Johannes Paul II.
Papst gegen Papst
Jene Taten von Papst Johannes Paul II., die Skandale erregten, sind nur eine Konsequenz seines Denkens. Von Heinz-Lothar Barth, Bonn.
Der Leichnam von Johannes Paul II.
Der Leichnam von Johannes Paul II.
© GNU-Lizenz
(kreuz.net) Der folgende Text ist ein Auszug aus dem Buch „Papst Johannes Paul II. Santo subito? Ein kritischer Rückblick auf sein Pontifikat“ von Heinz-Lothar Barth

Karol Wojtyla hat wesentliche, ihn prägende Impulse nicht vom Thomismus, sondern von der „Neuen Theologie“ empfangen, die nichts anderes darstellt als das Wiederaufleben jenes Modernismus, der vor allem vom Heiligen Papst Pius X. heftig bekämpft worden war, beziehungsweise dessen modifizierte Fortsetzung.

Wer diese Abhängigkeit Johannes Pauls II. leugnet, möge noch einmal sein eigenes Buch „Die Schwelle der Hoffnung überschreiten“ aufschlagen – und zwar auf Seite 185:

„So befand ich mich bereits während der dritten Sitzungsperiode in der Gruppe, die das sogenannte XIII. Schema vorbereitete: das Dokument, das dann zur Pastoralkonstitution ‘Gaudium et spes’ werden sollte.“ „Vieles verdanke ich Pater Yves Congar und Pater Henri De Lubac. Ich erinnere
Heinz-Lothar Barth: Johannes Paul II. Santo subito?
Heinz-Lothar Barth: Johannes Paul II. Santo subito?
mich noch genau an die Worte, mit denen er mich dazu ermunterte, der Linie treu zu bleiben, die ich während der Diskussion eingeschlagen hatte. Dies geschah, als die Sitzungen schon im Vatikan stattfanden. Seit diesem Moment verbindet mich mit Pater De Lubac eine ganz besondere Freundschaft.“

Erstaunliche Worte aus dem Mund eines Papstes, dessen Vorgänger Pius XII. noch 50 bis 60 Jahre zuvor vor den Gefahren der „Neuen Theologie“ eindringlich gewarnt hatte. (Ansprache an die Generalkongregation des Jesuitenordens am 17. September 1946).

Bekanntlich richtete Pius XII. vier Jahre später sogar seine Enzyklika „Humani generis“ vor allem gegen den Irrweg der „Neuen Theologie“.

Eine besondere Rolle spielte dabei das Buch von Henri de Lubac SJ „Surnaturel. Études historiques“ (Paris 1946).

Das Werk gehörte offenbar bereits vor dem Zweiten Vatikanum in manchen Priesterseminaren zur – streng verbotenen! – Standardlektüre vieler Alumnen und späterer Priester, während man die in der Sprache der Scholastik abgefaßten Studienunterlagen „kaum mehr als durchblätterte“.

Dieses für das Verständnis der heutigen Kirchenkrise nicht ganz unwichtige Detail vorkonziliarer Wirklichkeit teilte der spätere Bischof Peter Henrici SJ aus seinem eigenen Leben mit (Das Heranreifen des Konzils, Erlebte Vorkonzilstheologie, Internationale katholische Zeitschrift „Communio“, 19/1990).

Johannes Paul II. – Ein Leben in Bildern
Karol Wojtyła bei der ErstkommunionDer zwölfjährige Karol WojtyłaKarol Wojtyła Ende der 1930er Jahre

Henrici gab – was durchaus in der modernen Theologie nicht immer der Fall ist, obwohl das Dokument gar keine andere Deutung zuläßt – auch unumwunden zu, daß das Rundschreiben Pius XII., welches sich gemäß guter kirchlicher Tradition einer namentlichen Verurteilung der Personen enthält und lediglich die von ihnen vertretenen Irrlehren zurückweist, vor allem gegen die französische „Nouvelle théologie“ gerichtet war, womit automatisch auch deren derzeitige Bewunderer und Nachfolger getroffen sind.

Fazit: Pius XII. bekämpfte de Lubac. Johannes Paul II. zählte ihn – wie wir gesehen haben – zu seinen geistigen Vätern. Ja der Papst folgte offenkundig in manchen seiner Aussagen, die zum Ökumenismus – im weiteren Sinn des Wortes – und zur Allerlösung tendieren, gerade solchen geistigen Ansätzen, wie sie von de Lubac und verwandten Theologen propagiert wurden.

Papst steht demnach gegen Papst.

Wobei freilich Pius XII. mit seiner Entscheidung die ganze gesunde Tradition der Kirche hinter sich hat.

Ist es angesichts des aufgezeigten Befundes nicht gut nachzuvollziehen, wenn die Pariser Tageszeitung ‘Présent’ vom 7. Januar 1983 anläßlich der Ernennung Pater de Lubacs zum Kardinal durch Johannes Paul II. folgendes Urteil über letzteren abgab:

„Man hat sich oft gefragt, warum der Priester Wojtyla, der seine theologischen Studien in Rom unter Pius XII. absolvierte, sich in der Folge praktisch nie auf die Lehrverkündigungen dieses großen Papstes bezogen hat. Der Grund liegt darin, daß er theologisch de Lubac Pius XII. vorgezogen hatte. Man versteht es heute besser.“

Bekanntlich waren Vertreter der „Neuen Theologie“ wie de Lubac, Congar, Karl Rahner und andere ja auch schon auf dem Zweiten Vatikanum, zumindest indirekt, sehr einflußreich gewesen.

Der Tübinger Dogmatiker Bernd Jochen Hilberath charakterisierte sie im Prinzip zutreffend, wenn er sie so vorstellte:

„Die Theologen, die im Umfeld des Zweiten Vatikanischen Konzils rehabilitiert wurden, die Sachverständigen, die Konzilsberater wurden, hatten alle irgendwann einmal vor dem Konzil Predigt- und Schreibverbot.“

Papst Johannes Paul II : Santo Subito? Ein kritischer Rückblick auf sein Pontifikat
ISBN 10: 3-89754-905-0
ISBN 13: 978-3-89754-905-0
190 Seiten
Broschur
Preis: 19 Euro
      
41 Lesermeinungen
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#41   Karl Murx   18:32:34 | Sonntag, 8. April 2007
Frage an Dr.Barth: messen mit zweierlei Maß
Sehr geehrter Herr Dr.Barth,
ich wünsche Ihnen und Ihrer Frau ein gesegnetes Osterfest.
In einem anderen Beitrag von Ihnen, der jüngst in der KU erschienen ist, gehen Sie dezidiert der Frage nach, wie es um die Qualität der Zitate bestellt ist, wie sie in nachkonziliaren Dokumenten erscheinen. Die KU beschreibt in ihrem Internetauftritt Ihren Artikel, werter Herr Dr. Barth, mit folgendermaßen:
Ein häßliches Kind des Subjektivismus
Vatikan: Vom Umgang mit Zitaten in kirchlichen Dokumenten (Fortsetzung aus der KU 2/2007)
Immer wieder begegnet uns in der Folge des „aggiornamento“ ein merkwürdiges Phänomen: der verkürzende und verfälschende Umgang mit Zitaten in kirchlichen Dokumenten. Die Zitate – sogar solche aus der hl. Schrift – müssen für etwas herhalten, was sie so gar nicht hergeben. Dieses sowohl vom Standpunkt des Glaubens als auch dem der Wissenschaft unsaubere Verfahren wollen wir an einigen Beispielen vorstellen.
Hier die Fortsetzung des Beitrages von Dr. Heinz-Lothar Barth aus der KIRCHLICHEN UMSCHAU Februar 2007 über den Umgang mit kirchlichen Dokumenten…
Nun weiß man ja, daß dieser Umgang mit Zitaten Ihnen persönlich ein Greuel ist. Von Jens Mersch weiß ich aber, daß es bei SiSi-NoNo nicht gerade besser bestellt ist. Das jüngste Beispiel von Desinformation stellt die Arbeit der Dominikaner in Avrillé zum neuen Ritus der Bischofsweihe dar.
Wie erklären Sie sich, daß die von Ihnen so auf den Sockel gehobene FSSPX, den Zitatschwindel Avrillés so unterstützt?
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#40   Christus vincit †   11:31:10 | Donnerstag, 5. April 2007
@Marina
das ist nicht so, dass PJP II auf eine Weltreligion gesetzt hat
1. Tut das nicht im Grunde schon das 2. Vatikanum (vgl. LG
13, Nostra aetate)?
2. Was ist mit den interreligiösen Gebetstreffen in Assisi? Was mit seinen zahlreichen, die nichtchrislichen Religionen bis hin zu zweifelhaften Kulten wie Voodoo, anerkennenden Gesten?
3. Was ist mit der Allerlösungslehre, die er nachweislich (vgl. Dörmann!) vertreten hat?
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#39   Marina   22:50:15 | Mittwoch, 4. April 2007
Eine Fehlinterpretation-Die eine Weltreligion von PJP
das ist nicht so, dass PJP II auf eine Weltreligion gesetzt hat, sonst hätte er gewiss den Rosenkranz weggelegt. Aber::::PBXVI ist nun dabei alle Seiten zufrieden zu stellen, denn er ist ja ein Fundamentaltheologe auch mit Lubac bestens bekannt und ein schlauer Fuchs, seine Augen sagen alles über seinen Hinterhalt. Denken wir daran wenn er sein „comming out“ gibt…
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#38   Christus vincit †   18:11:32 | Mittwoch, 4. April 2007
@Heinz-Lothar Barth: Was soll eigentlich diese Gegenüberstellung „Pius XII.“ – „Johannes Paul II.“?
Pacelli/P12 war genauso Jude, Zionist und Apostat wie Wojtyla/JP2. Sie sollten vielleicht mal ein Buch „Pius XII. – Santo subito?“ schreiben. Wäre sehr gespannt, auf was Sie da alles steoßen…! :-D
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#37   Bernd Stromberg   17:21:23 | Mittwoch, 4. April 2007
@Jockel
Volle Zustimmung zu Ihrem Posting. Danke!
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#36   landorganist   15:56:34 | Mittwoch, 4. April 2007
Hilfe,
findet jemand den Knopf, an dem man Christusvincit alias Malachias, abstellen kann? Das Forum läuft von seinem Erbrochenen ja ziemlich über. Ekelhaft.
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#35   Christus vincit †   10:49:56 | Mittwoch, 4. April 2007
@Jockel
Sie übersehen eines: Es gibt sie tatsächlich, die Seelenmörder in der kirchlichen Hierarchie (Papst – Bischöfe – Priester), ob diese das selbst wissen und wahrhaben wollen oder nicht, denen der „Friede“ mit nicht- und antichristlichen Religionen, denen Zionismus und Freimaurertum wichtiger sind als die Vertiefung und Verbreitung des katholischen Glaubens…! :-(
Auch Dante Alighieri hatte schon in seiner „Göttlichen Komödie“ Päpste und Bischöfe in der Hölle gesehen…! :-S
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#34   Britta   10:45:43 | Mittwoch, 4. April 2007
Braucht die Welt philologische Belehrungen?
Papst Johannes Paul II. ist eine der grössten Gestalten der Kirchen- und Weltgeschichte. Es ist kaum vorstellbar, dass ohne ihn der „Eiserne Vorhang“ gefallen wäre. Sein Besuch im Heiligen Land hat die Beziehung zwischen Christen und Juden auf eine neue Ebene der Verständigung gestellt. Der Apostel Petrus besuchte die Synagoge, so war es nur folgerichtig, dass endlich mit Papst Johannes Paul II. wieder ein Papst in eine Synagoge ging (übrigens lange vor der Israel-Reise).
Welches Gewicht hat der sogen. „kritische Rückblick“ eines Herrn Dr. Barth im Vergleich zu diesen historischen Ereignissen? Bietet die wissenschaftliche Welt für einen Philologen nicht genügend sachorientierte Forrschungsaufgaben? (Dies ist nur eine höfliche Umschreibung der alten Volksweisheit: „Schuster bleib bei Deinen Leisten“).
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#33   Jockel   06:05:15 | Mittwoch, 4. April 2007
Unfassbar…
Ich schaetze kreuz.net als kritische und provokative Informationsseite sehr, aber die Spalte „Lesermeinungen“ schockt mit jeden Tag aufs Neue. :-( Nicht nur, dass es scheinbar einen ganzen Haufen von Leuten gibt, die sich hier jeden – von Gott gegebenen – Tag in theologische Grabenkaempfen, Beschimpfungsschlachten, Verschwoerungstheorien und „ICH-bin-noch-ein-wahrer-Katholik-und-der-Rest-ist-des-Teufels“-Litaneien ergehen (Zeit, die wohl besser bei der Liebe zu Gott und zum Naechsten aufgehoben waere). Es ist auch mein Eindruck, dass sich in fast keinem Internet“forum“ so viel Abneigung, Sueffisanz und Gehetze konzentriert wie in den hiesigen Leserspalten. Ja, auch ich bin fuer Wahrheit, Klarheit und unverfaelschten Glauben – eben die katholische Kirche. Aber nicht in dieser hier oft betriebenen Art, die nichts zum Suchen, Finden und Dienen von Gott beitraegt. Und wenn sich hier dann noch Leute aufschwingen, die einen Papst in aller Selbstverstaendlichkeit in der Hoelle schmoren wissen, dann verabschieded sich mein gesundes und wohlwollendes Verstaendnis :-@ Wenn die hier selbst ernannten 100%-und-besser-als-JP II-Katholiken das Gebot der Liebe wirklich verinnerlichten, so aenderte sich auch mancher unschoen zu lesender Schimpf-und-Schande-Beitrag in mildere und liebevollere Auesserungen, die dennoch nichts an ihrer Provokanz und Wahrhaftigkeit einbuessen muessten!!! :(3
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#32   Alanus ab Insulis   15:50:14 | Dienstag, 3. April 2007
@Hölle: Nee, nee, nee, Leute,
da – gemäß South Park :-] – nur Mormonen in den Himmel kommen, landet der gesamte Rest in der Hölle. Der Teufel übrigens – bei South Park – ist ein ganz cooler Typ, der mit Saddam Hussein in einer festen Beziehung lebt und oberlässige Feste zu feiern versteht…
Also: Was soll’s? Besser als mit den Mormonen im Himmel, oder nicht?…
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#31   Gotthard   10:38:07 | Dienstag, 3. April 2007
@schwachmate
viel eher ist davon auszugehen, daß er in der Hölle gelandet ist.
dann hast Du ja später einen interessanten Gesprächspartner …
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#30   Christus vincit †   10:18:01 | Dienstag, 3. April 2007
@Vorposter(in)
Das Anliegen von Luise ist sicher sehr berechtigt. „matt“ hat es dann vollends auf den Punkt gebracht. Worunter die „moderne Kirche“ sehr leidet, ist die Kopflastigkeit. Aber gerade da wäre es Aufgabe der Hierarchen, durch eine entsprechende, eben auch Wille und Gefühl bildende, Bildung und Erziehung der Priester(-amtskandidaten) für das notwendige Gleichgewicht zu sorgen. Das große Problem der Konzils“kirche“ dürften wohl die doch nicht geringen Einflüsse durch Zionisten und Talmudjuden, Freimaurer und Protestanten sein, die dazu geführt haben, daß die „Päpste“, „Bischöfe“ und „Priester“ nicht mehr katholisch sind, sondern eben (mindestens!) halbe Juden oder Protestanten…
@Stephanus
Assisi war vielleicht der größte, aber noch lange nicht einzige Fehlschritt Wojtylas! Wer Kontakt mit nichtchristlichen Religionen aufnimmt, nur um eines vom Zionismus und der Freimaurerei vorgegeben Zieles, z.B. der Schaffung einer möglichst alle Menschen umfassenden Welteinheitsreligion, willen, ist nicht katholisch! o^/
Da Wojtyla seine damit zum Ausdruck gebrachte Leugnung des katholischen Glaubens bzw. Christi (= Apostasie) wie es aussieht bis zu seinem Tod nicht abgelegt hat, wird er wohl kaum in im Himmel („selig“) sein, viel eher ist davon auszugehen, daß er in der Hölle gelandet ist. So etwas zu behaupten ist natürlich absolut „kirchenpolitisch unkorrekt“. Ich weiß…!
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#29   matt   07:53:14 | Dienstag, 3. April 2007
Ich sage ein Papst muss beides besitzen: Herz und Verstand
Ein Priester nicht unbedingt, denn ein Priester muß seinem vorgesetzten Bischof gehorchen, er steht also im Zwang der Hierarchie die ihn zurechtweisen kann, wenn er sich verfehlt. Ein Bischof aufgrund seiner leitenden Verantwortung schon weitaus mehr, der Papst aber jedenfalls. Natürlich muss er auch ein Herz von Güte besitzen, aber er muss auch Verstand haben um unsere Glaubensinhalte konsistent und richtig darzustellen. Es geht nicht um Weltweisheit – vielleicht ist die Bez. „Intellekt“ in der Form negativ besetzt – es geht um die wahre Erkenntnis unseres Glaubens. Ungeheuerlich ist ja der Verrat der Kirche in den letzten Jahrzehnten, wenn man bedenkt: diese Menschen sind ausgebildete Theologen. Und was hat es ihnen genutzt? Sie haben mit ihrer sog. Weisheit nur den Abfall begründet. Daran sehen wir, dass es der Sinn der Welt ist. Ich spreche ja von einer geistigen Prägung und theologischen Erkenntnis, wie sie von Gott kommt, nicht von der Welt und wie sie zum Ausdruck kommt in den Briefen der Apostel und von dem wahren Geist der Kirche zeugt. Wenn der Geist der Kirche schwach ist und mit Irrlehren angefüllt, dann hilft ihr auch die Güte ihres Herzens nicht, denn sie ist durch diese korrumpiert und abgelenkt. Ihr Herz will gutes aber diese Ungeister in ihr machen böses daraus. Das ist das Verhängnis der Kirche seit dem verruchten Konzil. Der Teufel hat sich da satt bei ihr eingenistet und sie hat es nicht gemerkt, weil – wie ich es ihr vorwerfe – ihr Geist schwach ist.
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#28   Genoveva   00:36:17 | Dienstag, 3. April 2007
Man fragt sich immer …
worüber man sich bei kreuz.net mehr wundern soll: die verstockte Bosheit oder die grenzenlose theologische Dummheit und Unbildung.
Beides prostituiert sich hier ständig jenseits jeder Schamgrenze.
Da wird einem heiligmäßiger Papst mangelnde Katholizität vorgeworfen, weil er Menschen mit einer anderen Konfession oder Religion mit Respekt begegnete. Entspeicht das etwa nicht dem Vorbild unseres Herrn Jesus?
Das ist traurig und peinlich klein …
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#27   Stephanus   00:35:15 | Dienstag, 3. April 2007
Christus vincit
mein lieber christus vincit, die Heilige Kirche behauptet von keinem Menschen, daß er in der Hölle sei!
Wie können sie da wissen, das Johannes Paul II in der Hölle ist?
Die Bibel lehrt uns: Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! deshalb wäre ich da besonders vorsichtig, vor allem weil wir hier über einen Menschen zu urteilen wagen, den wir nie selbst kennen gelernt haben und wie die medien arbeiten, ist doch hoffentlich bekannt.
Natürlich gibt es da auch Assisi und das liegt mir schwer im Magen. Wenn er es auch in dieser Form nie wollte, er hätte als heller Kopf vorher darauf kommen müssen, daß eine solche Veranstaltung auch mißbräuchlich genutzt werden kann und sie gar nicht abhalten dürfen. Das stimmt!
Aber da haben wir den Heiligen Thomas, ein ganz Grosser, das stimmt auch, aber auch er hat sich zu Dingen geäußert, die uns heute das Leben schwer machen.
Ich will nur ein Beispiel nennen: Die Beseelungslehre: Wenn der Heilige Thomas recht hat, dann kämpfen wir Lebensrechtler samt und sonders umsonst. Jedenfalls was den Kampf gegen die Abtreibungsformen der letzten 30Jahre angeht. Und da er ein heller Kopf war, hätte er darauf kommen müssen, daß man seine Sicht der Dinge mißbräuchlich benutzt und hätte sie daher besser verschwiegen. Hat er aber nicht?
Was machen wir jetzt?
Ich muß hier luiserecht geben und hinzufügen,daß der Teufel zum Heiligen Pfarrer von Ars gesagt haben soll: warum predigst du so einfach?so versteht dich doch jeder und ist dem Himmel so nahe…
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#26   Luise   23:49:52 | Montag, 2. April 2007
Christus vincit
Tante Ännchen aus dem 3. Stock ist nicht intellektuell, sie hat aber Herz und gehört so sicher zu den Vielen, die in den Himmel kommen.
Die Verkopfung muß raus. Die gütige alte Dame weiß nichts mit Dogmen und Häretikern anzufangen. Muß sie das? Nein. Sie hält die 10 Gebote und gut ist.
Es gibt zum Glück auch ‘einfältige’ Priester. Die mitunter milde belächelt werden von Intellektuellen. Diese Priester sind aber vom Heiligen Geist erfüllt und erreichen die Herzen und gießen ihre Gnaden ein. Das alleine zählt.
Wenn ich 3 Dr. und 1 Prof. brauche, um einer Predigt folgen zu können, dann ist was faul im System.
Der Verbindungsweg zu Gott ist Lieben, nicht Verstehen: „Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist die Liebe.“ 1 Joh. 4, 8
In dieser Richtung hat Papst Johannes Paul II. sehr viel getan. Statt Bücher mit geistigen Ergüssen zu füllen, hätte man in dieser Zeit vielleicht besser für ihn beten sollen. Auch schon zu Lebzeiten. Oder hätte einer mit ihm tauschen wollen? :-@
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#25   amadeus †   22:39:17 | Montag, 2. April 2007
gerderic
sie sind sicherlich ein ganz ganz kluger mensch der uns „dummen kindern“ hier die welt erklärt. es ist letztlich aber wirklich so etwas von egal ob johannes paul jüdischer abstammung ist oder nicht.
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#24   GerdEric   22:35:48 | Montag, 2. April 2007
Ob JP2. nun jüdischer Abstammung war…
Christus vincit: @amadeus
jesus war getaufter jude
Jesus getauft?
Schon mal was von einem rituellen Bad gehört?
Wenn Jesus seiner Menschheit nach überhaupt Jude war, dann aber auf keinen Fall Jude im heutigen Sinn! Die meisten heutigen Juden entstammen ethnisch einem Turkstamm (Chasaren), der mit den Hebräern z.Z. Jesu überhaupt nichts zu tun hat!
Grüss deine Freunde von den völkischen Foren…
Außerdem sprach Jesus nicht hebräisch, sonderen aramäisch. Und die jüdische Religion z.Z. Jesu war überwiegend mosaisch, heute ist sie wesentlich vom Talmud geprägt.
Jesus allein sprach Aramäisch? nicht auch die Juden selbst, so wie heute noch die Orthodoxen Juden kein Hebräisch sprechen, sondern Jiddisch?
Was weisst du vom Talmud, ausser dem, was du so kopierst?
Taufe: Jesus hat sich von Johannes dem Täufer im Jordan taufen lassen. Diese Taufe hat mit der heutigen christlichen Taufe nichts zu tun.
Richtig!
Abgesehen davon ist Jesus von Ewigkeit zu Ewigkeit wahrer Gott, was alle menschlichen Attribute, zu denen auch die Volkszugehörigkeit gehört, schon von sich aus absolut zweitrangig macht.
eben nicht zweitrangig, denn ohne das Judentum macht ein Messias, auch wenn es ein falscher ist, keinen Sinn!
Geboren von einer jüdischen Mutter,
gelebt im jüdischen Kult,
beschnitten und
ein Bar Mizwa und
gekreuzigt, wie Tausende Juden auch,
am Kreuz,
als Rebell
von den Römern.
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#23   amadeus †   22:30:16 | Montag, 2. April 2007
christus vincit
ich verstehe wirklich gar nicht, was ihnen an johannes paul nicht recht war. war er ihnen nicht konservativ genug?
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#22   Christus vincit †   22:19:27 | Montag, 2. April 2007
@amadeus, Luise
was wäre jetzt die schlussfolgerung aus ihren ausführungen? wäre es schlimm wenn johannes paul jüdischer abstammung wäre? ich denke doch, es wäre absolut kein problem – oder?
Wenn Wojtyla durch seine Worte und Taten bewiesen hätte, daß er mit Leib und Seele Katholik ist, wäre es in der Tat kein Problem. Leider war dies aber ganz und gar nicht der Fall…! :-!
@Luise
Sie sind wohl eine Romantikerin…?! In der Religion kommt es aber nicht nur auf Gefühle an, in der wahren Religion, welche die katholische ist, spielen auch die geoffenbarten Wahrheiten (Dogmen) und ihre Erschließung durch den Verstand (Theologie) eine wesentliche Rolle. Und in dieser Hinsicht (Glaube und Theologie) war Wojtyla nun einmal der große Versager, sprich Häretiker, ja sogar Apostat. Wer in Synagogen rennt und sich wöchentlich mit jüdischen Freimaurern (B’nai B’rith) trifft, kann kein wahrer Christ sein – es sei denn, er predigt seinen Volksgenossen bei diesen Treffen den wahren Glauben, was bei Wojtyla aber nicht der Fall war! Wie viele seiner Volksgenossen hat er denn zum katholischen Glauben bekehrt? Keinen einzigen!
Somit: Der große Seelenverführer Wojtyla >:) ist mit Sicherheit in der Hölle. Wer aber in der Hölle ist, kann nicht selig gesprochen werden! o^/
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#21   matt   22:06:48 | Montag, 2. April 2007
JPII wollte ein „man of the people“ sein
er wollte die ganze Welt umarmen, sich näher zu den Menschen hinwenden, ganz im Sinne der Ideologie des 2. Vatikanum, wo man zunächst keine böse Absicht unterstellen will. Nur leider gab es bei ihm keinen Unterschied mehr zwischen Christen und Andersgläubigen, zwischen Wahrheit und Falschheit, Sein und Schein. Aaron dachte damals auch ein „man of the people“ zu sein indem er dem Willen des Volkes entsprach, den Israeliten ein goldenes Kalb goss, damit sie sich von Gott abwandten, es anbeteten und ihn nicht drangsalierten. Solche Menschen, die um jeden Preis geliebt werden wollen von der Welt, das sind leider zumeist jene, die es nicht bei der Wahrheit hält und die falsches Zeugnis geben.
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#20   Luise   21:53:09 | Montag, 2. April 2007
Folgende Gedanken seien erlaubt
Ich frage mich, ob diese Arbeit, dieses Thema Aufgabe von Dr. Barth ist.
In einem Posting steht es so schön. Papst Johannes Paul II. war ein Herzensmensch. Gott schaut auf unser Herz.
Glaube und Hoffnung gehen, die Liebe bleibt. Und die öffnet uns den Himmel. Gleich, mit welchem Intellekt der Mensch ausgestattet ist. Ob er Latein kann oder nicht.
Es geht hier nicht um den Thomismus, aber da dieser hier entscheidend ins Feld geführt wird, darf man das auch mal beleuchten. Wieso braucht die Kirche einen Thomas v. Aquin, der zwar Christ war, sich aber z. B. in weiten Teilen seiner Lehre auf Platon und Aristoteles stützt??? (Aristoteles war Schüler von Platon, beide lebten v. Chr.)
Die Seligpreisungen in den einleitenden Sätzen der Bergpredigt sind die kostbarsten Perlen aller Philosophien, die die Welt je gesehen hat. Die hat Jesus, der wahre Gott verkündet.
Die Bergpredigt – Matthäus, Kapitel 5,1 ff.
Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich. Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden. Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen. Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden. Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen…
EIN Fest hat Papst Johannes Paul II. eingeführt. Den Barmherzigkeitssonntag. Und genau in diesen Feiertag hinein ist er gestorben. Geht es noch besser?
Macht es ‘klick’ !? :)3
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#19   Katholisch   21:22:17 | Montag, 2. April 2007
Johannes Paul der Grosse
Oh mein Gott, wenn man so manchen Beitrag hier liest wird einem richtig schlecht. Wer seid ihr, dass ihr über einen der grössten Papste der letzten Jahrhunderte urteilt. Man mag nicht alles verstehen im Moment, was er tat, aber ihn in die Ecke eines Häretikers zu drängen schlägt ja wohl dem Fass den Boden aus. Wenn man unter Konservativismus versteht solche Urteile von sich zu geben, dann bin ich mit gutem Gewissen ein Progressiver.
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#18   amadeus †   21:09:56 | Montag, 2. April 2007
und christus vincit
was wäre jetzt die schlussfolgerung aus ihren ausführungen? wäre es schlimm wenn johannes paul jüdischer abstammung wäre? ich denke doch, es wäre absolut kein problem – oder?
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#17   Christus vincit †   20:49:28 | Montag, 2. April 2007
@amadeus
jesus war getaufter jude
Wenn Jesus seiner Menschheit nach überhaupt Jude war, dann aber auf keinen Fall Jude im heutigen Sinn! Die meisten heutigen Juden entstammen ethnisch einem Turkstamm (Chasaren), der mit den Hebräern z.Z. Jesu überhaupt nichts zu tun hat! Außerdem sprach Jesus nicht hebräisch, sonderen aramäisch. Und die jüdische Religion z.Z. Jesu war überwiegend mosaisch, heute ist sie wesentlich vom Talmud geprägt.
Taufe: Jesus hat sich von Johannes dem Täufer im Jordan taufen lassen. Diese Taufe hat mit der heutigen christlichen Taufe nichts zu tun.
Abgesehen davon ist Jesus von Ewigkeit zu Ewigkeit wahrer Gott, was alle menschlichen Attribute, zu denen auch die Volkszugehörigkeit gehört, schon von sich aus absolut zweitrangig macht. :-S
Also: Absolute Fehlanzeige!! :-@
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#16   amadeus †   19:42:34 | Montag, 2. April 2007
und was ist dabei
er wurde katholisch getauft und damit hat sich’s. ob seine mutter nun jüdische vorfahren hatte oder nicht. im übrigen, jesus war getaufter jude, und auf ihn gründet sich das christentum.
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#15   amicus_crucis   19:38:57 | Montag, 2. April 2007
typisch
Sag mir, wie du mit den Toten umgehst, und ich sage dir, wer du bist.
Hetzt meinetwegen weiter, aber am Sterbetag, an dem viele dankbar an den verstorbenen Papst denken, ist dieser Beitrag einfach nur geschmack- und pietätlos.
Wundert mich aber nicht.
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#14   matt   18:28:12 | Montag, 2. April 2007
das ist ein guter Artikel
Es geht nicht darum JPII an seinem Todestag zu verdammen. Ich will ihm nicht nachsagen, dass er aus der Bosheit seines Herzens das Falsche tat, vielmehr aus Unverstand. Er war in der Tat ein Anhänger einer verhängnisvollen Irrlehre. Er strebte die Eine-Welt-Religion an, wo er in jeder Art von Religionskult einen Teil der Wahrheit sah und dabei gemeinhin die Gegensätzlichkeit dieser Kulten zu unserer Glaubensauffassung ausblendete oder einfach nicht sehen wollte. Er war einfach nicht im Stande es zu verstehen, dass er damit nur Schaden beging und die Wahrheit verwässerte, denn er war kein Intellektueller sondern ein Herzensmensch. Als Papst genügt das aber eben nicht. Er war demnach auch kein guter Papst, wenn man ihn in Vergleich setzt zu den Päpsten, die vor ihm da waren und derlei Verrat am Christentum nicht begingen. JPII wollte die ganze Welt im Sturm erobern und hat dabei das Niveau des Christentums gesenkt. Er war jemand, der sich aus Unverstand über das hinwegsetzte wofür er eingesetzt war es zu vertreten und nichts anderes. Aber das hat er nicht verstanden und damit hat er leider den kirchenzerstörerischen Mächten einen großen Gefallen getan.
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#13   Loyola †   17:07:02 | Montag, 2. April 2007
Feindbild?
nö wieso? wie kommen Sie darauf?
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#12   Sulpicius   17:06:04 | Montag, 2. April 2007
@Loyola
Dr. Barth scheint Ihr persönliches Feindbild zu sein. Ist aber nicht sehr christlich…
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#11   Loyola †   17:02:25 | Montag, 2. April 2007
@ Athanasius
Daß Sie sich über den Artikel freuen, verwundert nicht: was würde Ihre Zeitschrift ohne die langen Beiträge von Barth machen? Nur Enzykliken von Leo XIII veröffentlichen, langweilt die Leser ja schließlich auch. Oder?
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#10   r.ruhrgebietler   17:01:54 | Montag, 2. April 2007
@Athanasius – sic!
Danke für den Sachbeitrag zum Thema des Thread!
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#9   Athanasius   16:21:05 | Montag, 2. April 2007
@Gotthard
Dass gerade Sie – der Sie sich doch so gegen die moralischen Lehren JP des II. in casu Sexualität widersetzen – so empört reagieren, bei all Ihren Schimpfkanonaden gegen z.B. Kardinal Pacelli und Erzbischof Lefebvre, empört mich nun gerade.
Dr. Heinz-Lothar Barth bringt berechtigte Kritik am idolisierten Pop-Papst. Nüchtern und logisch. Ihm sei deswegen von Herzen mein Dank gegeben.
Dass auch gutgläubige Polen sich bei der Manie und Hysterie für die Eiligsprechung JP II. missbrauchen lassen, zeigt, dass es viele Probleme in der Ausbildung der katholischen Laien (noch mehr der Kleriker, aber anderer Natur) gibt.
Magna est veritas, et praevalet.
Saint Jeanne d’Arc, priez pour nous.
Monseigneur Lefebvre, priez pour nous.
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#8   Gotthard   16:15:15 | Montag, 2. April 2007
2. Todestag
Am heutigen 2. Todestag von Johannes Paul II. hat diese Schrottseite nichts anderes zu tun, als dem verstorbenen Papst mit Schmierfink-Artikeln auf den Sarg zu pi…
Kürzlich verstarb ein im Vergleich zu ihm ein völlig unbedeutender Pius-Mann den Unfall-Tod… dieses Forum entwickelte sich zu einer Lobhudelseite ohne gleichen…
Schmierentheater ohne Ende …
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#7   landorganist   15:34:51 | Montag, 2. April 2007
Logisch,
im Anp… sind die ja Weltmeister, egal ob Bischöfe, verstorbene Päpste, Landorganisten, etc…(huch, ich wähne mich in bester Gesellschaft). Eine Meute kleiner kläffender urinierender Hündchen.
Aber was soll’s. Gestern sah ich den Schluss des Palmsonntagsgottesdienstes auf dem Petersplatz in Rom. Ich sah die begeisterten Menschenmassen. Das macht froh, auch wohl den Papst, man sah es ihm förmlich an. Was will also hetz-net mit seinem armseligen Häufchen Unzufriedener, Ewiggestriger? Die kann die Kirche auch noch aushalten. Wieviele Pius-Brüder oder Anhänger gibt es weltweit? 100.000? Ach je, soviele Gläubige besuchen einen Papstgottesdienst!
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#6   wiener   14:07:26 | Montag, 2. April 2007
ganz klar …
… dass der „redaktion“ von +.net zum 2ten todestag des großen johannes paul II. nichts besseres einfällt, als seinen grabstein anzupi*** – alles andere hätte auch verwundert :-S
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#5   Konrad   13:33:27 | Montag, 2. April 2007
Frage an Dr. Barth:
Ist der 1991 als Kardinal der römischen Kirche verstorbene Jesuit Henri de Lubac etwa ein Irrlehrer? Ist er nicht genauso – nur eben anders (meinetwegen „molinistischer“) katholisch als sein dominikanisch-thomistischer „Gegenspieler“ Reginald Garrigou-Lagrange?
Es hat einmal ein Papst festgestellt, dass im Gnadenstreit zwei Positionen, die der Jesuiten und die der Dominikaner, vertreten werden können. Keiner durfte fortan den amnderen verketzern. Das ist nicht blosse Dialektil, sondern weise Kirchenregierung. Genauso verhält es sich doch hier: zunächst (unter Pius XII.) war nur die thomistisch-dominikanische Position anerkannt, mit dem Konzil, mit Johánnes XXIII und Paul VI hat es einen „Fortschritt“ gegeben, den Johannes Paul II. bestätigt hat und den Benedikt XVI. nicht widerrufen wird. Eine Seligsprechung de Lubacs wird von einigen seiner Freunde betrieben. Was sagen Sie dazu und warum erkennen Sie nicht den „Paradigmenwechsel“? Das Recht, in der Causa Johannes Paul II. des „advocatus diaboli“ zu spielen, möchte niemand Dr. Barth absprechen!
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#4   Pünktchen   13:17:11 | Montag, 2. April 2007
„Gehör“ findet jeder:
Ruhrgebietler ebenso wie schwule Landonanisten! Mit der Anhörung hat es dann aber auch sein Bewenden! :-D
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#3   Sulpicius   13:12:53 | Montag, 2. April 2007
Gehör in Rom finden
Schwule Landorganisten aber auch nicht!
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#2   landorganist   12:47:01 | Montag, 2. April 2007
Ich danke Gott,
dass Dummschwätzer wie mein Vorschreiber in Rom wohl kaum Gehör finden.
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#1   r.ruhrgebietler   12:01:15 | Montag, 2. April 2007
Santo subito – NO! NO!
Warum? Nun, die verräterischen Akte bei den Trefen in Assissi sind hinreichend Grund, daß das nicht passiert! Statt klare Abgrenzung gg. jede Form von Irrglauben häufige gar öffentliche Akte der Fraternisierung! Das kann doch nicht stimmen!
Auf ähnlicher Schiene ist B-XVI mit seinem betreten von Stadten des Irrglaubens!
Es gibt keinen Interglaubensdialog für den bekennenden Katholiken. Der röm.-kath. Christ ist vielmehr zur Demut aufgerufen und zum Vorbild für die Irrgläubigen, auf daß diese sich bekehren zu Jesus Christus. Und das – oh Wunder! – ohne Gewalt und militantem Fanatismus. Und daran ziert sich die Seele selbst: durch ihren freien Willen, sich dem einen Herrn und Gott zuzuweden, der Vater ist und seinen Sohn Jesus Christus sandte. Gerade jetzt in der Karwoche sollten wir uns das immer wieder vor Augen halten. Vor Augen halten, was für eine überaus große Gnade es ist ein getaufter röm.-kath. Christ zu sein. Sollte die Seele darüber hinaus auch noch im Stande der Gande sein, dann haben wir ein vorzügliches Fundament für die Ewigkeit!
Das einzige was JP-II tatsächlich überaus wertvolles tat war die Einführung des Barmherzigkeitssonntag. Hinführung ist die Barmherzigkeitsnovene, die am kommenden Karfreitag beginnt und im Barmherzigkeitssonntag (ehem. Weißer Sonntag) mündet. Sie ist deshalb überaus wertvoll, weill der Gläubige sich einen riesigen Schatz für sein Seelenleben erwerben kann!
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