Kinderabtreibung
Mein eigenes Kind kam in die Müllabfuhr
Das erste Opfer einer Abtreibung ist das zerfetzte und abgesaugte Kind, das zweite die geschändete Mutter. Nachdem die Tat begangen ist, wird sie vom kaltblütigen Abtreiber in ein dunkles Loch von Selbstvorwürfen, Gewissensqualen und Gram entlassen. Ein Gedicht.
Ich seh in viele fremde Kinderwagen –
so alt könnt jetzt mein eignes Kindchen sein.
Nein, ich kann niemals seinen Namen sagen –
Ich ließ es töten und bin ganz allein.

Ich höre so viele frohe Kinder lachen –
mein eignes Kind kam in die Müllabfuhr.
Ich sehe Spielzeug, tausend Kindersachen –
von meinem Kind gibt’s keine einz’ge Spur.

Doch – eine bleibt. Sie bleibt in meinem Herzen:
die Scham, die Reue über diesen Mord.
Unüberbringlich! Was sind das für Schmerzen,
sie quälen mich auch an dem schönsten Ort.

Ich kann es niemals ungeschehen machen.
Ich bin verändert, fürchterlich entleert –
ich warf mein Kind wie in des Molochs Rachen.
Was bin ich nach dem Mord noch selber wert?

Wenn Menschen zu mir reden oder schweigen –
die Stimme meines Kindes zu mir spricht:
„O Mutter, ich wollt’ so viel Lieb’ dir zeigen –
o Mutter, warum wolltest du mich nicht?“

Es ist vorbei. Nicht Reue hilft und Grämen.
Warum hab’ ich auf Ratgeber gehört
und ließ mein Kind aus meinem Schoß nehmen?
Es wurde so gequält, dann ganz zerstört.

Die Stimme klagt in mir seit vielen Jahren –
ist’s das Gewissen? Ist es Gottes Ruf,
weil ich sein Eigentum nicht wollt’ bewahren,
sein Kind, das er in meinem Leib erschuf?

Ich kann nicht sagen, wie sehr ich bereue,
was ich an Gott und meinem Kind getan.
Vergib mir, Herr! Halt Du mir Deine Treue,
nimm Du mich als Dein Kind doch wieder an.

O Herr, ich hab’ millionenfach gelitten.
Wenn ich bei Dir bin in der Ewigkeit,
zeig mir mein Kind! Erfülle meine Bitten,
den großen Wunsch: daß, mir mein Kind verzeiht!

Quelle: babycaust.de
      
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