(kreuz.net) Der folgende Text ist ein Auszug aus dem Buch „Papst Johannes Paul II. Santo subito? Ein kritischer
Rückblick auf sein Pontifikat“ von Heinz-Lothar Barth
Karol Wojtyla hat wesentliche, ihn prägende Impulse
nicht vom Thomismus, sondern von der „Neuen Theologie“ empfangen, die nichts anderes darstellt als das
Wiederaufleben jenes Modernismus, der vor allem vom Heiligen Papst Pius X. heftig bekämpft worden war,
beziehungsweise dessen modifizierte Fortsetzung.
Wer diese Abhängigkeit Johannes Pauls II. leugnet,
möge noch einmal sein eigenes Buch „Die Schwelle der Hoffnung überschreiten“ aufschlagen – und zwar
auf Seite 185:
„So befand ich mich bereits während der dritten Sitzungsperiode in der Gruppe, die das
sogenannte XIII. Schema vorbereitete: das Dokument, das dann zur Pastoralkonstitution ‘Gaudium et spes’
werden sollte.“ „Vieles verdanke ich Pater Yves Congar und Pater Henri De Lubac. Ich erinnere
Heinz-Lothar Barth: Johannes Paul II. Santo subito?
mich noch
genau an die Worte, mit denen er mich dazu ermunterte, der Linie treu zu bleiben, die ich während der
Diskussion eingeschlagen hatte. Dies geschah, als die Sitzungen schon im Vatikan stattfanden. Seit diesem
Moment verbindet mich mit Pater De Lubac eine ganz besondere Freundschaft.“
Erstaunliche Worte aus dem
Mund eines Papstes, dessen Vorgänger Pius XII. noch 50 bis 60 Jahre zuvor vor den Gefahren der „Neuen
Theologie“ eindringlich gewarnt hatte. (Ansprache an die Generalkongregation des Jesuitenordens am 17.
September 1946).
Bekanntlich richtete Pius XII. vier Jahre später sogar seine Enzyklika „Humani generis“
vor allem gegen den Irrweg der „Neuen Theologie“.
Eine besondere Rolle spielte dabei das Buch von Henri
de Lubac SJ „Surnaturel. Études historiques“ (Paris 1946).
Das Werk gehörte offenbar bereits vor dem
Zweiten Vatikanum in manchen Priesterseminaren zur – streng verbotenen! – Standardlektüre vieler Alumnen
und späterer Priester, während man die in der Sprache der Scholastik abgefaßten Studienunterlagen „kaum
mehr als durchblätterte“.
Dieses für das Verständnis der heutigen Kirchenkrise nicht ganz unwichtige
Detail vorkonziliarer Wirklichkeit teilte der spätere Bischof Peter Henrici SJ aus seinem eigenen Leben
mit (Das Heranreifen des Konzils, Erlebte Vorkonzilstheologie, Internationale katholische Zeitschrift
„Communio“, 19/1990).
Henrici gab – was durchaus in der modernen Theologie nicht
immer der Fall ist, obwohl das Dokument gar keine andere Deutung zuläßt – auch unumwunden zu, daß das
Rundschreiben Pius XII., welches sich gemäß guter kirchlicher Tradition einer namentlichen Verurteilung
der Personen enthält und lediglich die von ihnen vertretenen Irrlehren zurückweist, vor allem gegen
die französische „Nouvelle théologie“ gerichtet war, womit automatisch auch deren derzeitige Bewunderer
und Nachfolger getroffen sind.
Fazit: Pius XII. bekämpfte de Lubac. Johannes Paul II. zählte ihn –
wie wir gesehen haben – zu seinen geistigen Vätern. Ja der Papst folgte offenkundig in manchen seiner
Aussagen, die zum Ökumenismus – im weiteren Sinn des Wortes – und zur Allerlösung tendieren, gerade
solchen geistigen Ansätzen, wie sie von de Lubac und verwandten Theologen propagiert wurden.
Papst steht
demnach gegen Papst.
Wobei freilich Pius XII. mit seiner Entscheidung die ganze gesunde Tradition der
Kirche hinter sich hat.
Ist es angesichts des aufgezeigten Befundes nicht gut nachzuvollziehen, wenn
die Pariser Tageszeitung ‘Présent’ vom 7. Januar 1983 anläßlich der Ernennung Pater de Lubacs zum Kardinal
durch Johannes Paul II. folgendes Urteil über letzteren abgab:
„Man hat sich oft gefragt, warum der
Priester Wojtyla, der seine theologischen Studien in Rom unter Pius XII. absolvierte, sich in der Folge
praktisch nie auf die Lehrverkündigungen dieses großen Papstes bezogen hat. Der Grund liegt darin, daß
er theologisch de Lubac Pius XII. vorgezogen hatte. Man versteht es heute besser.“
Bekanntlich waren
Vertreter der „Neuen Theologie“ wie de Lubac, Congar, Karl Rahner und andere ja auch schon auf dem Zweiten
Vatikanum, zumindest indirekt, sehr einflußreich gewesen.
Der Tübinger Dogmatiker Bernd Jochen Hilberath
charakterisierte sie im Prinzip zutreffend, wenn er sie so vorstellte:
„Die Theologen, die im Umfeld
des Zweiten Vatikanischen Konzils rehabilitiert wurden, die Sachverständigen, die Konzilsberater wurden,
hatten alle irgendwann einmal vor dem Konzil Predigt- und Schreibverbot.“
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Frage an Dr.Barth: messen mit zweierlei Maß Sehr geehrter Herr Dr.Barth, ich wünsche Ihnen und Ihrer
Frau ein gesegnetes Osterfest. In einem anderen Beitrag von Ihnen, der jüngst in der KU erschienen ist,
gehen Sie dezidiert der Frage nach, wie es um die Qualität der Zitate bestellt ist, wie sie in nachkonziliaren
Dokumenten erscheinen. Die KU beschreibt in ihrem Internetauftritt Ihren Artikel, werter Herr Dr. Barth,
mit folgendermaßen: Ein häßliches Kind des Subjektivismus Vatikan: Vom Umgang mit Zitaten in kirchlichen
Dokumenten (Fortsetzung aus der KU 2/2007) Immer wieder begegnet uns in der Folge des „aggiornamento“
ein merkwürdiges Phänomen: der verkürzende und verfälschende Umgang mit Zitaten in kirchlichen Dokumenten.
Die Zitate – sogar solche aus der hl. Schrift – müssen für etwas herhalten, was sie so gar nicht hergeben.
Dieses sowohl vom Standpunkt des Glaubens als auch dem der Wissenschaft unsaubere Verfahren wollen wir
an einigen Beispielen vorstellen. Hier die Fortsetzung des Beitrages von Dr. Heinz-Lothar Barth aus der
KIRCHLICHEN UMSCHAU Februar 2007 über den Umgang mit kirchlichen Dokumenten… Nun weiß man ja, daß
dieser Umgang mit Zitaten Ihnen persönlich ein Greuel ist. Von Jens Mersch weiß ich aber, daß es bei
SiSi-NoNo nicht gerade besser bestellt ist. Das jüngste Beispiel von Desinformation stellt die Arbeit
der Dominikaner in Avrillé zum neuen Ritus der Bischofsweihe dar. Wie erklären Sie sich, daß die von
Ihnen so auf den Sockel gehobene FSSPX, den Zitatschwindel Avrillés so unterstützt?
@Marina das ist nicht so, dass PJP II auf eine Weltreligion gesetzt hat 1. Tut das nicht im Grunde schon
das 2. Vatikanum (vgl. LG 13, Nostra aetate)? 2. Was ist mit den interreligiösen Gebetstreffen in Assisi?
Was mit seinen zahlreichen, die nichtchrislichen Religionen bis hin zu zweifelhaften Kulten wie Voodoo,
anerkennenden Gesten? 3. Was ist mit der Allerlösungslehre, die er nachweislich (vgl. Dörmann!) vertreten
hat?
Eine Fehlinterpretation-Die eine Weltreligion von PJP das ist nicht so, dass PJP II auf eine Weltreligion
gesetzt hat, sonst hätte er gewiss den Rosenkranz weggelegt. Aber::::PBXVI ist nun dabei alle Seiten
zufrieden zu stellen, denn er ist ja ein Fundamentaltheologe auch mit Lubac bestens bekannt und ein schlauer
Fuchs, seine Augen sagen alles über seinen Hinterhalt. Denken wir daran wenn er sein „comming out“ gibt…
@Heinz-Lothar Barth: Was soll eigentlich diese Gegenüberstellung „Pius XII.“ – „Johannes Paul II.“? Pacelli/P12
war genauso Jude, Zionist und Apostat wie Wojtyla/JP2. Sie sollten vielleicht mal ein Buch „Pius XII. –
Santo subito?“ schreiben. Wäre sehr gespannt, auf was Sie da alles steoßen…!
#36 landorganist 15:56:34 | Mittwoch, 4. April 2007
Hilfe, findet jemand den Knopf, an dem man Christusvincit alias Malachias, abstellen kann? Das Forum läuft
von seinem Erbrochenen ja ziemlich über. Ekelhaft.
@Jockel Sie übersehen eines: Es gibt sie tatsächlich, die Seelenmörder in der kirchlichen Hierarchie
(Papst – Bischöfe – Priester), ob diese das selbst wissen und wahrhaben wollen oder nicht, denen der
„Friede“ mit nicht- und antichristlichen Religionen, denen Zionismus und Freimaurertum wichtiger sind
als die Vertiefung und Verbreitung des katholischen Glaubens…! Auch Dante Alighieri hatte schon in
seiner „Göttlichen Komödie“ Päpste und Bischöfe in der Hölle gesehen…!
Braucht die Welt philologische Belehrungen? Papst Johannes Paul II. ist eine der grössten Gestalten der
Kirchen- und Weltgeschichte. Es ist kaum vorstellbar, dass ohne ihn der „Eiserne Vorhang“ gefallen wäre.
Sein Besuch im Heiligen Land hat die Beziehung zwischen Christen und Juden auf eine neue Ebene der Verständigung
gestellt. Der Apostel Petrus besuchte die Synagoge, so war es nur folgerichtig, dass endlich mit Papst
Johannes Paul II. wieder ein Papst in eine Synagoge ging (übrigens lange vor der Israel-Reise). Welches
Gewicht hat der sogen. „kritische Rückblick“ eines Herrn Dr. Barth im Vergleich zu diesen historischen
Ereignissen? Bietet die wissenschaftliche Welt für einen Philologen nicht genügend sachorientierte Forrschungsaufgaben?
(Dies ist nur eine höfliche Umschreibung der alten Volksweisheit: „Schuster bleib bei Deinen Leisten“).
Unfassbar… Ich schaetze kreuz.net als kritische und provokative Informationsseite sehr, aber die Spalte
„Lesermeinungen“ schockt mit jeden Tag aufs Neue. Nicht nur, dass es scheinbar einen ganzen Haufen von
Leuten gibt, die sich hier jeden – von Gott gegebenen – Tag in theologische Grabenkaempfen, Beschimpfungsschlachten,
Verschwoerungstheorien und „ICH-bin-noch-ein-wahrer-Katholik-und-der-Rest-ist-des-Teufels“-Litaneien ergehen
(Zeit, die wohl besser bei der Liebe zu Gott und zum Naechsten aufgehoben waere). Es ist auch mein Eindruck,
dass sich in fast keinem Internet“forum“ so viel Abneigung, Sueffisanz und Gehetze konzentriert wie in
den hiesigen Leserspalten. Ja, auch ich bin fuer Wahrheit, Klarheit und unverfaelschten Glauben – eben
die katholische Kirche. Aber nicht in dieser hier oft betriebenen Art, die nichts zum Suchen, Finden und
Dienen von Gott beitraegt. Und wenn sich hier dann noch Leute aufschwingen, die einen Papst in aller Selbstverstaendlichkeit
in der Hoelle schmoren wissen, dann verabschieded sich mein gesundes und wohlwollendes Verstaendnis Wenn
die hier selbst ernannten 100%-und-besser-als-JP II-Katholiken das Gebot der Liebe wirklich verinnerlichten,
so aenderte sich auch mancher unschoen zu lesender Schimpf-und-Schande-Beitrag in mildere und liebevollere
Auesserungen, die dennoch nichts an ihrer Provokanz und Wahrhaftigkeit einbuessen muessten!!! :(3
@Hölle: Nee, nee, nee, Leute, da – gemäß South Park – nur Mormonen in den Himmel kommen, landet der
gesamte Rest in der Hölle. Der Teufel übrigens – bei South Park – ist ein ganz cooler Typ, der mit Saddam
Hussein in einer festen Beziehung lebt und oberlässige Feste zu feiern versteht… Also: Was soll’s?
Besser als mit den Mormonen im Himmel, oder nicht?…
@Vorposter(in) Das Anliegen von Luise ist sicher sehr berechtigt. „matt“ hat es dann vollends auf den
Punkt gebracht. Worunter die „moderne Kirche“ sehr leidet, ist die Kopflastigkeit. Aber gerade da wäre
es Aufgabe der Hierarchen, durch eine entsprechende, eben auch Wille und Gefühl bildende, Bildung und
Erziehung der Priester(-amtskandidaten) für das notwendige Gleichgewicht zu sorgen. Das große Problem
der Konzils“kirche“ dürften wohl die doch nicht geringen Einflüsse durch Zionisten und Talmudjuden,
Freimaurer und Protestanten sein, die dazu geführt haben, daß die „Päpste“, „Bischöfe“ und „Priester“
nicht mehr katholisch sind, sondern eben (mindestens!) halbe Juden oder Protestanten… @Stephanus Assisi
war vielleicht der größte, aber noch lange nicht einzige Fehlschritt Wojtylas! Wer Kontakt mit nichtchristlichen
Religionen aufnimmt, nur um eines vom Zionismus und der Freimaurerei vorgegeben Zieles, z.B. der Schaffung
einer möglichst alle Menschen umfassenden Welteinheitsreligion, willen, ist nicht katholisch! o^/ Da
Wojtyla seine damit zum Ausdruck gebrachte Leugnung des katholischen Glaubens bzw. Christi (= Apostasie)
wie es aussieht bis zu seinem Tod nicht abgelegt hat, wird er wohl kaum in im Himmel („selig“) sein, viel
eher ist davon auszugehen, daß er in der Hölle gelandet ist. So etwas zu behaupten ist natürlich absolut
„kirchenpolitisch unkorrekt“. Ich weiß…!
Ich sage ein Papst muss beides besitzen: Herz und Verstand Ein Priester nicht unbedingt, denn ein Priester
muß seinem vorgesetzten Bischof gehorchen, er steht also im Zwang der Hierarchie die ihn zurechtweisen
kann, wenn er sich verfehlt. Ein Bischof aufgrund seiner leitenden Verantwortung schon weitaus mehr, der
Papst aber jedenfalls. Natürlich muss er auch ein Herz von Güte besitzen, aber er muss auch Verstand
haben um unsere Glaubensinhalte konsistent und richtig darzustellen. Es geht nicht um Weltweisheit – vielleicht
ist die Bez. „Intellekt“ in der Form negativ besetzt – es geht um die wahre Erkenntnis unseres Glaubens.
Ungeheuerlich ist ja der Verrat der Kirche in den letzten Jahrzehnten, wenn man bedenkt: diese Menschen
sind ausgebildete Theologen. Und was hat es ihnen genutzt? Sie haben mit ihrer sog. Weisheit nur den Abfall
begründet. Daran sehen wir, dass es der Sinn der Welt ist. Ich spreche ja von einer geistigen Prägung
und theologischen Erkenntnis, wie sie von Gott kommt, nicht von der Welt und wie sie zum Ausdruck kommt
in den Briefen der Apostel und von dem wahren Geist der Kirche zeugt. Wenn der Geist der Kirche schwach
ist und mit Irrlehren angefüllt, dann hilft ihr auch die Güte ihres Herzens nicht, denn sie ist durch
diese korrumpiert und abgelenkt. Ihr Herz will gutes aber diese Ungeister in ihr machen böses daraus.
Das ist das Verhängnis der Kirche seit dem verruchten Konzil. Der Teufel hat sich da satt bei ihr eingenistet
und sie hat es nicht gemerkt, weil – wie ich es ihr vorwerfe – ihr Geist schwach ist.
Man fragt sich immer … worüber man sich bei kreuz.net mehr wundern soll: die verstockte Bosheit oder
die grenzenlose theologische Dummheit und Unbildung. Beides prostituiert sich hier ständig jenseits jeder
Schamgrenze. Da wird einem heiligmäßiger Papst mangelnde Katholizität vorgeworfen, weil er Menschen
mit einer anderen Konfession oder Religion mit Respekt begegnete. Entspeicht das etwa nicht dem Vorbild
unseres Herrn Jesus? Das ist traurig und peinlich klein …
Christus vincit mein lieber christus vincit, die Heilige Kirche behauptet von keinem Menschen, daß er
in der Hölle sei! Wie können sie da wissen, das Johannes Paul II in der Hölle ist? Die Bibel lehrt
uns: Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! deshalb wäre ich da besonders vorsichtig, vor allem
weil wir hier über einen Menschen zu urteilen wagen, den wir nie selbst kennen gelernt haben und wie
die medien arbeiten, ist doch hoffentlich bekannt. Natürlich gibt es da auch Assisi und das liegt mir
schwer im Magen. Wenn er es auch in dieser Form nie wollte, er hätte als heller Kopf vorher darauf kommen
müssen, daß eine solche Veranstaltung auch mißbräuchlich genutzt werden kann und sie gar nicht abhalten
dürfen. Das stimmt! Aber da haben wir den Heiligen Thomas, ein ganz Grosser, das stimmt auch, aber auch
er hat sich zu Dingen geäußert, die uns heute das Leben schwer machen. Ich will nur ein Beispiel nennen:
Die Beseelungslehre: Wenn der Heilige Thomas recht hat, dann kämpfen wir Lebensrechtler samt und sonders
umsonst. Jedenfalls was den Kampf gegen die Abtreibungsformen der letzten 30Jahre angeht. Und da er ein
heller Kopf war, hätte er darauf kommen müssen, daß man seine Sicht der Dinge mißbräuchlich benutzt
und hätte sie daher besser verschwiegen. Hat er aber nicht? Was machen wir jetzt? Ich muß hier luiserecht
geben und hinzufügen,daß der Teufel zum Heiligen Pfarrer von Ars gesagt haben soll: warum predigst du
so einfach?so versteht dich doch jeder und ist dem Himmel so nahe…
Christus vincit Tante Ännchen aus dem 3. Stock ist nicht intellektuell, sie hat aber Herz und gehört
so sicher zu den Vielen, die in den Himmel kommen. Die Verkopfung muß raus. Die gütige alte Dame weiß
nichts mit Dogmen und Häretikern anzufangen. Muß sie das? Nein. Sie hält die 10 Gebote und gut ist.
Es gibt zum Glück auch ‘einfältige’ Priester. Die mitunter milde belächelt werden von Intellektuellen.
Diese Priester sind aber vom Heiligen Geist erfüllt und erreichen die Herzen und gießen ihre Gnaden
ein. Das alleine zählt. Wenn ich 3 Dr. und 1 Prof. brauche, um einer Predigt folgen zu können, dann
ist was faul im System. Der Verbindungsweg zu Gott ist Lieben, nicht Verstehen: „Wer nicht liebt, hat
Gott nicht erkannt; denn Gott ist die Liebe.“ 1 Joh. 4, 8 In dieser Richtung hat Papst Johannes Paul II.
sehr viel getan. Statt Bücher mit geistigen Ergüssen zu füllen, hätte man in dieser Zeit vielleicht
besser für ihn beten sollen. Auch schon zu Lebzeiten. Oder hätte einer mit ihm tauschen wollen?
gerderic sie sind sicherlich ein ganz ganz kluger mensch der uns „dummen kindern“ hier die welt erklärt.
es ist letztlich aber wirklich so etwas von egal ob johannes paul jüdischer abstammung ist oder nicht.
Ob JP2. nun jüdischer Abstammung war… Christus vincit: @amadeus jesus war getaufter jude Jesus getauft?
Schon mal was von einem rituellen Bad gehört? Wenn Jesus seiner Menschheit nach überhaupt Jude war,
dann aber auf keinen Fall Jude im heutigen Sinn! Die meisten heutigen Juden entstammen ethnisch einem
Turkstamm (Chasaren), der mit den Hebräern z.Z. Jesu überhaupt nichts zu tun hat! Grüss deine Freunde
von den völkischen Foren… Außerdem sprach Jesus nicht hebräisch, sonderen aramäisch. Und die jüdische
Religion z.Z. Jesu war überwiegend mosaisch, heute ist sie wesentlich vom Talmud geprägt. Jesus allein
sprach Aramäisch? nicht auch die Juden selbst, so wie heute noch die Orthodoxen Juden kein Hebräisch
sprechen, sondern Jiddisch? Was weisst du vom Talmud, ausser dem, was du so kopierst? Taufe: Jesus hat
sich von Johannes dem Täufer im Jordan taufen lassen. Diese Taufe hat mit der heutigen christlichen Taufe
nichts zu tun. Richtig! Abgesehen davon ist Jesus von Ewigkeit zu Ewigkeit wahrer Gott, was alle menschlichen
Attribute, zu denen auch die Volkszugehörigkeit gehört, schon von sich aus absolut zweitrangig macht.
eben nicht zweitrangig, denn ohne das Judentum macht ein Messias, auch wenn es ein falscher ist, keinen
Sinn! Geboren von einer jüdischen Mutter, gelebt im jüdischen Kult, beschnitten und ein Bar Mizwa und
gekreuzigt, wie Tausende Juden auch, am Kreuz, als Rebell von den Römern.
@amadeus, Luise was wäre jetzt die schlussfolgerung aus ihren ausführungen? wäre es schlimm wenn johannes
paul jüdischer abstammung wäre? ich denke doch, es wäre absolut kein problem – oder? Wenn Wojtyla durch
seine Worte und Taten bewiesen hätte, daß er mit Leib und Seele Katholik ist, wäre es in der Tat kein
Problem. Leider war dies aber ganz und gar nicht der Fall…! @Luise Sie sind wohl eine Romantikerin…?!
In der Religion kommt es aber nicht nur auf Gefühle an, in der wahren Religion, welche die katholische
ist, spielen auch die geoffenbarten Wahrheiten (Dogmen) und ihre Erschließung durch den Verstand (Theologie)
eine wesentliche Rolle. Und in dieser Hinsicht (Glaube und Theologie) war Wojtyla nun einmal der große
Versager, sprich Häretiker, ja sogar Apostat. Wer in Synagogen rennt und sich wöchentlich mit jüdischen
Freimaurern (B’nai B’rith) trifft, kann kein wahrer Christ sein – es sei denn, er predigt seinen Volksgenossen
bei diesen Treffen den wahren Glauben, was bei Wojtyla aber nicht der Fall war! Wie viele seiner Volksgenossen
hat er denn zum katholischen Glauben bekehrt? Keinen einzigen! Somit: Der große Seelenverführer Wojtyla
ist mit Sicherheit in der Hölle. Wer aber in der Hölle ist, kann nicht selig gesprochen werden! o^/
JPII wollte ein „man of the people“ sein er wollte die ganze Welt umarmen, sich näher zu den Menschen
hinwenden, ganz im Sinne der Ideologie des 2. Vatikanum, wo man zunächst keine böse Absicht unterstellen
will. Nur leider gab es bei ihm keinen Unterschied mehr zwischen Christen und Andersgläubigen, zwischen
Wahrheit und Falschheit, Sein und Schein. Aaron dachte damals auch ein „man of the people“ zu sein indem
er dem Willen des Volkes entsprach, den Israeliten ein goldenes Kalb goss, damit sie sich von Gott abwandten,
es anbeteten und ihn nicht drangsalierten. Solche Menschen, die um jeden Preis geliebt werden wollen von
der Welt, das sind leider zumeist jene, die es nicht bei der Wahrheit hält und die falsches Zeugnis geben.
Folgende Gedanken seien erlaubt Ich frage mich, ob diese Arbeit, dieses Thema Aufgabe von Dr. Barth ist.
In einem Posting steht es so schön. Papst Johannes Paul II. war ein Herzensmensch. Gott schaut auf unser
Herz. Glaube und Hoffnung gehen, die Liebe bleibt. Und die öffnet uns den Himmel. Gleich, mit welchem
Intellekt der Mensch ausgestattet ist. Ob er Latein kann oder nicht. Es geht hier nicht um den Thomismus,
aber da dieser hier entscheidend ins Feld geführt wird, darf man das auch mal beleuchten. Wieso braucht
die Kirche einen Thomas v. Aquin, der zwar Christ war, sich aber z. B. in weiten Teilen seiner Lehre auf
Platon und Aristoteles stützt??? (Aristoteles war Schüler von Platon, beide lebten v. Chr.) Die Seligpreisungen
in den einleitenden Sätzen der Bergpredigt sind die kostbarsten Perlen aller Philosophien, die die Welt
je gesehen hat. Die hat Jesus, der wahre Gott verkündet. Die Bergpredigt – Matthäus, Kapitel 5,1 ff.
Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich. Selig sind, die da Leid tragen;
denn sie sollen getröstet werden. Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.
Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden. Selig sind
die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen… EIN Fest hat Papst Johannes Paul II. eingeführt.
Den Barmherzigkeitssonntag. Und genau in diesen Feiertag hinein ist er gestorben. Geht es noch besser?
Macht es ‘klick’ !? :)3
Johannes Paul der Grosse Oh mein Gott, wenn man so manchen Beitrag hier liest wird einem richtig schlecht.
Wer seid ihr, dass ihr über einen der grössten Papste der letzten Jahrhunderte urteilt. Man mag nicht
alles verstehen im Moment, was er tat, aber ihn in die Ecke eines Häretikers zu drängen schlägt ja
wohl dem Fass den Boden aus. Wenn man unter Konservativismus versteht solche Urteile von sich zu geben,
dann bin ich mit gutem Gewissen ein Progressiver.
und christus vincit was wäre jetzt die schlussfolgerung aus ihren ausführungen? wäre es schlimm wenn
johannes paul jüdischer abstammung wäre? ich denke doch, es wäre absolut kein problem – oder?
@amadeus jesus war getaufter jude Wenn Jesus seiner Menschheit nach überhaupt Jude war, dann aber auf
keinen Fall Jude im heutigen Sinn! Die meisten heutigen Juden entstammen ethnisch einem Turkstamm (Chasaren),
der mit den Hebräern z.Z. Jesu überhaupt nichts zu tun hat! Außerdem sprach Jesus nicht hebräisch,
sonderen aramäisch. Und die jüdische Religion z.Z. Jesu war überwiegend mosaisch, heute ist sie wesentlich
vom Talmud geprägt. Taufe: Jesus hat sich von Johannes dem Täufer im Jordan taufen lassen. Diese Taufe
hat mit der heutigen christlichen Taufe nichts zu tun. Abgesehen davon ist Jesus von Ewigkeit zu Ewigkeit
wahrer Gott, was alle menschlichen Attribute, zu denen auch die Volkszugehörigkeit gehört, schon von
sich aus absolut zweitrangig macht. Also: Absolute Fehlanzeige!!
und was ist dabei er wurde katholisch getauft und damit hat sich’s. ob seine mutter nun jüdische vorfahren
hatte oder nicht. im übrigen, jesus war getaufter jude, und auf ihn gründet sich das christentum.
typisch Sag mir, wie du mit den Toten umgehst, und ich sage dir, wer du bist. Hetzt meinetwegen weiter,
aber am Sterbetag, an dem viele dankbar an den verstorbenen Papst denken, ist dieser Beitrag einfach nur
geschmack- und pietätlos. Wundert mich aber nicht.
das ist ein guter Artikel Es geht nicht darum JPII an seinem Todestag zu verdammen. Ich will ihm nicht
nachsagen, dass er aus der Bosheit seines Herzens das Falsche tat, vielmehr aus Unverstand. Er war in
der Tat ein Anhänger einer verhängnisvollen Irrlehre. Er strebte die Eine-Welt-Religion an, wo er in
jeder Art von Religionskult einen Teil der Wahrheit sah und dabei gemeinhin die Gegensätzlichkeit dieser
Kulten zu unserer Glaubensauffassung ausblendete oder einfach nicht sehen wollte. Er war einfach nicht
im Stande es zu verstehen, dass er damit nur Schaden beging und die Wahrheit verwässerte, denn er war
kein Intellektueller sondern ein Herzensmensch. Als Papst genügt das aber eben nicht. Er war demnach
auch kein guter Papst, wenn man ihn in Vergleich setzt zu den Päpsten, die vor ihm da waren und derlei
Verrat am Christentum nicht begingen. JPII wollte die ganze Welt im Sturm erobern und hat dabei das Niveau
des Christentums gesenkt. Er war jemand, der sich aus Unverstand über das hinwegsetzte wofür er eingesetzt
war es zu vertreten und nichts anderes. Aber das hat er nicht verstanden und damit hat er leider den kirchenzerstörerischen
Mächten einen großen Gefallen getan.
@ Athanasius Daß Sie sich über den Artikel freuen, verwundert nicht: was würde Ihre Zeitschrift ohne
die langen Beiträge von Barth machen? Nur Enzykliken von Leo XIII veröffentlichen, langweilt die Leser
ja schließlich auch. Oder?
@Gotthard Dass gerade Sie – der Sie sich doch so gegen die moralischen Lehren JP des II. in casu Sexualität
widersetzen – so empört reagieren, bei all Ihren Schimpfkanonaden gegen z.B. Kardinal Pacelli und Erzbischof
Lefebvre, empört mich nun gerade. Dr. Heinz-Lothar Barth bringt berechtigte Kritik am idolisierten Pop-Papst.
Nüchtern und logisch. Ihm sei deswegen von Herzen mein Dank gegeben. Dass auch gutgläubige Polen sich
bei der Manie und Hysterie für die Eiligsprechung JP II. missbrauchen lassen, zeigt, dass es viele Probleme
in der Ausbildung der katholischen Laien (noch mehr der Kleriker, aber anderer Natur) gibt. Magna est
veritas, et praevalet. Saint Jeanne d’Arc, priez pour nous. Monseigneur Lefebvre, priez pour nous.
2. Todestag Am heutigen 2. Todestag von Johannes Paul II. hat diese Schrottseite nichts anderes zu tun,
als dem verstorbenen Papst mit Schmierfink-Artikeln auf den Sarg zu pi… Kürzlich verstarb ein im Vergleich
zu ihm ein völlig unbedeutender Pius-Mann den Unfall-Tod… dieses Forum entwickelte sich zu einer Lobhudelseite
ohne gleichen… Schmierentheater ohne Ende …
Logisch, im Anp… sind die ja Weltmeister, egal ob Bischöfe, verstorbene Päpste, Landorganisten, etc…(huch,
ich wähne mich in bester Gesellschaft). Eine Meute kleiner kläffender urinierender Hündchen. Aber was
soll’s. Gestern sah ich den Schluss des Palmsonntagsgottesdienstes auf dem Petersplatz in Rom. Ich sah
die begeisterten Menschenmassen. Das macht froh, auch wohl den Papst, man sah es ihm förmlich an. Was
will also hetz-net mit seinem armseligen Häufchen Unzufriedener, Ewiggestriger? Die kann die Kirche auch
noch aushalten. Wieviele Pius-Brüder oder Anhänger gibt es weltweit? 100.000? Ach je, soviele Gläubige
besuchen einen Papstgottesdienst!
ganz klar … … dass der „redaktion“ von +.net zum 2ten todestag des großen johannes paul II. nichts
besseres einfällt, als seinen grabstein anzupi*** – alles andere hätte auch verwundert
Frage an Dr. Barth: Ist der 1991 als Kardinal der römischen Kirche verstorbene Jesuit Henri de Lubac
etwa ein Irrlehrer? Ist er nicht genauso – nur eben anders (meinetwegen „molinistischer“) katholisch als
sein dominikanisch-thomistischer „Gegenspieler“ Reginald Garrigou-Lagrange? Es hat einmal ein Papst festgestellt,
dass im Gnadenstreit zwei Positionen, die der Jesuiten und die der Dominikaner, vertreten werden können.
Keiner durfte fortan den amnderen verketzern. Das ist nicht blosse Dialektil, sondern weise Kirchenregierung.
Genauso verhält es sich doch hier: zunächst (unter Pius XII.) war nur die thomistisch-dominikanische
Position anerkannt, mit dem Konzil, mit Johánnes XXIII und Paul VI hat es einen „Fortschritt“ gegeben,
den Johannes Paul II. bestätigt hat und den Benedikt XVI. nicht widerrufen wird. Eine Seligsprechung
de Lubacs wird von einigen seiner Freunde betrieben. Was sagen Sie dazu und warum erkennen Sie nicht den
„Paradigmenwechsel“? Das Recht, in der Causa Johannes Paul II. des „advocatus diaboli“ zu spielen, möchte
niemand Dr. Barth absprechen!
Santo subito – NO! NO! Warum? Nun, die verräterischen Akte bei den Trefen in Assissi sind hinreichend
Grund, daß das nicht passiert! Statt klare Abgrenzung gg. jede Form von Irrglauben häufige gar öffentliche
Akte der Fraternisierung! Das kann doch nicht stimmen! Auf ähnlicher Schiene ist B-XVI mit seinem betreten
von Stadten des Irrglaubens! Es gibt keinen Interglaubensdialog für den bekennenden Katholiken. Der röm.-kath.
Christ ist vielmehr zur Demut aufgerufen und zum Vorbild für die Irrgläubigen, auf daß diese sich bekehren
zu Jesus Christus. Und das – oh Wunder! – ohne Gewalt und militantem Fanatismus. Und daran ziert sich
die Seele selbst: durch ihren freien Willen, sich dem einen Herrn und Gott zuzuweden, der Vater ist und
seinen Sohn Jesus Christus sandte. Gerade jetzt in der Karwoche sollten wir uns das immer wieder vor Augen
halten. Vor Augen halten, was für eine überaus große Gnade es ist ein getaufter röm.-kath. Christ
zu sein. Sollte die Seele darüber hinaus auch noch im Stande der Gande sein, dann haben wir ein vorzügliches
Fundament für die Ewigkeit! Das einzige was JP-II tatsächlich überaus wertvolles tat war die Einführung
des Barmherzigkeitssonntag. Hinführung ist die Barmherzigkeitsnovene, die am kommenden Karfreitag beginnt
und im Barmherzigkeitssonntag (ehem. Weißer Sonntag) mündet. Sie ist deshalb überaus wertvoll, weill
der Gläubige sich einen riesigen Schatz für sein Seelenleben erwerben kann!