Kinderschlachtung
Wenn Hirten mit den Wölfen heulen
Ein Lebensschützer enttarnt den Bischof von Graz-Seckau und stellvertretenden Vorsitzenden der österreichischen Bischofskonferenz in einem Offenen Brief als Kollaborateur des gegenwärtigen Abtreibungsregimes. Von Dipl.Ing. Andreas Kirchmair.
Sehr geehrter Herr Bischof Kapellari

Kürzlich haben Sie geschrieben, daß „Christen für das Prinzip Leben eintreten sollen – gebeten oder ungebeten“.

Kürzlich haben in der Steiermark bekanntlich auch die zwei Fußballvereine ‘Sturm’ und ‘GAK’ Konkurs angemeldet.

Das sollten Sie in Bezug auf die Lebensschutzpolitik Ihrer Diözese auch tun.

Mons. Kapellari
Mons. Kapellari
Denn wenn man das 25. Kapitel von Matthäus in unsere Zeit überträgt, dann werden eines Tages viele die Worte hören: „Ich war noch ungeboren, und ihr habt mich nicht beschützt.“

Das Maß ist voll. Es ist Zeit, innerkirchlich Klartext zu reden und mit den Lippenbekenntnissen und Verharmlosungen aufzuhören.

Schlagzeilen wie der Streit um die Exkommunikation von Abtreibungsbetreibern wie Herrn Richard Lugner, die Einladung von Abtreibungsärzten in katholischen Einrichtungen, der Besuch katholischer Privatschulen in Abtreibungskliniken zeigen fast täglich, wie viele Verantwortliche in der Kirche Österreichs sich mit der Massentötung ungeborener Kinder arrangiert haben.

Dieses Faktum wieder erst in sechzig Jahren zu bedauern – „Wir haben zuwenig getan, waren müde“ – ist lächerlich.

Seit Jahrzehnten wird unser Glaube, unser Rechtsstaat und unser Land aufs Spiel gesetzt.

Viele Lebensschützer und Abtreibungsgegner können ein Lied davon singen, wie vielen Angriffen sie aus den Reihen der Kirche ausgesetzt sind.

Woher kommt der Eindruck, daß es eine innerkirchliche Schweigemauer gibt und die ungeborenen Kinder von den Hirten im Stich gelassen werden?

Mehrere Unterredungen mit Ihnen, Herr Bischof, sowie Korrespondenzen mit konkreten Vorschlägen sind in den letzten drei Jahren ergebnislos verlaufen. Darum erhalten Sie das folgende als Offenen Brief.

Zehn Fragen an Bischof Kapellari

1. „Heil Fristenlösung“:

Warum vertreten Sie wie mehrere Ihrer Amtsbrüder die Meinung, daß eine „Kriminalisierung in der Frage der Abtreibung“ kein gangbarer Weg sei?

Das ist ein Standpunkt, der öffentlich als Zustimmung zum Gesetz der Fristenregelung und zur staatlich geförderten Kindestötung interpretiert wird.

Damit machen Sie sich zum Komplizen hunderttausendfacher Tötungen ungeborener Kinder in Österreich.

2. Verschwiegenes Evangelium:

Warum schämen Sie sich für die Lehre unserer Kirche und der Konzilien, die erklären, daß die Kinderabtreibung ein „verabscheuungswürdiges Verbrechen“ ist und daß die daran Beteiligten automatisch exkommuniziert sind – eine Kirchenstrafe, die übrigens zum Schutz aller Beteiligten gedacht ist?

3. Verteidigung verlogene Slogans:

Warum verteidigen Sie die Schutzlosigkeit ungeborenen Kinder – straflos heißt auch schutzlos – und dulden die kirchliche Verbreitung verlogener Slogans wie „Helfen statt strafen“, was de facto „töten statt schützen“ bedeutet.

Ein solcher Slogan ist mit dem katholischen und rechtlichen Grundverständnis unvereinbar, weil er letztlich eine Verdrehung des Evangeliums und eine Aufhebung des Strafrechts bedeutet.

4. Sprachliche Verharmlosungen:

Warum dulden Sie, daß in Ihrem Ordinariat und in katholischen Organisationen der verharmlosende Begriff „Schwangerschaftsabbruch“ verwendet wird, der verschleiert, daß die Abtreibung in Wahrheit die Tötung eines ungeborenen Kindes ist?

(Heute stellt der Begriff „Arbeitslager“ im Zusammenhang mit dem 3. Reich eine strafbare Verharmlosung dar).

5. Das Versteckspiel hinter „Frauen in Not“:

Österreich gehört zu den reichsten Ländern der Welt.

Warum verstecken Sie sich als Bischof feig hinter den jährlich 60.000 bis 80.000 Müttern, von denen viele von Männern zur Abtreibung gedrängt werden, statt sie und ihre Kinder mit allen Mitteln zu verteidigen, zu schützen und zu trösten?

Warum fühlen Sie sich für die zahllosen Opfer der Abtreibung nicht wenigstens insofern verantwortlich, daß Sie als Bischof für sie ein Begräbnis fordern?

6. Distanzierung von Gebetsprozessionen und Gebeten vor Abtreibungsstätten:

Warum wird Priestern Ihrer Diözese von oben verboten, vor Abtreibungskliniken zu beten? Sie machen sich damit zum Gehilfen einer Politik, welche die Zonen um die Tötungsorte von Lebensschützern und Priestern freihalten und immer mehr Bürgerrechte einschränken will?

Warum führen Sie keine Gebetsprozessionen an, um durch den Schutz des Gebets den fehlenden Gesetzesschutz für ungeborene Kinder und ihre Mütter wettzumachen?

7. Zulassung kirchenwidriger Positionen:

Warum vertritt der „Arbeitskreis Umfassender Schutz des Lebens“ Ihres Bischöflichen Ordinariats beim Lebensschutz absurde und widersprüchliche Positionen, ohne daß Sie einschreiten, obwohl Sie wiederholt darauf aufmerksam gemacht wurden?

8. Unterstützung der umstrittenen ‘Aktion Leben Österreich’:

Warum fördert Ihre Diözese und die Finanzkommission der Österreichischen Bischofskonferenz die ‘Aktion Leben Österreich’ mit Kirchensteuergeldern, obwohl deren Mitarbeiter seit Jahren katholische Lebensschützer attackieren und sich nicht um die kirchliche Lehre scheren?

9. Förderung von Abtreibungsärzten in kirchennahen Einrichtungen:

Warum veröffentlicht die Grazer ‘Kleinen Zeitung’ – die dem ‘Katholischen Preßverein’ gehört – am 2. März 2007 ein Interview mit dem bekannten Kinderabtreiber Christian Fiala, in dem dieser Gelegenheit bekommt, die „Tötungspille danach“ zu verharmlosen?

Als Organisator eines Weltkongresses von Kinderabtreibern im September 2004 in Wien ist Fiala weithin als vehementer Abtreibungslobbyist bekannt geworden. Beim Kongreß wurde unter anderem die Forderung erhoben, Ärzte notfalls zur Abtreibung von Kindern zu zwingen.

Kinderabtreiber und Abtreibungssympathisanten treten auch in katholischen Bildungseinrichtungen auf.

10. Falsche Prioritäten:

Warum rufen kirchliche Organisationen zum Schutz von Asylanten, aber nicht zum Schutz von schwangeren Müttern und ungeborenen Kindern auf?

Warum ist man beim Kirchenbeitrag innovativ und beim Lebensschutz in den 70er Jahren steckengeblieben?

Heulen mit den Wölfen:

Die Abtreibungsideologie ist tief in die Kirche in Österreich eingedrungen. Hirten, die Tötungsgesetze und Tötungskliniken verteidigen, lassen die ungeborenen Kinder im Stich und heulen mit den Wölfen.

Diese Hirten führen in die Irre.

Ein Symbol der heutigen Situation in Ihrer Diözese ist die lange, friedliche Koexistenz der Grazer Stadtpfarrkirche und einer benachbarten Abtreibungsklinik.

In seiner Enzyklika ‘Evangelium Vitae’ schreibt Papst Johannes Paul II.:

„Finden wir wieder Demut und Mut zum Beten und Fasten, um zu erreichen, daß die Kraft, die vom Himmel kommt, die Mauern aus Betrug und Lüge zum Einsturz bringt, welche die perverse Natur lebensfeindlicher Verhaltensweisen und Gesetze vor den Blicken vieler unserer Brüder und Schwestern verbergen, und ihre Herzen für die Vorschläge und Absichten öffnet, die sich an der Zivilisation des Lebens und der Liebe inspiriere.“

Was, aber, wenn kirchliche Verantwortliche in Österreich die „Mauer aus Betrug und Lüge“ selber stützen?

Darum erklärte Papst Benedikt XVI. im November 2005 beim letzten Ad Limina Besuch der österreichischen Bischöfe:

„Es gibt Themen (…) vor allem im Bereich der Sittenlehre, die in Euren Diözesen in Katechese und Verkündigung nicht ausreichend präsent sind, die manchmal, (…) gar nicht oder nicht eindeutig im Sinn der Kirche zur Sprache kommen“.

Auch diese Worte wurden offensichtlich ignoriert und die Kirchenspaltung beim Lebensschutz ungeborener Kinder noch vergrößert.

Österreich braucht dringend Seelsorger, nicht politisierende Kleriker, konkrete Taten statt Lippenbekenntnisse, leidenschaftliche Verteidiger und Beschützer der ungeborenen Kinder, nicht harmlose „Freunde des Lebens“.

Da Worte und Taten beim Schutz ungeborener Kinder in Ihrer Diözese seit vielen Jahren immer mehr auseinander gehen, nehmen Sie bitte all Ihren Glauben, Ihre Hoffnung und Ihre Liebe zusammen und melden Sie beim Lebensschutz Konkurs an.

Leiten Sie damit unverzüglich einen Neubeginn ein, um die Glaubwürdigkeit der Kirche wiederherzustellen, die vergangene Schuld aufzuarbeiten und mit Taten dazu beizutragen, zukünftig viele von der Abtreibung bedrohte Kinder, deren Eltern und auch unser Land zu retten.

Der Heilige Vaters wird Ihnen dabei sicher helfen.

Nochmals, glauben Sie an das Evangelium.

Andreas Kirchmair ist selbständiger Unternehmensberater, vierfacher Familienvater und ehemaliger Vorsitzender des Diözesankomitees katholischer Organisationen (DKO) im österreichischen Bundesland Steiermark.
      
20 Lesermeinungen
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#20   Lutheraner   13:17:39 | Sonntag, 1. April 2007
Grottenwolf im Damenrock
Zu ihrem 50igsten Geburtstag hatte sich die CDU-Vorsitzende Angela Merkel einen Kritiker des Christentums als Hauptredner gewünscht, den Wahlverwandten und leidenschaftlicher Gehirnforscher Singer. Das Christentum sei eine wissenschaftlich überholte Denkform und eines jener „religiösen Systeme“, die zusammenbrechen, weil sie „den Lenker“ menschlicher Handlungen „nach außen verlagert“ hätten, so Singer. Er war schon früher als Religionskritiker aufgetreten.
Irgendwann am Abend rollte auch Allesversteher Kardinal Lehmann bei der Partie ein. Kein Eklat, kein Naserümpfen, ein Rotwein hinter die Binde – alles war gut.
Einige Jahre später muß Merkel spirituelle Erleuchtung erfahren haben. Vielleicht hatte auch George B. sie in inspiriert? Ihr rotarmistischer Atheismus war urplötzlich einer Anbiederung an christliche Oberhäupter gewichen, als wollte sie sagen: Ich habe verstanden.
Möglich, daß ihr ein Sachverwalter eine Statistik gesteckt hatte? Im Westen leben 50 Mill. registrierte Christen! Die ließen sich instrumentalisieren, überzeugte Wähler habe man ja nicht?!
Seit ihrer Erleuchtung durchbricht Merkel in der Wählergunst täglich die nach oben offene Beliebtheitscala, behaupten die Medien. Und wenn nicht, dann ist zumindest die demokratisch nicht legitimierte EU-Bande dankbar für den christlichen Gehrock. So läßt sich der Türkeibeitritt abwehren und daß Papstfreund Buittiglione wie einen Hund vom Hof gejagt wurde, bekommt im Namen Christi irgendwie was Weihevolle.
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#19   franco.felice   12:23:38 | Samstag, 31. März 2007
„Christen mit Wölfen heulen“
Es sind nicht „die Christen“, es sind jene, welche angeblich die „Schlüssel des Himmelreiches in Händen halten“, die mit solchen heulen. Wer schon dem Konkordat mit dem „Hl. Stuhl“ zustimmte, wohl, da sonst kirchliche Liegenschaften und Einnahmen aus der Kirchensteuer in Gefahr geraten wären, der wird gerade heute nicht, wo Mercedes und Dienstvilla in Gefahr wären, ähnliche Risiken heraufbeschwören wollen. Wie wenig christliche Ethik in Fällen wo es um Pfründe geht eine Rolle spielt, zeigte sich auch – und so lange ist das wohl noch nicht her – im Falle der Seilschaft Celli, Calvi, Sindona und Marzinkus.
Und schon gar nicht erwarte man etwas von „Kirchendienern“, die, Jesu Leben und Ablehnung angesehener Titel und Annehmlichkeiten auf den Kopf stellend, an einem Tische mit zynischsten Politikern neuerer Zeiten sitzend, die Abgaben ihrer Schäfchen verprassen. Und dabei, man darf da ganz „beruhigt“ sein, Gespräche über das Wichtigste, das Christus so am Herzen lag – Kinder weder anzutasten noch ihnen überhaupt Ärgernis zu bereiten – bewusst vermeiden.
Wer es dennoch aus ihrer Mitte versucht: siehe „Hochwürden“ Lehmann in der BRD und dessen Bauernopfer Kardinal Meisner!
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#18   Pünktchen   21:34:55 | Freitag, 30. März 2007
Weihbischof Univ. Doz. Dr. Andreas Laun, OSFS:
Strafe und Abtreibung www.stjosef.at/…fen-strafen-laun.htm. Lesenswert!
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#17   DocRöntgen   16:33:10 | Freitag, 30. März 2007
Achtung: Aligator und Alligator…ein und derselbse????
Na, egal! Wie weit sind eigentlich die Forschungen gediegen, die einer Ultraschall-Erzkatholiken-Früherkennung dienen? Müttern wäre doch sehr geholfen, hätten sie da rechtzeitig eine Auskunft…
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#16   Alligator   16:26:08 | Freitag, 30. März 2007
amadeus
sehen Sie sich das Rechtssytem mal genauer an – sie werden erkennen welchen bescheidenen Stellenwert dem Individuum generell beigemessen wird. Wenn man zb Finanzdelikte mit Körperverletzungsdelikten vergleicht stellt man fest dass einer der eine Frau vergewaltigt oder mitunter sogar jemanden „totschlägt“ oft besser davonkommt als einer der wirtschaftskriminell Steuern hinterzieht oder ähnliches. Die Gesellschaft setzt eben ihre Prioritäten – zuerst das Geld, dann der Mensch…
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#15   amadeus †   16:06:33 | Freitag, 30. März 2007
aligator
da kann ich die völlig zustimmen
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#14   Alligator   15:59:19 | Freitag, 30. März 2007
in der tat
ein schrwieriges gedankenproblem.
Ganz wichtig finde ich die Feststellung dass eine Bestrafung auf der Entscheidungsmotivation beruhen sollte, die jedoch nicht in jedem Fall zweifelsfrei festgestelt werden kann. Liegt wirklich eine Form der Verzweiflung oder äußerer Zwang dahinter, wäre von einer Bestrafung abzusehen. Das Gestz müßte diejenigen treffen die Abtreibung als eine Form der Empfängnissregelung praktizieren. Da gibt es viele…
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#13   amadeus †   15:53:18 | Freitag, 30. März 2007
aligator
aber das ist dein persönliches empfinden. wenn beim banküberfall unschuldige mitarbeiterInnen danach ihr leben lang traumatisiert sind finde ich eine haftstrafe schon gerechtfertigt. auch bei der abtreibung kann die strafe eine rolle spielen, sie sollte aber nicht im vordergrund stehen.
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#12   Alligator   15:50:29 | Freitag, 30. März 2007
für gewisse delikte
die viel weniger schwer wiegen wie eine abtreibung, wo es um kein leben geht werden auch freiheitsstrafen angesetzt – steuerhinterziehung oder finanzbetrug etc etc… ich fände das schon gerecht in meinem empfinden.
zum beispiel finde ich dass ein banküberfall viel weniger verwerflich ist als eine abtreibung.
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#11   amadeus †   15:46:00 | Freitag, 30. März 2007
hacki
aber glaubst du ernsthaft, dass eine freiheitsstrafe da etwas nützen kann. ich kann mir das nicht vorstellen. viel wichtiger finde ich, beratung und teilweise auch finanzielle hilfe. ausserdem denke ich, sollten frauen dann auch ihre kinder, ohne moralische verurteilung, zur adoption freigeben können.
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#10   Alligator   15:38:08 | Freitag, 30. März 2007
amadeus
das strafmaß müßte so angesetzt werden dass die vermeidungsmotivation desselben die abtreibungsmotivation übersteigt, d.h dass im normalfall das überleben gesichert wird. die freiheitsstrafe sollte dabei von einer psychologischen behandlung begleitet werden.
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#9   amadeus †   15:34:44 | Freitag, 30. März 2007
aligator
und wie denn, ich meine welche strafe würdest du aussprechen, wenn du gesetzgeber wärst?
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#8   Alligator   15:29:27 | Freitag, 30. März 2007
amadeus
na bestrafen natürlich – was denn sonst…
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#7   amadeus †   15:27:02 | Freitag, 30. März 2007
aligator
was würdest du dann mit den frauen machen?
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#6   Alligator   15:22:41 | Freitag, 30. März 2007
wolferl
„…und keiner Frau geht eine Abtreibung leicht“
So ein Schwachsinn – mittlerweile gibts schon viele Jugendliche die sich dabei nicht mehr denken wie beim Schei…en gehen…
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#5   amadeus †   15:20:53 | Freitag, 30. März 2007
das ist kein lebensschützer
der da den bischof enttarnt haben will. das ist ein militanter abtreibungsgegner, der wohl jede frau die eine abtreibung vornehmen lässt, ins gefängnis stecken möchte. ergebnisoffene beratung kann nur der einzig mögliche weg ein. den frauen in notlagen muss hilfe und unterstützung angeboten werden. restriktive gesetze verhindern keine abtreibung und ich denke keiner frau fällt die abtreibung leicht.
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#4   Thaddäus   11:51:33 | Freitag, 30. März 2007
Danke!
Ein inniges Vergelt’s Gott Herrn DI Kirchmair für diesen offenen Brief mit der leider zutreffenden Diagnose einer erschütternden Realität und den berechtigten Fragen.
Und Dank an die kreuz.net-Redaktion für die Veröffentlichung!
„Abtreibung ist das größte Übel unserer Zeit“ (Sel. Mutter Teresa von Kalkutta)
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#3   Hermann der Lahme   10:27:40 | Freitag, 30. März 2007
Die Situation in Deutschland ist absolut vertgleichbar
mit der vom Autor so glasklar beschriebenen Situation in Österreich. Herzlichen Dank für seinen offenen Brief, der sicherlich auch von den übrigen Bischöfen Österreichs, die ihn ebenfalls bekommen haben (siehe St. Josefs-Newsletter) totgeschwiegen wird.
H-d-L
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#2   Pünktchen   10:21:35 | Freitag, 30. März 2007
Das genau ist der Punkt:
.
…die kirchliche Verbreitung verlogener Slogans wie „Helfen statt strafen“, was de facto „töten statt schützen“ bedeutet…
Sehr geehrter Herr Kirchmair,
falls Sie von Bischof Kapellari überhaupt eine Antwort erhalten, lassen Sie es uns wissen! Falls Sie in der nächsten Zeit keine solche Antwort erhalten, lassen Sie uns auch dies wissen!
Ihnen recht herzlichen Dank und aufrichtigen Respekt! Machen Sie weiter so! :)3
Ihr
.chen
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#1   Stimme aus dem Tradiland   10:11:35 | Freitag, 30. März 2007
Hervorragender Kommentar von DI Kirchmair
Genauso ist. Die geistliche Schizophrenie unserer Diözesanbischöfe, die sich direkt von V2 herleiten läßt (wahr und falsch in einem Dokument), wird gut herausgearbeitet.
Bischof Kapellari war ja auch einer der Hauptverantwortlichen für die Aufführung des blasphemischen Stücks „Ave Eva oder der Fall Maria“ bei der Wallfahrt der Völker in Mariazell (2004).
Bezüglich der Sühne für die Entweihung des Heiligtums in Fatima hat er kurz darauf jede hl. Messe – egal ob im NOM oder vetus Ordo in der gesamten Diözese Graz-Seckau verboten.
Bischof Kapellari, der sich gerne ein „konservatives“ Mäntelchen gibt und z.B. eine Kapelle für den seligen Kaiser Karl auf einer Adelsburg einweihte, ist ein „hervorragender“ Vertreter „derer“ mit oder ohne Schurz.
Bei solchen Bischöfen brauchen wir keine Kirchenfeinde mehr, die die den Corpus Christi Mysticum von außen angreifen. Da wird die Zerstörung der Kirche schon von innen heraus erfolgreich vorangetrieben.
Bezüglich der „Kleinen Zeitung“ habe ich allerdings die Information, dass diese noch unter Bischof Weber – dem Vorgänger von Kapellari – aus kirchlichem Besitz heraus veräußert worden ist (vermutlich um abzusichern, dass diese jemals noch eine katholische Linie bekommen könnte).
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