007
@Stimme des Beleidigers: Kein Pantheismus bitte!
Gott ist überall gegenwärtig. Das stimmt. Sogar in der Hölle, dort eben mit seiner Gerechtigkeit. Aber die Allgegenwart Gottes bedeutet nicht, dass alles Gott ist; das wäre der Pantheismus.
Beispiel: Wenn ich im Büro sitze, dann bin ich im ganzen Büro gegenwärtig. Jeder, der sich dort befindet, spürt meine Gegenwart und kann mich fragen. Aber deswegen bin ich noch lange nicht das Bücher-Regal, das hinter meinem Rücken steht. Und wenn mich jemand anspricht, erwarte ich, dass er dabei mich und nicht das Bücher-Regal anschaut.
„Versus apsidem“ heißt natürlich „der Apsis („Wölbung“) zugewandt“. Da der Tabernakel, wo sich Gott befindet und nicht nur gegenwärtig ist, Richtung Apsis steht oder stehen sollte, bedeutet die Zuwendung zur Apsis normalerweise die Zuwendung zu Gott.
Wenn man „Versus apsidem“ mit „Zu Gott hin“ wiedergibt, ist das eine Interpretation und keine Übersetzung. Auch ich hätte eine Übersetzung bevorzugt.
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#31   stimme der vernunft †   09:08:47 | Freitag, 30. März 2007
Dilletanten
„Versus absidem“ heisst also „zu Gott hin“
Die Idioten von kreuznet können also nicht mal Latein.
Absis heisst Absis und nicht Gott, das nur nebenbei.
Aber haben sie es denn wenigstens richtig gemeint? Nein, nicht mal das. Wo ist Gott? Ich dachte bisher, Er ist überall, und vor allem mitten unter uns, wenn wir uns in Seinem Namen versammeln.
Nun höre ich von den kreuznet-Trotteln, Er sei irgendwo im Osten.
Aha, bei den Chinesen, oder was?
Und solche Schwachköpfe halten sich für besonders fromm.
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#30   r.ruhrgebietler   08:30:01 | Freitag, 30. März 2007
@GerdEric – mißverstanden??
Sie sind modernistisch durchtränkt! Und scheinen den Begriff des DOGMA nicht verstanden zu haben. Da hilft Ihnen GOOGLE weiter.
Die Nächstenliebe ist keine christliches Dogma… tz tz tz wer hat Ihnen denn so einen Humbug aufgetischt – sind Bestandteil der 10 Gebote! Die unbeflekte Empfängnis ist ein Dogma! Oder das bald kommende letzte große Dogma: „Möge die Frau aller Völker, die einst Maria war, unsere Fürsprecherin sein.“
Sie wollten doch gg. die Nächstenliebe nicht sündigen, oder?
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#29   HeinrichvonOfterdingen   07:53:52 | Freitag, 30. März 2007
Liebe Leute,
heute in der SZ …z-magazin.sueddeutsche.de/index.php?id=110&tx_ttne… über das was die Obermuftis Huber und Ratzinger so antreibt.
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#28   GerdEric   00:10:51 | Freitag, 30. März 2007
@Ottaviani
Alfredo Ottaviani: Kein christliches Dogma, was er nicht schon geleugnet hat. Ich frage Sie nocheinmal: Wozu gehören Sie denn eigentlich? Dies ist ein Forum von Katholiken, und ein solcher wollen Sie ja wohl nicht sein. Hier geht es um die göttliche Offenbarung und nicht um Ihre Gefühlsduselei, die Sie ständig vertreten. Es geht um den geoffenbarten und erkannten Glauben, den katholischen Glauben und nicht um Ihr Gefühl, Sie Modernist!!!
(die meisten „christlichen“ Dogmen werden wohl von den „Christen“ selbst geleugnet, z.B. Nächstenlieb, von der geforderten Feindeslieb reden wir erst mal gar nicht…)
Was sollte ich „Christ“ sein, wenn ich den Glauben des Jesus inne habe?
Er betete zu seinem Vater, ich tue es auch! !:)
ein katholisches Forum?
Nicht alle Katholiken werden hier gern gesehen (wobei ich trotzdem den Betreibern meinen Respekt bekunden muss (nein, das tue ich freiwillig), denn es gibt andere „christliche“ Foren, die weit weniger Tolerant sind, ich denke, dass die meinen „lieben“ Freund kennen >:) ), und werden gar „christlich“ „platt“ gemacht.
Offenbarung?
Gefühlsduselei?
ist sicher eine Sache des eigenen Standpunktes.
Modernist?
Ich weiss nicht was Sie wollen, ich bin weit „konservativer“, „orthodoxer“…
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#27   möchtegern-kathole   23:50:47 | Donnerstag, 29. März 2007
@GerdEric
die Kirche nimmt Seine Offenbarung und gibt sie weiter. Das ist (unter anderem), wozu Er sie berufen hat. Dass er Einer und Drei zugleich ist – wir werden es vielleicht nie verstehen. Wenn die Kirche uns dies weitergibt, muss sie es auch nicht verstande haben. Bis ein anderes mal, die Uhr zeigt bald 0.
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#26   Alfredo Ottaviani   23:50:34 | Donnerstag, 29. März 2007
@GerdEric
Oh, GerdEric hat mal wieder zugeschlagen. Kein christliches Dogma, was er nicht schon geleugnet hat. Ich frage Sie nocheinmal: Wozu gehören Sie denn eigentlich? Dies ist ein Forum von Katholiken, und ein solcher wollen Sie ja wohl nicht sein. Hier geht es um die göttliche Offenbarung und nicht um Ihre Gefühlsduselei, die Sie ständig vertreten. Es geht um den geoffenbarten und erkannten Glauben, den katholischen Glauben und nicht um Ihr Gefühl, Sie Modernist!!!
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#25   GerdEric   23:46:08 | Donnerstag, 29. März 2007
@möchtegern-kathole
möchtegern-kathole: Glauben Sie, dass Sie das Wesen Gottes verstehen, gleichsam über Ihm stehen, Ihn beschreiben können wie irgendetwas geschaffenes?
Das tue ich gar nicht,
denn das ERSTE Gebote ist da !eindeutig.
Jedoch die Kirchen, welche auch immer,
erklären und erklären und erdreisten sich und versuchen ihre Institutionen, die Kirchen, IHM gleich zu stellen (Glaubensbekenntnis)…
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#24   möchtegern-kathole   23:17:28 | Donnerstag, 29. März 2007
@GerdEric
Glauben Sie, dass Sie das Wesen Gottes verstehen, gleichsam über Ihm stehen, Ihn beschreiben können wie irgendetwas geschaffenes?
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#23   GerdEric   23:14:02 | Donnerstag, 29. März 2007
@st.georg
Donnerstag, 29. März 2007 19:12
st.georg: „Was immer die Haltung des zelebrierenden Priesters sein mag, es ist klar, daß das eucharistische Opfer dem einen und dreieinigen Gott dargebracht wird,“ !
Nee,
entweder dem EINEN !:)
oder den Dreier o^/
denn auf zwei Hoch-zeiten tanzen >:)
das geht nicht… :-@
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#22   roemkath   23:02:24 | Donnerstag, 29. März 2007
Völlig des-orientiert…
… scheinen mir diese Salesianer Don Boscos zu sein. Leider gibt das Bild einen Zustand wieder, der in diesem Orden zum Alltag gehört. In den meisten Niederlassungen des Ordens gibt es würdig gestaltete Hauskapellen! Trotzdem wird lieber am Wohnzimmertisch zelebriert. In einem Jugendwohnheim der SDB, das mir sehr gut bekannt ist, wird sogar unter Ausschluss der Jugendlichen um den Tisch herum zelebriert. Auf das Tischgebet im Speisesaal wird ebenfalls bewusst verzichtet, um Jugendlichen nicht zu nahe zu treten. Was hätte der Hl. Johannes Don Bosco wohl dazu gesagt?
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#21   Typ   22:29:32 | Donnerstag, 29. März 2007
@ Romulus
Warum braucht man für eine Messe im gaaaaaaanz kleinen Kreis einen Konzelebranten???
Man braucht ihn nicht – wer hat das behauptet? Aber wenn mehr als ein Priester anwesend ist, sollen die anderen konzelebrieren.
Und mal ehrlich, Romulus: Was hätten Sie gesagt, wenn auf dem Bild ein zweiter Priester NICHT konzelebrieren würde?
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#20   Gotthard   22:21:04 | Donnerstag, 29. März 2007
wichtiger Tipp
die Vielfältigkeit der Eucharistiefeiern ist vielen hier einfach unbekannt.
Wer kennt die „Richtlinien für Gruppenmessen“? … Eine interessante Lektüre…
Konzelebranten sind niemals notwendig, aber immer angezeigt, wenn mehr als ein Priester anwesend sein sollte.
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#19   Typ   22:12:02 | Donnerstag, 29. März 2007
@ Benedikt
Ich nehme an, Sie sind auch für die Wiedereinführung der öffentlichen Bußpraxis?
Warum eigentlich nicht? Man streicht die traditionelle Sündenneurose der westlichen Kirche, bei der jeder, der drei Sekunden vor Mitternacht sich in die Lippe gebissen, dann drei Sekunden nach Mitternacht das Blut geschluckt hat und dann am selben Tag kommuniziert hatte, gleich zum nächsten Priester rennen musste, um vor der Höllenstrafe gerettet zu werden. Stattdessen wird die ekklesiologische Dimension der echten, schweren Sünde, welche eine echte, bewusste Absage an Gott und einen Verrat am Glauben bedeutet, durch öffentliches Bekenntnis wiederentdeckt.
Ja, warum eigentlich nicht?
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#18   Romulus   22:03:06 | Donnerstag, 29. März 2007
Nochmal das Bild – mich laust der Affe, das ist ne Konzelebration
Biertischgarnitur und natürlich sitzt auch einer mit ner Klampfe für NGL (Neues Geistloses Lied) mit am Tisch. Außerdem hat jeder so ‘nen Tonbecher vor sich stehen. Was soll denn das? Interessant ist auch die Anordnung der Kerze und des (künstlichen) Blumengestecks, jeweils am Ende des Tisches. Korporale Fehlanzeige, Messbuch zu. Auf der rechten Seite sitzt nochmal ein Priester ebenfalls mit geschlossenem Messbuch, anscheinend liest er was aus einem bunten Heftchen vor. Frage an Gotthard: Warum braucht man für eine Messe im gaaaaaaanz kleinen Kreis einen Konzelebranten???
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#17   Benedikt   21:57:33 | Donnerstag, 29. März 2007
@ Typ
Ich nehme an, Sie sind auch für die Wiedereinführung der öffentlichen Bußpraxis?
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#16   Typ   21:52:40 | Donnerstag, 29. März 2007
Tisch
Um einen Tisch sitzend wurde sogar schon laut Apostelakten in der ersten Christengeneration Eucharistie gefeiert. Naja, waren wohl alles Modernisten…
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#15   Benedikt   21:48:36 | Donnerstag, 29. März 2007
Je nach dem…
…wie es Gotthard passt schreibt er auch schon mal, dass man beim Beten stehen soll. Aber eben nur, wenn es ihm passt.
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#14   Gotthard   21:42:10 | Donnerstag, 29. März 2007
gut katholisch
das Bild zeigt wohl die „Feier der Eucharistie in einer kleinen Gruppe“… also gut katholisch.
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#13   möchtegern-kathole   21:35:02 | Donnerstag, 29. März 2007
„wer entscheidet die angemessenheit des ausdrucks „
nun, der Ausdruck – also das was die Messe ausdrücken soll – das steht in den Katechismen. Die Messe ist ein Opfer, es ist – in zweiter Linie – auch ein Mahl, und ein Lehrgottesdienst, dazu ein Sündenbekenntnis usw.
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#12   Johann Orth   21:10:02 | Donnerstag, 29. März 2007
Bierzeltgarnitur – das drängt sich auf.
Hätte man mir in meiner zwar lange, aber nicht allzu lange zurückliegenden Ministarntenzeit diese Bild gezeigt und mir gesagt, das sei eine Messe: ich hätte entweder ungläubig geguckt oider laut gelacht. Wahrscheinlich hätte ich mich vereimert gefühlt.
Daß die Leute auf dem Bild sich anscheinend nicht vereimert fühlen, das sagt alles über das, was inzwischen zerstört worden ist.
Wenn ich daran denke, was da alles wieder neu aufzubauen ist…
Aber genau das ist die Chance! Die haben alles zerstört, und wir können es jetzt wieder aufbauen!
Bei uns im Priorat sind viel mehr unter 40 als darüber. Wo liegt also die Zukunft – Bierzeltgarnitur oder Hochaltar? Klar. Rein rhetorische Frage.
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#11   Romulus   21:02:15 | Donnerstag, 29. März 2007
Zu dem Bild oben…
Zu dem Bild da oben: Sitzen die an so ‘ner Bierzeltgarnitur? Der schmale Tisch macht mir fast so den Eindruck.
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#10   Pünktchen   20:36:52 | Donnerstag, 29. März 2007
Wir bräuchten gar keine Liturgie,
wenn es überhaupt nur auf die innere Einstellung/Haltung ankäme. In dieser Auffassung drückt sich m.E. jene schleichende Protestantisierung im katholischen Raum aus, die zu der unseligen Amorphisierung und Banalisierung der äußeren Formen (und schließlich auch inneren Einstellungen) seit dem II. Vat. beigetragen hat! Der Papst hat richtig erkannt, daß die Zelebration zum Volk hin eine Haltung fördert, in der der Eindruck entsteht, die Gemeinde „feiere nur sich selbst“!
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#9   Benedikt   20:35:24 | Donnerstag, 29. März 2007
Ah…
…eine Fangfrage :-).
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#8   Gotthard   20:31:08 | Donnerstag, 29. März 2007
@pünktchen
wann und wo Papst Benedikt XVI. seine Haltung zur Zelebrationsrichtung dargelegt?
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#7   st.georg   19:54:38 | Donnerstag, 29. März 2007
@pünktchen
„die innere haltung muss angemessen??? zum ausdruck gebracht werden „ wer entscheidet die angemessenheit des ausdrucks der inneren haltung – sie ? ;-) da würde ihnen ein gottesdienst in der fazenda tres marias (brasilien), die ich ünterstütze, sicher nicht sehr gefallen – obwohl sicher alle teilnehmer die richtige innere haltung haben ( vielleicht sogar mehr als viele vor 1969 in messen in deutschland… ) ^-^
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#6   Benedikt   19:48:10 | Donnerstag, 29. März 2007
Dokument
Wer bestreitet denn überhaupt diese Legitimität? Also hier in Mainz findet jeden Wochentag (Mo-Sa) eine Messe an einem Wandaltar statt, der eine gemeinsame Betrichtung bedingt. Wohlgemerkt in der Kathedrale des hiesigen Kardinals…
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#5   Pünktchen   19:48:08 | Donnerstag, 29. März 2007
Der Hl. Vater hat seine Ansicht
in verschiedenen Texten dargelegt. Der von mir unten verlinkte Text führt auf zahlreiche Belegstellen. Daß Papst Benedikt der Auffassung ist, die Zelebration versus apsidem bringe die Öffung der Liturgie nach vorne und nach oben besser zum Ausdruck, hat er noch als Kardinal gesagt in:
Lang, Uwe M.: Conversi ad dominum. 3.Aufl. Freiburg 2005, S. 10
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#4   st.georg   19:29:15 | Donnerstag, 29. März 2007
@pünktchen
dies steht so aber nicht im zitierten schreiben der liturgiekommission – was der hl.vater persönlich besser findet sagt er nicht – er stellt bloß die frage, ob es immer eine zelebration „zum volke“ sein muss…
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#3   Pünktchen   19:23:19 | Donnerstag, 29. März 2007
St.Georg: In der Liturgie kommt es eben nicht nur
auf die „innere Haltung“ an, sondern auch darauf, wie sich diese in angemessener Weise ausdrückt. Der Papst hatte dies gemeint, als er schrieb, daß die Zelebration zur Apsis „die Öffnung der Liturgie nach vorn und nach oben“ besser zum Ausruck bringe!
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#2   st.georg   19:12:10 | Donnerstag, 29. März 2007
@pünktchen
„Was immer die Haltung des zelebrierenden Priesters sein mag, es ist klar, daß das eucharistische Opfer dem einen und dreieinigen Gott dargebracht wird,“ das ist ja wohl die entscheidende aussage des textes… also richtung bei innerer angemessener haltung egal !
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#1   Pünktchen   18:40:37 | Donnerstag, 29. März 2007
Das Dokument steht in vollem Einklang mit dem
was auch der Papst zur Zelebrationsrichtung www.kreuz.net/bookentry.980.html sagt!
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