Papst bekommt 15.001 Paar Schuhe geschenkt + Der Wind dreht + Mißverhältnis + Vollendet + Wortschwall
Papst bekommt 15.001 Paar Schuhe geschenkt
Italien. Während seiner kurzen Pastoralreise am Wochenende
in Norditalien erhielt Benedikt XVI. am Samstag 15.001 Paar Schuhe geschenkt. Der Heilige Vater besuchte
am Samstag den in Italien als Schuhstadt bekannten Ort Vigevano, wo ihm die ungewöhnliche Gabe präsentiert
wurde. Ein Paar der von Schuhproduzenten geschenkten Schuhe – rote Slipper aus Känguru-Leder – ist für
Benedikt XVI. bestimmt. Der Rest soll an Bedürftige in aller Welt verteilt werden.
Der Wind dreht
Großbritannien.
„Ich denke, es ist sehr wichtig, daß wir den Alten Ritus großzügig erlauben.“ Das erklärte der Erzbischof
von Westminster, Cormac Kardinal Murphy-O’Connor, im Gespräch mit dem britischen Wochenmagazin ‘The Spectator’.
Ein jüngerer Pfarrer in Südengland, der den Kardinal sehr schätzt, staunte auf seinem Weblog über
diese Worte. So etwas habe er vom Kardinal in all den Jahren noch nicht gehört. Mit Erlaubnissen für
die Alte Messe sei er alles andere als großzügig gewesen.
Mißverhältnis
Schweiz. Gegenwärtig studieren
in der Schweiz siebzig Priesterseminaristen und 168 Laienstudenten Theologie. Das geht aus einer in der
‘Schweizerischen Kirchenzeitung’ veröffentlichten Statistik hervor. In der Schweiz gibt es vier katholisch-theologische
Fakultäten.
Mons. Schuler
Vollendet
USA. Mons. Richard Schuler (86), der ehemalige Pfarrer der Gemeinde St. Agnes
in der Stadt St. Paul ist in der Nacht auf Samstag gestorben. Die Pfarrei gehört zur sehr liberal geführten
Erzdiözese St. Paul und Minneapolis im zentralen Norden der USA. Die Pfarrei St. Agnes war weit über
die Grenzen des Landes für ihre musikalisch und liturgisch hochstehende, lateinische Liturgie im Neuen
Ritus bekannt. Gläubige verwechselten die Messen gerne mit dem Alten Ritus. Die Pfarrei brachte in den
letzten Jahrezehnten mehr Berufungen hervor als irgendeine andere Pfarrei des Erzbistums. Der verstorbene
Mons. Schuler war der Sohn deutscher Einwanderer.
„Scham und Ekel
funktionieren bei vielen fast gar nicht mehr. »Die Grenzen lösen sich auf«, sagt Karl Wahlen. Er betreut
Mädchen, die irgendwo – auf der Tischtennisplatte, auf dem Kinderspielplatz oder unter einem Balkon des
Wohnblocks – mit einer Gruppe Jungen Sex haben. Die gerade Untätigen filmen die Szenen mit ihren Handys
und stellen die Filmchen ins Netz. »Die Konkurrenz, unter der die Mädchen beim Sex stehen, ist massiv«,
sagt Karl Wahlen. »In der Therapie wird schnell klar, daß die im Inneren spüren, daß ihnen das alles
nicht guttut. Aber dann sagen sie oft:‘Was habe ich denn sonst?‘«“.
Aus einem Artikel im deutschen Wochenmagazin
‘Stern’ vom 1. Februar 2007
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21 Lesermeinungen
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Dr. Heger: Liturgie Mein Vorwurf der Unsachlichkeit war eindeutig zu scharf, bitte, entschuldigen Sie!
Die Stelle, wo Sie den Vorzug der alten Liturgie theologisch begründet haben, finde ich leider nicht
mehr. Sie hatten sich so weit ich mich erinnere, auf den damaligen Kard. Ratzinger berufen, ich hatte
sinngemäß geantwortet, hoffentlich erinnere sich der heutige Papst noch an seine damaligen Ausführungen.
Wie gsagt, trotz mehrtägiger Suche finde ich die Stelle nicht mehr, deshalb die späte Antwort. Die Auffassung,
hinter der neuen Liturgie stehe eine neue Ekklesiologie ist interessant! Möglicherweise ist der Unterschied
in der Stellung der Laien zu suchen. Wir hatten bis zum Konzil – abgesehen der von Guardini/Herwegen veranlaßten
Entwucklung-eine reine Klerikerliturgie.Was das umstehende Volk machte war belanglos, es wurde mit Messandachten
und Rosenkranz beschäftigt. Das gemeinsame Sprechen von liturgischen oder liturgieähnlichen Textn gibt
es erst seit dem 18. Jahrhundert. Es wa also klar: ein liturgischer Text war erst dann für die Liturgie
rechtsgültig gesprochen, wenn der zelebrierende Priester ihn rezitiert hatte, das galt widersinnigerweise
auch für die der Schola und dem Volk zukommenden Gesänge. Wir hatten es mit einer überspitzt presbyterozentrierten
Kirche zu tun. DemOsten hingegen wäre es nie in den Sinn gekommen, die Chor- und Volksgesänge zusätzlich
vom Priester rezitieren zu lassen. Lediglich die Volkstexte werden auch heute noch vielfach von Chor bzw.
Schola überrnommen.
Bitte Kardinal Benelli fragen! @ v. Galen: Hat der Hl. Vater wirklich Marini entlassen ? So zumindest
meine Erinnerung. @ Jörg Guttenberger: Zunächst einmal bleiben Sie bitte sachlich, Ich wüßte nicht,
worin ich unsachlich gewesen wäre. schließlich habe ich auch Sie um sachliche Stellungnahme sine ira
et studio gebeten Sie haben zunächst einmal eine Behauptung aufgestellt, die mich zu einer überraschten
Rückfrage veranlaßte: „Herr Dr. Heger hat für die alte Liturgie in einem früheren Beitrag theologische
Gründe angeführt. Es wäre interessant, ob es sich hier um grundsäthliche Erwägungen handelt oder
ob sich die damals genannten Gründe mit diesem Beitrag erledigt haben.“ Meine Rückfrage blieb aber unbeantwortet:
Was sollen das denn für theologische Gründe gewesen sein? Im übrigen ist Ihre Behauptung, daß die
neue Liturgie wesentlich mehr Möglichkeiten zu einer feierlichen Gesaltung hergibt,als die alte so überraschend
sie auch ist, für mich eine ziemlich akademische Angelegenheit. Tatsache ist, daß ich mich jetzt schon
drei Jahrzehnte durch die tatsächlich allenthalben reale Quasselliturgie beelenden lassen muß und das
Versprechen von Papst Johannes Paul II., den Anhängern der Tradition entgegenzukommen, dank der Intransigenz
der Bischöfe leer geblieben ist. Interessant ist der Hinweis, der neuen Liturgie liege eine andere Ekklesiologie
zugrunde. Hier bitte ich um nähere Erläuterung. Die müssen Sie sich allerdings von Kardinal Benelli
geben lassen, von dem dieses Zitat stammt. MfG Ch. Heger
Dr. Heger: Liturgie Zunächst einmal bleiben Sie bitte sachlich, schließlich habe ich auch Sie um sachliche
Stellungnahme sine ira et studio gebeten, Herr Dr. Heger! In der Tat sieht es so aus, daß man entweder
nicht gemerkt hat, daß die neue Liturgie wesentlich mehr Möglichkeiten zu einer feierlichen Gesaltung
hergibt,als die alte oder man im Rahmen der 68er Kulturrevolution eine solche aufwendige Feier unserer
Erlösung von vornheren ablehnt. Beide Grundhaltugen bestehen möglicherweise nebeneinander, denn ich
habe im Rahmen meiner vor 1986 beendeten Mitarbeit im hiesigen Liturgiekreis auch das Argument gehört,
Liturgie müsse möglichst einfach und anspruchslos sein, und das in einer reichen Pfarre, die sich mehrheitlich
aus Akademikern zusammensetzt, d. h. man nimmt ein starkes Niveaugefälle vom Aufwand privater Veranstaltungen
in Richtung Liturgie bewußt in Kauf, schlechthin widersinnig! Ich vermute, die Anhänger der letztgenannten
Meinung sind so gut wie überhaupt nicht in den Geist der entsprechenden Konzilsdokumente eingedrungen.
Interessant ist der Hinweis, der neuen Liturgie liege eine andere Ekklesiologie zugrunde. Hier bitte ich
um nähere Erläuterung.
@ Heger Ach tatsächlich? Und das hat in den vergangenenen vier Jahrzehnten noch keiner gemerkt? Also
ich kenne mindestens – hm, spontan durchzählen… vierzehn Kirchen, in denen man das sehr wohl gemerkt
hat. Und viel mehr als diese kenne ich eigentlich gar nicht, weil ich nicht zu den Liturgie-Hoppern gehöre
wie die Pius-Hanseln, die nicht in Gottesdienste gehen, um Gott zu ehren, sondern um Fehler mitzuschreiben.
Habe ich was verpasst? Was ist eine Wurstliturgie? Benedikt hat den Zeremoniar gefeuert? Ist das nicht
mehr derselbe Marini, der immer noch dabei ist? Hat der einen Zwillingsbruder?
Neue Liturgie besser als die alte? Jörg Guttenberger: Die neue Liturgie gibt an Möglichkeiten zur feierlichen
Gestaltung tatsächlich mehr her, als die alte! Ach tatsächlich? Und das hat in den vergangenenen vier
Jahrzehnten noch keiner gemerkt? Immerhin hat Benedikt XVI. erst mal den Zeremoniar gefeuert, den er wohl
für den Wurststil der „besonders feierlich“ gestalteten Messen im Vatikan verantwortlich sieht. Herr
Dr. Heger hat für die alte Liturgie in einem früheren Beitrag theologische Gründe angeführt. So? Welche
denn? Als Nichttheologe halte ich mich im allgemeinen darin zurück. Es wäre interessant, ob es sich
hier um grundsäthliche Erwägungen handelt oder ob sich die damals genannten Gründe mit diesem Beitrag
erledigt haben. Jörg Guttenbergers Beitrag erledigt natürlich keineswegs meine Bedenken gegen die despotische
„Reform“ Pauls VI. Martin Mosebach hat dankenswerterweise auf die Bedeutung nicht-theologischer Kritik
hingewiesen, wie früher schon Alfred Lorenzer („Das Konzil der Buchhalter“). Was allerdings theologische
Gründe, die ich genannt haben soll, angeht, möchte ich dem Kardinal Benelli den Vortritt lassen: „Die
neue Liturgie steht für eine andere Ekklesiologie“. Wieso soll ich mich eigentlich von der alten, überlieferten
Ekklesiologie zu einer neuen, anderen bekehren? MfG Christoph Heger
@Jörg G. Sehr richtig. Wie auch sacramentum caritatis schon in Nr. 3 festhält, sind die Schätze der
Liturgiereform noch gar nicht gehoben. Die erneuerte Liturgie ist der „alten“ Form überlegen, immer dort,
wo ars celebrandi beachtet wird.
Vollendet Der Redaktion gebührt hohes Lob für diesen Hinweis! Die neue Liturgie gibt an Möglichkeiten
zur feierlichen Gestaltung tatsächlich mehr her, als die alte! Ich selbst habe in der Reihe „Alte Liturgien
in romanischen Kirchen Kölns“ in St. Georg ein Konventamt der Benediktiner von S. Anselmo, Rom, erlebt:
alles lateinisch gesungen, Die Zelebranten haben den Kanon abwechselnd und die hl. Wandlung gemeinsam
gesungen. Kein Wort wurde gesprochen. Es geht also auch. Es ist absolut unverständlich, daß heute so
gut wie nie eine solche missa cantata gefeiert wird, trotz des insoweit erfreulichen Konkurrenzdruckes
der alten Liturgie. Verbot ist allerdings einfacher, als sich mit den berechtigten Wünschen der gläubigen
Christen auseinanderzusetzen. Herr Dr. Heger hat für die alte Liturgie in einem früheren Beitrag theologische
Gründe angeführt. Es wäre interessant, ob es sich hier um grundsäthliche Erwägungen handelt oder
ob sich die damals genannten Gründe mit diesem Beitrag erledigt haben.
@nonnobisdomine Mein unteres Post bezieht sich auf den Bericht von der Gemeinde St. Agnes in den USA,
und als ich das las kam mir ganz plötzlich der Gedanke das Te deum anzustimmen, da ich so ein Lob für
die NOM hier nicht erwartet hätte.
@ Ministrant Im Lateinischen brauchen Sie mich nicht zu belehren. Wenn Sie allerdings „Müll“ posten und
unzusammenhängendes unter dem Te-Deum-Passus posten, dann ist eine Anfrage schon gestattet. Aber da Sie
sich verweigern – bitte. Sie sind kommunikationsunfähig.
@nonnobisdomine Der erste Absatz ist das Te deum, das Lob auf Gott, einfach mal googeln, dann finden sie
eine Übersetzung. Und das was unter dem Lateinischen steht verstehen sie doch hoffentlich oder?
Te Deum … laudamus, Te Dominum confitemur. Te aeternum patrem omnis terra veneratur. Tibi omnes Angeli,
tibi caeli et universae potestates: Tibi cherubim et seraphim incessabili voce proclamant: Sanctus: Sanctus:
Sanctus Dominus Deus Sabaoth. Seht man braucht gar keinen Alten Ritus, keine Manipel, Birette und Stufengebet
um einen ansprechenden Gottesdienst zu feiern. Mich wundert es allerdings so einen Lobpreis des NOM auf
hetz.net äh ich mein kreuz.net zu lesen.
Laien und ein Gruß an Theo Laien, Theologen und Laien Theologen und was sich hier nicht alles Tümmelt.
+net und viele Leser Fallen wohln unter ersteres und letzteres also unter Laine (ich bin einer also nicht
gleich meckern) und Laien Theologen aber auch unter Laien Logiker und Unlogiker. Nuja wer was hinzufügen
möchte bitte fortführen… Ach ja un ein gesegneten Tag an Brüderchen Theo, na wie hat der SChweinebraten
gestern gemundet oder haben sie jetzt föllig auf Schwein verzichtet???
Zum Geleit…das heutige Evangelium EVANGELIUM Johannes 6, 22-29 In jener Zeit sah die Menge, die am anderen
Ufer des Sees geblieben war, dass nur noch ein Boot dort lag, und sie erfuhren, dass Jesus nicht mit seinen
Jüngern ins Boot gestiegen war, sondern dass die Jünger allein abgefahren waren. Von Tiberias her kamen
andere Boote in die Nähe des Ortes, wo sie nach dem Dankgebet des Herrn das Brot gegessen hatten. Als
die Leute sahen, dass weder Jesus noch seine Jünger dort waren, stiegen sie in die Boote, fuhren nach
Kafarnaum und suchten Jesus. Als sie ihn am anderen Ufer des Sees fanden, fragten sie ihn: Rabbi, wann
bist du hierher gekommen? Jesus antwortete ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil
ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid. Müht
euch nicht ab für die Speise, die verdirbt, sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt
und die der Menschensohn euch geben wird. Denn ihn hat Gott, der Vater, mit seinem Siegel beglaubigt.
Da fragten sie ihn: Was müssen wir tun, um die Werke Gottes zu vollbringen? Jesus antwortete ihnen: Das
ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.
Missverhältnis Wahrscheinlich verwechseln die Redaktoren der Nachricht Laientheologen mit theologischen
Laien. Die Erfahrung zeigt: auch Priester können theologische Laien sein.
Missverhältnis? siebzig Priesterseminaristen und 168 Laienstudenten Theologie Was ist daran ein Missverhältnis?
Was gibt es für katholische Christen – egal welchen Standes – Besseres als theologische Bildung? Will
kreuz.net jetzt per Losverfahren Laien das Studium verbieten, bis die armen unterdrückten Priesteramtskandidaten
wieder die Mehrheit bilden?