Der Weg des Kreuzes + Seien Sie unbesorgt, Eminenz! + Der Papst wird in diesem Jahr keine polnische Erde sehen + Abtreibungsfreie Tage + Exerzitien von Kirche in Not + „Gute Gründe“, um ein Kind abzutreiben…
Der Weg des Kreuzes
Vatikan. Bei der gestrigen Generalaudienz wurden folgende Gedanken des Heiligen Vaters
in deutscher Sprache verlesen: „Gott ist der Herr der menschlichen Geschichte. Durch die Auferstehung
seines Sohnes hat uns der Vater die Gewißheit geschenkt, daß das Gute am Ende siegen wird. Am Sieg Christi
nehmen die Märtyrer teil, die in ihrem Leben den Weg des Kreuzes gewählt haben, um ihren Glauben und
ihre Liebe zum Herrn zu bezeugen.“ Die Offenbarung des Johannes stelle uns diese Wahrheit vor Augen. Vom
himmlischen Hof umgeben hielten Gott Vater und Jesus Christus über das Gute und das Böse der Geschichte
Gericht. Diese Wahrheit finde ihr letztes Ziel in Gottes Heil und Herrlichkeit.
Seien Sie unbesorgt,
Eminenz!
Vatikan. Der ehemalige Nuntius in den USA und spätere Präfekt der Kongregation für die Katholische
Erziehung, Pio Kardinal Laghi (82), gab kürzlich Details über seine Reise bekannt, die ihn vor Beginn
des US-amerikanischen Angriffskrieges gegen den Irak zum US-Präsidenten, George W. Bush, geführt hatte.
Kardinal Laghi war vergebens nach Washington geflogen, um den Präsidenten von seinen Kriegsplänen abzubringen.
Bush habe ihm am 5. März 2003 folgendes versprochen: „Seien sie unbesorgt, Eminenz. Wir werden schnell
sein und es im Irak gut machen.“ Der Kardinal äußerte sich anläßlich der jährlichen Audienz für
die akkreditierten Diplomaten in Rom gegenüber dem italienischen katholischen Fernsehen „Telepace“.
Der Papst wird in diesem Jahr keine polnische Erde sehen
Vatikan. Gestern hat der Sprecher des Heiligen
Stuhls, Joaquin Navarro-Valls, in einer Presseerklärung bekanntgegeben, daß Papst Johannes Paul II.
im Jahr 2005 voraussichtlich keine Reise in sein polnisches Heimatland unternehmen wird. Die Reise zum
Weltjugendtag Mitte August sei dagegen fest eingeplant.
Abtreibungsfreie Tage
Ungarn. Die ungarische
Lebensschutzorganisation, „Allianz Alpha“ organisierte am 28. Dezember zum Festtag der Unschuldigen Kinder
in Budapest einen großen Marsch gegen die Kinderabtreibung. Die Demonstranten zogen von der St. Elisabethkirche
zum Spital „Sandor Peterffy“. Als Reaktion auf die Manifestation gab Dr. Peter Krasznai, der Leiter der
Gynäkologie in diesem Spital, bekannt, daß in seinem Spital an den „nationalen Lebensschutztagen“ keine
Kinder mehr abgetrieben werden sollen. Die Ankündigung des Arztes betrifft den 28. Dezember, den 25.
März und den 1. Juni, dem internationalen Tag des Lebens.
Exerzitien von Kirche in Not
Unter dem Leitwort
„Er will, daß Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen“ lädt das internationale
katholische Hilfswerk „Kirche in Not/Ostpriesterhilfe“ erstmals zu Exerzitien ein. Die geistlichen Tage
finden vom 8. bis 11. April in Wigratzbad, Kreis Lindau/Bodensee statt. Verantwortlich ist der Geistliche
Leiter von Kirche in Not Deutschland, Pater Hermann-Josef Hubka.
„Gute Gründe“, um ein Kind abzutreiben…
USA. Die Januar Ausgabe des „Boston Magazine“ publizierte folgende Aussage einer US-amerikanischen Abtreiberin,
die anonym bleibe möchte. „Ich habe den allergrößten Respekt vor dem Leben. Ich bin überzeugt, daß
das Leben des Ungeborenen schon früh beginnt. Aber ich glaube, daß ich es mit guten Gründen beende.“
Über die „guten Gründe“ schwieg sich die Abtreiberin aus.
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