Freimaurer
Ordentlicher Umgang
Der österreichische Großmeister einer Freimauersekte bedauert, daß noch nicht alle Empfindlichkeiten mit der Kirche ausgeräumt sind.
Freimaurertempel
Freimaurertempel
(kreuz.net, Linz) Die Freimaurer kümmern sich nicht um Tagespolitik.

Das erklärte der Großmeister der Großloge von Österreich, Michael Kraus (59), am Samstag vor der Regionalzeitung ‘Oberösterreichische Nachrichten’.

Kraus führt die Unternehmensberatungsfirma ‘Donau Finanz’ in Wien. Er ist Vater dreier Kinder (34, 24, 16) und lebt in einem herrschaftlichen Palais im Zentrum von Wien.

Zur Frage der Tagespolitik meinte der Großmeister: „Wir reden nicht darüber, ob die Erbschaftssteuer oder [das Atomkraftwerk] Temelin abgeschafft werden sollen. Das sind Dinge, die sich relativieren, wenn man einen langen Horizont hat.“

Englischer Freimaurer im 19. Jahrhundert
Englischer Freimaurer im 19. Jahrhundert
Konflikte mit Rom

Als Grenze der freimaurerischen Toleranz nennt Kraus den „festen Boden“ eines allgemeinen Wertesystems der Menschheit.

Die Toleranz höre auf, wenn „eine Religion“ sage: „Willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein.“

Hier liege der Ursprung zwischen dem langjährigen Konflikt der Freimaurerei mit Rom – erklärt der Freimaurer, der es offenbar versteht, mit Unterstellungen zu arbeiten.

Rom habe in der Freimaurerei des 18. Jahrhunderts – die vom protestantischen England ausging – angeblich eine Bedrohung der römisch-katholischen Einflußsphären gesehen.

In den – angeblich toleranten – Logen seien nicht nur Protestanten mit Katholiken, Mosaischen und Muslimen zusammengesessen. Man habe sich dort geeinigt, daß es nicht richtig ist, jemanden zu einer bestimmten Religion zu zwingen.

Zur Frage, warum ein Atheist nicht Freimaurer werden könne, erklärt Kraus, daß spirituelle, überirdische Bezüge nötig seien, um der Menschlichkeit Platz zu schaffen.

Auf diesem Umweg erlange man eine Erkenntnisstufe, die letztlich für den Menschen auf dieser Welt Relevanz habe. Wer die Dinge leugne, die nicht in seiner naturwissenschaftlichen Kontrolle sind, habe dafür kein Verständnis.

Kraus sieht auch im Kreationismus eine „gewisse Spiritualität“. Für ihn gibt es virtuelle Dinge, die sich auch für die Wissenschaft nicht mehr so eindeutig auf einem Reißbrett erklären lassen.

Frieden mit König

Der Großmeister erinnert ferner an die „wichtigen Gespräche“ seines Logen-Vorgängers Kurt Baresch mit dem Wiener Kardinal Franz König († 2004) in den späten 70er Jahren und Anfang der 80er Jahre.

Es gebe heute von kirchlicher Seite zwar Empfindlichkeiten, die immer noch nicht ganz ausgeräumt seien: „Aber wir haben einen ordentlichen Umgang miteinander.“

Kritik komme von Interessengemeinschaften, die sich – angeblich zu Unrecht – von den Freimaurern angegriffen fühlten. Kraus nennt als Beispiel den Politiker Ewald Stadler.

Geheime Rituale der Freimaurer

Angesprochen auf die konkrete Logenarbeit und die freimaurerischen Rituale verweigert Kraus die Antwort: „Wir haben uns untereinander verpflichtet, über diese Einzelheiten nicht zu sprechen.“

Kraus rechtfertigt, daß man nichts Verbotenes, Abstruses oder Gefährliches verbergen wolle.

Freimaurerei
Freimaurerritual: Initiation eines "Suchenden"FreimaurertempelIm Freimaurertempel

Es gehe nur darum, sich an die „Abmachung“ zu halten. Das sei ein Wert, der mit einem verantwortungsbewußten Menschen etwas zu tun hat.

Diese „Abmachungen“ würden der Freimaurerei auch zum Bestand verhelfen, obwohl sie klein sei und „nicht wirklich“ eine Machtposition in der Welt ausübe.

Vor dem Modernistischen und Zeitgeistigen sei keine Organisation gefeit:

„Bei uns ist die Würdigung der Tradition und der Respekt vor Dingen, die über den Zeitgeist hinweg Gültigkeit haben, ein abstrakter Wert, den es lohnt zu pflegen.“
      
86 Lesermeinungen
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#86   Rudolfus   17:30:04 | Dienstag, 16. November 2010
Hier ist auch bereits die mutige Rede des wohl größten US-Präsidenten aller Zeiten gegen die secret
societies, die unsere Demokratie abgeschafft haben:
m.youtube.com/watch?gl=DE&client=m…
Am Schluß sind die Mitgliedschaften der heutigen US-Politiker zu sehen, Fragen dazu durch Journalisten und eine geheim mitgefilmte satanistische Zeremonie der US-Geheimelite.
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#85   Turing †   16:55:10 | Dienstag, 16. November 2010
@Rudolfus
Innenansichten aus dem Irrenhaus.
Das ist ja völlig abstrus, was Sie da zusammenphantasieren.
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#84   Mighty Counsellor †   16:50:25 | Dienstag, 16. November 2010
Ich frage mich nur, wie es die
Leute fertig bringen, fortlaufend solche ausgedehnten Zuschriften zu verfassen.
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#83   Rudolfus   16:45:49 | Dienstag, 16. November 2010
matt3: Gegen wen hätte der Präsident Krieg führen sollen?
Tatsächlich führte er einen Krieg im eigenen Land, gegen den CIA und gegen die Geheimbünde, und am gefährlichsten gegen die private Fed, die private US-Notenbank.
Kennedys Rede gegen die Geheimbünde findet sich auf „youtube.com“.
Es sind jene, die heute Krieg gegen jeden einzelnen Bürger führen: der CIA, die Geheimbünde, die Fed.
Im persönlichen Eheleben war Präsident Kennedy kein Heiliger, das scheint belegt zu sein, aber als Präsident war er der einzige bürgertreue Präsident, den US-Amerika jemals hatte.
Ronald Reagan war nur mehr ein Schauspieler, der das System cachieren sollte, und die Bürger im Glauben ließ, das Land wäre noch in Ordnung, aber Reagan war nur mehr eine bewußtseinskontrollierte Schauspielermarionette des Systems, der Geheimdiktatur, die Kennedy klarsichtig erkannt hatte und zerstören wollte, und die Ideale der US-Verfassung, einer Demokratie, und einer Währung, die dem Staat gehört, wiederherstellen wollte.
Das Währungssystem, das nicht der Zinsknechtschaft dienen sollte, war ein US-Gründungsgrund.
S. hierzu das Standardwerk über die Zinsknechtschaft Günther Hannich, Börsenkrach und Weltwirtschaftskrise. Der Weg in den Dritten Weltkrieg, Kopp, Rottenburg/BW.
Den umfangreichen Katalog des Kopp-Verlages sollte man sich zuschicken lassen! kopp-verlag.de
Gottes Segen für diesen Freiheitskampf!
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#82   matt3   16:04:32 | Dienstag, 16. November 2010
@Rudi: jaja
Kennedy, der Arme und Hintergangene. Er war ja so hilflos gegen die bösen Geheimdienste. Er wollte nichts lieber als zum Mond fliegen und Krieg wollte er nie führen, ausser mit Spezialeinheiten, hinterlistigen Methoden und (Bomben)Terror. Auch hinterging er niemals seine Frau. Das sind alles nur die Anfeindungen des CIA.
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#81   Rudolfus   15:42:11 | Dienstag, 16. November 2010
matt3: Präsident Kennedys Aussagen und Direktiven zum Engagement der USA in Vietnam sind eindeutig
gegen diesen Krieg. Das ist nicht umstritten, sondern eindeutig.
Es gibt natürlich viele in den Nach-Kennedy-USA, die den Präsidenten systematisch verleumden und ins schiefe Licht rücken, um die Hintergründe seiner Ermordung zu vertuschen,
so wie dies seit LH Jörg Haiders Tod auch in Österreich geschieht.
Beide hatten nahezu dieselben Absichten und Feinde, und werden darum in gleicher Weise verleumdet.
Marilyn Monroe wurde von Kennedys Feind, dem CIA, ermordet, um Kennedy zu warnen.
Kennedy war gegen den Vietnamkrieg, heute versucht man ihn in durchsichtiger Propaganda als dessen Unterstützer hinzustellen.
Alles dieselbe Strategie.
Papst Johannes Paul I. wurde von den liberalen Freimaurern ermordet und war ein Antimodernist – die Propaganda möchte es umdrehen, und schiebt die Ermordung sogar dem Opus Dei in die Schuhe, das in der Kurie Pauls VI. überhaupt nicht präsent war, sondern eben die bestimmten Logenanhänger.
Es ist alles dasselbe System.
Das Opfer wird verleumdet mit den Vorwürfen, die eigentlich vom Täter stammen.
Kennedy war nachweislich gegen ein kriegerisches Engagement und hatte den Rückzug angeordnet.
Das sind Fakten.
Ebenso hatte er keine Absicht, seine Freundin Monroe zu ermorden. Nur sein Feind, der CIA, hatte die Absicht. Kennedys Feindschaft zum CIA ist erwiesen.
Der belog ihn auch in der Kubakrise.
Präs. Kennedy wird sogar in den freimaurerisch unterwanderten Simpsons verleumdet, als in der Hölle Verdammter. Das offizielle US-Amerika haßt Kennedy.
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#80   matt3   14:38:00 | Dienstag, 16. November 2010
@Rudi
Es ist korrekt, dass sich Kennedy gegen eine „direkte Kriegsführung“ in Vietnam sträubte. Er hatte das Kontingent sog. Militärberater von 700 auf 16.000 augestockt und die Bildung der Green Berets zur Bekämpfung der Vietkong verordnet. Insofern hat er keine jungen Amerikaner in den Tod geschickt, denn das waren ja Berufssoldaten. Diese Aussage nehme ich zurück.
Seine „indirekte Kriegsführung“ mit Napalm-Bombardierungen, Entlaubungsmitteln und erntevernichtende Chemikalien war aber in der Praxis eine äußerst schmutzige und unehrenhafte, der zigtausende Zivilisten zum Opfer fielen. Zudem ist es unter Historikern und Beratern des Presidenten umstritten, ob Kennedy die Eskalation des Krieges, die unter Johnson erfolgte tatsächlich verhindert hätte.
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#79   Rudolfus   13:44:27 | Dienstag, 16. November 2010
matt3: Du blamierst dich …
Kennedy hatte den Abzug der US-Militärpräsenz aus der vietnamesischen Region angeordnet.
Eine Woche nach Kennedys Ermordung wurden Kennedys Direktiven durch Präs. Johnson – Kennedys früheren Vizepräsidenten – aufgehoben, die USA blieben stationiert.
Der Vietnamkrieg brach erst 1964 unter Johnson aus, nachdem Johnson vor dem US-Kongreß behauptet hatte, die Vietnamkommunisten hätten ein US-Kriegsschiff, das friedlich vor Vietnam geankert hatte, angegriffen – eine bis heute zu hinterfragende Behauptung, die auf dem Niveau des Polenangriffes gegen Hitler liegt.
Präs. Kennedy wollte definitiv keinen US-Militäreinsatz in Vietnam, wie er auch öffentlich sagte.
„Es ist ihre Sache, es liegt an ihnen, zu siegen oder zu verlieren“, erklärte er öffentlich.
„Wir wollen keine pax Americana, die der Welt mit amerikanischen Kriegswaffen aufgezwängt wird.“
Am besten, du siehst dir einmal Oliver Stones JFK-Film an, in dem es wesentlich um den 1964 ausgebrochenen Vietnamkrieg geht, den der 1963 ermordete Präsident verhindern wollte.
Präs. Kennedy war eben ein echter Bürgerpräsident, der sich vielen Lobbies widersetzte, und alleine das tun wollte, was für die Bürger gut war.
Kein Wunder, daß ihn der CIA zu Fall bringen wollte, nachdem er auch die undurchsichtigen regierungsfremden Aktivitäten des CIA abstellen wollte, ein Geheimdienst, der nach absoluter Kontrolle der Regierung strebte (und diese auch erlangte). Monroe wurde vom CIA ermordet, als Warnung an Kennedy. Dann folgte der Präsident.
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#78   matt3   13:12:36 | Dienstag, 16. November 2010
Rudi der Wissende…
er will alles ganz genau wissen und ist doch so ein ahnungsloser Nachplapperer. Kennedy war in Wahrheit ein Verbrecher, der den Tod verdiente. Kennedy eskalierte den Vietnamkrieg und war nicht nur für die Bombardierung mit Napalm, sondern auch für den Einsatz von Agent Orange verantwortlich. Dieser scheinbare Charismatiker schickte junge Amerikaner in den Tod, während er sich unter anderem mit Marilyn Monroe vergnügte.
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#77   Rudolfus   12:49:07 | Dienstag, 16. November 2010
Die Freimaurerei ist eine mächtige Geheimsekte mit undurchsichtiger Zielsetzung, soviel ist klar
Ihre Geheimmitglieder kontrollieren die Massenmedien und die formell demokratischen Staaten.
Ihr Hauptkampf gilt auch nach Abschaffung katholischer Diktaturen der Katholischen Kirche, auch in der Demokratie.
Die obersten Grade sollen sich offen zu Satan bekennen.
Was sollen wir von einer solchen Geheimorganisation halten, über deren Lehren und Rituale nur Geheimhaltung besteht?
Der katholische Präsident Kennedy hat in einer öffentlichen Rede die Geheimbünde der USA als Gefahr für die Demokratie bezeichnet.
Präsident Kennedy hat es sich mit vielen angelegt, am gefährlichsten mit der mächtigsten Privatbank der Welt, sozusagen dem Bankenkaiser der Bankenmafias, der US-Notenbank, die seit einem Verfassungsputsch Anfang des 20. Jahrhunderts, herbeigeführt durch den US-Kongreß am Weihnachtsfest, mit nur einigen wenigen Kongreßleuten, im Auftrag der US-Regierung die Währungshoheit verliehen bekam. Die US-Verfassung fordert die direkte Währungshoheit durch den Staat, und nicht die Auslagerung dieser Hoheit in eine Privatbank.
Präsident Kennedy hatte den Auftrag erteilt, wieder den verfassungsmäßigen Zustand herzustellen und die Banknoten durch die Regierung selbst drucken lassen. Eine veränderte Aufschrift wurde an den Banknoten angebracht, deren Urheber fortan die Vereinigten Staaten von Amerika waren, und nicht mehr die private „Fed“.
Eine solche Handlung bedeutet das Todesurteil für jeden US-Präsidenten.
1963 hätte der US-Präsident noch geschützt werden können, heute nicht mehr.
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#76   gereon   12:16:27 | Montag, 9. April 2007
@ Aurelius
Ich denke, in der Loge sollte die gleiche Haltung gelten, wie im säkularen Staat: Jeder sollte seine Religion pflegen dürfen, keiner sollte anderen seine Religion aufnötigen.
In meiner Loge gibt es einen sehr engagierten, aktiven Christen. Er nutzt die Gelegenheit, bei seinen Vorträgen oder Zeichnungen (so heißen die Vorträge bei einer Tempelarbeit) seine christliche Sicht und seinen Gottesbezug einzubringen.
Das ist auch für alle Brüder eine willkommene und gern gehörte Bereicherung des Logenlebens.
Aber dieser Bruder erweckt nicht den Eindruck, dass alle anderen das glauben müssen, was er glaubt. Er gibt immer gerne Auskunft zu seinem Glauben, aber er belästigt andere nicht mit „Missionsarbeit“ in der Loge.
Und deshalb passt er sehr gut zu uns und ist ein sehr geschätzter Bruder.
beste Grüße,
Gereon
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#75   Aurelius   11:40:29 | Sonntag, 8. April 2007
@gereon: Johannes 14, 6?
Für Christen, die ihre Religion als einzige und wahre ansehen und damit einen Missionsanspruch verbinden, wird es in der Tat schwierig, das mit der FM unter einen Hut zu bringen – das sehe ich ein.
Nun, welche Haltung soll ein Christ denn sonst vertreten?
Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. (Johannes 14, 6)
Entweder glaube ich oder ich glaube nicht. Ich kann diese Worte nicht relativieren!
Aber daraus würde ich keine grundsätzliche „antichristliche“ Haltung der FM ableiten. Es wurde hier ja schon behauptet, das die FM aktiv gegen Kirche und Christentum agiere – was ich für unbegründete Anschuldigungen halte.
Grundsätzlich gebe ich Ihnen Recht. Daß jedoch die FM, gerade im 19. Jahrhundert, streckenweise ziemlich antiklerikal war, lässt sich sicherlich auch nicht bestreiten, aber das war Bismarck ja auch.
Sicherlich ist die FM grundsätzlich nicht antichristlich, sie vertritt jedoch Anschauungen, welche sich mit dem Christentum nicht vereinbaren lassen.
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#74   gereon   19:54:29 | Samstag, 7. April 2007
@ sozialkatholisch
Eine komplette Erlösung im Diesseits gibt es nicht, das ist einer der Trugschlüsse der Freimaurerei – nein, es ist etwas, das Sie der FM unterstellen. Die naive Idee einer „kompletten Erlösung im Diesseits“ kommt bei uns nirgendwo vor.
Wir Maurer, wissen, dass es genug Arbeit gibt und dass die Arbeit an sich selbst nie endet, oder genauer: erst mit dem Tod endet.
Mission? Kommt drauf an, was Sie darunter verstehen.
Die FM lädt ein zu Informationsabenden, Konzerten, Diskussionsrunden und mehr – ob das Mission ist?
Auch was ich hier mache, würde ich nicht als „Mission“ sehen.
Übrigens wird es demnächst bei meiner Loge eine Öffentlichkeitsarbeit geben. Termin steht noch nicht fest, aber da kann man echte Freimaurer ganz aus der Nähe sehen (nicht füttern…), Fragen stellen und vieles mehr.
Ich lade jetzt schon dazu ein und werde den Termin nennen, sobald er steht.
beste Grüße,
Gereon
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#73   Sozialkatholisch   15:14:41 | Samstag, 7. April 2007
@ Gereon
Wenn man das Diesseits mit der Trennung von Gott betrachtet kann die wirkliche Erlösung nur jenseitig sein. Durch die Auferstehung unseres Herrn kann man die Erlösung schon erahnen aber richtig hat man sie erst im Jenseits. Eine komplette Erlösung im Diesseits gibt es nicht, das ist einer der Trugschlüsse der Freimaurerei und die Erlösung im Jenseits ist nicht eine andere Baustelle, sondern es ist die Baustelle! Einem Katholischen Christen ohne Missionsanspruch fehlt etwas sehr elementares, denn die absolute Wahrheit ist nun mal nur in der katholischen Kirche und diese Wahrheit nur für sich zu behalten wollen ist unchristlich. Sie können mir auch nicht erzählen das die FM völlig ohne Mission ist. Aber sei es drum, je mehr man sich in das katholische Christentum oder in die FM vertieft merkt man das die beiden miteinander nicht vereinbar sind und wenn sie mal vor die Wahl „Sekt“ oder „Selters“ gestellt werden bete ich für sie das sie die richtige Wahl treffen.
Gelobt sei Jesus Christus, der usere absolut notwendige Erlösung ist/bzw. seien kann.
P.S.: Sie brauchen sich hier wirklich nicht nur als neutraler Freimaurer geben, sie können auch über ihren persönlichen Glauben erzählen, denn ich werde es bestimmt keinem FM weitererzählen. ;-)
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#72   gereon   14:29:05 | Samstag, 7. April 2007
@ Aurelius @sozialkatholisch
@ aurelius Ich gehöre zu den AFAM und habe mich auf dieses Ritual bezogen, beim FO (Große Landesloge) bin ich öfter zu Gast, habe aber den Wortlaut nicht im Kopf – das kann ich nachschauen.
Für Christen, die ihre Religion als einzige und wahre ansehen und damit einen Missionsanspruch verbinden, wird es in der Tat schwierig, das mit der FM unter einen Hut zu bringen – das sehe ich ein. Aber daraus würde ich keine grundsätzliche „antichristliche“ Haltung der FM ableiten. Es wurde hier ja schon behauptet, das die FM aktiv gegen Kirche und Christentum agiere – was ich für unbegründete Anschuldigungen halte.
@ sozialkatholisch
Ich sehe Erlösung auf ein Jenseits bezogen. Aber die FM will ja im Diesseits wirken. Deshalb schließt sie eine Erlösung nicht aus. Sie behauptet aber auch nicht ihre Notwendigkeit – einfach deshalb, weil das eine andere Baustelle ist und nicht in den Bereich FM fällt.
Ich denke es ist eine Quelle von Missverständnissen, dass die FM sich zu vielen hier genannten katholischen Glaubenssätzen nicht äußert – das liegt aber an der religiösen Neutralität der FM und sollte nicht als Ablehnung oder Leugnung interpretiert werden. Für mich ist FM und Christentum insofern vereinbar, als sich beide auf verschiedene Aspekte des Menschseins beziehen.
Man muss schon eine ganz bestimmte Art von Katholizismus pflegen (etwa mit einem Missionsanspruch), um hier Unvereinbarkeiten zu finden.
beste Grüße,
Gereon
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#71   Sozialkatholisch   13:53:32 | Samstag, 7. April 2007
@ Gereon
Nach christlichem Verständnis lebten wir im Paradies in völliger Gemeinschaft mit Gott, aber, was immer es auch war, wurde die ständige Gemeinschaft mit Gott zerstört. Unser Leben hier auf der Erde, mit seinem ganzen Leid und Elend, ist für Katholiken nicht die völligen Gemeinschaft mit Gott. Die völlige Gemeinschaft mit Gott ist für uns das Paradies, ohne Leid und Elend und ohne Sünde. Mit die schlimmste Folge der Erbsünde war der Tod, der dadurch in die Welt gekommen ist. Diese „ererbte Schuld“ haben wir Menschen hier auf Erden noch zu tragen. Durch gute Taten allein kann die Gemeinschaft mit Gott nicht wieder hergestellt werden, dafür brauchten wir das Kreuzesopfer unseres Erlösers. Das man an sich arbeiten soll ist gut und richtig, aber die Vergebung brauchen wir dann doch noch.
Das mit dem Freimaurer, das nehme ich ihm wirklich nicht übel, denn ehrlich war er wenigstens. Ein Antichristlicher Charakter der Freimaurerei ist aber nun mal die Leugnung der Erlösungsbedürftigkeit des Menschen.
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#70   Aurelius   13:47:49 | Samstag, 7. April 2007
@gereon: Die Unvereinbarkeit
Die FM hat einen sehr bescheidenen Anspruch: An sich selbst zu arbeiten (dem rauhen Stein, der man selber ist). An Perfektion oder Selbsterlösung wagt niemand zu denken. In unserem Ritual fragt der Meister vom Stuhl: „sind wir diesem Ziel näher gekommen?“ – die Antwort: „Wir haben uns bemüht“
Ist das Große Landesloge, Drei Weltkugeln oder AFAM?
Anderes Thema:
Der Grund warum Christentum und Freimaureri (egal ob humanitär, christlich oder was auch immer) unvereinbar sind, ist der, daß Freimaurerei nun einmal grundsätzlich deistisch ist. Die FM hat dieses Gedankengut natürlich in ihrer Entstehungszeit als spekulative Maurerei in England im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert aufgesogen.
Und das ist für einen Christen nicht akzeptabel, wenn er es denn ernst meint mit Gott.
Außerdem setzt Freimaurerei genau den Relativismus voraus, vor dem der jetzige Papst immer wieder warnt.
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#69   gereon   13:27:20 | Samstag, 7. April 2007
@ sozialkatholisch
z.B. das sie die Erbsünde leugnen Ich habe diesen Begriff weder in den Evangelien, noch sonstwo in der Bibel gefunden. Allenfalls Paulus hat Ideen entwickelt, die sich in diese Richtung interpretieren lassen.
Dass die Erbsünde mit der Taufe einfach „weggewischt“ wird, verwundert mich – aber vielleicht habe ich das auch noch nicht ganz verstanden.
Im Sinne einer „ererbten Schuld“ lehne ich „Erbsünde“ ab. Das ist aber meine ganz persönliche Überzeugung, die nicht im geringsten etwas mit FM zu tun hat.
Die FM hat einen sehr bescheidenen Anspruch: An sich selbst zu arbeiten (dem rauhen Stein, der man selber ist). An Perfektion oder Selbsterlösung wagt niemand zu denken. In unserem Ritual fragt der Meister vom Stuhl: „sind wir diesem Ziel näher gekommen?“ – die Antwort: „Wir haben uns bemüht“
Jeder Maurer, egal welchen Grades, bleibt sein Leben lang Lehrling und wird an sich arbeiten. Das wird weder eine „Selbsterlösung“, noch einen „perfekten“ Menschen ergeben. Nur jemand, der um seine Unvollkommenheit und Fehlbarkeit weiß und versucht, sich zu einem besseren Menschen im Hinblick auf Toleranz, Brüderlichkeit und Menschenliebe zu entwickeln.
Sollte ein Bruder gegenüber Ihnen abfällig über Christen gesprochen haben, bedaure ich das und hoffe, dass der Bruder noch Gelegenheit hat, an seinem rauhen Stein zu arbeiten. Ich kann nur betonen, dass er nicht im Geist der Freimaurerei gesprochen hat, sondern bestenfalls eine persönliche Überzeugung geäußert hat.
beste Grüße,
Gereon
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#68   Sozialkatholisch   12:57:55 | Samstag, 7. April 2007
@ Gereon
Eine falsche Annahme von ihnen ist für mich z.B. das sie die Erbsünde leugnen, das wir uns selbst durch z.B. freimaurerische Gesinnung gerecht / rechtfertigen können.
Das ihr freimaurerischer Bruder zu höheren Diensten abberufen ist hoffe ich auch, ich hoffe auch das es keine niedrigen Dienste sein werden.
Mag sein das ich den Freimaurern gegenüber von Vorurteilen und Verschwörungstheorien geprägt bin, aber ganz frei von persönlichen Begegnungen bin ich da auch nicht. Ein Freimaurer der mich mal werben wollte erzählte mir z.B. das die Freimaurer Christen verachten, aber wo ich ihm erzählte das ich Christ bin sah das alles wieder auf einmal ganz anders aus. Ich bin auch überzeugt das die freimaurerische Gesinnung mehr Einfluss auf unsere Gesellschaft hat / hatte als wir es im ersten Moment erahnen können. Freimaurer sein und röm/kath. sein schließt sich nun mal aus, obwohl ich auch für den ein oder anderen Freimaurer die Zugehörigkeit zur einen Herde Christie nicht ausschließen möchte.
Zur Welteinheitsreligion möchte ich noch sagen das nur die röm/kath Kirche die Fülle der Wahrheit besitzt und das das Gleichstellen anderer, besonders nichtchristlicher Religionen unserem Erlöser entgegengesetzt steht. Nach katholischem denken gehört die Sonntagsheiligung zu den zehn Geboten und wer ein Gebot übertritt, übertritt nun mal alle Gebote.
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#67   gereon   12:26:55 | Samstag, 7. April 2007
@ sozialkatholisch
Ich gehe für sie wahrscheinlich genauso von falschen Annahmen von ihnen aus wie sie für mich. Zeigen Sie mir, wo das der Fall ist und ich bin bereit, dazuzulernen.
Sie leugnen das Jenseits nicht, aber bestätigen tun sie es auch nicht,
Falsch. Es gibt einen Jenseitsbegriff. In unserem Sprachgebrauch wurde ein Br:. der gestorben ist „zu höherer Arbeit abberufen“ und ist „in den ewigen Osten gegangen“. Das muss aus der Symbolsprache verstanden werden: Aus dem Osten (Sonnenaufgang) kommt das Licht, das die Welt erleuchtet. (Das Bild passt nahtlos zur biblischen Lichtsymbolik) Ich empfinde die Caritas der Freimaurerei nur als vorgeschoben um eigene Machtgelüste zu verstecken. Ich denke, Sie sind da von antiquierten Verschwörungstheorien beeinflusst. Es liegt im Wesen der V-Th dass sie gegen Widerspruch immun sind. Der Widersprechende wird entweder als Teil der V diskeditiert, oder als „niedere Charge“ abgetan, der von den geheimen Plänen der „Oberen“ keine Ahnung hat. Übrigens kann jeder ein Buch kaufen, das FM herausgegeben haben: „Freimaurer Politiker Lexikon“ – kein Geheimnis, wer dazugehört hat (Lebende FM werden nicht genannt, warum dürfte klar sein).
Welteinheitsreligion Nein, wir wollen eine Welt, in der jeder seiner Religion nachgehen kann, ohne belästigt zu werden oder andere zu belästigen.
Sonntagsheiligung Was sollen wir damit zu tun haben?
Ich würde gern wissen, für was sie die FM sonst noch verantwortlich machen.
beste Grüße,
Gereon
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#66   VirFortis   11:08:29 | Samstag, 7. April 2007
Athanasius
ich meinte genau „indifferentismus“.
danke für den Hinweis . l.g
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#65   Sozialkatholisch   10:11:57 | Samstag, 7. April 2007
@ Gereon
Ich gehe für sie wahrscheinlich genauso von falschen Annahmen von ihnen aus wie sie für mich.
Sie leugnen das Jenseits nicht, aber bestätigen tun sie es auch nicht, die Freimaurerei ist für mich nicht nur die Vertreterin der absoluten Egalität sondern auch die Nivilierung der Wahrheit.
Ich bestreite nicht das gute Wollen vieler Freimaurer, aber ob alle Freimaurer, besonders in den oberen Reihen, nur das gute wollen wage ich zu bezweifeln. Ich empfinde die Caritas der Freimaurerei nur als vorgeschoben um eigene Machtgelüste zu verstecken.
Das erste Gebot ist von der Freimaurerei total und offensichtlich gebrochen. Die Freimaurerei verfolgt eine Welteinheitsreligion die der katholischen/christlichen Wahrheit entgegensteht.
Beim zweiten Gebot halte ich z.B.die Bezeichnung des großen Baumeister für problematisch.
Beim dritten Gebot können sie mir nicht erzählen das sie für eine richtige Sonntagsheiligung einstehen. Die Sonntagsheiligung fällt immer mehr und mehr und daran seit ihr bestimmt nicht unschuldig.
Ich streite die christliche Grund-Orientierung der FO nicht grundsächlich ab, halte sie aber für zu unvollkommen, denn man soll z.B. das Wort Gottes nicht nur hören sondern auch befolgen.
Mein Feindbild aufgeweicht? Nein, eigentlich nicht, aber im Grunde tut ihr mir nur leid! Aber das gilt von ihnen wahrscheinlich auch mir gegenüber.
Ein gesegnetes Osterfest und der Friede des Auferstandenen im Leben und in der Seele wünsche ich ihnen, allen anderen und mir natürlich auch.
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#64   Stimme aus dem kreuts.net   08:56:46 | Samstag, 7. April 2007
gereon
als Mitglied einer Terrororganisation!?
Jetzt schlottere ich aber vor Angst! :-D Nix für ungut, aber das…
o je.
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#63   gereon   01:47:00 | Samstag, 7. April 2007
@ Athanasius et al.
Die Freimaurerei bekämpft hinter der Öffentlichkeit aktiv jeden der an einer absoluten Wahrheit glaubt. Vor allem die toleranten und nächstenliebenden Christen.
Können Sie das irgendwie belegen? Wie soll das gehen?
um das Gesicht des Terrors der FM am Ende zu sehen
Ach Du liebe Güte! Ich bin Mitglied einer „Terrororganisation“?
Auch dafür würde ich gerne Belege sehen – nicht bloße Behauptungen – auch wenn Päpste sowas behauptet haben mögen.
Ich habe mit meinen Brüdern ein Benefizkonzert organisiert, dessen Erlös Bruder Karlheinz Böhm und seine Organisation „Menschen für Menschen“ bekommen hat, unterstützt vom Freimaurerischen Hilfswerk.
Mit Behauptungen wie „hinter der Öffentlichkeit“ lässt sich leicht übel nachreden.
Woher kommt den dieses „gefühlte Wissen“, das hier so erbitterte Freimaurer-Gegner hervorbringt?
beste Grüße,
Gereon
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#62   Athanasius   21:40:02 | Freitag, 6. April 2007
@VirFortis
Bitte verwechseln Sie doch Liberalismus und Indifferentismus nicht mit Toleranz. Toleranz ist eine katholische Tugend. Erzbischof Lefebvre und Kardinal Ottaviani schrieben für das Konzil das Schema „De tolerantia religiosa“, Zur Religiösen Toleranz. Diese Toleranz kommt nicht aus dem freimaurerischen Indifferentismus oder Agnostizismus vor, sondern aus der Wirklichkeit, daß jeder Mensch Lebensrecht hat und daß die Gedanken frei sein (Libertas, Leo XIII.), auch wenn es keine moralische Freiheit um álles einfach auch aktiv durchzusetzen gibt (wenn es böse ist; ibidem).
Toleranz ist gut. Ich bin durchaus tolerant, aber nicht indifferent.
Weiters haben Sie natürlich Recht. Die Freimaurerei bekämpft hinter der Öffentlichkeit aktiv jeden der an einer absoluten Wahrheit glaubt. Vor allem die toleranten und nächstenliebenden Christen. Man sollte nur Notre Charge Apostolique und Humanum genus lesen um das Gesicht des Terrors der FM am Ende zu sehen. Auch wenn es viele liebwürdige, gutmeinende Mitglieder in den niedrigeren Graden der FM geben mag. (Ich kenne ja welche.)
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#61   VirFortis   20:29:38 | Freitag, 6. April 2007
gereon
In der tat ist es für mich sehr begrüssenswert wenn in diversen Logen die „christliche Botschaft“ als moralischer Maßstab anerkannt wird. Wenn man jedoch einen ideologischen Vergleich auf streng philosophischer Basis durchführt muß man zwangsweise zum Schluss kommen dass leider einer der an eine „absolute Wahrheit“ glaubt in direktem Konfrontationskurs mit der „Brüderlichen Ideologie“ steht. Erst die Nichtexistenz einer Absoluten Wahrheit ermöglicht den umfassenden Toleranzgedanken, denn gäbe es sie, und wäre sie noch dazu für das Individdum erkennbar, wie es die großen Religionen lehren wäre jeder verpflichtet sich in ihrem Sinne zu engagieren. Erst die Sichtweise dass es vielleicht eine Wahrheit geben könnte, diese jedoch für den Einzelnen niemals erkennbar wäre öffnet die Tore zur liberalen Toleranzphilosophe des auf das irdische Bezogene. l.g
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#60   gereon   19:53:02 | Freitag, 6. April 2007
@ VirFortis
Toleranz heißt ja nicht, dass man sich zum Depp machen lässt. Toleranz endet da, wo zB. Menschenrechte verletzt werden, wo Unterdrückung beginnt.
Ich weiß zwar nicht so genau, was Satanismus wirklich ist, aber sofern dabei Menschen zu Schaden kommen, Gewalt und grobe Verstöße gegen die guten Sitten und den guten Geschmack ins Spiel kommen – so jemanden wollen wir nicht zum Bruder haben.
Das gilt im Übrigen für alle anderen extremistischen Auffassungen.
Üblicherweise sehen wir uns die um Aufnahme Suchenden recht genau an. Es gibt mehrere Gespräche im kleinen Kreis und dann wird den übrigen Brüdern der Loge Bericht erstattet. Es muss ich jemand in der Loge finden, der für den Aufzunehmenden bürgt, also ihn in das maurerische Brauchtum einführt und darauf achtet, dass er sich wohlverhält. Dann gibt es eine Abstimmung.
Bei drei Gegenstimmen ist der Antrag abgelehnt, bei zwei wird er zurückgestellt und neu diskutiert, eine Gegenstimme ist möglich.
Nochmal zu Ihrer Frage:
Toleranz für die Feinde der Toleranz wäre Selbstzerstörung und außerdem – einfach dumm.
beste Grüße,
Gereon
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#59   OnanIV   19:52:59 | Freitag, 6. April 2007
@virfortis
wenn sie einen satanisten finden der sich caritativ betätigt, der sich (entsprechend der 11 gebote) anständig benimmt und niemanden mit seinem glauben belästigt, warum dann nicht?
religion ist privatsache ;-)
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#58   VirFortis   19:26:54 | Freitag, 6. April 2007
gereon
verzeihen Sie die provokante Frage aber angenommen ein bekennender Satanist würde in die Logentür poltern und um Aufnahme ersuchen. Nach dem Grundsatz der Toleranz und der Brüderlichkeit würde ihm doch das Tor nicht verschlossen bleiben als erfolgreicher Manager und einer der sich schon aktiv caritativ aktiv für Bedürfitige eingesetzt hat oder ?
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#57   gereon   19:02:07 | Freitag, 6. April 2007
@ sozialkatholisch
Ich glaube, Sie gehen einfach von falschen Annahmen heraus.
Aus der Tatsache, dass wir Freimaurer diese Welt besser machen wollen, folgern Sie, wir wollen das Paradies im Diesseits und würden das Jenseits leugnen.
Niemand nimmt aber an, dass wir ein Paradies _hier_ erreichen können. Und ich denke, man kann diese Welt ein ganzes Stück verbessern und ist immer noch von diesem Ideal entfernt – finden Sie nicht?
Ich sehe kein Problem mit den ersten vier Geboten, denn die FM ist keine Religion und macht keine religiösen Vorschriften. Sie belässt jedem seinen Glauben. Richtig ist, dass sie keine Religion höher bewertet, als andere. Also auch nicht die katholische. Der christliche FO, bei dem ich öfter zu Gast bin, setzt voraus „das aufrichtige Bemühen, die Botschaft Jesu Christi zu hören“.
Waren Sie schon auf den FO Webseiten? Warum streiten Sie dessen christliche Orientierung rundheraus ab?
Haben Sie Angst, Ihr Feindbild wird aufgeweicht?
beste Grüße,
Gereon
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#56   invictus   18:29:46 | Freitag, 6. April 2007
spekulationen
eine diskussion über die freimaurerei kann nur sinnvoll und fruchtbar sein, wenn es eine gemeinsame basis der meinungsaustausch gibt: ohne vorurteile, ohne anschuldigungen, ohne rechthaberei, besonders, weil es ja nicht einmal vom recht oder nicht recht haben geht. ich bin aus südostasien und habe viel mühe mit meinem eher dürftigen deutsch, darum bleibt mir praktisch nur noch das lesen von artikeln hier. aber immer spüre ich, daß wir freimaurer uns noch rechtfertigen müßen, und zwar nicht bloß weil anschuldigungen manchmal schon so weit entfernt sind vom dezentsein, aber einfach weil wir freimaurer sind. was ist denn das problem von manchen, wenn wir spezifisch dieser bruderschaft beigetreten sind? weshald und wovor haben wir uns zu rechtfertigen? weder gegen gott, religion und kirche sind wir. wir sind nicht einmal eine religion, ergo, keine sekte. seien wir fair, sachlich und verständnisvoll in diskussionen, damit es nicht als parallelmonologen endet. froh bin ich aber, daß es doch viele, die über uns nicht so abschätzig reden, sondern im gegenteil, eben mit gegenrespekt, offenheit, sachlichkeit, menschlichkeit und christlichkeit entgegenkommen. da sie ja dort im deutschen sprachraum sind, würde ich ihnen die bücher von prof.dr. kurt baresch empfehlen. vor einem jahrzehnt hatte ich die gelegenheit, mehrmals mit ihm zu sprechen. ein bescheidener gelehrter, der mir einen tiefen eindruck hinterlassen hat. er, wie jeder freimaurer, hat sich vor niemandem zu rechtfertigen.
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#55   Sozialkatholisch   17:49:13 | Freitag, 6. April 2007
@ Gereon
Das Engagement für ein besseres Diesseits hat nichts mit einer „Erbsünde“ zu tun. Ich verstehe nicht, warum Sie diesen Begriff ins Spiel bringen.
Doch weil wir gerade durch die Erbsünde hier niemals das Paradies haben werden. Natürlich soll man versuchen Leid und Not zu mindern, aber wir werden Leid und Not auf dieser Welt nicht beseitigen können.
Nach meinem Verständnis stehen dem auch die 10 Gebote nicht entgegen.
Was ist denn mitden ersten vier Geboten?
Wenn ich mir Lukas 9,49-50 ansehe, nehme ich an, dass Jesus mit der Maurerei keine Probleme hätte.
Diese Stelle würde ich eher auf die Altorientalen, Orthodoxen, Protestanten usw. beziehen solange sie nicht die hl. Kirche bekämpfen
Mit dem Freimaurerorden schon gar nicht, die beziehen sich ja ausdrücklich auf ihn.
Das glauben sie doch selber nicht, oder?
Auf diesen Seiten finde ich eher eine Umkehrung von Lukas 9, 50.
Wenn man daran glaubt das wir durch die Erbsünde von Gott getrennt sind und einen Missionsbefehl haben eigentlich nicht.
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#54   gereon   15:06:02 | Freitag, 6. April 2007
@ sozialkatholisch
Das Engagement für ein besseres Diesseits hat nichts mit einer „Erbsünde“ zu tun. Ich verstehe nicht, warum Sie diesen Begriff ins Spiel bringen.
Nach meinem Verständnis stehen dem auch die 10 Gebote nicht entgegen.
Wenn ich mir Lukas 9,49-50 ansehe, nehme ich an, dass Jesus mit der Maurerei keine Probleme hätte. Mit dem Freimaurerorden schon gar nicht, die beziehen sich ja ausdrücklich auf ihn.
Auf diesen Seiten finde ich eher eine Umkehrung von Lukas 9, 50.
beste Grüße,
Gereon
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#53   Aurelius   13:20:09 | Freitag, 6. April 2007
@Sozialkatholisch
Danke für diesen lesenswerten Beitrag!
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#52   Sozialkatholisch   13:08:39 | Freitag, 6. April 2007
@ Gereon
Und am „Tempel der Humanität“, dem Ideal einer menschlicheren Gesellschaft sind Menschenliebe, Toleranz und Brüderlichkeit, der Mörtel, der die Steine (die Menschen) zusammenhalten soll.
Ja, ich weiß das sie nicht an die Erbsünde glauben, sie macht das ganze katholische Denken aber erst verständlich und zeigt uns das wir hier auf Erden noch die Gottesliebe nötig haben. Die Gottesliebe kann sich natürlich auch in der Nächsten, oder wie sie es sagen Menschenliebe zeigen, aber in erster Linie ist es nun mal das halten der 10 Gebote + Kirchengebote.
Jesus Christus will nicht nur unser Freund/Kumpel sein er will unser Leben sein. Er will uns nicht nur mit Rat und Tat zur Seite stehen, er will uns erlösen. Er will nicht das wir ihn nur aus der Ecke holen wenn wir Lust auf ihn haben, er will uns ganz (in die Wohnungen beim himmlischen Vater führen)
Jeder der sein Jünger sein will nehme sein Kreuz auf sich und folge ihm nach.
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#51   Aurelius   12:54:15 | Freitag, 6. April 2007
@gereon: mit Daniel Stöhr zu diskutieren…
… hat nicht viel Sinn, es sei denn, Sie wollen wirklich ins Gruselkabinett der Abstrusitäten abtauchen…
Wenn Herr Stöhr von der „katholischen Kirche“ redet, dann meint er nicht die Kirche, deren Oberhaupt Papst Benedikt XVI. ist, sondern ein schismatisches Klüngelgrüppchen, welche den katholischen Glauben auf eine Reihe von Buchstaben und Paragraphen reduzieren und der Meinung sind, seit Pius XII. hätte es keinen Papst mehr gegeben –- dessen Nachfolger sind angeblich alles Antipäpste oder sowas gewesen.
Sowas dürfte Ihnen ja nicht ganz unbekannt sein; es gibt bestimmt Kreise in Ihrem Verein, welche auch behaupten, der Duke of Kent (oder wer immer es auch ist) und die ganze Führungsetage in Great Queen Street seien alles Verräter, oder? Sowas gibt’s doch bestimmt in Frankreich… ^-^
Angeblich waren Ende der 60er / Anfang der 70er Jahre mal zwei Dominikanerpatres bei einer Aufnahme in einer Loge in Bonn zugegen, um sich zu vergewissern, daß da auch keiner rückwärts auf ner Ziege reitet.
Kennen Sie eigentlich Pater Alois Kehl S.V.D.?
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#50   gereon   01:23:58 | Freitag, 6. April 2007
@ Daniel Stöhr
Ich habe von „verhandeln“ nicht gesprochen – das habe Sie getan. Ich habe Gespräche genannt und die sind dokumentiert – sowohl von katholischer Seite, als auch von Freimaurer-Seite aus.
Sie erlauben auch, dass ich den offiziellen Sprachgebrauch der Amtskirche verwende und Josef Ratzinger in seiner Zeit als Vorsitzender der Glaubenskongregation als Kardinal bezeichne. Ein Urteil über die Rechtmäßigkeit katholischer Ämter und Würden kann ich mir nicht anmaßen.
Nur aus Neugier: Ich weiß zwar, dass theoretisch jeder katholische Mann Papst werden kann und man nicht Kardinal sein muss (nein, ich hab einfach nicht die Zeit dafür, bin ja mit der Weltverschwörung total ausgelastet ;-) Ich würde gerne wissen, wie sie den Status des jetzigen Amtsinhabers einschätzen.
beste Grüße,
Gereon
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#49   Ydefix   01:10:12 | Freitag, 6. April 2007
Die katholische Kirche
hat in den 70er jahren (dieses Jahrhunderts) ganz sicher bnicht mit der Freimaurerei „verhandelt“. Außerdem war Joseph Ratzinbger niemals ein „Kardinal“, weil niemand von einem Scheinpapst (Wojtila) zum Kardinal ernannt werden kann.
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#48   gereon   00:22:43 | Freitag, 6. April 2007
@ Daniel Stöhr
Pardon, aber der Papst ist nicht in der Position, eine bürgerliche Organisation, die kein Teil seiner Kirche ist, zu verbieten.
Es gibt auch keine automatische Exkommunikation mehr, wenn man Freimaurer ist. Nach der Ansicht des damaligen Kardinals Ratzinger (die er nicht begründet hat), lebe ein Katholik als Freimaurer „im Zustand schwerer Sünde“. Dass dies besonders die katholischen Brüder schmerzt, leuchtet mir ein.
Es gab übrigens in den 70er Jahren recht lange Gespräche zwischen FM und katholischer Kirche. Die wurden von Seiten der Kirche aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen abgebrochen. Die dazu zugänglichen Quellen kann ich Ihnen gerne nennen, wenn Sie das wünschen.
Das etwas, das der Papst verbietet, per se „antichristlich“ sei, wie Sie sagen, ist wohl eine sehr verkürzte Auffassung der päpstlichen Autorität.
beste Grüße,
Gereon
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#47   Ydefix   00:09:02 | Freitag, 6. April 2007
„dezidiert christliche Ausrichtung“ der FM:
Nein, das ist Quatsch, denn die FM ist päpstlich absolut verboten und damit immer dezidiert antichristlich.
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#46   gereon   00:03:46 | Freitag, 6. April 2007
@ sozialkatholisch
??? sicher nicht. Das ist doch klar.
aber was wollen Sie mir damit sagen?
Ich verstehe nicht, was Sie meinen, vielleicht wären Sie so freundlich, es mir zu erläutern.
beste Grüße,
Gereon
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#45   Sozialkatholisch   23:59:09 | Donnerstag, 5. April 2007
@ Gereon
Ja, aber leider ist Jesus Christus kein Teddy Bär den sie hinten in das Regal stellen können und ab und zu zum knuddeln hervorholen können.
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#44   gereon   23:57:06 | Donnerstag, 5. April 2007
@ sozialkatholisch
Ich darf Sie darauf hinweisen, dass es auch eine dezidiert christliche Orientierung in der FM gibt: Den Freimaurer-Orden. Der benennt ausdrücklich Jesus Christus als seinen Obermeister.
Über den Freimaurerorden (FO) de.wikipedia.org/…urer_von_Deutschland
und hier zum Orden selbst:
Website des Freimaurerordens www.freimaurerorden.org/
Ich freue mich, dass sich Ihnen die Symbolik der Maurerei intuitiv erschließt. Tatsächlich arbeiten wir mit dem 24-zölligen Maßstab, der uns daran erinnert, unsere zeit mit Weisheit einzuteilen, mit dem Senkblei, das unsere Gewissenserforschung verdeutlicht.
Und am „Tempel der Humanität“, dem Ideal einer menschlicheren Gesellschaft sind Menschenliebe, Toleranz und Brüderlichkeit, der Mörtel, der die Steine (die Menschen) zusammenhalten soll.
beste Grüße,
Gereon
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#43   Sozialkatholisch   23:16:06 | Donnerstag, 5. April 2007
Als Handwerker –--
–-- kann ich aus Erfahrung sagen, das wenn man eine Mauer frei mauern will, d.h. sie ohne Messlatte und Richtschnur hochzieht, sie so krumm und schief wird das man sie wieder einreißen sollte. Da den Freimaurern die 10 Gebote Gottes als Richtschnur und Jesus Christus als Messlatte fehlen sollten sie sich auflösen und mit Richtschnur und Messlatte neu gründen. ^-^
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#42   Stimme aus dem kreuts.net   17:21:38 | Donnerstag, 5. April 2007
Hallo gereon –
erstmal willkommen zurück an Bord! :)3
Ich habe mir erlaubt, in einem neu entstandenen Forum www.kreuts.net/forum/index.php?topic=157.msg1… zu kreuz.net auf Ihre und invictus’ Beiträge zu verlinken. Sollte ich jemand ad personam vergessen haben, können Sie es ja hier posten.
Liebe Grüße von Nicht-FM an FM!
;-) P/S Sollten Sie beim „neuen Leser“ Christus vincit ein déjà vu empfinden, würde das nicht ganz täuschen… näheres „drüben“.
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#41   r.ruhrgebietler   16:36:04 | Donnerstag, 5. April 2007
Heinz Josef – und wieder mißverstanden – wie kommt das bloß?
„Tut dies zu meinem Gedächtnis“ Ich schließe daraus, das es überaus würdig ist dem Herrn und Schöpfer nicht in der Anbetung den Rücken zuzukehren. Fühlen Sie angesprochen wenn Sie aus dem Fenster in den Garten sieht und jemand, den Sie nichtbemerkten Sie bitte das Licht einzuschalten, da es zu dunkel sei? Ich glaube nicht!
Es ist auch überaus würdig das wichtigste des Lebens, die hlg. Kommunion knieend zu empfangen – oder wie sonst könnte eine, sagen wir wenigstens ansatzweise, demütige Haltung beim Empfang der hlg. Kommunion aussehen?
Fasse ich diese beiden Gedanken der Andachtshaltung zusammen, passt der Tapeziertisch des V-II wohl nicht in das Gesamtbild.
Es dreht sich für mich um EHRERBIETUNG GOTT GEGENÜBER – meinem und aller Schöpfer (wenngleich nicht gezeugt durch den direkten Schöpfungsakt!). Das vergisst die Welt – bis jede einzelne Seele im Jenseits mit dem ewigen Leben konfrontiert wird, ohne Chance den Murks des irdischen Leben aus eigener Kraft zu heilen. Wer gedenkt der abgestorbenen denn heute noch durch Gregorianische Messen, Meßnovenen, den 6 Leidenmessen?
Es mag sein, daß ich hier absichtlich mißverstanden werde.
Zur Erinnerung an die gläubigen Christen, die etwas ungemein gewinnbringendes für ihr Seelenheil bewirken wollen: Am Karfreitag beginnt die Barmherzigkeitsnovene!
Sie ist an vielen Stelle im Internet zu finden – es gibt für solche Fälle Suchmaschinen.
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#40   gereon   15:20:01 | Donnerstag, 5. April 2007
@ Aurelius
Sie haben natürlich Recht, wirklich geheim ist da schon lange nix mehr. Wir hängen die Rituale aber auch nicht an die große Glocke.
Ich bin z. B. sehr froh, dass ich mich nicht vorher über das Aufnahmeritual informiert habe, denn ich hätte mich damit um ein großartiges Erlebnis gebracht.
Wenn man es wirklich will, kann alles, was angeblich „geheim“ ist, finden und lesen.
Ob einem das aber echte Erkenntnis über die FM bringt, wage ich zu bezweifeln. Die besteht nämlich wesentlich aus dem individuellen Erleben und Erfahren der FM.
beste Grüße,
Gereon
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#39   Pünktchen   15:15:42 | Donnerstag, 5. April 2007
Gereon
Was ich Ihnen gerne gebe, sind Informationen zur Freimaurerei.
Mit Ihren Antworten haben Sie die für mich wichtigen Informationen schon gegeben! Danke! :-]
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#38   Aurelius   15:13:40 | Donnerstag, 5. April 2007
geheime Rituale
Angesprochen auf die konkrete Logenarbeit und die freimaurerischen Rituale verweigert Kraus die Antwort: „Wir haben uns untereinander verpflichtet, über diese Einzelheiten nicht zu sprechen.“
Die Rituale der Freimaurer sind alles andere als geheim. Schon nach der Gründung der ersten Großloge in London 1717 (normalerweise gilt das als der Moment, als die sogenannte „spekulative Freimaurerei“ ans Tageslicht trat) pfiffen die Spatzen schon nach ganz kurzer Zeit die angeblich geheimen Passworte (alle aus dem Alten Testament) von den Dächern Englands.
In jeder besseren Bibliothek kann man die Ritualbücher finden, im Souvenirladen der Grand Lodge of England in der Great Queen Street in London kann man nach einer Führung durch die Räumlichkeiten Ritualbücher erwerbe, ebenso wie in den FM-Läden rund um die Grand Lodge, wo es auch Schurze, Abzeichen und sonstigen Krempel gibt. Ebenso gibt es da bestimmt auch Videos und DVDs.
Nee, geheim ist da gar nichts und eigentlich sollte das der Großmeister auch wissen.
Wie ich schon mal geschrieben habe: nach lange Beschäftigung mit der FM bleibt die Erkenntnis zurück, daß es sich dabei um in erster Linie um die organisierte Inhaltslosigkeit handelt.
Sozusagen um einen Kaninchenzüchterverein ohne Kaninchen.
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#37   gereon   15:10:38 | Donnerstag, 5. April 2007
@ pünktchen
Meine Zurückhaltung bezüglich meines persönlichen Glaubens hat durchaus Gründe:
Angenommen ich sei:
– katholisch, dann würde man mir hier erklären, dass ich nicht Freimaurer sein könne, weil ich sonst „im Zustand schwerer Sünde“ lebte.
– protestantisch, dann hatte ich (so meine Erfahrung hier) nicht den „wahren“ Glauben
– jüdisch, dann würde man mir etwas von der jüdisch-freimaurerischen Weltverschwörung erzählen
– moslemisch – hier geradezu indiskutabel
– buddhistisch – ist gar keine Religion
– etc.
Sie sehen, ich könnte nichts gewinnen.
Ebenso wenig werde ich mich über meinen Grad in der FM äußern, auch das hat Gründe.
Wer erklärt mir jetzt, was ich über die Grade der FM stelle, weil ich mich nicht zu meinem Grad „bekenne“?
Sie wollen etwas von mir, das ich Ihnen nicht geben will. Ich habe auch keine Lust, über andere persönliche Dinge hier zu reden – dazu bin ich auch niemandem Auskunft schuldig.
Was ich Ihnen gerne gebe, sind Informationen zur Freimaurerei.
beste Grüße,
Gereon
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#36   Pünktchen   14:29:31 | Donnerstag, 5. April 2007
Dank Ihnen, Heinz Josef,
Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen!
Wenn Du die Loge über deinen persönlichen Glauben stellst, dann bedeutet das, dass Du zumindest den christlichen Glauben als Freimaurer nicht leben kannst, denn Gott fordert Dein ganzes Herz, nicht nur den Privatmann Geron sondern den ganzen Menschen.
Gerade weil die Freimaurerei etwas mit Weltanschauung zu tun hat,
weil viele ihrer Mitglieder dezidiert antikirchlich sind,
weil der Verdacht besteht, daß zwar wohlfeile Lippenbekenntnisse und Selbstauskünfte abgesondert werden, dahinter aber oft etwas anderes steckt,
muß ein Freimaurer die Frage nach seinem persönlichen Bekenntnis zu Christus und seiner Kirche beantworten können. Wenn er hier ausweicht und von „Privatsache“ faselt, während er anderswo werbend und „informativ“ auftritt, dann ist eben dieses Verhalten sehr vielsagend – auch in Hinsicht auf die angeschnittene Frage nach der Kirchenzugehörigkeit!
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#35   gereon   13:43:00 | Donnerstag, 5. April 2007
@ athanasius, @ pünktchen
@ athanasius
ja-ja… und wir fressen kleine Kinder und reiten auf Besen. Und die Erde ist eine Scheibe.
Den 32. Grad kann man im Schottischen Ritus sich erarbeiten. Der 33. Grad ist ein Ehren- und Verwaltungsgrad, der verdienten Maurern des SR verliehen wird. Die Anzahl der Inhaber dieses Grades ist begrenzt und festgelegt.
Über die Inhalte der einzelnen Grade des SR habe ich hier schon an anderer Stelle berichtet. Bitte lesen Sie dort nach.
Ansonsten würde ich gerne wissen, worauf Sie ihre Behauptungen stützen.
@ pünktchen
ich muss nicht über jedes Stöckchen springen, das mir jemand hinhält.
Wenn Sie Fragen zur FM haben, werde ich sie so gut ich kann beantworten, das habe ich Ihnen und allen Anderen hier angeboten.
Ich habe nicht angeboten, Fragen zu meiner Person zu beantworten und das trägt auch nichts zum Thema bei. Die Qualität von Informationen zu einem Thema sollte für sich bestehen – im Idealfall.
Ich möchte mich hier weder im Guten, noch im Schlechten in eine Ecke drängen lassen, was meinen persönlichen Glauben betrifft. Deshalb möchte ich ihn heraushalten.
Welche Schlussfolgerungen Sie daraus ziehen oder reißen, bleibt Ihre Sache.
beste Grüße,
Gereon
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#34   Heinz Josef   13:41:12 | Donnerstag, 5. April 2007
@gereon
Lieber Gereon,
Glaubens- und Gewissensfreiheit sind ein hohes Gut, das ich nicht missen möchte. Erst wenn ich die Freihei habe ohne Nachteile Nein zu sagen, habe ich die Freiheit Ja zu sagen. Glaubensfreiheit bedutet aber auch, das Bekenntnis öffentlich tun zu können, natürlich nicht tun zu müssen. Zum christlichen Glauben gehört auch das Bekenntnis. Ich z.B. bin Mitglied eines Reha-Sportvereins. Hier spielt unser Bekenntnis absolut keine Rolle. Ich würde auch nicht auf die Idee kommen meinen Glauben im Rahmen des gemeinsamen Rehasports verkünden zu wollen, es sei denn ich werde von einer Sportskamerad/in konkret danach gefagt. Aber ich käme ncht auf die Idee hier über Rehasport zu informieren, aber meinen Glauben zur Privatsache zu machen. Für mich ist es eher umgekehrt. Mein Glauben hat eine öffentliche, ja politische Dimension während der Rehasport privat ist.
Wenn Du die Loge über deinen persönlichen Glauben stellst, dann bedeutet das, dass Du zumindest den christlichen Glauben als Freimaurer nicht leben kannst, denn Gott fordert Dein ganzes Herz, nicht nur den Privatmann Geron sondern den ganzen Menschen.
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#33   Pünktchen   12:39:11 | Donnerstag, 5. April 2007
gereon: „Wo ist Ihr Problem?“
Ich habe gar kein Problem damit, daß Sie sich zum Freimaurertum bekennen, nicht aber zu ihrer christlichen Konfession! Damit dokumentieren Sie nämlich, was Ihnen wichtig ist und was nicht!
Matth. 10, 32:Wer nun mich bekennt vor den Menschen, den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater.Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem himmlischen Vater
Sie haben soeben als Freimaurer demonstriert, daß Ihnen das Christusbekenntnis unwichtig, das Bekenntnis zur Freimaurerei aber mordswichtig ist!
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#32   Athanasius   12:21:51 | Donnerstag, 5. April 2007
Die Freimaurersekten
sind zutiefst gewaltsam und antikatholisch. Mag es Ausnahmen geben und gegeben haben, z.B. in den USA oder im Prinzbistum Lüttich (wo der Prinzbischof auch „eingeweihter“ dieser gnostischen Sekte war im 18. Jh.), in Mexiko, Frankreich, England (Orange-Märsche: das sind auch die Logen), Polen, Spanien und Italien haben sie ihr wahres Gesicht – vertuscht von der heutigen Propaganda – blicken lassen. Bauernermordung, Massaker an Priestern, Sprengung von Klöstern und Kirchen.
Ach so Tolerant.
Man ist nur tolerant, wenn man den Glauben an einer objektiven erkennbaren Wahrheit aufgibt. Sonst köpfen die „freiheitsliebenden“ Brüder.
Unter dem Deckmantel der „Humanität“ wird von ihnen ein Weltterrorregime vorbereitet und wo möglich implementiert.
Ich will gar nicht sagen, daß jeder einzelne Freimaurer schlecht ist oder ein Verschwörer. Die über dem 32. Grad erhobenen Freimaurer sind es aber sehr wohl. In dieser Einweihung zertreten sie Hostien, eine Tiara und schwören dem „Lichtträger“ (dem alten gefallenen Luzifer freilich) ewige Treue. Wer will es noch deutlicher haben?
Natürlich sind Brüderklubs schön, aber dazu kann man auch den Knights of Columbus, den Maltesern oder der Kegelverein beitreten. Oder in einen Drittorden.
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#31   gereon   11:48:25 | Donnerstag, 5. April 2007
@ pünktchen
Ja, das nennt man Glauben- und Gewissensfreiheit. Ist ein Grundrecht.
Ich nehme mir die Freiheit, bestimmte Dinge, die meine Person betreffen, als Privatsache zu halten.
Zu anderen Dingen, will ich mich äußern.
Wo ist das Problem?
beste Grüße,
Gereon
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#30   Pünktchen   11:41:03 | Donnerstag, 5. April 2007
Sie sind bekennender Freimaurer,
sonst bekennen Sie gar nichts! Das ist interessant!
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#29   gereon   11:37:35 | Donnerstag, 5. April 2007
@ pünktchen
Ich bin ja nicht zum ersten Mal hier. Ich möchte unabhängig von meiner Person so gut ich kann Auskunft zur FM geben.
Für mich hat das nichts mit meiner Konfession zu tun, für meine Brüder auch nicht.
Deshalb habe ich Ihnen auch erklärt, dass wir Bekenntnisse jeder Couleur in unseren Logen haben.
Warum genügt Ihnen das nicht und was für eine Rolle spielt für Sie mein persönlicher Glaube?
beste Grüße,
Gereon
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#28   Pünktchen   11:11:05 | Donnerstag, 5. April 2007
gereon
Ich hatte Sie gefragt, ob Sie einer Kirche angehören! Bei der Angehörigkeit zu einer Kirche spricht man nicht umsonst von einer „Konfession“. Das bedeutet Bekenntnis. Würden Sie eine Konfession haben, dann wäre es merkwürdig, warum sie nicht zu ihr stehen! Wer ein Bekenntnis hat, der bekennt dieses! Stattdessen reden Sie sich auf „Privatsache“ heraus. Ihre Mitgliedschaft bei der Freimaurerei dagegen ist Ihnen so wichtig, daß Sie hier sogar Auskünfte geben wollen! Die Zugehörigkeit zu einem christlichen Bekenntnis jedoch machen Sie zu einer hochgeheimen Sache!
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#27   Heinz Josef   10:24:01 | Donnerstag, 5. April 2007
Auch ich bin katholischer Christ
Auch mich können Sie fragen, oder informiren Sie sich auf:
www.vatcan.vu
oder
www.dbk.de
Gesegnete Kar- und Ostertage
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#26   Sozialkatholisch   10:13:51 | Donnerstag, 5. April 2007
Ich bin kath. Christ- bitte fragen Sie mich
Guten Tag!
Ich bin kath. Christ und getauft, ich gehöre zur röm/kath. Kirche mit Sitz in Rom. Außerdem bin ich gefirmt in einer Kirche die dem hl. Bonifatius geweiht ist. Ich beantworte gerne Ihre Fragen.
Zu Ihrer Information schon mal hier:
Gelebter katholischer Glaube www.kreuz.net/
Schreiben Sie ihre Fragen hier, ich werde öfter vorbeischauen und sie nach Möglichkeit beantworten.
beste Grüße,
Sozialkatholisch O:)
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#25   gereon   10:13:28 | Donnerstag, 5. April 2007
@ pünktchen
in der Loge, der ich angehöre, gibt es, wie in allen anderen Logen, die ich kenne, engagierte Katholiken und Protestanten, ebenso wie Brüder anderer Bekenntnisse, oder Agnostiker.
Ich bin sehr stolz darauf, dass die FM religiöse Toleranz lebt. Beispiel:
Auf dem sog. „Altar“ im Tempel liegt das „Buch des Heiligen Gesetzes“. Das ist im Abendland meist die Bibel, aufgeschlagen beim Beginn des Johannes-Evangeliums. Bei der Aufnahme eines Moslems, legen wir den Koran auf, bei der Aufnahme eines Juden den Talmud.
Religion ist in der FM Privatsache, bleibt jedem selbst überlassen, und so will ich es auch halten.
beste Grüße,
Gereon
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#24   Pünktchen   10:02:01 | Donnerstag, 5. April 2007
Hallo Gereon,
sind Sie persönlich auch Mitglied einer Kirche?
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#23   gereon   09:58:51 | Donnerstag, 5. April 2007
Ich bin Freimaurer – bitte fragen Sie mich
Guten Tag!
Ich bin Freimaurer bei den Alten Freien und Angenommenen Maurern, ich gehöre zur Loge „Pylon zur Leuchte“ in Ludwigshafen/Rhein.
Außerdem bin ich Mitglied der Forschungsloge „Quatuor Coronati“, die sich mit der Erforschung der FM befasst.
Ich beantworte gerne Ihre Fragen.
Zu Ihrer Information schon mal hier:
Alte Freie und Angenommene Maurer www.freimaurerei.de/
Wikipedia zu FM de.wikipedia.org/wiki/Freimaurer
Schreiben Sie ihre Fragen hier, ich werde öfter vorbeischauen und sie nach Möglichkeit beantworten.
beste Grüße,
Gereon
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#22   Heinz Josef   07:55:19 | Donnerstag, 5. April 2007
krasses Misverständnis?
Lieber Ruhrgebietler,
Jesus sagte: „Tut dies zu meinem Gedächtnis“! Sie schließen daraus das Jesus genau die Form des tridentinischen Ritus gemeint hat. Haben die 12 Apostel und ihre Nachfolger tridentinisch zelebriert? Haben sie es an Tischen gemacht oder Altäre benutzt? Auch Liturgie und liturgische Formen sind doch geschichtlicher Entwicklung unterworfen. Jetzt einen Kultgegenstand der Freimaurer zum Vergleich zu nehmen führt doch nicht weiter. Da können wir auch Kultgegenstände heidnischer Tempel mit Hochaltären vergleichen. Auch da gibt es interssante Vergleichspunkte. Was sagt das über die alte Messe? Gar nichts! Genauso wenig wie Ihr Vergleich mit dem Freimaurertempel!
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#21   Marina   23:53:43 | Mittwoch, 4. April 2007
Der Wahrheitsbegriff der Freimaurerei…
von den FM wird die Möglichkeit objektiver Wahrheitserkenntnis verneint. G.E.Lessing (FM) sagte mal: „Wenn Gott in seiner Rechten alle Wahrheit und in seiner Linken den einzig immer regen Trieb nach Wahrheit, obschon mit dem Zusatz, mich immer und ewig zu irren, verschlossen hielte und spräche zu mir: ‘Wähle’, ich fiele ihm mit Demut in seine Linke und sagte: ‘Vater gib! Die reine Wahrheit ist ja doch nur für Dich alleine!“
Dr. Kurt Baresch ein alter deputierter Grossmeister der Grossloge von Österreich schrieb in seinem Buch „Katholische Kirche und Freimauererei“(Bundesverlag ISBN 3-215-05335-7) folgendes im Vorwort:
Sie (FM) gibt daher auch keiner bestehenden Kirche oder Religionsgemeinschaft ein Primat, respektiert jedwede religiöse Überzeugung und Praktizierung bzw. duldet keinerlei konfessionelle Auseinandersetzungen in ihren Reihen und bei ihren Zusammenkünften (Logenarbeiten)…und weiter schreibt Baresch, und das erklärt die „Geheimbündlerei“: …„die FM versucht die erstrebten ethischen Ziele (Toleranz, Humanität,Menschen(Bruder)-Liebe, Freiheit, Recht und Menschenwürde) durch diesseits bezogene symbolische Arbeit an sich (z.B. „Erkenne dich selbst“, „Veredle dich selbst“ etc.) und dem ihm Verbundenen zu erreichen. Die FM bedient sich hiezu seit Jahrhunderten einer aus den Bräuchen mittelalterlicher Dombauhütten und Steinmetzbruderschaften überlieferten Ritualistik. Ende Zitat. Viele Briefwechsel zw. Kard.König und Seper mit Baresch sind darin dokumentiert enthalten.
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#20   r.ruhrgebietler   19:51:45 | Mittwoch, 4. April 2007
@Heinz Josef – hier liegt ein krasses Mißverständnis vor!
Und dieses Mißcverständnis liegt in der Tatsache, daß die Buffets der V-II – Kirche kritisiert wurden! Und wie das Foto dokumentiert sogar zu Recht!
„Der Tisch im Freimaurertempel erinnert sofort an die V-II Tische (die dort auch noch den Titel Altartragen müssen)“
Es ist zu unterscheiden was Jesus DAMALS tat und die Verehrung, die Christen dem Gekreuzigten erweisen. Der Mittler zwischen dem Volk und Jesus Christus im allerheiligsten Altasakrament ist dabei der würdige Zelebrant! Und ALLE beten zu Gott hin. Gerade jetzt, in den letzten Tagen vor dem hochheilige Osterfest!
Ich kann nichts verfängliches daran entdecken.
Es ist in meiner Darlegung ist der heutige Zustand der Kirche beschrieben. Historische Ereignisse seien davon absolut unberührt!
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#19   Desperatus †   19:05:40 | Mittwoch, 4. April 2007
Ach, die deustche Sprache
Liebe Stimme,
Sie schrieben: …macht „jedenfalls jegliche Kritik an den FM derart lächerlich, daß sie von niemand mehr ernst genommen wird…“
Wer wird denn nicht mehr erstgenommen, die Kritik oder die Freimaurerei? Schn, daß aus einem solchen Satz jeder das herauslesen kann, was ihm passt.
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#18   Stimme aus dem kreuts.net   18:54:24 | Mittwoch, 4. April 2007
Hmmm, Loyola…
das könnte gut sein! :-D Was hier von einigen Leuten zum Thema Freimaurer gepostet wurde, macht jedenfalls jegliche Kritik an den FM derart lächerlich, daß sie von niemand mehr ernst genommen wird…
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#17   VirFortis   18:40:45 | Mittwoch, 4. April 2007
dieser Herr
ist ja sympathischer als unsere Bischöfe.
Schade dass er FM ist…
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#16   Desperatus †   14:56:54 | Mittwoch, 4. April 2007
Kopliment an die Redaktion
zu den aktuellen Bildern aus dem Leben der Freimaurer.
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#15   Hyazinth   13:56:21 | Mittwoch, 4. April 2007
Naja,
zumindest hat dieser Herr laut seiner Aussage mehr Traditionsbewußtsein als der Durchschnittsbischof der Konzilskirche!
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#14   Loyola †   13:53:24 | Mittwoch, 4. April 2007
@ Athanasius
„Verbot von Priestern ohne Frau“
Na, wen das mal nicht im Sinne von hetz.net und der dort herrschenden Homophobie ist …
Vielleicht is das hier ja n heimlicher Freimaurerclub
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#13   cgngay   12:41:04 | Mittwoch, 4. April 2007
@ sulpicius und AthanasiusII
ihre Beiträge sind alles andere als christlich.
Schon mal etwas von Nächstenliebe gehört?
Sie tun mir ob ihre Bitterkeit ehrlich gesagt leid.
Vielleicht zünde ich demnächst auch ein Kerzchen für sie an. O:)
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#12   Sulpicius   12:32:15 | Mittwoch, 4. April 2007
@cgngay
Selber schuld, wenn Sie meinen, sich immer vor irgendwelchen Leuten rechtfertigen zu müssen. Und erst recht nicht vor diesen Totenkopf-Anbetern der Freimaurerei…
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#11   AthanasiusII   12:28:12 | Mittwoch, 4. April 2007
@cgngay
Sie haben überhaupt keine Ahnung von Geschichte. Die Inquisition hat keine Hunderttausende von Zivilisten ermordet, und die Proklamation der Unfehlbarkeit des Papstes ist überhaupt nicht negativ zu bewerten.
Wollen Sie die Verbrechen gegen die Menschlichkeit der freimaurerischen Calles-Regierung in Mexiko mit dem Dogma von 1870 vergleichen? Schon komisch.
Sie mögen vielleicht die Verfolgung von Religionen und Menschen die an einer Wahrheit glauben, gutheissen und gut finden, ich empfinde das Treiben der Freimaurerei aber als Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Im Namen der Freiheit, Brüderlichkeit, Gleichheit und Humanität hat diese Sekte Millionen von Menschen das Leben genommen.
Als Katholik bin ich stolz auf die Vergangenheit der Kirche an sich, auch wenn einzelne Katholiken und Päpste in politischem und militärischem Verhalten Schattenseiten und Verbrechen aufweisen.
Das Dogma Pluralismus wurde schon lange zu Schwert und Feuer von den FMern vertreten. Dabei ist für den Katholizismus keinen Platz mehr im Pantheon.
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#10   cgngay   12:14:37 | Mittwoch, 4. April 2007
@AthanasiusII
wie gesagt, ich kenne mich bei den Freimaurern nicht so gut aus – aber das von Ihnen genannte Dogma der Freimaurer hört sich doich gut an.
Zudem würde ich mich hüten, als Katholik Represallien anderer aus der Geschichtskiste hervorzuholen.
Damit muss ich mich schon mein Leben lang als Katholik rechtfertigen. Stichworte sind hier Inquistion, Unfehlbarkeit, usw…
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#9   AthanasiusII   12:09:34 | Mittwoch, 4. April 2007
@cgngay
So humanistisch wie in Mexiko sicherlich. Wo die Freimaurerei aktiv die Sprengung von Kirchen, Verbot von Priestern ohne Frau, Verbot der Predigte, Verbot der Klöster und der öffentlichen religiösen Zeichen durchtrieb und mehr als 600.000 katholische Bauern und Bürger in den Tod jagte, abgesehen von den tausenden Schwestern und Brüdern und Priestern die den Tod fanden.
Humanistische Werte. Wie 1789 und 1793? Oder 1917? Pfuih.
Die Freimaurerei ist feindlich gegenüber Jesus Christus. Sie hasst jede Wahrheitsaussage. Diese Kabbalah-Gesellschaften hätte Jesus getötet weil Er sich „der Weg und die Wahrheit“ nannte. Für die Freimaurerei gibt es nur ein Dogma: dass es keine erkennbare einzige Wahrheit gibt und dass Materie schlecht und Geist gut ist. In diesem Sinne rechtfertigte man auch die Abtreibung und in Mexiko die Erschiessungen. Z.B. des P. Miquel Pro, eines Seligen Priesters.
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#8   cgngay   11:58:01 | Mittwoch, 4. April 2007
@ Ansgar
Weil die Kirche mit allen im Dialog sein sollte!
Ich weiss nicht viel von den Freimaurern, aber ich denke das ihr Einfluß in unsere katholische Kirche gut war. Ich denke da vor allem an die humanistischen Werte.
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#7   Ansgar   11:51:46 | Mittwoch, 4. April 2007
@ Loyola
Es ist Zeitverschwendung, wenn die Kirche in den Dialog mit den Freimaurern tritt. Es ist ebenfalls eine Fehlanahme, diese Bewegung für besonders einflußreich zu halten. Das ist das Denken von Weltverschwörungsnostalgikern. In Wahrheit ist die Freimaurerei ein anämisches, von Menschen des 18. Jahrhunderts ausgedachtes Sinnsucher-Konstrukt ohne Wert, dafür mit deutlich antikatholischer Stoßrichtung. Da die Kirche an Einfluß verloren hat, haben auch die Freimaurer ihre Existenzberechtigung verloren. Schwindende Mitgliedszahlen, schwachbrüstiges philosophisches Fundament, alberne zeitmodische Rituale des späten Rokoko. Warum soll sich die Kirche mit diesen Gespenstern unterhalten?
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#6   Heinz Josef   11:38:54 | Mittwoch, 4. April 2007
Das Kreuz der wahre Altar
Hallo Ruhrgebietler!
Mein Großvaterist auf Schalke geboren, aber gegen die katholische Kirche hätte er nicht gewettert wie Du es hier tust:
„Der Tisch im Freimaurertempel erinnert sofort an die V-II Tische (die dort auch noch den Titel Altartragen müssen)“
Der Altar des Kreuzes an dem Jesus das eine Opfer dargebtracht hat sah glaube ich auch nicht aus wie ein „klassischer“ Altar? Und das letzte Abendmahl hat vermutlich am Boden auf Kissen sitzend bzw. liegend stattgefunden? Und was war das für ein altar an dem Jesus mit den Emausjüngern die heilige Messe gefeiert hat? Vermutlich ein Wirtshaustisch! Warum sollte die normale Situation des Essens die Jesus geheiligt hat durch sein eigenes Tun plötzlich unwürdig sein, der Tisch zu sein, an dem er sich als das lebendige Brot das vom himmel herabgekommen ist, an uns Menschen als Nahrung austeilt?
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#5   Loyola †   11:33:06 | Mittwoch, 4. April 2007
Vorgrimler
Man merkt, wie die Verständigung mit so einer wichtigen Institution wie der Freimaurerei in den letzten Jahren immer schwerer wird. Uns fehlen solch wichtige Persönlichkeiten wie Professor Vorgrimler und Kardinal König, die hier Großartiges im Geiste des Evangeliums und der Verständigung auf den Weg gebracht haben
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#4   cgngay   11:27:50 | Mittwoch, 4. April 2007
Nichts anstössiges
Also ich verstehe Ihre Kritik hier im Leserforum nicht. Ich finde in diesem Artikel nichts anstössiges. Im Gegenteil, es freut mich zu lesen, dass die Freimaurer unter dem Dach der Spiritualität auch z.b. Moslems in ihre Loge einbinden.
Respekt vor dieser Kulturverständigung!
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#3   Dr. Christoph Heger   10:32:54 | Mittwoch, 4. April 2007
Es darf gelacht werden!
„Die Freimaurer kümmern sich nicht um Tagespolitik“, erklärte der Großmeister der Großloge von Österreich, Michael Kraus.
Der Tag ist gerettet! Es darf gelacht werden.
MfG
Christoph Heger
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#2   r.ruhrgebietler   10:23:34 | Mittwoch, 4. April 2007
Welch ein Zeichen!
Der Tisch im Freimaurertempel erinnert sofort an die V-II Tische (die dort auch noch den Titel Altartragen müssen) Welch ein Zeichen! Jetzt ist auch klar, woran man die Freimaurerei in der hlg. röm.-kath. Kirche erkennen kann!
Danke Redaktion für dieses Bild!!!
Vergelts Gott!
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#1   Mathias Wagener   10:17:59 | Mittwoch, 4. April 2007
„Empfindlichkeiten“
Die klare Unvereinbarkeit zwischen der Kirche und den
Verlautbarungen der Freimaurer ist von anderer Qualität als
die „Empfindlichkeit“.
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