Der österreichische Großmeister einer Freimauersekte bedauert, daß noch nicht alle Empfindlichkeiten mit der Kirche ausgeräumt sind.
Freimaurertempel
(kreuz.net, Linz) Die Freimaurer kümmern sich nicht um Tagespolitik.
Das erklärte der Großmeister
der Großloge von Österreich, Michael Kraus (59), am Samstag vor der Regionalzeitung ‘Oberösterreichische
Nachrichten’.
Kraus führt die Unternehmensberatungsfirma ‘Donau Finanz’ in Wien. Er ist Vater dreier
Kinder (34, 24, 16) und lebt in einem herrschaftlichen Palais im Zentrum von Wien.
Zur Frage der Tagespolitik
meinte der Großmeister: „Wir reden nicht darüber, ob die Erbschaftssteuer oder [das Atomkraftwerk] Temelin
abgeschafft werden sollen. Das sind Dinge, die sich relativieren, wenn man einen langen Horizont hat.“
Englischer Freimaurer im 19. Jahrhundert
Konflikte mit Rom
Als Grenze der freimaurerischen Toleranz nennt Kraus den „festen Boden“ eines allgemeinen
Wertesystems der Menschheit.
Die Toleranz höre auf, wenn „eine Religion“ sage: „Willst du nicht mein
Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein.“
Hier liege der Ursprung zwischen dem langjährigen
Konflikt der Freimaurerei mit Rom – erklärt der Freimaurer, der es offenbar versteht, mit Unterstellungen
zu arbeiten.
Rom habe in der Freimaurerei des 18. Jahrhunderts – die vom protestantischen England ausging –
angeblich eine Bedrohung der römisch-katholischen Einflußsphären gesehen.
In den – angeblich toleranten –
Logen seien nicht nur Protestanten mit Katholiken, Mosaischen und Muslimen zusammengesessen. Man habe
sich dort geeinigt, daß es nicht richtig ist, jemanden zu einer bestimmten Religion zu zwingen.
Zur
Frage, warum ein Atheist nicht Freimaurer werden könne, erklärt Kraus, daß spirituelle, überirdische
Bezüge nötig seien, um der Menschlichkeit Platz zu schaffen.
Auf diesem Umweg erlange man eine Erkenntnisstufe,
die letztlich für den Menschen auf dieser Welt Relevanz habe. Wer die Dinge leugne, die nicht in seiner
naturwissenschaftlichen Kontrolle sind, habe dafür kein Verständnis.
Kraus sieht auch im Kreationismus
eine „gewisse Spiritualität“. Für ihn gibt es virtuelle Dinge, die sich auch für die Wissenschaft nicht
mehr so eindeutig auf einem Reißbrett erklären lassen.
Frieden mit König
Der Großmeister erinnert
ferner an die „wichtigen Gespräche“ seines Logen-Vorgängers Kurt Baresch mit dem Wiener Kardinal Franz
König († 2004) in den späten 70er Jahren und Anfang der 80er Jahre.
Es gebe heute von kirchlicher Seite
zwar Empfindlichkeiten, die immer noch nicht ganz ausgeräumt seien: „Aber wir haben einen ordentlichen
Umgang miteinander.“
Kritik komme von Interessengemeinschaften, die sich – angeblich zu Unrecht – von
den Freimaurern angegriffen fühlten. Kraus nennt als Beispiel den Politiker Ewald Stadler.
Geheime Rituale
der Freimaurer
Angesprochen auf die konkrete Logenarbeit und die freimaurerischen Rituale verweigert
Kraus die Antwort: „Wir haben uns untereinander verpflichtet, über diese Einzelheiten nicht zu sprechen.“
Kraus rechtfertigt, daß man nichts Verbotenes, Abstruses oder Gefährliches verbergen wolle.
Es gehe
nur darum, sich an die „Abmachung“ zu halten. Das sei ein Wert, der mit einem verantwortungsbewußten
Menschen etwas zu tun hat.
Diese „Abmachungen“ würden der Freimaurerei auch zum Bestand verhelfen, obwohl
sie klein sei und „nicht wirklich“ eine Machtposition in der Welt ausübe.
Vor dem Modernistischen und
Zeitgeistigen sei keine Organisation gefeit:
„Bei uns ist die Würdigung der Tradition und der Respekt
vor Dingen, die über den Zeitgeist hinweg Gültigkeit haben, ein abstrakter Wert, den es lohnt zu pflegen.“
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86 Lesermeinungen
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#86 Rudolfus 17:30:04 | Dienstag, 16. November 2010
Hier ist auch bereits die mutige Rede des wohl größten US-Präsidenten aller Zeiten gegen die secret
societies, die unsere Demokratie abgeschafft haben: m.youtube.com/watch?gl=DE&client=m… Am Schluß sind
die Mitgliedschaften der heutigen US-Politiker zu sehen, Fragen dazu durch Journalisten und eine geheim
mitgefilmte satanistische Zeremonie der US-Geheimelite.
#83 Rudolfus 16:45:49 | Dienstag, 16. November 2010
matt3: Gegen wen hätte der Präsident Krieg führen sollen? Tatsächlich führte er einen Krieg im eigenen
Land, gegen den CIA und gegen die Geheimbünde, und am gefährlichsten gegen die private Fed, die private
US-Notenbank. Kennedys Rede gegen die Geheimbünde findet sich auf „youtube.com“. Es sind jene, die heute
Krieg gegen jeden einzelnen Bürger führen: der CIA, die Geheimbünde, die Fed. Im persönlichen Eheleben
war Präsident Kennedy kein Heiliger, das scheint belegt zu sein, aber als Präsident war er der einzige
bürgertreue Präsident, den US-Amerika jemals hatte. Ronald Reagan war nur mehr ein Schauspieler, der
das System cachieren sollte, und die Bürger im Glauben ließ, das Land wäre noch in Ordnung, aber Reagan
war nur mehr eine bewußtseinskontrollierte Schauspielermarionette des Systems, der Geheimdiktatur, die
Kennedy klarsichtig erkannt hatte und zerstören wollte, und die Ideale der US-Verfassung, einer Demokratie,
und einer Währung, die dem Staat gehört, wiederherstellen wollte. Das Währungssystem, das nicht der
Zinsknechtschaft dienen sollte, war ein US-Gründungsgrund. S. hierzu das Standardwerk über die Zinsknechtschaft
Günther Hannich, Börsenkrach und Weltwirtschaftskrise. Der Weg in den Dritten Weltkrieg, Kopp, Rottenburg/BW.
Den umfangreichen Katalog des Kopp-Verlages sollte man sich zuschicken lassen! kopp-verlag.de Gottes Segen
für diesen Freiheitskampf!
@Rudi: jaja Kennedy, der Arme und Hintergangene. Er war ja so hilflos gegen die bösen Geheimdienste.
Er wollte nichts lieber als zum Mond fliegen und Krieg wollte er nie führen, ausser mit Spezialeinheiten,
hinterlistigen Methoden und (Bomben)Terror. Auch hinterging er niemals seine Frau. Das sind alles nur
die Anfeindungen des CIA.
#81 Rudolfus 15:42:11 | Dienstag, 16. November 2010
matt3: Präsident Kennedys Aussagen und Direktiven zum Engagement der USA in Vietnam sind eindeutig gegen
diesen Krieg. Das ist nicht umstritten, sondern eindeutig. Es gibt natürlich viele in den Nach-Kennedy-USA,
die den Präsidenten systematisch verleumden und ins schiefe Licht rücken, um die Hintergründe seiner
Ermordung zu vertuschen, so wie dies seit LH Jörg Haiders Tod auch in Österreich geschieht. Beide hatten
nahezu dieselben Absichten und Feinde, und werden darum in gleicher Weise verleumdet. Marilyn Monroe wurde
von Kennedys Feind, dem CIA, ermordet, um Kennedy zu warnen. Kennedy war gegen den Vietnamkrieg, heute
versucht man ihn in durchsichtiger Propaganda als dessen Unterstützer hinzustellen. Alles dieselbe Strategie.
Papst Johannes Paul I. wurde von den liberalen Freimaurern ermordet und war ein Antimodernist – die Propaganda
möchte es umdrehen, und schiebt die Ermordung sogar dem Opus Dei in die Schuhe, das in der Kurie Pauls
VI. überhaupt nicht präsent war, sondern eben die bestimmten Logenanhänger. Es ist alles dasselbe System.
Das Opfer wird verleumdet mit den Vorwürfen, die eigentlich vom Täter stammen. Kennedy war nachweislich
gegen ein kriegerisches Engagement und hatte den Rückzug angeordnet. Das sind Fakten. Ebenso hatte er
keine Absicht, seine Freundin Monroe zu ermorden. Nur sein Feind, der CIA, hatte die Absicht. Kennedys
Feindschaft zum CIA ist erwiesen. Der belog ihn auch in der Kubakrise. Präs. Kennedy wird sogar in den
freimaurerisch unterwanderten Simpsons verleumdet, als in der Hölle Verdammter. Das offizielle US-Amerika
haßt Kennedy.
@Rudi Es ist korrekt, dass sich Kennedy gegen eine „direkte Kriegsführung“ in Vietnam sträubte. Er hatte
das Kontingent sog. Militärberater von 700 auf 16.000 augestockt und die Bildung der Green Berets zur
Bekämpfung der Vietkong verordnet. Insofern hat er keine jungen Amerikaner in den Tod geschickt, denn
das waren ja Berufssoldaten. Diese Aussage nehme ich zurück. Seine „indirekte Kriegsführung“ mit Napalm-Bombardierungen,
Entlaubungsmitteln und erntevernichtende Chemikalien war aber in der Praxis eine äußerst schmutzige
und unehrenhafte, der zigtausende Zivilisten zum Opfer fielen. Zudem ist es unter Historikern und Beratern
des Presidenten umstritten, ob Kennedy die Eskalation des Krieges, die unter Johnson erfolgte tatsächlich
verhindert hätte.
#79 Rudolfus 13:44:27 | Dienstag, 16. November 2010
matt3: Du blamierst dich … Kennedy hatte den Abzug der US-Militärpräsenz aus der vietnamesischen Region
angeordnet. Eine Woche nach Kennedys Ermordung wurden Kennedys Direktiven durch Präs. Johnson – Kennedys
früheren Vizepräsidenten – aufgehoben, die USA blieben stationiert. Der Vietnamkrieg brach erst 1964
unter Johnson aus, nachdem Johnson vor dem US-Kongreß behauptet hatte, die Vietnamkommunisten hätten
ein US-Kriegsschiff, das friedlich vor Vietnam geankert hatte, angegriffen – eine bis heute zu hinterfragende
Behauptung, die auf dem Niveau des Polenangriffes gegen Hitler liegt. Präs. Kennedy wollte definitiv
keinen US-Militäreinsatz in Vietnam, wie er auch öffentlich sagte. „Es ist ihre Sache, es liegt an ihnen,
zu siegen oder zu verlieren“, erklärte er öffentlich. „Wir wollen keine pax Americana, die der Welt
mit amerikanischen Kriegswaffen aufgezwängt wird.“ Am besten, du siehst dir einmal Oliver Stones JFK-Film
an, in dem es wesentlich um den 1964 ausgebrochenen Vietnamkrieg geht, den der 1963 ermordete Präsident
verhindern wollte. Präs. Kennedy war eben ein echter Bürgerpräsident, der sich vielen Lobbies widersetzte,
und alleine das tun wollte, was für die Bürger gut war. Kein Wunder, daß ihn der CIA zu Fall bringen
wollte, nachdem er auch die undurchsichtigen regierungsfremden Aktivitäten des CIA abstellen wollte,
ein Geheimdienst, der nach absoluter Kontrolle der Regierung strebte (und diese auch erlangte). Monroe
wurde vom CIA ermordet, als Warnung an Kennedy. Dann folgte der Präsident.
Rudi der Wissende… er will alles ganz genau wissen und ist doch so ein ahnungsloser Nachplapperer. Kennedy
war in Wahrheit ein Verbrecher, der den Tod verdiente. Kennedy eskalierte den Vietnamkrieg und war nicht
nur für die Bombardierung mit Napalm, sondern auch für den Einsatz von Agent Orange verantwortlich.
Dieser scheinbare Charismatiker schickte junge Amerikaner in den Tod, während er sich unter anderem mit
Marilyn Monroe vergnügte.
#77 Rudolfus 12:49:07 | Dienstag, 16. November 2010
Die Freimaurerei ist eine mächtige Geheimsekte mit undurchsichtiger Zielsetzung, soviel ist klar Ihre
Geheimmitglieder kontrollieren die Massenmedien und die formell demokratischen Staaten. Ihr Hauptkampf
gilt auch nach Abschaffung katholischer Diktaturen der Katholischen Kirche, auch in der Demokratie. Die
obersten Grade sollen sich offen zu Satan bekennen. Was sollen wir von einer solchen Geheimorganisation
halten, über deren Lehren und Rituale nur Geheimhaltung besteht? Der katholische Präsident Kennedy hat
in einer öffentlichen Rede die Geheimbünde der USA als Gefahr für die Demokratie bezeichnet. Präsident
Kennedy hat es sich mit vielen angelegt, am gefährlichsten mit der mächtigsten Privatbank der Welt,
sozusagen dem Bankenkaiser der Bankenmafias, der US-Notenbank, die seit einem Verfassungsputsch Anfang
des 20. Jahrhunderts, herbeigeführt durch den US-Kongreß am Weihnachtsfest, mit nur einigen wenigen
Kongreßleuten, im Auftrag der US-Regierung die Währungshoheit verliehen bekam. Die US-Verfassung fordert
die direkte Währungshoheit durch den Staat, und nicht die Auslagerung dieser Hoheit in eine Privatbank.
Präsident Kennedy hatte den Auftrag erteilt, wieder den verfassungsmäßigen Zustand herzustellen und
die Banknoten durch die Regierung selbst drucken lassen. Eine veränderte Aufschrift wurde an den Banknoten
angebracht, deren Urheber fortan die Vereinigten Staaten von Amerika waren, und nicht mehr die private
„Fed“. Eine solche Handlung bedeutet das Todesurteil für jeden US-Präsidenten. 1963 hätte der US-Präsident
noch geschützt werden können, heute nicht mehr.
@ Aurelius Ich denke, in der Loge sollte die gleiche Haltung gelten, wie im säkularen Staat: Jeder sollte
seine Religion pflegen dürfen, keiner sollte anderen seine Religion aufnötigen. In meiner Loge gibt
es einen sehr engagierten, aktiven Christen. Er nutzt die Gelegenheit, bei seinen Vorträgen oder Zeichnungen
(so heißen die Vorträge bei einer Tempelarbeit) seine christliche Sicht und seinen Gottesbezug einzubringen.
Das ist auch für alle Brüder eine willkommene und gern gehörte Bereicherung des Logenlebens. Aber dieser
Bruder erweckt nicht den Eindruck, dass alle anderen das glauben müssen, was er glaubt. Er gibt immer
gerne Auskunft zu seinem Glauben, aber er belästigt andere nicht mit „Missionsarbeit“ in der Loge. Und
deshalb passt er sehr gut zu uns und ist ein sehr geschätzter Bruder. beste Grüße, Gereon
@gereon: Johannes 14, 6? Für Christen, die ihre Religion als einzige und wahre ansehen und damit einen
Missionsanspruch verbinden, wird es in der Tat schwierig, das mit der FM unter einen Hut zu bringen –
das sehe ich ein. Nun, welche Haltung soll ein Christ denn sonst vertreten? Ich bin der Weg, die Wahrheit
und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. (Johannes 14, 6) Entweder glaube ich oder ich
glaube nicht. Ich kann diese Worte nicht relativieren! Aber daraus würde ich keine grundsätzliche „antichristliche“
Haltung der FM ableiten. Es wurde hier ja schon behauptet, das die FM aktiv gegen Kirche und Christentum
agiere – was ich für unbegründete Anschuldigungen halte. Grundsätzlich gebe ich Ihnen Recht. Daß jedoch
die FM, gerade im 19. Jahrhundert, streckenweise ziemlich antiklerikal war, lässt sich sicherlich auch
nicht bestreiten, aber das war Bismarck ja auch. Sicherlich ist die FM grundsätzlich nicht antichristlich,
sie vertritt jedoch Anschauungen, welche sich mit dem Christentum nicht vereinbaren lassen.
@ sozialkatholisch Eine komplette Erlösung im Diesseits gibt es nicht, das ist einer der Trugschlüsse
der Freimaurerei – nein, es ist etwas, das Sie der FM unterstellen. Die naive Idee einer „kompletten Erlösung
im Diesseits“ kommt bei uns nirgendwo vor. Wir Maurer, wissen, dass es genug Arbeit gibt und dass die
Arbeit an sich selbst nie endet, oder genauer: erst mit dem Tod endet. Mission? Kommt drauf an, was Sie
darunter verstehen. Die FM lädt ein zu Informationsabenden, Konzerten, Diskussionsrunden und mehr – ob
das Mission ist? Auch was ich hier mache, würde ich nicht als „Mission“ sehen. Übrigens wird es demnächst
bei meiner Loge eine Öffentlichkeitsarbeit geben. Termin steht noch nicht fest, aber da kann man echte
Freimaurer ganz aus der Nähe sehen (nicht füttern…), Fragen stellen und vieles mehr. Ich lade jetzt
schon dazu ein und werde den Termin nennen, sobald er steht. beste Grüße, Gereon
@ Gereon Wenn man das Diesseits mit der Trennung von Gott betrachtet kann die wirkliche Erlösung nur
jenseitig sein. Durch die Auferstehung unseres Herrn kann man die Erlösung schon erahnen aber richtig
hat man sie erst im Jenseits. Eine komplette Erlösung im Diesseits gibt es nicht, das ist einer der Trugschlüsse
der Freimaurerei und die Erlösung im Jenseits ist nicht eine andere Baustelle, sondern es ist die Baustelle!
Einem Katholischen Christen ohne Missionsanspruch fehlt etwas sehr elementares, denn die absolute Wahrheit
ist nun mal nur in der katholischen Kirche und diese Wahrheit nur für sich zu behalten wollen ist unchristlich.
Sie können mir auch nicht erzählen das die FM völlig ohne Mission ist. Aber sei es drum, je mehr man
sich in das katholische Christentum oder in die FM vertieft merkt man das die beiden miteinander nicht
vereinbar sind und wenn sie mal vor die Wahl „Sekt“ oder „Selters“ gestellt werden bete ich für sie das
sie die richtige Wahl treffen. Gelobt sei Jesus Christus, der usere absolut notwendige Erlösung ist/bzw.
seien kann. P.S.: Sie brauchen sich hier wirklich nicht nur als neutraler Freimaurer geben, sie können
auch über ihren persönlichen Glauben erzählen, denn ich werde es bestimmt keinem FM weitererzählen.
@ Aurelius @sozialkatholisch @ aurelius Ich gehöre zu den AFAM und habe mich auf dieses Ritual bezogen,
beim FO (Große Landesloge) bin ich öfter zu Gast, habe aber den Wortlaut nicht im Kopf – das kann ich
nachschauen. Für Christen, die ihre Religion als einzige und wahre ansehen und damit einen Missionsanspruch
verbinden, wird es in der Tat schwierig, das mit der FM unter einen Hut zu bringen – das sehe ich ein.
Aber daraus würde ich keine grundsätzliche „antichristliche“ Haltung der FM ableiten. Es wurde hier
ja schon behauptet, das die FM aktiv gegen Kirche und Christentum agiere – was ich für unbegründete
Anschuldigungen halte. @ sozialkatholisch Ich sehe Erlösung auf ein Jenseits bezogen. Aber die FM will
ja im Diesseits wirken. Deshalb schließt sie eine Erlösung nicht aus. Sie behauptet aber auch nicht
ihre Notwendigkeit – einfach deshalb, weil das eine andere Baustelle ist und nicht in den Bereich FM fällt.
Ich denke es ist eine Quelle von Missverständnissen, dass die FM sich zu vielen hier genannten katholischen
Glaubenssätzen nicht äußert – das liegt aber an der religiösen Neutralität der FM und sollte nicht
als Ablehnung oder Leugnung interpretiert werden. Für mich ist FM und Christentum insofern vereinbar,
als sich beide auf verschiedene Aspekte des Menschseins beziehen. Man muss schon eine ganz bestimmte Art
von Katholizismus pflegen (etwa mit einem Missionsanspruch), um hier Unvereinbarkeiten zu finden. beste
Grüße, Gereon
@ Gereon Nach christlichem Verständnis lebten wir im Paradies in völliger Gemeinschaft mit Gott, aber,
was immer es auch war, wurde die ständige Gemeinschaft mit Gott zerstört. Unser Leben hier auf der Erde,
mit seinem ganzen Leid und Elend, ist für Katholiken nicht die völligen Gemeinschaft mit Gott. Die völlige
Gemeinschaft mit Gott ist für uns das Paradies, ohne Leid und Elend und ohne Sünde. Mit die schlimmste
Folge der Erbsünde war der Tod, der dadurch in die Welt gekommen ist. Diese „ererbte Schuld“ haben wir
Menschen hier auf Erden noch zu tragen. Durch gute Taten allein kann die Gemeinschaft mit Gott nicht wieder
hergestellt werden, dafür brauchten wir das Kreuzesopfer unseres Erlösers. Das man an sich arbeiten
soll ist gut und richtig, aber die Vergebung brauchen wir dann doch noch. Das mit dem Freimaurer, das
nehme ich ihm wirklich nicht übel, denn ehrlich war er wenigstens. Ein Antichristlicher Charakter der
Freimaurerei ist aber nun mal die Leugnung der Erlösungsbedürftigkeit des Menschen.
@gereon: Die Unvereinbarkeit Die FM hat einen sehr bescheidenen Anspruch: An sich selbst zu arbeiten (dem
rauhen Stein, der man selber ist). An Perfektion oder Selbsterlösung wagt niemand zu denken. In unserem
Ritual fragt der Meister vom Stuhl: „sind wir diesem Ziel näher gekommen?“ – die Antwort: „Wir haben
uns bemüht“ Ist das Große Landesloge, Drei Weltkugeln oder AFAM? Anderes Thema: Der Grund warum Christentum
und Freimaureri (egal ob humanitär, christlich oder was auch immer) unvereinbar sind, ist der, daß Freimaurerei
nun einmal grundsätzlich deistisch ist. Die FM hat dieses Gedankengut natürlich in ihrer Entstehungszeit
als spekulative Maurerei in England im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert aufgesogen. Und das ist
für einen Christen nicht akzeptabel, wenn er es denn ernst meint mit Gott. Außerdem setzt Freimaurerei
genau den Relativismus voraus, vor dem der jetzige Papst immer wieder warnt.
@ sozialkatholisch z.B. das sie die Erbsünde leugnen Ich habe diesen Begriff weder in den Evangelien,
noch sonstwo in der Bibel gefunden. Allenfalls Paulus hat Ideen entwickelt, die sich in diese Richtung
interpretieren lassen. Dass die Erbsünde mit der Taufe einfach „weggewischt“ wird, verwundert mich –
aber vielleicht habe ich das auch noch nicht ganz verstanden. Im Sinne einer „ererbten Schuld“ lehne ich
„Erbsünde“ ab. Das ist aber meine ganz persönliche Überzeugung, die nicht im geringsten etwas mit FM
zu tun hat. Die FM hat einen sehr bescheidenen Anspruch: An sich selbst zu arbeiten (dem rauhen Stein,
der man selber ist). An Perfektion oder Selbsterlösung wagt niemand zu denken. In unserem Ritual fragt
der Meister vom Stuhl: „sind wir diesem Ziel näher gekommen?“ – die Antwort: „Wir haben uns bemüht“
Jeder Maurer, egal welchen Grades, bleibt sein Leben lang Lehrling und wird an sich arbeiten. Das wird
weder eine „Selbsterlösung“, noch einen „perfekten“ Menschen ergeben. Nur jemand, der um seine Unvollkommenheit
und Fehlbarkeit weiß und versucht, sich zu einem besseren Menschen im Hinblick auf Toleranz, Brüderlichkeit
und Menschenliebe zu entwickeln. Sollte ein Bruder gegenüber Ihnen abfällig über Christen gesprochen
haben, bedaure ich das und hoffe, dass der Bruder noch Gelegenheit hat, an seinem rauhen Stein zu arbeiten.
Ich kann nur betonen, dass er nicht im Geist der Freimaurerei gesprochen hat, sondern bestenfalls eine
persönliche Überzeugung geäußert hat. beste Grüße, Gereon
@ Gereon Eine falsche Annahme von ihnen ist für mich z.B. das sie die Erbsünde leugnen, das wir uns
selbst durch z.B. freimaurerische Gesinnung gerecht / rechtfertigen können. Das ihr freimaurerischer
Bruder zu höheren Diensten abberufen ist hoffe ich auch, ich hoffe auch das es keine niedrigen Dienste
sein werden. Mag sein das ich den Freimaurern gegenüber von Vorurteilen und Verschwörungstheorien geprägt
bin, aber ganz frei von persönlichen Begegnungen bin ich da auch nicht. Ein Freimaurer der mich mal werben
wollte erzählte mir z.B. das die Freimaurer Christen verachten, aber wo ich ihm erzählte das ich Christ
bin sah das alles wieder auf einmal ganz anders aus. Ich bin auch überzeugt das die freimaurerische Gesinnung
mehr Einfluss auf unsere Gesellschaft hat / hatte als wir es im ersten Moment erahnen können. Freimaurer
sein und röm/kath. sein schließt sich nun mal aus, obwohl ich auch für den ein oder anderen Freimaurer
die Zugehörigkeit zur einen Herde Christie nicht ausschließen möchte. Zur Welteinheitsreligion möchte
ich noch sagen das nur die röm/kath Kirche die Fülle der Wahrheit besitzt und das das Gleichstellen
anderer, besonders nichtchristlicher Religionen unserem Erlöser entgegengesetzt steht. Nach katholischem
denken gehört die Sonntagsheiligung zu den zehn Geboten und wer ein Gebot übertritt, übertritt nun
mal alle Gebote.
@ sozialkatholisch Ich gehe für sie wahrscheinlich genauso von falschen Annahmen von ihnen aus wie sie
für mich. Zeigen Sie mir, wo das der Fall ist und ich bin bereit, dazuzulernen. Sie leugnen das Jenseits
nicht, aber bestätigen tun sie es auch nicht, Falsch. Es gibt einen Jenseitsbegriff. In unserem Sprachgebrauch
wurde ein Br:. der gestorben ist „zu höherer Arbeit abberufen“ und ist „in den ewigen Osten gegangen“.
Das muss aus der Symbolsprache verstanden werden: Aus dem Osten (Sonnenaufgang) kommt das Licht, das die
Welt erleuchtet. (Das Bild passt nahtlos zur biblischen Lichtsymbolik) Ich empfinde die Caritas der Freimaurerei
nur als vorgeschoben um eigene Machtgelüste zu verstecken. Ich denke, Sie sind da von antiquierten Verschwörungstheorien
beeinflusst. Es liegt im Wesen der V-Th dass sie gegen Widerspruch immun sind. Der Widersprechende wird
entweder als Teil der V diskeditiert, oder als „niedere Charge“ abgetan, der von den geheimen Plänen
der „Oberen“ keine Ahnung hat. Übrigens kann jeder ein Buch kaufen, das FM herausgegeben haben: „Freimaurer
Politiker Lexikon“ – kein Geheimnis, wer dazugehört hat (Lebende FM werden nicht genannt, warum dürfte
klar sein). Welteinheitsreligion Nein, wir wollen eine Welt, in der jeder seiner Religion nachgehen kann,
ohne belästigt zu werden oder andere zu belästigen. Sonntagsheiligung Was sollen wir damit zu tun haben?
Ich würde gern wissen, für was sie die FM sonst noch verantwortlich machen. beste Grüße, Gereon
@ Gereon Ich gehe für sie wahrscheinlich genauso von falschen Annahmen von ihnen aus wie sie für mich.
Sie leugnen das Jenseits nicht, aber bestätigen tun sie es auch nicht, die Freimaurerei ist für mich
nicht nur die Vertreterin der absoluten Egalität sondern auch die Nivilierung der Wahrheit. Ich bestreite
nicht das gute Wollen vieler Freimaurer, aber ob alle Freimaurer, besonders in den oberen Reihen, nur
das gute wollen wage ich zu bezweifeln. Ich empfinde die Caritas der Freimaurerei nur als vorgeschoben
um eigene Machtgelüste zu verstecken. Das erste Gebot ist von der Freimaurerei total und offensichtlich
gebrochen. Die Freimaurerei verfolgt eine Welteinheitsreligion die der katholischen/christlichen Wahrheit
entgegensteht. Beim zweiten Gebot halte ich z.B.die Bezeichnung des großen Baumeister für problematisch.
Beim dritten Gebot können sie mir nicht erzählen das sie für eine richtige Sonntagsheiligung einstehen.
Die Sonntagsheiligung fällt immer mehr und mehr und daran seit ihr bestimmt nicht unschuldig. Ich streite
die christliche Grund-Orientierung der FO nicht grundsächlich ab, halte sie aber für zu unvollkommen,
denn man soll z.B. das Wort Gottes nicht nur hören sondern auch befolgen. Mein Feindbild aufgeweicht?
Nein, eigentlich nicht, aber im Grunde tut ihr mir nur leid! Aber das gilt von ihnen wahrscheinlich auch
mir gegenüber. Ein gesegnetes Osterfest und der Friede des Auferstandenen im Leben und in der Seele wünsche
ich ihnen, allen anderen und mir natürlich auch.
@ Athanasius et al. Die Freimaurerei bekämpft hinter der Öffentlichkeit aktiv jeden der an einer absoluten
Wahrheit glaubt. Vor allem die toleranten und nächstenliebenden Christen. Können Sie das irgendwie belegen?
Wie soll das gehen? um das Gesicht des Terrors der FM am Ende zu sehen Ach Du liebe Güte! Ich bin Mitglied
einer „Terrororganisation“? Auch dafür würde ich gerne Belege sehen – nicht bloße Behauptungen – auch
wenn Päpste sowas behauptet haben mögen. Ich habe mit meinen Brüdern ein Benefizkonzert organisiert,
dessen Erlös Bruder Karlheinz Böhm und seine Organisation „Menschen für Menschen“ bekommen hat, unterstützt
vom Freimaurerischen Hilfswerk. Mit Behauptungen wie „hinter der Öffentlichkeit“ lässt sich leicht übel
nachreden. Woher kommt den dieses „gefühlte Wissen“, das hier so erbitterte Freimaurer-Gegner hervorbringt?
beste Grüße, Gereon
@VirFortis Bitte verwechseln Sie doch Liberalismus und Indifferentismus nicht mit Toleranz. Toleranz ist
eine katholische Tugend. Erzbischof Lefebvre und Kardinal Ottaviani schrieben für das Konzil das Schema
„De tolerantia religiosa“, Zur Religiösen Toleranz. Diese Toleranz kommt nicht aus dem freimaurerischen
Indifferentismus oder Agnostizismus vor, sondern aus der Wirklichkeit, daß jeder Mensch Lebensrecht hat
und daß die Gedanken frei sein (Libertas, Leo XIII.), auch wenn es keine moralische Freiheit um álles
einfach auch aktiv durchzusetzen gibt (wenn es böse ist; ibidem). Toleranz ist gut. Ich bin durchaus
tolerant, aber nicht indifferent. Weiters haben Sie natürlich Recht. Die Freimaurerei bekämpft hinter
der Öffentlichkeit aktiv jeden der an einer absoluten Wahrheit glaubt. Vor allem die toleranten und nächstenliebenden
Christen. Man sollte nur Notre Charge Apostolique und Humanum genus lesen um das Gesicht des Terrors der
FM am Ende zu sehen. Auch wenn es viele liebwürdige, gutmeinende Mitglieder in den niedrigeren Graden
der FM geben mag. (Ich kenne ja welche.)
gereon In der tat ist es für mich sehr begrüssenswert wenn in diversen Logen die „christliche Botschaft“
als moralischer Maßstab anerkannt wird. Wenn man jedoch einen ideologischen Vergleich auf streng philosophischer
Basis durchführt muß man zwangsweise zum Schluss kommen dass leider einer der an eine „absolute Wahrheit“
glaubt in direktem Konfrontationskurs mit der „Brüderlichen Ideologie“ steht. Erst die Nichtexistenz
einer Absoluten Wahrheit ermöglicht den umfassenden Toleranzgedanken, denn gäbe es sie, und wäre sie
noch dazu für das Individdum erkennbar, wie es die großen Religionen lehren wäre jeder verpflichtet
sich in ihrem Sinne zu engagieren. Erst die Sichtweise dass es vielleicht eine Wahrheit geben könnte,
diese jedoch für den Einzelnen niemals erkennbar wäre öffnet die Tore zur liberalen Toleranzphilosophe
des auf das irdische Bezogene. l.g
@ VirFortis Toleranz heißt ja nicht, dass man sich zum Depp machen lässt. Toleranz endet da, wo zB.
Menschenrechte verletzt werden, wo Unterdrückung beginnt. Ich weiß zwar nicht so genau, was Satanismus
wirklich ist, aber sofern dabei Menschen zu Schaden kommen, Gewalt und grobe Verstöße gegen die guten
Sitten und den guten Geschmack ins Spiel kommen – so jemanden wollen wir nicht zum Bruder haben. Das gilt
im Übrigen für alle anderen extremistischen Auffassungen. Üblicherweise sehen wir uns die um Aufnahme
Suchenden recht genau an. Es gibt mehrere Gespräche im kleinen Kreis und dann wird den übrigen Brüdern
der Loge Bericht erstattet. Es muss ich jemand in der Loge finden, der für den Aufzunehmenden bürgt,
also ihn in das maurerische Brauchtum einführt und darauf achtet, dass er sich wohlverhält. Dann gibt
es eine Abstimmung. Bei drei Gegenstimmen ist der Antrag abgelehnt, bei zwei wird er zurückgestellt und
neu diskutiert, eine Gegenstimme ist möglich. Nochmal zu Ihrer Frage: Toleranz für die Feinde der Toleranz
wäre Selbstzerstörung und außerdem – einfach dumm. beste Grüße, Gereon
@virfortis wenn sie einen satanisten finden der sich caritativ betätigt, der sich (entsprechend der 11
gebote) anständig benimmt und niemanden mit seinem glauben belästigt, warum dann nicht? religion ist
privatsache
gereon verzeihen Sie die provokante Frage aber angenommen ein bekennender Satanist würde in die Logentür
poltern und um Aufnahme ersuchen. Nach dem Grundsatz der Toleranz und der Brüderlichkeit würde ihm doch
das Tor nicht verschlossen bleiben als erfolgreicher Manager und einer der sich schon aktiv caritativ
aktiv für Bedürfitige eingesetzt hat oder ?
@ sozialkatholisch Ich glaube, Sie gehen einfach von falschen Annahmen heraus. Aus der Tatsache, dass
wir Freimaurer diese Welt besser machen wollen, folgern Sie, wir wollen das Paradies im Diesseits und
würden das Jenseits leugnen. Niemand nimmt aber an, dass wir ein Paradies _hier_ erreichen können. Und
ich denke, man kann diese Welt ein ganzes Stück verbessern und ist immer noch von diesem Ideal entfernt –
finden Sie nicht? Ich sehe kein Problem mit den ersten vier Geboten, denn die FM ist keine Religion und
macht keine religiösen Vorschriften. Sie belässt jedem seinen Glauben. Richtig ist, dass sie keine Religion
höher bewertet, als andere. Also auch nicht die katholische. Der christliche FO, bei dem ich öfter zu
Gast bin, setzt voraus „das aufrichtige Bemühen, die Botschaft Jesu Christi zu hören“. Waren Sie schon
auf den FO Webseiten? Warum streiten Sie dessen christliche Orientierung rundheraus ab? Haben Sie Angst,
Ihr Feindbild wird aufgeweicht? beste Grüße, Gereon
spekulationen eine diskussion über die freimaurerei kann nur sinnvoll und fruchtbar sein, wenn es eine
gemeinsame basis der meinungsaustausch gibt: ohne vorurteile, ohne anschuldigungen, ohne rechthaberei,
besonders, weil es ja nicht einmal vom recht oder nicht recht haben geht. ich bin aus südostasien und
habe viel mühe mit meinem eher dürftigen deutsch, darum bleibt mir praktisch nur noch das lesen von
artikeln hier. aber immer spüre ich, daß wir freimaurer uns noch rechtfertigen müßen, und zwar nicht
bloß weil anschuldigungen manchmal schon so weit entfernt sind vom dezentsein, aber einfach weil wir
freimaurer sind. was ist denn das problem von manchen, wenn wir spezifisch dieser bruderschaft beigetreten
sind? weshald und wovor haben wir uns zu rechtfertigen? weder gegen gott, religion und kirche sind wir.
wir sind nicht einmal eine religion, ergo, keine sekte. seien wir fair, sachlich und verständnisvoll
in diskussionen, damit es nicht als parallelmonologen endet. froh bin ich aber, daß es doch viele, die
über uns nicht so abschätzig reden, sondern im gegenteil, eben mit gegenrespekt, offenheit, sachlichkeit,
menschlichkeit und christlichkeit entgegenkommen. da sie ja dort im deutschen sprachraum sind, würde
ich ihnen die bücher von prof.dr. kurt baresch empfehlen. vor einem jahrzehnt hatte ich die gelegenheit,
mehrmals mit ihm zu sprechen. ein bescheidener gelehrter, der mir einen tiefen eindruck hinterlassen hat.
er, wie jeder freimaurer, hat sich vor niemandem zu rechtfertigen.
@ Gereon Das Engagement für ein besseres Diesseits hat nichts mit einer „Erbsünde“ zu tun. Ich verstehe
nicht, warum Sie diesen Begriff ins Spiel bringen. Doch weil wir gerade durch die Erbsünde hier niemals
das Paradies haben werden. Natürlich soll man versuchen Leid und Not zu mindern, aber wir werden Leid
und Not auf dieser Welt nicht beseitigen können. Nach meinem Verständnis stehen dem auch die 10 Gebote
nicht entgegen. Was ist denn mitden ersten vier Geboten? Wenn ich mir Lukas 9,49-50 ansehe, nehme ich
an, dass Jesus mit der Maurerei keine Probleme hätte. Diese Stelle würde ich eher auf die Altorientalen,
Orthodoxen, Protestanten usw. beziehen solange sie nicht die hl. Kirche bekämpfen Mit dem Freimaurerorden
schon gar nicht, die beziehen sich ja ausdrücklich auf ihn. Das glauben sie doch selber nicht, oder?
Auf diesen Seiten finde ich eher eine Umkehrung von Lukas 9, 50. Wenn man daran glaubt das wir durch die
Erbsünde von Gott getrennt sind und einen Missionsbefehl haben eigentlich nicht.
@ sozialkatholisch Das Engagement für ein besseres Diesseits hat nichts mit einer „Erbsünde“ zu tun.
Ich verstehe nicht, warum Sie diesen Begriff ins Spiel bringen. Nach meinem Verständnis stehen dem auch
die 10 Gebote nicht entgegen. Wenn ich mir Lukas 9,49-50 ansehe, nehme ich an, dass Jesus mit der Maurerei
keine Probleme hätte. Mit dem Freimaurerorden schon gar nicht, die beziehen sich ja ausdrücklich auf
ihn. Auf diesen Seiten finde ich eher eine Umkehrung von Lukas 9, 50. beste Grüße, Gereon
@ Gereon Und am „Tempel der Humanität“, dem Ideal einer menschlicheren Gesellschaft sind Menschenliebe,
Toleranz und Brüderlichkeit, der Mörtel, der die Steine (die Menschen) zusammenhalten soll. Ja, ich
weiß das sie nicht an die Erbsünde glauben, sie macht das ganze katholische Denken aber erst verständlich
und zeigt uns das wir hier auf Erden noch die Gottesliebe nötig haben. Die Gottesliebe kann sich natürlich
auch in der Nächsten, oder wie sie es sagen Menschenliebe zeigen, aber in erster Linie ist es nun mal
das halten der 10 Gebote + Kirchengebote. Jesus Christus will nicht nur unser Freund/Kumpel sein er will
unser Leben sein. Er will uns nicht nur mit Rat und Tat zur Seite stehen, er will uns erlösen. Er will
nicht das wir ihn nur aus der Ecke holen wenn wir Lust auf ihn haben, er will uns ganz (in die Wohnungen
beim himmlischen Vater führen) Jeder der sein Jünger sein will nehme sein Kreuz auf sich und folge ihm
nach.
@gereon: mit Daniel Stöhr zu diskutieren… … hat nicht viel Sinn, es sei denn, Sie wollen wirklich
ins Gruselkabinett der Abstrusitäten abtauchen… Wenn Herr Stöhr von der „katholischen Kirche“ redet,
dann meint er nicht die Kirche, deren Oberhaupt Papst Benedikt XVI. ist, sondern ein schismatisches Klüngelgrüppchen,
welche den katholischen Glauben auf eine Reihe von Buchstaben und Paragraphen reduzieren und der Meinung
sind, seit Pius XII. hätte es keinen Papst mehr gegeben –- dessen Nachfolger sind angeblich alles Antipäpste
oder sowas gewesen. Sowas dürfte Ihnen ja nicht ganz unbekannt sein; es gibt bestimmt Kreise in Ihrem
Verein, welche auch behaupten, der Duke of Kent (oder wer immer es auch ist) und die ganze Führungsetage
in Great Queen Street seien alles Verräter, oder? Sowas gibt’s doch bestimmt in Frankreich… Angeblich
waren Ende der 60er / Anfang der 70er Jahre mal zwei Dominikanerpatres bei einer Aufnahme in einer Loge
in Bonn zugegen, um sich zu vergewissern, daß da auch keiner rückwärts auf ner Ziege reitet. Kennen
Sie eigentlich Pater Alois Kehl S.V.D.?
@ Daniel Stöhr Ich habe von „verhandeln“ nicht gesprochen – das habe Sie getan. Ich habe Gespräche genannt
und die sind dokumentiert – sowohl von katholischer Seite, als auch von Freimaurer-Seite aus. Sie erlauben
auch, dass ich den offiziellen Sprachgebrauch der Amtskirche verwende und Josef Ratzinger in seiner Zeit
als Vorsitzender der Glaubenskongregation als Kardinal bezeichne. Ein Urteil über die Rechtmäßigkeit
katholischer Ämter und Würden kann ich mir nicht anmaßen. Nur aus Neugier: Ich weiß zwar, dass theoretisch
jeder katholische Mann Papst werden kann und man nicht Kardinal sein muss (nein, ich hab einfach nicht
die Zeit dafür, bin ja mit der Weltverschwörung total ausgelastet Ich würde gerne wissen, wie sie
den Status des jetzigen Amtsinhabers einschätzen. beste Grüße, Gereon
Die katholische Kirche hat in den 70er jahren (dieses Jahrhunderts) ganz sicher bnicht mit der Freimaurerei
„verhandelt“. Außerdem war Joseph Ratzinbger niemals ein „Kardinal“, weil niemand von einem Scheinpapst
(Wojtila) zum Kardinal ernannt werden kann.
@ Daniel Stöhr Pardon, aber der Papst ist nicht in der Position, eine bürgerliche Organisation, die
kein Teil seiner Kirche ist, zu verbieten. Es gibt auch keine automatische Exkommunikation mehr, wenn
man Freimaurer ist. Nach der Ansicht des damaligen Kardinals Ratzinger (die er nicht begründet hat),
lebe ein Katholik als Freimaurer „im Zustand schwerer Sünde“. Dass dies besonders die katholischen Brüder
schmerzt, leuchtet mir ein. Es gab übrigens in den 70er Jahren recht lange Gespräche zwischen FM und
katholischer Kirche. Die wurden von Seiten der Kirche aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen abgebrochen.
Die dazu zugänglichen Quellen kann ich Ihnen gerne nennen, wenn Sie das wünschen. Das etwas, das der
Papst verbietet, per se „antichristlich“ sei, wie Sie sagen, ist wohl eine sehr verkürzte Auffassung
der päpstlichen Autorität. beste Grüße, Gereon
„dezidiert christliche Ausrichtung“ der FM: Nein, das ist Quatsch, denn die FM ist päpstlich absolut
verboten und damit immer dezidiert antichristlich.
@ sozialkatholisch ??? sicher nicht. Das ist doch klar. aber was wollen Sie mir damit sagen? Ich verstehe
nicht, was Sie meinen, vielleicht wären Sie so freundlich, es mir zu erläutern. beste Grüße, Gereon
@ sozialkatholisch Ich darf Sie darauf hinweisen, dass es auch eine dezidiert christliche Orientierung
in der FM gibt: Den Freimaurer-Orden. Der benennt ausdrücklich Jesus Christus als seinen Obermeister.
Über den Freimaurerorden (FO) de.wikipedia.org/…urer_von_Deutschland und hier zum Orden selbst: Website
des Freimaurerordens www.freimaurerorden.org/ Ich freue mich, dass sich Ihnen die Symbolik der Maurerei
intuitiv erschließt. Tatsächlich arbeiten wir mit dem 24-zölligen Maßstab, der uns daran erinnert,
unsere zeit mit Weisheit einzuteilen, mit dem Senkblei, das unsere Gewissenserforschung verdeutlicht.
Und am „Tempel der Humanität“, dem Ideal einer menschlicheren Gesellschaft sind Menschenliebe, Toleranz
und Brüderlichkeit, der Mörtel, der die Steine (die Menschen) zusammenhalten soll. beste Grüße, Gereon
Als Handwerker –-- –-- kann ich aus Erfahrung sagen, das wenn man eine Mauer frei mauern will, d.h. sie
ohne Messlatte und Richtschnur hochzieht, sie so krumm und schief wird das man sie wieder einreißen sollte.
Da den Freimaurern die 10 Gebote Gottes als Richtschnur und Jesus Christus als Messlatte fehlen sollten
sie sich auflösen und mit Richtschnur und Messlatte neu gründen.
Hallo gereon – erstmal willkommen zurück an Bord! :)3 Ich habe mir erlaubt, in einem neu entstandenen
Forum www.kreuts.net/forum/index.php?topic=157.msg1… zu kreuz.net auf Ihre und invictus’ Beiträge zu
verlinken. Sollte ich jemand ad personam vergessen haben, können Sie es ja hier posten. Liebe Grüße
von Nicht-FM an FM! P/S Sollten Sie beim „neuen Leser“ Christus vincit ein déjà vu empfinden, würde
das nicht ganz täuschen… näheres „drüben“.
Heinz Josef – und wieder mißverstanden – wie kommt das bloß? „Tut dies zu meinem Gedächtnis“ Ich schließe
daraus, das es überaus würdig ist dem Herrn und Schöpfer nicht in der Anbetung den Rücken zuzukehren.
Fühlen Sie angesprochen wenn Sie aus dem Fenster in den Garten sieht und jemand, den Sie nichtbemerkten
Sie bitte das Licht einzuschalten, da es zu dunkel sei? Ich glaube nicht! Es ist auch überaus würdig
das wichtigste des Lebens, die hlg. Kommunion knieend zu empfangen – oder wie sonst könnte eine, sagen
wir wenigstens ansatzweise, demütige Haltung beim Empfang der hlg. Kommunion aussehen? Fasse ich diese
beiden Gedanken der Andachtshaltung zusammen, passt der Tapeziertisch des V-II wohl nicht in das Gesamtbild.
Es dreht sich für mich um EHRERBIETUNG GOTT GEGENÜBER – meinem und aller Schöpfer (wenngleich nicht
gezeugt durch den direkten Schöpfungsakt!). Das vergisst die Welt – bis jede einzelne Seele im Jenseits
mit dem ewigen Leben konfrontiert wird, ohne Chance den Murks des irdischen Leben aus eigener Kraft zu
heilen. Wer gedenkt der abgestorbenen denn heute noch durch Gregorianische Messen, Meßnovenen, den 6
Leidenmessen? Es mag sein, daß ich hier absichtlich mißverstanden werde. Zur Erinnerung an die gläubigen
Christen, die etwas ungemein gewinnbringendes für ihr Seelenheil bewirken wollen: Am Karfreitag beginnt
die Barmherzigkeitsnovene! Sie ist an vielen Stelle im Internet zu finden – es gibt für solche Fälle
Suchmaschinen.
@ Aurelius Sie haben natürlich Recht, wirklich geheim ist da schon lange nix mehr. Wir hängen die Rituale
aber auch nicht an die große Glocke. Ich bin z. B. sehr froh, dass ich mich nicht vorher über das Aufnahmeritual
informiert habe, denn ich hätte mich damit um ein großartiges Erlebnis gebracht. Wenn man es wirklich
will, kann alles, was angeblich „geheim“ ist, finden und lesen. Ob einem das aber echte Erkenntnis über
die FM bringt, wage ich zu bezweifeln. Die besteht nämlich wesentlich aus dem individuellen Erleben und
Erfahren der FM. beste Grüße, Gereon
#39 Pünktchen 15:15:42 | Donnerstag, 5. April 2007
Gereon Was ich Ihnen gerne gebe, sind Informationen zur Freimaurerei. Mit Ihren Antworten haben Sie die
für mich wichtigen Informationen schon gegeben! Danke!
geheime Rituale Angesprochen auf die konkrete Logenarbeit und die freimaurerischen Rituale verweigert
Kraus die Antwort: „Wir haben uns untereinander verpflichtet, über diese Einzelheiten nicht zu sprechen.“
Die Rituale der Freimaurer sind alles andere als geheim. Schon nach der Gründung der ersten Großloge
in London 1717 (normalerweise gilt das als der Moment, als die sogenannte „spekulative Freimaurerei“ ans
Tageslicht trat) pfiffen die Spatzen schon nach ganz kurzer Zeit die angeblich geheimen Passworte (alle
aus dem Alten Testament) von den Dächern Englands. In jeder besseren Bibliothek kann man die Ritualbücher
finden, im Souvenirladen der Grand Lodge of England in der Great Queen Street in London kann man nach
einer Führung durch die Räumlichkeiten Ritualbücher erwerbe, ebenso wie in den FM-Läden rund um die
Grand Lodge, wo es auch Schurze, Abzeichen und sonstigen Krempel gibt. Ebenso gibt es da bestimmt auch
Videos und DVDs. Nee, geheim ist da gar nichts und eigentlich sollte das der Großmeister auch wissen.
Wie ich schon mal geschrieben habe: nach lange Beschäftigung mit der FM bleibt die Erkenntnis zurück,
daß es sich dabei um in erster Linie um die organisierte Inhaltslosigkeit handelt. Sozusagen um einen
Kaninchenzüchterverein ohne Kaninchen.
@ pünktchen Meine Zurückhaltung bezüglich meines persönlichen Glaubens hat durchaus Gründe: Angenommen
ich sei: – katholisch, dann würde man mir hier erklären, dass ich nicht Freimaurer sein könne, weil
ich sonst „im Zustand schwerer Sünde“ lebte. – protestantisch, dann hatte ich (so meine Erfahrung hier)
nicht den „wahren“ Glauben – jüdisch, dann würde man mir etwas von der jüdisch-freimaurerischen Weltverschwörung
erzählen – moslemisch – hier geradezu indiskutabel – buddhistisch – ist gar keine Religion – etc. Sie
sehen, ich könnte nichts gewinnen. Ebenso wenig werde ich mich über meinen Grad in der FM äußern,
auch das hat Gründe. Wer erklärt mir jetzt, was ich über die Grade der FM stelle, weil ich mich nicht
zu meinem Grad „bekenne“? Sie wollen etwas von mir, das ich Ihnen nicht geben will. Ich habe auch keine
Lust, über andere persönliche Dinge hier zu reden – dazu bin ich auch niemandem Auskunft schuldig. Was
ich Ihnen gerne gebe, sind Informationen zur Freimaurerei. beste Grüße, Gereon
#36 Pünktchen 14:29:31 | Donnerstag, 5. April 2007
Dank Ihnen, Heinz Josef, Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen! Wenn Du die Loge über deinen persönlichen
Glauben stellst, dann bedeutet das, dass Du zumindest den christlichen Glauben als Freimaurer nicht leben
kannst, denn Gott fordert Dein ganzes Herz, nicht nur den Privatmann Geron sondern den ganzen Menschen.
Gerade weil die Freimaurerei etwas mit Weltanschauung zu tun hat, weil viele ihrer Mitglieder dezidiert
antikirchlich sind, weil der Verdacht besteht, daß zwar wohlfeile Lippenbekenntnisse und Selbstauskünfte
abgesondert werden, dahinter aber oft etwas anderes steckt, muß ein Freimaurer die Frage nach seinem
persönlichen Bekenntnis zu Christus und seiner Kirche beantworten können. Wenn er hier ausweicht und
von „Privatsache“ faselt, während er anderswo werbend und „informativ“ auftritt, dann ist eben dieses
Verhalten sehr vielsagend – auch in Hinsicht auf die angeschnittene Frage nach der Kirchenzugehörigkeit!
@ athanasius, @ pünktchen @ athanasius ja-ja… und wir fressen kleine Kinder und reiten auf Besen. Und
die Erde ist eine Scheibe. Den 32. Grad kann man im Schottischen Ritus sich erarbeiten. Der 33. Grad ist
ein Ehren- und Verwaltungsgrad, der verdienten Maurern des SR verliehen wird. Die Anzahl der Inhaber dieses
Grades ist begrenzt und festgelegt. Über die Inhalte der einzelnen Grade des SR habe ich hier schon an
anderer Stelle berichtet. Bitte lesen Sie dort nach. Ansonsten würde ich gerne wissen, worauf Sie ihre
Behauptungen stützen. @ pünktchen ich muss nicht über jedes Stöckchen springen, das mir jemand hinhält.
Wenn Sie Fragen zur FM haben, werde ich sie so gut ich kann beantworten, das habe ich Ihnen und allen
Anderen hier angeboten. Ich habe nicht angeboten, Fragen zu meiner Person zu beantworten und das trägt
auch nichts zum Thema bei. Die Qualität von Informationen zu einem Thema sollte für sich bestehen –
im Idealfall. Ich möchte mich hier weder im Guten, noch im Schlechten in eine Ecke drängen lassen, was
meinen persönlichen Glauben betrifft. Deshalb möchte ich ihn heraushalten. Welche Schlussfolgerungen
Sie daraus ziehen oder reißen, bleibt Ihre Sache. beste Grüße, Gereon
#34 Heinz Josef 13:41:12 | Donnerstag, 5. April 2007
@gereon Lieber Gereon, Glaubens- und Gewissensfreiheit sind ein hohes Gut, das ich nicht missen möchte.
Erst wenn ich die Freihei habe ohne Nachteile Nein zu sagen, habe ich die Freiheit Ja zu sagen. Glaubensfreiheit
bedutet aber auch, das Bekenntnis öffentlich tun zu können, natürlich nicht tun zu müssen. Zum christlichen
Glauben gehört auch das Bekenntnis. Ich z.B. bin Mitglied eines Reha-Sportvereins. Hier spielt unser
Bekenntnis absolut keine Rolle. Ich würde auch nicht auf die Idee kommen meinen Glauben im Rahmen des
gemeinsamen Rehasports verkünden zu wollen, es sei denn ich werde von einer Sportskamerad/in konkret
danach gefagt. Aber ich käme ncht auf die Idee hier über Rehasport zu informieren, aber meinen Glauben
zur Privatsache zu machen. Für mich ist es eher umgekehrt. Mein Glauben hat eine öffentliche, ja politische
Dimension während der Rehasport privat ist. Wenn Du die Loge über deinen persönlichen Glauben stellst,
dann bedeutet das, dass Du zumindest den christlichen Glauben als Freimaurer nicht leben kannst, denn
Gott fordert Dein ganzes Herz, nicht nur den Privatmann Geron sondern den ganzen Menschen.
#33 Pünktchen 12:39:11 | Donnerstag, 5. April 2007
gereon: „Wo ist Ihr Problem?“ Ich habe gar kein Problem damit, daß Sie sich zum Freimaurertum bekennen,
nicht aber zu ihrer christlichen Konfession! Damit dokumentieren Sie nämlich, was Ihnen wichtig ist und
was nicht! Matth. 10, 32:Wer nun mich bekennt vor den Menschen, den will ich auch bekennen vor meinem
himmlischen Vater.Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem himmlischen
Vater Sie haben soeben als Freimaurer demonstriert, daß Ihnen das Christusbekenntnis unwichtig, das Bekenntnis
zur Freimaurerei aber mordswichtig ist!
#32 Athanasius 12:21:51 | Donnerstag, 5. April 2007
Die Freimaurersekten sind zutiefst gewaltsam und antikatholisch. Mag es Ausnahmen geben und gegeben haben,
z.B. in den USA oder im Prinzbistum Lüttich (wo der Prinzbischof auch „eingeweihter“ dieser gnostischen
Sekte war im 18. Jh.), in Mexiko, Frankreich, England (Orange-Märsche: das sind auch die Logen), Polen,
Spanien und Italien haben sie ihr wahres Gesicht – vertuscht von der heutigen Propaganda – blicken lassen.
Bauernermordung, Massaker an Priestern, Sprengung von Klöstern und Kirchen. Ach so Tolerant. Man ist
nur tolerant, wenn man den Glauben an einer objektiven erkennbaren Wahrheit aufgibt. Sonst köpfen die
„freiheitsliebenden“ Brüder. Unter dem Deckmantel der „Humanität“ wird von ihnen ein Weltterrorregime
vorbereitet und wo möglich implementiert. Ich will gar nicht sagen, daß jeder einzelne Freimaurer schlecht
ist oder ein Verschwörer. Die über dem 32. Grad erhobenen Freimaurer sind es aber sehr wohl. In dieser
Einweihung zertreten sie Hostien, eine Tiara und schwören dem „Lichtträger“ (dem alten gefallenen Luzifer
freilich) ewige Treue. Wer will es noch deutlicher haben? Natürlich sind Brüderklubs schön, aber dazu
kann man auch den Knights of Columbus, den Maltesern oder der Kegelverein beitreten. Oder in einen Drittorden.
@ pünktchen Ja, das nennt man Glauben- und Gewissensfreiheit. Ist ein Grundrecht. Ich nehme mir die Freiheit,
bestimmte Dinge, die meine Person betreffen, als Privatsache zu halten. Zu anderen Dingen, will ich mich
äußern. Wo ist das Problem? beste Grüße, Gereon
@ pünktchen Ich bin ja nicht zum ersten Mal hier. Ich möchte unabhängig von meiner Person so gut ich
kann Auskunft zur FM geben. Für mich hat das nichts mit meiner Konfession zu tun, für meine Brüder
auch nicht. Deshalb habe ich Ihnen auch erklärt, dass wir Bekenntnisse jeder Couleur in unseren Logen
haben. Warum genügt Ihnen das nicht und was für eine Rolle spielt für Sie mein persönlicher Glaube?
beste Grüße, Gereon
#28 Pünktchen 11:11:05 | Donnerstag, 5. April 2007
gereon Ich hatte Sie gefragt, ob Sie einer Kirche angehören! Bei der Angehörigkeit zu einer Kirche spricht
man nicht umsonst von einer „Konfession“. Das bedeutet Bekenntnis. Würden Sie eine Konfession haben,
dann wäre es merkwürdig, warum sie nicht zu ihr stehen! Wer ein Bekenntnis hat, der bekennt dieses!
Stattdessen reden Sie sich auf „Privatsache“ heraus. Ihre Mitgliedschaft bei der Freimaurerei dagegen
ist Ihnen so wichtig, daß Sie hier sogar Auskünfte geben wollen! Die Zugehörigkeit zu einem christlichen
Bekenntnis jedoch machen Sie zu einer hochgeheimen Sache!
Ich bin kath. Christ- bitte fragen Sie mich Guten Tag! Ich bin kath. Christ und getauft, ich gehöre zur
röm/kath. Kirche mit Sitz in Rom. Außerdem bin ich gefirmt in einer Kirche die dem hl. Bonifatius geweiht
ist. Ich beantworte gerne Ihre Fragen. Zu Ihrer Information schon mal hier: Gelebter katholischer Glaube
www.kreuz.net/ Schreiben Sie ihre Fragen hier, ich werde öfter vorbeischauen und sie nach Möglichkeit
beantworten. beste Grüße, Sozialkatholisch
@ pünktchen in der Loge, der ich angehöre, gibt es, wie in allen anderen Logen, die ich kenne, engagierte
Katholiken und Protestanten, ebenso wie Brüder anderer Bekenntnisse, oder Agnostiker. Ich bin sehr stolz
darauf, dass die FM religiöse Toleranz lebt. Beispiel: Auf dem sog. „Altar“ im Tempel liegt das „Buch
des Heiligen Gesetzes“. Das ist im Abendland meist die Bibel, aufgeschlagen beim Beginn des Johannes-Evangeliums.
Bei der Aufnahme eines Moslems, legen wir den Koran auf, bei der Aufnahme eines Juden den Talmud. Religion
ist in der FM Privatsache, bleibt jedem selbst überlassen, und so will ich es auch halten. beste Grüße,
Gereon
Ich bin Freimaurer – bitte fragen Sie mich Guten Tag! Ich bin Freimaurer bei den Alten Freien und Angenommenen
Maurern, ich gehöre zur Loge „Pylon zur Leuchte“ in Ludwigshafen/Rhein. Außerdem bin ich Mitglied der
Forschungsloge „Quatuor Coronati“, die sich mit der Erforschung der FM befasst. Ich beantworte gerne Ihre
Fragen. Zu Ihrer Information schon mal hier: Alte Freie und Angenommene Maurer www.freimaurerei.de/ Wikipedia
zu FM de.wikipedia.org/wiki/Freimaurer Schreiben Sie ihre Fragen hier, ich werde öfter vorbeischauen
und sie nach Möglichkeit beantworten. beste Grüße, Gereon
#22 Heinz Josef 07:55:19 | Donnerstag, 5. April 2007
krasses Misverständnis? Lieber Ruhrgebietler, Jesus sagte: „Tut dies zu meinem Gedächtnis“! Sie schließen
daraus das Jesus genau die Form des tridentinischen Ritus gemeint hat. Haben die 12 Apostel und ihre Nachfolger
tridentinisch zelebriert? Haben sie es an Tischen gemacht oder Altäre benutzt? Auch Liturgie und liturgische
Formen sind doch geschichtlicher Entwicklung unterworfen. Jetzt einen Kultgegenstand der Freimaurer zum
Vergleich zu nehmen führt doch nicht weiter. Da können wir auch Kultgegenstände heidnischer Tempel
mit Hochaltären vergleichen. Auch da gibt es interssante Vergleichspunkte. Was sagt das über die alte
Messe? Gar nichts! Genauso wenig wie Ihr Vergleich mit dem Freimaurertempel!
Der Wahrheitsbegriff der Freimaurerei… von den FM wird die Möglichkeit objektiver Wahrheitserkenntnis
verneint. G.E.Lessing (FM) sagte mal: „Wenn Gott in seiner Rechten alle Wahrheit und in seiner Linken
den einzig immer regen Trieb nach Wahrheit, obschon mit dem Zusatz, mich immer und ewig zu irren, verschlossen
hielte und spräche zu mir: ‘Wähle’, ich fiele ihm mit Demut in seine Linke und sagte: ‘Vater gib! Die
reine Wahrheit ist ja doch nur für Dich alleine!“ Dr. Kurt Baresch ein alter deputierter Grossmeister
der Grossloge von Österreich schrieb in seinem Buch „Katholische Kirche und Freimauererei“(Bundesverlag
ISBN 3-215-05335-7) folgendes im Vorwort: Sie (FM) gibt daher auch keiner bestehenden Kirche oder Religionsgemeinschaft
ein Primat, respektiert jedwede religiöse Überzeugung und Praktizierung bzw. duldet keinerlei konfessionelle
Auseinandersetzungen in ihren Reihen und bei ihren Zusammenkünften (Logenarbeiten)…und weiter schreibt
Baresch, und das erklärt die „Geheimbündlerei“: …„die FM versucht die erstrebten ethischen Ziele (Toleranz,
Humanität,Menschen(Bruder)-Liebe, Freiheit, Recht und Menschenwürde) durch diesseits bezogene symbolische
Arbeit an sich (z.B. „Erkenne dich selbst“, „Veredle dich selbst“ etc.) und dem ihm Verbundenen zu erreichen.
Die FM bedient sich hiezu seit Jahrhunderten einer aus den Bräuchen mittelalterlicher Dombauhütten und
Steinmetzbruderschaften überlieferten Ritualistik. Ende Zitat. Viele Briefwechsel zw. Kard.König und
Seper mit Baresch sind darin dokumentiert enthalten.
@Heinz Josef – hier liegt ein krasses Mißverständnis vor! Und dieses Mißcverständnis liegt in der
Tatsache, daß die Buffets der V-II – Kirche kritisiert wurden! Und wie das Foto dokumentiert sogar zu
Recht! „Der Tisch im Freimaurertempel erinnert sofort an die V-II Tische (die dort auch noch den Titel
Altartragen müssen)“ Es ist zu unterscheiden was Jesus DAMALS tat und die Verehrung, die Christen dem
Gekreuzigten erweisen. Der Mittler zwischen dem Volk und Jesus Christus im allerheiligsten Altasakrament
ist dabei der würdige Zelebrant! Und ALLE beten zu Gott hin. Gerade jetzt, in den letzten Tagen vor dem
hochheilige Osterfest! Ich kann nichts verfängliches daran entdecken. Es ist in meiner Darlegung ist
der heutige Zustand der Kirche beschrieben. Historische Ereignisse seien davon absolut unberührt!
#19 Desperatus † 19:05:40 | Mittwoch, 4. April 2007
Ach, die deustche Sprache Liebe Stimme, Sie schrieben: …macht „jedenfalls jegliche Kritik an den FM
derart lächerlich, daß sie von niemand mehr ernst genommen wird…“ Wer wird denn nicht mehr erstgenommen,
die Kritik oder die Freimaurerei? Schn, daß aus einem solchen Satz jeder das herauslesen kann, was ihm
passt.
Hmmm, Loyola… das könnte gut sein! Was hier von einigen Leuten zum Thema Freimaurer gepostet wurde,
macht jedenfalls jegliche Kritik an den FM derart lächerlich, daß sie von niemand mehr ernst genommen
wird…
@ Athanasius „Verbot von Priestern ohne Frau“ Na, wen das mal nicht im Sinne von hetz.net und der dort
herrschenden Homophobie ist … Vielleicht is das hier ja n heimlicher Freimaurerclub
@ sulpicius und AthanasiusII ihre Beiträge sind alles andere als christlich. Schon mal etwas von Nächstenliebe
gehört? Sie tun mir ob ihre Bitterkeit ehrlich gesagt leid. Vielleicht zünde ich demnächst auch ein
Kerzchen für sie an.
@cgngay Selber schuld, wenn Sie meinen, sich immer vor irgendwelchen Leuten rechtfertigen zu müssen.
Und erst recht nicht vor diesen Totenkopf-Anbetern der Freimaurerei…
#11 AthanasiusII 12:28:12 | Mittwoch, 4. April 2007
@cgngay Sie haben überhaupt keine Ahnung von Geschichte. Die Inquisition hat keine Hunderttausende von
Zivilisten ermordet, und die Proklamation der Unfehlbarkeit des Papstes ist überhaupt nicht negativ zu
bewerten. Wollen Sie die Verbrechen gegen die Menschlichkeit der freimaurerischen Calles-Regierung in
Mexiko mit dem Dogma von 1870 vergleichen? Schon komisch. Sie mögen vielleicht die Verfolgung von Religionen
und Menschen die an einer Wahrheit glauben, gutheissen und gut finden, ich empfinde das Treiben der Freimaurerei
aber als Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Im Namen der Freiheit, Brüderlichkeit, Gleichheit und Humanität
hat diese Sekte Millionen von Menschen das Leben genommen. Als Katholik bin ich stolz auf die Vergangenheit
der Kirche an sich, auch wenn einzelne Katholiken und Päpste in politischem und militärischem Verhalten
Schattenseiten und Verbrechen aufweisen. Das Dogma Pluralismus wurde schon lange zu Schwert und Feuer
von den FMern vertreten. Dabei ist für den Katholizismus keinen Platz mehr im Pantheon.
@AthanasiusII wie gesagt, ich kenne mich bei den Freimaurern nicht so gut aus – aber das von Ihnen genannte
Dogma der Freimaurer hört sich doich gut an. Zudem würde ich mich hüten, als Katholik Represallien
anderer aus der Geschichtskiste hervorzuholen. Damit muss ich mich schon mein Leben lang als Katholik
rechtfertigen. Stichworte sind hier Inquistion, Unfehlbarkeit, usw…
#9 AthanasiusII 12:09:34 | Mittwoch, 4. April 2007
@cgngay So humanistisch wie in Mexiko sicherlich. Wo die Freimaurerei aktiv die Sprengung von Kirchen,
Verbot von Priestern ohne Frau, Verbot der Predigte, Verbot der Klöster und der öffentlichen religiösen
Zeichen durchtrieb und mehr als 600.000 katholische Bauern und Bürger in den Tod jagte, abgesehen von
den tausenden Schwestern und Brüdern und Priestern die den Tod fanden. Humanistische Werte. Wie 1789
und 1793? Oder 1917? Pfuih. Die Freimaurerei ist feindlich gegenüber Jesus Christus. Sie hasst jede Wahrheitsaussage.
Diese Kabbalah-Gesellschaften hätte Jesus getötet weil Er sich „der Weg und die Wahrheit“ nannte. Für
die Freimaurerei gibt es nur ein Dogma: dass es keine erkennbare einzige Wahrheit gibt und dass Materie
schlecht und Geist gut ist. In diesem Sinne rechtfertigte man auch die Abtreibung und in Mexiko die Erschiessungen.
Z.B. des P. Miquel Pro, eines Seligen Priesters.
@ Ansgar Weil die Kirche mit allen im Dialog sein sollte! Ich weiss nicht viel von den Freimaurern, aber
ich denke das ihr Einfluß in unsere katholische Kirche gut war. Ich denke da vor allem an die humanistischen
Werte.
@ Loyola Es ist Zeitverschwendung, wenn die Kirche in den Dialog mit den Freimaurern tritt. Es ist ebenfalls
eine Fehlanahme, diese Bewegung für besonders einflußreich zu halten. Das ist das Denken von Weltverschwörungsnostalgikern.
In Wahrheit ist die Freimaurerei ein anämisches, von Menschen des 18. Jahrhunderts ausgedachtes Sinnsucher-Konstrukt
ohne Wert, dafür mit deutlich antikatholischer Stoßrichtung. Da die Kirche an Einfluß verloren hat,
haben auch die Freimaurer ihre Existenzberechtigung verloren. Schwindende Mitgliedszahlen, schwachbrüstiges
philosophisches Fundament, alberne zeitmodische Rituale des späten Rokoko. Warum soll sich die Kirche
mit diesen Gespenstern unterhalten?
Das Kreuz der wahre Altar Hallo Ruhrgebietler! Mein Großvaterist auf Schalke geboren, aber gegen die
katholische Kirche hätte er nicht gewettert wie Du es hier tust: „Der Tisch im Freimaurertempel erinnert
sofort an die V-II Tische (die dort auch noch den Titel Altartragen müssen)“ Der Altar des Kreuzes an
dem Jesus das eine Opfer dargebtracht hat sah glaube ich auch nicht aus wie ein „klassischer“ Altar? Und
das letzte Abendmahl hat vermutlich am Boden auf Kissen sitzend bzw. liegend stattgefunden? Und was war
das für ein altar an dem Jesus mit den Emausjüngern die heilige Messe gefeiert hat? Vermutlich ein Wirtshaustisch!
Warum sollte die normale Situation des Essens die Jesus geheiligt hat durch sein eigenes Tun plötzlich
unwürdig sein, der Tisch zu sein, an dem er sich als das lebendige Brot das vom himmel herabgekommen
ist, an uns Menschen als Nahrung austeilt?
Vorgrimler Man merkt, wie die Verständigung mit so einer wichtigen Institution wie der Freimaurerei in
den letzten Jahren immer schwerer wird. Uns fehlen solch wichtige Persönlichkeiten wie Professor Vorgrimler
und Kardinal König, die hier Großartiges im Geiste des Evangeliums und der Verständigung auf den Weg
gebracht haben
Nichts anstössiges Also ich verstehe Ihre Kritik hier im Leserforum nicht. Ich finde in diesem Artikel
nichts anstössiges. Im Gegenteil, es freut mich zu lesen, dass die Freimaurer unter dem Dach der Spiritualität
auch z.b. Moslems in ihre Loge einbinden. Respekt vor dieser Kulturverständigung!
Es darf gelacht werden! „Die Freimaurer kümmern sich nicht um Tagespolitik“, erklärte der Großmeister
der Großloge von Österreich, Michael Kraus. Der Tag ist gerettet! Es darf gelacht werden. MfG Christoph
Heger
Welch ein Zeichen! Der Tisch im Freimaurertempel erinnert sofort an die V-II Tische (die dort auch noch
den Titel Altartragen müssen) Welch ein Zeichen! Jetzt ist auch klar, woran man die Freimaurerei in der
hlg. röm.-kath. Kirche erkennen kann! Danke Redaktion für dieses Bild!!! Vergelts Gott!
„Empfindlichkeiten“ Die klare Unvereinbarkeit zwischen der Kirche und den Verlautbarungen der Freimaurer
ist von anderer Qualität als die „Empfindlichkeit“.