Papst würdigt Kardinal Stickler + Kommunion verweigert + Buddha im Bunker + Extremisten gegen Opus Dei + Warum Religion?
Papst würdigt Kardinal Stickler
Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat dem ehemaligen österreichischen Kurienkardinal
Alfons Maria Stickler (96) gestern zu dessen 70.jährigem Priesterjubiläum gratuliert. Der vatikanische
Pressesaal veröffentlichte das lateinische Glückwunschschreiben. Benedikt XVI. würdigte die Menschlichkeit,
die Umgänglichkeit, die priesterliche Liebe und die Frömmigkeit des Kardinals. Der Kirchenfürst ist
der älteste lebende Kardinal der Kirche. Er ist ein international bekannter Verteidiger der Alten Messe.
Kommunion verweigert
Österreich. Der Linzer Bischof Ludwig Schwarz hat am Sonntag einem protestantischen
Pastor die Kommunion verweigert. Anlaß der Messe war die Wiedereröffnung der renovierten gotischen Pfarrkirche
von Gallneukirchen bei Linz. Der Protestant war nicht überrascht. Der Bischof hätte vielleicht gegen
das römische Recht handeln können – erklärte er vor der Regionalzeitung ‘Oberösterreichischen Nachrichten’:
„Dazu hätte er über seinen Schatten springen müssen.“ Der Pastor empfand es „schon schmerzlich, zu
sehen, wie es ausschaut, wenn es darauf ankommt“. Der Pfarrer von Gallneukirchen, Hw. Klaus Dopler, will
den Bischof unter vier Augen zur Rede stellen.
Buddha im Bunker
Nepal. Der 17jährige buddhistische
Mönch Ram Bahadur Bomjon ist wieder aufgetaucht. Am Montag hatte er sich – angeblich für drei Jahre –
in ein gemauertes, zwei Meter tiefes Loch zurückgezogen. Das berichtete der nepalesische Online-Dienst
‘kantipuronline’. Dort will er weder schlafen, noch essen oder trinken. Das Loch befindet sich im Dschungel
rund sechzig Kilometer südlich der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu. Es wurde auf Wunsch des meditierenden
Teenagers gebaut.
Extremisten gegen Opus Dei
Deutschland. „Potsdam sagt Nein zu Opus Dei“ – behauptet
die linksextreme und kirchenfeindliche Partei ‘Die Grünen’ auf 2.500 auf der Straße verteilten Postkarten.
Auf den Karten ist ein Bußgürtel aus Stacheldraht abgebildet. Auf der Rückseite können die Passanten
gegen die Gründung eines katholischen Jungengymnasiums unterschreiben. Der örtliche Vorsitzende der
extremistischen Partei will die Bevölkerung ausreichend „informieren“. Zusätzlich warnt ein zweiseitiges
Flugblatt, daß zukünftige Absolventen der Schule in Entscheidungspositionen der Stadt aufsteigen könnten.
Warum Religion?
„Die Oase in der Wüste kann ein Wahngebilde sein, dem der Durstige nachjagt. Aber daß
Menschen Durst haben, ist ein Beweis dafür, daß es Wasser gibt. Ohne Wasser gäbe es so etwas wie Durst
gar nicht. Kann nicht das unsterbliche Gerücht von Gott eine Weise Gottes sein, sich bemerkbar zu machen?“
Der emeritierte Münchener Philosophieprofessor Robert Spaemann in der ‘Neuen Zürcher Zeitung’ vom 12.
März.
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67 Lesermeinungen
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@ Brigitte Bussmann Der Messiasbegriff ist für die Judenchristen etwas ganz anderes […] Paulus konnte
nur eins tun: die Idee der Juden mit seiner Idee zu kombinieren. Das ist Subjektivismus pur. Christus
WAR der Messias. Das IST die Wahrheit. Die Juden hatten zwar eine andere Erwatung, aber nach dieser Erwartung
hat sich Gott nicht gerichtet. Weil Christus so anders war, als alle erwartet haben, wurde er von vielen
nicht erkannt (die Seinigen nahmen Ihn nicht auf). Wenn man nun die Ansicht vertritt, dass es Paulus bloß
um eine Kombination von verschiedenen Ideen ging, so leugnet man damit implizit, dass dieser andere Weg,
der nicht den Erwartungen der Juden entsprochen hat, der wahre Wille Gottes war. Genau dagegen wendet
sich Paulus. Er wollte, dass die Juden endlich erkennen, dass ihre Erwartung falsch war und nicht dem
wahren Willen Gottes entsprochen hat. Durch die objektiv wahre Tatsache der Auferstehung, sollten die
Juden erkennen, dass Jesus wirklich der wahre Messias war. Mit dieser Erkenntnis mussten sie zu dem Schluss
kommen, dass ihre Vorstellung vom Messias falsch war. Diese Wahrheit galt es zu erkennen. Alles andere
hieße, verstockt im Irrtum zu verharren. denn auch andere Religionen haben ein Stück Wahrheit wenn es
um Gott geht Das ist natürlich grober Unfug. Es sei denn, dass Sie Gott unterstellen, dass er schizophren
ist oder nur in Ihrer Vorstellung existiert.
Protestantischer Ökumenismusangriff gegen einen romtreuen Bischof Der Linzer Bischof Ludwig Schwarz hat
am Sonntag einem protestantischen Pastor die Kommunion verweigert. Anlaß der Messe war die Wiedereröffnung
der renovierten gotischen Pfarrkirche von Gallneukirchen bei Linz. Der Protestant war nicht überrascht.
Es ist wenig respektlos, wie ein protestantischer Pastor einfach zur hl. Kommunion der katholischen Kirche
hinzutritt, als ob die hl. römisch-katholische Kirche Christi einfach eine weitere Denomination ihrer
ungezählten verschiedenen Denominationen wäre (alleine in den USA über 1000 verschiedene) – und damit,
wie in diesem Fall, selbst einen romtreuen Bischof zum Bruch mit dem römisch-katholischen Gesetz zu nötigen
versucht. Es ist bekannt, daß es bereits zu unzähligen verbotenen Kommunionempfängen durch protestantische
Pastoren und Pastorinnen kommt, und zwar in den katholischen Neu-Ritus-Kirchen, die der regulären Ortshierarchie
unterstellt sind – und das insbesonders in den Ländern Deutschlands, dem Heimatland der Reformation und
der Dr.-Luther-Irrlehren, aus denen es seit dem Pastoralkonzil an Rom heißt: „Wir lassen uns nicht durch
Rom von unseren evangelischen Mitchristen auseinanderdividieren!“ Insbesonders in Österreich sollte die
romuntreue BRD-Amtskirche nicht kopiert werden, denn in Österreich ist der Prozentsatz der nicht-katholischen
Christen der Evangelischen Kirche A.B./H.B. äußerst minimal (es gibt mittlerweile bereits mehr mohammedanische
als evangelische Österreicher) – sie werden daher zu sehr berücksichtigt.
Dr. Heger Herr Heger, merken Sie denn nicht, dass Sie an mir vorbeireden. Paulus spricht sehr wohl nur
von Christus als dem Auferstandenen. Und er verbindet, das schrieb ich schon des öftern auch früher,
den biblischen Jesus mit dem Christus seiner Auferstehungserfahrung. Der Messiasbegriff ist für die Judenchristen
etwas ganz anderes. Die Juden erwarten in dem Messias den Befreier, den Retter auf politischer Ebene,
aber ein Messias konnte wohl kaum am Kreuz scheitern. Paulus, der sehr begabte Rhetoriker konnte nur eins
tun, als die Idee der Juden mit seiner Idee zu kombinieren. Und nichts anderes wollte Bultmann ausdrücken.
Wenn ein Paulus sagt, dass ihm der Auferstandenen erschienen ist, so ist das für ihn Wahrheit, genau,
wie es für Maria von Magdala Wahrheit war, als ihr der Meister als Auferstandener erschien. Aber dies
muss doch nicht zwangsläufig die Wahrheit auch für andere sein. Glaube ist nicht zu beweisen und was
wäre das für ein Gott, wenn er beweisbar würde. Wenn dann Kirche erklärt, dass ihre Aussagen die absolute
Wahrheit sind, so ist das anmaßend, denn auch andere Religionen haben ein Stück Wahrheit wenn es um
Gott geht. Nun noch zu Ihren aufgeführten Schriften, wenn das Lehramt der Kirche eine Schrift für häretisch
erklärt, dann ist auch deren Inhalt häretisch.
@Brigitte Bussmann Wenn Sie richtig lesen würden, spricht Paulus sehr wohl nur von dem Christus, Lesen
Sie bitte Röm 1:3 „von seinem Sohn Jesus Christus, unserm Herrn, der geboren ist aus dem Geschlecht Davids
nach dem Fleisch“, Röm 4:24 „… wenn wir glauben an den, der unsern Herrn Jesus auferweckt hat von den
Toten“, 1 Kor 5:4 „… wenn ihr in dem Namen unseres Herrn Jesus versammelt seid und …“ und zahllose
weitere Stellen. Ihre leichtsinnige Behauptung vom Montag, 9. April 2007 13:03 „dass Paulus nur von CHRISTUS
spricht, nie über Jesus“, ist also falsch. Der Kirche geht es doch gar nicht um den historischen Jesus,
sondern nur um den Christus des Glaubens. Diesem Bultmann-Quatsch hat ja schon der hl. Apostel Paulus
vorsorglich widersprochen (1 Kor 15:14f.): „Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsre Predigt
vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich. Wir würden dann auch als falsche Zeugen Gottes befunden,
weil wir gegen Gott bezeugt hätten, er habe Christus auferweckt, den er nicht auferweckt hätte.“ Also:
Ein „Christus“, den es gar nicht gegeben hätte, könnte auch kein „Christus des Glaubens“ sein. Dieser
Titel Christus wird dann dem Jesus aus der Bibel zugeordnet, … Die Evangelisten berichten das Gegenteil:
Jesus beanspruchte immer schon, der verheißene „Messias“ (gr. Christos) zu sein. Die Schriften, …,
die auf Jesus hinweisen und nicht biblisch sind, wurden auch als häretisch abgeurteilt. Das ist für
die Frage der Historizität unerheblich. MfG Ch. Heger
@Frau Bussmann Aus Ihrer Äußerung, Paulus rede nur von Christus und nicht von Jesus, schließe ich,
daß Sie schon längere Zeit nicht mehr in die Apostelgeschichte geschaut haben. Um Ihrem Gedächtnis
auf die Sprünge zu helfen, bringe ich im folgenden einige Zitate aus diesem Werk, die Ihre These widerlegen.
Apg 9, 5 – Er fragte: „Wer bist du, Herr?“ Dieser antwortete: „Ich bin Jesus, den du verfolgst.“ 9, 17 –
„Bruder Saulus! Der Herr hat mich gesandt, Jesus, der dir auf dem Weg erschienen ist.“ 9, 20 – Alsbald
verkündete er in den Synagogen Jesus, daß dieser der Sohn Gottes sei. 13, 23 – Aus seinem Geschlecht
ließ Gott seiner Verheißung gemäß für Israel den Heiland hervorgehen, Jesus.“ 16, 31 – „Glaube an
den Herrn Jesus, dann wirst du gerettet werden!“ 17,3 – „Der Messias ist Jesus, den ich euch verkündige.“
19, 4 – „Johannes mahnte das Volk, an den zu glauben, der nach ihm komme, das heißt an Jesus.“ 19, 17 –
Der Name des Herrn Jesus aber kam hoch zu Ehren.
Herr Dr. Heger, Aurelius Sie haben mir einmal vorgeworfen, dass ich alles wie Kraut und Rüben durcheinander
werfe. Nun Sie machen das auch. Ja, ja, den Splitter… Wenn Sie richtig lesen würden, spricht Paulus
sehr wohl nur von dem Christus, selbst der Papst machte das bei seiner kürzlichen Audienzansprache. Der
Kirche geht es doch gar nicht um den historischen Jesus, sondern nur um den Christus des Glaubens. Dieser
Titel Christus wird dann dem Jesus aus der Bibel zugeordnet, aber erst nach der Auferstehungserfahrung
der Maria von Magdala und vor allem des Paulus. Die Schriften, die Sie erwähnen, die auf Jesus hinweisen
und nicht biblisch sind, wurden auch als häretisch abgeurteilt. Sie werden sich doch nicht auf häretische
Schriften beziehen, denn so etwas würde ich doch nur machen. Aurelius, Ihnen werde ich zu Cäsar noch
gesondert schreiben.
@Brigitte Bussmann Mein gelegentlicher Sarkasmus ist völlig angebracht. Sie verkaufen uns hier den n-ten
Aufguß ideologischer „Leben-Jesu-Forschung“ als Wissenschaft mit dem Tenor, daß zwischen einem „Jesus“
und einem „Christus“ zu unterscheiden sei. Das schlägt jeder historischen Evidenz ins Gesicht. Das ganze
NT – mit Einschluß von Paulus, wie Sie sich inzwischen korrigieren mußten – erklärt den historischen
Menschen Jesus für den verheißenen Messias (=Christus). Dabei sind die im NT vorliegenden Dokumente
aus dem ersten Jahrhundert mindestens so zuverlässig wie Ihre Quellen über X oder Y. Es gibt kein anderes
literarisches Werk der Antike, für das so glaubwürdige Autoren stehen und für das es so viele und so
nahe an die ursprüngliche Abfassung zurückreichende Handschriften gibt wie das NT. Gestützt werden
die historischen Aussagend des NT durch außerbiblische Belege, literarischer (pagane, jüdische und gnostische)
und archäologischer Art (Spottgrafitti, Pilatusinschrift usw.). Es spricht Bände für die wissenschaftliche
Ernsthaftigkeit der alten Leben-Jesu-Forschung (in der Brigitte Bussmann steckengeblieben ist), daß sie –
in einem ihrer Wortführer, Ernest Renan, – von der Entstehung des Islams als von „im vollen Licht der
Historie“ erfolgt schwadroniert, obwohl ein Mohammed mitsamt seiner angeblichen Stiftung historisch nicht
faßbar ist, und zugleich über die enorme Dichte der Nachrichten über Jesus und sein Wirken redet wie
der Blinde von der Farbe. MfG Christoph Heger
Dr. Heger Sarkastisch sein strotz auch nicht gerade von dem Hauptgebot der Bibel. Übewiegend spricht
Paulus von Christus, aber er hat es ja nicht nur mit Heidenchristen, sondern auch mit Judenchristen zu
tun und aus diesem Grund verbindet er den biblischen Jesus mit seinem Christus der Auferstehung. Sein
Ziel ist ja, Juden- und Heidenchristen auf einen Nenner zu bringen. Sie wollen nicht verstehen, warum
es mir mit dem historischen Jesus geht. Unter außerbiblischen Schriften verstehe ich profane geschichtliche
Schriften. Und hier gibt es über Jesus nichts. Klar gibt es christliche Schriften über Jesus, aber darum
geht es ja gar nicht. Sie wollen einfach nicht wahrhaben, dass es aus dem 1. nachchristlichen Jahrhundert
und darüberhinaus schon in vorchristlicher Zeit Dokumente über Persönlichkeiten gibt, die profangeschichtlich
oft auch archäologisch untermauert sind. Das sind einfach wissenschaftliche Fakten, weil sie beweisbar
sind. Aber der biblische Jesus und auch der Christus des Glaubens sind in erster Linie Figuren (Figur)
des Glaubens, obwohl kein ernstzunehmender Wissenschaftller daran mehr zweifelt, dass es Jesus gab. Nur
müsste das Lehramt der Kirche zugänglicher werden, wenn es um Beweisführung biblischer Persönlichkeiten
geht. Aber hier wird durch den Vatikan viel Wahrheitsfindung zugedeckt. Wahrheitsfindung will ja nicht
den Glauben zerstören, sondern das ist Ziel der Wissenschaft Erkenntnisse zu sammeln.
@Frau Bussmann Warum immer nur so zynisch, Ich bin nicht zynisch, sondern gelegentlich sarkastisch, wie
es angemessen ist, wissenschaftlichen Dünkel auf den Boden der Realität zu holen. Aber es gibt viele
andere Menschen der Antike, auch des 1. nach christlichen Jahrhunderts über die wir sehr genau Bescheid
wissen. Aber nur deswegen, weil wir an die Nachrichten über sie nicht dieselben hypertrophen Kriterien
anwenden, mit denen Bussmann das Wissen über Historizität und Wirken Jesu problematisiert. Seneca der
Ältere 55 v. Chr. – 40 n.Chr. Auf wie wenige Quellen bezieht sich unser Wissen? Aus welchem Jahrhundert
stammen die ältesten Manuskripte der ihm zugeschriebenen Werke? Cäsar, 100 v. Chr. bis 44 nach Christus.
Selbst über diese Person, die doch ab ihrem 40. Lebensjahr im Rampenlicht der Öffentlichkeit gestanden
haben muß, wissen wir nach den hypertrophen Kriterien, die Bussmann im Falle Jesu kritiklos nachbetet,
herzlich wenig Sicheres. Nicht zuletzt Kaiser Nero, über den weiß jedes kleine Kind einiges zu erzählen.
Jetzt wird’s drollig – die Erzählungen der kleinen Kinder! dass wir über Jesus nur aus der BIbel hören
Unfug! Es gibt eine Fülle von christlichen Schriften und Zeugnissen, die ja nicht als unbeachtlich abgetan
werden können. Außerdem gibt es eine Anzahl Erwähnungen Jesu bei nicht-christlichen Autoren. auch,
dass Paulus nur von CHRISTUS spricht, nie über Jesus Ja, wenn schon! Jesus ist der Messias (Christus)!
Außerdem erwähnt Paulus durchaus „Jesus“. MfG Ch.Heger
Dr. Heger Warum immer nur so zynisch, das passt doch gar nicht zu Ihrem Osterglauben. Nochmals, über
den historischen Jesus wissen wir aus antiken Schriften nichts. Nur die Bibel und die Apogryphen berichten
über ihn. Aber es gibt viele andere Menschen der Antike, auch des 1. nach christlichen Jahrhunderts über
die wir sehr genau Bescheid wissen. Ich nenne nur ein paar wenige, könnte aber wesentlich mehr nennen,
wenn ich mehr Platz hätte. Seneca der Ältere 55 v. Chr. – 40 n.Chr. Er ist Vater des Philosophen Seneca.
Er hat u.a. eine nicht mehr erhaltene Geschichte über die Bürgerkriege geschrieben. Außerdem gibt es
von ihm eine Sammlung von 74 Rechtsfällen u.a. Controversiae. Weiterhin Suasoriae = rhetorische Erwägungen.
Cäsar, 100 v. Chr. bis 44 nach Christus. Über ihn weiß wohl jeder Leser viel zu erzählen. Deshalb
erwähne ich nur, dass er Imperator war und zahlreiche Kriege führte. Nicht zuletzt Kaiser Nero, über
den weiß jedes kleine Kind einiges zu erzählen. Sie sollten sich damit abfinden, dass wir über Jesus
nur aus der BIbel hören und wenn Sie genau an Ostern in der Kirche aufgepasst haben, hörten sie auch,
dass Paulus nur von CHRISTUS spricht, nie über Jesus. Hin und wieder wird in den paulinischen Schriften
Jesus mit dem Begriff des Christus verbunden. Aber für Paulus sind Jesus aus Nazareth und Christus ganz
etwas anderes. Aber dies näher zu erläutern würde den Rahmen sprengen. Herr Dr. Heger, wir sollten
österliche Augen bekommen, dann würden wir vieles anders sehen.
„Wissenschaftliches“ Wunschdenken Wir wissen sehr viel über andere Personen der Antike, die sogar wissenschaftlich
beweisbar sind Ach, herrje, was Bussmann für wissenschaftlich beweisbar hält! Was wissen wir denn über
viele Personen – außer daß wir ihren Namen auf einer Inschrift lesen oder ein zwei Schriftsteller über
ihn schreiben? Dabei ist seit je bekannt, daß die Reden, die ein antiker Historiker einen Perikles, Cäsar
usw. halten läßt, nachträglich stilisiert, möglicherweise sogar weitgehend Fiktionen sind usw. Nehmen
wir zum Beispiel Karl den Großen, über den wir so sicher bescheid zu wissen glauben. Trotzdem war es
der schulmäßigen Historie lange Zeit sehr schwer, einen Heribert Illig und seine Zeitverkürzer zu widerlegen,
die ganze Jahrhunderte mitsamt Karl dem Großen für eine Phantomzeit erklärten. Also die Behauptung,
Jesu sei als historische Person unsicher, entspringt einem Wunschdenken, das sich nicht an die üblichen
Kriterien historischer Wissenschaft hält. z.B. Herodes, Wieviel Quellen über Herodes haben wir denn,
die mehr als Hörensagen sind? Pilatus, Noch vor nicht langer Zeit galt er als nicht nachweisbar, bis
man gerade mal eine Inschrift mit seinem Namen fand. Nero, Ebenso, und wie parteiisch sind diese wenigen
Quellen. Flavius Josephus, kennen wir nur aus seinen eigenen Schriften. über Jesus gibt es außer in
der Bibel keinen schriftlichen Nachweis. Ist das NT kein schriftlicher Nachweis? Außerdem stimmt dieser
Satz nicht. Im übrigen das Turiner Grabtuch usw. MfG Ch. Heger
Iustus, Dr. Heger Lieber Iustus, ich lade Sie gern ein zu den Gottesdiensten in den Rhein-Erftkreis, wo
ich wirke, zu kommen. Nirgends sehen Sie so volle Kirchen, selbst an normalen Wochentagen. Und es sind
Kinder und Jugendliche da. Was sagen Sie nun?? Ich verrate Ihnen ein Geheimnis der vollen Kirchen, wir
sind ehrlich zu den Leuten, mit wir meine ich die Pfarrer, Diakone und ich. Ja, Herr Dr. Heger. Sie schreiben
sehr unwissenschaftlich und halten sich nur fest an dem, was in der Bibel steht und bezeichnen dies als
wissenschaftlich. Die Bibel wollte nie ein Buch der Wissenschaft sein, sondern ein Buch des Glaubens.
Wir wissen sehr viel über andere Personen der Antike, die sogar wissenschaftlich beweisbar sind z.B.
Herodes, Pilatus, Nero, Flavius Josephus, über Jesus gibt es außer in der Bibel keinen schriftlichen
Nachweis. Warum ist das wohl so? Jesus war wohl einfach zu unbedeutend. Bedeutung hat er durch die Bibel
erlangt und durch die Schar, die sich auf ihn berufen haben. Dies wird ja auch im Jüdischen Krieg erwähnt,
worin steht, dass eine Gruppe sich auf Christo beruft.
Frau Bussmann Es ist nur mal gut, dass Sie nicht in der Glaubensverkündigung stehen, denn Meinungen,
wie die Ihren, haben die Kirchen leerer gemacht. Nein. Meinungen wie die Ihre.
Bussmanns Erzählungen – leider keine Oper! Frau Bussmann meint: Sie beide plappern doch nur nach, was
andere Ihnen vorgekaut haben. Wo bleibt Ihr Verstand, Ihr Denken, Ihre Überlegungen? Das sagt jemand,
der kritiklos ohne Sinn und Verstand den Unsinn von Klippschulweisheiten weiterreicht: Vom historischen
Jesus wissen wir nichts, Schwachsinn! Man nenne mir einmal eine Person der Antike, über die wir besser
und zuverlässiger Bescheid wüßten! noch nicht einmal aus anderen antiken Schriften. Zwar würden die
„einen“ antiken Schriften, offenbar gemeint die Schriften des NT, völlig ausreichen. Aber immerhin haben
wir sehr wohl „andere“ antike Quellen sowie ein Netz sich gegenseitig stützender indirekter Nachweise.
Der biblische Jesus wird dargestellt aus mündlichen Überlieferungen, die über Jahrzehnte gingen. Wir
haben nicht, wie Personen, die nicht historisch denken können, meinen, beziehungslos nebeneinander eine
mündliche und eine schriftliche Überlieferung, sondern beide Stränge verlaufen in Wechselwirkung miteinander
und stützen sich gegenseitig. Man denke nur an die berühmten „Offenkundigkeiten“ der neueren bundesrepublikanischen
Staatsreligion: Die geringe Zahl an Originaldokumenten wird keinesfalls als Mangel betrachtet, da man
die „mündliche Überlieferung“, also Zeugenaussagen, für wichtiger hält. Als das NT fertig war, gab
es keine Augenzeugen mehr Wann lagen denn nach B. die Evangelien, die Apostelgeschichte und die Apostelbriefe
vor – die sämtlich noch lebende Augenzeugen voraussetzen? MfG Ch. H.
Pünktchen und Dr. Heger Es ist nur mal gut, dass Sie nicht in der Glaubensverkündigung stehen, denn
Meinungen, wie die Ihren, haben die Kirchen leerer gemacht. Sie beide plappern doch nur nach, was andere
Ihnen vorgekaut haben. Wo bleibt Ihr Verstand, Ihr Denken, Ihre Überlegungen? Noch einmal zum Mitschreiben:
Vom historischen Jesus wissen wir nichts, noch nicht einmal aus anderen antiken Schriften. Der biblische
Jesus wird dargestellt aus mündlichen Überlieferungen, die über Jahrzehnte gingen. Als das NT fertig
war, gab es keine Augenzeugen mehr und Paulus, der Christus verkündet hat, hat Jesus nie als Mensch gekannt.
Das und nur das sind historische Fakten. Z.B. sind die Dogmen, die um Maria ranken, gnostischen Ursprungs.
Haben Sie das gewußt? Die Gnosis wurde aber als Irrlehre verworfen, die wenigen Aussnahmen wurden wohl
vergessen. Ja, der Geldbeutel und mein monatliches Gehalt müssen mir ja wichtig sein –-- Ich mache dies
jetzt nicht gern, aber soll ich Ihnen mal etwas verraten: ich arbeite ehrenamtlich, ich habe auf jegliches
Gehalt zu Gunsten anderer verzichtet und das schon vor 28 Jahren, als ich mit meiner Arbeit im Erzbistum
Köln angefangen habe. Seien Sie in Zukunft mit Ihren Äußerungen vorsichtiger, denn es könnten andere
Leser daran großen Anstoß nehmen und dann sagen, „typisch katholisch – engstirnig“. Wieso können Sie
behaupten, dass ich den Boden der katholischen Kirche verlassen habe und besser austreten würde? Das
wäre ein Kardinalfehler, wenn ich dies tun würde.
#50 Pünktchen 11:17:56 | Donnerstag, 5. April 2007
Wer die Grundwahrheiten des Apostolischen Glaubensbekenntnisses nicht mehr mittragen will/kann, dem stünde
der Austritt aus der Kirche doch frei! Was hindert Frau Pastoralreferentin Bussmann daran, diesen Schritt
zu vollziehen? Der Blick auf ihre Gehaltsabrechnung?
Jesus ist der Christus. Pünktchen hat dankenswerterweise schon das Richtige und Notwendige auf Frau Pastoralreferentin
Bussmanns vorhergehenden Beitrag geantwortet. Bleibt mir ein kleiner Punkt: Woher weiß denn das II Vatikanum,
dass Christus die Kirche gegründet hat, Ganz einfach: Weil das die Lehre der Apostel ist. Ist Jesus auch
Christus?? Ja, ist er. Interessanterweise bestreiten das nur die Juden. Selbst der Koran/Islam lehrt,
daß Jesus der Messias (= griechisch Christus) ist – wenn er auch mit diesem Titel nicht viel anfangen
kann. MfG Christoph Heger
#48 Pünktchen 10:54:04 | Donnerstag, 5. April 2007
Bussmann Wenn Sie nicht glauben, daß Jesus der Christus ist, dann sind Sie nicht nur nicht katholisch,
Sie sind nicht einmal mehr Christin! Christ ist, wer Jesus von Nazareth als Christus bekennt! Wenn es
Ihnen nicht möglich ist, den Zusammenhang zwischen dem historischen Jesus und dem Christus des Glaubens
zu wahren und wahrzunehmen, dann wäre es ehrlicher, Sie würden Ihre Ämter in der Erzdiözese Köln
niederlegen! Ein vom Christusbekenntnis des Hl. Paulus „bereinigter“ Jesuanismus, die Leugnung der neutestamentlich
bezeugten Tatsache einer Stiftung der Kirche durch Jesus von Nazareth, der Christus ist und unser einziger
Retter und Erlöser, die Leugnung dieser von der Kirche gelehrten und geglaubten Tatsachen bedeutet den
Abschied von der Kirche! Schlimm ist, daß viele innerlich Apostaten sind, äußerlich aber bei der Kirche
verbleiben, weil sie bei ihr ihre Brötchen verdienen …
Dr. Heger, Iustus ich finde es großartig, was Sie so alles Schreiben. Merken Sie denn nicht, dass ich
nur mit wenigen Zeilen Ihnen antworten kann. Wenn Sie mir privat schreiben würden, könnte ich das ausführlicher
machen, aber hier stehen mir nur wenige Zeilen zur Verfügung. U.a. klingt wie Kraut und Rüben sehr biblisch
(priesterliches Schöpfungslied) und vegetarisch. Woher weiß denn das II Vatikanum, dass Christus die
Kirche gegründet hat, meine Frage war, ob Jesus die Kirche gegründet hat? – Ist Jesus auch Christus??
Wenn wir von Jesus sprechen müssen wir einmal den historischen Jesus sehen, den biblischen Jesus und
den Christus den Paulus verkündet hat. Das sind doch drei verschiedene Paar Schuhe und es ist nicht Kraut
und Rüben. Was Kraut und Rüben sein könnte, ist die Lehre des Lehramtes der Kirche. Das müssen die
armen Theologiestudenten erst einmal auf die Reihe bekommen, vielleicht sind diese Leute deshalb so Mangelware.
Aber hier meine Privat-Mailadresse bussmann-paffendorf@t-online.de
@Brigitte Bussmann: Kraut und Rüben Man könnte sich ja mit Ihnen gern auseinandersetzen – wenn Sie denn
wenigstens Ihre Gedanken mal etwas sortieren und nicht lauter Kraut und Rüben produzieren würden. MfG
Christoph Heger
Nur ein bisschen: Bezüglich Franziskus und Franziskaner bin ich sehr wohl auf Ihre Frage eingegangen.
Ich wiederhole, Franziskus von Assisi hat den Franziskanerorden gegründet. Ich muss wohl deutlicher werden:
Auf Ihre Frage, welche Konfession Christus habe (m.a.W.: ob er Mitglied der Kirche sei), antwortete ich
(wie das II. Vatikanum), er habe die Kirche gegründet. Daraufhin warfen Sie mir vor, auf Ihre Frage nicht
einzugehen. Auf meine Frage, ob Franziskus Franziskaner sei (m.a.W.: ob er Mitglied des Franziskanerordens
sei), antworteten Sie, er habe den Franziskanerorden gegründet. Na, klingelt’s?
Dr. Heger wenn Sie keine Argumente haben, dann machern Sie andere einfach nieder oder Sie versuchen es
zu mindest. Sie brauchen mir nicht den Unterschied zwischen der spanischen Inquisition und den Hexenprozessen
zu erklären. Natürlich kann ich nicht mit ein paar Zeilen, die mir zur Verfügung stehen, die ganze
Kirchengeschichte darlegen. Inquistion war sehr wohl mit Vernichtung von Andersdenkenden kombiniert. Und
in die Hexenprozesse hat die damalige staatliche Rechtsprechung es sehr gut verstanden, die Kirche mit
einzubeziehen, weil sehr häufig in diesen Prozessen die Frauen (Hexen) mit dem Teufel eine Buhlschaft
eingingen, und dies hatte nun mal mit Kirche zu tun. Das ist auch der Grund, warum sich dann die Träger
der Kirche nicht nur in diese Prozesse eingemischt haben, sondern auch tatkräftig an Folter der Frauen
beteiligt waren. Im ZWeifelsfall für den Angeklagten kam nicht von mir, sondern von Iustus. Ich habe
ihn nur zitiert. Limbuslehre ist nicht „in fide“. Wer sagt denn so etwas. Ich meine, Sie sind nicht gut
informiert. Wieso hieß es dann, wer an den Limbus nicht glaubt, der sei im Bann? Und jetzt heißt es,
wer an den Limbus glaubt, der sei im Bann. Unfug, Herr Dr. Heger ist nicht das, was ich sage, sondern,
was Sie glauben. Warum hat Gott den Menschen einen Verstand gegeben, wenn sie den nicht einsetzen dürfen?
Ich muss nicht blind glauben, was mir andere vorkauen.
Verwechslungen und anderer Unfug Brigitte Bussmann erzählt mal wieder viel Unsinn: Im Zweifelsfall für
den Angeklagten. Richtig, Iustus, das ist Rechtsprechung Na, ob das in der Rechtsprechung wirklich immer
so ist? Jedenfalls ist es spätestens seit dem römischen Recht ein Prinzip der Strafjustiz. –- das galt
aber in der Kirche nicht immer, siehe Inquisition. Das ist ja nun wieder ein typischer Bussmann-Unfug.
Gerade die katholische Kirche hat ihr Rechtssystem nach dem Vorbild des römischen Rechts ausgebildet
und damit auch auf die staatliche Rechtsausbildung größten Einfluß genommen. Auch die kirchliche und
die spanische staatliche Inquisition waren an das Prinzip „In dubio pro reo“ gebunden. Was Bussmann hier
wohl vorschwebt, ist etwas anderes: Die Hexenprozesse, mit denen die kirchliche und auch die spanische
Inquisition nichts zu tun hatten, folgten dem älteren strafrechtlichen sogenannten „Inquisitionsverfahren“
(eine beliebte Verwechslung mit der Inquisition) – im Gegensatz zum jüngeren „Akkusationsverfahren“ im
Strafrecht. Und im Strafverfahren wegen sogenannter „geheimer Delikte“, nämlich Zauberei und dergleichen,
war im (deutschen) Reich das Prinzip „im Zweifel für den Angeklagten“ mehr oder weniger außer Kraft
gesetzt. Betreffend „Limbus“ usw. rennt Bussmann offene Türen ein. Es handelt sich dabei um theologische
Lehren, die nach meiner Kenntnis nicht de fide sind. MfG Christoph Heger
Im Zweifelsfall für den Angeklagten Richtig, Iustus, das ist Rechtsprechung –- das galt aber in der Kirche
nicht immer, siehe Inquisition. Bezüglich Franziskus und Franziskaner bin ich sehr wohl auf Ihre Frage
eingegangen. Ich wiederhole, Franziskus von Assisi hat den Franziskanerorden gegründet.Sah er sich als
Franziskaner oder nicht, das wissen wir nicht. Ist das nicht Gutdünken des Lehramtes, wenn von Fegefeuer
gesprochen wird und vom Limbus gesprochen wurde und als die Wahrheit gesehen wird bzw. wurde??? Beides
steht nicht in der Bibel. Meine immer wiederkehrende Frage, woher wissen die das?? Woher wusste Papst
Innozenz, dass es den Limbus gab, woher weiß Papst Benedikt, dass es den Limbus gar nicht gibt?? Die
Bibel wird auch herangezogen, wenn es um die Zölibatsverpflichtung geht, wo steht das?? Das 5. Gebot,
ist apodiktisches Recht, wo lehrt das die katholische Kirche??? Dieses Gebot ist ein grundsätzliches
Tötungsverbot für Tiere und Menschen. Mein Gewissen sagt mir, dass ich kein Geschöpf Gottes töten
darf. Wessen Gewissen ist hier besser ausgeprägt, dass des Lehramtes oder meins??? Natürlich hat die
katholische Kirche Wahrheiten, aber nicht die Wahrheit, denn die Wahrheit ist Gott allein.
Ethik objektiv und subjektiv Unter den Unsinnigkeiten, mit denen die Pastoralassistentin im Erzbistum
Köln, Frau Bussmann, einen mal wieder beelendet, ist auch dieser oft zu hörende Syllogismus: Über dem
Lehramt der Kirche, deren Aussagen sehr oft an den Haaren herbei gezogen sind, z.B. was das 5. Gebot betrifft,
steht mein Gewissen. Die Unsinnigkeit dieser Gegenüberstellung von objektiver Pflicht und im Gewissen
erkannter Pflicht mag folgende Analogie erhellen. Wenn jemand aufgrund irgendeiner Fehlsichtigkeit die
Straßenschilder nicht richtig erkennen kann, aber jetzt meint, er müsse sich ja nicht nach den Straßenschildern
richten, sondern nach dem, was ihm seine eigenen fehlsichtigen Augen zeigen, so wird man den schnell aus
dem Verkehr ziehen müssen. Also wenn jemand meint, etwas für erlaubt ansehen zu dürfen, was die Kirche
als unerlaubt lehrt – oder umgekehrt –, so mag er persönlich womöglich entschuldigt sein. Das darf aber
die Kirche nicht abhalten, ihn deutlich ins Aus zu stellen. MfG Christoph Heger
Und weiter: Franziskus von Assisi hat den Franziskanerorden gegründet, aber er war Christ, was von Jesus
nicht gesagt werden kann, denn geschweige von Gott. Sie gehen auf meine Frage nicht ein: War Franziskus
Franziskaner? Die Vertretung des Lehramtes hat die Bibel gelesen und nach Gutdünken interprtiert, ja,
Es hat sie interpretiert. Richtig. Aber nicht nach Gutdünken. aber das Lehramt hat vergessen, wann die
Bibel geschrieben wurde. Lange nach dem Tod Jesus und Jesus starb als Jude. Was wollen Sie damit sagen:
Hat die Bibel keine Bedeutung, weil sie lange nach dem Tod Jesu geschrieben wurde? Und es gab mal eine
Zeit, da war es verboten, die Bibel zu lesen, nur für die Oberhirten war es nicht verboten. Es gibt immer
mal wieder Zeiten, da wird dem Staat oder der Kirche zugetraut, die Dinge besser regeln zu können, als
die Einzelnen. Warum wohl?? Hätten die anderen Leser Dinge herausfinden können, die das Lehramt beschönigen
wollte? Klar. Diese bösen Kirchenleute. In dubio pro reo, Frau Bussmann. Über dem Lehramt der Kirche,
deren Aussagen sehr oft an den Haaren herbei gezogen sind, z.B. was das 5. Gebot betrifft, steht mein
Gewissen. Das Gewissen ist die Stimme Gottes. Gott kann nicht beim Papst A sagen und bei Ihnen B. Einer
von Ihnen beiden hält also etwas Falsches für sein Gewissen. Was das Folgende angeht nur dies: Wenn
es in der Kirche keine Wahrheit gibt, ist sie überflüssig. An den Fehlern von einzelnen Kirchenmitgliedern
(und seien sie Päpste) wird nicht „festgehalten
Iustus Franziskus von Assisi hat den Franziskanerorden gegründet, aber er war Christ, was von Jesus nicht
gesagt werden kann, denn geschweige von Gott. Die Vertretung des Lehramtes hat die Bibel gelesen und nach
Gutdünken interprtiert, ja, aber das Lehramt hat vergessen, wann die Bibel geschrieben wurde. Lange nach
dem Tod Jesus und Jesus starb als Jude. Und es gab mal eine Zeit, da war es verboten, die Bibel zu lesen,
nur für die Oberhirten war es nicht verboten. Warum wohl?? Hätten die anderen Leser Dinge herausfinden
können, die das Lehramt beschönigen wollte? Über dem Lehramt der Kirche, deren Aussagen sehr oft an
den Haaren herbei gezogen sind, z.B. was das 5. Gebot betrifft, steht mein Gewissen. Wenn Sie mit dem
Lehramt der Kirche konform gehen, ist das Ihre Sache, aber Menschen, wie Sie selbst schreiben sind Sünder
und begehen deshalb auch Fehler. Die dem Lehramt vorstehen, sind ebenfalls Menschen und Sünder und können
Fehler machen. Es ist ja auch nicht schlimm, wenn Menschen Fehler machen und diese Fehler einsehen, aber
es ist schlimm, an ihren Fehlern festzuhalten und diese als die absolute Wahrheit anzubieten.
Frau Bussmann Sie gehen auf meine Frage nicht ein, welche Konfession hatte Jesus, welche Konfession hat
Gott. War Franziskus Franziskaner? Bei dieser Frage ist mir egal, was das Lehramt der katholischen Kirche
sagt. Mir scheint, nicht nur bei dieser. Woher weiß die katholische Kirche denn, dass Jesus diese Kirche
gegründet hat? Sie hat die Bibel gelesen. Das ist alles doch sehr merkwürdig, wo Jesus überhaupt nichts
von einem Christentum geschweige der katholischen Kirche wusste. So kann nur jemand reden, für den die
katholische Kirche nicht die Gemeinschaft der Christgläubigen darstellt. Tiefenpsychologisch gesehen
verstecken Sie sich bei meiner Frage hinter dem Lehramt, das sich tiefenpsycholoigsch, übertrieben ängstlich
hinter Gesetzmäßigkeiten versteckt, die irgend ein Papst mal erfunden hat. Höhenpsychologisch hatte
ich nur den Eindruck, Sie halten viel vom 2. Vatikanischen Konzil und da war ich tiefenpsychologisch ganz
stolz, dass dieses meine Thesen teilt. Warum haben Vertreter der katholischen Kirche so eine Angst vor
der Wahrheit. Sie haben keine Angst vor ihr, sie verkünden sie sogar. Jesus ist auferstanden, egal wie,
das allein zählt, Das zählt, aber wenn das ALLEINE zählen würde, könnten wir uns um alles Weitere
einen Dreck scheren. und Jesus predigte die Liebe zu allem was lebt, das allein müsste mutiger machen.
Stimmt. Jesus könnte heute nur wieder sagen „Ihr Kleingläubigen.“ Menschen sind Sünder. Was verstehen
Sie unter Kleingläubigkeit?
Iustus Sie gehen auf meine Frage nicht ein, welche Konfession hatte Jesus, welche Konfession hat Gott.
Bei dieser Frage ist mir egal, was das Lehramt der katholischen Kirche sagt. Woher weiß die katholische
Kirche denn, dass Jesus diese Kirche gegründet hat? Das ist alles doch sehr merkwürdig, wo Jesus überhaupt
nichts von einem Christentum geschweige der katholischen Kirche wusste. Tiefenpsychologisch gesehen verstecken
Sie sich bei meiner Frage hinter dem Lehramt, das sich tiefenpsycholoigsch, übertrieben ängstlich hinter
Gesetzmäßigkeiten versteckt, die irgend ein Papst mal erfunden hat. Warum haben Vertreter der katholischen
Kirche so eine Angst vor der Wahrheit. Jesus ist auferstanden, egal wie, das allein zählt, und Jesus
predigte die Liebe zu allem was lebt, das allein müsste mutiger machen. Jesus könnte heute nur wieder
sagen „Ihr Kleingläubigen.“
Grundlagen von Religion und Aufklärung Iustus, dann klären Sie mich doch mal endlich auf, welche Konfession
hat den Jesus oder welche Religion. Welche Religion hat sein Vater, Gott im Himmel. Jetzt bin ich aber
sehr gespannt. Ich nehme Sie einmal ernst und hoffe, Sie sind so offen und aufgeschlossen, sich unvoreingenommen
mit meiner Antwort zu beschäftigen, wonach Jesus die katholische Kirche gegründet hat (II. Vatik. Konzil,
Lumen Gentium, Nr. 5, 2), der Heilige Geist sie heiligt, in ihr wohnt und sie in alle Wahrheit einführt
(Nr. 4). Das ist es, was Gott vorherbestimmt hat (Nr.2). Die Konzilstexte finden Sie übrigens leicht
auf www.stjosef.at (linke Spalte „Kirchl. Dokumente“ – dann rechte Spalte „2. Vaticanum“) Glaubens, Religions-
und Konfessionskriege hat es, seit dem es den Monotheismus gibt, immerzu gegeben und wird es auch nach
wie vor geben, wenn nicht endlich damit aufgehört wird, welche Religion oder Konfession die Wahre ist.
Wenn Sie mir die Frage beantworten können, die ich zu Anfang gestellt habe, dann muss das die wahre Religion
bzw. Konfession sein und keine andere Religion und Konfession hätte dann eine Daseinsberechtigung. Das
ist doch Käse: Die eigene Religion für wahr halten, bedeutet nicht, dass Andersgläubigen der Schädel
einzuschlagen ist. Lesen Sie einfach mal die Ringparabel: Jeder soll seinen Ring so behandeln, als sei
es der wahre. Es soll gerade nicht nach dem Motto verfahren werden: „Es gibt keinen wahren Ring.“
Eine Frage Iustus, dann klären Sie mich doch mal endlich auf, welche Konfession hat den Jesus oder welche
Religion. Welche Religion hat sein Vater, Gott im Himmel. Jetzt bin ich aber sehr gespannt. Glaubens,
Religions- und Konfessionskriege hat es, seit dem es den Monotheismus gibt, immerzu gegeben und wird es
auch nach wie vor geben, wenn nicht endlich damit aufgehört wird, welche Religion oder Konfession die
Wahre ist. Wenn Sie mir die Frage beantworten können, die ich zu Anfang gestellt habe, dann muss das
die wahre Religion bzw. Konfession sein und keine andere Religion und Konfession hätte dann eine Daseinsberechtigung.
Ich denke, dass Gott die Liebe ist und dann würde jede Frage nach Religion, Konfession überflüssig.
Und überflüssig wären alle Konzilsbeschlüsse und alle päpstlichen Aussagen.
Was das Konzil gesagt hat ich möchte doch daran zweifeln, dass die Kirche, natürlich die katholische
Kirche, einig, heilig, wahr lehrt. Einig?? DA haben Sie leider recht. Wenn dieses schöne Lied DESHALB
nicht mehr gesungen würde, könnte ich es fast verstehen. Aber da hätte doch ein kleines Umdichten genügt.
Wir sind im wahren Christentum widerspricht dem II Vatikanum und der ökumensichen Zusammenführung.
Nur Gott ist die Wahrheit und der hat keine Religion oder Konfession. SIE widersprechen dem II. Vatikanum.
Wie wäre es mit einer Lektüre der Konzilstexte, bevor Sie Märchen darüber verbreiten, z.B. Lumen Gentium,
Nr. 8: Der einzige Mittler Christus hat seine heilige Kirche, die Gemeinschaft des Glaubens, der Hoffnung
und der Liebe, hier auf Erden als sichtbares Gefüge verfaßt und trägt sie als solches unablässig;so
gießt er durch sie Wahrheit und Gnade auf alle aus. (…) Dies ist die einzige Kirche Christi, die wir
im Glaubensbekenntnis als die eine, heilige, katholische und apostolische bekennen. Sie zu weiden, hat
unser Erlöser nach seiner Auferstehung dem Petrus übertragen (Joh 21,17), ihm und den übrigen Aposteln
hat er ihre Ausbreitung und Leitung anvertraut (vgl. Mt 28,18 ff), für immer hat er sie als „Säule und
Feste der Wahrheit“ errichtet(1 Tim 3,15). Diese Kirche, in dieser Welt als Gesellschaft verfaßt und
geordnet, ist verwirklicht in der katholischen Kirche, die vom Nachfolger Petri und von den Bischöfen
in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird.
Iustus ich möchte doch daran zweifeln, dass die Kirche, natürlich die katholische Kirche, einig, heilig,
wahr lehrt. Einig?? Es gibt sogar Bischöfe, die öffentlich sagen, dass sie nicht an die Kirche glauben,
sondern nur an Gott. Dann gibt es Bischöfe, die sagen, ob der Empfang des evangelischen Abendmahls für
den Katholiken Sünde ist, sollte Gott gefragt werden. Wahr?? Was hat diese Wahrheit schon alles gebracht,
manche Päpste irrten sogar, wie Innozenz wegen seiner Limbuslehre. Bis zu Papst Benedikt hieß es, wer
an den LImbus nicht glaubt der sei im Bann. Und jetzt heißt es, wer an den Limbus glaubt, der sei im
Bann. Da kann ich nur mit Pilatus sagen, was ist schon Wahrheit. Heilig?? Heiligkeit lässt sich auch
am Handeln ermessen. Wenn sogar Oberhirten Streit miteinander haben und dies am Altar ausfechten (Weltjugendtag
Köln – Kardinal Lehmann und Kardinal Meisner) und dann auch noch beten, vergib uns unsere Schuld, wie
auch wir vergeben unseren Schuldnern, dann frage ich mich doch, es kann mit der Heiligkeit nicht weit
her sein, denn letzten Endes sind es alles doch nur Menschen, die fehlen, die schuldig werden. In Persona
Christi ist einfach eine Überforderung für den Menschen. Wir sind im wahren Christentum widerspricht
dem II Vatikanum und der ökumensichen Zusammenführung. Nur Gott ist die Wahrheit und der hat keine Religion
oder Konfession.
Bei Brigitte Bussmann könnte man es glatt vergessen: Wir sind im wahren Christentum, o Herr wir danken
Dir. Dein Wort, Dein Evangelium an dieses glauben wir. Die Kirche, deren Haupt Du bist, lehrt einig, heilig,
wahr. Für diese Wahrheit gibt der Christ sein Blut und Leben dar. :)3
Möchtegernkathole Jesus, der Jude war hat lt. NT seinen jüdischen Anhängern Brot und Wein als sein
Leib und Blut gereicht. Es ist das Mahl der Liebe, dass alle unterinander verbinden soll. Wenn ein katholischer
(Wir sind im wahren Christentum – Bischof) einem Bruder, oder besser „Stiefbruder“ in Glauben an Christus
die katholische, einzig wahre und rechtmäßige Kommunion reicht, verstößt er gegen die Lehre der Kirche,
die einzig wahre Lehre, die ja erst die Reformation heraufbeschwor. Da er aber die Kommunion nicht gegeben
hat, verstößt er gegen das Hauptgebot der LIEBE. Und nur die LIEBE zählt wirklich am Ende, auch für
einen Bischof.
@Brigitte Bussmann es wäre Gott nicht wohlgefällig, wenn einem Häretiker und Schismatiker (ein Protestant
ist beides), der also Gottes Offenbarung in vielen Punkten aus freien Stücken und ohne Not zurückweisst,
und – je nachdem welcher protestantischen Richtung er angehört – auch die Gegenwart Gottes in der Hostie
nicht glaubt, wenn also einem solchen Mensch Christus in eben dieser Hostie gereicht würde.
@ PhilomenaWolkenstein es wird schon sehr viel Wahres hinter den Geschichten stehen. Das ist wirklich
der Intellekt der Bild-Leser, Verzeihung: Krone. Die Hintergrundmusik ist so finster, der Typ muss Dreck
am Stecken haben (Homer Simpson).
@Frau Bussmann. Sollten Sie lesen: www.kath.net/detail.php?id=16374 „Habe von mir aus nicht angestrebt,
die Kommunion zu empfangen.“ Also sehen Sie erst den Balken im eigenen Auge!
Opus Dei Na sicher müssen die bösen Geister Angst davor haben, dass moralisch gebildete Absolventen
aufsteigen könnten. Und das ist gut so. Satan darf sich nicht ruhig zurücklegen können bei der Betrachtung
seines Werkes. Solange es Menschen gibt, die Zeugnis ablegen für das Wort GOTTES, ist es dem Antichristen
nicht wohl. Wünschen wir dem „Werk“ alles Gute, vor allem GOTTES Segen auf den Weg.
Kommunion verweigert Hier hat Bischof Schwarz, gehorsam den Gesetzen der Kirche gegenüber, aber vor Gottes
Angesicht einen großen Fehler begangen. Er sollte die restlichen Tage der Fastenzeit noch nutzen um zu
bereuen und nicht ständig von Nächstenliebe in seinen Gottesdiensten reden, sondern auch danach handeln.
nonnobisdomine und Philomena Wolkenstein „Die ganze Wahrheit über das OPUS DEI“ Zeit seines Bestehens
ist es ebenso geheimnisumwittert wie umstritten: das OPUS DEI. Eine Allianz von neomodernistischen Theologen
und linkslastigen Medien wirft dem von Johannes Paul II. zur Personalprälatur erhobenen „Werk Gottes“
nicht bloß geheimbündlerische Undurchsichtigkeit vor, sondern bekämpft es auch als angeblich konservative,
ja sogar reaktionäre Institution. Seine Anhänger und Fürsprecher hingegen preisen es als ein echtes
Werk Gottes und der Kirche, das in vollem Einklang mit dem II. Vatikanum stehe, und weisen alle Vorwürfe
sektiererischer Geheimniskrämerei empört zurück. Doch die volle Wahrheit über dieses in Spanien gegründete
und dort ebenso wie in Lateinamerika (aber auch im nachkonziliaren Vatikan) höchst einflußreiche Werk
ist noch sehr viel verblüffender als alles, was in deutschen Landen bisher – sei es von Freund oder Feind –
über das OPUS DEI gesagt und geschrieben wurde! Kein Wunder, denn für das vorliegende Buch wurde jahrelang
und intensiv direkt vor Ort, in Spanien recherchiert. Lassen Sie sich aus sozusagen erster Hand informieren
und – überraschen! Alfonso Carlos de Borbon, 288 Seiten, 13,50 EUR www.verlag-anton-schmid.de www.kreuz.net/
Wie können wir wahrhaft katholisch bleiben? Hanno Zahnker-Jost, 128 Seiten, 8,80 € Wie man im gegenwärtigen
«Rom» unmöglich auf Dauer katholisch bleiben kann, so auch nicht als Anhänger dieser Priesterbruderschaft.
Denn sie wurde offenbar zu keinem anderen Zweck gegründet als dem, den sie gegenwärtig endgültig zu
erfüllen …
#23 Sweetdragon † 21:28:35 | Mittwoch, 28. März 2007
@ iustus Und selbst wenn in einem Roman solche Unwahrheiten verbreitet würden, würde man sich wehren.
Ein Roman muß ja nicht rein fiktiv sein sondern ist eine Erzählform, wie andere auch. Natürlich kein
Tatsachenbericht, aber es gibt genügend Romane die sich auf historische Tatsachen aufbauen und nur sehr
wenig Fiktion enthalten. Aber ich geb Philomena recht – irgendwas muß dran sein sonst hätten sie nicht
ein solches Theater darum gemacht. Wie heißt das „Getretene Hunde bellen“ oder so ähnlich
@Benedikt Wenn etwas nicht wahr ist, dann wehre ich mich gerichtlich dagegen, dann wird das Buch eingezogen.
Aber nur dagegen wettern und nichts unternehmen, das sieht für mich eben aus wie ein Eingeständnis.
Übrigens war ein paar Wochen nach der Premiäre von Sakrileg eine gute Doku im ORF zu sehen. Ein Pärchen,
daß sich zum Opus Dei bekannt hat. Und wenn man sehr genau hingehört hat, wurden viele der Theorien
von Dan Brown bestätigt, einschließlich der „Disziplin“. Deshalb bleibts bei meiner Ansicht – es wird
schon sehr viel Wahres hinter den Geschichten stehen.
@ PhilomenaWolkenstein 1. Jeder würde sich gegen ungerechtfertigte Behauptungen wehren 2. Eine Fiktion
aus diesen Gründen zur Wahrheit zu erheben, stellt Ihnen kein gutes Zeugnis aus. Es gibt in der Literaturgeschichte
hunderte Fälle, in denen reale Personen für fiktionale Charaktere unfreiwillig Pate gestanden haben.
Auch in diesem Fall ist nicht unbedingt wahr, was dort steht. Aber das überfordert Sie jetzt sicher.
Macht auch nichts.
nonnobisdomine Ich bin ein wenig verwirrt ob Ihrer Einlassung. Ob Sie mich richtig verstanden haben? Falls
Sie annehmen, ich wolle mit dem Hinweis auf den Bericht und Hertel und sein Buch die dümmlichen Vorwürfe
gegen das Opus Dei und andere Gruppen in der Kirche stützen, so irren Sie sich. Was soll ich sagen? Genau
das Gegenteil ist der Fall. Der Hinweis auf den Teufel ist m.E. klar genug. Ob habe ich am Ende Sie vielleicht
mißverstanden?
@ Heggi Bitte belegen Sie Ihre Aussagen zum Opus Dei und zur Priesterbruderschaft St. Pius X… – Aber
bitte nicht mit Aussagen des Kirchenhassers und -hetzers Salomon. Ich konnte den Text der Kommission im
Originalwortlaut nicht finden.
Tridentinus Es hat vor Jahr und Tag den Bericht einer Enquète-Kommission des Dt. Bundestages gegeben,
in dem nicht nur das Opus Dei in eine Art Sektengruppe eingeordnet worden ist, im Sinne einer fundamentalistischen
und einer Art radikalen Gruppierung. Ich meine mich zu erinnern, daß auch FSSPX eine ähnliche Bewertung
erfuhr. Übrigens hat auch Peter Hertel aus diesem Bericht geschöpft. Man schaue nur in sein Buch „Glaubenswächter“
rein. Da werden auch die Initiativkreise mit dem Begriff „Traditionalisten“ unter den Generalverdacht
von religiösen Radikalinskis gestellt. Dazu eine Kostprobe betreff Weihbischof Laun: „In ‘Kirche heute’
polemisierte er meherfach gegen die Beteiligung der katholischen Kirche in Deutschland am staatlichen
Schwangerenkonfliktberatungssystem.“ Was soll man zu Hertel sagen? Der Teufel ist besiegt, so lehrt die
Bibel. Aber er ist nicht entwaffnet. Und er läuft frei herum.
@Dr. Carlo Regazzoni: Ausgelassene Alternative EU und französischer Senat sind das Werk von Machtpolitiker
übelster Art deren Credo: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit lautet Das Revolutions-Credo lautet noch
ein bißchen anders, nämlich: „liberté, egalité, fraternité ou la mort!“ „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit
oder der Tod!“ Man glaube ja nicht, daß der eigene (Helden-)Tod gemeint sei! Offensichtlich wird wegen
der inzwischen fühlbaren Peinlichkeit diese „Alternative“ fast immer ausgelassen. MfG Christoph Heger
Mal wieder keine Ahnung Wie kann etwas verweigert werden, wenn das , was der protestantische Pfarrer will,
gar nicht vorhanden ist. Bei anderem Abendmahlverständnis kann von Verweigerung gar keine Rede sein.
Das gilt allenfalls, wenn der Pfarrer ein Reformierter ist. Ist er eine Lutheraner, dann stimmt sein Abendmahlsverständnis
mit dem katholischen überein – außer in der Frage der Aufbewahrung der Eucharistie.
Kommunion verweigert ? Wie kann etwas verweigert werden, wenn das , was der protestantische Pfarrer will,
gar nicht vorhanden ist. Bei anderem Abendmahlverständnis kann von Verweigerung gar keine Rede sein.
#10 Agiafortuni 10:43:25 | Mittwoch, 28. März 2007
Karl Murx: Machtpolitiker übelster Art EU und französischer Senat sind das Werk von Machtpolitiker übelster
Art deren Credo: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit lautet
ein gutes, objektives Buch über opus dei, wo man sich informieren kann: John Allen: „Opus Dei – Mythos
und Realität – Ein Blick hinter die Kulissen“ Paperback 9,80 €; auf Englisch 13,90 €. Gebunden; 24,95 € www.die-tagespost.de/…iv/titel_anzeige.asp?ID=23009
Hallo hähnchen – „Opus Dei“ Kritische, aber nicht verschwörungstheoretische Bücher über das Opus Dei
gibt es von Peter Hertel, der gelegentlich auch im Spiegel über das Thema schreibt. Es gibt neben der
eigenen OD-Homepage auch eine kritische: ODAN www.odan.org/.
Unterschriften für das Opus Dei Eine bessere PR als durch diese Aktion der Grünen Partei in Potsdam
kann sich das OD nun wirklich nicht wünschen. Dadurch wird ja erst wieder ihr sonst nicht allzu stark
vorhandener Bekanntheitsgrad gehoben.
„Sekte“ Die Sache hatte ja mehr als ein Geschmäckle! Wie man weiß, ist die katholische Kirche immer
sehr intolerant gewesen, da sie nicht mehr katholische Gruppen als „vom Leib der Kirche Abgeschnittene“
(lateinisch „sectae“) verurteilt hat. Seit die Kirche, wie man seit Papst Johannes XXIII. weiß, solche
Verurteilungen „nicht mehr liebt“, haben komischerweise andere Stellen – Europäisches Parlament, Europäischer
Gerichtshof usw. – sich die Vollmacht angeeignet, zu bestimmen, was „Sekten“ sind. Ja, nach welchen Kriterien
wohl? MfG Christoph Heger
Man sieht es am Opus, auch ein Motu proprio würde nichts nützen Und P.Hoenisch hat seine Schule auch
nicht bekommen, trotz seiner äußerern Treue zur Konzilskirche. Aber die FSSPX läßt sich vom Sektenvorwurf
schrecken, denn der könnte bald Ernst werden. Aus dem französischen Senat ist zu erfahren, daß die
EU die FSSPX neben anderen Gruppen gesetzlich als Sekte einstufen will, was den Betrieb von Schulen verunmöglichen
würde. Der Beschluß der EU ist auch schon in Straßburg durch gekommen, beim Parlament und beim Gerichtshof.
Natürlich weiß Fellay das und sucht nun sein Heil im Motu proprio. Das wird ihm nichts nützen.