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Montag, 26. März 2007 18:16
Skandal-Bischof segnet Perversion
In der Schweiz steckt ein von Papst Benedikt XVI. ernannter Diözesanbischof mit einer Vereinigung von Homo-Unzüchtigen unter einer Decke.
Bischof Markus Büchel bei seiner Bischofsweihe
Bischof Markus Büchel bei seiner Bischofsweihe
(kreuz.net, St. Gallen) „Network“ nennt sich eine Vereinigung in der Schweiz, die nach eigenen Angaben „schwule Führungskräfte“ sammelt.

Die homo-ideologische Gruppierung wurde vor elf Jahren gegründet.

In der Vergangenheit setzte sie sich für die im Jahr 2005 in der Schweiz erfolgte staatliche Anerkennung eines Homo-Konkubinates ein.

Am 11. März trafen sich nach Angaben der Tageszeitung ‘St. Galler Tagblatt’ über 150 Homo-Ideologen von „Network“ zur 11. Hauptversammlung in der Ostschweizer Stadt St. Gallen.

Die Mitglieder des Vereins nehmen nach Angaben der Tageszeitung „gesellschaftlich etablierte Positionen“ ein: Anwälte, Geschäftsleute, Ärzte, Kulturschaffende oder Politiker.

Am Eingang zum Versammlungsort stand die Parole: „Schwule Männer, die bewegen“.

Einzig die drei Begrüßungsküsse – links-rechts-links – hätten daran erinnert, daß hier ein Treffen von Männern stattfand, „die sich aufgrund ihrer Lebensform zu einem Netzwerk zusammengeschlossen haben“ – so das homo-unkritische ‘St. Galler Tagblatt’:

Die Mitglieder von „Network“ würden sich „mit Selbstbewußtsein“ für die angeblichen Rechte von Homosexuellen einsetzen und „haben damit vieles bewegt“.

Während der Kampagne des homo-ideologischen Vereins zugunsten des Homo-Konkubinates, hätten „fromme Kirchen-Kreise“ für die „Heilung“ des damaligen „Network“-Präsidenten gebetet – weiß die Tageszeitung

Das erfolgreiche Engagement habe den Homo-Ideologen viel Anerkennung eingetragen.

Ihr Status lasse sich an den Grußworten der Regierungsrätin – Mitglied der Kantonsregierung – Karin Keller-Sutter, des Bischofs von St. Gallen, Mons. Markus Büchel (57), und des Stadtpräsidenten von St. Gallen, Thomas Scheitlin, ablesen.

Bischof Büchel empfing den Homo-Verein sogar in seiner Kathedrale.

Er wünschte den Unzüchtigen dabei „Gottes Segen für ihre verantwortungsvollen Aufgaben. Die Freundschaften, die sie verbinden, sollen ihnen Kraft geben für ihr Leben.“

Durch eine solche Akzeptanz seien die Mitglieder von „Network“ auch ein „Vorbilder für junge Schwule“ – so das ‘St. Galler Tagblatt’.

Mons. Büchel wurde vom Domkapitel von St. Gallen gewählt und im Juli 2006 von Rom als Bischof von St. Gallen ernannt.

Katholische Kreise in der Schweiz erwarten jetzt seine Absetzung durch den Vatikan.

„Dieser schmähliche Auftritt von Bischof Büchel ist ein unbeschreiblicher Skandal“ – erklärte ein Priester aus der Diözese St. Gallen vor ‘kreuz.net’:

„Rom kann ein solches öffentliches Fehlverhalten nicht ignorieren, ohne seine eigene Autorität zu untergraben.“

© Bild: Bistum St. Gallen
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 246 Lesermeinungen:
Freitag, 18. Mai 2007 00:59
Gaychrist: Glückwunsch
Ich finde es wunderbar das der Bischof den Segen gab
entlich mal wieder ein Geistlicher der den Mut findet zu zeigen das vor Gott alle gleich sind
Weiter so Herr Bischof.
Mittwoch, 16. Mai 2007 14:46
ChrisV: Nächstenliebe
Na na, liebe Mitchristen,

wo bliebt denn da die Nächstenliebe? Glauben Sie denn etwa alle, daß Gott Fehler macht? Homosexualität ist etwas völlig normales im Rahmen der Schöpfung. Davon abgesehen, haben die, die am lautesten gegen etwas krakelen, den meisten Dreck am Stecken.

Sofern im übrigen Unzucht (was auch immer das konkret sein soll, wird diese doch von einigen selbsternannten Oberheiligen jeweils nach Bedarf neu definiert) ein Grund zur ewigen Verdammnis sein, gäbe es in der Kirche wohl kaum noch Bodenpersonal

Ich bin schwul, katholisch und mit einem Mann verheiratet und wissen Sie was? Ich bin damit sehr glücklich, weil ich es nicht nötig habe zu heucheln, scheinheilig dummes Zeug daherzuschwätzen, sondern mich in einer Beziehung entfalten kann, die von gegenseitiger Liebe, Respekt und Vertrauen geprägt ist.

Sollte das unzüchtig sein, bitte schön, dann bin ich es gerne.

Nehmen Sie die Welt in Ihrer Vielfalt so wie sie ist!

Beste Grüße

CV
Dienstag, 8. Mai 2007 19:53
Atreju: Was mich daran erinnert…
… doch endlich mal aus der Kirche auszutreten, die irgendwo im Mittelalter hängen geblieben ist.
Freitag, 27. April 2007 13:19
nonnobisdomine: Dieser „Bischof“ vertritt nicht mehr die
Lehre der Römisch-katholischen Kirche.

Punktum.

Und Schluss meiner Beteiligung an dieser Diskussion, die nunmehr von den HOMO-Lobbyisten dominiert wird.
Freitag, 27. April 2007 13:17
Czibo Nieznany: …der schmeiße den ersten Stein
Der Schweizer Bischof geht nach dem Prinzip vor, dass Seelsorge Vorrang hat als unbrauchbare lehramtliche Erwägungen, die die Kirchen auch nicht füllen. Und das ist gut so. Wer ohne Sünde ist, darf auch den ersten Stein auf die Unzüchtigen schmeißen.

Wer sich das aber nicht gestattet, hat eine Erfahrung weniger und wird bestimmt einmal am jüngsten Tag danach gefragt, warum er die Erfahrung nicht hat machen wollen, aus Faulheit, Feigheit, aus existentiellen moralisch fundierten Ängsten, wegen der Nachbarschaft und, und, und…

Es gibt ja massenhaft Gründe, nicht unzüchtig sein zu wollen. Wenigstens nach außen hin. Damit niemand merkt, was wikrlich Sache ist.
Montag, 2. April 2007 13:41
Belial: @Sulpicius:
Ja, und sehen Sie? Genau das ist doch das schöne daran; man muss es nicht, denn Schwule gab es immer, gibt es immer noch (trotz aller Ausrottungs- und Bekehrungsversuche) und wird es vermutlich immer geben. Unsere Arterhaltung wird ja freundlicherweise von euch Heteros gleich in einem Aufwasch mitübernommen. Danke dafür, ohne euch würden wir wirklich aussterben…

Lieben Gruß, Belial
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