Wenn Gott nicht König ist – dann werden es die Menschen sein
Wir sollten endlich zu einem selbstständigen Nachdenken kommen, was aber bei der allgegenwärtigen Hurerei auf dem Medienstrich Mut verlangt. Von Michael Brenner.
Ein Affenkönig – vom US-Künstler Luke Chueh
(kreuz.net) Wann werden unsere Wortführer einsehen, daß die von ihnen gewollte Liberalität Unrecht
begünstigt?
Wann werden sie von ihrer Politik umkehren, die Millionen Opfer kostet – angefangen von
der Massenabtreibung eines ganzen Volkes, über die bindungsunfähig machende Pornographie bis zum totalen
Konsumfluch.
Wann werden sie merken, daß Toleranz gegenüber Unrecht immer mehr Intoleranz gegenüber
Gottes schützenden Geboten bewirkt?
Die göttliche Warnbotschaft gilt als unzumutbar und wird als angebliche
Drohbotschaft verschrien.
Wissen wir nicht, daß nur ein liebender Mensch bereit ist, zu warnen, während
dem Gleichgültigen alles egal ist.
Warum unterschlagen sogar hohe Geistliche die Warnungen Gottes? Wollen
sie die Menschheit auf dem breiten Weg dieses verkommenen Zeitgeistes in den Abgrund führen?
Es herrscht
eine unheimliche Gleichgültigkeit, die so viele Seelen frieren und austrocknen läßt und der Verblendung,
Berieselung und Zerstreuung zuführt.
Obwohl die Frohbotschaft Gottes an Buße, Beichte und Umkehr gebunden
ist, erklärt man die Menschen in Christus für pauschalerlöst und stellt sich somit ihrem Heil und ihrer
Heiligung in den Weg.
Können glatte Worte über diesen Betrug hinwegtäuschen?
Im Namen der Liebe,
des Friedens und der Gerechtigkeit werden Lieblosigkeit, Tod, Unfriede und Ungerechtigkeit gefördert.
Wollen wir an der Inflation der Worte und Werte zugrunde gehen oder setzen wir uns durch aufrichtige
Buße, Umkehr und Anbetung Gottes zur Wehr?
Wie sehr verachten wir die Scheiterhaufen des Mittelalters,
während wir täglich neu echte Scheiterhaufen gegen die schützenden Gebote anzünden, damit sich kaltblütige
Egoisten daran wärmen.
Wie tief ist die Heimat verraten, daß wir sie einem gottlosen Multikulti-Wahn,
einer millionenfachen Abtreibung, der menschenverachtenden Hurerei und Anbetung des Konsums und Geldes
opfern?
Wir brauchen endlich Demonstrationen für den Heimatschutz, für den Kinderschutz, gegen Pornographie
und für die schützenden Gebote Gottes.
Wir sollten endlich zu einem selbstständigen Nachdenken kommen,
was aber bei der allgegenwärtigen Hurerei auf dem Medienstrich Mut verlangt.
Wir sollten uns endlich
fragen, ob wir wirklich Tausende Abgeordnete brauchen, die Millionen kosten und Milliarden schädigen.
Wir sollten endlich erschreckt erkennen, wie oft das gottlose Verfassungsgericht aus der Fassung geraten
ist.
Wenn wir Gott nicht zum König machen, dann werden uns Menschen ohne göttliche Gerechtigkeit und
Liebe regieren.
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128 Lesermeinungen
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20mancro5 Die christlichen Fundamentalisten stellen sich das alles recht schlicht vor. Bestimmt nur,
weil sie die Vorschriften einfordern, damit andere Menschen danach gerichtet werden können. Ich wette,
dass sie selbst nie und nimmer dazu bereit wären, die alttestamentarischen Vorschriften umzusetzten.
Andere sollen es tun, damit sie, die Fundamentalisten, sich als Richter aufblähen können, sich daran
delektieren können und über Tod und Leben entscheiden können wie ein „lieber“ Gott. Das ist die Denke
der rigiden Fundis.
@ 20mancro5 Schon mal was vom Alten Bund und vom Neuen Bund gehört ? Nein ? Dann lassen Sie sich mal
exegetisch aufschlauen, bevor Sie sich wieder in einem Posting bis auf die Knochen blamieren.
#126 20mancro5 † 19:15:30 | Donnerstag, 12. April 2007
Etwas zum Gottestaat Teil 2 Aber wie würde unsere Welt wirklich aussehen, wenn wir das Alte Testament
heute wieder wörtlich nehmen würden: Sie … … dürften dann Sklaven halten. (3. Mose 25,44 und andere)
… müssten Ihre Tochter steinigen lassen, wenn sie vorehelichen Sex hat. (5. Mose 22,20) … dürften
einen Dieb zum Tod verurteilen. (2. Mose 21,16) … könnten Ihre Tochter als Sklavin verkaufen. (2. Mose
21,7) … dürften jeden töten, der am Samstag arbeitet. (2. Mose 35,2) … dürften sich als Mann weder
das Kopfhaar noch den Bart abschneiden. (3. Mose 20,6) … müssten beim Kauf Ihrer Kleider genau darauf
achten, dass der Stoff nicht aus zwei verschiedenen Fäden gewebt ist. (3. Mose 19,19) … müssten Ihren
Sohn steinigen lassen, wenn er flucht. (3. Mose 24,16) … müsste eine Frau nach der Geburt eines Jungen
1 Woche und nach der Geburt eines Mädchens 2 Wochen (!) zu Hause bleiben, weil sie „unrein“ ist. (3.
Mose 12,5) … wären als Frau während der Menstruation unrein – und alles was Sie berühren ebenfalls.
(3. Mose 15,19) … würden getötet werden, wenn Sie fremdgehen. (3. Mose 20,10) … dürften nie mehr
Muscheln oder Krabben essen. (3. Mose 11,10) … würden ausgerottet werden, wenn Sie ein Blutwurst essen
würden. (3. Mose 7,27) Die Liste solcher alttestamentarischer Strafen und neutestamentarischer Drohungen
könnte noch lange in diesem Sinne weitergeführt werden. Die christlichen Fundamentalisten jedenfalls
fordern dasselbe wie die islamischen Fundamentalisten: den Gottesstaat und eine wörtliche Auslegu
#125 methusalix † 02:17:11 | Donnerstag, 12. April 2007
@Benedikt Benedikt: @ methusalix Wir leben in einem freiheitlichen Staat. Ich kenne niemanden, der noch
nie die Verschärfung irgendeines Paragraphen befürwortet hätte. Was kann man also daraus ableiten?
Nichts! Fein! Dann kann man ja auch schliessen, dass man aus dem Gejammer der Kirchenoberen zum § 218
und zur eingetragenen Lebenspartnerschaft nichts ableiten kann. Die plärren einfach mal so aus Jux und
Dollerei. (für die Heirat einer protestantischen „Ketzerin“ benötigen Sie immer noch die Dispens seitens
der Kirchenbeamten!) Nee nicht wirklich. Nur wenn Sie sich der Kirche unterwerfen, wozu Sie niemand zwingt.
Na das hat meine Frau und meine Schwiegermutter aber ganz anders erlebt. „„Vielleicht sollten dann die
Kirchenherren um Mixa aufhören, Frauen als Rabenmütter zu bezeichnen““ Beleg? Augen auf und Ohren auf,
dann bekommen sogar Sie das mit. „„Mixa agitiert als Lobbyist gegen Frauen.““ Quark. Er ist für die Frauen.
Nur weil er katholischer Bischof ist und Frauen zurück an den Herd schicken will? Das mit der „Wahlmöglichkeit“
ist doch nur ein windiges und vorgeschobenes Argument. Es wird doch gar nicht genug Betreuungsplätze
geben, dass alle Frauen, die ausser Haus erwerbstätig sein müssen, auch für ihre Kinder einen bekommen.
Ausserdem sehen die Frauen das ganz anders. Sie sind wirklich ein Gerechter, tztz. Wenn Sie das sagen,
Benedikt; aber ich habe bisher immer die konservativen Kirchenmänner mit Ihrer Attitüde „Wir haben immer
Recht!“ für „Gerechte“ gehalten.
@ methusalix Dann bin ich aber gespannt, ob Herr Mixa seinen Worten auch Taten folgen lässt. Es gibt
doch in Augsburg schon etliche kath. Kindertagesstätten. Beschäftigen Sie sich doch mal mit der Materie,
dann müssten Sie nicht dauernd raten, was Mixa gemeint haben könnte. wie ist das mit dem ständigen
Geschrei von Meisner, Laun und Co nach Strafverschärfung beim § 218? Kein Machtanspruch? Wir leben in
einem freiheitlichen Staat. Ich kenne niemanden, der noch nie die Verschärfung irgendeines Paragraphen
befürwortet hätte. Was kann man also daraus ableiten? Nichts! (für die Heirat einer protestantischen
„Ketzerin“ benötigen Sie immer noch die Dispens seitens der Kirchenbeamten!) Nee nicht wirklich. Nur
wenn Sie sich der Kirche unterwerfen, wozu Sie niemand zwingt. Vielleicht sollten dann die Kirchenherren
um Mixa aufhören, Frauen als Rabenmütter zu bezeichnen Beleg? Mixa agitiert als Lobbyist gegen Frauen.
Quark. Er ist für die Frauen. Wollen Sie, dass Frauen, die sich für die Selbsterziehung entscheiden
in Zukunft als Schmarotzer dastehen. Wie das frz. Beispiel zeigt, kann dergleichen leicht das Resutat
einer Politik sein, wie sie v.d. Leyen zur Zeit vertritt. Ihre Vorgehensweise baut auf Ihrer persönlichen
Einschätzung auf, dass die Kirche grundsätzlich gegen Frauen ist. Sobald sich also ein Bischof zu Belangen
äußert, die Frauen betreffen, muss die Äußerung frauenfeindlich sein. Eine genauere Prüfung der Aussage
ersparen Sie sich dabei. Sie sind wirklich ein Gerechter, tztz.
@Benedikt Teil 2 Sie sehen, es besteht hier eine gewisse Diskrepanz zwischen dem Machtanspruch der heiligen
Mutter Kirche (für die Heirat einer protestantischen „Ketzerin“ benötigen Sie immer noch die Dispens
seitens der Kirchenbeamten!) und dem Machtanspruch des Staates. Noch heftiger ist der Machtanspruch der
Kirche, wenn Sie das Unglück haben sollten, das gleiche Geschlecht zu lieben. Da wird dann steif und
fest behauptet, dass diese Liebe „Sünde“ sei. Sie haben wohl die Staatslehren der letzten 150 Jahre verschlafen.
Nein, Sie setzten den Machtanspruch des Staates mit dem der Kirche gleich und das ist falsch! „„Na da
ist Mixa aber völlig anderer Meinung. Der will, indem er mehr Kinderbetreuungsplätze verhindert, die
Frauen zurück in die Küche zwingen.““ Sie haben offenbar gar keine Ahnung, worum es da überhaupt geht:
Um echte Wahlfreiheit… Man soll wählen können. Vielleicht sollten dann die Kirchenherren um Mixa aufhören,
Frauen als Rabenmütter zu bezeichnen, wenn diese es sich nicht leisten können, ihre Kinder selbst ganztägig
und rund um die Uhr zu betreuen. Vielleicht könnte Herr Mixa mal den Arbeitgebern milde daran erinnern,
dass diese auch eine Pflicht gegenüber der Gesellschaft haben. Im übrigen hat Mixa keinerlei Kompetenz, …
Diese Agitation ist in höchstem Maße lächerlich. Mixa agitiert als Lobbyist gegen Frauen. Er hat sich
aufs Eis begeben, jetzt ist das Gechrei gross, da es nicht trägt.
#122 methusalix † 14:14:50 | Mittwoch, 11. April 2007
@Benedikt Teil 1 Benedikt: @ Methusalix Dort wird dieser Machtanspruch sehr genau beschrieben, indem die
Forderungen der Kirche an die Menschen bis ins intimste Detail … Werter Methusalix, ein Machtanspruch
zeichnet sich nicht durch Forderungen aus, sondern durch konkrete Handlungen. Dann bin ich aber gespannt,
ob Herr Mixa seinen Worten auch Taten folgen lässt. Wenn dies alles so harmlos ist, wie Sie es hinstellen.
Und bezüglich Forderungen, die keine sein sollen: wie ist das mit dem ständigen Geschrei von Meisner,
Laun und Co nach Strafverschärfung beim § 218? Kein Machtanspruch? Das Verlangen unserer homosexuellen
Geschwister nach Erlaubnis gleichgeschlechtlicher Verbindungen, wird jedenfalls von den Kirchenvertretern
als deren Machtanspruch gewertet. „„Die jedoch demokratisch legitimiert und vor allem kontrolliert ist.““
Was ändert das nochmal genau am Machtanspruch? Ist Machterlangung über alle Bereiche des Lebens legitim,
wenn er nur demokratisch legitimiert und kontrolliert ist? Also wenn der Dorfpolizist zu Ihnen kommt und
über Ihr Intimleben nicht nur Bescheid wissen will, sondern Ihnen auch befehlen will, wie Sie Ihre Frau
zu Lieben haben, ja ob Sie diese überhaupt lieben dürfen, dann geht dieser Machtanspruch eindeutig zu
weit. Ich empfehle Ihnen dringend, den Dorfpolizisten aus Ihrem Anwesen zu werfen. Wenn Sie dagegen auf
der Autobahn einer roten Kelle mit der Aufschrift POLIZEI ansichtig werden, sollten Sie tunlichst den
Anweisungen des Schwenkers Folge leisten.
@ Methusalix Dort wird dieser Machtanspruch sehr genau beschrieben, indem die Forderungen der Kirche an
die Menschen bis ins intimste Detail ihres Lebens dargelegt wird. Werter Methusalix, ein Machtanspruch
zeichnet sich nicht durch Forderungen aus, sondern durch konkrete Handlungen. Und da niemand zur Einhaltung
des Syllabus oder Humanae vitae gezwungen werden kann, ist dies kein größerer Machtanspruch, als wenn
die Hotelkette Kempinski von ihren Mitarbeiter gepflegtes Auftreten in der Öffentlichkeit verlangt. Die
jedoch demokratisch legitimiert und vor allem kontrolliert ist. Was ändert das nochmal genau am Machtanspruch?
Ist Machterlangung über alle Bereiche des Lebens legitim, wenn er nur demokratisch legitimiert und kontrolliert
ist? Sie haben wohl die Staatslehren der letzten 150 Jahre verschlafen. Na da ist Mixa aber völlig anderer
Meinung. Der will, indem er mehr Kinderbetreuungsplätze verhindert, die Frauen zurück in die Küche
zwingen. Sie haben offenbar gar keine Ahnung, worum es da überhaupt geht: Um echte Wahlfreiheit. Während
hier als Rabenmutter gilt, wer die Kinder zur Krippe gibt, gilt in Frankreich als Schmarotzer, wer die
Kinder lieber selbst erziehen will. Solches in Deutschland zu verhindern, ist wohl legitim. Man soll wählen
können. Im übrigen hat Mixa keinerlei Kompetenz, den Gesetzgeber an irgendetwas zu hindern. Je nach
Belieben tun Sie hier so, als hätten Bischöfe staatl. Macht inne. Diese Agitation ist in höchstem Maße
lächerlich.
#120 methusalix † 11:44:13 | Mittwoch, 11. April 2007
@Benedikt Benedikt: @ Methusalix Wir sprechen über absoluten Machtanspruch ohne demokratische Legitimation
und … Ein solcher Machtanspruch existiert in der kath. Kirche nicht Nein? Dann sollten Sie (spätestens)
beim Syllabus errorum anfangen zu lesen und bei Humanae Vitae nicht aufhören. Dort wird dieser Machtanspruch
sehr genau beschrieben, indem die Forderungen der Kirche an die Menschen bis ins intimste Detail ihres
Lebens dargelegt wird. und es gibt auch keinerlei Mittel, mit denen er durchgesetzt werden könnte Na
Gott sei Dank aber auch. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie so was ausschauen könnte. ganz im Gegenteil
zu den Möglichkeiten, die eine Exekutive hätte. Die jedoch demokratisch legitimiert und vor allem kontrolliert
ist. Von denen wollte mir noch niemand vorschreiben, … Unfug. Niemand zwingt Sie, niemand kann Sie zwingen, …
Na da ist Mixa aber völlig anderer Meinung. Der will, indem er mehr Kinderbetreuungsplätze verhindert,
die Frauen zurück in die Küche zwingen. Und so wie er sich aufführt, setzt er alles dran, sein Ziel
auch zu erreichen. Für nix und wieder nix macht der doch nicht so einen Aufstand.
@ Methusalix Wir sprechen über absoluten Machtanspruch ohne demokratische Legitimation und Kontrolle,
wie er in der (…) Kirche zementiert ist Ein solcher Machtanspruch existiert in der kath. Kirche nicht
und es gibt auch keinerlei Mittel, mit denen er durchgesetzt werden könnte – ganz im Gegenteil zu den
Möglichkeiten, die eine Exekutive hätte. Von denen wollte mir noch niemand vorschreiben, mit wem ich
wann ins Bett gehen darf und was wir dort tun dürfen, oder was wir nicht tun dürfen. Das ist absoluter
Machtnaspruch. Ihr Leben bis in die intimsten Details zu bestimmen Unfug. Niemand zwingt Sie, niemand
kann Sie zwingen, darin liegt hier der gravierende Unterschied. Jeder Mensch unterwirft sich gewissen
Dingen, solange er dies freiwillig tut, kann man nicht behaupten, dass daraus ein absoluter Machtanspruch
dessen, dem man sich unterwirft ableitbar ist. Und machen Sie jetzt nicht wieder Ausflüchte in die Vergangenheit.
Das ändert nichts darin, dass es blühender Blödsinn ist, was Sie hier behaupten. Entweder, Sie gehören
einer Religion an, dann beugen Sie sich einer Lehre, oder Sie lassen es eben. Einer Religion angehören
zu wollen, dann aber weder deren Glaubensaussagen, Weltanschauung oder moralischen Codizes zu folgen und
sich sogar noch über das Vorhandensein solcher Dinge zu beklagen, ist, als würden Sie sich nach dem
Abschluss eines Arbeitsvertrages über die Pflicht zum Erscheinen an der Arbeitsstätte beschweren – als
unangemessenen Eingriff in die pers. Selbstbestimmung.
#118 methusalix † 01:09:46 | Mittwoch, 11. April 2007
Wenn Sie damit die auf der Evolutionsbiologie basierenden Ergebnisse meinen, sollten Sie beizeiten VirFortis:
mancroist doch gut oder ? es gibt auch allerhand zu tun den müll der letzten 30 jahre zu beseitigen !
anfangen, Ihre Nachkommenschaft auf eine hohe Kindersterblichkeit, auf Pandemien und ein allgemein elendes
Leben einzuschwören. Aber das ist es ja wahrscheinlich, was die katholischen Taliban wollen. Leben in
Not und Elend, weil das ja angeblich beten lehrt. Da bin ich mir nicht so sicher, aber was natürlich
passieren kann, ist dass die Menschen Predigern einfacher Lösungen nachlaufen werden. Dann hoffen die
Fundis, wieder eine Scheibe der Macht zu ergattern. Um den Preis der Gesundheit unserer Kinder und unserer
Zukunft. Ach ja, noch etwas. Die Macht der Zukunft ist dann natrülich nicht der Katholizismus, schon
gar nicht der der katholischen Taliban, sondern der Kommunismus. Der aus China. Dann geht es uns nämlich
so, wie den Muslimen, seit bei denen die Mullahs die Macht übernommen haben. Vorher waren die Völker
Arabiens Top-Wissenschaftler. Fast alle wissenschaftlichen Erkenntnisse, die im Mittlealter bei uns gelehrt
wurden, waren arabischen Ursprungs. Dann kam bei uns die Aufklärung und bei den Muslimen die Mullahs
und alles hat sich gewendet. Wenn jetzt unsere Mullahs die Macht bekommen, unsere Lehrpläne zu bestimmen,
werden wir die Muslime der nächsten Jahrhunderte sein und die Chinesen mit ihrem Kommunismus die Herrscher
der Welt.
@C. Hüller Christian Hüller: @ Methusalix Letzte Anmerkungen, weil es so reizvoll war: >>… und erwarten
dass ihm gehorcht wird. Dazu bedarf es demokratischer Legitimation und demokratischer Kontrolle der Macht.<<
Anspruch und Wirklichkeit… Spätestens wenn Sie an der Autobahn kontrolliert werden, werden Sie merken,
wo auch Ihre Freiheit endet und Sie beginnen, zu gehorchen … Wir sprechen über absoluten Machtanspruch
ohne demokratische Legitimation und Kontrolle, wie er in der römisch-katholischen Kirche zementiert ist
und Sie behaupten die rote Kelle eines Autobahnpolizisten, der besoffene Raser aus dem Verkehr zieht,
würde so einen Machtanspruch verkörpern? Wechseln Sie Ihren Therapeuten. Der bisherige hat Ihre Paranoia
nicht im Griff. Die ist ja schlimmer als bei Torquemada. >>Der Absolutismus ist tot, …<< Wow, Sie kennen
wohl nicht die Exekutive als unmittelbar Beteiligter. Also ich hatte, beruflich bedingt schon viel Kontakt
zur Exekutive. Von denen wollte mir noch niemand vorschreiben, mit wem ich wann ins Bett gehen darf und
was wir dort tun dürfen, oder was wir nicht tun dürfen. Das ist absoluter Machtnaspruch. Ihr Leben bis
in die intimsten Details zu bestimmen und nicht eine rote Polizeikelle auf der Autobahn. Träumen Sie
weiter! Wachen Sie auf! Ihr Erfahrungsmangel führt hier zu eklatanten Fehlurteilen. So ist das mit Ihrem
Wahn. Nehmen Sie endlich ihre Psychopharmaka regelmässig! Dann lässt auch der Verfolgungswahn durch
rote Polizeikellen nach.
Mal was zum Thema Gottesstaat von Bruder Theo Das Leben als Fundamentalist Fundamentalisten nehmen alle
Texte der Bibel wörtlich, halten sie für von Gott gegeben, irrtumsfrei und unveränderlich. Ihre Anhängerschaft
wird immer größer und sie wird vor allem beharrlicher und aggressiver. Die Speerspitze aller Fundamenta-
listen sind die Kreationisten, die Bibeltexte so wörtlich nehmen, dass sie sogar die Evolutionslehre
für eine Irrelehre halten. Nach ihrer Ansicht wurden Welt und Universum in sechs Tagen erschaffen. In
den USA sind die fundamen- talistischen Kirchen so stark, dass sie das öffentliche Denken, die Politik
und sogar den Wahlkampf beeinflussen. In 31 Bundesstaaten gibt es juristische und politische Bemühungen
gegen die Darstellung der Evolutionslehre von Charles Darwin an Schulen. In Kansas dürfen Evolution und
Urknalltheorie nicht in staatlichen Leistungsfächern abgefragt werden. Der Einfluss der fundamentalistischen
Lehre ist allgegenwärtig. Danach gilt die Sintflut als historische Tatsache, fingen am vierten Schöpfungstag
alle Sterne im Universum auf einen Schlag zu leuchten an, wurde Methusalem tatsächlich 969 Jahre alt,
haben sich alle Gebirge erst nach der Sintflut in kürzester Zeit aufgerichtet und nahm Noah aus Platzgründen
keine Saurier, sondern nur dessen Eier auf die Arche. Dies sind nur ein paar wenige Kostproben aus den
Lehrbüchern bibeltreuer Christen. Nach einer Gallup-Umfrage glauben tatsächlich 45 Prozent der Amerikaner,
Gott habe die Erde vor 10’000 Jahren erschaffen und fast zwei Dritte…
@ Methusalix Letzte Anmerkungen, weil es so reizvoll war: >>In dem Staat, in dem ich lebe, kann niemand
einfach hergehen, etwas befehlen und erwarten dass ihm gehorcht wird. Dazu bedarf es demokratischer Legitimation
und demokratischer Kontrolle der Macht.<< Anspruch und Wirklichkeit… Spätestens wenn Sie an der Autobahn
kontrolliert werden, werden Sie merken, wo auch Ihre Freiheit endet und Sie beginnen, zu gehorchen …
>>Der Absolutismus ist tot, nur in der kath. Kirche nicht.<< Wow, Sie kennen wohl nicht die Exekutive
als unmittelbar Beteiligter. Träumen Sie weiter! Ihr Erfahrungsmangel führt hier zu eklatanten Fehlurteilen.
Zum Geleit…das heutige Evangelium EVANGELIUM Lukas 23, 50-56 Damals gehörte zu den Mitgliedern des
Hohen Rates ein Mann namens Josef, der aus der jüdischen Stadt Arimathäa stammte. Er wartete auf das
Reich Gottes und hatte dem, was die anderen beschlossen und taten, nicht zugestimmt, weil er gut und gerecht
war. Er ging zu Pilatus und bat um den Leichnam Jesu. Und er nahm ihn vom Kreuz, hüllte ihn in ein Leinentuch
und legte ihn in ein Felsengrab, in dem noch niemand bestattet worden war. Das war am Rüsttag, kurz bevor
der Sabbat anbrach. Die Frauen, die mit Jesus aus Galiläa gekommen waren, gaben ihm das Geleit und sahen
zu, wie der Leichnam in das Grab gelegt wurde. Dann kehrten sie heim und bereiteten wohlriechende Öle
und Salben zu. Am Sabbat aber hielten sie die vom Gesetz vorgeschriebene Ruhe ein.
5zeichen Wir brauchen endlich Demonstrationen für den Heimatschutz, für den Kinderschutz, gegen Pornographie
und für die schützenden Gebote Gottes. und gegen den islam wird hier gewettert… kehrt vor eurer eigenen
tür…
@ Methusalix Natürlich ist auch die kath. Kirche nicht in dem Sinne unveränderlich, dass sie nicht auf
Veränderungen reagieren würde. Was Sie da sagen, ist Humbug – und das wissen Sie auch. Aber sie hat
im Hinblick auf die Bewahrung der Lehre wohl eine größere Standfestigkeit bewiesen als die meisten anderen
Christengemeinschaften. Dazu dürfen Sie ihr ausnahmsweise einmal gratulieren (was Sie natürlich niemals
tun werden) und sich überlegen, woran das wohl liegen mag; und bitte kommen Sie mir jetzt nicht mit der
Jungfrauengeburt … Zum Glück sind Sie nicht der Papst, sonst würden die Katholiken heute wohl alle
an den Hl. Methusalix und die unbefleckte Kondomia glauben. Aber keine Sorge: Zum Papst wird nicht jeder,
also tief durchatmen. Gar nicht auszudenken wäre das, wenn SIE die Kontrolle hätten…
#110 methusalix † 23:37:59 | Donnerstag, 5. April 2007
@C. Hüller Teil 2 Veränderung kann gut sein oder schlecht. Tatsache ist, dass Veränderung da ist und
wir mit ihr leben müssen. Sie können weder den Staat, noch die Kirche heute so betrachten wie im Mittelalter
oder auch noch zu Zeiten Leo XIII. Wenn die Kirche nicht auf die Veränderungen reagiert, hat sie nix
zu lachen. So wie seit dem zweiten Vaticanum, als die Nachfolger Johannes einen konservativen roll-back
versuchten. Das ging in die Hose und das ist der Stand der Dinge. … darüber, dass die Kollegialität
der Bischöfe in der kath. Kirche selbstverständlich gegeben ist. Na wunderbar! Dann sind die Herren
ja auf dem richtigen Weg der Brüderlichkeit! Oh, pardon, ich vergass, das ist ja seit dem 14. Juli 1789
ein Unwort in der Kirche, neben Freiheit und Gleichheit. …, das auf möglichst viel Mitbestimmung und
(Pseudo?)kontrolle ausgerichtet ist: Mit Verlaub, wenn es in einer Kirche Kontrolle gibt, dann doch in
unserer römisch-katholischen. Und zwar Kontrolle von oben. Sie erinnern sich? Primat des Papstes. „Kirche
der Funktionäre“ nennt man das mit böser Zunge. Ich nenne das Kirchenbeamten und Beamtenkirche. Wobei
eine derartig grosse Einheit auch Verwaltung benötigt. Sie sollte aber in der Kirche Gottes nicht an
allererster Stelle stehen. … eben dieses nicht zu verabsolutieren und als der Weisheit letzter Schluss
zu präsentieren. Stimme ich zu! Andere fahren anders, und sie fahren auch… Richtig! Aber nur auf die
römisch-katholische Art kommen sie ans Ziel, sagt der Papst.
#109 obelix † 23:31:29 | Donnerstag, 5. April 2007
@C. Hüller, Teil 1 Christian Hüller: @ Methusalix Lieber Methu… Sie sind schon anstrengend. Na das
ist aber ein Kompliment. Danke! … , alles wie gewohnt eben… Das ist doch die Würze einer Diskussion.
Sie betonen auch was Ihnen wichtig ist (Sünde und Strafe z. B.) und lassen links liegen, was Ihnen suspekt
ist, wie die Betonung der Liebe und der Freiheit. (nur Beispiele, jetzt OT) Kurzum ist Ihre These: der
demokratische Staat ist heute gut – die kath. Kirche ist schlecht, absolutistisch und unfähig zu Veränderung,
weil Veränderung für Sie offenbar ein Selbstzweck ist Nein, das muss ich korrigieren. Der Staat ist
weder gut noch schlecht, weil WIR ALLE der Staat sind. Also kann der Staat nur so gut sein, wie wir. Da
aber unser Staat, an den Kriterien gemessen, die für ein zivilisiertes Zusammenleben von Menschen und
Völkern gelten, seit seiner Gründung sehr erfolgreich war, ist es ein guter Staat. Die Kirche kann gar
nicht schlecht sein, weil sie ein ebenso abstraktes Gebilde ist wie der Staat. Sie besteht aus ihren jeweiligen
Mitgliedern. Wenn die sich daneben benehmen, steht sie schlecht da. Da sie hierarchisch verfasst ist,
multiplizieren sich die Fehler der Kirchenleitung ins extreme. Deswegen behaupten manche „die Kirche“
ist schlecht. Meiner Ansicht nach war sie schlecht, wenn sie sich von ihrem Auftrag, Menschenfischer zu
sein, zu weit entfernt hat, oder die Menschenfischerei, was leider oft genug der Fall war, mit Gewalt
betrieben hat.
#108 DocRöntgen 00:41:11 | Donnerstag, 5. April 2007
Mensch Theo, Sie hatten doch gesagt, dass Sie mich… …fortan ignorieren möchten?! Ich wäre Ihnen
verbunden, wenn Sie sich daran hielten! oder aber es gelingt Ihnen, Ihren Worten etwas Brauchbares anzuheften.
Wenigstens einen Unterhaltungswert. Aber nur schreiben, um des Schreibens Willen, ist öde. Auch, wenn
Sie ständig Abwechslung von Unternehmensberatung, Frau und Kind brauchen.
@ Methusalix Lieber Methu… Sie sind schon anstrengend. Teilweise bestätigen Sie, was ich selbst schon
sagte, teilweise verdrehen Sie es, wie gewohnt, teilweise lassen Sie wichtige Aussagen weg, alles wie
gewohnt eben… Kurzum ist Ihre These: der demokratische Staat ist heute gut – die kath. Kirche ist schlecht,
absolutistisch und unfähig zu Veränderung, weil Veränderung für Sie offenbar ein Selbstzweck ist.
Dabei gehen Sie auch mal kurz über Fakten hinweg, wie gewohnt eben, z.B. darüber, dass die Kollegialität
der Bischöfe in der kath. Kirche selbstverständlich gegeben ist. Ihnen schwebt insgesamt ein eher protest.
Kirchenbild vor, das auf möglichst viel Mitbestimmung und (Pseudo?)kontrolle ausgerichtet ist: „Kirche
der Funktionäre“ nennt man das mit böser Zunge. Akzeptiere ich, aber achten Sie halt bitte darauf, eben
dieses nicht zu verabsolutieren und als der Weisheit letzter Schluss zu präsentieren. Andere fahren anders,
und sie fahren auch…
@ Doc Diese schwache Retourkutsche werte ich als „Rache“ eines leicht gekränkten Fundis, Man kann sich
gar nicht an Ihnen rächen. An was denn ? An welcher Substanz ? Lächerlich. Allein schon meiner kleinen
Tochter zuliebe würde ich keinen Clown runtermachen. Glück gehabt, Doc.
Methusalix: konservative Fundamentalisten dürfte es kaum geben, da letztlich wirklichkeitsfremd. Der
Konservative weiß, daß sich Entwicklung und damit auch Geschichte immer im Spannungsfeld von Tradition
und Innovation abspielt. Beides gehört zusammen, wie die beiden Themen eines symphonischen Satzes. Nur
Reaktioäre und Progressve wissen das in ihrer Einseitigkeit nicht und sind daher für Ideologien wie
z. B. Fundamentalismus offen. Liebe setzt Freiheit voraus. Gerade deswegen hat sich Gott einer wissenschaftlich
zwingenden Beweisführung verschlossen, zu der er in seiner Allmacht ganz sicher befähigt ist. Da Gott
Liebe ist, will er in Liebe erkannt werden, und wer Ihn in Liebe erkent, erkennt Ihn auch in der Wissenschaft
und im gesamten Kosmos. „Selbst wenn ich meinen Leib zum Verbrennen hingäbe, hätte aber die Liebe nicht,
so wäre es nichts“, lesen wir bei Paulus.
#104 methusalix † 20:00:28 | Mittwoch, 4. April 2007
@Vogelsberger (ein böse genügt!) @Nachtlaterne Religion ist NICHT Gott! Vogelsberger: @ DocRöntgen
Applaus: Sie haben den normalen polemischen Rundumschlag gegegen die böse böse böse Kirche gemacht.
Wenn Sie in der Kirchengeschichte nicht gänzlich unbelesen sind, sollten Sie wissen, dass, zumindest
für die Vergangenheit, ein einzelnes „böse“ in vielen Fällen durchaus angezeigt ist. – aber mal ehrlich
ich empfinde sie als Deutschen sowieso von vorneherein als rechtsradikal und judenfeindlich (ich hoffe
sie verstehen). Haben Sie etwa noch das braune Brett vorm Kopf? Seit spätestens 1968 sollten Sie es abmontiert
haben. Da haben die Leute nämlich mit der verlogenen und verkommenen Adenauer-Republik aufgeräumt. Nachtlaterne:
man kann nur noch gratulieren! gott hat also in der politik nichts zu suchen. dann wundert mich gar nichts
mehr. Das ist auch kein Wunder! Sie setzen Gott mit Religion gleich. Dabei gab es Gott schon ein paar
Donnerstage vor allen Religionen, vor allem lange lange vor der römisch-katholischen. natürlich müssen
die schützenden gebote gottes auch in der politik respektiert werden. Aber ja! Das wird auch so gehandhabt.
Das Gebot des Dekalogs „Du sollst nicht morden!“ findet im §§ 211 ff StGB seinen Niederschlag. Auch
einige andere Gebote finden Sie im StGB. Also lügen Sie bitte hier nicht rum und behaupten alle Gottes
Gebote werden in unserer Gesellschaft missachtet. Dass Spezialanweisungen nicht im StGB sind, kann Ihnen
doch nur recht sein. Oder würden Sie gerne auf einen saftigen Schweinebraten mit einem Bier verzichten?
#103 DocRöntgen 19:31:42 | Mittwoch, 4. April 2007
@Vogelsberger Diese schwache Retourkutsche werte ich als „Rache“ eines leicht gekränkten Fundis, der
mit den erhobenen Vorwürfen nicht umgehen kann. „Polemik“, werter Herr, ist bereits durch diese Seite
besetzt. Da muß ich nichts hinzufügen.
#102 Nachtlaterne 19:30:42 | Mittwoch, 4. April 2007
man kann nur noch gratulieren! gott hat also in der politik nichts zu suchen. dann wundert mich gar nichts
mehr. was für eine anmaßung gott selber solche grenzen zu setzen und in diesem zusammenhang noch von
natürlichkeit zu sprechen. natürlich müssen die schützenden gebote gottes auch in der politik respektiert
werden. wenn sie nämlich nicht respektiert werden – und sie werden nicht respektiert!! – was dann? wie
kann man diesem zeitgeist nur so sehr auf den leim gehen, der gott rausschmeißt und sich selber drinnen
läßt. man kann nur noch gratulieren!
#101 Vogelsberger 19:22:16 | Mittwoch, 4. April 2007
@ DocRöntgen Applaus: Sie haben den normalen polemischen Rundumschlag gegegen die böse böse böse Kirche
gemacht. Also vielleicht sollte man wissen ,dass die Kirche bisweilen nicht vorhat, den deutschen Staat
in eine Theokratie umzubauen (falls sie wissen was das ist) und es auch in Zukunft nicht plant. Des weiteren
verurteilen wir niemanden zum Glauben, wir, bessere gesagt Jesus, bietet es an. Niemand muss! Das es natürlich
in der Geschichte sehr lange anders aussah ist wohl nicht zu leugnen – aber mal ehrlich ich empfinde sie
als Deutschen sowieso von vorneherein als rechtsradikal und judenfeindlich (ich hoffe sie verstehen).
Und die restlichen schlecht ausgearbeiteten Argumente ignoriere Ich. Wenn sie schon sauer sind, dann übertragen
sie das bitte besser verständlich und beziehen sich bitte besser auf den Text – sonst kann man sie ja
nicht ernstnehmen.
#100 DocRöntgen 19:03:30 | Mittwoch, 4. April 2007
Ethik und Moral: Die Diskussion lohnt. Ein Zwangskorsett nach rk Ideologie allerdings nicht Und wer (wie
Nachtlaterne, der sich hier eher als „kleines Licht“ empfiehlt) äußert… (…)die schuld derer die
diese krankheit mit analverkehr und so weiter in die welt gesetzt haben(…) …muß sich nicht wundern,
dass ein Belächeln die Antwort ist. Allzu dumm und platt sollte Argumentation nicht aufgebaut sein. Natürlich
lohnt eine Besinnung auf Werte jenseits von Kommerz und Konsum. Aber die Kirche hat in der Vergangenheit
bewiesen, dass sie nicht in der Lage ist, einen Staat zu ersetzen. Sicher: Wer die These vertritt, als
Sünder auf die Welt gekommen zu sein und in ewiger Bringschuld steht zu allem, was in der Bibel steht
„Ja“ und „Amen“ zu sagen, mag sich mit dem Gedanken einer Kirche als Weltordnung anfreunden. Alle anderen,
die sich mit der Geschichte auseinandersetzen, wissen, dass dies nicht funktioniert. Es bleibt dabei:
Eine Verfassung, die allen gerecht wird, gibt es nicht. Aber unsere Demokratie ist das kleinste Übel.
Und wenn eine kleine Minderheit meint, sie müsse über das vermeintliche (!) Wohl der Menschheit entscheiden,
beweist das, dass dort ein Wunsch nach Diktatur besteht. So geht’s schon mal nicht.
@C. Hüller Teil 3 @nachtlaterne @matt Sie sind mit Ihren Forderungen ganz einfach im falschen Boot. Da
bin ich mir sicher. Aber nicht aus Ihren Gründen heraus. Anerkennen Sie endlich, dass staatliche und
kirchliche Macht prinzipiell anders ticken und begründet sind… Nein. Staatliche Macht war früher genauso
gestrickt, wie kirchliche Macht bis heute. Der Absolutismus ist tot; nur in der Kirche nicht. Nachtlaterne:
wasbesseres… … was besseres als die demokratie ham wir nun mal nicht. das legitimiert natürlich alles!
Da haben Sie einiges nicht begriffen, was Demokratie ausmacht, Nachtlaterne. Demokratie legitimiert sich
nicht von „Gottes Gnaden“, sondern aus Machtkontrolle durch Gewaltenteilung, aus allgemeinen Wahlen und
anderen, in der Kirche ungeliebten, Dingen. Aber sicher nicht aus dem Spruch: „Weil wir nichts besseres
haben!“ matt: es müsste heissen: was kanns noch schlechteres geben als demok? was gibt es schlimmeres
als wenn die Willkür des Volkes regiert? Wenn die Willkür der Kirchenfürsten regiert, matt. In der
Geschichte haben wir das erlebt und wollen das ganz bestimmt nicht wiederhaben! Deshalb ist die Idee eines
autoritären Christenstaates mit der römischen Kirche als Staatskirche … für mich das einzig vorstellbare
und legitime Staatswesen. Sie Ärmster! Das werden Sie ganz bestimmt nicht auf Dauer wieder bekommen.
Oder glauben Sie im Ernst, sie könnten den europäischen Völkern, nach dem Untergang des Kommunismus,
gleich wieder einen Gottesstaat nach iranischem Vorbild aufzwingen? NEIN!
#98 methusalix † 18:26:55 | Mittwoch, 4. April 2007
@C. Hüller Teil 2 Während aber der Staat fortan neue Gesetze braucht, um der Lebenswirklichkeit gerecht
zu werden, soll das Evangelium Jesu Christi eben gerade unverändert verkündigt werden; dies ist Auftrag
der Kirche nach der Schrift; daran muss sie sich vorrangig messen lassen. Hier auf demokratischen Strukturen
zu insistieren, geht an diesem Grundauftrag vorbei. Wurde das Evangelium Christi die letzten zweitausend
Jahre wirklich völlig unverändert verkündigt? Das halte ich für katholisches Wunschdenken. Ausserdem
ist die Verkündigung keineswegs an hierarchische Strukturen gebunden. Es ist halt für die Kleriker bequemer,
als ein kollegialer Führungsstil. Das ist aber auch schon alles. Weiterhin gilt: Tätige Nächstenliebe
werden sie niemals demokratisch „herbeiführen“ lassen können. Wenn Sie Nächstenliebe befehlen müssen,
ist es mit ihr nicht allzu weit her. Freiwilligkeit, wie in der Demokratie, kommt da dem Grundgedanken
von Liebe doch ein klein wenig näher als Befehl und Gehorsam. Überhaupt kann wahrscheinlich nur ein
konservativer Fundamentalist im Zusammenhang mit Liebe, gleich welcher Art, an Befehl und Gehorsam denken.
… ergibt sich für Katholiken ebenfalls aus der Schrift, und die ist Norm der Kirche, … Jesus hat
deutlich mehr über über Nächstenliebe, als über Jurisdiktion gesprochen. Dass es hier keine Veränderungen
geben DARF, glaube ich Ihnen einfach nicht. Andererseits ist klar, dass die Kleriker keine Veränderungen
WOLLEN. Einfach weils bequem ist zu befehlen.
@C. Hüller Teil 1 Sie wollen es einfach nicht glauben: Dass man als Mann und Frau ohne Partner leben
kann und trotzdem meint, von der Materie etwas zu verstehen. Das ist mir vollkommen wurscht. Nur sollte
man sich dann bitte nicht in Fragen von Liebe und Sexualität als DER Experte aufspielen. Ist einfach
unglaubwürdig, wenn nur MEINT etwas zu verstehen. … für ihr utilitaristisch verkürztes, hedonistisches
Partnerschaftsverständnis nichts übrig hat. Nein. Allerdings hat das, was die katholische Kirche von
Liebe und Ehe zu verstehen glaubt, nichts mit gelebter Liebe, oder gar Ehe zu tun. Geben Sie es zu: Ich
weiß, wie Sie ticken, machen Sie mir da nichts vor. Wie nett. Trotzdem immer wieder eine wirklich herausfordernde
Konversation mit Ihnen. Das freut mich. Christian Hüller: @ Obelix. … als werde in der kath. Kirche
einfach nur befohlen und dann ausgeführt. Wie blind wollen Sie eigentlich bleiben, Herr Hüller? Schon
mal was vom Primat des Papstes gehört? So etwas ist doch eher typisch für den Staat… Anscheinend leben
wir in verschiedenen Staaten. In dem Staat, in dem ich lebe, kann niemand einfach hergehen, etwas befehlen
und erwarten dass ihm gehorcht wird. Dazu bedarf es demokratischer Legitimation und demokratischer Kontrolle
der Macht. Wahrheit setzt sich durch, oder eben auch nicht; jedenfalls hat beides seine Folgen. Wahrheit
muss vor allem glaubwürdig sein und geglaubt werden.
Genovefa: Werte Auf was beruht eine Rechtsordnung nach Ihrer Meinung, wenn nicht auf Werten? Wertvorstellungen
sind die Vorstellungen, die wir von Werten haben, beruhen also ebenfalls auf Werten! Natürlich ist im
Grundgesetz nicht von Werten die Rede, sie werden vielmehr vorausgesetzt.
#95 Lord Werther 11:32:09 | Mittwoch, 4. April 2007
Brenner? Ist das nicht der Vogel, der damals gegen die U-Comix und Grow gewettert hat? Grow hatte auf
einmal größere Umsätze und U-Comix wurde eingestellt. ;-( Was für ein Idiot…
Zum Geleit…das heutige Evangelium EVANGELIUM Matthäus 26, 14-25 In jener Zeit ging einer der Zwölf
namens Judas Iskariot zu den Hohenpriestern und sagte: Was wollt ihr mir geben, wenn ich euch Jesus ausliefere?
Und sie zahlten ihm dreißig Silberstücke. Von da an suchte er nach einer Gelegenheit, ihn auszuliefern.
Am ersten Tag des Festes der Ungesäuerten Brote gingen die Jünger zu Jesus und fragten: Wo sollen wir
das Paschamahl für dich vorbereiten? Er antwortete: Geht in die Stadt zu dem und dem und sagt zu ihm:
Der Meister lässt dir sagen: Meine Zeit ist da; bei dir will ich mit meinen Jüngern das Paschamahl feiern.
Die Jünger taten, was Jesus ihnen aufgetragen hatte, und bereiteten das Paschamahl vor. Als es Abend
wurde, begab er sich mit den zwölf Jüngern zu Tisch. Und während sie aßen, sprach er: Amen, ich sage
euch: Einer von euch wird mich verraten und ausliefern. Da waren sie sehr betroffen und einer nach dem
andern fragte ihn: Bin ich es etwa, Herr? Er antwortete: Der, der die Hand mit mir in die Schüssel getaucht
hat, wird mich verraten. Der Menschensohn muss zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift über ihn sagt.
Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird. Für ihn wäre es besser, wenn er nie
geboren wäre. Da fragte Judas, der ihn verriet: Bin ich es etwa, Rabbi? Jesus sagte zu ihm: Du sagst
es.
#93 Nachtlaterne 10:25:38 | Mittwoch, 4. April 2007
mein reich ist nicht von dieser welt ja, christus sagte, dass sein reich nicht vojmn dieser welt sei aber
damit hat er doch nicht gesagt, dass seine schützenden gebote in dieser welt nichts verloren haben und
auch nichts in der politik. lest doch mal die bibel! wir reden über die bibel, aber lesen tun wir sie
offensichtlich nicht.
@Sirilo sagen Sie das den Kaisern die durch Gottes Gnade eingesetzt waren. Es war auch nicht länger „diese
Welt“, von der Jesus damals gesprochen hatte, und die er aber auch nicht in der Form geringschätzig hätte
abtun müssen. Es war nun eine Welt, in der das Christentum zu seiner geistigen Entfaltung kam und dafür
selbstverständlich auch weltliche Macht ausübte. Die Geschichte ging eben weiter und die wachsende Kirchengemeinschaft
musste den realen Wandel pragmatisch bewältigen. Mit Weltuntergangsstimmung und Todessehnsucht alleine
war das nicht zu schaffen und auch nicht im Sinne Gottes.
es müsste heissen: was kanns noch schlechteres geben als demok? was gibt es schlimmeres als wenn die
Willkür des Volkes regiert? Wir Christen wissen doch aus dem Werdegang Israels was los ist, wenn das
Volk sich empört. Dann sind sie so schnell wieder in der geistigen Sklaverei der Ägypter, wie ihre Beine
laufen können. Wir erleben ja auch heute wieder dieses neuzeitliche Ägypten. Die Leute meinten, sie
wären frei und dabei sind sie Sklaven der Sünde. Hätte Gott sie nicht gezüchtigt und mit starker Hand
geführt, wo wären sie geblieben? Hätte Moses es nicht verstanden durch seine Fürbitte Gottes Zorn
zu beschwichtigen, sie wären alle in ihrem Stursinn vernichtet worden. Ließ er sie nicht herumirren
in der Wüste, damit eine Generation verging und eine bessere nachkam, die aus den Fehlern der Alten lernte
und seine Zucht besser annahm? Freilich, wo nur Gerechte sind, da kann sich Gott laben. Bei solchen Menschen
hat er eine Wohnstatt und muß nicht groß den Herrscher spielen. Die tun von sich aus was recht ist und
was Gott gefällt. Aber das ist nicht die Masse des Volkes. Das sind einige wenige. Aber die sind von
Gott bestellt um zu herrschen an seiner statt über viele. Deshalb ist die Idee eines autoritären Christenstaates
mit der römischen Kirche als Staatskirche nach dem Vorbild, oder zumindest in Anlehnung an das damalige
Dollfuß-Regime für mich das einzig vorstellbare und legitime Staatswesen. In diesem Sinn Gruß an Bruder
Theophil.
#89 Nachtlaterne 07:17:37 | Mittwoch, 4. April 2007
wasbesseresalsdiedemokratiehamwirnumalnich immerzu höre ich denselben spruch: was besseres als die demokratie
ham wir nun mal nicht. das legitimiert natürlich alles! würden wir gott in unseren herzen regieren lassen,
würden wir ihn uns wandeln lassen, dann hätten wir was besseres als einen gottlosen gottesstaat, als
eine gottlose demokratie, als einen gottlosen faschismus, als einen gottlosen kommunismus, als einen „ich
stör mich an gar nichts“ budhismus, als laue christen… die demokratie kann sich jeder teuefelei leisten
denn alle sagen ja: was besseres als die demokratie haben wir nunmal nicht. und was für ein wahnsinn
zu sagen, dass gott im parlament nichts zu suchen hat. wahrhaftig, sie machen gott so klein mit hut!
@ Obelix >>Wahrheit hat mit Regierungsform nichts zu tun. Über Wahrheit kann nicht abgestimmt werden
und noch viel weniger kann Wahrheit einfach befohlen werden.<< Eben. Aber jetzt tun Sie mal nicht so,
als werde in der kath. Kirche einfach nur befohlen und dann ausgeführt. So etwas ist doch eher typisch
für den Staat bzw. die Exekutive. Wahrheit setzt sich durch, oder eben auch nicht; jedenfalls hat beides
seine Folgen. Im Übrigen: Auch im Kirchenrecht gibt es Debatten darüber, wie bei einem häretischen
Papst zu verfahren ist (die Sedisvakanisten haben dazu ja ihre ganz eigene Auffassung); und in der Tat
hat man Päpste auch schon abgesetzt… Während aber der Staat fortan neue Gesetze braucht, um der Lebenswirklichkeit
gerecht zu werden, soll das Evangelium Jesu Christi eben gerade unverändert verkündigt werden; dies
ist Auftrag der Kirche nach der Schrift; daran muss sie sich vorrangig messen lassen. Hier auf demokratischen
Strukturen zu insistieren, geht an diesem Grundauftrag vorbei. Weiterhin gilt: Tätige Nächstenliebe
werden sie niemals demokratisch „herbeiführen“ lassen können. Dass der Bischof zugleich Richter in kirchl.
Angelegenheiten ist, ergibt sich für Katholiken ebenfalls aus der Schrift, und die ist Norm der Kirche,
und nicht das Grundgesetz. Sorry. Sie sind mit Ihren Forderungen ganz einfach im falschen Boot. Anerkennen
Sie endlich, dass staatliche und kirchliche Macht prinzipiell anders ticken und begründet sind…
Hallo Her Hüller, zur Aufklärung: Christian Hüller: @ ObelixJa, Obelix. So kenn’ ich Sie. Kaum gibt
sich ein getaufter Katholik etwas – ein kleinbisschen – aufgeklärt, … Sie sind kein bisschen „aufgeklärt“,
wenn sie behaupten unsere Demokratie funktioniere in diesen und jenen Punkten nicht. Sie tut es doch und
ist zudem wehrhaft, wie noch kein Staatsgebilde vor ihr auf deutschem Boden. Dass die Kirche keine Demokratie
sein will, aus Sicht der Kleriker, ist verständlich (wer lässt sich schon gerne aus bequem eingerichteten
Machtpostitionen vertreiben). Dass sie keine sein kann, streite ich rundweg ab. Wahrheit hat mit Regierungsform
nichts zu tun. Über Wahrheit kann nicht abgestimmt werden und noch viel weniger kann Wahrheit einfach
befohlen werden. Sie erinnern sich? Das: „Roma locuta, …“ hat dazu geführt, dass kein Schwein den Klerikern
mehr glaubt. Sie haben den Bogen einfach überspannt und er ist in ihren Händen zerbrochen. Mit „zum
Schwur zwingen“ habe ich gemeint, dass Sie Entscheidungen der Bürokratie anfechten können und das, wie
die Geschichte unserer Demokratie lehrt, auch mit Erfolg. Als Adenauer seinen schwarzen Regierungsfunk
einrichten wollte, hat die Demokratie funktioniert. Als eine Fristenlösung bei Abbrüchen eingeführt
wurde, wurde diese umgehend kassiert. Man nennt das auch Gewaltenteilung oder Kontrolle der Macht. Unbekannt
im Katholenland. Dass aber eines Tages Schluss ist mit dem Anfechten, sollten Sie als Hierarchie-Fan einsehen.
Über Herrn Papier ist nur noch blauer Himmel.
@ Obelix Ja, Obelix. So kenn’ ich Sie. Kaum gibt sich ein getaufter Katholik etwas – ein kleinbisschen –
aufgeklärt, schon hauen Sie einem die absolutistische Monarchie der kath. Kirche um die Ohren. Aber merken
Sie sich eins: Was dem Staat gut bekommt (Demokratie), bekommt der Kirche auf lange Sicht vielleicht gar
nicht gut. „Zum Schwur zwingen“… Dass ich nicht lache. Noch nie was von Meineid gehört? Für gottlose
Atheisten kein Problem, würde ich meinen. Und überhaupt: „Du sollst nicht schwören…“ – heißt es
doch so schön in der Bergpredigt. Dazu werden Sie den Papst also kaum zwingen können. Das Fundament
der Kirche steht fest; da gibt es nichts abzustimmen und per Mehrheitsbeschluss zu entscheiden (es sei
denn, Sie wollen eine Sekte aufmachen…). Und immer wieder Ihre Haue gegen den Zölibat. Mann oh Mann,
dass macht mich richtig wankelmütig. Sie wollen es einfach nicht glauben: Dass man als Mann und Frau
ohne Partner leben kann und trotzdem meint, von der Materie etwas zu verstehen. Im Grunde lehnen Sie es
doch nur ab, dass die kath. Kirche für ihr utilitaristisch verkürztes, hedonistisches Partnerschaftsverständnis
nichts übrig hat. Geben Sie es zu: Ich weiß, wie Sie ticken, machen Sie mir da nichts vor. Trotzdem
immer wieder eine wirklich herausfordernde Konversation mit Ihnen.
@ Jörg Guttenberg: Werte? Da ist es wieder, das schreckliche Wort. Sagen Sie doch gleich „Wertvorstellungen“,
das ist dann noch ein wenig nebulöser. Ein funktionierendes Gemeinwesen braucht nicht gemeinsame Werte,
sondern zunächst einmal eine gemeinsame Rechtsordnung, die Rechte und Pflichten des Staates und der Bürger
kodifizert. Und dann braucht es Bürger, die diese Rechtsordnung bejahen. Dies gilt sowohl für ein Gemeinwesen,
in dem alle Christen sind, als auch für ein solches, in dem die Menschen sehr unterschiedlichen Religionen
(oder keiner) anhängen. Das Gerede von Werten kann mir in diesem Zusammenhang gestohlen bleiben. In unserem
Grundgesetz steht davon nichts – und bei den christlichen Denkern der Tradition auch nicht.
Überhaupt nicht, Herr Hüller! Als guter Katholik müssen Sie ein Demokratieverächter sein! Christian
Hüller: @ Obelix Sie werden es mir nicht glauben, aber sogar und gerade ich bin für Demokratie. Das
Problem der Demokratie heute ist, dass vieles in ihr nicht (mehr) demokratisch ist. Stichpunkte: -Weitgehend
autonome Bürokratie ohne ausreichende Kontrolle Eine völlig autonome Bürokratie, ohne jedwede Kontrolle,
ja sogar ohne jede Transparenz können Sie im Gottesstaat noch viel besser erleben. Unsere Bürokraten
können Sie „zum Schwur zwingen“, einen Bürokraten eines Gottesstaates nicht. -Expertokratie statt Demokratie
Und im Gottesstaat? Schon bei uns halten sich die Pfaffen, die seit ihrer Entwöhnung von der Mutterbrust
nie mehr mit einer Frau im Bett gewesen sein dürfen (mit einem Mann schon gar nicht!) für die allergrössten
„Experten“ in Sachen Sexualität und Liebe. -Undurchsichtigkeit vieler Entscheidungsvorgänge Machen Sie
sich nicht lächerlich! Ein Kirchenfürst „von Gottes Gnaden“ hat es überhaupt nicht nötig, irgendwem
vom „misera plebs“ seine Entscheidungen zu begründen. Roma locuta, causa finita! Kommt Ihnen das nicht
bekannt vor? -totalitäre Ansprüche des „demokrat.“ Staates Na den hat doch schon der Papst für sich
reserviert. Der will entscheiden, wen wir lieben dürfen, wann wir llieben dürfen, ja sogar wie wir lieben
dürfen. Und manceh wollen sogar entscheiden, was im Biologieunterricht gelehrt werden darf und was nicht.
…um nur einige zu nennen! Da sind Sie jetzt aber baff, gell? NEIN! Absolut nicht. Ich habe von Ihnen
nichts anderes erwartet
@Jörg Guttenberger, Köln meiner persönlichen Beobachtung nach leben wir sowieso nicht mehr in einer
Demokratie. Dem ‘Gefühl’ nach – also der Summe vieler Detailbeobachtungen – werden die wichtigen Dinge
zwischen den grossen Parteien beschlossen, bevor sie die Öffentlichkeit erreichen. In der großen Koalition
natürlich doppelt. Das gilt z.B. für die Tornados für Afganisthan, die Famileinpolitik usw. Um die
unwichtigen Dinge wird dann öffentlich gestritten, damit die Leute was zum quatschen haben. Dummerweise
sehen das sehr viele Menschen so, und gehen deshalb nicht mehr zu Wahl, was die Politiker zwar ärgert,
aber nicht ändert.
Gottesstaat In jedem gesunden Staat gibt es drei autonome Bereiche, die zwar selbständig, aber aufeinander
zugeordnet sint: Politik (mit der in Demokratien selbstverständlichen Gewaltenteilung), Wirtschaft und
Religion. Bei unausgelichenem Verhältnis zwischen den genannten Bereichen gerät der Staat zumindest
langfristig in eine Schieflage. Vom Staat gesteuerte Zentralverwaltungswirtschaft klappt genausowenig,
wie eine vom Staat bevormundete Religion oder ein von der Religion bevormundeter Staat. Gerade eine Demokratie
klappt nicht ohne einen Mindestkathaolog gemeinsamer Werte. Damit ist eine Verantwortung vor Gott für
alle Bürger selbstverständlich unbeschadet der Freiheit, sich zu einer oder keiner Religion zu bekennen.
Bisher hatten wir in der täglichen Praxis ausschließlich mit Konfessionsfreiheit und nicht mit Religionsfreiheit
zu tun, ausgenommen der Juden, die aber integriert waren. Eine christliche Leitkultur war de facto anerkannt.
Bewähren muß sich die verfassungsgarantierte Religionsfreiheit erst heute, wo neben dem Christentum
noch völlig andere Religionen (insbesondere Moslems) an Einfuß gewinnen. Wegen des Erfordernises eines
Mindestkathaloges gemeinsamer Werte dürfte ohne eine allgemein anerkannen Leitkultur kein wirklicher
innerer Friede zu haben sein. Die Integration anderer christlicher Konfessionen (Orthodoxe, Altorientalen)
verläuft offenbar problemlos. Auf weitere – auch gegenteilige Auffassungen vertretende – Stellungnahmen
bin ich gespannt.
ethik wandelt sich sind die menschen heute nicht viel moralischer geworden als noch z.B. vor 100 Jahren.
Die Werte wandeln sich eben. Wir sollten nicht vergessen, dass in Deutschland vor 65 Jahren noch eine
NS Diktatur herrschte – Menschenrechte waren damals ein Fremdwort. Manche Menschen (Juden, Sintis, Behinderte,
Homosexuelle, auch Christen) wurden als Minderwertig betrachtet. Also, mir ist gar nicht so ganz bange.
@ Obelix Sie werden es mir nicht glauben, aber sogar und gerade ich bin für Demokratie. Das Problem der
Demokratie heute ist, dass vieles in ihr nicht (mehr) demokratisch ist. Stichpunkte: -Weitgehend autonome
Bürokratie ohne ausreichende Kontrolle -Expertokratie statt Demokratie -Undurchsichtigkeit vieler Entscheidungsvorgänge
-totalitäre Ansprüche des „demokrat.“ Staates …um nur einige zu nennen! Da sind Sie jetzt aber baff,
gell?
#78 20mancro5 † 20:25:26 | Dienstag, 3. April 2007
@Obelix Das mit dem Bekämpfen war nicht so ganz ernst gemeint weil es in Europa Gottlob wohl nie soweit
kommen wird. Aber wie man sieht gibts hier Leute die nach dem Motto leben Glaubenn heisst nicht wissen
zu wollen was wahr ist. Aber trotzdem sollte die Gesinnung die manche Leute hier an den Tag legen nachdenklich
machen.
Das müssen Sie nicht 20mancro5 Wenn das mal wirklichkeit werden sollte werde ich diesen Staat mit allen
mir zur verfügung stehenden Mitteln bekämpfen. Fairen und unfairen. Diese Gottesstaaten haben sich in
der Geschichte immer von selbst zerstört. Über längere Zeit waren die nie lebensfähig. Je höher die
moralischen Ansprüche (vor allem an andere natürlich!) waren, umso schneller ging es bergab. Schlimmstenfalls
war man nicht einmal fähig, ein funktionierendes Gemeinwesen zu gründen. Dieser Mechanismus ist einer
der Gründe, warum es mit Europa nach der Aufklärung so steil bergauf ging und mit dem Orient bergab.
Just als bei uns die Pfaffen anfingen ihre (weltliche) Macht zu verlieren, bekamen im Islam die Ayatollahs
alle Macht, auch in weltlichen Dingen in die Hände. Das hat alles erwürgt, was Fortschritt bedeutet
in Wissenschaft, Kunst und Kultur. Ein Indiz dafür, dass unsere katholischen Taliban auch so gestrickt
sind, ist deren Krieg gegen Darwin und Nachfolger. Eine gute Beschreibung dieser Geschichte ist im Buch
von Bernard Lewis enthalten: Der Untergang des Morgenlandes. Warum die islamische Welt die Vormacht verlor
#76 20mancro5 † 20:12:25 | Dienstag, 3. April 2007
@Möchtegern-Kathole na wenn Sie elektrische Stühle, Gift, Erschiessen, Hängen usw. für human halten .
Nein ich bin ein entschiedener Gegner der Todesstrafe weil ich sie für inhuman halte und sie auch nichts
bringt. Kein Mensch hat das Recht einen anderen zu töten.Das nur mal zur klarstellung
#75 methusalix † 20:07:53 | Dienstag, 3. April 2007
Richtig Yakumo! Yakumo Cordless: „Und unter diesem Zinssystem leiden wir doch heute noch“Stimmt. Und wer
hat’s erfunden??? Nein!! Nicht die Schweizer!!! Die ältesten Zinstafeln, die von Archäologen ausgegraben
wurden, waren in Keilschrift abgefasst.
#74 20mancro5 † 19:51:59 | Dienstag, 3. April 2007
@Theo Aha also ein Gottesstaat.So mit Religionspolizei,Wo schon Kinder wegen angeblich unkeuschen Verhaltens
gehängt werden.Hätte ich mir denken können.Und wir Schwule hätten dann wohl auch nichts zu lachen,nehme
ich mal an. Wenn das mal wirklichkeit werden sollte werde ich diesen Staat mit allen mir zur verfügung
stehenden Mitteln bekämpfen.Fairen und unfairen.
Um den Dialog aufzugreifen, der so begann: Was für eine Gesellschaftsform schwebt dir denn vor Natürlich
ein Katholischer Gottesstaat. sei festgestellt, daß dieser feuchte Traum gottlob selbst virtuell schon
grob ins Schlingern geraten ist…
#70 20mancro5 † 19:45:10 | Dienstag, 3. April 2007
@Möchtegegern-Kathole ofern die Scheiterhaufen zum Verbleib für Verbrecher bestimmt waren, war es normale
Todesstrafe, wie es auch heute noch üblich ist – halt mit anderen Vollstreckunsmethoden. Nun hör aber
auf.Das Verbrennen auf dem Scheiterhaufen ist wohl eine Barbarische Hinrichtungsmethode.Wie kannst du
so was Verharmlosen.Meines wissens ist nirgentwo auf der Welt diese Hinrichtungsmethode in Gebrauch.
#67 methusalix † 19:39:06 | Dienstag, 3. April 2007
Hallo kreuts.net Stimme! Stimme aus dem kreuts.net: Drei Tage, methusalix? Hier im Forum rekrutieren und
es dauert drei Stunden… Ich fürchte sehr, dass Sie recht haben, Stimme… Jedenfalls haben wir die
ersten drei schon gefunden: Wobei ich beim Lutheraner nicht sicher bin. Der klingt eher nach einem Führungsoffizier
der Religionspolizei, als nach primitivem Zuträger. Wegen „Direktive…“ Christian Hüller: Bravo! Guter
Artikel! Super Artikel. Wendet sich gegen alle Taufscheinchristen – und das religionslose Utilitaristenpack
gleich mit. Wunderbar, gefällt mir. Lutheraner: Ja, eine flammende Rede! Gefällt mir gut, doch fehlt
die Direktive: Nachtlaterne: geistige killing fields hallo 20mancro5! das ist ja die ewige ausrede dekadenter
demokratien: … wir haben immer mehr geistige killing fields…
Scheiterhaufen des Mittelalters sofern die Scheiterhaufen zum Verbleib für Verbrecher bestimmt waren,
war es normale Todesstrafe, wie es auch heute noch üblich ist – halt mit anderen Vollstreckunsmethoden.
Die ungerechten Scheiterhaufen der Hexenverbrennung – soweit real und nicht von Kirchenfeinden erfunden
-haben mit dem Hochmittelalter nichts zu tun, eher mit der Neuzeit.
Christian Hüller Etwas mehr Geschichtswissen kann nützlich sein: ‘ Während des goldenen (zinslosen)
Mittelalters wurden die großen Dome und Kathedralen aus freiwilligen Spenden der Bürger gebaut (Kölner
Dom etc.). Erst als auf Drängen von Kaufleuten das Zinssystem schleichend wieder eingeführt wurde, begann
das finstere Mittelalter, das wir heute als „Mittelalter“ verstehen. Die ehemals reichen Städte wurden
schlagartig arm, so dass die Dome und Kathedralen jahrhundertelang nicht fertiggebaut werden konnten.
Die meisten Leute setzen „Mittelalter“ mit Finsternis gleich. Dabei gab es eine Zeitlang sogar das „Goldene
Mittelalter“. Der geniale Erzbischof Wichmann erkannte schon um 1150 n. Chr., dass das Zinssystem die
Grundursache für soziale Ungerechtigkeit ist und schaffte die Zinsen kurzerhand ab. Folge: Niemand konnte
mehr übermäßig reich werden, dafür gab es aber Wohlstand und kurze Arbeitszeiten für alle! Diese
goldenen Zeiten hielten nur solange an, bis das Zinssystem wieder eingeführt wurde.’
#62 Nachtlaterne 19:26:05 | Dienstag, 3. April 2007
geistige killing fields hallo 20mancro5! das ist ja die ewige ausrede dekadenter demokratien: „kennst
du was besseres als die demokratie?“ man wird immer schlimmer und sagt doch immer: kennst du was besseres
als die demokrastie? wie entlarfend ist das doch alles! die demokratie darf immer schlimmer werden weil
es nichts besseres gibt als die demokratie. wir haben immer mehr geistige killing fields…
#61 20mancro5 † 19:22:31 | Dienstag, 3. April 2007
@Nachtlaterne Was soll das denn.Mag ja sein dass Demokratie nicht das non plus ultra ist.Aber solange
sie nichts besseres erfinden halte ich mich daran.Was willst du denn,etwa einen Diktatur oder direkt einen
Gottesstaat.
Ja, eine flammende Rede! Gefällt mir gut, doch fehlt die Direktive: Der allgemeine Verfall hat mit dem
Maastricht-Betrug begonnen. Weil wir diese Kröte geschluckt habe, droht jetzt der Erstickungstod. Die
EU ist keine Friedensmacht. Dieselbe Mär haben die Bolschewiken schon über die Sowjetunion verbreitet. www.brusselsjournal.com/node/865
#58 20mancro5 † 19:12:04 | Dienstag, 3. April 2007
@Christian Hüller Da sollten wir doch froh sein dass diese Zeiten vorbei sind.Oder möchtest du sie wieder
zurück. Was soll diese Bemerkung mit tötung auf Verlangen?
#57 Nachtlaterne 19:09:56 | Dienstag, 3. April 2007
Scheiterhaufen an den scheiterhaufen des mittelalters hatten die weltlichen großes interesse und die
kirche hat es unfassbarerweise unterstützt und kräftig mitgewirkt. daran erkennt wie niedrig wir menschen
stehen können. lasst gott alleine könig sein, der solche greueltaten nicht wünscht. aber heute brennen
die scheiterhaufen gegen die schützenden gebote gottes ebenso und mehr oder weniger geht die kirche den
gleichen weg mit. was resultiert auf die erfahrung der geschichte in bezug auf heutigen „hexen“ , zauberer,
hand- kartenleser usw. die mit ihrem zauber liebe und leben versprechen? das wir sie achten und ehren,
weil sie früher einmal verfolgt wurden? lasst vernunft sprechen und weist sie in die schranken, auch
wenn sie dann den leuten weniger geld aus der tasche ziehen können. unterstützt nicht das vertrauen
auf sinnloses tun! erinnert sei an einen großen (für mich heiligen) friedrich von spe, der sich bis
zu seinem tode gegen den hexenverbrennungswahnsinn wehrte mit seinem buch „cautio criminalis“ und seinem
ganzen leben das er pestkranken opferte. ist ein leben, das nicht im opfer gottes steht, eigentlich als
echtes leben zu rechnen? wir genußsüchtigen fürchten die kleinsten belastungen und wollen also nur
noch das „light“-geprüfte christentum. dass laster wirklich lasten schaffen, wer will das schon ganz
gründlich raffen. entzaubert das schlechte vomn dem man sich zuviel gutes verspricht!
@ 20mancro5 Das ganze Mittelalter war Angst und Schrecken: Durchschnittslebenserwartung ca. 30 (bis 40)
Jahre, Kriege und Seuchen allenthalben. Da hatte das Jenseits noch eine ganz andere Bedeutung. Heute wird
es vielfach ausgeblendet; doch jeden holt es schließlich ein… Ganz ohne Scheiterhaufen; dafür droht
-kostengünstig- Tötung auf Verlangen.
#55 20mancro5 † 18:54:39 | Dienstag, 3. April 2007
Ja waren denn Wie sehr verachten wir die Scheiterhaufen des Mittelalters, während wir täglich neu echte
Scheiterhaufen gegen die schützenden Gebote anzünden, damit sich kaltblütige Egoisten daran wärmen.
an den Scheiterhaufen des Mittelalters die Kirchen nicht auch daran beteiligt.Oder stimmt es nicht dass
die Kirche zu dieser Zeit Angst und Schrecken verbreitet hat
Bravo! Guter Artikel! Super Artikel. Wendet sich gegen alle Taufscheinchristen – und das religionslose
Utilitaristenpack gleich mit. Wunderbar, gefällt mir. Genauso tat es Jesus, der wurde ob seiner Thesen
und Auftretens zu Lebzeiten wahrscheinlich auch (meistens) nur belächelt, aber später dann, nachdem
ihn die eifernden Taufschein- und anpassungsbegabten Karrierejuden ans Kreuz gebracht hatten, hat eine
immer größer werdende Minderheit von wahren (Juden-)Christen doch den wahren Wert seiner Botschaft zu
erkennen vermocht. Und die muss man heute suchen, wirklich suchen, bisweilen mit der Lupe…
#52 methusalix † 18:10:27 | Dienstag, 3. April 2007
Sie können das alles abstellen und zwar sofort. Wie tief ist die Heimat verraten, daß wir sie einem
gottlosen Multikulti-Wahn, einer millionenfachen Abtreibung, der menschenverachtenden Hurerei und Anbetung
des Konsums und Geldes opfern? Sie müssen nur einen katholischen Gottesstaat nach dem Vorbild des Iran
einführen. Mit Religionspolizei, Galgen für „unkeusche“ Kinder und homosexuelle Jugendliche, Steinigung
für „Ehebrecherinnen“ und einem katholischen Ministerium für Staatssicherheit. Die IMs haben Sie in
drei Tagen zusammen. Ich glaube man nannte es die Heilige Inquisition.
ad Kirchensteuer…Ausverkauf der Moral… ich weiß, dass Menschen aus der Kirche raus sind, weil das
Erste was sie mit Nachdruck von der Kirche empfangen haben die Zahlungsaufforderung der Kirchensteuer
war. Und bei nicht erfolgter Zahlung die Drohung mit Anwalt und weltlichen Gerichten. Ich verstehe, dass
die Kirche Geld braucht, aber dass sie es über weltliche Gerichte einfordert, dass ist aus meiner Sicht
schäbig. Soll sie meinetwegen mit Exkommunikation drohen – das wäre für mich weitaus logischer – aber
nicht mit dem Anwalt. Dass Kirchenhäuser und Einrichtungen der Kirche heute vielerorts für unchristliche
Zwecke und profanes Zeug mißbraucht werden davon kann ich persönlich ein Lied singen. Diese Leute holen
die Hurerei hinein in die Kirche und sie glauben das Geld, was sie dabei einnehmen rechtfertigt es.
sich prostituieren-für Medien und die Kirchensteuer! Der Autor hat den Finger direkt auf die eitrige
Wunde gelegt: Der Großteil der Bischöfe und Priester prostituieren sich durch Wohlverhalten, um die
immer mehr versiegende Quelle der Kirchensteuer nicht vollends zu verschließen. Die langlebigste und
wirksamste Strategie des sonst gescheiterten GröFaZ Hitler ist die Einführung der Kirchensteuer zur
Vernichtung der Kirche. Unaufhaltsam leeren sich die Kassen und das, was noch da ist dient zur Existenzerhaltung
eines glaubensfernen Funktionärs-Apparates, der sich, wie z.B. in der Diözese Linz, den noch verbliebenen
Nachwuchs-Kirchensteuerzahlern mit verführerischen CD’s anbiedert, die mit Homo- und Abtreibungs-Netzwerken
verlinkt sind. Wie sagte es treffend die Heilige Katharina von Siena: „Kein Amt kann weder nach weltlichem
oder nach göttlichem Recht ohne die heilige Gerechtigkeit im Stand der Gnade ausgeübt werden … sogar
wenn sie sehen, rügen sie nicht, lassen sich vielmehr mit Schmeicheleien und zahlreichen Geschenken fesseln
und erfinden Ausreden, um nicht zu strafen …“ Hat nicht jüngst ein Kardinal gesagt: „Wir plädieren
nicht für das Bestrafen von Frauen in Not“? So wird für das materielle Wohlleben durch die Hitler-Kirchensteuer
die Glaubens-Lehre und die Herde in den Dornen verraten. Mit dem Verrat ist es aber noch nicht getan,
Hab und Gut wird noch dazu gepfändet! Der eigene Bauch ist zu Gott geworden, der gekrönt wird! Josef
Preßlmayer, Kurator des „1. Europäischen Lebensschutz-Museums“ www.lebensschutzmuseum.at
@Peter-Pan Sie schrieben: „Die Behauptung, dass Aids … nur durch sündhafte Handlungen verbreitet wird,
zeigt ein geradezu unfassbares Maß an Ignoranz und Bosheit.“ Es ist richtig, dass Aids auch durch Unfälle
verbreitet werden kann, z.B. beim Zahnarzt. aber das ist extrem selten. Fast jegliche Verbreitung geschieht
durch eine sündhafte Handlung. Zum Beispiele: ein Mann geht zu einer Hure (sündhafte Handlung) und infiziert
damit sich und in der Folge auch seine Frau (Verbreitung). Dass ich jetzt ‘unfassbar’ boshaft sein soll,
müssen sie erklären. Logisch ist, dass beispielsweise ein Mann, der sich selbst und in der folge seine
Frau infiziert, unfassbar boshaft handelt.
@cgngay: Taufe unverheirateter Kinder … dass es heute katholische priester gibt, die kinder taufen,
auch wenn sie nicht verheiratet sind… bei uns in zulugualand werden nur verheiratete Kinder getauft
eine sinnvolle diskussion darüber in diesem sinnvollen forum sollte damit gestartet werden … sorry
cgngay, sie sind mir sonst sympatisch
peter pan, um so schöner dass sie hier sind und offensichtlich ein durchaus katholisches gespür hier
zeigen. auch bin ich froh, dass es heute katholische priester gibt, die kinder taufen, auch wenn sie nicht
verheiratet sind. „lasst die kindlein zu mir kommen“ sagt jesus. haben sie schon mal ans konvertieren
gedacht?
@cgngay Tatsächlich heiße ich Raphael Sebastian… und ich weiß nicht, was der Name übersetzt heißt.
Ich wurde evangelisch getauft. Offenbar hatte die katholoische Kirche ein kleines Problem damit, dass
meine Eltern erst nach meiner und der Geburt meines Bruders kirchlich geheiratet hatten (kichlich wohlgemerkt,
vor dem Standesamt fand die Trauung vor meiner Zeugung statt). @matt: Das klingt ernst. Haben Sie professionelle
Hilfe in Erwägung gezogen? MFG Raphael
#44 Nachtlaterne 15:51:31 | Dienstag, 3. April 2007
gefühle gefühle ich liebe die kirche aber nicht immer die die sie vertreten. was am meisten fehlt ist
der gemeinschaftssinn. als ich unserem abt einmal schrieb, dass man doch etwas gegen die millionenfache
abtreibung jesu christi sagen müsse da passte er mich in der kircher ab und forderte, dass ich kein wort
mehr an ihn richten solle. es fehlt die liebe, es fehlt der gemeinschaftssinn, es ist kalt geworden. die
scheiterhaufen gegen die liebe gottes, die unser ego kraft des gegenparadieses wärmen sollen, entkernen
uns innerlich und betäuben uns nur. wir müssen endlich echtere gemeinschaft üben in liebe und in der
wahrheit. wer abtreibung toleriert, wer sich keine gedanken über die hochgradige seiuche der pornografie
usw. macht, der kann nicht in der liebe sein und auch nicht auf dem weg dahin. esoterik verspricht unendlich
viel gefühle (wogegen ich nichts habe) aber sie vergötzt sie, weil sie die reduzierung des menschen
auf gefühle unausgesprochen gott nennt, während man ungerührt zuschaut wie schon kinder verdorben werden.
Matt, ich empfehle Ihnen einen Psychotherapeuten aufzusuchen. Da muss schreckliches in Ihrer Kindheit
geschehen sein… und peter pan: raphael war doch ein erzengel – was heisst der name übersetzt?
das ist sehr gut… vielleicht der beste Artikel den ich hier je gelesen habe, weil er keine Symptome
bekämpft sondern die Krankheit selbst offenlegt über deren Ausmaß wir uns nicht belügen dürfen. Wir
müssen die Liebe wiederbeleben die Wahrheit bedeutet und dafür müssen wir in Wahrheit herrschen, denn
dazu sind wir berufen und dazu sind wir auch legitimiert. Diese Überzeugung ist in mir gewachsen in all
der seelischen und geistigen Unterdrückung die ich bereits in dieser Welt erfahren habe. Ich kenne diese
Unterdrückung. Es ist der Plan des Teufels uns einzukerkern in einem System, das Gottlosigkeit und Hurerei
bedeutet. Ich lebe darin seit meiner Kindheit. Ich lebe in einer Totenwelt, bin umgeben von Zombies. Alles
was ich über die Wahrheit weiß, das habe ich im Vertrauen auf Gott aus mir selbst herausgewürgt. Niemand
half mir. Da stand eine große Kirche, aber sie half mir nicht, denn sie war nur äußerlich schön aber
geistlos im Inneren. Wir, die wir Kinder Gottes heissen, müssen in einer Welt, die jegliche Autorität
abweißt und verurteilt wie ein böses Kind als Autorität auftreten. Das ist meine feste Überzeugung.
Was wir im Plan Gottes bewirken können weiß ich nicht. Vieles steht geschrieben, aber vieles ist auch
die Folge unseres Wollens oder Nichtwollens. Es liegt in unserer Hand vieles zu tun.
@Bruder Theophil Ähem, doch klar arbeite ich an christlichen Feiertagen. Uh, sicher nicht in der Firma
oder so, weil Firmen an solchen Tagen geschlossen sind, aber meistens bin ich schon beschäftigt. Und
Hand aufs Herz, Weihnachten und Ostern sind heidnische Feste, denen eine christliche Bedeutung zugewiesen
wurde. Und im Guten wie im Schlechten haben Sie nur noch wenig mit dem christlichen Glauben gemein. Im
Wesentlichen sind es große Konsumereignisse geworden. MFG Raphael
Lieber Peter Pan, nehmen sie doch die eitlen Worte des offensichtlichen Pharisäers nicht zu ernst: In
der katholischen Kirche haben wir gegewärtig eher das Problem zu fundamentalistisch für die andern zu
erscheinen. Also damit haben die Rückgänge nun wirklich nichts zu tun. Eher mit der demographischen
Entwicklung.
@Bruder Theophil Vielleicht haben Sie ja damit Recht, vielleicht führt dieser „WischiWaschie-Glaube“
wie Sie es nennen, ja zu rückläufigen Mitgliederzahlen. Aber glauben Sie im Ernst eine fundamentalistische
Kirchenpolitik würde gegenteiliges bewirken. Dass das Klammern an Ihre Überzeugungen die Kirchen nicht
noch viel schneller leeren würde? MFG Raphael
@theophil Ich fühle mich dieser europäischen Gemeinschaft NICHT zugehörig. : dann tun sie uns allen!
endlich den gefallen und wandern recht weit aus… immer das gleiche schwachsinnige unchristliche gelabere
hier – na ihr beichtvater wird sich freuen, was sich da so seit rosenmontag angesammelt hat
@ Peter-Pan doch wohl eher relativistisch christlich Viel schlimmer: Opportunistisch christlich. Man nimmt
das aus dem Christentum heraus, was folkloristisch genehm ist (Weihnachten, Hochzeit) und den Rest füllt
man durch Patchwork Religion auf. Die Diskussion von Mein / Ihr Gott hatten wir schon mal…und wohl auch
die Frage, warum Sie an christlichen Feiertagen nicht arbeiten gehen, wenn Sie „meinen“ GOTT nicht kennen.
#35 Nachtlaterne 15:31:50 | Dienstag, 3. April 2007
was ist treue? im wort treue steckt das wort reue. reue über begangene fehler ist schon die erste stufe
echter treue gegenüber den schützenden geboten gottes die dieser verkommene zeitgeist eine zumutung,
die er frech verbote nennt. imme rnoch begreift man nicht, dass natürlich kein mensch sagen kann was
wahrheit ist, weil wahrheit jeden rahmen sprengt. es gibt aber einen schlüssel zur wahrheit und das sind
die 10 schützenden gebote gottes, die den unsichtbaren selbstschutz des menschen, sozusagen seine ozonschicht
des selbstschutzes, vor dem bombardement der nichtbeachtung gottes bewahren wollen. wer kann das verantworten
die seele eines menschen durch schwere versautheit und verführung zum absturz zu bringen? o gott, sei
uns armen sündern gnädig. wir beten nicht genug, wir üben keine demut und sarum kann giott aus uns
nicht einmal die notdürftigsten werkzeuge machen!
Liebe Nachtlaterne, ich finde es nicht schön, dass sie in ihrer gemeinde ausgegrenzt werden. denn „an
ihren taten sollt ihr sie erkennen“ und sie wollten gutes tun und man wollte es nicht anehmen. warum und
weshalb kann ich beurteilen. aber eins wird mir immer klarer: im gegensatz zu „bruder theophil“ scheinen
sie die fundamente – nämlich nächstenliebe – in ihrem herzen zu tragen.
@ Nachtlaterne Sie haben meine Zustimmung. Man kann fundamentale Thesen in unserer Kirche teilweise nicht
mehr vertreten, obwohl Sie doch als klare Nachfolge Jesu erkennbar sind. Stattdessen läuft man dem Zeitgeist
hinterher und wundert sich, warum dieser Wischi-Waschi Glaube zu rückläufigen Mitgliederzahlen führt.
@Bruder Theophil Zitat: Dort wo GOTT ausgelassen wird kann es nicht besser werden. Aber mir ist schon
klar, dass Ihnen für solche Sätze das Verständnis völlig abgeht. Ich habe auch keine Erwartungen an
Sie Sie wollen damit doch wohl sagen, dort wo IHR Gott ausgelassen wird, kann es nicht besser. Dort wo
das ausgelesen wird, was Sie für Gott halten, und nur das was sie dafür halten. Und der Großteil der
Menschheit teilt Ihre Einstellung dessen, was Gott ist, nun mal nicht. Nicht mal der Großteil der Europäer.
Die sind zwar christlich, aber wie Sie cgngay bereits vorgeworfen haben, doch wohl eher relativistisch
christlich; haben mehrheitlich keine Probleme mit Homosexualität oder Abtreibung und entsprechen damit
kaum Ihren Vorstellungen vom Christentum. MFG Raphael
#31 Nachtlaterne 15:23:59 | Dienstag, 3. April 2007
bruder tehophil ich wollte vor einigen monaten einen dauerauftrag für die schulspeisung eines kindes
geben und sendete alles erforderliche an ein gemeindezentrum unseres ortes. dort gab man keine antwort,
weil meine art zu argumentieren nicht gefällt. lieber läßt man ein kind hungern als von mir etwas anzunehmen.
was soll ich dazu sagen? man sagt dort nichts gegen abtreibung und lächelt nur: JESUS! es ist einfach
zu beklopft! daher: es geht mir nicht darum geistliche zu verteidigen nur weil sie sich christen nennen.
aber das christetum sollten wir verteidigen, denn es ist unser leben, es ist unsere ewigkeit!
Nachtlaterne, Sie können doch nicht ihre Logik als unfehlbar einstufen und die der anderen als dumm.
Oder finden Sie das christlich, wenn es andersrum wäre?
@ cgngay Aber wer ins Himmelreich kommt entscheidet immer noch Gott Falsch. Vor allem SIE entscheiden
über Ihren Weg. Ansonsten volle Zustimmung zu Nachtlaterne. @ Peter-Pan. Dort wo GOTT ausgelassen wird
kann es nicht besser werden. Aber mir ist schon klar, dass Ihnen für solche Sätze das Verständnis völlig
abgeht. Ich habe auch keine Erwartungen an Sie.