15:49:01 | Dienstag, 27. März 2007
Ein deutscher Plattegel-Spezialist hat sich zum Ziel gesetzt, Deutschland mit seiner – Zitat – „geistlosen“ Evolutionsforschung zu beglücken. Von Christian L. Schutzer.
(kreuz.net) „Zur modernen Denkungsart rechnete man alles, was dem Alten entgegen war – vorzüglich also
jeden Einfall gegen die Religion.“
So urteilte der deutsche Dichter Novalis († 1801) über die Aufklärung:
„Der Religionshaß setzte den Menschen in die Reihe der Naturwesen mit Not obenan und machte die unendliche
schöpferische Musik des Weltalls zum einförmigen Klappern einer ungeheuren Mühle, die vom Strom des
Zufalls getrieben und auf ihm schwimmend, eine Mühle an sich, ohne Baumeister und Müller und eigentlich
ein echtes Perpetuum mobile, eine sich selbst mahlende Mühle sei.“
Heute findet der Religionshaß bei
Biowissenschaftlern neue Hasser und Hetzer.
Die vom Strom des Zufalls getriebene Weltenmühle heißt
‘Evolution’.
Ihr einförmiges Klappern wird insbesondere in der Klippschule von Kassel nachgeplappert.
In Kassel lehrt der Evolutionsoberlehrer
Ulrich Kutschera (51).
Er bedient seine religionshassenden
Spießgesellen von der Giordano-Bruno-Stiftung mit Evolutions-Traktaten.
Kutschera ist ein weltweit geachteter
Spezialist für das Liebesleben und die Brutpflege des zweiäugigen Platt-Egels – einer Wurmart.
Vielleicht
ist dieses Forschungsobjekt der Grund für Kutscheras platten Naturalismus, den er selber – Zitat – „geistlose
Evolutionsforschung“ nennt.
Bei einer Exkursion zu einem Plattegel-Tümpel erkannte der Forscher am Pfingsttag
2004, daß nur „real existierende Dinge“ wirklich existieren. Somit sei Gottes schöpferische Geisteskraft
„nicht real“.
Die Natur müsse allein durch Beobachtung und Experiment aus sich selber erklärt werden.
Sie sei also ihr eigener „Schöpfer“. Ihre Schöpferkraft sei allein das Zufallsprinzip.
Das Zufallsprinzip
hat Kutschera offenbar an dem Plattegel-Tümpel durch Beobachtung und Experiment nachgewiesen.
Es darf
aber die Frage erlaubt sein, wie Kutscheras eigener Geisteszustand zu erklären und nachzuweisen ist.
Der geistlose Egel-Forscher spricht zum Beispiel von seinem „angeborenen Forscherdrang“. Für eine tiefere
Erfassung dieses Dranges kommt ihm sein Gesinnungsfreund und Hirnforscher Wolf Singer zu Hilfe:
Geist
und Bewußtsein, Empfindung und Urteil, Gedanken und Gefühle seien nichts als biologisch-funktionale
Merkmale unseres physiologisch bestimmten Gehirnsystems.
Solche Aussagen sind Teil einer sogenannten
monistischen Philosophie des Evolutionismus. Sie will den Dualismus von Körper und Geist, Materie und
Idee, Natur und Kultur im Sinne eines Naturalismus aufheben.
Doch was Kutschera und Singer als letzten
Schrei verkaufen, ist der aufgewärmte Schnee von gestern.
Schon vor hundert Jahren verkündetet der
deutsche Biologe und Mitstreiter von Charles Darwin, Ernst Haeckel († 1919), die monistische Wissenschaft
und glaubt, daß sie alle „Welträtsel“ aus der Biologie klären könne.
Dieses Manifest der Wissenschaftsgläubigkeit
war schon damals vom lauten Geklapper des Religionshasses begleitet:
Haeckel ließ sich in Rom von seinen
Paladinen zum „Gegenpapst“ der Wissenschaft krönen.
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#14
obelix † 20:00:28 | Mittwoch, 28. März 2007
#13
methusalix † 19:48:17 | Mittwoch, 28. März 2007
#12
Lorenz 13:39:05 | Mittwoch, 28. März 2007
#11
Lutheraner 10:47:59 | Mittwoch, 28. März 2007
#10
Pünktchen 09:50:10 | Mittwoch, 28. März 2007
#9
methusalix † 09:16:33 | Mittwoch, 28. März 2007
#8
Mathias Wagener 07:12:31 | Mittwoch, 28. März 2007
#7
methusalix † 23:42:23 | Dienstag, 27. März 2007
#6
Pünktchen 20:33:29 | Dienstag, 27. März 2007
#5
methusalix † 20:15:55 | Dienstag, 27. März 2007
#4
Lutheraner 20:12:32 | Dienstag, 27. März 2007
#2
Appendix 17:05:35 | Dienstag, 27. März 2007
#1
Seminarist 16:22:52 | Dienstag, 27. März 2007