Evolution
Neue Hasser und Hetzer
Ein deutscher Plattegel-Spezialist hat sich zum Ziel gesetzt, Deutschland mit seiner – Zitat – „geistlosen“ Evolutionsforschung zu beglücken. Von Christian L. Schutzer.
Verwandte Arten?
Verwandte Arten?
(kreuz.net) „Zur modernen Denkungsart rechnete man alles, was dem Alten entgegen war – vorzüglich also jeden Einfall gegen die Religion.“

So urteilte der deutsche Dichter Novalis († 1801) über die Aufklärung:

„Der Religionshaß setzte den Menschen in die Reihe der Naturwesen mit Not obenan und machte die unendliche schöpferische Musik des Weltalls zum einförmigen Klappern einer ungeheuren Mühle, die vom Strom des Zufalls getrieben und auf ihm schwimmend, eine Mühle an sich, ohne Baumeister und Müller und eigentlich ein echtes Perpetuum mobile, eine sich selbst mahlende Mühle sei.“

Heute findet der Religionshaß bei Biowissenschaftlern neue Hasser und Hetzer.

Die vom Strom des Zufalls getriebene Weltenmühle heißt ‘Evolution’.

Ihr einförmiges Klappern wird insbesondere in der Klippschule von Kassel nachgeplappert.

In Kassel lehrt der Evolutionsoberlehrer Ulrich Kutschera (51).

Er bedient seine religionshassenden Spießgesellen von der Giordano-Bruno-Stiftung mit Evolutions-Traktaten.

Kutschera ist ein weltweit geachteter Spezialist für das Liebesleben und die Brutpflege des zweiäugigen Platt-Egels – einer Wurmart.

Vielleicht ist dieses Forschungsobjekt der Grund für Kutscheras platten Naturalismus, den er selber – Zitat – „geistlose Evolutionsforschung“ nennt.

Bei einer Exkursion zu einem Plattegel-Tümpel erkannte der Forscher am Pfingsttag 2004, daß nur „real existierende Dinge“ wirklich existieren. Somit sei Gottes schöpferische Geisteskraft „nicht real“.

Die Natur müsse allein durch Beobachtung und Experiment aus sich selber erklärt werden.

Sie sei also ihr eigener „Schöpfer“. Ihre Schöpferkraft sei allein das Zufallsprinzip.

Das Zufallsprinzip hat Kutschera offenbar an dem Plattegel-Tümpel durch Beobachtung und Experiment nachgewiesen.

Es darf aber die Frage erlaubt sein, wie Kutscheras eigener Geisteszustand zu erklären und nachzuweisen ist.

Der geistlose Egel-Forscher spricht zum Beispiel von seinem „angeborenen Forscherdrang“. Für eine tiefere Erfassung dieses Dranges kommt ihm sein Gesinnungsfreund und Hirnforscher Wolf Singer zu Hilfe:

Geist und Bewußtsein, Empfindung und Urteil, Gedanken und Gefühle seien nichts als biologisch-funktionale Merkmale unseres physiologisch bestimmten Gehirnsystems.

Solche Aussagen sind Teil einer sogenannten monistischen Philosophie des Evolutionismus. Sie will den Dualismus von Körper und Geist, Materie und Idee, Natur und Kultur im Sinne eines Naturalismus aufheben.

Doch was Kutschera und Singer als letzten Schrei verkaufen, ist der aufgewärmte Schnee von gestern.

Schon vor hundert Jahren verkündetet der deutsche Biologe und Mitstreiter von Charles Darwin, Ernst Haeckel († 1919), die monistische Wissenschaft und glaubt, daß sie alle „Welträtsel“ aus der Biologie klären könne.

Dieses Manifest der Wissenschaftsgläubigkeit war schon damals vom lauten Geklapper des Religionshasses begleitet:

Haeckel ließ sich in Rom von seinen Paladinen zum „Gegenpapst“ der Wissenschaft krönen.
      
14 Lesermeinungen
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#14   obelix †   20:00:28 | Mittwoch, 28. März 2007
@Pünktchen, Lorenz und weiter an Lutheraner
Pünktchen: Das Problem ist nicht die Evolution der Arten,
sondern ein weltanschaulicher – uneingestanden: metaphysischer – Naturalismus, …
Haben Sie Angst, dass Ihnen Kutschera den lieben Gott weg beweisen will? Keine Panik! Das geht nicht mit natur-wissenschaftlichen Mitteln. Ausserdem will Kutschera das nicht. Der will nur die blöden Kreationisten und Anhänger des so genannten „Intelligent Design“, die verbrämten Kreationisten, aus seinem Fach heraus halten. Und damit hat er genau so Recht, wie ein Pfarrer, der dem Dorfschmied abschlägt, die Sonntagsmesse zu halten.
Lorenz: Eine Spekulation…
… Über viele Jahrhunderte war de Evolutionstheorie mehr oder minder Geheimwissen der Katholischen Kirche.
Also das war dann wirklich supergeheim. Wenn man bedenkt, dass „The Origin of Species“ von Charles Darwin vor nicht mal hundertfünfzig Jahren veröffentlicht wurde.
Da haben ja einige Pfaffen ganz schön vorgelegt; vor vielen Jahrhunderten. Nicht zu fassen!
Lutheraner:
Die Welt funktioniert gut ohne Theorien.
Die Welt funktioniert gut ohne Christentum und ohne Katholizismus.
Auch ohne Theorien hat sie funktioniert; aber mit ist es einfacher.
Oder warum, glauben Sie, existiert das Medium, das Sie und ich gerade nutzen? Weil es keine Theorien gibt? Oder weil irgendeine Relativitätstheorie (wissen Sie endlich wie viele es gibt?) nicht richtig ist?
Jetzt habe ich was angerichtet. Warum beruht das Internet auf der Relativitätstheorie. Oder nicht? Der photoelektrische Effekt? Suucht!
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#13   methusalix †   19:48:17 | Mittwoch, 28. März 2007
@Lutheraner
Lutheraner: Sie verwechseln Theorie und Wirklichkeit
@ methusalix
Wenn Sie die Relativitätstheorien „abstellen“ könnten und würden es tun…
Ich denke, da versteigen Sie sich in was. Die Welt funktioniert gut ohne Theorien.
So weit richtig. Theorien sind Paradigmen. So wie 2 x 2 = 4 ein Erklärungsmodell ist. Oder (a+b)² = a² + 2ab + b² oder der Satz des Pythagoras.
An Einstein läßt sich beobachten, daß man auch mit einer abstrusen Theorie großen Erfolg haben kann.
Super! Eine Theorie, die mit einer Sonnenfinsternis bewiesen wurde, ist abstrus. Was ist dann der Glaube an die Existenz Gottes (nicht bewiesen!)? Eine Wahnidee?
Einstein wird nur deshalb überragende Intelligenz bescheinigt, weil Wissenschaftler eitle Gecken sind und Angst haben, als dumm zu gelten, wenn sie zugäben, daß sie die RT nicht verstehen.
Das liest sich so, als hätten Sie die RT nicht verstanden. Wahrscheinlich wissen Sie nicht einmal, wie viele Relativitätstheorien es gibt und welche nobelpreiswürdig war.
Es gibt da nichts zu verstehen. Die RT ist Blödsinn und lebensgefährlicher dazu.
Hier spricht der Experte!
Gott … wird gut in der Lage sein, ein paar Wissenschaftler zum Narren zu halten.
Zuerst meinten die Wissenschaftler: „Gott würfelt nicht!“. Dann erkannten Sie: „Gott würfelt doch, aber er verwendet gezinkte Würfel!“. Wenn Sie mit „zum Narren halten“ meinen, dass Gott nicht jedem Idioten seine Geheimnisse anvertraut und dass man sie sich hart erarbeiten muss, haben Sie recht.
>>
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#12   Lorenz   13:39:05 | Mittwoch, 28. März 2007
Eine Spekulation…
… Über viele Jahrhunderte war de Evolutionstheorie mehr oder minder Geheimwissen der Katholischen Kirche. Zum Heil der Menschen hat sie eine dem Evolutionsprinzip völlig widersprechende Lehre verkündet. Indem sie es Erbsünde genannt hat, hat die Kirche das Unheilsprinzip halbwegs sinnvoll verschleiert. Nachdem im 19. Jahrhundert der Geheimwissencharakter des Wissens über die Natur verloren gegangen ist, ist es seitdem umso dringender, den Heilscharakter der biblischen Lehre von der Herkunft des Menschen anzuerkennen. Es bringt nichts abzustreiten, dass in allen Lebewesen das Programm des Überlebens der eigenen Gene tickt. Es ist für das rechte Verständnis dessen, was im besten Sinne katholisch ist, vielleicht sogar förderlich, die Unvernunft unserer Natur genauer zu verstehen.
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#11   Lutheraner   10:47:59 | Mittwoch, 28. März 2007
Sie verwechseln Theorie und Wirklichkeit
@ methusalix
Wenn Sie die Relativitätstheorien „abstellen“ könnten und würden es tun, funktioniert nichts technisches mehr auf der Erde. Wenn Sie die Evolutionstheorie „abstellen“ könnten, gibt es kein Leben mehr auf der Erde.
Ich denke, da versteigen Sie sich in was. Die Welt funktioniert gut ohne Theorien. Forscher konstruieren nur Erklärungsmodelle. Manche scheinen gut zu passen, andere nicht.
An Einstein läßt sich beobachten, daß man auch mit einer abstrusen Theorie großen Erfolg haben kann.
Einstein wird nur deshalb überragende Intelligenz bescheinigt, weil Wissenschaftler eitle Gecken sind und Angst haben, als dumm zu gelten, wenn sie zugäben, daß sie die RT nicht verstehen.
Es gibt da nichts zu verstehen. Die RT ist Blödsinn und lebensgefährlicher dazu.
Gott ist allwissend und allmächtig. Er kann auf sich selber aufpassen und wird gut in der Lage sein, ein paar Wissenschaftler zum Narren zu halten.
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#10   Pünktchen   09:50:10 | Mittwoch, 28. März 2007
Das Problem ist nicht die Evolution der Arten,
sondern ein weltanschaulicher – uneingestanden: metaphysischer – Naturalismus, wie er von Kutschera (im Unterschied zu anderen Forschern auf dem Gebiet der Evolutionsbiologie) vetreten wird. Das Problem entsteht da, wo Kutschera die Erklärungsansprüche der Evolutionsbiologie überschreitet und das Ganze der Wirklichkeit ohne Gott erklären will.
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#9   methusalix †   09:16:33 | Mittwoch, 28. März 2007
Eine Analogie, die Ihnen gefallen wird, Herr Wagener; oder auch nicht.
Mathias Wagener: Evolution Nichts Neues also von den Evolutionstheoretikern. Wie denn auch ? Alles nur Zufall ? Das kann ich nicht glauben.,
Glauben? Nichts neues also von den Kirchenbeamten. (seit zweitausend Jahren). Wie denn auch? Alles ohne jeden Beweis? Das kann ich nicht glauben.
So würde einer, der in Ihren Kategorien denkt, über Ihren Glauben urteilen, Herr Wagener.
Gott sei Dank, sind nicht alle Menschen so lese- und denkschwach, wie Sie und haben begriffen, dass die jüngsten Entwicklungen bei den Onkologika (und nicht nur da!) der Evolutionstheorie zu danken sind.
Sie können jetzt sagen, „das glaube ich nicht“. Macht nichts Herr Wagener. Die Monoklonalen Antikörper, die so entstanden sind, funktionieren in der Krebstherapie (und seit kurzer Zeit auch in der Therapie der rheumatoiden Arthritis) trotzdem. Im Zweifelsfall sogar bei Ihnen.
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#8   Mathias Wagener   07:12:31 | Mittwoch, 28. März 2007
Evolution
Nichts Neues also von den Evolutionstheoretikern. Wie denn auch ? Alles nur Zufall ? Das kann ich nicht glauben.
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#7   methusalix †   23:42:23 | Dienstag, 27. März 2007
Danke Pünktchen für Ihren an sich sinnfreien Beitrag, aber jetzt kann ich den zweiten Teil bringen!
So hat Pünktchens Beitrag doch einen Sinn, allerdings anders als beabsichtigt.
Wenn Sie es nicht können, oder nicht wollen Herr Hüller, will ich Ihnen ein Beispiel aus der jüngsten medizinischen Forschung aufzeigen:
Seit wenigen Jahren ist das Medikament Heceptin mit dem Monoklonalen Antikörper Trastuzumab in der Therapie des metastasierenden Mammacarcinoms und seit wenigen Monaten auch beim Frühstadium dieser Krebserkrankung zugelassen.
Die Forschungswege, die zu diesem Wirkstoff geführt haben, sind direkt abgeleitet aus den Ereknntnissen der Evolutionsbiologen. Ohne diese wäre es auch zu vielen anderen Forschungergebnissen (z. B. Neuraminidasehemmer zum Einsatz gegen Grippeviren) nicht gekommen. Die Evolutionsbiologie nimmt in den gesamten Wissenschaften vom Leben eine zentrale Stelle ein; etwa so, wie Einsteins Relativitätstheorien in der Physik.
Wenn Sie die Relativitätstheorien „abstellen“ könnten und würden es tun, funktioniert nichts technisches mehr auf der Erde. Wenn Sie die Evolutionstheorie „abstellen“ könnten, gibt es kein Leben mehr auf der Erde.
PS an Pünktchen. Der Satz aus dem Artikel, über den Sie sich so köstlich amüsieren, ist natürlich Unsinn. Das Zufallsprinzip wurde einige Donnerstage vor Kutschera entdeckt und belegt. Von wem und wann genau, wollen Sie gar nicht wissen.
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#6   Pünktchen   20:33:29 | Dienstag, 27. März 2007
Köstlich!
Das Zufallsprinzip hat Kutschera offenbar an dem Plattegel-Tümpel durch Beobachtung und Experiment nachgewiesen.
Es darf aber die Frage erlaubt sein, wie Kutscheras eigener Geisteszustand zu erklären und nachzuweisen ist. :-D :)3
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#5   methusalix †   20:15:55 | Dienstag, 27. März 2007
Evolutionsbiologie ist die Grundlage der Erforschung des Lebens
Seminarist: Man merkt die Absicht und ist verstimmt!
Der Käse von Kutschera, Singer, Kanitscheider und Co…
Nein, Seminarist, nicht gegessen, sondern die haben die Grundlagen vieler neuer Forschungsergebnisse geschaffen, die ohne die Erkenntnisse der Evolutionsforscher von Charles Darwin über Theodosius Dobzhansky, Ernst Mayr bis hin zu Richard Dawkins und eben Kutschera und Co. nie möglich gewesen wären.
Appendix: na denn prost
Nun, vor einhundert Jahren hätte uns dieser große Mensch der Wissenschaft U. Kutschera sagen können, …
Thema verfehlt, setzen sechs! Kutschera ist Biologe, der hat mit Radioaktivität nix am Hut.
Das ist Sache der Physiker, Chemiker und Mathematiker. Die Mathematikerin Lise Meitner musste Otto Hahn erstmal erklären, was er da 1938 entdeckt hatte. Er selbst hat es nicht auf Anhieb verstanden. Er war ja nur Chemiker.
Christian Hüller: Der Zufall erklärt viel – …
Mit dieser Meiung bin ich noch lange keine Kreationist; aber diese Wissenschaftsgläubigkeit Kutscheras ist wirklich oberflächlich und gefährlich.
Nein Herr Hüller, gefährlich wäre es, die Evolutionforschung und Lehre einzustellen. Denn dann würden, eben wegen der engen Verzahnung der Evolutionsbiologie in alle wichtigen medizinischen, pharmakologischen und biologischen Forschungsbereiche, diese Forschungen auf einen Schlag alle ausgeschaltet. Und was das bedeuten würde, für die Versorgung mit Nahrungsmitteln, Heilmitteln und Hilfsmitteln, sollten sogar Sie sich vorstellen können.
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#4   Lutheraner   20:12:32 | Dienstag, 27. März 2007
Nun werden die armen Plattegel auch noch in den Streit hinein gezogen
Jesus sprach: Ich bin das Licht, das über allen ist. Ich bin das All. Es ist das All aus mir hervor gegangen, und das All ist zu mir gelangt. Spaltet ein Holz – ich bin dort. Hebt den Stein hoch, und ihr werdet mich dort finden. (Apkr)
Dieser angriffslustige Atheist bestätigt uns durch sein Dasein Darwins Theorie ständigen Wettbewerbs um die günstigsten Lebenbedingungen. Die bestangepaßten Individuen gewinnen den „Kampf ums Dasein“, während die schlecht Angepaßten ausgemerzt werden. Das ist doch eine bemerkenswerte Beobachtung? – Die oder wir?
Darwins Theorie verleiht der Natur Dynamik. Sie erklärt einen Ausschnitt der Schöpfung und macht uns das Leben leichter.
Daß sie die ganze Schöpfung erklären könnte, davon sagt niemand was. Da schließe ich mich Christian Hüller an.
Der Christ, Philosoph und Physiker, Carl Friedich von Weizäcker, hat es vorgemacht, daß Wissenschaft und Christentum kein Widerspruch sein müssen. Seine Sternentheorien sind Meilensteine und sie passen so ganz und gar nicht zu den alttestamentarischen Kreationismus-Apologeten. Außerdem hat Jesus das Moses-Prinzip sowieso überwunden.
Vögel gelten als Nachfahren der Dinosaurier. Seit 230 Mill. leben sie auf diesem Planeten. Wollen Christen ihnen das streitig machen?
Von den Vögeln können wir intelligente Anpassung an widrige Umstände lernen. Der Sieger ist schließlich der, der zuletzt lacht.
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#3   Christian Hüller   18:23:40 | Dienstag, 27. März 2007
Der Zufall erklärt viel – und wer erklärt den Zufall?
„Sie sei also ihr eigener „Schöpfer“. Ihre Schöpferkraft sei allein das Zufallsprinzip.“
Das Problem der Biologisten ist, dass sie keine Letzterklärung für den so genannten Zufall haben.
Sie meinen etwas erklären zu können, doch ihre Erklärungen sind bei genauerer Betrachtung nur „Schall und Rauch“, sound and fury – sie verwenden unbekannte Größen in ihren Erklärungen und meinen dennoch, die „Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben“.
Mit dieser Meiung bin ich noch lange keine Kreationist; aber diese Wissenschaftsgläubigkeit Kutscheras ist wirklich oberflächlich und gefährlich.
Anwandlungen.
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#2   Appendix   17:05:35 | Dienstag, 27. März 2007
na denn prost
Nun, vor einhundert Jahren hätte uns dieser große Mensch der Wissenschaft U. Kutschera sagen können, daß der Phosphor in den Uhren nicht die Gesundheit schädigt, weil er so schön leuchtet und man sonst nichts riechen kann.
Vor einhundert Jahren hätte er uns versprochen, daß Uran ein herrlich leuchtendes Metall ist, gut für Schmuck, das ansonsten ungefährlich ist, weil man damals Strahlung noch nicht riechen konnte…
Diese beiden und die vielen weiteren Beispiele zeigen uns, daß vor Aussagen von Leuten wie U.K. niemand sicher ist.
Nun, stimmt eigentlich nicht ganz.
Denn U. Kutschera hat jetzt entdeckt, daß man Gott nicht riechen oder sonstwie messen kann.
Und deshalb WEISS Kutschera genau, daß es Gott nicht geben kann.
Diesmal, U.K. kannst du aber ganz bestimmt und sicher und ehrlich versprechen, daß dieses mal es aber wirklich stimmt.
Na denn prost, U.K. heb noch einen, und versaufe den Rest deines Hirnes!
Alles Gute wünscht dir dabei
appendix
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#1   Seminarist   16:22:52 | Dienstag, 27. März 2007
Man merkt die Absicht und ist verstimmt!
Der Käse von Kutschera, Singer, Kanitscheider und Co. ist doch schon länst gegessen. Meine Buchempfehlung zu diesem Thema:
Der Traum von der Weltformel. oder Warum das Universum schweigt
von Dieter Hattrup (Autor)
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