07:18:08 | Dienstag, 3. April 2007
Eilige Eiligsprechung + Reicher Ritus + Auf Leben und Tod + Aprilscherz + Durchgefallen
Eilige EiligsprechungVatikan. Die vorbehaltlose Liebe und Hingabe von Papst Johannes Paul II. zu Christus
sei in alle Regionen der Welt
vorgedrungen. Das erklärte Papst Benedikt XVI. in seiner Predigt während
der gestrigen Gedenkmesse zum zweiten Todestag des polnischen Papstes. Benedikt XVI. ist sich sicher,
daß Johannnes Paul II. in der Gemeinschaft der Heiligen für die Kirche bete. Er erfülle die biblische
Beschreibung des Dieners Gottes: „Sein Seligsprechungsprozeß schreitet schnell voran.“ Die
erste Etappe
des Seligsprechungsprozesses ging gestern zu Ende.
Reicher Ritus„Bei der alten Liturgie des Palmsonntags
kam der Priester vor der Kirche an und klopfte dann kräftig mit dem Stab des Prozessionskreuzes an die
noch geschlossene Pforte. Diese öffnete sich auf das Klopfen hin. Das war ein schönes Bild für das
Geheimnis Jesu Christi. Er klopfte mit dem Holz seines Kreuzes, mit der Kraft seiner Liebe, die sich hinschenkt,
von der Seite der Welt aus an das Tor Gottes – von der Seite einer Welt, die es nicht schaffte, einen
Zugang zu Gott zu finden. Mit dem Kreuz hat Jesus das Tor zu Gott aufgerissen: das Tor zwischen Gott und
den Menschen. Jetzt ist es offen.“
Papst Benedikt XVI. in seiner Predigt vom PalmsonntagAuf Leben und
TodÖsterreich. Die Pressesprecherin des Vereins ‘Jugend für das Leben’ wehrte sich gestern in einer
Medienmitteilung gegen den sozialistischen
Vorwurf, man vermittle in Schulvorträgen rechtswidrige Informationen.
Die Abtreibung werde zwar in Österreich nicht bestraft. Sie sei aber nach wie vor rechtswidrig. Unabhängig
davon müsse es in einer Demokratie möglich sein, zur herrschenden Rechtslage kritisch Stellung zu nehmen:
„Es haben sich schon junge Frauen bei uns bedankt, die sich aufgrund unserer Informationen für ihr Kind
entschieden haben und jetzt sehr glücklich sind.“
AprilscherzItalien. Die römische Nachrichtenagentur
‘I Media’ enttarnte ihre Meldung des
vatikanisches Fußballstadiums als Aprilscherz. „Schade eigentlich“ –
findet ‘Radio Vatikan’.
DurchgefallenDeutschland. Der ‘Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland’
hat sich von der sogenannten
„Bibel in gerechter Sprache“ distanziert. Das berichtete die ‘Frankfurter
Allgemeine Zeitung’ am 1. April. Dem Rat gehört auch Hannovers Landesbischöfin Margot Käßmann an.
Sie hatte sich ausdrücklich für diese Bibelübertragung eingesetzt. Es sei unklar, warum es gerade anhand
der drei Kriterien der „geschlechtergerechten Sprache“, der „Gerechtigkeit im Hinblick auf den christlich-jüdischen
Dialog“ und der „sozialen Gerechtigkeit“ gelingen solle, dem biblischen Grundthema Gerechtigkeit zu entsprechen.
Diese Gesichtspunkte besäßen den Charakter vorgefaßter Meinungen, die in den Text hineingetragen würden.
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#2
Jörg Guttenberger, Köln 22:06:24 | Dienstag, 3. April 2007
#1
Bruder Theophil 10:26:42 | Dienstag, 3. April 2007