Konversion
Anglikanischer Bischof wird katholisch
Der dritte Bischof in der Geschichte der US-Anglikaner ist in den Schoß der Kirche zurückgekehrt.
Rechts: Der Konvertit Daniel W. Herzog
Rechts: Der Konvertit Daniel W. Herzog
(kreuz.net, New York) Der anglikanische Bischof Daniel W. Herzog (65) ist im Frühjahr gemeinsam mit seiner Frau Carol zur Kirche heimgekehrt.

Das berichtete der anglikanische Nachrichtendienst ‘Episcopal Life’.

Die anglikanische Gemeinschaft in Nordamerika nennt sich Episkopalkirche.

Herzog leitete von 1998 bis 31. Januar 2007 die Diözese Albany im US-Bundesstaat New York. Die anglikanische Diözese Albany umfaßt 120 Gemeinden mit 19.700 Anglikanern.

Der Konvertit war mit mehreren Entscheidungen der Episkopalkirche nicht einverstanden. Unter anderem wehrte er sich gegen die Ordination von Homo-Bischöfen.

Am 19. März teilte er dem Primas der Episkopalkirche, Frau Bischof Jefferts Schori, brieflich seine Konversion mit. Er habe bereits alle Ämter zurückgelegt.

Aus Sorge um seine alte Diözese habe er noch die Ordination seines Nachfolgers abgewartet. Sie habe ihm die Möglichkeit gegeben, seinem Gewissen zu folgen, ohne seine geliebte Diözese in Stich zu lassen.

Frau Schori informierte das ‘House of Bishops’ – das US-Gremium der anglikanischen Bischöfe. Als nächstes wird sie die Aufhebung der – nach katholischem Verständnis ungültigen – anglikanischen Ordinationen in die Wege leiten.

Am letzten Mittwoch schrieb Frau Schori dem Konvertiten einen Brief, mit dem sie diesen aus der Gemeinschaft herauskomplimentierte.

Sie wünscht ihm und seiner Frau in dem „anderen Raum der Kirche Christi“ alles Gute. Frau Schori weiß, daß die beiden die während drei Jahren gereifte Entscheidung im Gebet und nach sorgfältigen Überlegungen getroffen hätten.

Die Gebete vieler würden ihn und seine Frau auf dem Weg zum ewigen Königreich begleiten.

Konvertit Levi S. Ives († 1867)
Konvertit Levi S. Ives († 1867)
Herzog sei ein dynamisches Mitglied im ‘House of Bishops’ gewesen: „Du wirst fehlen.“

Auch der Nachfolger von Herzog spricht von einem großen personellen Verlust.

Herzog ist der dritte Bischof der Episkopalkirche, der zur Kirche heimkehrt.

Vor ihm konvertierten im Jahr 1853 Levi S. Ives, Bischof im östlichen US-Bundesstaat North Carolina, und im Jahr 1919 Bischof Frederick Kinsman von Delaware an der Ostküste der USA.
      
33 Lesermeinungen
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#33   Ydefix   17:02:11 | Mittwoch, 11. April 2007
@M. Wagener:
Ja, ein anglikanischer „Priester“ kann ohne weiteres V2-„Priester“ werden, denn beide sind nun einmal Nicht-Priester…
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#32   Mathias Wagener   16:52:17 | Mittwoch, 11. April 2007
Frage
Kann ein verheirateter anglikanischer Priester katholischer Pfarrer werden ? Ich glaube da gibt es eine Ausnahme. Erbitte Information (Stellennachweis).
Dank im voraus.
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#31   GerdEric   01:15:12 | Montag, 9. April 2007
@Jockel
Ohne Eucharistie und kath. Liturgie ist der Gottesdienst unvollkommen und ungueltig – ohne Zweifel.
Was nutzt ein (scheinbar) gültiger Gottesdienst, wenn G’TT der HERR den nicht akzepiert, weil der Mensch IHM nicht zugetan ist, sich nur auf Dogmen und irgend welche Menschen erdachten Formalien zurückzieht und beruft?
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#30   Mathias Wagener   14:04:27 | Samstag, 7. April 2007
Anglikaner
Kann der ehemalige anglikanische Bischof (verheiratet) trotz der Ehe katholischer Geistlicher werden ?
Ich meine, da gibt es eine Sondervorschrift.
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#29   Jockel   15:49:34 | Mittwoch, 4. April 2007
Zu einem anderen Thema…
…ich befinde mich derzeit in den USA und habe die Chance, hier auch andere christliche Gemeinschaften kennenzulernen. Mein Erfahrung bei einer grossen evangelikalen Bibelchurch und bei einer anglikanischen Kirche (die den Nigeranern folgt) hat mich folgendes gelehrt: Ohne Eucharistie und kath. Liturgie ist der Gottesdienst unvollkommen und ungueltig – ohne Zweifel. Aber: In beiden Kirchen habe ich weitaus ergreifendere, inhaltsvollere und leidenschaftlichere Predigten gehoert als in meiner derzeitigen kath. Gemeinde. Und in beiden Kirchen habe ich mehr Authenzitaet, Offenheit und Missionsgeist erfahren als bei meiner kath. Kirche. Die Weisung, hinaus in die Welt zu gehen und Menschen fuer Christus zu gewinnen, wird dort viel mehr und mit einem erstaunlich positiven Impetus gelebt. Nicht zuletzt habe ich in beiden Kirchen christliche „Bands“ hoeren koennen, die auf sehr professionellem Niveau und in bewegender Schoenheit christliche Lieder dargebracht haben. Es war also auch eine sehr sinnliche Erfahrung, die der Anbetung und Verherrlichung Gottes ueberaus zutraeglich war. Besonders auffaellig: Unheimlich viele junge Leute waren in diesen Kirchen. Was koennen wir daraus lernen?? Was meint ihr? Natuerlich duerfen wir nicht auf die Entertainment und Rock-Gottesdienst-Schiene abrutschen… aber ein bisschen mehr Feuer und Flamme in den Predigten, ein bisschen moderbere Musik fuer junge Menschen, ein bisschen mehr Missionsdrang und Freude nach aussen…??
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#28   stimme der vernunft †   10:54:05 | Mittwoch, 4. April 2007
Naja, es ist ja
bekannt, dass du gegenüber Argumenten resistent bist und lieber bei deinen Vorurteilen bleibst.
Leo hätte 1896 übrigens als göttliche Wahrheit verkünden können, dass Josef Ratzinger nicht gültig geweiht ist.
Bis heute könnte niemand bestreiten, dass Leo vollumfänglich Recht hatte.
Und trotzdem ist Ratzi heute Papst.
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#27   Athanasius   08:45:02 | Mittwoch, 4. April 2007
@Stimme der vernunft
Vernünftig ist Ihre Behauptung nicht. Es ist eine Tatsache, daß wenn der Weiheritus in den USA immer noch den gleichen ist, die Weihen weiterhin ungültig sind. Leo XIII.’ Apostolicae Curae ist für den Katholiken verpflichtend, Joseph Ratzinger sagte, dass man kein Katholik in voller Gemeinschaft mit der Kirche mehr sei, wenn man AC leugnet.
In England ist jedenfalls das Book of Common Prayer seit 1979 neugestaltet in der Bischofsweihe. Und diese Bischofsweihe enthält Worte die S.H. Papst Leos Einwand gegen den alten Anglikanischen „Weihe“ritus beheben, nämlich Priester, Priester und Diakone weihen usw. usw.
Die von 1662 und 1928 sind aber ungültig. Ohne weiteres. Der „nativa indoles ac spiritus“ ist darin weiterhin enthalten und somit ist der ganze Ritus ungültig.
Also auch heute noch.
Wenn Sie kein Katholik sind, können Sie das bestreiten – Sie tun es mit der Erklärung von 1893 offensichtlich auch schon – aber Katholiken sind AC verpflichtet.
Leo XIII. hat den Ritus von 1662 ungültig erklärt, auch wenn die Einfügung des „for the office and work of a priest/bishop“ sonst zur Gültigkeit verholfen hätte, hat der nativa indoles ac spiritus die Gültigkeit wieder vernichtet. Es wird keine Hl. Weihe im Sinne der katholischen Apostolischen Nachfolge erteilt. Fertig.
Das beheben auch die Utrechter nicht. Das könnte erst seit 1979 und dem revidierten anglikanischen Pontifkalritus der Fall sein. Könnte, nicht „ist“.
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#26   stimme der vernunft †   13:12:36 | Dienstag, 3. April 2007
Und wieder einmal
wird zeigt sich ein leider auf diesem Gebiet weit verbreitetes Halbwissen.
1. hat die amerikanische Episcopal Church ein eigenes Prayer Book, die von dir genannte Ausgabe von 1979 ersetzte die von 1928, in der schon genau derselbe Weiheritus enthalten war, der heute noch gilt, und der keine der römischen Beanstandungen, die Leo damals formulierte, enthält.
2. Wurde der von Leo beanstandete Weiheritus aus dem BCP von 1559, der nach Leos Ansicht die Sukzession unterbrochen hat, bereits in der Ausgabe von 1662 revidiert und gibt seitdem keinen Anlas zu römischer Beanstandung mehr, darum sagt ja Leo in seiner Bulle ausdrücklich, dass die Weihen trotz des verbesserten Ritus ungültig seien, weil die Sukzession zu diesem Zeitpunkt bereits abgerissen sei.
Letzteres wurde aber durch die Utrechter behoben.
Also: Das was Leo (ob zu Recht, sie dahingestellt) bemängelt hat, gibt es heute nicht mehr, Leos Bulle ist daher für sie heutige Situation völlig bedeutungslos.
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#25   Athanasius   12:45:36 | Dienstag, 3. April 2007
@stimme der vernunft
Die Situation der Ungültigkeit der anglikanischen Weihen hat sich geändert, aber nicht unbedingt zum guten. Heute gibt es ungültig und wahrscheinlich gültig geweihte anglikanische Geistlichen. Dennoch ist auch die Form von 1662 ungültig erklärt von Leo XIII. In sich. Auch der Patriarch von Dalmatien der später zu den Anglikanern abfiel (De Dominicis), konnte deswegen die Ungültigkeit durch seine Weihe-Einmischung nicht aufheben. Somit kann erst mit der Einführung des völlig neuen 1979-Book of Common Prayer eine Möglichkeit gültiger Weihen durch Utrechter Altkatholischer Teilnahme existieren. Zuvor war das anglikanische Ordinal ebenso ungültig wie 1896.
Sub conditione ist dann vielleicht gerechtfertigt, bei anderen bleibt aber die Hl. Weihe danach absolut, nicht nur sub conditione, erforderlich. Z.B. Rowan Williams ist mit Sicherheit kein Priester, er wurde 1978 geweiht in den ungültiger Parker-Linien.
Eswar somit auch ein Skandal, dass dieser Erzlaie von Canterbury 2006 in Rom eine „Anglikanische Messe“ zelebrieren durfte in der Santa Sabina, zu der sogar Kardinal (oder ‘Kardinal’) Kasper seinen Gesandten schickte, der dann als Diakon auftrat beim „Pontifikalamt“ und in dieser Feier das Evangelium verkündete, nachdem er vom nichtkatholischen Erzlaien einen „Segen“ erhalten hatte. …icalmovement.blogspot.com/…-rowan-williams.html
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#24   stimme der vernunft †   11:20:57 | Dienstag, 3. April 2007
@helveticus
(nach eigenen Angaben „sub conditione“ d.h. bedingungsweise
Nicht nur nach eigenen Angaben.
Mir hat das Erzbischöfliche Ordinariat Westminster auf Anfrage mitgeteilt, dass Kardinal Murphy-O’Connor Leonhard sub conditione geweiht hat, nachdem eine extra zu diesem Zweck eingesetzte vatikanische Kommission festgestellt hatte, dass seine anglikanische Priesterweihe über die Utrechter Sukzessionslinie der Altkatholiken mit grösster Wahrscheinlichkeit gültig sei.
Für die Bischofsweihe gilt genau das gleiche, allerdings beschränkte sich der Bericht der Kommission auf die Priesterweihe, da man keinen verheirateten Bischof möchte und Leonhard auch nicht darauf insistiert hat.
Es ist nun mal so, dass Leo XIII nur den Zustand der anglikanischen Weihen Ende des 19. Jahrhunderts bewerten konnte, heute ist die Situation durch Utrechter Beteiligung völlig anders.
Beispielsweise stehe sämtliche amerikanischen anglikanischen Bischöfe in der Utrechter Sukzessionslinie.
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#23   Sektenbeauftragter   02:08:13 | Dienstag, 3. April 2007
@st.georg
wie kommen Sie auf die idee dass die Bischöfe der Piusbruderschaft nicht katholisch sind?
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#22   st.georg   23:30:15 | Montag, 2. April 2007
wir…
alle warten auf die fortsetzung : pius“bischof“ wird katholisch… ;-)
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#21   Gotthard   21:13:43 | Montag, 2. April 2007
schöne Beschreibung
Gegenkirchen und Gegenlehren die aufgekommen sind um sich mit der Tradition der Kirche zu überwerfen sind die Folge von Selbstüberhebung und Anmaßung, also ein teuflisches Ansinnen. Diese haben keine Legitimation und treiben ein gefährliches Spiel mit den Seelen ihrer Anhänger. Wollen wir hoffen, dass sie in der Zeit den Weg zurück in die Kirche finden.
eine wunderschöne Beschreibung des Pius-Vereins …
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#20   matt   19:16:42 | Montag, 2. April 2007
römisch/päpstliche Kirche – einzige Heilsinstitution
es gibt keine andere Kirche, die auf Gottes Willen beruht, sooft sie sich auch im Lauf der Geschichte gegen ihn verfehlt haben mag. Gegenkirchen und Gegenlehren die aufgekommen sind um sich mit der Tradition der Kirche zu überwerfen sind die Folge von Selbstüberhebung und Anmaßung, also ein teuflisches Ansinnen. Diese haben keine Legitimation und treiben ein gefährliches Spiel mit den Seelen ihrer Anhänger. Wollen wir hoffen, dass sie in der Zeit den Weg zurück in die Kirche finden.
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#19   sacerdos helveticus   19:13:30 | Montag, 2. April 2007
Anglikanischer Konvertit wegen der Frauenweihe
Bin nun auch fündig geworden wegen der Konversion des anglikanischen „Bischofs“ in England , der wegen der Einführung der Frauenweihe katholisch wurde.
Er heisst Graham Douglas Leonard.
Geboren 1921, 1979-1981 Bischof von Truro, 1981-91 Bischof von London. Konvertierte 1994 (also nach seiner Emeritierung) zur Römisch-Katholischen Kirche.
Wurde im gleichen Jahr zum Priester geweiht mit Päpstlicher Dispens vom Zölibat(nach eigenen Angaben „sub conditione“ d.h. bedingungsweise
zum Priester geweiht), 2000 von Papst Johannes Paul II. zum Päpstlichen Prälaten ernannt.
Anglikanische Geistliche konvertierten in diesen Jahren wegen der Einführung der Frauenweihe ja nicht wwenige, Leonard war aber zumindest in England der einzige, der vorher ein Bischofsamt innehatte.
Über seine Konversion hat er wohl auch ein Buch verfasst.
2006 gab es wohl sogar Gerüchte, Leonard werde Kardinal.
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#18   Gotthard   18:56:28 | Montag, 2. April 2007
@athanasius
Wie in der byzantinischen katholischen Kirche der Slowakei heute noch üblich: dort werden auch verheiratete Männer geweiht.
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#17   Mathias Wagener   18:48:01 | Montag, 2. April 2007
Gewissensentscheidung
Wünschen wir ihnen in unserer weltweiten Gemeinschaft des Glaubens alles Gute und grüßen wir sie herzlich als Mitglieder unserer Kirche.
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#16   Athanasius   18:41:38 | Montag, 2. April 2007
@sacerdos helveticus
Das war der ehemalige anglikanische ‘Bischof’ von London.
In der römisch-katholischen Kirche konnte erst selbstverständlich kein Bischofsamt ausüben, weil er ja keine gültige Bischofsweihe empfangen hatte. Er war verheiratet, ist aber zum Priester geweiht, ja. Stimmt. Wie in der byzantinischen katholischen Kirche der Slowakei heute noch üblich: dort werden auch verheiratete Männer geweiht.
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#15   sacerdos helveticus   17:32:20 | Montag, 2. April 2007
Konvertierte Bischöfe der Anglikaner
Ich erinnere mich, dass wohl ein (emeritierter?) uanglikanischer Bischof Grossbritanniens nach der Einführung der Weihe von Frauen zur katholischen Kirche konvertierte.
Den Namen weiss ich nicht.
Er übte aber wahrscheinlich sein Bischofsamt nach der Konversion nicht mehr aus, wurde wohl nur zum Priester geweiht.
Wer weiss Genaueres?
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#14   stimme der vernunft †   16:24:10 | Montag, 2. April 2007
so ist das halt
erst konnte er das Zölibat nicht akzeptieren und ist anglikanisch geworden, dann konnte er die Frauenweihe nicht akzeptieren und ist katholisch geworden, vielleicht kann er als nächstes seine Laiisierung nicht akzeptieren und wird lutherisch.
Wie schon gesagt, ein echtes Vorbild.
Der Sarum Rite ist der altenglische Ritus, analog zum mozarabischen oder dem ambrosianischen, mit einer bestimmten Richtung unter den Anglikanern hat das nichts zu tun.
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#13   Athanasius   16:17:02 | Montag, 2. April 2007
Deo gratias
Dieser episkopal-anglikanische ‘Bischof’ der US-Episkopalkirche war aber vor 1967 selber Katholik gewesen, und seine Frau auch. Er ist also richtig zurückgekehrt in den Mutterschoss der Kirche.
Er steht angeblich den recht traditionell geprägten Sarum Use und Anglican Use Gemeinschaften nahe.
Weiteres weiss ich aber nicht.
Er konnte wenigstens die Frauenordination und die Homo-Frage in der Episkopal’kirche’ der USA nicht akzeptieren und fand so immer mehr zur römisch-katholischen Wahrheit zurück.
Er wird Laie bleiben. (Da er Revertit und kein echter Konvertit ist.)
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#12   stimme der vernunft †   14:47:28 | Montag, 2. April 2007
Du hast keine Ahnung
von den Anglikanern.
Die sich da nach Rom orientieren sind eine winzige Minderheit.
Die allermeisten, denen die Episcopal Church zu liberal ist, gehen genau in die entgegengesetzte Richtung.
So hat sich vor kurzem auch der Weihbischof des Bischofs, um den es hier geht, der Jurisdiktion der nigerianischen anglikanischen Kirche unterstellt.
Deren Primas, Erzbischof Akinola, ist der Wortführer der Gegner von Homosexuellen, Frauenweihe und dergleichem. Und er ist gleichzeitig so evangelikal, dass er den Papst für die Hure Babylons hält, und nur an Ostern und Weihnachten ausnahmsweise mal eine Messe zelebriert.
Genau dorthin gehen 95% der amerikanischen Episkopalen, die ein Problem mit Frauenweihe und Ordination von Homosexuellen haben.
Der katholische Flügel der Epsikopal Church, also die, die eine Euchristiefrömmigkeit haben, die Messe feiern statt Predigtgottesdienst, die Weihrauch und Gregorianik verwenden statt Klatschen und Gospel, die sind zu 95% so liberal, dass sie voll hinter der Frauenweihe und der liberalen Haltung gegenüber Homosexuellen stehen.
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#11   mahner   14:45:30 | Montag, 2. April 2007
Meinesgleichen??? … Wer soll das sein ?? – Was denke ich wirklich ???
und mit der Haushälterin herumhuren tun fast keine mehr – dazu gibt es hübsche?!? Pastoralassistentinnen – siehe auch den steir. Priester…
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#10   Romulus   14:37:04 | Montag, 2. April 2007
Einheitsfront
Mir schwant Murx hatte Recht: Wir sind hier Zeugen eines abgekarteten Spiels:
1) Alter Ritus für die FSSPX sowie Anerkennung als Personalprälatur (damit wäre die FSSPX ruhig gestellt)
2) Trennung der anglikanischen Gemeinschaft: „Romtreue“ Anglikaner und „liberale“ Anglikaner (Frauenpriestertum, schwule verheiratete Bischöfe, Homoehe…) (haben wir bereits hinter uns)
3) Vereinigung mit den „romtreuen“ Anglikanern und der katholischen Kirche (Anerkennung des Primates, Anerkennung der Weihen der Anglikaner, dann „Einheit in Vielfalt“, eigenes Kirchenrecht mit Priesterehe, eigene Liturgie…)
Mal sehen, wann die Einheitsfront steht
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#9   stimme der vernunft †   14:35:38 | Montag, 2. April 2007
und in
welche Sünde würden sie ohne Unterstützung Gottes fallen? In Sünde hetero- oder homosexueller Art?
Das werden sie dir nicht auf die Nase binden.
Es ist aber typisch für deinesgleichen, dass ihr Homosexuellen gleich das Sündigen unterstellt. Es hurt ja auch nicht jeder heterosexuelle Priester mit der Haushälterin herum.
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#8   mahner   14:32:03 | Montag, 2. April 2007
@ stimme was????
95% Deiner schwulen Freunde sind röm.kath. Prister?? – und das glaubst Du extrapolieren zu können. In meinem Bekanntenkreis finden sich unter Anderem ca. 15 Priester – alle „normal“, die sich im Klaren sind, das sie es nur mit Gottes Hilfe schaffen, nicht in Sünde zu fallen.
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#7   stimme der vernunft †   14:14:32 | Montag, 2. April 2007
Thaddäus
95% der anglikanischen Priester sind verheiratet.
Das mit dem schwulen Klerus ist die römisch-katholische Kirche, bring das nicht durcheinander!
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#6   Thaddäus   14:09:43 | Montag, 2. April 2007
Ja, interessante Vita
Heute würde er angesichts der in der anglikanischen Kirche grassierenden und akzeptierten Verschwulung des Klerus wohl von Anfang an anders entscheiden.
:-P
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#5   Gerhard   14:06:11 | Montag, 2. April 2007
Wo liegt der Schoß der Kirche?
In den „Schoß der Kirche“ mag der Bischof ja gerne zurückkehren, solange es nicht der Schoß von kreuz.net ist!
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#4   stimme der vernunft †   13:58:26 | Montag, 2. April 2007
Interessante Vita
Katholisch geboren und aufgewachsen, wegen des Zölibats zu den Episkopalen gewechselt, es dort bis zum Bischof gebracht, dann bis zum Ruhestand gewartet und rechtzeitig nach Zusicherung des Rente wieder zu Katholens zurück.
Ein Vorbild für Priesterkandidaten!
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#3   Bruder Thermophil   13:43:34 | Montag, 2. April 2007
Bruder Theophil,
Welcome to this thread, that doesn’t deal mainly with homosexuality of others! We hope, You feel „at home“ now!
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#2   Bruder Theophil   13:39:55 | Montag, 2. April 2007
@ Herzog
Welcome in the Catholic Church. We hope you feel „at home“ now.
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#1   Thaddäus   13:34:14 | Montag, 2. April 2007
Welcome!
Welcome! :)3
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