Fastenzeit
Echter Esel erwünscht
Zur Gestaltung des diesjährigen Palmsonntags hat das Bistum Dresden-Meißen eine dringende Eilmeldung veröffentlicht.
(kreuz.net/KPI, Dresden) Zum Palmsonntag – 1. April – waren die Pfarreien im Bistum Dresden-Meißen in diesem Jahr aufgerufen, die traditionellen Prozessionen am Palmsonntag besonders lebensecht nachzuempfinden.

Alle Kirchgänger wurden daher unter anderem dazu ermutigt, echte Palmen zu den Prozessionen mitzubringen.

Als tragfähige Palmenarten besonders geeignet seien Chamaerops humilis (Zwergpalme), Lytocaryum weddelianum (Cocospälmchen) oder auch Phoenix canariensis (Dattelpalme) – empfahl Pressesprecher Michael Baudisch am Freitag.

Unter den Zierpalmen für Zimmer- und Kübelkultur seien diese Palmenarten leicht, handlich und auch bei abträglichen klimatischen Bedingungen am Palmsonntag ausreichend robust.

Kurse, wie man diese herrlichen Palmen anzieht, kultiviert und pflegt, sollen laut Baudisch vom Umweltbeauftragten der Diözese künftig bistumsweit in allen Pfarreien angeboten werden.

Wegen lebendiger Esel für die Palmprozessionen wurden alle Pfarreien ermuntert, Kontakte zur lokalen Landwirtschaft herzustellen:

„Wir wollen damit einen alten Brauch wiederbeleben“, so der Pressesprecher:

„Wir sind heute einfach zu verkopft. Wir brauchen wieder etwas zum Sehen, Riechen, Fühlen. Etwas fürs Gemüt. Für uns ist das ein Versuch.“

„Wenn das gut ankommt, ist das auch eine Gestaltungsmöglichkeit für die Zukunft.“
      
7 Lesermeinungen
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#7   Hacki   22:59:54 | Sonntag, 1. April 2007
Kleider vergessen
Nächstes Jahr dran denken, geeignete Kleidungsstücke auf die Straße zu legen. (Tipp: Caritas Altkleiderkontainer).
guter Aprilscherz.
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#6   Bruder Theophil   22:28:15 | Sonntag, 1. April 2007
Ein kindliches Erlebnis…
…ist genau das, was die Gemeinde braucht.
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#5   Romulus   20:33:24 | Sonntag, 1. April 2007
Gute Initiative!
… die sind auf dem richtigen Weg!
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#4   HeinrichvonOfterdingen   20:27:06 | Sonntag, 1. April 2007
Liebe Jolie,
Sie meinen als Esel könnte der Bischof mitgehen, bzw. durchgehen. Der ist üblicherweise kein Wolf im Schafspelz, sondern ein Esel im Schafspelz. Könnten Sie recht haben, wenn ich mir ‘s einfach mal so vorstelle.
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#3   jolie   16:42:29 | Sonntag, 1. April 2007
meint: lebendige esel gibts doch eigentlich
genug in der deutschen kirche, oder?
einen lustigen
ersten april
wünscht
euer
jolie
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#2   Stimme aus dem kreuts.net   15:13:52 | Sonntag, 1. April 2007
Hallo Sulpicius…
heute schon das Kalenderblatt abgerissen? :-D
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#1   Sulpicius   15:12:04 | Sonntag, 1. April 2007
Grundsätzlich nicht falsch
„Wir sind heute einfach zu verkopft. Wir brauchen wieder etwas zum Sehen, Riechen, Fühlen. Etwas fürs Gemüt. Für uns ist das ein Versuch.“
Aber dann auch her mit der Missa Tridentina!
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