17:31:22 | Sonntag, 1. April 2007
In Benediktbeuren sucht die Theologie, mit der Zeit Schritt zu halten. Die Reise geht nach Bologna.

Seminarsitzung an der Hochschule in Benediktbeuern
© Thomas Kemmler(kreuz.net) Für die Philosophisch- Theologische Hochschule der Salesianer Don Boscos im oberbayerischen
Benediktbeuern beginnt das Bologna-Zeitalter.
Ab dem Wintersemester 2008/09 wird der Diplomstudiengang
‘Katholische Theologie’ in modularisierter Form angeboten.
Das beschloß der Senat der Ordenshochschule
am 19. März.
Modularisierung bedeutet, daß einzelne, inhaltlich aufeinander bezogene Lehrveranstaltungen
zu didaktischen Einheiten von sechs bis zehn Wochenstunden zusammengefaßt werden, die sich über ein
bis zwei Semester erstrecken.
Nach bestandener Modulprüfung erhalten die Studierenden Leistungspunkte –
Credits –, mit denen zugleich der benötigte Arbeitsaufwand – Workload – bescheinigt wird.

Die Hochschule im Konventbau des Klosters Benediktbeuern
© Hermann KuhnIm ersten
Jahr des neugeordneten Studiengangs erfolgt eine theologische Grundlegung.
Im Gegensatz zur bisherigen
Praxis werden in dieser Phase Module aus allen Bereichen der Theologie angeboten.
Im zweiten und dritten
Jahr steht die interdisziplinäre Arbeit an bestimmten Themen im Vordergrund.
Zum Themenmodul „Christliches
Handeln in der Verantwortung für die Welt“ leisten die Fächer Moraltheologie, Sozialethik, Kirchenrecht
und Philosophie ihren Beitrag.
Darüber hinaus gibt es in dieser Phase ein Modul „Schwerpunktstudium/Berufsorientierung“.
Im vierten und fünften Studienjahr findet eine Vertiefung statt.
Die Abschlußprüfung nach zehn Semestern
sowie der akademische Grad eines Diplom-Theologen bleiben erhalten.
Hinsichtlich der Stundenzahlen der
einzelnen theologischen Fächer gelten die Bestimmungen der „Rahmenordnung für die Priesterbildung“.
Von der Modularisierung und damit einhergehenden interdisziplinären Ausrichtung des Studiums verspricht
man sich eine stärkere Ausrichtung auf die Einheit der Theologie.
In der beruflichen Praxis der zukünftigen
Diplom-Theologen komme es ohnehin auf fächerübergreifendes Denken und Arbeiten an – so Prorektor Pater
Norbert Wolff.
Die Schwerpunktsetzung in Benediktbeuern in den Bereichen Jugendpastoral und Christliche
Umweltethik wird durch die Modularisierung ausgebaut.
Auch in Zukunft wird es ein „Benediktbeurer Doppelstudium“
der Katholischen Theologie und der Sozialen Arbeit geben.
Nach sieben Semestern kann dabei der sozialpädagogische
Bachelor-Grad erworben werden.
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#6
semperubique 17:12:37 | Montag, 2. April 2007
#5
Romulus 10:05:37 | Montag, 2. April 2007
#4
Heinz Josef 08:58:53 | Montag, 2. April 2007
#3
catharina 21:22:28 | Sonntag, 1. April 2007
#2
Ydefix 21:03:15 | Sonntag, 1. April 2007
#1
Romulus 20:37:10 | Sonntag, 1. April 2007