Kinderabtreibung
Wenn Gott nicht König ist – dann werden es die Menschen sein
Wir sollten endlich zu einem selbstständigen Nachdenken kommen, was aber bei der allgegenwärtigen Hurerei auf dem Medienstrich Mut verlangt. Von Michael Brenner.
Ein Affenkönig - vom US-Künstler Luke Chueh
Ein Affenkönig – vom US-Künstler Luke Chueh
(kreuz.net) Wann werden unsere Wortführer einsehen, daß die von ihnen gewollte Liberalität Unrecht begünstigt?

Wann werden sie von ihrer Politik umkehren, die Millionen Opfer kostet – angefangen von der Massenabtreibung eines ganzen Volkes, über die bindungsunfähig machende Pornographie bis zum totalen Konsumfluch.

Wann werden sie merken, daß Toleranz gegenüber Unrecht immer mehr Intoleranz gegenüber Gottes schützenden Geboten bewirkt?

Die göttliche Warnbotschaft gilt als unzumutbar und wird als angebliche Drohbotschaft verschrien.

Wissen wir nicht, daß nur ein liebender Mensch bereit ist, zu warnen, während dem Gleichgültigen alles egal ist.

Warum unterschlagen sogar hohe Geistliche die Warnungen Gottes? Wollen sie die Menschheit auf dem breiten Weg dieses verkommenen Zeitgeistes in den Abgrund führen?

Es herrscht eine unheimliche Gleichgültigkeit, die so viele Seelen frieren und austrocknen läßt und der Verblendung, Berieselung und Zerstreuung zuführt.

Obwohl die Frohbotschaft Gottes an Buße, Beichte und Umkehr gebunden ist, erklärt man die Menschen in Christus für pauschalerlöst und stellt sich somit ihrem Heil und ihrer Heiligung in den Weg.

Können glatte Worte über diesen Betrug hinwegtäuschen?

Im Namen der Liebe, des Friedens und der Gerechtigkeit werden Lieblosigkeit, Tod, Unfriede und Ungerechtigkeit gefördert.

Wollen wir an der Inflation der Worte und Werte zugrunde gehen oder setzen wir uns durch aufrichtige Buße, Umkehr und Anbetung Gottes zur Wehr?

Wie sehr verachten wir die Scheiterhaufen des Mittelalters, während wir täglich neu echte Scheiterhaufen gegen die schützenden Gebote anzünden, damit sich kaltblütige Egoisten daran wärmen.

Wie tief ist die Heimat verraten, daß wir sie einem gottlosen Multikulti-Wahn, einer millionenfachen Abtreibung, der menschenverachtenden Hurerei und Anbetung des Konsums und Geldes opfern?

Wir brauchen endlich Demonstrationen für den Heimatschutz, für den Kinderschutz, gegen Pornographie und für die schützenden Gebote Gottes.

Wir sollten endlich zu einem selbstständigen Nachdenken kommen, was aber bei der allgegenwärtigen Hurerei auf dem Medienstrich Mut verlangt.

Wir sollten uns endlich fragen, ob wir wirklich Tausende Abgeordnete brauchen, die Millionen kosten und Milliarden schädigen.

Wir sollten endlich erschreckt erkennen, wie oft das gottlose Verfassungsgericht aus der Fassung geraten ist.

Wenn wir Gott nicht zum König machen, dann werden uns Menschen ohne göttliche Gerechtigkeit und Liebe regieren.
      
128 Lesermeinungen
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#128   Czibo Nieznany   12:40:00 | Sonntag, 13. Mai 2007
20mancro5
:-( Die christlichen Fundamentalisten stellen sich das alles recht schlicht vor. Bestimmt nur, weil sie die Vorschriften einfordern, damit andere Menschen danach gerichtet werden können. Ich wette, dass sie selbst nie und nimmer dazu bereit wären, die alttestamentarischen Vorschriften umzusetzten. Andere sollen es tun, damit sie, die Fundamentalisten, sich als Richter aufblähen können, sich daran delektieren können und über Tod und Leben entscheiden können wie ein „lieber“ Gott. Das ist die Denke der rigiden Fundis. :-[
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#127   Bruder Theophil   19:58:52 | Donnerstag, 12. April 2007
@ 20mancro5
Schon mal was vom Alten Bund und vom Neuen Bund gehört ? Nein ? Dann lassen Sie sich mal exegetisch aufschlauen, bevor Sie sich wieder in einem Posting bis auf die Knochen blamieren.
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#126   20mancro5 †   19:15:30 | Donnerstag, 12. April 2007
Etwas zum Gottestaat Teil 2
Aber wie würde unsere Welt wirklich aussehen, wenn wir das Alte Testament heute wieder wörtlich nehmen würden: Sie …
… dürften dann Sklaven halten. (3. Mose 25,44 und andere)
… müssten Ihre Tochter steinigen lassen, wenn sie vorehelichen Sex hat. (5. Mose 22,20)
… dürften einen Dieb zum Tod verurteilen. (2. Mose 21,16)
… könnten Ihre Tochter als Sklavin verkaufen. (2. Mose 21,7)
… dürften jeden töten, der am Samstag arbeitet. (2. Mose 35,2)
… dürften sich als Mann weder das Kopfhaar noch den Bart abschneiden. (3. Mose 20,6)
… müssten beim Kauf Ihrer Kleider genau darauf achten, dass der Stoff nicht aus zwei verschiedenen Fäden gewebt ist. (3. Mose 19,19)
… müssten Ihren Sohn steinigen lassen, wenn er flucht. (3. Mose 24,16)
… müsste eine Frau nach der Geburt eines Jungen 1 Woche und nach der Geburt eines Mädchens 2 Wochen (!) zu Hause bleiben, weil sie „unrein“ ist. (3. Mose 12,5)
… wären als Frau während der Menstruation unrein – und alles was Sie berühren ebenfalls. (3. Mose 15,19)
… würden getötet werden, wenn Sie fremdgehen. (3. Mose 20,10)
… dürften nie mehr Muscheln oder Krabben essen. (3. Mose 11,10)
… würden ausgerottet werden, wenn Sie ein Blutwurst essen würden. (3. Mose 7,27)
Die Liste solcher alttestamentarischer Strafen und neutestamentarischer Drohungen könnte noch lange in diesem Sinne weitergeführt werden. Die christlichen Fundamentalisten jedenfalls fordern dasselbe wie die islamischen Fundamentalisten: den Gottesstaat und eine wörtliche Auslegu
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#125   methusalix †   02:17:11 | Donnerstag, 12. April 2007
@Benedikt
Benedikt: @ methusalix
Wir leben in einem freiheitlichen Staat. Ich kenne niemanden, der noch nie die Verschärfung irgendeines Paragraphen befürwortet hätte.
Was kann man also daraus ableiten? Nichts!
Fein! Dann kann man ja auch schliessen, dass man aus dem Gejammer der Kirchenoberen zum § 218 und zur eingetragenen Lebenspartnerschaft nichts ableiten kann. Die plärren einfach mal so aus Jux und Dollerei.
(für die Heirat einer protestantischen „Ketzerin“ benötigen Sie immer noch die Dispens seitens der Kirchenbeamten!)
Nee nicht wirklich. Nur wenn Sie sich der Kirche unterwerfen, wozu Sie niemand zwingt.
Na das hat meine Frau und meine Schwiegermutter aber ganz anders erlebt.
„„Vielleicht sollten dann die Kirchenherren um Mixa aufhören, Frauen als Rabenmütter zu bezeichnen““
Beleg?
Augen auf und Ohren auf, dann bekommen sogar Sie das mit.
„„Mixa agitiert als Lobbyist gegen Frauen.““
Quark. Er ist für die Frauen.
Nur weil er katholischer Bischof ist und Frauen zurück an den Herd schicken will? Das mit der „Wahlmöglichkeit“ ist doch nur ein windiges und vorgeschobenes Argument. Es wird doch gar nicht genug Betreuungsplätze geben, dass alle Frauen, die ausser Haus erwerbstätig sein müssen, auch für ihre Kinder einen bekommen. Ausserdem sehen die Frauen das ganz anders.
Sie sind wirklich ein Gerechter, tztz.
Wenn Sie das sagen, Benedikt;
aber ich habe bisher immer die konservativen Kirchenmänner mit Ihrer Attitüde „Wir haben immer Recht!“ für „Gerechte“ gehalten.
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#124   Benedikt   14:56:56 | Mittwoch, 11. April 2007
@ methusalix
Dann bin ich aber gespannt, ob Herr Mixa seinen Worten auch Taten folgen lässt.
Es gibt doch in Augsburg schon etliche kath. Kindertagesstätten. Beschäftigen Sie sich doch mal mit der Materie, dann müssten Sie nicht dauernd raten, was Mixa gemeint haben könnte.
wie ist das mit dem ständigen Geschrei von Meisner, Laun und Co nach Strafverschärfung beim § 218? Kein Machtanspruch?
Wir leben in einem freiheitlichen Staat. Ich kenne niemanden, der noch nie die Verschärfung irgendeines Paragraphen befürwortet hätte. Was kann man also daraus ableiten? Nichts!
(für die Heirat einer protestantischen „Ketzerin“ benötigen Sie immer noch die Dispens seitens der Kirchenbeamten!)
Nee nicht wirklich. Nur wenn Sie sich der Kirche unterwerfen, wozu Sie niemand zwingt.
Vielleicht sollten dann die Kirchenherren um Mixa aufhören, Frauen als Rabenmütter zu bezeichnen
Beleg?
Mixa agitiert als Lobbyist gegen Frauen.
Quark. Er ist für die Frauen. Wollen Sie, dass Frauen, die sich für die Selbsterziehung entscheiden in Zukunft als Schmarotzer dastehen. Wie das frz. Beispiel zeigt, kann dergleichen leicht das Resutat einer Politik sein, wie sie v.d. Leyen zur Zeit vertritt.
Ihre Vorgehensweise baut auf Ihrer persönlichen Einschätzung auf, dass die Kirche grundsätzlich gegen Frauen ist. Sobald sich also ein Bischof zu Belangen äußert, die Frauen betreffen, muss die Äußerung frauenfeindlich sein. Eine genauere Prüfung der Aussage ersparen Sie sich dabei. Sie sind wirklich ein Gerechter, tztz.
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#123   obelix †   14:18:28 | Mittwoch, 11. April 2007
@Benedikt Teil 2
Sie sehen, es besteht hier eine gewisse Diskrepanz zwischen dem Machtanspruch der heiligen Mutter Kirche (für die Heirat einer protestantischen „Ketzerin“ benötigen Sie immer noch die Dispens seitens der Kirchenbeamten!) und dem Machtanspruch des Staates. Noch heftiger ist der Machtanspruch der Kirche, wenn Sie das Unglück haben sollten, das gleiche Geschlecht zu lieben. Da wird dann steif und fest behauptet, dass diese Liebe „Sünde“ sei.
Sie haben wohl die Staatslehren der letzten 150 Jahre verschlafen.
Nein, Sie setzten den Machtanspruch des Staates mit dem der Kirche gleich und das ist falsch!
„„Na da ist Mixa aber völlig anderer Meinung. Der will, indem er mehr Kinderbetreuungsplätze verhindert, die Frauen zurück in die Küche zwingen.““
Sie haben offenbar gar keine Ahnung, worum es da überhaupt geht: Um echte Wahlfreiheit… Man soll wählen können.
Vielleicht sollten dann die Kirchenherren um Mixa aufhören, Frauen als Rabenmütter zu bezeichnen, wenn diese es sich nicht leisten können, ihre Kinder selbst ganztägig und rund um die Uhr zu betreuen.
Vielleicht könnte Herr Mixa mal den Arbeitgebern milde daran erinnern, dass diese auch eine Pflicht gegenüber der Gesellschaft haben.
Im übrigen hat Mixa keinerlei Kompetenz, … Diese Agitation ist in höchstem Maße lächerlich.
Mixa agitiert als Lobbyist gegen Frauen. Er hat sich aufs Eis begeben, jetzt ist das Gechrei gross, da es nicht trägt.
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#122   methusalix †   14:14:50 | Mittwoch, 11. April 2007
@Benedikt Teil 1
Benedikt: @ Methusalix
Dort wird dieser Machtanspruch sehr genau beschrieben, indem die Forderungen der Kirche an die Menschen bis ins intimste Detail …
Werter Methusalix, ein Machtanspruch zeichnet sich nicht durch Forderungen aus, sondern durch konkrete Handlungen.
Dann bin ich aber gespannt, ob Herr Mixa seinen Worten auch Taten folgen lässt. Wenn dies alles so harmlos ist, wie Sie es hinstellen. Und bezüglich Forderungen, die keine sein sollen: wie ist das mit dem ständigen Geschrei von Meisner, Laun und Co nach Strafverschärfung beim § 218? Kein Machtanspruch? Das Verlangen unserer homosexuellen Geschwister nach Erlaubnis gleichgeschlechtlicher Verbindungen, wird jedenfalls von den Kirchenvertretern als deren Machtanspruch gewertet.
„„Die jedoch demokratisch legitimiert und vor allem kontrolliert ist.““
Was ändert das nochmal genau am Machtanspruch? Ist Machterlangung über alle Bereiche des Lebens legitim, wenn er nur demokratisch legitimiert und kontrolliert ist?
Also wenn der Dorfpolizist zu Ihnen kommt und über Ihr Intimleben nicht nur Bescheid wissen will, sondern Ihnen auch befehlen will, wie Sie Ihre Frau zu Lieben haben, ja ob Sie diese überhaupt lieben dürfen, dann geht dieser Machtanspruch eindeutig zu weit. Ich empfehle Ihnen dringend, den Dorfpolizisten aus Ihrem Anwesen zu werfen.
Wenn Sie dagegen auf der Autobahn einer roten Kelle mit der Aufschrift POLIZEI ansichtig werden, sollten Sie tunlichst den Anweisungen des Schwenkers Folge leisten.
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#121   Benedikt   12:03:46 | Mittwoch, 11. April 2007
@ Methusalix
Dort wird dieser Machtanspruch sehr genau beschrieben, indem die Forderungen der Kirche an die Menschen bis ins intimste Detail ihres Lebens dargelegt wird.
Werter Methusalix, ein Machtanspruch zeichnet sich nicht durch Forderungen aus, sondern durch konkrete Handlungen. Und da niemand zur Einhaltung des Syllabus oder Humanae vitae gezwungen werden kann, ist dies kein größerer Machtanspruch, als wenn die Hotelkette Kempinski von ihren Mitarbeiter gepflegtes Auftreten in der Öffentlichkeit verlangt.
Die jedoch demokratisch legitimiert und vor allem kontrolliert ist.
Was ändert das nochmal genau am Machtanspruch? Ist Machterlangung über alle Bereiche des Lebens legitim, wenn er nur demokratisch legitimiert und kontrolliert ist? Sie haben wohl die Staatslehren der letzten 150 Jahre verschlafen.
Na da ist Mixa aber völlig anderer Meinung. Der will, indem er mehr Kinderbetreuungsplätze verhindert, die Frauen zurück in die Küche zwingen.
Sie haben offenbar gar keine Ahnung, worum es da überhaupt geht: Um echte Wahlfreiheit. Während hier als Rabenmutter gilt, wer die Kinder zur Krippe gibt, gilt in Frankreich als Schmarotzer, wer die Kinder lieber selbst erziehen will. Solches in Deutschland zu verhindern, ist wohl legitim. Man soll wählen können. Im übrigen hat Mixa keinerlei Kompetenz, den Gesetzgeber an irgendetwas zu hindern. Je nach Belieben tun Sie hier so, als hätten Bischöfe staatl. Macht inne. Diese Agitation ist in höchstem Maße lächerlich.
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#120   methusalix †   11:44:13 | Mittwoch, 11. April 2007
@Benedikt
Benedikt: @ Methusalix
Wir sprechen über absoluten Machtanspruch ohne demokratische Legitimation und …
Ein solcher Machtanspruch existiert in der kath. Kirche nicht
Nein? Dann sollten Sie (spätestens) beim Syllabus errorum anfangen zu lesen und bei Humanae Vitae nicht aufhören. Dort wird dieser Machtanspruch sehr genau beschrieben, indem die Forderungen der Kirche an die Menschen bis ins intimste Detail ihres Lebens dargelegt wird.
und es gibt auch keinerlei Mittel, mit denen er durchgesetzt werden könnte
Na Gott sei Dank aber auch. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie so was ausschauen könnte.
ganz im Gegenteil zu den Möglichkeiten, die eine Exekutive hätte.
Die jedoch demokratisch legitimiert und vor allem kontrolliert ist.
Von denen wollte mir noch niemand vorschreiben, …
Unfug. Niemand zwingt Sie, niemand kann Sie zwingen, …
Na da ist Mixa aber völlig anderer Meinung. Der will, indem er mehr Kinderbetreuungsplätze verhindert, die Frauen zurück in die Küche zwingen. Und so wie er sich aufführt, setzt er alles dran, sein Ziel auch zu erreichen. Für nix und wieder nix macht der doch nicht so einen Aufstand.
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#119   Benedikt   01:15:54 | Mittwoch, 11. April 2007
@ Methusalix
Wir sprechen über absoluten Machtanspruch ohne demokratische Legitimation und Kontrolle, wie er in der (…) Kirche zementiert ist
Ein solcher Machtanspruch existiert in der kath. Kirche nicht und es gibt auch keinerlei Mittel, mit denen er durchgesetzt werden könnte – ganz im Gegenteil zu den Möglichkeiten, die eine Exekutive hätte.
Von denen wollte mir noch niemand vorschreiben, mit wem ich wann ins Bett gehen darf und was wir dort tun dürfen, oder was wir nicht tun dürfen. Das ist absoluter Machtnaspruch. Ihr Leben bis in die intimsten Details zu bestimmen
Unfug. Niemand zwingt Sie, niemand kann Sie zwingen, darin liegt hier der gravierende Unterschied. Jeder Mensch unterwirft sich gewissen Dingen, solange er dies freiwillig tut, kann man nicht behaupten, dass daraus ein absoluter Machtanspruch dessen, dem man sich unterwirft ableitbar ist.
Und machen Sie jetzt nicht wieder Ausflüchte in die Vergangenheit. Das ändert nichts darin, dass es blühender Blödsinn ist, was Sie hier behaupten.
Entweder, Sie gehören einer Religion an, dann beugen Sie sich einer Lehre, oder Sie lassen es eben. Einer Religion angehören zu wollen, dann aber weder deren Glaubensaussagen, Weltanschauung oder moralischen Codizes zu folgen und sich sogar noch über das Vorhandensein solcher Dinge zu beklagen, ist, als würden Sie sich nach dem Abschluss eines Arbeitsvertrages über die Pflicht zum Erscheinen an der Arbeitsstätte beschweren – als unangemessenen Eingriff in die pers. Selbstbestimmung.
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#118   methusalix †   01:09:46 | Mittwoch, 11. April 2007
Wenn Sie damit die auf der Evolutionsbiologie basierenden Ergebnisse meinen, sollten Sie beizeiten
VirFortis: mancroist doch gut oder ?
es gibt auch allerhand zu tun den müll der letzten 30 jahre zu beseitigen !
anfangen, Ihre Nachkommenschaft auf eine hohe Kindersterblichkeit, auf Pandemien und ein allgemein elendes Leben einzuschwören.
Aber das ist es ja wahrscheinlich, was die katholischen Taliban wollen. Leben in Not und Elend, weil das ja angeblich beten lehrt.
Da bin ich mir nicht so sicher, aber was natürlich passieren kann, ist dass die Menschen Predigern einfacher Lösungen nachlaufen werden. Dann hoffen die Fundis, wieder eine Scheibe der Macht zu ergattern. Um den Preis der Gesundheit unserer Kinder und unserer Zukunft.
Ach ja, noch etwas. Die Macht der Zukunft ist dann natrülich nicht der Katholizismus, schon gar nicht der der katholischen Taliban, sondern der Kommunismus. Der aus China. Dann geht es uns nämlich so, wie den Muslimen, seit bei denen die Mullahs die Macht übernommen haben. Vorher waren die Völker Arabiens Top-Wissenschaftler. Fast alle wissenschaftlichen Erkenntnisse, die im Mittlealter bei uns gelehrt wurden, waren arabischen Ursprungs.
Dann kam bei uns die Aufklärung und bei den Muslimen die Mullahs und alles hat sich gewendet.
Wenn jetzt unsere Mullahs die Macht bekommen, unsere Lehrpläne zu bestimmen, werden wir die Muslime der nächsten Jahrhunderte sein und die Chinesen mit ihrem Kommunismus die Herrscher der Welt.
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#117   obelix †   00:32:03 | Mittwoch, 11. April 2007
@C. Hüller
Christian Hüller: @ Methusalix
Letzte Anmerkungen, weil es so reizvoll war:
>>… und erwarten dass ihm gehorcht wird. Dazu bedarf es demokratischer Legitimation und demokratischer Kontrolle der Macht.<<
Anspruch und Wirklichkeit…
Spätestens wenn Sie an der Autobahn kontrolliert werden, werden Sie merken, wo auch Ihre Freiheit endet und Sie beginnen, zu gehorchen …
Wir sprechen über absoluten Machtanspruch ohne demokratische Legitimation und Kontrolle, wie er in der römisch-katholischen Kirche zementiert ist und Sie behaupten die rote Kelle eines Autobahnpolizisten, der besoffene Raser aus dem Verkehr zieht, würde so einen Machtanspruch verkörpern?
Wechseln Sie Ihren Therapeuten. Der bisherige hat Ihre Paranoia nicht im Griff. Die ist ja schlimmer als bei Torquemada.
>>Der Absolutismus ist tot, …<<
Wow, Sie kennen wohl nicht die Exekutive als unmittelbar Beteiligter.
Also ich hatte, beruflich bedingt schon viel Kontakt zur Exekutive. Von denen wollte mir noch niemand vorschreiben, mit wem ich wann ins Bett gehen darf und was wir dort tun dürfen, oder was wir nicht tun dürfen. Das ist absoluter Machtnaspruch. Ihr Leben bis in die intimsten Details zu bestimmen und nicht eine rote Polizeikelle auf der Autobahn.
Träumen Sie weiter! Wachen Sie auf!
Ihr Erfahrungsmangel führt hier zu eklatanten Fehlurteilen.
So ist das mit Ihrem Wahn.
Nehmen Sie endlich ihre Psychopharmaka regelmässig! Dann lässt auch der Verfolgungswahn durch rote Polizeikellen nach.
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#116   VirFortis   18:54:18 | Montag, 9. April 2007
mancro
ist doch gut oder ?
es gibt auch allerhand zu tun den müll der letzten 30 jahre zu beseitigen !
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#115   20mancro5 †   18:47:57 | Montag, 9. April 2007
Mal was zum Thema Gottesstaat von Bruder Theo
Das Leben als Fundamentalist
Fundamentalisten nehmen alle Texte der Bibel wörtlich, halten sie für von Gott gegeben, irrtumsfrei und unveränderlich. Ihre Anhängerschaft wird immer größer und sie wird vor allem beharrlicher und aggressiver.
Die Speerspitze aller Fundamenta- listen sind die Kreationisten, die Bibeltexte so wörtlich nehmen, dass sie sogar die Evolutionslehre für eine Irrelehre halten. Nach ihrer Ansicht wurden Welt und Universum in sechs Tagen erschaffen.
In den USA sind die fundamen- talistischen Kirchen so stark, dass sie das öffentliche Denken, die Politik und sogar den Wahlkampf beeinflussen. In 31 Bundesstaaten gibt es juristische und politische Bemühungen gegen die Darstellung der Evolutionslehre von Charles Darwin an Schulen. In Kansas dürfen Evolution und Urknalltheorie nicht in staatlichen Leistungsfächern abgefragt werden. Der Einfluss der fundamentalistischen Lehre ist allgegenwärtig.
Danach gilt die Sintflut als historische Tatsache, fingen am vierten Schöpfungstag alle Sterne im Universum auf einen Schlag zu leuchten an, wurde Methusalem tatsächlich 969 Jahre alt, haben sich alle Gebirge erst nach der Sintflut in kürzester Zeit aufgerichtet und nahm Noah aus Platzgründen keine Saurier, sondern nur dessen Eier auf die Arche. Dies sind nur ein paar wenige Kostproben aus den Lehrbüchern bibeltreuer Christen.
Nach einer Gallup-Umfrage glauben tatsächlich 45 Prozent der Amerikaner, Gott habe die Erde vor 10’000 Jahren erschaffen und fast zwei Dritte…
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#114   Christian Hüller   12:51:06 | Montag, 9. April 2007
@ Methusalix
Letzte Anmerkungen, weil es so reizvoll war:
>>In dem Staat, in dem ich lebe, kann niemand einfach hergehen, etwas befehlen und erwarten dass ihm gehorcht wird. Dazu bedarf es demokratischer Legitimation und demokratischer Kontrolle der Macht.<<
Anspruch und Wirklichkeit…
Spätestens wenn Sie an der Autobahn kontrolliert werden, werden Sie merken, wo auch Ihre Freiheit endet und Sie beginnen, zu gehorchen …
>>Der Absolutismus ist tot, nur in der kath. Kirche nicht.<<
Wow, Sie kennen wohl nicht die Exekutive als unmittelbar Beteiligter.
Träumen Sie weiter!
Ihr Erfahrungsmangel führt hier zu eklatanten Fehlurteilen.
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#113   Bruder Theophil   10:42:04 | Samstag, 7. April 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Lukas 23, 50-56
Damals gehörte zu den Mitgliedern des Hohen Rates ein Mann namens Josef, der aus der jüdischen Stadt Arimathäa stammte. Er wartete auf das Reich Gottes und hatte dem, was die anderen beschlossen und taten, nicht zugestimmt, weil er gut und gerecht war. Er ging zu Pilatus und bat um den Leichnam Jesu.
Und er nahm ihn vom Kreuz, hüllte ihn in ein Leinentuch und legte ihn in ein Felsengrab, in dem noch niemand bestattet worden war. Das war am Rüsttag, kurz bevor der Sabbat anbrach. Die Frauen, die mit Jesus aus Galiläa gekommen waren, gaben ihm das Geleit und sahen zu, wie der Leichnam in das Grab gelegt wurde. Dann kehrten sie heim und bereiteten wohlriechende Öle und Salben zu. Am Sabbat aber hielten sie die vom Gesetz vorgeschriebene Ruhe ein.
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#112   OnanIV   19:55:02 | Freitag, 6. April 2007
5zeichen
Wir brauchen endlich Demonstrationen für den Heimatschutz, für den Kinderschutz, gegen Pornographie und für die schützenden Gebote Gottes.
und gegen den islam wird hier gewettert…
kehrt vor eurer eigenen tür…
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#111   Christian Hüller   15:08:59 | Freitag, 6. April 2007
@ Methusalix
Natürlich ist auch die kath. Kirche nicht in dem Sinne unveränderlich, dass sie nicht auf Veränderungen reagieren würde.
Was Sie da sagen, ist Humbug – und das wissen Sie auch.
Aber sie hat im Hinblick auf die Bewahrung der Lehre wohl eine größere Standfestigkeit bewiesen als die meisten anderen Christengemeinschaften.
Dazu dürfen Sie ihr ausnahmsweise einmal gratulieren (was Sie natürlich niemals tun werden) und sich überlegen, woran das wohl liegen mag; und bitte kommen Sie mir jetzt nicht mit der Jungfrauengeburt …
Zum Glück sind Sie nicht der Papst, sonst würden die Katholiken heute wohl alle an den Hl. Methusalix und die unbefleckte Kondomia glauben.
Aber keine Sorge: Zum Papst wird nicht jeder, also tief durchatmen.
Gar nicht auszudenken wäre das, wenn SIE die Kontrolle hätten…
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#110   methusalix †   23:37:59 | Donnerstag, 5. April 2007
@C. Hüller Teil 2
Veränderung kann gut sein oder schlecht. Tatsache ist, dass Veränderung da ist und wir mit ihr leben müssen. Sie können weder den Staat, noch die Kirche heute so betrachten wie im Mittelalter oder auch noch zu Zeiten Leo XIII. Wenn die Kirche nicht auf die Veränderungen reagiert, hat sie nix zu lachen. So wie seit dem zweiten Vaticanum, als die Nachfolger Johannes einen konservativen roll-back versuchten. Das ging in die Hose und das ist der Stand der Dinge.
… darüber, dass die Kollegialität der Bischöfe in der kath. Kirche selbstverständlich gegeben ist.
Na wunderbar! Dann sind die Herren ja auf dem richtigen Weg der Brüderlichkeit! Oh, pardon, ich vergass, das ist ja seit dem 14. Juli 1789 ein Unwort in der Kirche, neben Freiheit und Gleichheit.
…, das auf möglichst viel Mitbestimmung und (Pseudo?)kontrolle ausgerichtet ist:
Mit Verlaub, wenn es in einer Kirche Kontrolle gibt, dann doch in unserer römisch-katholischen. Und zwar Kontrolle von oben. Sie erinnern sich? Primat des Papstes.
„Kirche der Funktionäre“ nennt man das mit böser Zunge.
Ich nenne das Kirchenbeamten und Beamtenkirche. Wobei eine derartig grosse Einheit auch Verwaltung benötigt. Sie sollte aber in der Kirche Gottes nicht an allererster Stelle stehen.
… eben dieses nicht zu verabsolutieren und als der Weisheit letzter Schluss zu präsentieren.
Stimme ich zu!
Andere fahren anders, und sie fahren auch…
Richtig! Aber nur auf die römisch-katholische Art kommen sie ans Ziel, sagt der Papst.
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#109   obelix †   23:31:29 | Donnerstag, 5. April 2007
@C. Hüller, Teil 1
Christian Hüller: @ Methusalix
Lieber Methu…
Sie sind schon anstrengend.
Na das ist aber ein Kompliment. Danke!
… , alles wie gewohnt eben…
Das ist doch die Würze einer Diskussion. Sie betonen auch was Ihnen wichtig ist (Sünde und Strafe z. B.) und lassen links liegen, was Ihnen suspekt ist, wie die Betonung der Liebe und der Freiheit. (nur Beispiele, jetzt OT)
Kurzum ist Ihre These: der demokratische Staat ist heute gut – die kath. Kirche ist schlecht, absolutistisch und unfähig zu Veränderung, weil Veränderung für Sie offenbar ein Selbstzweck ist
Nein, das muss ich korrigieren. Der Staat ist weder gut noch schlecht, weil WIR ALLE der Staat sind. Also kann der Staat nur so gut sein, wie wir. Da aber unser Staat, an den Kriterien gemessen, die für ein zivilisiertes Zusammenleben von Menschen und Völkern gelten, seit seiner Gründung sehr erfolgreich war, ist es ein guter Staat.
Die Kirche kann gar nicht schlecht sein, weil sie ein ebenso abstraktes Gebilde ist wie der Staat. Sie besteht aus ihren jeweiligen Mitgliedern. Wenn die sich daneben benehmen, steht sie schlecht da. Da sie hierarchisch verfasst ist, multiplizieren sich die Fehler der Kirchenleitung ins extreme. Deswegen behaupten manche „die Kirche“ ist schlecht. Meiner Ansicht nach war sie schlecht, wenn sie sich von ihrem Auftrag, Menschenfischer zu sein, zu weit entfernt hat, oder die Menschenfischerei, was leider oft genug der Fall war, mit Gewalt betrieben hat.
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#108   DocRöntgen   00:41:11 | Donnerstag, 5. April 2007
Mensch Theo, Sie hatten doch gesagt, dass Sie mich…
…fortan ignorieren möchten?! Ich wäre Ihnen verbunden, wenn Sie sich daran hielten! oder aber es gelingt Ihnen, Ihren Worten etwas Brauchbares anzuheften. Wenigstens einen Unterhaltungswert. Aber nur schreiben, um des Schreibens Willen, ist öde. Auch, wenn Sie ständig Abwechslung von Unternehmensberatung, Frau und Kind brauchen.
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#107   Christian Hüller   22:21:45 | Mittwoch, 4. April 2007
@ Methusalix
Lieber Methu…
Sie sind schon anstrengend.
Teilweise bestätigen Sie, was ich selbst schon sagte, teilweise verdrehen Sie es, wie gewohnt, teilweise lassen Sie wichtige Aussagen weg, alles wie gewohnt eben…
Kurzum ist Ihre These: der demokratische Staat ist heute gut – die kath. Kirche ist schlecht, absolutistisch und unfähig zu Veränderung, weil Veränderung für Sie offenbar ein Selbstzweck ist.
Dabei gehen Sie auch mal kurz über Fakten hinweg, wie gewohnt eben, z.B. darüber, dass die Kollegialität der Bischöfe in der kath. Kirche selbstverständlich gegeben ist.
Ihnen schwebt insgesamt ein eher protest. Kirchenbild vor, das auf möglichst viel Mitbestimmung und (Pseudo?)kontrolle ausgerichtet ist:
„Kirche der Funktionäre“ nennt man das mit böser Zunge.
Akzeptiere ich, aber achten Sie halt bitte darauf, eben dieses nicht zu verabsolutieren und als der Weisheit letzter Schluss zu präsentieren.
Andere fahren anders, und sie fahren auch…
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#106   Bruder Theophil   21:10:59 | Mittwoch, 4. April 2007
@ Doc
Diese schwache Retourkutsche werte ich als „Rache“ eines leicht gekränkten Fundis,
Man kann sich gar nicht an Ihnen rächen. An was denn ? An welcher Substanz ? Lächerlich.
Allein schon meiner kleinen Tochter zuliebe würde ich keinen Clown runtermachen. Glück gehabt, Doc.
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#105   Jörg Guttenberger, Köln   20:50:18 | Mittwoch, 4. April 2007
Methusalix: konservative Fundamentalisten
dürfte es kaum geben, da letztlich wirklichkeitsfremd. Der Konservative weiß, daß sich Entwicklung und damit auch Geschichte immer im Spannungsfeld von Tradition und Innovation abspielt. Beides gehört zusammen, wie die beiden Themen eines symphonischen Satzes. Nur Reaktioäre und Progressve wissen das in ihrer Einseitigkeit nicht und sind daher für Ideologien wie z. B. Fundamentalismus offen.
Liebe setzt Freiheit voraus. Gerade deswegen hat sich Gott einer wissenschaftlich zwingenden Beweisführung verschlossen, zu der er in seiner Allmacht ganz sicher befähigt ist. Da Gott Liebe ist, will er in Liebe erkannt werden, und wer Ihn in Liebe erkent, erkennt Ihn auch in der Wissenschaft und im gesamten Kosmos.
„Selbst wenn ich meinen Leib zum Verbrennen hingäbe, hätte aber die Liebe nicht, so wäre es nichts“, lesen wir bei Paulus.
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#104   methusalix †   20:00:28 | Mittwoch, 4. April 2007
@Vogelsberger (ein böse genügt!) @Nachtlaterne Religion ist NICHT Gott!
Vogelsberger: @ DocRöntgen
Applaus: Sie haben den normalen polemischen Rundumschlag gegegen die böse böse böse Kirche gemacht.
Wenn Sie in der Kirchengeschichte nicht gänzlich unbelesen sind, sollten Sie wissen, dass, zumindest für die Vergangenheit, ein einzelnes „böse“ in vielen Fällen durchaus angezeigt ist.
– aber mal ehrlich ich empfinde sie als Deutschen sowieso von vorneherein als rechtsradikal und judenfeindlich (ich hoffe sie verstehen).
Haben Sie etwa noch das braune Brett vorm Kopf? Seit spätestens 1968 sollten Sie es abmontiert haben. Da haben die Leute nämlich mit der verlogenen und verkommenen Adenauer-Republik aufgeräumt.
Nachtlaterne: man kann nur noch gratulieren!
gott hat also in der politik nichts zu suchen. dann wundert mich gar nichts mehr.
Das ist auch kein Wunder! Sie setzen Gott mit Religion gleich. Dabei gab es Gott schon ein paar Donnerstage vor allen Religionen, vor allem lange lange vor der römisch-katholischen.
natürlich müssen die schützenden gebote gottes auch in der politik respektiert werden.
Aber ja! Das wird auch so gehandhabt. Das Gebot des Dekalogs „Du sollst nicht morden!“ findet im §§ 211 ff StGB seinen Niederschlag.
Auch einige andere Gebote finden Sie im StGB. Also lügen Sie bitte hier nicht rum und behaupten alle Gottes Gebote werden in unserer Gesellschaft missachtet.
Dass Spezialanweisungen nicht im StGB sind, kann Ihnen doch nur recht sein. Oder würden Sie gerne auf einen saftigen Schweinebraten mit einem Bier verzichten?
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#103   DocRöntgen   19:31:42 | Mittwoch, 4. April 2007
@Vogelsberger
Diese schwache Retourkutsche werte ich als „Rache“ eines leicht gekränkten Fundis, der mit den erhobenen Vorwürfen
nicht umgehen kann. „Polemik“, werter Herr, ist bereits durch diese Seite besetzt. Da muß ich nichts hinzufügen.
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#102   Nachtlaterne   19:30:42 | Mittwoch, 4. April 2007
man kann nur noch gratulieren!
gott hat also in der politik nichts zu suchen. dann wundert mich gar nichts mehr. was für eine anmaßung gott selber solche grenzen zu setzen und in diesem zusammenhang noch von natürlichkeit zu sprechen. natürlich müssen die schützenden gebote gottes auch in der politik respektiert werden. wenn sie nämlich nicht respektiert werden – und sie werden nicht respektiert!! – was dann? wie kann man diesem zeitgeist nur so sehr auf den leim gehen, der gott rausschmeißt und sich selber drinnen läßt. man kann nur noch gratulieren!
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#101   Vogelsberger   19:22:16 | Mittwoch, 4. April 2007
@ DocRöntgen
Applaus: Sie haben den normalen polemischen Rundumschlag gegegen die böse böse böse Kirche gemacht.
Also vielleicht sollte man wissen ,dass die Kirche bisweilen nicht vorhat, den deutschen Staat in eine Theokratie umzubauen (falls sie wissen was das ist) und es auch in Zukunft nicht plant.
Des weiteren verurteilen wir niemanden zum Glauben, wir, bessere gesagt Jesus, bietet es an. Niemand muss!
Das es natürlich in der Geschichte sehr lange anders aussah
ist wohl nicht zu leugnen – aber mal ehrlich ich empfinde sie als Deutschen sowieso von vorneherein als rechtsradikal und judenfeindlich (ich hoffe sie verstehen).
Und die restlichen schlecht ausgearbeiteten Argumente
ignoriere Ich.
Wenn sie schon sauer sind, dann übertragen sie das bitte besser verständlich und beziehen sich bitte besser auf den Text – sonst kann man sie ja nicht ernstnehmen.
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#100   DocRöntgen   19:03:30 | Mittwoch, 4. April 2007
Ethik und Moral: Die Diskussion lohnt. Ein Zwangskorsett nach rk Ideologie allerdings nicht
Und wer (wie Nachtlaterne, der sich hier eher als „kleines Licht“ empfiehlt) äußert…
(…)die schuld derer die diese krankheit mit analverkehr und so weiter in die welt gesetzt haben(…)
…muß sich nicht wundern, dass ein Belächeln die Antwort ist. Allzu dumm und platt sollte Argumentation nicht aufgebaut sein.
Natürlich lohnt eine Besinnung auf Werte jenseits von Kommerz und Konsum. Aber die Kirche hat in der Vergangenheit bewiesen, dass sie nicht in der Lage ist,
einen Staat zu ersetzen. Sicher: Wer die These vertritt, als Sünder auf die Welt gekommen zu sein und in ewiger Bringschuld steht zu allem, was in der Bibel steht „Ja“ und „Amen“ zu sagen, mag sich mit dem Gedanken einer Kirche als Weltordnung anfreunden. Alle anderen, die sich mit der Geschichte auseinandersetzen, wissen, dass dies nicht funktioniert. Es bleibt dabei: Eine Verfassung, die allen gerecht wird, gibt es nicht. Aber unsere Demokratie ist das kleinste Übel. Und wenn eine kleine Minderheit meint, sie müsse über das vermeintliche (!) Wohl der Menschheit entscheiden, beweist das, dass dort ein Wunsch nach Diktatur besteht. So geht’s schon mal nicht.
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#99   obelix †   18:33:13 | Mittwoch, 4. April 2007
@C. Hüller Teil 3 @nachtlaterne @matt
Sie sind mit Ihren Forderungen ganz einfach im falschen Boot.
Da bin ich mir sicher. Aber nicht aus Ihren Gründen heraus.
Anerkennen Sie endlich, dass staatliche und kirchliche Macht prinzipiell anders ticken und begründet sind…
Nein. Staatliche Macht war früher genauso gestrickt, wie kirchliche Macht bis heute. Der Absolutismus ist tot; nur in der Kirche nicht.
Nachtlaterne: wasbesseres…
… was besseres als die demokratie ham wir nun mal nicht. das legitimiert natürlich alles!
Da haben Sie einiges nicht begriffen, was Demokratie ausmacht, Nachtlaterne. Demokratie legitimiert sich nicht von „Gottes Gnaden“, sondern aus Machtkontrolle durch Gewaltenteilung, aus allgemeinen Wahlen und anderen, in der Kirche ungeliebten, Dingen. Aber sicher nicht aus dem Spruch: „Weil wir nichts besseres haben!“
matt: es müsste heissen: was kanns noch schlechteres geben als demok?
was gibt es schlimmeres als wenn die Willkür des Volkes regiert?
Wenn die Willkür der Kirchenfürsten regiert, matt. In der Geschichte haben wir das erlebt und wollen das ganz bestimmt nicht wiederhaben!
Deshalb ist die Idee eines autoritären Christenstaates mit der römischen Kirche als Staatskirche … für mich das einzig vorstellbare und legitime Staatswesen.
Sie Ärmster! Das werden Sie ganz bestimmt nicht auf Dauer wieder bekommen. Oder glauben Sie im Ernst, sie könnten den europäischen Völkern, nach dem Untergang des Kommunismus, gleich wieder einen Gottesstaat nach iranischem Vorbild aufzwingen? NEIN!
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#98   methusalix †   18:26:55 | Mittwoch, 4. April 2007
@C. Hüller Teil 2
Während aber der Staat fortan neue Gesetze braucht, um der Lebenswirklichkeit gerecht zu werden, soll das Evangelium Jesu Christi eben gerade unverändert verkündigt werden; dies ist Auftrag der Kirche nach der Schrift; daran muss sie sich vorrangig messen lassen. Hier auf demokratischen Strukturen zu insistieren, geht an diesem Grundauftrag vorbei.
Wurde das Evangelium Christi die letzten zweitausend Jahre wirklich völlig unverändert verkündigt?
Das halte ich für katholisches Wunschdenken. Ausserdem ist die Verkündigung keineswegs an hierarchische Strukturen gebunden. Es ist halt für die Kleriker bequemer, als ein kollegialer Führungsstil. Das ist aber auch schon alles.
Weiterhin gilt: Tätige Nächstenliebe werden sie niemals demokratisch „herbeiführen“ lassen können.
Wenn Sie Nächstenliebe befehlen müssen, ist es mit ihr nicht allzu weit her.
Freiwilligkeit, wie in der Demokratie, kommt da dem Grundgedanken von Liebe doch ein klein wenig näher als Befehl und Gehorsam.
Überhaupt kann wahrscheinlich nur ein konservativer Fundamentalist im Zusammenhang mit Liebe, gleich welcher Art, an Befehl und Gehorsam denken.
… ergibt sich für Katholiken ebenfalls aus der Schrift, und die ist Norm der Kirche, …
Jesus hat deutlich mehr über über Nächstenliebe, als über Jurisdiktion gesprochen.
Dass es hier keine Veränderungen geben DARF, glaube ich Ihnen einfach nicht. Andererseits ist klar, dass die Kleriker keine Veränderungen WOLLEN. Einfach weils bequem ist zu befehlen.
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#97   obelix †   18:20:38 | Mittwoch, 4. April 2007
@C. Hüller Teil 1
Sie wollen es einfach nicht glauben: Dass man als Mann und Frau ohne Partner leben kann und trotzdem meint, von der Materie etwas zu verstehen.
Das ist mir vollkommen wurscht. Nur sollte man sich dann bitte nicht in Fragen von Liebe und Sexualität als DER Experte aufspielen. Ist einfach unglaubwürdig, wenn nur MEINT etwas zu verstehen.
… für ihr utilitaristisch verkürztes, hedonistisches Partnerschaftsverständnis nichts übrig hat.
Nein. Allerdings hat das, was die katholische Kirche von Liebe und Ehe zu verstehen glaubt, nichts mit gelebter Liebe, oder gar Ehe zu tun.
Geben Sie es zu: Ich weiß, wie Sie ticken, machen Sie mir da nichts vor.
Wie nett.
Trotzdem immer wieder eine wirklich herausfordernde Konversation mit Ihnen.
Das freut mich.
Christian Hüller: @ Obelix.
… als werde in der kath. Kirche einfach nur befohlen und dann ausgeführt.
Wie blind wollen Sie eigentlich bleiben, Herr Hüller? Schon mal was vom Primat des Papstes gehört?
So etwas ist doch eher typisch für den Staat…
Anscheinend leben wir in verschiedenen Staaten. In dem Staat, in dem ich lebe, kann niemand einfach hergehen, etwas befehlen und erwarten dass ihm gehorcht wird. Dazu bedarf es demokratischer Legitimation und demokratischer Kontrolle der Macht.
Wahrheit setzt sich durch, oder eben auch nicht; jedenfalls hat beides seine Folgen.
Wahrheit muss vor allem glaubwürdig sein und geglaubt werden.
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#96   Jörg Guttenberger, Köln   17:50:45 | Mittwoch, 4. April 2007
Genovefa: Werte
Auf was beruht eine Rechtsordnung nach Ihrer Meinung, wenn nicht auf Werten?
Wertvorstellungen sind die Vorstellungen, die wir von Werten haben, beruhen also ebenfalls auf Werten!
Natürlich ist im Grundgesetz nicht von Werten die Rede, sie werden vielmehr vorausgesetzt.
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#95   Lord Werther   11:32:09 | Mittwoch, 4. April 2007
Brenner?
Ist das nicht der Vogel, der damals gegen die U-Comix und Grow gewettert hat?
Grow hatte auf einmal größere Umsätze und U-Comix wurde eingestellt. ;-( Was für ein Idiot…
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#94   Bruder Theophil   10:37:11 | Mittwoch, 4. April 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Matthäus 26, 14-25
In jener Zeit ging einer der Zwölf namens Judas Iskariot zu den Hohenpriestern und sagte: Was wollt ihr mir geben, wenn ich euch Jesus ausliefere? Und sie zahlten ihm dreißig Silberstücke. Von da an suchte er nach einer Gelegenheit, ihn auszuliefern.
Am ersten Tag des Festes der Ungesäuerten Brote gingen die Jünger zu Jesus und fragten: Wo sollen wir das Paschamahl für dich vorbereiten?
Er antwortete: Geht in die Stadt zu dem und dem und sagt zu ihm: Der Meister lässt dir sagen: Meine Zeit ist da; bei dir will ich mit meinen Jüngern das Paschamahl feiern. Die Jünger taten, was Jesus ihnen aufgetragen hatte, und bereiteten das Paschamahl vor.
Als es Abend wurde, begab er sich mit den zwölf Jüngern zu Tisch.
Und während sie aßen, sprach er: Amen, ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten und ausliefern.
Da waren sie sehr betroffen und einer nach dem andern fragte ihn: Bin ich es etwa, Herr?
Er antwortete: Der, der die Hand mit mir in die Schüssel getaucht hat, wird mich verraten.
Der Menschensohn muss zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift über ihn sagt. Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird. Für ihn wäre es besser, wenn er nie geboren wäre.
Da fragte Judas, der ihn verriet: Bin ich es etwa, Rabbi? Jesus sagte zu ihm: Du sagst es.
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#93   Nachtlaterne   10:25:38 | Mittwoch, 4. April 2007
mein reich ist nicht von dieser welt
ja, christus sagte, dass sein reich nicht vojmn dieser welt sei aber damit hat er doch nicht gesagt, dass seine schützenden gebote in dieser welt nichts verloren haben und auch nichts in der politik.
lest doch mal die bibel! wir reden über die bibel, aber lesen tun wir sie offensichtlich nicht.
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#92   matt   09:56:14 | Mittwoch, 4. April 2007
@Sirilo
sagen Sie das den Kaisern die durch Gottes Gnade eingesetzt waren. Es war auch nicht länger „diese Welt“, von der Jesus damals gesprochen hatte, und die er aber auch nicht in der Form geringschätzig hätte abtun müssen. Es war nun eine Welt, in der das Christentum zu seiner geistigen Entfaltung kam und dafür selbstverständlich auch weltliche Macht ausübte. Die Geschichte ging eben weiter und die wachsende Kirchengemeinschaft musste den realen Wandel pragmatisch bewältigen. Mit Weltuntergangsstimmung und Todessehnsucht alleine war das nicht zu schaffen und auch nicht im Sinne Gottes.
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#91   Sirilo   09:22:01 | Mittwoch, 4. April 2007
@matt
Haben Sie schon einmal davon gehört, daß Jesus Christus gesagt hat: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt!“?
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#90   matt   08:58:24 | Mittwoch, 4. April 2007
es müsste heissen: was kanns noch schlechteres geben als demok?
was gibt es schlimmeres als wenn die Willkür des Volkes regiert? Wir Christen wissen doch aus dem Werdegang Israels was los ist, wenn das Volk sich empört. Dann sind sie so schnell wieder in der geistigen Sklaverei der Ägypter, wie ihre Beine laufen können. Wir erleben ja auch heute wieder dieses neuzeitliche Ägypten. Die Leute meinten, sie wären frei und dabei sind sie Sklaven der Sünde.
Hätte Gott sie nicht gezüchtigt und mit starker Hand geführt, wo wären sie geblieben? Hätte Moses es nicht verstanden durch seine Fürbitte Gottes Zorn zu beschwichtigen, sie wären alle in ihrem Stursinn vernichtet worden. Ließ er sie nicht herumirren in der Wüste, damit eine Generation verging und eine bessere nachkam, die aus den Fehlern der Alten lernte und seine Zucht besser annahm?
Freilich, wo nur Gerechte sind, da kann sich Gott laben. Bei solchen Menschen hat er eine Wohnstatt und muß nicht groß den Herrscher spielen. Die tun von sich aus was recht ist und was Gott gefällt. Aber das ist nicht die Masse des Volkes. Das sind einige wenige. Aber die sind von Gott bestellt um zu herrschen an seiner statt über viele. Deshalb ist die Idee eines autoritären Christenstaates mit der römischen Kirche als Staatskirche nach dem Vorbild, oder zumindest in Anlehnung an das damalige Dollfuß-Regime für mich das einzig vorstellbare und legitime Staatswesen.
In diesem Sinn Gruß an Bruder Theophil.
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#89   Nachtlaterne   07:17:37 | Mittwoch, 4. April 2007
wasbesseresalsdiedemokratiehamwirnumalnich
immerzu höre ich denselben spruch: was besseres als die demokratie ham wir nun mal nicht. das legitimiert natürlich alles! würden wir gott in unseren herzen regieren lassen, würden wir ihn uns wandeln lassen, dann hätten wir was besseres als einen gottlosen gottesstaat, als eine gottlose demokratie, als einen gottlosen faschismus, als einen gottlosen kommunismus, als einen „ich stör mich an gar nichts“ budhismus, als laue christen…
die demokratie kann sich jeder teuefelei leisten denn alle sagen ja: was besseres als die demokratie haben wir nunmal nicht.
und was für ein wahnsinn zu sagen, dass gott im parlament nichts zu suchen hat. wahrhaftig, sie machen gott so klein mit hut!
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#88   Christian Hüller   00:39:08 | Mittwoch, 4. April 2007
@ Obelix
>>Wahrheit hat mit Regierungsform nichts zu tun. Über Wahrheit kann nicht abgestimmt werden und noch viel weniger kann Wahrheit einfach befohlen werden.<<
Eben.
Aber jetzt tun Sie mal nicht so, als werde in der kath. Kirche einfach nur befohlen und dann ausgeführt.
So etwas ist doch eher typisch für den Staat bzw. die Exekutive.
Wahrheit setzt sich durch, oder eben auch nicht; jedenfalls hat beides seine Folgen.
Im Übrigen: Auch im Kirchenrecht gibt es Debatten darüber, wie bei einem häretischen Papst zu verfahren ist (die Sedisvakanisten haben dazu ja ihre ganz eigene Auffassung); und in der Tat hat man Päpste auch schon abgesetzt…
Während aber der Staat fortan neue Gesetze braucht, um der Lebenswirklichkeit gerecht zu werden, soll das Evangelium Jesu Christi eben gerade unverändert verkündigt werden; dies ist Auftrag der Kirche nach der Schrift; daran muss sie sich vorrangig messen lassen. Hier auf demokratischen Strukturen zu insistieren, geht an diesem Grundauftrag vorbei.
Weiterhin gilt: Tätige Nächstenliebe werden sie niemals demokratisch „herbeiführen“ lassen können.
Dass der Bischof zugleich Richter in kirchl. Angelegenheiten ist, ergibt sich für Katholiken ebenfalls aus der Schrift, und die ist Norm der Kirche, und nicht das Grundgesetz.
Sorry.
Sie sind mit Ihren Forderungen ganz einfach im falschen Boot.
Anerkennen Sie endlich, dass staatliche und kirchliche Macht prinzipiell anders ticken und begründet sind…
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#87   obelix †   00:15:31 | Mittwoch, 4. April 2007
Hallo Her Hüller, zur Aufklärung:
Christian Hüller: @ ObelixJa, Obelix. So kenn’ ich Sie.
Kaum gibt sich ein getaufter Katholik etwas – ein kleinbisschen – aufgeklärt, …
Sie sind kein bisschen „aufgeklärt“, wenn sie behaupten unsere Demokratie funktioniere in diesen und jenen Punkten nicht.
Sie tut es doch und ist zudem wehrhaft, wie noch kein Staatsgebilde vor ihr auf deutschem Boden.
Dass die Kirche keine Demokratie sein will, aus Sicht der Kleriker, ist verständlich (wer lässt sich schon gerne aus bequem eingerichteten Machtpostitionen vertreiben).
Dass sie keine sein kann, streite ich rundweg ab. Wahrheit hat mit Regierungsform nichts zu tun. Über Wahrheit kann nicht abgestimmt werden und noch viel weniger kann Wahrheit einfach befohlen werden. Sie erinnern sich? Das: „Roma locuta, …“ hat dazu geführt, dass kein Schwein den Klerikern mehr glaubt. Sie haben den Bogen einfach überspannt und er ist in ihren Händen zerbrochen.
Mit „zum Schwur zwingen“ habe ich gemeint, dass Sie Entscheidungen der Bürokratie anfechten können und das, wie die Geschichte unserer Demokratie lehrt, auch mit Erfolg.
Als Adenauer seinen schwarzen Regierungsfunk einrichten wollte, hat die Demokratie funktioniert. Als eine Fristenlösung bei Abbrüchen eingeführt wurde, wurde diese umgehend kassiert. Man nennt das auch Gewaltenteilung oder Kontrolle der Macht. Unbekannt im Katholenland.
Dass aber eines Tages Schluss ist mit dem Anfechten, sollten Sie als Hierarchie-Fan einsehen. Über Herrn Papier ist nur noch blauer Himmel.
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#86   Christian Hüller   23:24:41 | Dienstag, 3. April 2007
@ Obelix
Ja, Obelix. So kenn’ ich Sie.
Kaum gibt sich ein getaufter Katholik etwas – ein kleinbisschen – aufgeklärt, schon hauen Sie einem die absolutistische Monarchie der kath. Kirche um die Ohren.
Aber merken Sie sich eins: Was dem Staat gut bekommt (Demokratie), bekommt der Kirche auf lange Sicht vielleicht gar nicht gut.
„Zum Schwur zwingen“… Dass ich nicht lache.
Noch nie was von Meineid gehört?
Für gottlose Atheisten kein Problem, würde ich meinen.
Und überhaupt: „Du sollst nicht schwören…“ – heißt es doch so schön in der Bergpredigt.
Dazu werden Sie den Papst also kaum zwingen können.
Das Fundament der Kirche steht fest; da gibt es nichts abzustimmen und per Mehrheitsbeschluss zu entscheiden (es sei denn, Sie wollen eine Sekte aufmachen…).
Und immer wieder Ihre Haue gegen den Zölibat. Mann oh Mann, dass macht mich richtig wankelmütig.
Sie wollen es einfach nicht glauben: Dass man als Mann und Frau ohne Partner leben kann und trotzdem meint, von der Materie etwas zu verstehen.
Im Grunde lehnen Sie es doch nur ab, dass die kath. Kirche für ihr utilitaristisch verkürztes, hedonistisches Partnerschaftsverständnis nichts übrig hat.
Geben Sie es zu: Ich weiß, wie Sie ticken, machen Sie mir da nichts vor.
Trotzdem immer wieder eine wirklich herausfordernde Konversation mit Ihnen.
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#85   Genoveva   23:09:53 | Dienstag, 3. April 2007
@ Jörg Guttenberg: Werte?
Da ist es wieder, das schreckliche Wort. Sagen Sie doch gleich „Wertvorstellungen“, das ist dann noch ein wenig nebulöser.
Ein funktionierendes Gemeinwesen braucht nicht gemeinsame Werte, sondern zunächst einmal eine gemeinsame Rechtsordnung, die Rechte und Pflichten des Staates und der Bürger kodifizert. Und dann braucht es Bürger, die diese Rechtsordnung bejahen. Dies gilt sowohl für ein Gemeinwesen, in dem alle Christen sind, als auch für ein solches, in dem die Menschen sehr unterschiedlichen Religionen (oder keiner) anhängen.
Das Gerede von Werten kann mir in diesem Zusammenhang gestohlen bleiben. In unserem Grundgesetz steht davon nichts – und bei den christlichen Denkern der Tradition auch nicht.
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#84   obelix †   22:58:28 | Dienstag, 3. April 2007
Überhaupt nicht, Herr Hüller! Als guter Katholik müssen Sie ein Demokratieverächter sein!
Christian Hüller: @ Obelix Sie werden es mir nicht glauben, aber sogar und gerade ich bin für Demokratie. Das Problem der Demokratie heute ist, dass vieles in ihr nicht (mehr) demokratisch ist.
Stichpunkte:
-Weitgehend autonome Bürokratie ohne ausreichende
Kontrolle
Eine völlig autonome Bürokratie, ohne jedwede Kontrolle, ja sogar ohne jede Transparenz können Sie im Gottesstaat noch viel besser erleben. Unsere Bürokraten können Sie „zum Schwur zwingen“, einen Bürokraten eines Gottesstaates nicht.
-Expertokratie statt Demokratie
Und im Gottesstaat? Schon bei uns halten sich die Pfaffen, die seit ihrer Entwöhnung von der Mutterbrust nie mehr mit einer Frau im Bett gewesen sein dürfen (mit einem Mann schon gar nicht!) für die allergrössten „Experten“ in Sachen Sexualität und Liebe.
-Undurchsichtigkeit vieler Entscheidungsvorgänge
Machen Sie sich nicht lächerlich! Ein Kirchenfürst „von Gottes Gnaden“ hat es überhaupt nicht nötig, irgendwem vom „misera plebs“ seine Entscheidungen zu begründen. Roma locuta, causa finita! Kommt Ihnen das nicht bekannt vor?
-totalitäre Ansprüche des „demokrat.“ Staates
Na den hat doch schon der Papst für sich reserviert. Der will entscheiden, wen wir lieben dürfen, wann wir llieben dürfen, ja sogar wie wir lieben dürfen. Und manceh wollen sogar entscheiden, was im Biologieunterricht gelehrt werden darf und was nicht.
…um nur einige zu nennen!
Da sind Sie jetzt aber baff, gell?
NEIN! Absolut nicht. Ich habe von Ihnen nichts anderes erwartet
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#83   möchtegern-kathole   22:57:47 | Dienstag, 3. April 2007
@Jörg Guttenberger, Köln
meiner persönlichen Beobachtung nach leben wir sowieso nicht mehr in einer Demokratie. Dem ‘Gefühl’ nach – also der Summe vieler Detailbeobachtungen – werden die wichtigen Dinge zwischen den grossen Parteien beschlossen, bevor sie die Öffentlichkeit erreichen. In der großen Koalition natürlich doppelt. Das gilt z.B. für die Tornados für Afganisthan, die Famileinpolitik usw.
Um die unwichtigen Dinge wird dann öffentlich gestritten, damit die Leute was zum quatschen haben.
Dummerweise sehen das sehr viele Menschen so, und gehen deshalb nicht mehr zu Wahl, was die Politiker zwar ärgert, aber nicht ändert.
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#82   Jörg Guttenberger, Köln   22:49:17 | Dienstag, 3. April 2007
Gottesstaat
In jedem gesunden Staat gibt es drei autonome Bereiche, die zwar selbständig, aber aufeinander zugeordnet sint: Politik (mit der in Demokratien selbstverständlichen Gewaltenteilung), Wirtschaft und Religion. Bei unausgelichenem Verhältnis zwischen den genannten Bereichen gerät der Staat zumindest langfristig in eine Schieflage. Vom Staat gesteuerte Zentralverwaltungswirtschaft klappt genausowenig, wie eine vom Staat bevormundete Religion oder ein von der Religion bevormundeter Staat.
Gerade eine Demokratie klappt nicht ohne einen Mindestkathaolog gemeinsamer Werte. Damit ist eine Verantwortung vor Gott für alle Bürger selbstverständlich unbeschadet der Freiheit, sich zu einer oder keiner Religion zu bekennen.
Bisher hatten wir in der täglichen Praxis ausschließlich mit Konfessionsfreiheit und nicht mit Religionsfreiheit zu tun, ausgenommen der Juden, die aber integriert waren. Eine christliche Leitkultur war de facto anerkannt. Bewähren muß sich die verfassungsgarantierte Religionsfreiheit erst heute, wo neben dem Christentum noch völlig andere Religionen (insbesondere Moslems) an Einfuß gewinnen. Wegen des Erfordernises eines Mindestkathaloges gemeinsamer Werte dürfte ohne eine allgemein anerkannen Leitkultur kein wirklicher innerer Friede zu haben sein. Die Integration anderer christlicher Konfessionen (Orthodoxe, Altorientalen) verläuft offenbar problemlos.
Auf weitere – auch gegenteilige Auffassungen vertretende – Stellungnahmen bin ich gespannt.
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#81   Bruder Theophil   22:33:45 | Dienstag, 3. April 2007
@ amadeus
ethik wandelt sich
Gut erkannt. GOTTES Wort nie.
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#80   amadeus †   20:29:50 | Dienstag, 3. April 2007
ethik wandelt sich
sind die menschen heute nicht viel moralischer geworden als noch z.B. vor 100 Jahren. Die Werte wandeln sich eben. Wir sollten nicht vergessen, dass in Deutschland vor 65 Jahren noch eine NS Diktatur herrschte – Menschenrechte waren damals ein Fremdwort. Manche Menschen (Juden, Sintis, Behinderte, Homosexuelle, auch Christen) wurden als Minderwertig betrachtet. Also, mir ist gar nicht so ganz bange.
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#79   Christian Hüller   20:29:06 | Dienstag, 3. April 2007
@ Obelix
Sie werden es mir nicht glauben, aber sogar und gerade ich bin für Demokratie. Das Problem der Demokratie heute ist, dass vieles in ihr nicht (mehr) demokratisch ist.
Stichpunkte:
-Weitgehend autonome Bürokratie ohne ausreichende
Kontrolle
-Expertokratie statt Demokratie
-Undurchsichtigkeit vieler Entscheidungsvorgänge
-totalitäre Ansprüche des „demokrat.“ Staates
…um nur einige zu nennen!
Da sind Sie jetzt aber baff, gell?
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#78   20mancro5 †   20:25:26 | Dienstag, 3. April 2007
@Obelix
Das mit dem Bekämpfen war nicht so ganz ernst gemeint weil es in Europa Gottlob wohl nie soweit kommen wird.
Aber wie man sieht gibts hier Leute die nach dem Motto leben Glaubenn heisst nicht wissen zu wollen was wahr ist.
Aber trotzdem sollte die Gesinnung die manche Leute hier an den Tag legen nachdenklich machen.
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#77   obelix †   20:18:09 | Dienstag, 3. April 2007
Das müssen Sie nicht 20mancro5
Wenn das mal wirklichkeit werden sollte werde ich diesen Staat mit allen mir zur verfügung stehenden Mitteln bekämpfen. Fairen und unfairen.
Diese Gottesstaaten haben sich in der Geschichte immer von selbst zerstört. Über längere Zeit waren die nie lebensfähig.
Je höher die moralischen Ansprüche (vor allem an andere natürlich!) waren, umso schneller ging es bergab.
Schlimmstenfalls war man nicht einmal fähig, ein funktionierendes Gemeinwesen zu gründen.
Dieser Mechanismus ist einer der Gründe, warum es mit Europa nach der Aufklärung so steil bergauf ging und mit dem Orient bergab.
Just als bei uns die Pfaffen anfingen ihre (weltliche) Macht zu verlieren, bekamen im Islam die Ayatollahs alle Macht, auch in weltlichen Dingen in die Hände.
Das hat alles erwürgt, was Fortschritt bedeutet in Wissenschaft, Kunst und Kultur.
Ein Indiz dafür, dass unsere katholischen Taliban auch so gestrickt sind, ist deren Krieg gegen Darwin und Nachfolger.
Eine gute Beschreibung dieser Geschichte ist im Buch von Bernard Lewis enthalten: Der Untergang des Morgenlandes. Warum die islamische Welt die Vormacht verlor
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#76   20mancro5 †   20:12:25 | Dienstag, 3. April 2007
@Möchtegern-Kathole
na wenn Sie elektrische Stühle, Gift, Erschiessen, Hängen usw. für human halten .
Nein ich bin ein entschiedener Gegner der Todesstrafe weil ich sie für inhuman halte und sie auch nichts bringt.
Kein Mensch hat das Recht einen anderen zu töten.Das nur mal zur klarstellung
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#75   methusalix †   20:07:53 | Dienstag, 3. April 2007
Richtig Yakumo!
Yakumo Cordless: „Und unter diesem Zinssystem leiden wir doch heute noch“Stimmt.
Und wer hat’s erfunden???
Nein!! Nicht die Schweizer!!!
Die ältesten Zinstafeln, die von Archäologen ausgegraben wurden, waren in Keilschrift abgefasst.
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#74   20mancro5 †   19:51:59 | Dienstag, 3. April 2007
@Theo
Aha also ein Gottesstaat.So mit Religionspolizei,Wo schon Kinder wegen angeblich unkeuschen Verhaltens gehängt werden.Hätte ich mir denken können.Und wir Schwule hätten dann wohl auch nichts zu lachen,nehme ich mal an.
Wenn das mal wirklichkeit werden sollte werde ich diesen Staat mit allen mir zur verfügung stehenden Mitteln bekämpfen.Fairen und unfairen.
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#73   Bruder Theophil   19:50:20 | Dienstag, 3. April 2007
Genau…
…und Scheiterhaufen geben Licht und Wärme.
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#72   möchtegern-kathole   19:49:03 | Dienstag, 3. April 2007
@20mancro5
na wenn Sie elektrische Stühle, Gift, Erschiessen, Hängen usw. für human halten … >:)
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#71   Stimme aus dem kreuts.net   19:48:20 | Dienstag, 3. April 2007
Um den Dialog aufzugreifen,
der so begann:
Was für eine Gesellschaftsform schwebt dir denn vor
Natürlich ein Katholischer Gottesstaat.
sei festgestellt, daß dieser feuchte Traum gottlob selbst virtuell schon grob ins Schlingern geraten ist…
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#70   20mancro5 †   19:45:10 | Dienstag, 3. April 2007
@Möchtegegern-Kathole
ofern die Scheiterhaufen zum Verbleib für Verbrecher bestimmt waren, war es normale Todesstrafe, wie es auch heute noch üblich ist – halt mit anderen Vollstreckunsmethoden.
Nun hör aber auf.Das Verbrennen auf dem Scheiterhaufen ist wohl eine Barbarische Hinrichtungsmethode.Wie kannst du so was Verharmlosen.Meines wissens ist nirgentwo auf der Welt diese Hinrichtungsmethode in Gebrauch.
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#69   Bruder Theophil   19:43:45 | Dienstag, 3. April 2007
@ 20mancro5
Was für eine Gesellschaftsform schwebt dir denn vor
Natürlich ein Katholischer Gottesstaat.
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#68   Yakumo Cordless   19:41:34 | Dienstag, 3. April 2007
„Und unter diesem Zinssystem leiden wir doch heute noch“
Stimmt.
Und wer hat’s erfunden???
Nein!! Nicht die Schweizer!!!
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#67   methusalix †   19:39:06 | Dienstag, 3. April 2007
Hallo kreuts.net Stimme!
Stimme aus dem kreuts.net: Drei Tage, methusalix?
Hier im Forum rekrutieren und es dauert drei Stunden…
Ich fürchte sehr, dass Sie recht haben, Stimme…
Jedenfalls haben wir die ersten drei schon gefunden:
Wobei ich beim Lutheraner nicht sicher bin. Der klingt eher nach einem Führungsoffizier der Religionspolizei, als nach primitivem Zuträger. Wegen „Direktive…“
Christian Hüller: Bravo! Guter Artikel!
Super Artikel.
Wendet sich gegen alle Taufscheinchristen – und das religionslose Utilitaristenpack gleich mit.
Wunderbar, gefällt mir.
Lutheraner: Ja, eine flammende Rede!
Gefällt mir gut, doch fehlt die Direktive:
Nachtlaterne: geistige killing fields
hallo 20mancro5! das ist ja die ewige ausrede dekadenter demokratien: … wir haben immer mehr geistige killing fields…
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#66   20mancro5 †   19:38:53 | Dienstag, 3. April 2007
@Luise
Und unter diesem Zinssystem leiden wir doch heute noch
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#65   möchtegern-kathole   19:38:10 | Dienstag, 3. April 2007
Scheiterhaufen des Mittelalters
sofern die Scheiterhaufen zum Verbleib für Verbrecher bestimmt waren, war es normale Todesstrafe, wie es auch heute noch üblich ist – halt mit anderen Vollstreckunsmethoden.
Die ungerechten Scheiterhaufen der Hexenverbrennung – soweit real und nicht von Kirchenfeinden erfunden -haben mit dem Hochmittelalter nichts zu tun, eher mit der Neuzeit.
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#64   Luise   19:32:31 | Dienstag, 3. April 2007
Christian Hüller
Etwas mehr Geschichtswissen kann nützlich sein:
‘ Während des goldenen (zinslosen) Mittelalters wurden die großen Dome und Kathedralen aus freiwilligen Spenden der Bürger gebaut (Kölner Dom etc.). Erst als auf Drängen von Kaufleuten das Zinssystem schleichend wieder eingeführt wurde, begann das finstere Mittelalter, das wir heute als „Mittelalter“ verstehen. Die ehemals reichen Städte wurden schlagartig arm, so dass die Dome und Kathedralen jahrhundertelang nicht fertiggebaut werden konnten.
Die meisten Leute setzen „Mittelalter“ mit Finsternis gleich. Dabei gab es eine Zeitlang sogar das „Goldene Mittelalter“. Der geniale Erzbischof Wichmann erkannte schon um 1150 n. Chr., dass das Zinssystem die Grundursache für soziale Ungerechtigkeit ist und schaffte die Zinsen kurzerhand ab. Folge: Niemand konnte mehr übermäßig reich werden, dafür gab es aber Wohlstand und kurze Arbeitszeiten für alle! Diese goldenen Zeiten hielten nur solange an, bis das Zinssystem wieder eingeführt wurde.’
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#63   20mancro5 †   19:29:00 | Dienstag, 3. April 2007
@Nachtlaterne
Du hast meine Frage nicht beantwortet.Was für eine Gesellchaftsform schwebt dir denn vor.Und wenn es geht etwas genauer bitte.
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#62   Nachtlaterne   19:26:05 | Dienstag, 3. April 2007
geistige killing fields
hallo 20mancro5! das ist ja die ewige ausrede dekadenter demokratien: „kennst du was besseres als die demokratie?“ man wird immer schlimmer und sagt doch immer: kennst du was besseres als die demokrastie? wie entlarfend ist das doch alles! die demokratie darf immer schlimmer werden weil es nichts besseres gibt als die demokratie. wir haben immer mehr geistige killing fields…
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#61   20mancro5 †   19:22:31 | Dienstag, 3. April 2007
@Nachtlaterne
Was soll das denn.Mag ja sein dass Demokratie nicht das non plus ultra ist.Aber solange sie nichts besseres erfinden halte ich mich daran.Was willst du denn,etwa einen Diktatur oder direkt einen Gottesstaat.
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#60   Lutheraner   19:20:11 | Dienstag, 3. April 2007
Ja, eine flammende Rede!
Gefällt mir gut, doch fehlt die Direktive:
Der allgemeine Verfall hat mit dem Maastricht-Betrug begonnen. Weil wir diese Kröte geschluckt habe, droht jetzt der Erstickungstod.
Die EU ist keine Friedensmacht. Dieselbe Mär haben die Bolschewiken schon über die Sowjetunion verbreitet.
www.brusselsjournal.com/node/865
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#59   Nachtlaterne   19:18:57 | Dienstag, 3. April 2007
Kranzniederlegung für die opfer der demokratie!
ich fordere weltweite kranzniederlegungen für die opfer der demokratie!
www.mutev.de/…fklaerung/Trauer.jpg
www.mutev.de/…erung/Drewermann.jpg
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#58   20mancro5 †   19:12:04 | Dienstag, 3. April 2007
@Christian Hüller
Da sollten wir doch froh sein dass diese Zeiten vorbei sind.Oder möchtest du sie wieder zurück.
Was soll diese Bemerkung mit tötung auf Verlangen?
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#57   Nachtlaterne   19:09:56 | Dienstag, 3. April 2007
Scheiterhaufen
an den scheiterhaufen des mittelalters hatten die weltlichen großes interesse und die kirche hat es unfassbarerweise unterstützt und kräftig mitgewirkt. daran erkennt wie niedrig wir menschen stehen können. lasst gott alleine könig sein, der solche greueltaten nicht wünscht. aber heute brennen die scheiterhaufen gegen die schützenden gebote gottes ebenso und mehr oder weniger geht die kirche den gleichen weg mit. was resultiert auf die erfahrung der geschichte in bezug auf heutigen „hexen“ , zauberer, hand- kartenleser usw. die mit ihrem zauber liebe und leben versprechen? das wir sie achten und ehren, weil sie früher einmal verfolgt wurden? lasst vernunft sprechen und weist sie in die schranken, auch wenn sie dann den leuten weniger geld aus der tasche ziehen können. unterstützt nicht das vertrauen auf sinnloses tun!
erinnert sei an einen großen (für mich heiligen) friedrich von spe, der sich bis zu seinem tode gegen den hexenverbrennungswahnsinn wehrte mit seinem buch „cautio criminalis“ und seinem ganzen leben das er pestkranken opferte. ist ein leben, das nicht im opfer gottes steht, eigentlich als echtes leben zu rechnen? wir genußsüchtigen fürchten die kleinsten belastungen und wollen also nur noch das „light“-geprüfte christentum. dass laster wirklich lasten schaffen, wer will das schon ganz gründlich raffen. entzaubert das schlechte vomn dem man sich zuviel gutes verspricht!
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#56   Christian Hüller   19:03:42 | Dienstag, 3. April 2007
@ 20mancro5
Das ganze Mittelalter war Angst und Schrecken: Durchschnittslebenserwartung ca. 30 (bis 40) Jahre, Kriege und Seuchen allenthalben.
Da hatte das Jenseits noch eine ganz andere Bedeutung.
Heute wird es vielfach ausgeblendet; doch jeden holt es schließlich ein…
Ganz ohne Scheiterhaufen; dafür droht -kostengünstig-
Tötung auf Verlangen.
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#55   20mancro5 †   18:54:39 | Dienstag, 3. April 2007
Ja waren denn
Wie sehr verachten wir die Scheiterhaufen des Mittelalters, während wir täglich neu echte Scheiterhaufen gegen die schützenden Gebote anzünden, damit sich kaltblütige Egoisten daran wärmen.
an den Scheiterhaufen des Mittelalters die Kirchen nicht auch daran beteiligt.Oder stimmt es nicht dass die Kirche zu dieser Zeit Angst und Schrecken verbreitet hat
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#54   Christian Hüller   18:47:13 | Dienstag, 3. April 2007
Bravo! Guter Artikel!
Super Artikel.
Wendet sich gegen alle Taufscheinchristen – und das religionslose Utilitaristenpack gleich mit.
Wunderbar, gefällt mir.
Genauso tat es Jesus, der wurde ob seiner Thesen und Auftretens zu Lebzeiten wahrscheinlich auch (meistens) nur belächelt, aber später dann, nachdem ihn die eifernden Taufschein- und anpassungsbegabten Karrierejuden ans Kreuz gebracht hatten, hat eine immer größer werdende Minderheit von wahren (Juden-)Christen doch den wahren Wert seiner Botschaft zu erkennen vermocht.
Und die muss man heute suchen, wirklich suchen, bisweilen mit der Lupe…
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#53   Stimme aus dem kreuts.net   18:12:25 | Dienstag, 3. April 2007
Drei Tage, methusalix?
Hier im Forum rekrutieren und es dauert drei Stunden… :-D
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#52   methusalix †   18:10:27 | Dienstag, 3. April 2007
Sie können das alles abstellen und zwar sofort.
Wie tief ist die Heimat verraten, daß wir sie einem gottlosen Multikulti-Wahn, einer millionenfachen Abtreibung, der menschenverachtenden Hurerei und Anbetung des Konsums und Geldes opfern?
Sie müssen nur einen katholischen Gottesstaat nach dem Vorbild des Iran einführen.
Mit Religionspolizei, Galgen für „unkeusche“ Kinder und homosexuelle Jugendliche, Steinigung für „Ehebrecherinnen“ und einem katholischen Ministerium für Staatssicherheit. Die IMs haben Sie in drei Tagen zusammen.
Ich glaube man nannte es die Heilige Inquisition.
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#51   matt   18:10:14 | Dienstag, 3. April 2007
ad Kirchensteuer…Ausverkauf der Moral…
ich weiß, dass Menschen aus der Kirche raus sind, weil das Erste was sie mit Nachdruck von der Kirche empfangen haben die Zahlungsaufforderung der Kirchensteuer war. Und bei nicht erfolgter Zahlung die Drohung mit Anwalt und weltlichen Gerichten. Ich verstehe, dass die Kirche Geld braucht, aber dass sie es über weltliche Gerichte einfordert, dass ist aus meiner Sicht schäbig. Soll sie meinetwegen mit Exkommunikation drohen – das wäre für mich weitaus logischer – aber nicht mit dem Anwalt.
Dass Kirchenhäuser und Einrichtungen der Kirche heute vielerorts für unchristliche Zwecke und profanes Zeug mißbraucht werden davon kann ich persönlich ein Lied singen. Diese Leute holen die Hurerei hinein in die Kirche und sie glauben das Geld, was sie dabei einnehmen rechtfertigt es.
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#50   Josef Preßlmayer   17:49:09 | Dienstag, 3. April 2007
sich prostituieren-für Medien und die Kirchensteuer!
Der Autor hat den Finger direkt auf die eitrige Wunde gelegt: Der Großteil der Bischöfe und Priester prostituieren sich durch Wohlverhalten, um die immer mehr versiegende Quelle der Kirchensteuer nicht vollends zu verschließen.
Die langlebigste und wirksamste Strategie des sonst gescheiterten GröFaZ Hitler ist die Einführung der Kirchensteuer zur Vernichtung der Kirche. Unaufhaltsam leeren sich die Kassen und das, was noch da ist dient zur Existenzerhaltung eines glaubensfernen Funktionärs-Apparates, der sich, wie z.B. in der Diözese Linz, den noch verbliebenen Nachwuchs-Kirchensteuerzahlern mit verführerischen CD’s anbiedert, die mit Homo- und Abtreibungs-Netzwerken verlinkt sind.
Wie sagte es treffend die Heilige Katharina von Siena: „Kein Amt kann weder nach weltlichem oder nach göttlichem Recht ohne die heilige Gerechtigkeit im Stand der Gnade ausgeübt werden … sogar wenn sie sehen, rügen sie nicht, lassen sich vielmehr mit Schmeicheleien und zahlreichen Geschenken fesseln und erfinden Ausreden, um nicht zu strafen …“ Hat nicht jüngst ein Kardinal gesagt: „Wir plädieren nicht für das Bestrafen von Frauen in Not“?
So wird für das materielle Wohlleben durch die Hitler-Kirchensteuer die Glaubens-Lehre und die Herde in den Dornen verraten. Mit dem Verrat ist es aber noch nicht getan, Hab und Gut wird noch dazu gepfändet!
Der eigene Bauch ist zu Gott geworden, der gekrönt wird!
Josef Preßlmayer, Kurator des „1. Europäischen Lebensschutz-Museums“ www.lebensschutzmuseum.at
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#49   möchtegern-kathole   17:10:11 | Dienstag, 3. April 2007
@Peter-Pan
Sie schrieben:
„Die Behauptung, dass Aids … nur durch sündhafte Handlungen verbreitet wird, zeigt ein geradezu unfassbares Maß an Ignoranz und Bosheit.“
Es ist richtig, dass Aids auch durch Unfälle verbreitet werden kann, z.B. beim Zahnarzt. aber das ist extrem selten. Fast jegliche Verbreitung geschieht durch eine sündhafte Handlung. Zum Beispiele: ein Mann geht zu einer Hure (sündhafte Handlung) und infiziert damit sich und in der Folge auch seine Frau (Verbreitung).
Dass ich jetzt ‘unfassbar’ boshaft sein soll, müssen sie erklären. Logisch ist, dass beispielsweise ein Mann, der sich selbst und in der folge seine Frau infiziert, unfassbar boshaft handelt.
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#48   cgngay   16:11:12 | Dienstag, 3. April 2007
pati und alle
da war nicht richtig:
mit „sie“ waren „eltern“ gemeint – in bezug auf peter pans eltern.
hoffe ich konnte das richtig stellen.
Sorry
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#47   pati   16:08:49 | Dienstag, 3. April 2007
@cgngay: Taufe unverheirateter Kinder
… dass es heute katholische priester gibt, die kinder taufen, auch wenn sie nicht verheiratet sind…
bei uns in zulugualand werden nur verheiratete Kinder getauft
eine sinnvolle diskussion darüber in diesem sinnvollen forum sollte damit gestartet werden
… sorry cgngay, sie sind mir sonst sympatisch :-$
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#46   cgngay   15:57:17 | Dienstag, 3. April 2007
peter pan,
um so schöner dass sie hier sind und offensichtlich ein durchaus katholisches gespür hier zeigen.
auch bin ich froh, dass es heute katholische priester gibt, die kinder taufen, auch wenn sie nicht verheiratet sind.
„lasst die kindlein zu mir kommen“ sagt jesus.
haben sie schon mal ans konvertieren gedacht?
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#45   Peter-Pan   15:54:11 | Dienstag, 3. April 2007
@cgngay
Tatsächlich heiße ich Raphael Sebastian… und ich weiß nicht, was der Name übersetzt heißt.
Ich wurde evangelisch getauft. Offenbar hatte die katholoische Kirche ein kleines Problem damit, dass meine Eltern erst nach meiner und der Geburt meines Bruders kirchlich geheiratet hatten (kichlich wohlgemerkt, vor dem Standesamt fand die Trauung vor meiner Zeugung statt).
@matt: Das klingt ernst. Haben Sie professionelle Hilfe in Erwägung gezogen?
MFG Raphael
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#44   Nachtlaterne   15:51:31 | Dienstag, 3. April 2007
gefühle gefühle
ich liebe die kirche aber nicht immer die die sie vertreten. was am meisten fehlt ist der gemeinschaftssinn. als ich unserem abt einmal schrieb, dass man doch etwas gegen die millionenfache abtreibung jesu christi sagen müsse da passte er mich in der kircher ab und forderte, dass ich kein wort mehr an ihn richten solle. es fehlt die liebe, es fehlt der gemeinschaftssinn, es ist kalt geworden. die scheiterhaufen gegen die liebe gottes, die unser ego kraft des gegenparadieses wärmen sollen, entkernen uns innerlich und betäuben uns nur. wir müssen endlich echtere gemeinschaft üben in liebe und in der wahrheit. wer abtreibung toleriert, wer sich keine gedanken über die hochgradige seiuche der pornografie usw. macht, der kann nicht in der liebe sein und auch nicht auf dem weg dahin. esoterik verspricht unendlich viel gefühle
(wogegen ich nichts habe) aber sie vergötzt sie, weil sie die reduzierung des menschen auf gefühle unausgesprochen gott nennt, während man ungerührt zuschaut wie schon kinder verdorben werden.
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#43   Bruder Theophil   15:48:30 | Dienstag, 3. April 2007
@ matt
Das wahre Christentum muss wieder zu einem Senfkorn werden, damit es wachsen kann. Ihre Beobachtungen sind vollkommen richtig.
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#42   cgngay   15:48:12 | Dienstag, 3. April 2007
Matt,
ich empfehle Ihnen einen Psychotherapeuten aufzusuchen. Da muss schreckliches in Ihrer Kindheit geschehen sein…
und peter pan:
raphael war doch ein erzengel – was heisst der name übersetzt?
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#41   matt   15:43:30 | Dienstag, 3. April 2007
das ist sehr gut…
vielleicht der beste Artikel den ich hier je gelesen habe, weil er keine Symptome bekämpft sondern die Krankheit selbst offenlegt über deren Ausmaß wir uns nicht belügen dürfen.
Wir müssen die Liebe wiederbeleben die Wahrheit bedeutet und dafür müssen wir in Wahrheit herrschen, denn dazu sind wir berufen und dazu sind wir auch legitimiert. Diese Überzeugung ist in mir gewachsen in all der seelischen und geistigen Unterdrückung die ich bereits in dieser Welt erfahren habe.
Ich kenne diese Unterdrückung. Es ist der Plan des Teufels uns einzukerkern in einem System, das Gottlosigkeit und Hurerei bedeutet. Ich lebe darin seit meiner Kindheit. Ich lebe in einer Totenwelt, bin umgeben von Zombies. Alles was ich über die Wahrheit weiß, das habe ich im Vertrauen auf Gott aus mir selbst herausgewürgt. Niemand half mir. Da stand eine große Kirche, aber sie half mir nicht, denn sie war nur äußerlich schön aber geistlos im Inneren.
Wir, die wir Kinder Gottes heissen, müssen in einer Welt, die jegliche Autorität abweißt und verurteilt wie ein böses Kind als Autorität auftreten. Das ist meine feste Überzeugung. Was wir im Plan Gottes bewirken können weiß ich nicht. Vieles steht geschrieben, aber vieles ist auch die Folge unseres Wollens oder Nichtwollens. Es liegt in unserer Hand vieles zu tun.
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#40   Peter-Pan   15:42:49 | Dienstag, 3. April 2007
@Bruder Theophil
Ähem, doch klar arbeite ich an christlichen Feiertagen. Uh, sicher nicht in der Firma oder so, weil Firmen an solchen Tagen geschlossen sind, aber meistens bin ich schon beschäftigt.
Und Hand aufs Herz, Weihnachten und Ostern sind heidnische Feste, denen eine christliche Bedeutung zugewiesen wurde.
Und im Guten wie im Schlechten haben Sie nur noch wenig mit dem christlichen Glauben gemein. Im Wesentlichen sind es große Konsumereignisse geworden.
MFG Raphael
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#39   cgngay   15:38:46 | Dienstag, 3. April 2007
Lieber Peter Pan,
nehmen sie doch die eitlen Worte des offensichtlichen Pharisäers nicht zu ernst:
In der katholischen Kirche haben wir gegewärtig eher das Problem zu fundamentalistisch für die andern zu erscheinen. Also damit haben die Rückgänge nun wirklich nichts zu tun. Eher mit der demographischen Entwicklung.
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#38   Peter-Pan   15:35:16 | Dienstag, 3. April 2007
@Bruder Theophil
Vielleicht haben Sie ja damit Recht, vielleicht führt dieser „WischiWaschie-Glaube“ wie Sie es nennen, ja zu rückläufigen Mitgliederzahlen.
Aber glauben Sie im Ernst eine fundamentalistische Kirchenpolitik würde gegenteiliges bewirken. Dass das Klammern an Ihre Überzeugungen die Kirchen nicht noch viel schneller leeren würde?
MFG Raphael
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#37   st.georg   15:34:40 | Dienstag, 3. April 2007
@theophil
Ich fühle mich dieser europäischen Gemeinschaft NICHT zugehörig. : dann tun sie uns allen! endlich den gefallen und wandern recht weit aus… immer das gleiche schwachsinnige unchristliche gelabere hier :-! – na ihr beichtvater wird sich freuen, was sich da so seit rosenmontag angesammelt hat
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#36   Bruder Theophil   15:34:40 | Dienstag, 3. April 2007
@ Peter-Pan
doch wohl eher relativistisch christlich
Viel schlimmer: Opportunistisch christlich. Man nimmt das aus dem Christentum heraus, was folkloristisch genehm ist (Weihnachten, Hochzeit) und den Rest füllt man durch Patchwork Religion auf.
Die Diskussion von Mein / Ihr Gott hatten wir schon mal…und wohl auch die Frage, warum Sie an christlichen Feiertagen nicht arbeiten gehen, wenn Sie „meinen“ GOTT nicht kennen.
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#35   Nachtlaterne   15:31:50 | Dienstag, 3. April 2007
was ist treue?
im wort treue steckt das wort reue. reue über begangene fehler ist schon die erste stufe echter treue gegenüber den schützenden geboten gottes die dieser verkommene zeitgeist eine zumutung, die er frech verbote nennt. imme rnoch begreift man nicht, dass natürlich kein mensch sagen kann was wahrheit ist, weil wahrheit jeden rahmen sprengt. es gibt aber einen schlüssel zur wahrheit und das sind die 10 schützenden gebote gottes, die den unsichtbaren selbstschutz des menschen, sozusagen seine ozonschicht des selbstschutzes, vor dem bombardement der nichtbeachtung gottes bewahren wollen. wer kann das verantworten die seele eines menschen durch schwere versautheit und verführung zum absturz zu bringen? o gott, sei uns armen sündern gnädig. wir beten nicht genug, wir üben keine demut und sarum kann giott aus uns nicht einmal die notdürftigsten werkzeuge machen!
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#34   cgngay   15:31:09 | Dienstag, 3. April 2007
Liebe Nachtlaterne,
ich finde es nicht schön, dass sie in ihrer gemeinde ausgegrenzt werden. denn „an ihren taten sollt ihr sie erkennen“ und sie wollten gutes tun und man wollte es nicht anehmen. warum und weshalb kann ich beurteilen.
aber eins wird mir immer klarer: im gegensatz zu „bruder theophil“ scheinen sie die fundamente – nämlich nächstenliebe – in ihrem herzen zu tragen.
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#33   Bruder Theophil   15:27:42 | Dienstag, 3. April 2007
@ Nachtlaterne
Sie haben meine Zustimmung. Man kann fundamentale Thesen in unserer Kirche teilweise nicht mehr vertreten, obwohl Sie doch als klare Nachfolge Jesu erkennbar sind. Stattdessen läuft man dem Zeitgeist hinterher und wundert sich, warum dieser Wischi-Waschi Glaube zu rückläufigen Mitgliederzahlen führt.
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#32   Peter-Pan   15:26:04 | Dienstag, 3. April 2007
@Bruder Theophil
Zitat: Dort wo GOTT ausgelassen wird kann es nicht besser werden. Aber mir ist schon klar, dass Ihnen für solche Sätze das Verständnis völlig abgeht. Ich habe auch keine Erwartungen an Sie
Sie wollen damit doch wohl sagen, dort wo IHR Gott ausgelassen wird, kann es nicht besser. Dort wo das ausgelesen wird, was Sie für Gott halten, und nur das was sie dafür halten.
Und der Großteil der Menschheit teilt Ihre Einstellung dessen, was Gott ist, nun mal nicht. Nicht mal der Großteil der Europäer. Die sind zwar christlich, aber wie Sie cgngay bereits vorgeworfen haben, doch wohl eher relativistisch christlich; haben mehrheitlich keine Probleme mit Homosexualität oder Abtreibung und entsprechen damit kaum Ihren Vorstellungen vom Christentum.
MFG Raphael
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#31   Nachtlaterne   15:23:59 | Dienstag, 3. April 2007
bruder tehophil
ich wollte vor einigen monaten einen dauerauftrag für die schulspeisung eines kindes geben und sendete alles erforderliche an ein gemeindezentrum unseres ortes. dort gab man keine antwort, weil meine art zu argumentieren nicht gefällt. lieber läßt man ein kind hungern als von mir etwas anzunehmen. was soll ich dazu sagen? man sagt dort nichts gegen abtreibung und lächelt nur: JESUS! es ist einfach zu beklopft! daher: es geht mir nicht darum geistliche zu verteidigen nur weil sie sich christen nennen. aber das christetum sollten wir verteidigen, denn es ist unser leben, es ist unsere ewigkeit!
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#30   cgngay   15:19:48 | Dienstag, 3. April 2007
Nachtlaterne,
Sie können doch nicht ihre Logik als unfehlbar einstufen und die der anderen als dumm.
Oder finden Sie das christlich, wenn es andersrum wäre?
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#29   Bruder Theophil   15:18:04 | Dienstag, 3. April 2007
@ cgngay
Aber wer ins Himmelreich kommt entscheidet immer noch Gott
Falsch. Vor allem SIE entscheiden über Ihren Weg. Ansonsten volle Zustimmung zu Nachtlaterne.
@ Peter-Pan. Dort wo GOTT ausgelassen wird kann es nicht besser werden. Aber mir ist schon klar, dass Ihnen für solche Sätze das Verständnis völlig abgeht. Ich habe auch keine Erwartungen an Sie.
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