kreuzmeldungen
Der Papst und die Hölle + Gut erkannt + Kriegsfront + Vorbild für Römische Dokumente? + Notwendige Folter
Der Papst und die Hölle

Vatikan. Der Mensch wird sich selber zum Feind, wenn er an der Sünde festhält. Das erklärte Papst Benedikt XVI. bei einem gestrigen Besuch in der Pfarrei Santa Felicita am nördlichen Stadtrand Roms: „Jesus ist gekommen, um uns zu sagen, daß er uns alle im Paradies haben will und daß die Hölle – von der man in unserer Zeit so wenig spricht – existiert und ewig ist für jene, die ihre Augen vor seiner Liebe verschließen.“

Gut erkannt

Deutschland. „Mit Sobrino sitzen die angesehensten Exegeten und systematischen Theologen – katholische wie evangelische – auf der Anklagebank.“ Das erkennt der liberal-radikale, emeritierte Tübinger Dogmatiker Hw. Peter Hünermann, Ehrenpräsident der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie, in der kommenden Ausgabe der ‘Herder Korrespondenz’ zur Notifikation gegen den Jesuitenpater Jon Sobrino.

Kriegsfront

Mexiko. Am gestrigen Sonntag protestierten in der Stadt Mexiko hunderte Katholiken gegen Pläne zur Legalisierung der Kinderabtreibung bis zur zwölften Lebenswoche. Die Menschenrechtler marschierten zur Basilika Unserer Liebe Frau von Guadalupe. Dort zelebrierte der Erzbischof von Mexiko, Norberto Kardinal Rivera (64), am Nachmittag ein Pontifikalamt. Der Kirchenfürst erklärte vor Journalisten, daß er die Gewalt gegen die Schwächsten nicht akzeptieren werde: „Wir reden von einem Menschen mit Rechten, die verteidigt werden müssen.“

Vorbild für Römische Dokumente?

Deutschland. Der deutsche Auslandsrundfunk ‘Deutsche Welle’ kommentierte die zum 50jährigen EU-Jubiläum verabschiedete eineinhalbseitige Berliner Erklärung. Sie sei überraschend kurz und auch für Nichtbürokraten lesbar ausgefallen.

Notwendige Folter

„Das Wort ‘Folter’ wird in den USA nur selten ausgesprochen; man redet und schreibt lieber von ‘harten Verhörmethoden’. Gerade hat eine evangelikale christliche Menschenrechtsgruppe eine Resolution gegen Folter verabschiedet und ist von Glaubensgenossen prompt zurückgepfiffen worden: Er könne sich ‘bestimmte Umstände’ vorstellen, bei denen Folter notwendig sei, erklärte der bekannte Baptistentheologe Albert Mohler, ein Anhänger des vom imperialen Rom zu Tode gefolterten Dissidenten Jesus Christus.“

Aus einem Artikel von Konrad Ege in der Ost-West-Wochenzeitung ‘Freitag’.
      
9 Lesermeinungen
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#9   Mathias Wagener   12:52:23 | Mittwoch, 28. März 2007
Hölle
Klarer Standpunkt des Papstes ohne wenn und Oder und
Gänsefüßchen und sonstigem pseudowissenschaftlichem Getue.
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#8   Alligator   19:46:00 | Dienstag, 27. März 2007
lest mal hier:
diestandard.at/?url=/?id=28210…
besonders die Statements sind rührend. (Besonders das eines NikM)
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#7   Bruder Theophil   15:13:07 | Montag, 26. März 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Lukas 1, 26-38
In jener Zeit wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.
Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.
Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.
Auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich.
Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.
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#6   Karl Murx   11:11:54 | Montag, 26. März 2007
Abbé de la Rocque trifft Kardinal Cottier
Laut eigener Darstellung von de la Rocque hatte der Theologe JPII. und B16 um diese mehrstündige Unterredung nachgesucht.
Angeblich ging es um die Messe, die Enzyklika JPII. über die Liturgie und auf dem Bürotisch Cottiers lag jenes Buch zur Frage des „Mysterium Paschale“, welches die Bruderschaft nach dem Jahr 2000 herausgegeben hatte.
De la Rocque stellt es so dar, als wenn er derjenige wäre, der als einfacher Prior von Montpellier hier die Sache in die Hand nimmt. Wer ermächtigt ihn dazu?
www.virgo-maria.org/…ue_sur_le_Motu_2.pdf
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#5   Tridentinus   10:56:48 | Montag, 26. März 2007
Woher beziehen diese Theologen und Exegeten
ihr „Ansehen“? Selbst unter Ganoven gibt es welche, die in ihren Kreisen Ansehen geniessen. Das sagt wenig aus – und viel zugleich.
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#4   Pippifax   10:30:45 | Montag, 26. März 2007
@stat crux
Lassen wir mal den KKK zu Wort kommen. Oder ist der auch quasi-jasenistisch inspiriert?
1036 Die Aussagen der Heiligen Schrift und die Lehren der Kirche über die Hölle sind eine
Mahnung an den Menschen, seine Freiheit im Blick auf sein ewiges Schicksal verantwortungsvoll
zu gebrauchen. Sie sind zugleich ein eindringlicher Aufruf zur Bekehrung: „Geht durch das enge
Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit, und viele gehen
auf ihm. Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng, und der Weg dahin ist schmal, und nur wenige
finden ihn“ (Mt 7,13-14) (Vgl. dazu auch 1734, 1428).
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#3   möchtegern-kathole   10:30:00 | Montag, 26. März 2007
@stat crux
dass ewig, das Sie in Anführungszeichen setzen, ewig ist, sagt uns die Heilige Kirche.
Dass ewig schon nicht ewig sei, und überhaupt nicht so schlimm, sagt uns ihr Widersacher.
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#2   stat crux   10:13:29 | Montag, 26. März 2007
@Catharina
Die Nähe zwischen Benedeikt und Balthasar ist dennoch groß! Sie sind sich sicherlich einig in der massiven Abwehr gegen alle Überreste eines quasi-jansenistischen „Heil für wenige“. Wieviele von „allen“ gerettet werden, darüber schweigt der Papst doch etwas auffälliger als H.U. von Balthasar. Was genau „ewige“ Höllenstrafen sind. Wissen wir das?
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#1   catharina   10:05:21 | Montag, 26. März 2007
Man muß froh sein darüber,
daß der Papst die Realität der Verdammnis wieder einmal an- und ausgesprochen hat: „Jesus ist gekommen, um uns zu sagen, daß er uns alle im Paradies haben will und daß die Hölle – von der man in unserer Zeit so wenig spricht – existiert und ewig ist für jene, die ihre Augen vor seiner Liebe verschließen.“
Denn Hans Urs von Balthasar behauptet ja in „Kleiner Diskurs über die Hölle“, Ratzinger denke wie er. Offensichtlich ist das nicht so!
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