Mystischer Mehrwert
Das gegenwärtig vermarktete Holocaust- Ganzopfer Konzept beinhaltet eine subtile Form von ethnischem Chauvinismus. Von Leo G. Schüchter.

Es ist ein bleibender Auftrag, allen Opfern und Opfergruppen dieses monströsen Menschheitsverbrechens in einer Perspektive des „Nie wieder!“ zu gedenken.
Papst Benedikt XVI. tat das bei seinem Besuch in Auschwitz-Birkenau.
Antikirchliche Medien warfen ihm daraufhin vor, durch das aneinanderreihende Gedenken an verschiedene Opfergruppen die Einzigartigkeit des Völkermordes an den Juden nicht genügend gewürdigt zu haben.
Doch warum sollte eine Opfergruppe besonders hervorgehoben werden?
Heute wird mittels des „Holocaust-Ganzopfer-Konzepts“ den von den Nationalsozialisten ermordeten Juden ein höherer Opferstatus und erhabener Opfersinn zugesprochen als anderen Mordopfern des Zweiten Weltkrieges.
„Holocaustum“ ist eigentlich ein religiöser Terminus, der die Ganzopferverbrennung zum Dank oder Sühne an die Götter bezeichnet. In einer säkularisierten Version hebt er neuerdings die jüdischen Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung in eine höhere Sinnsphäre und mystische Aura.
Der KZ-Überlebende und Nobelpreisträger Elie Wiesel spricht gar vom „Mysterium des Holocaust“.
Offenbar wird mit dem religiösen Begriff „Holocaust“ der sinnlosen Ermordung der Juden nachträglich ein Sinn unterstellt und den Ermordeten eine heilsgeschichtliche Bedeutung zugesprochen: Aus der Asche des „Ganzopfers“ der europäischen Juden sei das Heil des Staates Israel erwachsen.
Die angeblich universal-mystische Dimension des Holocaust-Ganzopfers erklärt dessen zivilreligiöser Hohepriester Elie Wiesel so:
Die „Ganzopferverbrennung“ der Juden durch die weltgeschichtlich Bösen – die nationalsozialistischen Deutschen – habe das jüdische Volk zum messianischen Vorkämpfer für eine universale Humanität auserwählt.
Das Holocaust-Konzept erhebt die ermordeten Juden in einen heilsgeschichtlichen Sonderstatus, den keine der übrigen Opfergruppen des nationalsozialistischen Terrors vorweisen darf.
Tatsächlich werden durch die Propagierung der Holocaust-Gedenkkultur in den letzten Jahrzehnten die anderen Opfergruppen der Nationalsozialisten diskriminiert und teilweise vergessen.
In den USA ist die Tatsache, daß die Hälfte des Volkes der Zigeuner in den nationalsozialistischen Lagern vernichtet wurde, zum Beispiel praktisch unbekannt.
Wer weiß, daß 2,5 Millionen polnische Katholiken von den nationalsozialistischen Schlächtern ermordet wurden?
De facto fördert das Holocaust-Konzept eine unakzeptable und rassistische Herabstufung anderer Opfergruppen.
Elie Wiesel machte sich bei der Planung eines US-Staats-Museums für die Opfer des Nationalsozialismus dafür stark, daß die Juden mit dem Holocaust-Konzept in eine einzigartige Sonderstellung nationaler Erinnerung gebracht würden.
Das Holocaust-Ganzopfer-Konzept ist eine subtile Form von ethnischem Chauvinismus – bemerkte dazu der US-Politologe Norman Finkelstein.
Auf diese Weise ist der „Holocaust“ – nach Finkelstein – zu einem Markenzeichen der Holocaust-Industrie geworden, dessen mystischer Mehrwert vielfach politische und pekuniäre Dividende einbringt.
Die Inhaber der Markenrechte wachen eifersüchtig über deren Verwertung.
Der in Polen geborene israelische Politiker Schimon Peres sprach zum Beispiel einmal von den „beiden Holocausts unseres Jahrhunderts: Auschwitz und Hiroshima“.
Dafür erhielt er von Elie Wiesel sogleich eine rüde Rüge.
Der Begriff „Holocaust“ solle ausschließlich für die Einzigartigkeit der millionenfachen Judenvernichtung im Zweiten Weltkrieg gebraucht werden. Dieser Massenmord soll explizit als Höhepunkt eines ewigen Hasses der Nichtjuden gegenüber den Juden gedeutet werden.
Natürlich war auch die gezielte Massenvernichtung der Zivilbevölkerung der beiden japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki durch die amerikanischen Atombomber ein historisch und moralisch einzigartiges Ereignis.
Aber die Vernichtung von sechs Millionen Juden soll in der Geschichte als unvergleichlich einzigartig herausgehoben werden und gewissermaßen eine transzendierende Einzigartigkeit repräsentieren.
Darüber wachen neben Wiesel die links-liberalen Medienkonzerne, die als Instanz politischer Korrektheit alle unkorrekten Wortverwender politisch ächten und ausgrenzen.
Freilich darf Elie Wiesel als Markenwächter und Worthüter schon mal großzügiger sein und auch Lizenzen für anderweitige Wortverwertung vergeben.
Im Jahre 1999 hatten die USA und die NATO zum Beispiel im völkerrechtswidrigen Angriff auf Serbien einige Legitimationsschwierigkeiten.
Wiesel ließ sich gerne einspannen, den US-Amerikanern die gewünschte Begründung zu liefern und verkündigte, daß im Kosovo ein Völkermord im Stil eines zweiten Auschwitz drohe.
Auch anderen Tagespolitikern – wie etwa dem ehemaligen deutschen Außenminister Joschka Fischer – erlaubte Wiesel die Instrumentalisierung des Auschwitz-Vergleichs im Zusammenhang mit der serbischen Politik gegenüber den Kosovo-Albanern.
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Samstag, 7. April 2007 11:02
Josef Preßlmayer: Nachtrag: genauer Wortlaut des Briefes der Israelitischen Kultusgemeinde
„Betrifft: Gestaltung eines Schaufensters in 1020 Wien, Große Sperlg. 31
Sehr geehrter Herr Doktor!
Bezugnehmend auf unser heutiges Telefongespräch möchte ich zusammenfassend meine Stellungnahme wiederholen:
Zunächst wollen wir feststellen, daß wir von unserer Warte Verständnis für Ihr Anliegen haben, Abtreibungen zu verhindern. Absolut kein Verständnis haben wir jedoch,wenn Sie bei Ihren Agitationen das Wort „Holocaust“ verwenden, einen Begriff, der sich in der Historiographie ausschließlich auf die Vernichtung der Juden, sowie der Roma und Sinti im Dritten Reich, also auf ein ganz bestimmtes, einmaliges geschichtliches Ereignis bezieht. Als Vertreter der Opfer dieser unseligen Zeit sehen wir in dieser begrifflichen Verbindung eine Verniedlichung und Schmähung der Betroffenen. Daher unser dringlicher Apell, bei der Propagierung Ihrer Anliegen von einem Vergleich mit dem Holocaust (Schoa) Abstand zu nehmen.
Sollten Sie für unsere Einwände kein Verständnis haben, werden wir nicht zögern, diese unsere Meinung auch in der Öffentlichkeit kundzutun und rechtliche Schritte in Erwägung ziehen.
Wir vertrauen jedoch auf ihr Einsichtsvermögen und hoffen, daß Sie wie wir keine Eskalation wünschen.
Mit freundlichen Grüßen
Israelitische Kultusgemeine Wien
Dr. Avshalom Hodik
Generalsekretär“
Dieses Schreiben wird auch demnächst auf der Website www.lebensschutzmuseum.at unter „Geschichte des Museums“ dokumentiert.
Zu Doc: Danke für die Literatur, mein Tipp: D. Wyman:Das unerwü. Volk
Sehr geehrter Herr Doktor!
Bezugnehmend auf unser heutiges Telefongespräch möchte ich zusammenfassend meine Stellungnahme wiederholen:
Zunächst wollen wir feststellen, daß wir von unserer Warte Verständnis für Ihr Anliegen haben, Abtreibungen zu verhindern. Absolut kein Verständnis haben wir jedoch,wenn Sie bei Ihren Agitationen das Wort „Holocaust“ verwenden, einen Begriff, der sich in der Historiographie ausschließlich auf die Vernichtung der Juden, sowie der Roma und Sinti im Dritten Reich, also auf ein ganz bestimmtes, einmaliges geschichtliches Ereignis bezieht. Als Vertreter der Opfer dieser unseligen Zeit sehen wir in dieser begrifflichen Verbindung eine Verniedlichung und Schmähung der Betroffenen. Daher unser dringlicher Apell, bei der Propagierung Ihrer Anliegen von einem Vergleich mit dem Holocaust (Schoa) Abstand zu nehmen.
Sollten Sie für unsere Einwände kein Verständnis haben, werden wir nicht zögern, diese unsere Meinung auch in der Öffentlichkeit kundzutun und rechtliche Schritte in Erwägung ziehen.
Wir vertrauen jedoch auf ihr Einsichtsvermögen und hoffen, daß Sie wie wir keine Eskalation wünschen.
Mit freundlichen Grüßen
Israelitische Kultusgemeine Wien
Dr. Avshalom Hodik
Generalsekretär“
Dieses Schreiben wird auch demnächst auf der Website www.lebensschutzmuseum.at unter „Geschichte des Museums“ dokumentiert.
Zu Doc: Danke für die Literatur, mein Tipp: D. Wyman:Das unerwü. Volk
Freitag, 6. April 2007 20:01
Pünktchen: Ein Interessenkartell
der Abtreibungsbefürworter und -verharmloser soll es nicht geben, meint „DocRöntgen“!
Dabei ist ganz klar, daß es 1. eine Mehrheit von Personen gibt, die aus individuellem Interessenkalkül die Zulässigkeit und Straflosigkeit des Abtreibungsmordes befürwortet und 2. diese Mehrheit (=die Geborenen) in organisierter Art und Weise gegen das fundamentale individuelle Grundrecht einer Minderheit (=die Ungeborenen) zu Felde zieht und 3. dabei sich die Tatsache zunutze macht, daß die Entrechteten sich nicht wehren und ihr Interesse nicht einmal artikulieren können.
DocRöntgen gehört zu diesem Interessenkartell! Er rechtfertigt den Mord an Ungeborenen mit dem angeblich unvollkommenen Sozialsystem und angeblichen „Notlagen“ von Frauen. Die Notlagen von Raubmördern und Sexualverbrechern z.B. könnten ihn dagegen nicht rühren, denn diese Herrschaften könnten ja ihn selbst gefährden!
Dabei ist ganz klar, daß es 1. eine Mehrheit von Personen gibt, die aus individuellem Interessenkalkül die Zulässigkeit und Straflosigkeit des Abtreibungsmordes befürwortet und 2. diese Mehrheit (=die Geborenen) in organisierter Art und Weise gegen das fundamentale individuelle Grundrecht einer Minderheit (=die Ungeborenen) zu Felde zieht und 3. dabei sich die Tatsache zunutze macht, daß die Entrechteten sich nicht wehren und ihr Interesse nicht einmal artikulieren können.
DocRöntgen gehört zu diesem Interessenkartell! Er rechtfertigt den Mord an Ungeborenen mit dem angeblich unvollkommenen Sozialsystem und angeblichen „Notlagen“ von Frauen. Die Notlagen von Raubmördern und Sexualverbrechern z.B. könnten ihn dagegen nicht rühren, denn diese Herrschaften könnten ja ihn selbst gefährden!
Freitag, 6. April 2007 11:39
DocRöntgen: @Preßlmayer: Netter Versuch…
…mich auf Wikipedia-Lektüre zu reduzieren:
Doc hat immerhin wegen dem Riegner-Telgramm auf Wikipädia nachgeschaut und von dort zitiert
Ich kann verstehen, dass Sie Ihren Ärger über diese Einrichtung nochmal loswerden wollen, wenn Sie da so gemein behandelt werden. Ansonsten sei Ihnen folgende Lektüre empfohlen:
Hans Mommsen: Die Realisierung des Utopischen: „Die Endlösung der Judenfrage“ im „Dritten Reich“, in Geschichte und Gesellschaft 9 (1983)
Götz Aly/Susanne Heim: Vordenker der Vernichtung
-Auschwitz und die deutschen Pläne für eine neue europäische Ordnung
William L.Shirer: Aufstieg und Fall des Dritten Reiches
(Standardwerk)
@Herrn Heger:
Hoppla, da hat sie wohl der Dämon der Fehlinterpretation eingeschlichen:
Natürlich steht der drollige Halbsatz „wird das thema aktuell bleiben“ für das übliche „muß die Abtreibung erlaubt sein“.
Bitte an meine Äußerungen nicht so herangehen, wie Sie
an die Darstellung der Deutschen Vergangenheit herangehen.
„wird das Thema aktuell bleiben…“ bedeutet, dass auch nach Einführung eines generellen Abtreibungsverbotes die Ursachen für eine Abtreibung existent sind. Die Folgen wären „Abtreibungstourismus“ oder gar das Entledigen des Kindes gleich nach der Geburt (wie es bislang in rel. geringen Zahlen auch schon geschieht). Das dies „illegal“ ist, ist den betreffenden Müttern in dem Moment egal.
@Pünktchen
Das jüngste Gericht muß erst mal auf Bibelpassagen mit Gewaltverherrlichung eingehen. Ihr „Interessenkartell“ gibt es nicht.
Doc hat immerhin wegen dem Riegner-Telgramm auf Wikipädia nachgeschaut und von dort zitiert
Ich kann verstehen, dass Sie Ihren Ärger über diese Einrichtung nochmal loswerden wollen, wenn Sie da so gemein behandelt werden. Ansonsten sei Ihnen folgende Lektüre empfohlen:
Hans Mommsen: Die Realisierung des Utopischen: „Die Endlösung der Judenfrage“ im „Dritten Reich“, in Geschichte und Gesellschaft 9 (1983)
Götz Aly/Susanne Heim: Vordenker der Vernichtung
-Auschwitz und die deutschen Pläne für eine neue europäische Ordnung
William L.Shirer: Aufstieg und Fall des Dritten Reiches
(Standardwerk)
@Herrn Heger:
Hoppla, da hat sie wohl der Dämon der Fehlinterpretation eingeschlichen:
Natürlich steht der drollige Halbsatz „wird das thema aktuell bleiben“ für das übliche „muß die Abtreibung erlaubt sein“.
Bitte an meine Äußerungen nicht so herangehen, wie Sie
an die Darstellung der Deutschen Vergangenheit herangehen.
„wird das Thema aktuell bleiben…“ bedeutet, dass auch nach Einführung eines generellen Abtreibungsverbotes die Ursachen für eine Abtreibung existent sind. Die Folgen wären „Abtreibungstourismus“ oder gar das Entledigen des Kindes gleich nach der Geburt (wie es bislang in rel. geringen Zahlen auch schon geschieht). Das dies „illegal“ ist, ist den betreffenden Müttern in dem Moment egal.
@Pünktchen
Das jüngste Gericht muß erst mal auf Bibelpassagen mit Gewaltverherrlichung eingehen. Ihr „Interessenkartell“ gibt es nicht.
Freitag, 6. April 2007 09:50
Domenico Tuttisanti: Johannes Paul II über den Abtreibungsmord:
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Die Billigung der Abtreibung in Gesinnung, Gewohnheit und selbst im Gesetz ist ein beredtes Zeichen für eine sehr gefährliche Krise des sittlichen Bewußtseins, das immer weniger imstande ist, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden, selbst dann, wenn das Grundrecht auf Leben auf dem Spiel steht. Angesichts einer so ernsten Situation bedarf es mehr denn je des Mutes, der Wahrheit ins Gesicht zu schauen und die Dinge beim Namen zu nennen, ohne bequemen Kompromissen oder der Versuchung zur Selbsttäuschung nachzugeben …
Gerade in bezug auf die Abtreibung ist die Verbreitung eines zweideutigen Sprachgebrauchs festzustellen, wie die Formulierung »Unterbrechung der Schwangerschaft«, die darauf abzielt, deren wirkliche Natur zu verbergen und ihre Schwere in der öffentlichen Meinung abzuschwächen. Vielleicht ist dieses sprachliche Phänomen selber Symptom für ein Unbehagen des Gewissens. Doch kein Wort vermag die Realität der Dinge zu ändern: die vorsätzliche Abtreibung ist, wie auch immer sie vorgenommen werden mag, die beabsichtigte und direkte Tötung eines menschlichen Geschöpfes in dem zwischen Empfängnis und Geburt liegenden Anfangsstadium seiner Existenz…
Die sittliche Schwere der vorsätzlichen Abtreibung wird in ihrer ganzen Wahrheit deutlich, wenn man erkennt, daß es sich um einen Mord handelt, …Getötet wird hier ein menschliches Geschöpf, das gerade erst dem Leben entgegengeht, das heißt das absolut unschuldigste Wesen, das man sich vorstellen kann …
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Die Billigung der Abtreibung in Gesinnung, Gewohnheit und selbst im Gesetz ist ein beredtes Zeichen für eine sehr gefährliche Krise des sittlichen Bewußtseins, das immer weniger imstande ist, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden, selbst dann, wenn das Grundrecht auf Leben auf dem Spiel steht. Angesichts einer so ernsten Situation bedarf es mehr denn je des Mutes, der Wahrheit ins Gesicht zu schauen und die Dinge beim Namen zu nennen, ohne bequemen Kompromissen oder der Versuchung zur Selbsttäuschung nachzugeben …
Gerade in bezug auf die Abtreibung ist die Verbreitung eines zweideutigen Sprachgebrauchs festzustellen, wie die Formulierung »Unterbrechung der Schwangerschaft«, die darauf abzielt, deren wirkliche Natur zu verbergen und ihre Schwere in der öffentlichen Meinung abzuschwächen. Vielleicht ist dieses sprachliche Phänomen selber Symptom für ein Unbehagen des Gewissens. Doch kein Wort vermag die Realität der Dinge zu ändern: die vorsätzliche Abtreibung ist, wie auch immer sie vorgenommen werden mag, die beabsichtigte und direkte Tötung eines menschlichen Geschöpfes in dem zwischen Empfängnis und Geburt liegenden Anfangsstadium seiner Existenz…
Die sittliche Schwere der vorsätzlichen Abtreibung wird in ihrer ganzen Wahrheit deutlich, wenn man erkennt, daß es sich um einen Mord handelt, …Getötet wird hier ein menschliches Geschöpf, das gerade erst dem Leben entgegengeht, das heißt das absolut unschuldigste Wesen, das man sich vorstellen kann …
Freitag, 6. April 2007 09:37
Pünktchen: DocRö
Solange Sie nicht schlüssig darlegen können, daß die Vorsatztötung menschlichen Lebens nicht Mord sei, wenn sie in eine bestimmte, willkürlich festgesetzte Entwicklungsphase desselben fällt, ist und bleibt Abtreibung Mord! Das herrschende Interessenkartell der (tatsächlichen und potentiellen) Mörder, eine Mehrheit der Geborenen nämlich, die das Leben der Minderheit von Ungeborenen von ihrem persönlichen Vorteilskalkül abhängig machen zu dürfen trachtet, hat Sprachregelungen und Rechtslagen durchgesetzt, die den Tatbestand des Mordes verschleiern sollen. Zu diesem Interessenkartell gehören auch Sie, wenn Sie Mord als etwas anderes als Mord bezeichnen, auch wenn ein gemeiner fahrlässiger Sprachgebrauch Sie dazu einlüde. Da Sie durchaus ein Mensch mit Reflexionsvermögen sind, wird Ihnen am jüngsten Tage, wenn Sie vor Ihren Richter treten, „Fahrlässigkeit“ oder verzeihlicher „Irrtum“ sicher nicht zugutegehalten werden können!
Donnerstag, 5. April 2007 16:44
DocRöntgen: @Pünktchen
Sie treten mit der von Ihnen bereits bekannten Polemik auf. Ihre Emotionalität sei Ihnen gegönnt, aber
letztlich schießen Sie am Sachverhalt vor lauter Aufregung vorbei.
Dieser reflexhafte „Ideologie“-Vorwurf, die Unterstelluing, weil ich meinen homosexuellen Sohn unterstütze, könne ich quasi eh nicht mitreden, verweist auf ihre Vorstellung von „gleichberechtigter“ Diskussion: Wer mit Ihnen nicht konform geht, hat nichts zu melden. Irrtum! Sie machen es sich einfach zu leicht und diese peinlichen Mördervergleiche werden auf dieser Seite etwas zu inflationär angewandt. Ständig Tote gegen Tote aufzurechnen ist ein ganz mieses Mittel- gewollt als Totschlagargument, inhaltlich aber völlig untragbar. Ich sehe wohl, wie das Thema Sie innerlich „aufschaukelt“ und nehme Ihnen Ihre Entrüstung auch ab. Aber mit Ihren daraus resultierenden Schlüssen kann ich nix anfangen. Und mit den primitiven Anfeindungen erst Recht nicht. Darin sehe ich immer eine Schwäche und keine Stärke. Aber Schwächen sind menschlich, insofern
verzeihe ich Ihnen Ihre Ausrutscher.
Dieser reflexhafte „Ideologie“-Vorwurf, die Unterstelluing, weil ich meinen homosexuellen Sohn unterstütze, könne ich quasi eh nicht mitreden, verweist auf ihre Vorstellung von „gleichberechtigter“ Diskussion: Wer mit Ihnen nicht konform geht, hat nichts zu melden. Irrtum! Sie machen es sich einfach zu leicht und diese peinlichen Mördervergleiche werden auf dieser Seite etwas zu inflationär angewandt. Ständig Tote gegen Tote aufzurechnen ist ein ganz mieses Mittel- gewollt als Totschlagargument, inhaltlich aber völlig untragbar. Ich sehe wohl, wie das Thema Sie innerlich „aufschaukelt“ und nehme Ihnen Ihre Entrüstung auch ab. Aber mit Ihren daraus resultierenden Schlüssen kann ich nix anfangen. Und mit den primitiven Anfeindungen erst Recht nicht. Darin sehe ich immer eine Schwäche und keine Stärke. Aber Schwächen sind menschlich, insofern
verzeihe ich Ihnen Ihre Ausrutscher.
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