Verheirateter Ex-Regens
Schuld am eigenen Scheitern sind die anderen
Ein ehemaliger österreichischer Regens – der nun mit einer Geschiedenen im Konkubinat haust – hat sich kürzlich vor der Presse ausgeheult.
Bischof Egon Kapellari von Graz
Bischof Egon Kapellari von Graz
© Roland Noé, kathpedia.com. Lizenz: Creative Commons
(kreuz.net, Graz) Im Oktober 2005 verließen gleich zwei österreichische Regenten das Priesteramt, um zu heiraten.

Der Regens ist der Leiter eines Priesterseminars, in dem die zukünftigen Geistlichen einer Diözese ausgebildet werden.

Einer der zwei Abgefallenen – der ehemalige Regens der Diözese Gurk-Klagenfurt, Josef Suntinger – hat sich nun zu Wort gemeldet.

Suntinger äußerte sich am Freitag gemeinsam mit seiner Konkubine vor dem Grazer Regionalblatt ‘Kleine Zeitung’.

Im Mai 2006 heiratete der Ex-Priester eine ehemalige Religionslehrerin in einer zivilen Eheschließung. Seine Partnerin ist geschieden und Mutter zweier Kinder.

Josef Suntinger
Josef Suntinger
Der abgefallene Priester erklärte zusammen mit seiner Konkubine, daß beide „immer schon“ an die Öffentlichkeit gehen wollten. Es gebe viele, die in ähnlichen Umständen lebten. Diese Leute wollten sie durch ihren Schritt an die Öffentlichkeit ermutigen.

Anlaß für die Stellungnahme sei das jüngste päpstliche Schreiben ‘Sacramentum caritatis’.

Frau Suntinger fühlte sich vor der ‘Kleinen Zeitung’ „von Gott“ so sehr getragen, daß sie keine Mittler-Instanzen mehr braucht, um in seiner Liebe zu sein.

Niemand solle sich anmaßen, andere Menschen von den Sakramenten der Kirche auszuschließen.

Ihr Lebenspartner erklärte, er habe sich in seinem Leben – als Priester und Regens – nie so bedingungslos „von Gott“ begleitet gefühlt wie jetzt.

Vorher habe er wie in einem Aquarium gelebt, „aus dem ich nicht hinaus gesehen habe“.

Die zwei Konkubinatspartner forderten vor der ‘Kleinen Zeitung’ die Priesterehe. Die Kirche verbaue sich mit dem Zölibat eine „gesunde Personalentwicklung“.

Die Frage, ob Priester auch geschiedene Frauen heiraten sollten, stellte die Zeitung nicht.

Suntinger erhielt bis zum Zeitpunkt seiner Zivilhochzeit ein Kaplansgehalt. Dann stellte die Kirche die Zahlungen ein:

„Ich konnte allerdings einen einmaligen Abfindungsbetrag erreichen.“
Verlogen
Die kirchlichen Vorgesetzten versuchten, Suntinger als Priester in eine andere Diözese zu schicken. Man habe gesagt: „Eine Beziehung muß das aushalten.“


Insgesamt habe er ein bißchen mehr als die Hälfte einer normalen Abfertigung bekommen, die ein „Arbeitnehmer“ mit zwanzig „Dienstjahren“ erhalte.

Nach eigenen Angaben haben der Ex-Priester und seine Konkubine beruflich wieder „einigermaßen“ Fuß gefaßt.

Suntinger erklärt, daß er seine Heimat in „dieser“ katholischen Kirche verloren habe.

Man habe ihm und seiner Freundin gesagt: „Es ist wie im Fußballspiel. Ihr habt die Regeln gekannt, habt gegen sie verstoßen, also seid Ihr draußen.“

Doch beim Fußball könnten Regeln, die „sinnlos“ seien, geändert werden.

In der Kirche gehe „man“ davon aus, daß sich die Regeln nicht ändern können.

Noch bis zum Tag der Hochzeit habe die Kirche sich bemüht, ihn als Priester zurückzugewinnen.

Es sei ihm das Angebot gemacht worden, als Priester in eine andere Diözese zu gehen. Man habe gesagt: „Eine Beziehung muß das aushalten.“

Nun überlegt sich Suntinger mit seiner Konkubine, was sie für „Leute, die die Beheimatung in der Kirche verloren haben“ tun könnten.

Sie denken an Treffen mit Referenten und Erfahrungsaustausch. Die Kirche könne dieses Segment angeblich nicht bedienen. Das widerspreche ihren Regeln:

„Kirche kann nicht gleichzeitig ausschließen und auffangen. Das geht nicht.“

Der Bischof von Graz antwortet

In einer öffentlichen Stellungnahme an die Priester und Mitarbeiter seiner Diözese bedauerte der Bischof von Graz, Mons. Egon Kapellari, die Aussagen des Ex-Priesters.

In mehr als 25 Jahren Bischofsdienst habe er viele Kandidaten der Diözesen Gurk-Klagenfurt und Graz-Seckau sowie Ordensangehörige zu Priestern geweiht.

Dabei habe er auch auf den Zölibat bezogene Krisen von Priestern und „Abschiede“ aus dem Priesteramt erlebt. Er habe immer versucht, damit ehrlich und menschlich einfühlsam umzugehen.

Enttäuschungen auf beiden Seiten seien dennoch nicht ausgeblieben:

„Wer aber ein Versprechen zu einer Ehe oder als Priester zur zölibatären Lebensform abgibt, muß einen Teil der Lasten in Folge eines Abschieds aus einer solchen Bindung auch selber tragen.“

In einer emotional komplexen Situation sei dies nicht immer einsichtig. Man klage dann sehr leicht die Kirche als uneinsichtig und unbarmherzig an.

Dabei übersehe man, daß von einer trotz Schwierigkeiten durchgehaltenen Bindung viele andere Menschen gestärkt und mitgetragen würden.
      
50 Lesermeinungen
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#50   Ignatius von Loyola   14:06:43 | Freitag, 5. Februar 2010
Der Suntinger-Sepperl und sein Konkubinchen
Das Evangelium sagt mir: Jeder von uns ist wie Maria von Gott erwählt, bejaht, angenommen und geliebt. Mir persönlich ist eine solche Erfahrung zu Pfingsten 2003 in der Kirche des Hl. Franz in Assisi geschenkt worden. „Nach der Kommunion saß ich in der übervollen Kirche auf dem Sockel einer Säule. Völlig unerwartet überwältigte mich das Gefühl, von Gott so radikal angenommen zu sein, dass ich mir dachte, so kann mir nichts mehr geschehen, selbst mein Versagen in Vergangenheit und Zukunft wird da bedeutungslos. Solche Erfahrungen lassen uns leben! Sie erfüllen uns mit einer Freude, die auch Schmerz, Enttäuschung, Lieblosigkeiten und Verletzungen umgreift. Was mir bleibt ist, dankbar und froh mit meinem Leben zu antworten auf das Große, das Gott an mir getan hat und immer tut.“ In einer ORF-Stellungnahme aus dem Jahre 2004 hat der Ex-Regens folgende Gotteserfahrung preisgegeben. Im Oktober 2005 legt er sein Amt nieder und behauptet in einem Interview mit der „Kleinen Zeitung“, „er habe sich als Priester und Regens nie so bedingungslos begleitet gefühlt.“ Ich glaub, der Sepp ist ein Depp. Seien wir froh, dass er mit seinen spirituellen Stimmungsschwankungen jetzt seine „holde Isolde“ quälen kann.
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#49   sca   02:49:52 | Sonntag, 8. April 2007
@ sweetdragon:
gerade die katholische Kirche sieht die Frauen nicht als Gebär- oder sonstige Maschine. Der beste Beweis dafür: sie empfiehlt die Natürliche Empfängnisregelung, bei deren Anwendung der Mann lernt, auf den Zyklus der Frau Rücksicht zu nehmen – sich mithin der Frau „unterzuordnen“.
Dagegen ist zB die Pille nur dem äußeren Anschein nach frauenfreundlich. Von Männern erfunden, macht sie die Frau zum gefügigen immerbereiten Sexobjekt, das „immer kann“.
Fazit:
Nicht die Kirche degradiert die Frau zu Gebärmaschinen.
Sondern: die Mainstream-Gesellschaft degradiert sie zu Sexmaschinen!
>:)
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#48   Ydefix   16:47:33 | Mittwoch, 4. April 2007
Nein, wenn
die Ehe nicht aufgelöst ist, dann ist die Bezeichnung korrekt.
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#47   H00H   16:45:37 | Mittwoch, 4. April 2007
„Konkubine“
Mancher Autor auf dieser Nachrichtenseite scheint das Wort „Konkubine“ oder „Konkubunat“ sehr zu mögen, aber es sei erwähnt, dass dieser Begriff eher negativ belegt ist, die entstehende Pejoration höchst wahrscheinlich beabsichtigt (und nicht hinnehmbar!) ist und sie zumindest in diesem Fall auchnoch schlichtweg falsch ist, die beiden haben bereits geheiratet, eine „Konkubine“ ist eine nicht verheiratete geliebte.
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#46   Mathias Wagener   10:21:04 | Mittwoch, 4. April 2007
Schuld
Daß die Kirche bei denen, die ihrer Aufgabe nicht gerecht werden können oder wollen, schuld ist, zeigt, daß sie in Wirklichkeit für das Priesteramt ungeeignet sind.
Sind wir froh, daß Unvereinbares zu Tage gekommen ist.
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#45   möchtegern-kathole   10:22:12 | Dienstag, 3. April 2007
@Sweetdragon
Der Lehrer in der Schule hat ja auch seine Daseinsberechtigung, auch wenn er seine eigene Mathe nie in der Praxis anwendet, sondern nur an der Tafel.
Vielleicht ist es ja die Aufgabe des Priesters, zunächst die Theorie zu vermitteln?
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#44   Sweetdragon †   09:34:59 | Dienstag, 3. April 2007
@ möchtegern-kathole
Mein Onkel war rk Pfarrer und wir haben nicht nur einmal über dieses Thema diskutiert.
Er und auch die Pfarrer der Nachbargemeinden haben alle gesagt, sie können zwar theoretisch was sagen, aber praktisch haben sie null Ahnung. Klar man kann sich alles möglich anlesen und lernen, aber theoretisch zu wissen wie eine Ehe läuft und wie das mit Kinder im Haus ist oder das Praktisch mitgemacht zu haben, das ist ein Himmelweiter unterschied.
Das ist wie die Leute die dir ständig sagen wie du dein Kind erziehen sollst aber selbst keines haben… einfach nur nervig und meist meilenweit daneben.
Theorie und Praxis sind nun mal zwei Paar Stiefel. Theoretisch weiß ich auch wie wie man ein Kleid näht, das aber praktisch umzusetzen ist was ganz anderes.
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#43   möchtegern-kathole   08:31:46 | Dienstag, 3. April 2007
@Sweetdragon
muss denn Ihr Arzt auch Zahnprobleme haben, um Ihnen bei Zahnschmerzen Auskunft geben zu können? Eigentlich muss er – was selten vorkommt – gar keine Zähne mehr haben, und kann Sie vielleicht trotzdem schnell und zuverlässig kurieren.
Das Argument, ein zölibatär lebender Priester könne bei einer Ehe gar nicht helfen, weil er sich nicht reindenken könne, ist natürlich auf den ersten Blick richtig. Jedoch wie beim Zahnarzt kann ein Priester aus seiner seelsorgerlichen Erfahrung mehr sagen, als ein anderer aus seiner persönlichen Erfahrung – ein Priester kennt normal zig Fälle. Und noch ein anderes Argument: die Eheprobleme sind so vielfältig, dass sich die persönlichen Erfahrungen einer anderen Ehe sicher nicht einfach auf Ihre Ehe übertragen lassen. Da ist in jedem Fall trransferleistung nötig, und das kann auch jemand machen, der gar nicht verheiratet ist. Ein verständiger Priester mit etwas Erfahrung (nach vielen Beichten von Eheleuten) kann oft sehr präzise sagen, was richtig und was nicht richtig läuft.
Sicherlich gibt es auch Priester, die hochmütig sind, z.B. sagen, die Ehe wäre ja sowieso nicht ok, nur ein Deckmäntelchen, oder auch sonst wie überheblich sind. Leider und diese Priester machen viel kaputt. Aber solche Menschen gibt es auch ohne Zölibat. Aber zu denen muss man ja nicht gehen – egal ob mit oder ohne Zölibat.
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#42   Thaddäus   06:49:25 | Dienstag, 3. April 2007
Zahnärzte, Gastritis und Halbkastraten: Die wirre Welt von Sweetdragon
„Ich lasse mir doch auch nicht vom Zahnarzt eine Gastritis diagnostizieren. Also warum soll ich mir von einem Halbkastraten äh zölibateren Priester sagen lassen was ich gegen die Eheprobleme pp. tun kann. Davon hat er genau so wenig Ahnung wie besagter Zahnarzt.“
Ein nicht überzeugender Vergleich (aber von Gegnern des Zölibats katholischer Priester so oder so ähnlich oft verwendet):
Auch der Facharzt zur Gastritisbehandlung muss doch nicht selbst Gastritis haben oder gehabt haben, um eine Gastritis erfolgreich behandeln zu können!
Selbst bei einem professionellen (weltlichen) Eheberater wäre es übrigens völlig unerheblich, ob er selbst verheiratet ist oder nicht. Warum auch sollten die höchst individuellen Erfahrungen eines (verheirateten) Priesters oder Eheberaters mit seiner konkreten Ehe auf die Ehe eines in Ehefragen Ratsuchende anwendbar sein?
Aber die Anwendung des Begriffs Halbkastrat auf zölibatär lebende Priester der römisch-katholischen Kirche enttarnt den Beitrag von Sweetdragon ohnehin als das, was er ist: Primitive Polemik.
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#41   Sweetdragon †   01:48:47 | Dienstag, 3. April 2007
Es ging nicht um
Personalprobleme möchtegern-kathole.
Herr Wagener schrieb:
Bei den Protestanten gibt es Frauen als Pfarrer, verheiratete Pfarrer und dennoch: Die Beteiligung der Kirchenmitglieder schrumpft, Protestanten müssen
Einsparungen vornehmen.
Die Verheiratung bringt gar nichts. Das Kirchenvolk hat mehr Verständnis für die Priester, die ihren Dienst tun.
Das können sie erwarten.
Sondern es geht darum, das der Herr behauptet, das die rkk besser dasteht, weil die Leute ihren zölibatären Priestern mehr Vertrauen entgegen bringen. Und das ist definitiv nicht so.
Ich lasse mir doch auch nicht vom Zahnarzt eine Gastritis diagnostizieren. Also warum soll ich mir von einem Halbkastraten äh zölibateren Priester sagen lassen was ich gegen die Eheprobleme pp. tun kann. Davon hat er genau so wenig Ahnung wie besagter Zahnarzt.
Die Mitgliederzahlen der Kirchen schrumpfen – bei beiden „Großkirchen“. Viele treten aus wegen der Kirchensteuer, viele weil ihnen die Kircche nichts mehr geben kann, weil sie an uralt Zöpfen festhält, die schon lange überholt sind.
Ich bin ausgetreten wegen der Einstellung Frauen gegenüber. Ich bin weder eine Gebärmaschine noch ein Dummchen das sich totschlagen läßt, auch wenn das dem Pfarrer besser gefallen hätte. Ich bin aber nicht ausgetreten weil ich keinen Glauben mehr habe – ich habe einen Glauben, nur nicht das verdrehte Zeug das die rkk lehrt und als einzige Wahrheit darstellt.
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#40   möchtegern-kathole   00:29:07 | Dienstag, 3. April 2007
jemand schrieb:
„Zahlen bei der katholischen sind auch nicht besser – nur das wird ja hier gerne vertuscht“
Nein, es ist anders herum: manche sagen, die Heiratserlaubnis für Priestern würde die Personalprobleme beseitigen – und das Gegenargument ist, dass es bei den Evangelen auch nicht besser ist, als bei den Katholen, obwohl die diese Erlaubnis haben.
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#39   joch   23:22:40 | Montag, 2. April 2007
wer heult da?
wer heult da?
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#38   Marina   22:10:08 | Montag, 2. April 2007
das Sacramentum Caritatis als Kernspaltung!!!
genau so bezeichnet Benedikt XVI die Wesensverwandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi! Das gibt mir zu denken, das dieses Schreiben dann noch Ursache für das Comming-Out von Suntinger’s ist. Warum die Kernspaltung? Die Heiligste Dreifaltigkeit ist sich einig und nicht gespalten. Das sagt Jesus in Joh. 12 …wer mich sieht, sieht den der mich gesandt hat, …+14 Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen,… niemals sagt er er sei von seinem Vater gespalten! Das ist der Diabolos der spaltet! Benedikt argumentiert wie ein Diabolos und spaltet das Zentrum der Katholischen Kirche nun vollends! He is a deceiver…
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#37   Regina 1961   21:55:01 | Montag, 2. April 2007
@Sulpicius
Soweit ich weiß, gibt es doch unter den männlichen Lebewesen auch welche, die nur scharf darauf sind, jungfräuliche Mädchen zu erhaschen. Warum wieder die bösen bösen Frauen?
Glauben Sie denn, daß es nur der Sex ist, der zwei Menschen zusammenkommen läßt? Glauben Sie nicht viel eher, daß ein Mann, der den Zölibat geschworen oder versprochen hat, in seinem Leben an einen Punkt kommen kann, wo er das Alleinsein nicht meht ertragen kann? Und was ist, wenn er als einzigen Ausweg die Liebe zu einer Frau findet? Das ist doch kein Teufelswerk. Vielleicht äußert sich ja gerade in dieser Haltung Jesu Botschaft.
LG Regina 1961
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#36   Sweetdragon †   21:38:01 | Montag, 2. April 2007
@ sulpicius
Manche Weiber fahren da voll drauf ab, fast egal, wie dieser Mann dann aussieht.
Was kennen sie nur für Frauen ? Sprechen sie aus Erfahrung ?
Ansonst kann man nur mit Hochachtung von Herrn Josef Suntinger sprechen – er war offen und ehrlich und steht dazu das er eine Frau liebt und mit ihr zusammen sein will. Geheiratet hat er sie auch – also ist doch alles im grünen Bereich.
Das Wort Konkubine ist sowas von völlig fehl am Platz, das es schon einer Vergewaltigung der deutschen Sprache nahe kommt.
Aber gut das kennen wir ja von kreuz.net.
@ Matthias Wagener
Bei den Protestanten gibt es Frauen als Pfarrer, verheiratete Pfarrer und dennoch: Die Beteiligung der Kirchenmitglieder schrumpft, Protestanten müssen
Einsparungen vornehmen.
Die Verheiratung bringt gar nichts. Das Kirchenvolk hat mehr Verständnis für die Priester, die ihren Dienst tun.
Das können sie erwarten.
Für mich ist ein verheirateter Pastor wesentlich glaubhafter als ein zwangszölibaterer kath. Priester. Der Zölibatere hat keine Ahnung wovon er redet, wenn er über Ehe, Verantwortung usw. spricht.
Das Kirchenvolk hat mit Sicherheit was gegen katholische Priester die Kindesmißbrauch betreiben – aber mit Sicherheit nichts gegen Priester die verheiratet + glücklich sind und ihren Job gut machen.
Und nicht nur der evangelischen Kirche laufen die Mitglieder davon – die Zahlen bei der katholischen sind auch nicht besser – nur das wird ja hier gerne vertuscht.
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#35   Regina 1961   21:23:07 | Montag, 2. April 2007
Gefallene Priester
Da haben wir ja mal wieder eins unserer Lieblingsthemen: Konkubinat, gefallene Priester, Priesterehe. Seid Ihr Euch eigentlich im Klaren darüber, über wen Ihr schreibt. Daß es Menschen gibt, die an diesem Zölibat verzweifeln? Nicht nur die Priester, sondern auch die Frauen? Ich werde nicht müde, die Freistellung des Zölibats zu fordern. Wer Priester werden will, muß auch heiraten dürfen. Basta!
Regina 1961
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#34   möchtegern-kathole   18:29:01 | Montag, 2. April 2007
@Desperatus
glaube, dass es unter Katholen keine Frage ist, dass – wer mit dem Beten aufhört – der Sünde ausgeliefert ist. Es ist nicht möglich, auf sich selbst gegründet die Sünde zu meiden, wenn man nicht betet. Das zu glauben ist Selbstüberschätzung.
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#33   Desperatus †   18:09:19 | Montag, 2. April 2007
@Romulus
„Wenn da ein Priester mit dem Beten aufhört, dann ist er denen ausgeliefert.“
Sie kennen sich da ja gut aus mit dem geistlichen, geistigen und emotionalen Leben eines Priesters.
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#32   Romulus   17:42:31 | Montag, 2. April 2007
@Sulpicius – Von Kanzelschwalben und Talarwanzen
Das sind die typischen Kanzelschwalben und Talarwanzen. Wenn da ein Priester mit dem Beten aufhört, dann ist er denen ausgeliefert. Diese Weiber finden einen Weg ins Bett. Gut, dass Stalking seit dem 1.April auch in Deutschland hart bestraft wird.
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#31   Sulpicius   17:24:28 | Montag, 2. April 2007
@Romulus
Welcher Frauentypus verliebt sich in Zölibatäre?
Ich glaube, daß hat mit dem Typ des Mannes nichts zu tun. Was manche Frauentypen anzieht, ist gerade das Zölibatäre, das männliche „Jungfrau“-Sein. Manche Weiber fahren da voll drauf ab, fast egal, wie dieser Mann dann aussieht.
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#30   Desperatus †   17:19:05 | Montag, 2. April 2007
Ich wüßte mal ganz gerne,
wer von denen, die hier so grundsätzlich über Priester schreiben, selbst Priester sind.
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#29   möchtegern-kathole   16:12:43 | Montag, 2. April 2007
@Gotthard
Warum? Weil der Alten Ritus zur Verherrlichung Gottes gemacht ist, der Neue Ritus aber zur zur Ökumene mit den Protestanten. Das können sie bei sorgfältiger Textanalyse klar erkennen.
Beispiel: der Alte Ritus preist das Opfer Christi, der Neue Ritus unterschlägt es (fast vollständig bei dem hier sehr häufig verwendeten 2. Hochgebet in deutscher Sprache)
Sie sehen: der Alte Ritus preist Christus für sein Opfer, der Neue Ritus erwähnt es nicht mal :'(
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#28   Gotthard   16:02:35 | Montag, 2. April 2007
@möchtegern-k
sage uns bitte, warum die alte Messliturgie mehr Gnaden schenkt – vor allem wem? – als die heutige Liturgie!!!!
Ich bitte um eine theologische Antwort und nicht um persönliche Vermutungen.
Gefühlsduseleien sind an dieser Stelle völlig unangebracht – und Spekulationen bestimmt.
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#27   möchtegern-kathole   15:54:33 | Montag, 2. April 2007
@Hähnchen
Ich stimme zu, dass die numerische Erfassung von Gnade nicht funktioniert (5 Gnaden, 1 Kilo Gnade usw.). Jedoch denke ich, dass es „viel“ und „wenig“ Gnade gibt, und dass dies auch vom Gebet abhängt. Wer z.B. nie betet, obwohl er die Wirkung des Gebets vernunftmäßig verstanden hat, wird wohl wenig Gnade bekommen. Ein „falsches“ Gebet (z.B. ein nicht ernst gemeintes oder in einer nicht gottgefälligen Intention) wird „weniger“ Gnade erflehen als eines aus ernster und gottgefälliger Absicht.
Schließlich denke ich, dass bestimmte Gebete durchaus wirkungsvoller sind als andere, den Geist des Menschen ‘besser’ zu Gott führen als andere. Betrachtendes Gebet vielleicht eine andere Wirkung hat als Bitt-Gebet.
Wenn man dem Gebet eine Wirkung zuschreibt, waum sollten dann alle Gebete exakt dieselbe Wirkung haben?
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#26   hähnchen   15:17:47 | Montag, 2. April 2007
@möchtegernkathole
Ich verstehe die Gnade nicht als zählbar oder wiegbar ( Maßeinheit 5 Gnaden oder 5 kg Gnaden ?) sondern als diejenige Kraft, die es für bestimmte Situationen braucht.Ein kurzes Stoßgebet kann mir genausoviel Kraft für eine bestimmte Lebenssituation geben wie drei Ave Maria oder 10 Ave Maria oder 5 Rosenkränze. So kann eine NOM genausoviel power geben wie eine AOM (Alter Ordo missae). o^/
Wie sonst sind die Ausflüge von Pius XPriestern in Richtung Frauen erklärlich ?
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#25   Alleluia   15:00:30 | Montag, 2. April 2007
Sumpf trockenlegen
Was hat er getönt, der feine Herr Bischof von Graz, als im Sommer 2004 in St. Pölten die Wogen hochgingen: „Der Sumpf muss trockengelegt werden“. Anscheinend stand er damals selbst schon bis zum Hals im Sumpf. Wie wär’s mit Rücktritt?
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#24   möchtegern-kathole   14:28:47 | Montag, 2. April 2007
@Hähnchen
Sie schreiben: „Das Wiegen und Zählen von Gnaden offenbart relativ einfache Denkstrukturen „
Natürlich bedienen sich Ihre Vorredner (inkl. ich) jenes berühmten Bildes aus Babylon: „gewogen und für zu leicht befunden“. Insofern trifft Ihr Vorwurf „einfacher Denkstrukturen“ das alte Testament, über das Sie sich hier erheben.
Jedoch zum Inhalt zurück: glauben Sie denn, dass alle Menschen gleichviele Gnaden erhalten? Dass es bei der Gnade kein „viel“ und kein „wenig“ gibt? Wie begründen Sie Ihre These?
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#23   Romulus   14:28:29 | Montag, 2. April 2007
@Sulpicius – Frauentypen
… da haben Sie recht. Wobei man ehrlicherweise fragen sollte: Welcher Frauentypus verliebt sich in Zölibatäre? Welcher ist der von Zölibatären bevorzugte Frauentypus? :-$
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#22   hähnchen   14:17:01 | Montag, 2. April 2007
gnadenmässig zweifelhaft
Das Wiegen und Zählen von Gnaden offenbart relativ einfache Denkstrukturen und wie immer ist der NOM (diesen terminus technikus habe ich hier inzwischen gelernt) schuld, wer auch sonst. Was war eigentlich mit dem hochgefeierten Regens in Zaitzkofen, der seinen ersten Ausflug ins Normalleben leicht missverstanden hatte ?
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#21   möchtegern-kathole   13:56:33 | Montag, 2. April 2007
die Gnadenwaage …
… ist Ihre Seele, Gotthard. Wenn Sie Gott sucht, wird sie von Ihm Gnaden erhalten und Seine Gebote halten. Sie wird Ihn verherrlichen und von Ihm verherrlicht werden.
Sie können Ihren eigenen Gnadenstand deshalb an Ihrem Leben ablesen: wenn Sie Seine Gebote halten, werden Sie auch in Seiner Gnade leben. Wenn Sie Seine Gebote nicht halten, werden Sie sagen, das wäre doch nur Pseudogerechtigkeit: Werkgerechtigkeit.
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#20   Gotthard   13:48:12 | Montag, 2. April 2007
@möchtegern-k
… dürfte auch der Novus Ordo Missae sein, da dieser die Gebete, Bitten, Anrufungen reduziert und so weniger Gnade den Menschen spendet.
wo bitte steht die Gnadenwaage?
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#19   Mathias Wagener   13:47:43 | Montag, 2. April 2007
Verheiratete Priester
Bei den Protestanten gibt es Frauen als Pfarrer, verheiratete Pfarrer und dennoch: Die Beteiligung der Kirchenmitglieder schrumpft, Protestanten müssen
Einsparungen vornehmen.
Die Verheiratung bringt gar nichts. Das Kirchenvolk hat mehr Verständnis für die Priester, die ihren Dienst tun.
Das können sie erwarten.
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#18   möchtegern-kathole   13:18:45 | Montag, 2. April 2007
@Georg
sicher ist das Seelenleben eines Menschen verantwortlich für dessen Lebensentscheidungen. Wer wenig betet, oder nur selbstgerecht und nicht gottgefällig wird erleben, wie sein Seelenleben scheitert.
Der Mensch kann sein Leben nicht von seiner Religion trennen. Insofern ist das nicht – wie Sie das unhöflich ausdrücken – „krank“.
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#17   Sulpicius   13:04:13 | Montag, 2. April 2007
@Romulus
Die auf der von Ihnen verlinkten Seite abgebildete Dame Anne Egbert, „Ref. f. Öffentlichkeitsarbeit“, ist ja ein echter Zölibatsverstärker. Keine gute Werbung für diese Seite. :-D
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#16   landorganist   13:01:22 | Montag, 2. April 2007
@st.georg
Man muss ziemlich krank sein, … :-S
Die Pius-Brüder kannten auch die Regeln und haben Sie nicht beachtet, tja, nu sind sie auch draußen!
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#15   st.georg   12:44:29 | Montag, 2. April 2007
@möchtegern
wie krank muss man sein, persönliche, schwerwiegende lebensentscheidungen – auch für einen anderen menschen und eine bezieheung – mit der zelebration des falschen messritus zu verbinden… :'(
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#14   Thaddäus   12:20:05 | Montag, 2. April 2007
Vom liturgischen „Fortschritt“…
…zum FORT-Schritt (aus dem Priesteramt zum Beispiel) gewissermaßen.
o.O
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#13   möchtegern-kathole   12:15:24 | Montag, 2. April 2007
Grund für diesen Abfall …
… dürfte auch der Novus Ordo Missae sein, da dieser die Gebete, Bitten, Anrufungen reduziert und so weniger Gnade den Menschen spendet. Nicht dass man auch im alten Ordo abfallen könnte, leichter ist es aber im NOM.
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#12   Romulus   12:08:52 | Montag, 2. April 2007
Immer mal wieder interessant…
Schuld sind immer die anderen:
vkpf.de/index.php?option=com_fro…
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#11   möchtegern-kathole   11:58:42 | Montag, 2. April 2007
jemand schrieb:
„da gibt es ja eh keinen Unterschied den irgendjemand erklären könnte“
Im Sakrament der Ehe gibt der Liebe Gott seine helfende Gnade dazu. Diese Gnade erleichtert es, nicht in Sünde zu fallen, Gottes Willen zu erkennen, gutes zu tun, und sie erleichtert es dem Schutzengel, den beiden zu helfen. Daneben gibt es noch die heiligmachende Gnade, vermutlich in dem Maße, in dem die beiden Gott auch in ihrer Ehe preisen wollen, z.B. indem sie ihre Kinder zu ihm hinführen wollen.
Wenn jedoch zwei schuldhaft in der Sünde leben und so gegen sein Gebot verstoßen, eine Beziehung gegen seinen expliziten Wunsch eingehen, und ihn damit aus ihrem Leben draussenhalten, dann wird ihnen der Liebe Gott weniger helfen, sich zurückziehen und aus der Ferne zusehen, ob sie sich wieder ihm zuwenden, gelegentlich mal selber vorbeischaun ob sie noch in der Sünde leben und ihnen Erkenntnis ihrer Sünden geben – P(S)aulus berichtet von sowas. Wenn sie öffentlich Front gegen ihn machen, vielleicht auch das nicht mehr. Oder er schickt einen anderen Menschen, der sie ermahnt.
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#10   Thaddäus   11:57:05 | Montag, 2. April 2007
„Vor allem kennt man die gültigen Regeln, bevor man mit dem Spiel beginnt“
Richtig! ^-^
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#9   Sulpicius   11:36:32 | Montag, 2. April 2007
Vor allem kennt man die gültigen Regeln,…
… bevor man mit dem Spiel beginnt.
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#8   Thaddäus   10:58:18 | Montag, 2. April 2007
„Sinnlose Regeln“
„Doch beim Fußball könnten Regeln, die ‘sinnlos’ seien, geändert werden.“
Und „sinnlos“ werden sie immer dann, wenn sie einem „Spieler“ plötzlich nicht mehr ins Konzept passen, nicht wahr? Ganz schön plemplem!
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#7   athanasius1957   10:45:23 | Montag, 2. April 2007
immer die anderen
kleine geschichte am rande aus meiner heimatstadt:
da gab es einen ordensgeistlichen, der sich ebenfalls „laisieren“ ließ. er heiratete.
da gibt es die altkatholische kirche. diese nahm den ehemaligen ordensgeistlichen bei sich auf. um jedoch dem ganzen die krone aufzusetzen, wurde er noch als altkatholischer pfarrer in jener stadt eingesetzt, wo er als röm.-kath. ordensgeistlicher gewirkt hat. das röm.-kath. kirchenblatt gab ihm die ehre mit einem großen artikel.
auf der selben seite wurde – wie zum hohn – noch die treue einer ordensfrau bei einem runden profeßjubiläum gepriesen.
o^/
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#6   stimme der vernunft †   10:41:43 | Montag, 2. April 2007
Papperlapapp
Ehe ist Ehe. Dann ist es halt keine sakramentale Ehe, na und, da gibt es ja eh keinen Unterschied den irgendjemand erklären könnte. Wäre sie nicht geschieden, würde hetznet auch von Konkubine schreiben.
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#5   mahner   10:32:41 | Montag, 2. April 2007
@ unvernünftiger
Die Institution der Ehe ist und bleibt heilig!! – Nur: wer sinnerfassend lesen kann ist besser dran – nochmals zum Verinnerlichen: heiratete der Ex-Priester eine ehemalige Religionslehrerin in einer zivilen Eheschließung. Seine Partnerin ist geschieden und Mutter zweier Kinder.. wo liegt denn da bitte eine katholische Ehe vor?? Da braucht man gar nicht Sedi sein, da reicht die Kenntnis des Kathechismus…
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#4   Thaddäus   10:29:46 | Montag, 2. April 2007
Und…
…tschüß!
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#3   Sulpicius   10:15:29 | Montag, 2. April 2007
Und…
… Tschüß!
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#2   stimme der vernunft †   09:56:25 | Montag, 2. April 2007
Konkubinen
Das Konkubinengeschwätz zeigt zumindest deutlich, was die hetznet-Hetzer von der angeblich so heiligen Ehe halten: Wie von allem was heilig ist nämlich gar nichts.
Sie haben ihre Götzen Homophobie, alten Ritus und Sedisvakantismus, die sie anbeten und denen sie opfern, im Grunde genommen sind sie Satansanbeter.
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#1   Desperatus †   09:46:51 | Montag, 2. April 2007
Achtung
Zunächst einmal bringe ich meine Achtung vor Josef Suntinger zum Ausdruck. Man mag zu einem Priester, der aus dem Amt ausscheidet, stehen, wie man will, aber daß er kein Versteckspiel betreibt, nicht eine heimliche Beziehung pflegt, sondern sich zu seiner Parnerin bekennt, verdient meinen Respekt, auf den, wie ich sehr wohl weiß, mache Poster hier gerne verzichten, was mich aber keineswegs anficht.
Mein Respekt gilt aber auch Bischof Kapellari, da er die Dinge klar und deutlich anspricht, ohne irgendjemand oder irdendetwas zum Teufel zu wünschen. Eine solche Diktion wünsche ich mir auch hier.
Belustigend finde ich den Gebrauch des Wortes „Kunkubine“ in diesem Artikel. Auch so manche „Pfarrhaushälterin“ lebt im Konkubinat mit ihrem „Dienstherren“, ohne hier so bezeichnet zu werden. Nun, aber wenn solche Wortwahl Spass macht, dann sei sie den Schreiberlingen gegönnt.
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