Anglikaner
Der alles entscheidende Glaubenssatz
Am vergangenen Donnerstag erklärten die Bischöfe der US-Episkopalkirche, lieber die anglikanische Gemeinschaft zu verlassen, als die Homo-Unzucht zu ächten.
Rechts: Der sich als homosexuell bezeichnende anglikanische Bischof Gene Robinson
Rechts: Der sich als homosexuell bezeichnende anglikanische Bischof Gene Robinson
© Jesse Michael Nix, Creative Commons License
(kreuz.net) Die weltweite anglikanische Gemeinschaft hat ihrem nordamerikanischen Zweig ein Ultimatum gesetzt.

Die nordamerikanischen Anglikaner – die sich Episkopalkirche nennen – müssen bis zum 30. September aufhören, die homosexuelle Unzucht zu fördern.

Das beinhaltet die Ordinierung von Bischöfen, die sich öffentlich als Homos deklarieren, sowie die Segnung von Homo-Paarungen.

Das Ultimatum wurde im Februar bei einer Konferenz der anglikanischen Gemeinschaften im ostafrikanischen Tansania gestellt.

Am vergangenen Donnerstag beschlossen die amerikanischen Episkopal-Bischöfe, die Aufforderung nicht zu befolgen.

Offensichtlich ist ihnen die Homo-Ideologie ein Schisma mit der anglikanischen Gemeinschaft wert.

Kolonialismus?

In einer Stellungnahme beschuldigen die Episkopalbischöfe die ‘Anglikanische Gemeinschaft’, auf eine „Zeit des Kolonialismus“ zurückzugreifen, aus der sich die Episkopalkirche in der Zwischenzeit befreit habe.

Dennoch möchten die homo-ideologischen Bischöfe mit dem Oberhaupt der ‘Anglikanischen Gemeinschaft’ – Erzbischof Rowan Williams von Canterbury – weiter über dieses Thema diskutieren.

Der Skandal der homosexuellen Unzucht im Klerus droht, die Einheit der anglikanischen Kirche schon seit längerem zu zerstören.

Einen Höhepunkt erreichte er, als der sich als homosexuell bezeichnende Amerikaner Gene Robinson im Jahr 2003 in den USA zum anglikanischen Bischof ordiniert wurde.

Finanzielle Schwierigkeiten

Finanziell wäre ein Schisma mit der Episkopalkirche für die ‘Anglikanische Gemeinschaft’ ein schwerer Schlag.

Laut einem Bericht der Londoner Tageszeitung ‘Times’ finanziert die Episkopalkirche rund ein Drittel des Budgets der weltweiten ‘Anglikanischen Gemeinschaft’ – obwohl von ihren 77 Millionen Mitgliedern nur 2.3 Millionen der nordamerikanischen Episkopalkirche angehören.
      
25 Lesermeinungen
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#28   Stimme aus dem kreuts.net   14:11:18 | Sonntag, 1. April 2007
Schwer zu sagen, Belial…
auf einigen Pulsaren soll der Tag ja nur Sekundenbruchteile dauern!
:-D
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#27   Belial   14:06:16 | Sonntag, 1. April 2007
Hmmm…
Eine irdische Woche oder einer Jupiter de.wikipedia.org/…er_%28Planet%29woche? :-D
Gruß, Belial
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#26   Stimme aus dem kreuts.net   14:02:05 | Sonntag, 1. April 2007
Aktueller Ticker: Tätige Reue
O:) Bruder Theophil und Rudolfssohn bitten sämtliche Homosexuellen sowie alle heterosexuell Liebenden, die von ihnen der Pädophilie respektive Hurerei bezichtigt worden, um Verzeihung! Es soll auch nie wieder vorkommen. Beide sind zu zerknirscht, um es selbst zu posten, und erlegen sich hiermit ein einwöchiges Bußschweigen auf. de.wikipedia.org/wiki/Aprilscherz
o^/ :-# :-# o^/
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#25   Belial   13:50:41 | Sonntag, 1. April 2007
Zum international anerkannten Recht:
Auszug aus der EU-Charta:
* Artikel 21: Nichtdiskriminierung
(1) Diskriminierungen insbesondere wegen des Geschlechts, der Rasse, der Hautfarbe, der ethnischen oder sozialen Herkunft, der genetischen Merkmale, der Sprache, der Religion oder der Weltanschauung, der politischen oder sonstigen Anschauung, der Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit, des Vermögens, der Geburt, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung sind verboten.
* (2) Im Anwendungsbereich des Vertrags zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft und des Vertrags über die Europäische Union ist unbeschadet der besonderen Bestimmungen dieser Verträge jede Diskriminierung aus Gründen der Staatsangehörigkeit verboten.
Das bedeutet unter anderem, dass unzählige Kommentare z.B. zu Artikeln à la „Achtung vor Analkrebs“ und „Der alles entscheidende Glaubenssatz“ zumindest schonmal gegen geltendes EU-Recht verstoßen. :-@
Ich zitiere ferner:
Antihomosexuelle Übergriffe verletzen elementare Menschenrechte wie sie in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und im Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte festgelegt sind. Das Recht auf ein Leben ohne Diskriminierung schließt den Schutz vor Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung mit ein. Das haben der UN-Menschenrechtsausschuss (in einer Entscheidung gegen Australien) und weitere „UN-Expertenorgane“ bereits vielfach festgestellt.
Quelle: typo3.lsvd.de/567.0.html
Gruß, Belial
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#24   Mathias Wagener   09:00:36 | Sonntag, 1. April 2007
International anerkanntes Menschenrecht
Und was regelt und das ist die Frage genau diese Konvention ? Was will sie bezwecken ? Hier muß man genau auseinanderhalten.
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#23   Voltaire   16:10:28 | Freitag, 30. März 2007
!!! Gott liebt alle Menschen !!!
Ich finde die Art der „Artikel“ hier sehr sehr menschenverachtend!Gott liebt alle Menschen.
Ich habe viele homosexuell liebende Menschen in meinem Freundeskreis,
und ehrlich gesagt macht sich denn hier garkeiner Gedanken über seine eigene Angst davor???!!??
WOVOR fürchtet ihr euch eigentlich?
Laßt doch Menschen die Menschen lieben, die sie lieben…
Selbst in der
UN-Konvention der Menschenrechte,
ebenso wie im Grundgesetz Deutschlandsteht,
das niemand wegen seines Glaubens (!!!ja, DA auch!!!) und seiner Sexualität benachteiligt werden darf,
ebenso gibt es das Recht auf freie Entfaltung d. Persönlichkeit!
DAS nehmt ihr doch auch für EUCH in Anspruch…
Laßt doch Menschen lieben, wen sie lieben,
WAS tangiert euch denn daran????
Ihr verhaltet euch gegen internat. anerkanntes MENSCHENRECHT!!!!!!
Es wird euch ja auch nicht euer Glaube streitig gemacht,
oder die Christen wieder verfolgt…
Wollt ihr sowas wieder????!!!!!
Benutzt hier überhaupt jemand seinen Verstand und sein Herz???!!!
Ich bin entsetzt
und
der Ansicht:
Ihr sollt euch was schämen!!
SOWAS will kein Gott, niemals!!!
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#22   möchtegern-kathole   21:57:05 | Donnerstag, 29. März 2007
Der schwule „Bischof“ …
… soll nur in dieser Anglikanischen Kirche bleiben, damit demontiert sich diese „Kirche“ bis auf die Knochen.
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#21   Sweetdragon †   17:34:37 | Donnerstag, 29. März 2007
@derfux
Kann sein :-] Mein Mann mag mal mal nicht – aber geschadet hat es noch keinem :-D
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#20   derfux   16:34:34 | Donnerstag, 29. März 2007
@ Sweetdragon
gut gesprochen!
Ich riet dem Theo schon vor längerer Zeit mal zur Prostatamassage, glaube aber, dass es den Rat noch nicht befolgt hat. Was meinst du? Könnte die Massage bei Ihm helfen?
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#19   Sweetdragon †   15:57:44 | Donnerstag, 29. März 2007
Doc Roentgen
was erwarten sie von Menschen die höchstens 15 Mal im Jahr Sex haben …wenn sie sich an all das halten wann sie nicht dürfen (vor der Kommunion,während und nach der Periode, nach der Entbindung, während einer Schwangerschaft, Auszeiten vor hohen Feiertag, usw. nachzulesen bei Augustinus und Co.)
Was sollen diese armen Männer denn tun, rausschwitzen können sie es nicht Onanie ist bei Todesstrafe verboten, also müssen sie ihre aufgestaute Energiein Form von Hassstatements gegen junge Mädchen, Homosexuelle und normal Veranlagte herauslassen.
Bis zum Tellerrand kann da keiner gucken.
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#18   rolf34   15:09:45 | Donnerstag, 29. März 2007
Wie heißt es so schön bei Goethe…
Wer sich den Gesetzten eines Landes nicht fügen will, muss deren Geltungsbereich verlassen.
(analog anzuwenden)
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#17   Veritatis †   14:50:12 | Donnerstag, 29. März 2007
Lieber Doc!
[v.d.Red.zens.]
Kreuz.net-Katholen sind es wohl nicht gewohnt, dass ihnen ein Weg aus ihrer Sackgasse gezeigt wird. Sei’s drum: in ihrer ridikülen Art zeigen sie auf Vergangenes, das nun aber – gut so! – aus und vorbei ist. Bester Doc, kümmern Sie sich also nicht weiter um das Gekläff von Theo; an dem ist die Karawane längst schon vorbei gezogen, es hat ihm nur niemand gesagt, wohl, weil er eh schon so blamabel herumhängt (äh, theophob geneigt ist)…
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#16   DocRöntgen   14:34:57 | Donnerstag, 29. März 2007
Köstlich: Mit Lesben haben hier einige offenbar ein mind. ebenso großes Problem…
…wie mit Schwulen. Wie anders ließe sich erklären, dass sich veritatis dauernd solche plumpen, spätpubertären Bemerkungen anhören muss? Erstaunlich, wie viele der angeblich bibelfesten Erzkatholen so unwürdig ausfallend werden. Für lesben gilt das gleiche, wie für Schwule: Sie sind weltweit zig millionenfach vorhanden und ihnen gebürt der gleiche Respekt, wie jedem anderen Menschen auch. Wer meint, hier einer vermeintlichen Minderheit im Namen seines Glaubens mit schmutzigen Pennälerkommentaren kommen zu können, entlarvt sich als Kleingeist, der noch nicht mal bis zum Tellerrand gefunden hat.
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#15   Mathias Wagener   14:34:35 | Donnerstag, 29. März 2007
Anglikanische Kirche
Es ist erfreulich, wenn in der Anglikanischen Kirche wieder biblische Aussagen zur geltung kommen.
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#14   nonnobisdomine   14:11:28 | Donnerstag, 29. März 2007
@ Amadeus
Kehren Sie vor Ihrer eigenen Tür. Da dürfte genug aufzuwischen sein.
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#11   nonnobisdomine   13:56:06 | Donnerstag, 29. März 2007
@ Veritatis
Stecken Sie sich doch Ihre Kommentare sonst wo hin.
Am besten in die Körperöffnungen, die der Ausscheidung zugeordnet sind.
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#9   stimme der vernunft †   12:50:43 | Donnerstag, 29. März 2007
Brathähnchen
wenn dein Verstand nicht ausreicht dich da selbst schlau zu machen, kann ich dir auch nicht helfen.
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#8   hähnchen   12:49:24 | Donnerstag, 29. März 2007
@stimme der unvernunft
Woher wissen sie, dass der Sohn hetero ist ? Schon mal bei ihm abgeblitzt ?
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#7   stimme der vernunft †   12:44:12 | Donnerstag, 29. März 2007
Hähnchen mit dem Spatzenhirn
Das ist Bischof Robinson mit seinem Sohn.
Und der ist so hetero, wie du gerne wärst (tja, wenn du nur nicht immer diese einschlägigen feuchten Träume hättest)
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#6   hähnchen   12:38:35 | Donnerstag, 29. März 2007
ekliges Grinsen
Ich finde, dass die zwei warmen Brüder auf dem Foto einfach nur eklig grinsen.
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#5   DocRöntgen   11:47:40 | Donnerstag, 29. März 2007
Bravo! Menschen mit Mut zum Umdenken und die sich nicht vor der Verantwortung drücken!
Das ist die Chance der Kriche, überhaupt an Zuwachs zu gewinnen und ernst genommen zu werden:
Auf gesellschaftliche Entwicklungen reagieren, eine moderne Gesellschaft nicht in ein Gesellschaftsschema von anno dazumal zu pressen etc.: Hervorragend!
@nonobis: Sie wollten doch längst hier „gelöscht“ werden?
Da der Wunsch nicht erfüllt wird- wäre Abtauchen nicht die einfachste Lösung? Niemand zwingt Sie…
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#4   Karl Murx   11:47:38 | Donnerstag, 29. März 2007
Auch hier versteht wieder mal keiner, was läuft
Die Ausgrenzung der Episkopalkirche soll doch nur eine Voraussetzung einer Union mit den Anglikanern schaffen, die höchstens im Abstand von Monaten mit dem Motu proprio erfolgen wird. Ratzputin, der Einheitspope!
Die Anglikaner verzichten weiterhin auf die Weihe von Frauen und auf der Seite der Konzilskirche wird man überall den Pastoralplan wie in Fulda umsetzen: Seelsorgemannschaften und Presbyter mit rein liturgischen Funktionen. Vorsitzende solcher Pastoralteams werden dann oft Frauen sein. Schönes Trostpflaster! Einige liturgische Funktionen im Beisein der „Priester“ dürfen sie vielleicht ausüben.
Wenn dan Ratzputin, der Übergangspope, das Zeitliche segnen wird, dann wird Levada sein Nachfolger werden und die Episkopalkirche wird wieder eingemeindet werden.
Um die Weihen der Anglikaner als gültig zu erklären, bedarf es nur einer analogen Anwendung des Dekretes „Addai & Mari“: Einer „Messe“ ohne Form, entspricht eine Weihe ohne Form.
Kasper selbst hatte diese Parallele in der Zeitschschrift THE TABLET vollzogen.
Das wird dann so lauten: „Tiefergehende Forschungen zeigen auf, larifari braddelbraddel, dass frühere Besorgnisse zwar dienlich waren, das Weihesakrament zu schützen, aber teilweise über das Ziel hinausgeschossen waren…etc…“
Friede, Freude, Eierkuche!
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#3   nonnobisdomine   11:30:41 | Donnerstag, 29. März 2007
Die Droh-Botschaft
der Homo-Lobbyisten finde ich langsam zum Kotzen.
:-!
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#2   Typ   11:17:49 | Donnerstag, 29. März 2007
Und wer…
…erklärt mir, was die Überschrift mit dem Artikel zu tun hat?
Von der Redaktion wird es sicher keiner machen, denn die Redakteure sind ja wie gewohnt zu feige, mit ihrem Namen für solche dämlichen Schlagzeilen zu stehen.
Es sei nur daran erinnert, dass Gott auch anonyme Postings den Autoren zuordnen kann.
Aber vergiss nie: Auch Gott muss sich dem Urteil der Tradis unterwerfen!
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#1   Pünktchen   10:39:23 | Donnerstag, 29. März 2007
Aus dem Festhalten an der Sünde
war ja die anglikanische Gemeinschaft entstanden (Heinrich VIII.)! Es ist nur logisch, wenn dasselbe Prinzip weitere Spaltungen hervorruft.
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Es wurden 3 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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