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Donnerstag, 5. April 2007 15:05
Es gibt viele Gründe, die Alte Messe zu verbieten. Aber der beste wurde drei Tage nach dem 1. April verbreitet – vom ‘Zentralkomitee der deutschen Katholiken’.
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Mittwoch, 18. April 2007 18:40
sniperhdk: @Labergrube
zu 1 und 2. Wer seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht wird, den nennt man einen Lügner und Heuchler.
Aber die hemmungslose Lüge, die Chuzpe, gehört zu den Hauptwaffen der Seth-Anhänger und ist auch bei Ihnen längst Tradition, Kult und Gesetz.

zu 3. Ihre seltsame Antithese ist dialektisch und nicht logisch. In diesem Sinne sollten Sie beides mal nachschlagen.
Ein Tier folgt übrigenz reaktionär seinen Instinkten und Lüsten, wie Sie, man kann es auch dressieren, auf bestimmte Reize zu reagieren, wie Sie. Das nennt man einen Vergleich und ist in diesem Sinne logisch. Aber Vergleiche verstehen Sie ja nur nicht, sondern kleine satanistische Dogma-Faschisten wie Sie, versuchen sogar diese und mit Ihr jede Erkenntnisgewinnung zu verhindern.

zu 4. Das werden Sie wohl kaum verstehen, solange Sie sich programmieren lassen und nicht selber denken.

zu 5. Es ist wirklich erstaunlich(für Sie eher peinlich), wie oft Sie Ihre Argumentationslosigkeit auf diese Art und Weise zur Schau stellen. Hat Ihnen Ihr Papa beigebracht, wer richtig schreibt hat Recht oder hatten Sie dafür einen Privatlehrer.

zu 6. Das wusste ich natürlich nicht. Vielleicht können Sie mir auch gleich sagen, wo oder bei wem z.B. Marylin Monroe oder American ‘Madonna’ Pie dieses jahrelange Studium absolvierte.

@GerdEric
Ich gehe darauf ein sobald ich etwas mehr Zeit habe. Vorrausgesetzt Sie sind an diesem Dialog noch interessiert?! Übrigenz habe ich keinem Juden irgendwelche Schuld zu geschoben, im Gegenteil.
Donnerstag, 12. April 2007 22:21
GerdEric: @sniperHDK
sniperHDK: Ich setze Massenmörder mit Tieren gleich. Dabei ist es mir völlig egal, ob diese deutsch, französisch oder jüdisch sind. Das Sie das Massenmorden an den Arabern für gerechtfertigt halten, weil die ja alle Lügner sind und nicht freiwillig verschwinden wollten, haben Sie ja schon klar gemacht.

sniperHDK: (Er hat sie mit der Wahrheit bekämpft und sie ihn gekreuzigt).

Wer hat denn nun wen massengemordet?
die Juden zur Zeit Jesus?
Waren die Mörder nicht die Römer? die nach ihrer Sitte aus Rom gern Menschenopfer brachten?

Sie vergleichen die Juden vor 2000 Jahren mit denen heute und geben jenachdem, wie es Ihnen passt, den einen und den anderen die Schuld für die taten der anderen, zumal Sie einfach Fakten ausser Acht lassen.

sniperHDK: betrachte ich es nicht als erwiesen, das es Juden, also Menschen des Stammes Juda, also Nachfahren der großen Dame Judaa waren, …

wer dann, aber bitte mit Fakten.

zudem bitte ich dann noch darum, Ihre These, der zwei Auszüge aus Ägypten zu erläutern, ist sicher interessant…
Donnerstag, 12. April 2007 22:01
Leblhuber: @sniper:
1. Ihre Argumente gewinnen nichts an Plausibilität, wenn Sie sie mit Beschimpfungen spicken.

2. Lernen Sie die Grundregeln sozialverträglichen Benehmens.

3. Sie setzten Massenmörder mit Tieren gleich. Sind also Tiere Massenmörder?
Das Wort Logik sollten Sie nachschlagen!!!!

4. Woher stammen Ihre kruden „Weisheiten“?

5. Lernen Sie Syntax, Grammatik und Orthographie, damit man Sie nicht sofort als
Stammtischnazi auf dem Niveau eines Sekundäranalphabeten erkennt.

6. Zu Ihrer Information: Jude ist, wer eine jüdische Mutter hat. Heute so wie vor 2000 Jahren. Für Konvertiten ist ein jahrelanges Studium zwingend.
Donnerstag, 12. April 2007 01:24
sniperhdk: @Labergrube
Sie setzen Juden mit Tieren gleich! Damit haben Sie das gerade noch erträgliche Maß an Unmoral überschritten.

Also Sie sind wirklich der blödeste bis ungeschickteste Propagandist in diesem Forum.
Sind Sie mit Ihrer dämmlichen Argumentation nicht schon oft genug an mir gescheitert?! Blamieren Sie sich ruhig weiter!!!

Ich setze Massenmörder mit Tieren gleich. Dabei ist es mir völlig egal, ob diese deutsch, französisch oder jüdisch sind. Das Sie das Massenmorden an den Arabern für gerechtfertigt halten, weil die ja alle Lügner sind und nicht freiwillig verschwinden wollten, haben Sie ja schon klar gemacht.

Im übrigen, ich bin mir nicht sicher, ob jemand der so beschränkt ist wie Sie, das erfassen kann, ging es hier um das AT. Das bedeutet, ( versuchen Sie mir zu folgen?!)daß Jude zu sein, zu dieser Zeit eine Frage der Abstammung war und nicht eines Stück Papiers zur Glaubensbescheinigung, wie heute. Desweiteren betrachte ich es nicht als erwiesen, das es Juden, also Menschen des Stammes Juda, also Nachfahren der großen Dame Judaa waren, die diese Taten begingen, wie auch die Kreuzigung(ähnlich sah oder wusste das JPII sicherlich auch).

Das Sie natürlich als kleiner Satansbraten auf die Löschung dieses Inhalts hoffen, kann ich gut verstehen, wird aber nicht passieren.
Donnerstag, 12. April 2007 01:17
Daniel Stöhr: @Leblhuber:
„Sie setzen Juden mit Tieren gleich!“

Nö, er hat nur diejenigen Juden mit Tieren gleichgesetzt, die Jesus Christus gekreuzigt haben, also nicht alle -und das ist ein Unterschied.
Donnerstag, 12. April 2007 00:55
Leblhuber: @Sniper:
„Aus diesem Zusammenhang heraus, entstehen solche Fehlinterpretationen, wie auch Ihre, Christus würde irgendetwas mit diesen Tieren verbinden(Er hat sie mit der Wahrheit bekämpft und sie ihn gekreuzigt).“

Sie setzen Juden mit Tieren gleich! Damit haben Sie das gerade noch erträgliche Maß an Unmoral überschritten.

Ich hoffe, es gibt in diesem Forum irgendeinen Moderator, der diese unsägliche Schande löscht????
Donnerstag, 12. April 2007 00:27
sniperhdk: @GerdEric
Jedoch betete Jesus zu dem G’TT, der Israel durch Moses aus Ägyptenland geführt hat, auch ist Jesus Genealogie eindeutig auf das Judentum begründet.

Hab ich auch nicht behauptet. Die Grundlage meiner Argumentation ist eine völlig andere.
Es wird wohl im AltenTestament nur zu deutlich, das sich hier zwei trilaterale Geister verewigt haben. Bereits Nostradamus sprach in seinen Briefen von zwei AT Chronologien, von denen eine natürlich keine Fälschung ist, sondern einen späteren Auszug aus Ägypten beschreibt. Führer dieses Auszugs war Osarisiph, im AT heute Moses, wie uns der Ägypter Manetho in seinen Schriften verrät. Der echte Moses war schon längst ins heilige Land gezogen und hatte Segen und Wohlstand mitgebracht. Die Satanisten folgten, nach einer fehlgeschlagenen Revolution und ihrer Vertreibung aus Ägypten. Jesus hat sich bestimmt nicht mit Brandopferern oder dem heute gültigerem Wort Holocaustern identifiziert, auch wenn diese heute schon behaupten, er hätte seine Weisheit ja von ihnen.
Aus diesem Zusammenhang heraus, entstehen solche Fehlinterpretationen, wie auch Ihre, Christus würde irgendetwas mit diesen Tieren verbinden(Er hat sie mit der Wahrheit bekämpft und sie ihn gekreuzigt).
Es gibt zwei Judentümer, wie auch Christentümer, die darin wurzeln. Gott hat nichts mit Mord und Lüge zu tun und hat niemals dazu aufgerufen. Wer etwas anderes behauptet, lästert dem Höchsten.

P.S. Nur weil ich auf ein mir nicht bestimmtes Posting antworte,…
Mittwoch, 11. April 2007 22:15
Hm…

makakema: @ makakema

Selbstgespräch?
Mittwoch, 11. April 2007 22:09
makakema: @makakema
Ich war zur Karfreitagsliturgie im Kloster Eibingen. Dort hat der (vermutlich polnische) Pfarrer auch für die Bekehrung der Juden gebetet. Ist das falsch?
Mittwoch, 11. April 2007 17:15
Armenius: Aber Herr Erich…
das Problem war doch das die Rechtsausübung den Römern unterstand! So einfach steinigen konnte man damals nicht, da mußte man sich erst einmal an die römische Justiz wenden – andernfalls wäre diese wohl recht ungnädig geworden.
Zudem muß ich Ihnen Vorwerfen das Sie meinen Fakten aber ganz schön ausweichen! Wie stehen Sie denn nun zu diesen wahrhaft abscheulichen und intoleranten Geboten der Schrift? Müßte denn da nicht erst einmal die jüdische Seite den ersten Schritt machen und eine neue, konsensfähige Interpretation der Schriften verkünden? Mit der bisherigen Auslegung ist eine Koexistenz nicht möglich. Das steht zudem in auffallendem Kontrast zu den üblichen Forderungen von jüdischen Organisationen wie der ADL, die ja bedingungslose Toleranz als Heilsversprechen ausgiebt. Wer derart tönt sollte auch mit gutem Beispiel vorangehen.
PS: Eine Kooperation wäre wohl allein schon deshalb anzuraten da es bei einem Sieg des Islam die Erde auch für die jüdische Seite ein unangenehmer Ort wird. Glauben Sie nicht das die Chinesen Sie aufnehmen – dazu sind diese selbst viel zu gerissen.
Mittwoch, 11. April 2007 15:07
Dr. Christoph Heger: Der Adressat eines Gesetzes
GerdEric wiederholt einen öfters zu hörenden Fehlschluß:

… auch laut Bibel, und die gilt als Schrift der Christen, steht auf G’TTESlästerung die Todesstrafe, oder wissen Sie was anderes?

Ja, in der Tat, man sollte wenigstens etwas anderes wissen!

GerdEric ist ein schlechter Jurist. Er achtet bei einem Gesetz nicht auf seinen Adressaten. Der Adressat der Strafgesetze des AT war das jüdische Volk / der seinerzeitige jüdische Staat. Sie haben keine Verbindlichkeit für das Volk des Neuen Bundes. Das hat schon Jesus mit seiner Unterscheidung zwischen dem Gesetz Moses’ und dem „wie es im Anfang war“ klargemacht.

Aurelius hat aber Recht: Talmud, Gemara usw. haben die Gesetze des AT (und der angeblichen mündlichen Offenbarung!) zu ewigen Gesetzen jedes jüdischen machthabenden Gemeinwesens – einschließlich des von dem erwarteten (jüdischen) Messias zu erwartenden Machtstaates – erklärt, darunter auch schlicht verbrecherische Genozidbefehle.

MfG
Christoph Heger
Mittwoch, 11. April 2007 14:31
GerdEric: @Armenius
Wollen Sie bestreiten das laut Talmud auf Gotteslästerung die Todesstrafe steht?

Jesus wurde gekreuzigt, doch für G’TTESlästerung ist Steinigung die Strafe G’TTES, Kreuzigung aber ist die römische Strafe für Rebellion, also war Jesus wohl ein Rebell gegen Rom.

PS.: auch laut Bibel, und die gilt als Schrift der Christen, steht auf G’TTESlästerung die Todesstrafe, oder wissen Sie was anderes?
Mittwoch, 11. April 2007 13:38
Dr. Christoph Heger: @Karl Murx: Katholisches Gedankengut?
Sie stellten die Frage, ob Ihnen jemand erklären könne, inwiefern die neuen Fürbitten zum Karfreitag

„Lasst uns auch beten für die Juden, zu denen Gott, unser Herr, zuerst gesprochen hat: Er bewahre sie in der Treue zu seinem Bund und …“

katholisches Gedankengut ausdrücken.

Dieser Frage will ich mich nicht entziehen. Ich zumindest kann das auch nicht.

Die Ausdrucksweise erweckt den Anschein, als sei die so betende Kirche der Meinung, die (ungläubigen) Juden stünden „in der Treue zu Seinem Bund“, in dem sie nur noch zu „bewahren“ seien. Das ist überraschend.

MfG
Christoph Heger
Mittwoch, 11. April 2007 11:18
Armenius: Es ist doch sehr interessant…
Wie sehr es das vormals auserwählte Volk (TM) schmerzt das es die exklusive Bindung zu Gott verloren hat. Man merkt am Schreiben von GerdEric wie sie Jesus und seine Anhänger hassen, wie sie sich winden wenn man ihnen die eigene Schrift vorhält. Einen Übersetzungsfehler habe ich bei mir nicht entdecken können! Doch lesen wir weiter:
„ According to the Nodah Biyhudah,* the Rama agrees with the Rambam that any religion of shittuf would be forbidden to gentiles (nor did the Rama ever indicate that Christianity was shittuf rather than idolatry).“
Christentum ist also idolatry, Gotteslästerung. Wollen Sie bestreiten das laut Talmud auf Gotteslästerung die Todesstrafe steht? Hier steht es auch noch einmal!
A gentile…is liable for the death penalty…if he has invented a religious holiday for himself…The general principle is we do not allow them to make new religious rituals and to make ‘mitzvahs’ for themselves by their own devices. Rather they may either become a Ger Tzeddek and accept all the Mitvahs; or he (the Noahide) should stand fast in his Torah (the seven Noahide Laws) without adding or diminishing…and if he does make some new ‘mitzvah,’ we lash him, punish him, and inform him that he is obligated with the death penalty for this…“ (Rambam Mishne Torah-Hilchos Melachim 10:9)“
(von http://www.noahide.com/…filtration/xmas.htm)
Übersetzung: „Ein Nichtjude ist zum Tode zu verurteilen wenn er einen religiösen Feiertag für sich selbst erfindet. (fettgedruckt).
Mittwoch, 11. April 2007 11:12
Dr. Christoph Heger: „der Alten Bund wird jedes Jahr erneuert“?
Diese Art „Bund“ ist aber eine sehr einseitige, mit anderen Worten eine ganz rebellische Angelegenheit, eine Fiktion.

MfG
Christoph Heger
Mittwoch, 11. April 2007 11:09
Yakumo Cordless: „Erlöser ist nur EINER, G’TT der HERR ALLEIN.“
Einverstanden. Für uns und um unserer Sünden willen hat er seinen eingeborenen Sohn dahingegeben, damit wir das Heil haben und damit wir es in Fülle haben.

Und dieser Sohn ist eben Jesus, der Messias, Herr und Gott, für den und auf den hin alles geschaffen worden ist.

Am Karfreitag haben wir in diesem Sinne gebetet: dass auch Ihnen der Schleier vor den Augen fortgenommen werde.

Nun ja, wiederum als nette Geste: in diesem Sinne Slm.
Mittwoch, 11. April 2007 11:01
GerdEric: @Yakumo Cordless
Nicht wir schliessen einen Bund, sondern Gott hat ihn mit uns geschlossen. Es ist nun einmal so: der Vorhang des Tempels zerriss, und er bleibt zerrissen. Das alte Opfer will Gott nicht, das neue, vollkommene Opferlamm hat sich selbst hingegeben – und das Opfer wird unblutig auf unseren Altären erneuert. Täglich.

es hängt doch nicht von einem Fetzen Stoff ab, ob der Bund geschlossen ist,
oder ist der Katholizismus ein Hurenhaus, nur weil mal die falschen auf dem Stuhl Petri sassen,
ist der Dom zu Münster entweiht, weil da mal Fürstbischöfe sassen, die sich die Titel kauften und sich sonst ihres Lebens freuten?

Ihr Vorfahren ahnten das und übernahmen von uns viel Symbolik für die Synagoge: Thoraschrein, Licht … Und denken Sie auch an die vielen Juden, die Jesus als den Messias erkannt haben und jetzt als Heilige bei Ihm im Himmel sind. Der Weg ist auch für Sie offen.

??? Da kann man mal drüber reden, wer da von wem mehr Symbolk übernommen hat.
(Moses war auch nicht so dumm, als dass er von Jithro nicht lernen konnte).

Sicher bin ich betrübt, dass sich zuviele haben verirren lassen, doch Jesus ist einer unter vielen Mesiassen, doch Erlöser ist nur EINER, G’TT der HERR ALLEIN.
Mittwoch, 11. April 2007 10:28
Yakumo Cordless: „und warum schreiben Sie nichts hierzu?“
Weil es mich nicht interessiert.

„wer nicht bereit ist, auch die Lasten zu tragen, kann mit IHM keinen Bund schliessen, insofern ist der sogenannte Neue Bund eine Spassgesellschaft“

Das wiederum ist Anmaßung.

Als Deutsch sowieso und als Katholiken doppelt tragen wir doppelte Lasten doppelter Verfolgung.

Nicht wir schliessen einen Bund, sondern Gott hat ihn mit uns geschlossen. Es ist nun einmal so: der Vorhang des Tempels zerriss, und er bleibt zerrissen. Das alte Opfer will Gott nicht, das neue, vollkommene Opferlamm hat sich selbst hingegeben – und das Opfer wird unblutig auf unseren Altären erneuert. Täglich.

Ihr Vorfahren ahnten das und übernahmen von uns viel Symbolik für die Synagoge: Thoraschrein, Licht … Und denken Sie auch an die vielen Juden, die Jesus als den Messias erkannt haben und jetzt als Heilige bei Ihm im Himmel sind. Der Weg ist auch für Sie offen.

Vorschlagsweise: lesen Sie über die Brüder Ratisbonne, über Edith Stein, über Pater Libermann und und und.

Als nette Geste an Sie: Slm.
Mittwoch, 11. April 2007 09:48
GerdEric: @Yakumo Cordless
sniperHDK/Lutheraner schreibt: Mit dem Gott verbindet mich auch Nichts. Figuren die zum Massenmord aufrufen, haben auch Nichts mit dem Heiligen Geist, einem Genesisgott oder Jesus Christus zu tun. In diesem Sinne steht der Gott des AT, der die Armee Osarisiphs, ähh Moses und den anderen Clubsatanisten befiehlt, der NPD oder wohl eher der NSDAP näher als dem ‘Heiligen Geist’.

und warum schreiben Sie nichts hierzu?

Zu dem sogenannten Alten Bund,
glauben Sie, dass G’TT SEIN WORT ändert,
das ER auf ewig gibt?
zudem: der Alten Bund wird jedes Jahr erneuert.

Ein neues Volk? wer nicht bereit ist, auch die Lasten zu tragen, kann mit IHM keinen Bund schliessen, insofern ist der sogenannte Neue Bund eine Spassgesellschaft, ohne Verantwortung, alles zum Nulltarif.
Mittwoch, 11. April 2007 09:37
Yakumo Cordless: „Yakumo Cordless zitiert richtig“ –
na, jetzt aber auch den Rest der Lesung wahrnehmen, bitte!

Kein vernünftiger Mensch bestreitet, dass der Erlöser aus dem auserwählten Volk der Juden stammte. Aber auch: damit ist der Alte Bund erfüllt, der Messias ist gekommen, wenn auch anders als die verblendeten Juden erwarteten.

Das neue Volk Israel sind wir.

Das ist bekannt, und deshalb der Hass auf alles Katholische und das hartnäckige Leugnen der Gottheit Jesu, des Messias auch des Volkes des erfüllten Alten Bundes.
Mittwoch, 11. April 2007 09:24
GerdEric: @Bruder Theophil
sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.

Also ist Jesus, wie er bekennt, einer unter vielen, aber eben kein Gott.

Lieber Bruder Theophil, wie vertragen sich eigentlich Ihre Gleichschritt mit den NPD-Anhängern Galen und sniperHDK/Lutheraner und Ihrer katholsichen Überzeugung,
oder hat auch Ihr Gott nichts mit dem G’TT des AT zu tun?

Yakumo Cordless zitiert richtig: Der Gott Abrahams, Issaks und Jakobs, der Gott unserer Väter hat Seinen Sohn Jesus verherrlicht.

wo aber widerspricht er sniperHDK/Lutheraner, der Jesus aus seinem Volk versucht zu reissen, wo widersprechen Sie?
Mittwoch, 11. April 2007 09:11
Yakumo Cordless: Also, die heutige Lesung (Mittwoch i.d. Osterwoche) passt da wieder haargenau:
„In jenen Tagen öffnete Petrus den Mund und sprach: Ìhr Männer von Israel und ihr Gottesfürchtigen, vernehmt meine Worte: Der Gott Abrahams, Issaks und Jakobs, der Gott unserer Väter hat Seinen Sohn Jesus verherrlicht. Ihr freilich habt Ihn ausgeliefert und vor Pilatus verleugnet, als dieser ihn freigeben wollte. Ihr habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und euch einen Mörder freigeben lassen. Ihr habt den Urheber des Lebens getötet: aber Gott hat Ihn von den Toten auferweckt. Dessen sind wir Zeugen. Nun weiß ich, Brüder, daß ihr aus Unwissen gehandelt habt, wie auch eure Vorsteher. Gott aber ließ so in Erfüllung gehen, was er durch den Mund aller Propheten vorherverkündet hat, daß Sein Gesalbter leiden müsse. Tuet also Buße und bekehret euch, damit eure Sünden getilgt werden.’“

(Act. 3, 13 – 15 u. 17 – 19)
Mittwoch, 11. April 2007 08:59
GerdEric: @sniperHDK
Jedoch betete Jesus zu dem G’TT, der Israel durch Moses aus Ägyptenland geführt hat, auch ist Jesus Genealogie eindeutig auf das Judentum begründet.
Mit keinem Wort hat Jesus sich davon entfernt.

Ich schrieb an Lutheraner: mit dem G’TT des AT, verbindet Sie nichts.

sniperHDK antwortet: Mit dem Gott verbindet mich auch Nichts.

einen schönen guten Morgen lieber Lutheraner

Lieber sniperHDK/Lutheraner, ein NT ohne das Jundentum ist unmöglich, und in dem Tempel des G’TTES, der Israel aus der Knechtschaft führte, auch mit all den Greul bei der Landnahme ins Gelobte Land, fühlte sich Jesus doch zuhause.
Ihre Trennung vom G’TT des AT ist die des „Christentums“ der Nazidiologie, ein Jesus mit arischen Wurzeln.
Schauen Sie sich das heidnische Höhenheiligtum bei den Externsteinen an, dort wurde ein Bildnis Jesu, stehend auf der Irminsul von den Missionaren angefertigt, doch die Heiden, haben ihm die Beine abgeschlagen.
Jesus hat damit den Kontakt zur Wirklichkeit verloren, er hat keinen Bezug, er hängt in der Luft, ein Spielball der Heiden.

Wenn das die Erzkatholiken hier alles so sehen, verstehe ich auch deren Zurückhaltung Ihnen und Ihrer Meinung gegenüber, es wächst zusammen, was zusammen gehört…

GerdEric: nach christlicher Lehre, für die sündigen Christen gestorben ist,

sniperHDK/Lutheraner: Naja, da haben Sie etwas falsch verstanden. 1. gabs noch kein Christentum

Na, Ihr „Jesus“ wird doch wenigstens etwas in die Zukunft geblickt haben können…
Mittwoch, 11. April 2007 01:15
Leblhuber: @Armenius:
Als Beweis für die Gegenseitigkeit solcher Bemühungen würde ich mir eine scharfe Verurteilung chassidischer Bestrebungen, besonders von denen die Rabbi Schneerson zuzuordnen sind, wünschen. Denn diese Gruppen arbeiten am Verbot von Weihnachten:
Erklären das Christentum zur Gotteslästerei und damit als zur mit dem Tode zu bestrafenden Gotteslästerei
Wo bleibt da der lautstarke Protest der „Anti-Defamation League
“?“

1. Sie haben nur rudimentäre Kenntnisse des Englischen und können den Zusammenhang nicht erfassen.
2. Sie wissen nicht, dass in Ihrem Link Rambam = Maimonides zitiert wird, der wiederum aus dem AT zitiert (Gotteslästerung = Todesstrafe).
3. Maimonides hat immerhin Thomas von Aquin, Meister Eckhart, Nikolaus von Kues u.a. mit seinen Schriften beeinflusst.
4. Den Chassidim geht es um die Verwendung von christlichen (heidnischen) Symbolen, wie den Christbaum, die auch reformierte, säkulare Juden und Proselyten zunehmend zu einer Festgestaltung verwenden, was mit dem Judentum unvereinbar ist.

Dass für Juden die Trinität Gotteslästerung ist, muss sich Ihrer Beurteilung entziehen.
Ihr Todesstrafen-Blah-Blah ist Antijudaismus/Antisemitismus pur. Nichts als Hetze ohne jede Kenntnis, aber typisch für dieses Forum.
Mittwoch, 11. April 2007 00:32
sniperhdk: @GerdEric
das Problem sind eher die Leute, die Jesu Tod missbrauchen, um Juden ermorden zu wollen

Das Problem sind wohl eher die Leute, die berechtigte Kritik an einzelnen Personen oder Gruppen, gleich auf das ganze Judentum projezieren, um dann laut Antisemitismus zu schreien.

mit dem G’TT des AT, verbindet Sie nichts.

Mit dem Gott verbindet mich auch Nichts. Figuren die zum Massenmord aufrufen, haben auch Nichts mit dem Heiligen Geist, einem Genesisgott oder Jesus Christus zu tun. In diesem Sinne steht der Gott des AT, der die Armee Osarisiphs, ähh Moses und den anderen Clubsatanisten befiehlt, der NPD oder wohl eher der NSDAP näher als dem ‘Heiligen Geist’.

Und das grössere Opfer brachte, wenn schon, Judas

Dazu brauch man wohl Nichts mehr hinzu zufügen, ausser das es wirklich recht interessant zu sehen ist, wie sich z.B. die Springerbild und andere zionistische Blätter um eine Umwertung dieser Person und seinen Taten im Rahmen eines ‘Gotteswillen’ bemühen.
Die Entscheidung ist dabei immer wieder das Problem der Satanisten und der Grund, der dann zu Lügen wie die Abtreibungslüge führen.

nach christlicher Lehre, für die sündigen Christen gestorben ist,

Naja, da haben Sie etwas falsch verstanden. 1. gabs noch kein Christentum und 2. tat er dies für die Menschen. Da machen nur die Menschen Unterschiede, die sich selbst von den anderen differenzieren wollen, wohl kaum zum schlechteren. Unser aller Erlöser kennt diesen oder jenen sicherlich nicht.
Dienstag, 10. April 2007 23:30
GerdEric: @Armenius
Weihnachten gehört zu den unbedeutenderen Kirchenfesten…
Dienstag, 10. April 2007 21:44
Armenius: Klimaverbesserung
Als Beweis für die Gegenseitigkeit solcher Bemühungen würde ich mir eine scharfe Verurteilung chassidischer Bestrebungen, besonders von denen die Rabbi Schneerson zuzuordnen sind, wünschen. Denn diese Gruppen arbeiten am Verbot von Weihnachten:
http://www.noahide.com/…nfiltration/xmas.htm
http://www.noahide.com/…filtration/xmas2.htm
Erklären das Christentum zur Gotteslästerei und damit als zur mit dem Tode zu bestrafenden Gotteslästerei
http://www.noahide.com/xtianity.htm
Wo bleibt da der lautstarke Protest der „Anti-Defamation League“?
Dienstag, 10. April 2007 16:50
Perpetua: „Papst Benedikt XVI. schlägt einen ADL-Rabbi zum „pästlichen Ritter“
Pope Benedict XVI Makes an ADL-Rabbi a „Papal Knight“

In what must have bewildered many Catholics across the globe and further disillusioned them from the Catholic Church, Pope Benedict XVI has appointed „Rabbi Leon Klenicki, Director Emeritus of Interfaith Affairs of the Anti-Defamation League (ADL), … a Papal Knight of the Order of St. Gregory the Great by Pope Benedict XVI,“ according to the Anti-Defamation League of B’nai B’rith (Hebrew for Brotherhood of the Chosen).

This was apparently done because, the ADL reports, of Klenicki’s reported „historic contributions in improving the relationship between Catholics and Jews.“

Many Catholics across the globe are now dismayed at what has become of the current Pope. Apparently, the Pope continues to ignore the many anti-society and anti-Christian passages in Rabbi Klenicki’s Jewish Oral Laws--better known as the Talmud. Perhaps, Rabbi Klenicki should condemn such passages to truly improve Jewish-Christian relations?

http://www.honestmediatoday.com/pope_benedict_xvi_makes_adl_knight.htm
Montag, 9. April 2007 22:30
GerdEric: @ Sozialkatholisch
Ja, Juden die an Christus nicht vorbreikommen, sind arme Schweine wie alle anderen Verlorene auch!

Nun, da Jesus vor 2000 Jahren gestorben ist, habe ich persönlich kein Problem, das Problem sind eher die Leute, die Jesu Tod missbrauchen, um Juden ermorden zu wollen, um Juden noch heute für Jesu Tod veratwortlich machen zu wollen, wobei doch Jesus, nach christlicher Lehre, für die sündigen Christen gestorben ist, doch ohne Jesu Tod gäbe es keine Erlösung für sie.
Und das grössere Opfer brachte, wenn schon, Judas
Montag, 9. April 2007 22:13
Sozialkatholisch: @ GerdEric
Ja, Juden die an Christus nicht vorbreikommen, sind arme Schweine wie alle anderen Verlorene auch!
Montag, 9. April 2007 22:09
GerdEric: @Lutheraner
Juden sind Götter, nicht wahr GerdEric?

Wo habe ich das, bitte, geschrieben?

Und was mir bei Ihnen auffällt, !Sie schreiben im Normalfall von Göttern… ein Lutheraner?
Bei ihrer Nähe zur NPD mag dies einer Ihrer Götter sein,
mit dem G’TT des AT, und sicher auch mit dem Dreieinigen Gott der Christenheit, verbindet Sie nichts, Ihnen ist der Heilige Geist fremd.
Montag, 9. April 2007 15:40
Lutheraner: @ GerdEric – Der Jude gibt den Katholiken Nachhilfe?
Juden sind Götter, nicht wahr GerdEric? Das sagten Sie doch? Auf welchen Psalm beziehen Sie sich? Oder führt das Studium der Thora zu dieser, na ja, reichlich größenwahnsinnigen Einsicht?

„Jeder Mensch ist ein Gott“ behaupten übrigens auch die Teufelsanbeter. Komische Nähe, gell?

Mit Göttern streiten Menschen vergebens. – Was hat das wohl mit dem israelischen Staatsterrorismus zu tun?
Juden können nicht anders, als den Splitter im Auge des anderen zu suchen, das liegt in der Natur der Göttlichkeit. Götter haben immer Recht, da beißt der Mensch auf Granit.

Nietzsche glaubte in sich auch den Gottmenschen entdeckt zu haben, nannte ihn jedoch Übermensch. Dann verstarb er im Wahnsinn verblödet.

Das GG kennt übrigens den Zusatz „In seiner Verantwortung vor Gott und dem Menschen, …“ – was Juden ein Dorn im Auge sein muß (und auch ist). Denn Götter kennen kein Gesetz, nur den Willen zur Macht – genauso wie die Kommunisten.
Montag, 9. April 2007 12:58
Defensor Fidei: Leseordnung
Ich halte von der neuen Leseordnung auch nicht besonders viel. Es geht in der Messe ja nicht darum, daß ich die Bibel von vorne bis hinten einmal durchlese. Dafür dient die regelmäßige Schriftlesung alleine oder in der Gruppe.

In der Messe soll dagegen in erster Linie etwas gelesen werden, was zum entsprechenden Sonntag paßt. Daran hapert es heute oftmals. Ganz zu schweigen von den Teilen, die heute ausgelassen werden, weil sie mit der neuen Theologie nicht mehr in Einklang zu bringen sind.

Außerdem spricht viel für einen Wiedererkennungswert von Texten. Denken wir an Weihnachten. Oft wird Lk gelesen, weil die Gläubigen diese Geschichte erwarten. Würde man dagegen Mt lesen, dann würde sich schnell Unmut ausbreiten.

Daß bei der alten Leseordnung nur ein kleiner Teil der Bibel in der Messe vorkommt, ist deshalb nicht besonders tragisch. Außerdem wage ich die kühne Behauptung, daß die meisten Menschen oft schon nach wenigen Tagen nicht mehr wissen, was für Lesungen am Sonntag in der Messe dran waren. Das wir durch noch mehr Texte bestimmt nicht besser.
Sonntag, 8. April 2007 23:24
Gotthard: Leseordnung
ich frage mich immer wieder, wie es Christen gibt, die die erneuerte Leseordnung mit den reichhaltigen biblischen Lesungen einfach wieder aufgeben wollen?
ich frage mich, warum der klar gegliederte Aufbau des Kirchenjahres – ohne jeden Schnick-Schnack aufgegeben werden soll?

Die so überreich angerichtete Tafel der biblischen Lesungen ist ein Segen für den Glauben… die deutschen Bischöfe sollten dekretieren, dass alle DREI Lesungen im sonntäglichen Gottesdienst vorzulesen sind. Afrikanische Kirchen schaffen das – bei 50% Analphabethen-Quote in den Gottesdiensten!
Wir brauchen kein Zurück gegen die Mini-Leseordnung der alten Liturgie!
Sonntag, 8. April 2007 23:13
patricius: Altes Testament im alten Ritus
Ich bin auch ein Liebhaber des Alten Testamentes. Es ist aber unwahr, dass das Alte Testament im alten Ritus wenig vorkommt. Ich habe noch nie eine Messe im alten Ritus ohne Texte aus dem Alten Testament erlebt. Im Alten Ritus
gibt es neben der Lesung und dem Evangelium noch andere Texte aus der Heiligen schrift. Ein fester Bestandteil der Liturgie sind Texte aus den Psalmen und den Propheten – oft als Antiphonen oder Responsorien. Dabei ist ständig von Zion oder Jerusalem die Rede – und natürlich von der Auserwählung Israels und Judas gegenüber den anderen Völkern.
Ich lese jeden Tag im Schott und habe auf diese Weise durch die Lesungen auch schon viele alttestamentliche Erzählungen kennengelernt, die oft im Schott viel tiefer und sprachgewaltiger übersetzt sind als in der Einheitsübersetzung…
Ich rede hier nur von den Messtexten. Im lateinischen Stundengebet wird man noch viel mehr alttestamentliche
Texte finden…
Ich persönlich glaube nicht, dass man obige Erklärung den Juden anlasten kann. Ich bezweifle, dass sich Vertreter des Judentums für den alten Ritus interessieren. Vielmehr ist dies ein Versuch der kirchlichen Gegner des alten Ritus, einen christlich-jüdischen Gesprächskreis für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.
Man hetzt die jüdischen Gesprächspartner mit unwahren Behauptungen auf.
Wenn jemand versucht, sich gegen diese unrichtigen Aussagen zu wehren, heißt es dann: Was für Antisemiten! Quod erat demonstrandum…
Sonntag, 8. April 2007 20:13
Christus vincit †: @GerdEric: Was ist eine Sekte? Was ist katholischer Glaube?
Das Wort „Sekte“ kommt von lateinisch „secare“ – (ab-, aus-)schneiden.
Eine Sekte wird nicht in erster Linie über ihre Größe definiert, sondern dadurch, ob sie die Lehre der Stammgemeinschaft in vollem Umfang („katholisch“ = das gesamte überlieferte Glaubensgut umfassend) vertritt. Ist dies nicht der Fall, handelt es sich um eine Sekte. Für die Konzils“kirche“ sind – ähnlich wie für die anderen protestantischen Sekten – die Glaubenswahrheiten/Dogmen (fides quae creditur) zweitrangig – glaubt z.B. ein Ratzinger/B16 an die Unfehlbarkeit des Papstes, an die Unbefleckte Empfängnis und leibliche Himmelsaufnahme Mariens, wie dies eigentlich zum katholischen Glauben gehört? – der Glaube wird mehr und mehr auf die Akt- oder Beziehungsebene (fides qua creditur) reduziert…
Sonntag, 8. April 2007 16:42
GerdEric: @Christus Vincit: kann sie eben nicht katholisch, sondern nur noch „Sekte“ genannt werden…!
Also, wieviele Mitglieder hat denn nun die Sekte? dass Sie sich hier derart aufspielen!
Ihre Hundertschaften sind hier in Europa nicht massgeblich.
Sonntag, 8. April 2007 16:28
Christus vincit †: @Mathias Wagener
Konzilssekte ist wohl keine angemessene Bezeichnung, zumal Benedikt XVI dann hierzu gehörte
Richtig! So lange diese religiöse Gruppierung an den Irrlehren und Apostasieaufforderungen des 2. Vatikanischen Konzils festhält (vgl. z.B. Nostra aetate, Art. 2, wo dazu aufgefordert wird, die geistlichen Güter (bona spiritualia) der nichtchristlichen Religionen – was immer das sein mag! – zu fördern ) – Joseph Ratzinger tut dies an erster Stelle! – kann sie eben nicht katholisch, sondern nur noch „Sekte“ genannt werden…!
Sonntag, 8. April 2007 12:49
Mathias Wagener: Konzilssekte
Konzilssekte ist wohl keine angemessene Bezeichnung, zumal Benedikt XVI dann hierzu gehörte, was nicht gebilligt wird. Es geht doch um das Anliegen, die Alte Messe auch zuzulassen ohne Einschränkungen.
Samstag, 7. April 2007 21:57
Der von Ihnen hervorgehobene Satz ist wie viele andere in der Konzilserklärung über die nichtchristlichen Religionen „Nostra aetate“ enthaltenen Sätze, aber auch die von „Karl Murx“ zitierte neue Karfreitagsfürbitte auch glatt häretisch! Wenn hier von „Kirche“ die Rede ist, kann allenfalls die Konzilssekte gemeint sein, auf keinen Fall aber die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche…!
Samstag, 7. April 2007 21:15
iustus: Lesen bildet:
Nostra aetate, Nr. 4:

Wie die Schrift bezeugt, hat Jerusalem die Zeit seiner Heimsuchung nicht erkannt9, und ein großer Teil der Juden hat das Evangelium nicht angenommen, ja nicht wenige haben sich seiner Ausbreitung widersetzt (vgl. Röm 11,28). Nichtsdestoweniger sind die Juden nach dem Zeugnis der Apostel immer noch von Gott geliebt um der Väter willen; sind doch seine Gnadengaben und seine Berufung unwiderruflich (vgl. Röm 11,28-29; vgl. II. Vat. Konzil, Dogm. Konst. über die Kirche Lumen Gentium: AAS 57 (1965) 20). Mit den Propheten und mit demselben Apostel erwartet die Kirche den Tag, der nur Gott bekannt ist, an dem alle Völker mit einer Stimme den Herrn anrufen und ihm „Schulter an Schulter dienen“ (Soph 3,9) (vgl. Jes 66,23; Ps 65,4; Röm 11,11-32).
Samstag, 7. April 2007 19:47
Karl Murx: Kann mir einmal jemand erklären, inwiefern die neuen Fürbitten zum Karfreitag…
…katholisches Gedankengut ausdrücken?

Für die Juden:

Lasst uns auch beten für die Juden, zu denen Gott, unser Herr, zuerst gesprochen hat: Er bewahre sie in der Treue zu seinem Bund und in der Liebe zu seinem Namen, damit sie das Ziel erreichen, zu dem sein Ratschluss sie führen will.

(Beuget die Knie. – Stille – Erhebet euch.)

Allmächtiger, ewiger Gott,

du hast Abraham und seinen Kindern

deine Verheißung gegeben.

Erhöre das Gebet deiner Kirche für das Volk,

das du als Erstes zu deinem Eigentum erwählt hast:

Gib, dass es zur Fülle der Erlösung gelangt.

Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.


Wie paßt das zu den überlieferten Gebeten? Von Paradigmenwechsel war da im Gesprächskreis des ZK die Rede. Was heißt das? Apostasie?

Da wird also offen verkündet, daß die Juden nur in der Treue zu einem Bund verharren müssen, der nicht mehr existiert. Dann sollen wir dazu die Knie beugen und in diesem Sinne darum beten? Ein Akt der Unterwerfung?

Die Verheißung, von der die neuen Fürbitten sprechen, hatte doch darin bestanden, daß der Messias wirklich gekommen war und dann hatten die Juden ihn abgelehnt.

Jetzt wird also „der kommen, der in seinem eigenen Namen auftreten wird und den werden die Juden annehmen“. Dieser wird aber der Antichrist sein.
Samstag, 7. April 2007 14:26
Pio-Maria: Größtes Unheil im Anmarsch
Ich glaube nicht das es jemandend zusteht wie wir
Katholiken unsere heilige Messe feiern, zweites möchten solche Menschen ja sehr Modern sein ,da ist doch im Zeitalter der Globalisierung die Tridentinische Messe von 1962 gerade in unserer Zeit angebracht ,stellt Euch vor ich bin im Urlaub oder geschäftlich in Italien , London,
Madrid oder in irgend einen kleinen abgelegenen Gebiet der Erde und habe mein Römisches Messbuch dabei das
ist doch immer wie in der Heimat . Darum legen wir dieses
Anliegen in unser Gebet und rufe zum Rosenkranz-Sühne- kreuzzug auf .
Diese Menschen die darin ein Unheil sehen kennen den Übersetzten Text in deutsch dazu überhaupt nicht.
Samstag, 7. April 2007 12:05
Eine größere Rolle dürfte wohl der Umstand spielen, daß der alte, lateinische Ritus stärker den universellen Charakter der katholischen Kirche und ihre absolute Heilsnotwendigkeit („außerhalb der Kirche ist kein Heil“) zum Ausdruck bringt. Nachdem das 2. Vatikanum diese Sicht der Kirche stark modifiziert hat (die Kirche Christi „subsistiert“ jetzt nur noch in der kath. Kirche!), dürfte es in der nachkonziliaren Ära nicht wenigen als anachronistisch (gegen den Zeitlauf) erscheinen, wenn mit dem alten Ritus auch die vorkonziliare Sicht der Kirche als der „allein seligmachenden“ wiederbelebt wird…
Freitag, 6. April 2007 19:25
Benedikt: @ Christus vincit
Auf dieses Kriterium kommt es denen doch auch gar nicht an. Scheint mir mehr ein irgendwie in der Bauchhöhle vorhandenes Gefühl zu sein.
Freitag, 6. April 2007 19:17
Glauben Sie wirklich, irgend eines der ca. 30 Mitglieder dieses ominösen Gesprächskreises kennt den alten Ritus, ohne daß es sich dabei um eine ca. 45 Jahre zurückreichende Erinnerung handelt?
Freitag, 6. April 2007 18:46
Benedikt: @ Christus vincit
zu 1. und 2.: Sie haben meine Intention völlig mißverstanden.

zu 3: Die üblichen Spielchen eben: Herr X. mag den alten Ritus nicht, kann dies aber nciht erklären. Herr X. sucht sich also irgendeinen Punkt, mit dem er seine Abneigungen objektiv begründen kann. Ein Widerlegen der Argumente des Herrn X bringt daher nichts, weil seine Argumentation eben nur vorgeschoben war und die Gründe seiner Abneigung gar nicht berührt. Diese sind häufig sowieso mit rationalen Methoden nicht mehr erklärbar.
Freitag, 6. April 2007 18:31
1. Ist das fast ausschließlich von Klerikern und Ordensleuten gebetete Stundenbuch ja doch nochmal etwas anderes als der alle Gläubige, ja die Öffentlichkeit betreffende Meßritus inkl. Karfreitagsliturge.

2. „Lex orandi est lex credendi“: Daß mit der Einführung eines neuen Meßritus und der Reformierung der Karfreitagsliturgie auch die im 20. Jahrhundert erfolgten Veränderungen in der kath. Theologie ihren Ausdruck finden, dürfte wohl unbestritten sein!

3. Was meinen Sie mit „das Übliche“…?
Freitag, 6. April 2007 18:00
Benedikt: Na so was…
So enthalte das Missale Romanum von 1962 die Karfreitagsfürbitte „Für die Bekehrung der Juden“.

In meinem Stundenbuch von 1992 heißt es in den Fürbitten in der ersten Vesper vom Palmsonntag:

„Du warst gesandt, die Kinder Israels zu sammel – laß das Volk des Alten Bundes dich als den Messias erkennen.“

Ein Einspruch dieses Gebetskreises hierzu liegt offenbar nicht vor. Daher kann davon ausgegangen werden, dass dies vorgeschobene Gründe sind, hinter denen ganz andere Absichten stecken. Das Übliche.
Freitag, 6. April 2007 15:01
Christus vincit †: @Lorenz: Jüdische „Christologie“
Der 1920 aus der Ukraine emigrierte Rechtsanwalt und Professor Gregor Schwartz-Bostunisch schrieb in seinem 1939 in 5. Auflage erschienen Klassiker „Jüdischer Messianismus“ (S. 146-147):

„Als Blüte der jüdischen Anpöbelungen sei … Eisenmengers Feststellung mitgeteilt, der jüdische Gott lasse Jesum in der Hölle in siedendem Kot kochen.“ Der „Gymnasiallehrer zu Rothenburg o.d. TauberHeinrich Laible habe „in seiner sehr schätzenswerte Arbeit ‘Jesus Christus im Thalmud’ (Erstauflage 1890) auch diese Stelle – sie befindet sich im Traktat Gittin (Scheidebriefe), Fol. 57a – ausführlich gebracht. In diesem Traktat erscheint der Geist Jesu dem Neffen von Titus Onkelos bar Kalonikos und teilt diese Bestrafungsart mit.“

Für Sch-B „ein glänzender Beweis für die ganze Geistesart des Judentums“. Deshalb urteile Andrzej Niemojewskij sehr richtig, wenn er sage:
„‘Wenn wir jene Talmudstellen über Jesus nun lesen und einigermaßen über sie nachdenken, werden wir einsehen, daß der Talmud uns über Jesum eigentlich nur boshafte Anekdoten erzählt, welche eine Antwort auf christliche Meinungen sein sollten. Als Beitrag zur Geschichte der Person Jesu können diese Anekdoten nicht gelten.’
Auch sei „den Juden durch Rabbiner vorgeschrieben worden…, das N.T. zu verspotten… Nach der Auslegung der Rabbiner waren die Apostel ‘dumme und ungeschickte’ Menschen, welche das A.T. ‘gar nicht verstanden’ haben und somit ist das N.T. ein ketzerisches Buches, welches die Juden verachten und verspotten…“
Freitag, 6. April 2007 11:19
Lorenz: Lieber Stephanus,
leider kenne ich mich mit jüdischer Christologie nicht aus. Deshalb weiß ich nichts von einem jüdischen Haß gegenüber dem Erlöser. Eigentlich würde es mich überraschen, wenn heutige Juden Jesus geringschätzten. Immerhin verdanken sie ihm ja die weltweite Verbreitung ihrer Religion. Ob die Juden einen vollständigen Heilsweg ohne Christus besitzen, würde ich – bei aller Vorsicht und Zurückhaltung – nicht so kategorisch ausschließen, wie es hier im Thread meistenteils getan wird.
Freitag, 6. April 2007 10:31
gunther maria michel: Die Liturgie enthält auch heute noch den vollständigen wahren Glauben der Kirche,
aber in mancher Hinsicht muß man ihn darin mit der Lupe suchen. Wer das Stundengebet der Kirche („V2“) betet, der hat in den Fürbitten der Fastenzeit wiederholt auch für die Bekehrung der Juden gebetet.
Welches Volk ist denn in den Improperien angesprochen? Zuerst das jüdische Volk, danach alle Menschen.

O du mein Volk, was tat ich dir?
Betrübt ich dich? Antworte mir!
Ägyptens Joch entriß ich dich,
du legst des Kreuzes Joch auf mich.
Heiliger Gott! Heiliger starker Gott!
Heiliger, Unsterblicher, erbarme dich unser!

Ich führte dich durch vierzig Jahr
und reichte dir das Manna dar;
das Land des Segens gab ich dir,
und du gibst mir das Kreuz dafür.

Was hab ich nicht für dich getan?
Pflanzt dich als meinen Weinberg an,
und du gibst bittern Essig mir,
durchbohrst des Retters Herz dafür.

Ich führte dich durchs Rote Meer,
und du durchbohrst mich mit dem Speer.
Der Heiden Macht entriß ich dich,
du übergabst den Heiden mich.

Ich nährte in der Wüste dich,
und du, du läßt verschmachten mich;
gab dir den Lebensquell zum Trank,
und du gibst Galle mir zum Dank.

Ich schlug den Feind, gab dir sein Land;
und grausam schlägt mich deine Hand.
Das Königszepter gab ich dir,
du gibst die Dornenkrone mir.

Ich gab dir Gnaden ohne Zahl;
du schlägst mich an des Kreuzes Pfahl.
O du mein Volk, was tat ich dir?
Betrübt ich dich? Antworte mir!
Freitag, 6. April 2007 09:46
Andreas Wingenfeld: Austand gegen Rom und deutlicher Realitätsverlust
Jetzt ist es offenbar, wie es Bischof Bode und mit ihm wohl die überwiegende Mehrheit des deutschen Episkopats wirklich mit der oftmals im Munde geführten Romtreue hält. Die Entscheidung liegt seiner Meinung nach also immer noch bei den Ortsbischöfen, auch wenn der Papst die überlieferte Messe freigeben sollte. Somit stellt sich Bischof Bode eindeutig gegen Rom und gegen den Hl. Vater und seine Intentionen! Das ist in dieser Direktheit schon durchaus bemerkenswert.

Außerdem frage ich mich, auf welchem Planeten dieser Bischof eigentlich lebt, wenn er glaubt, vor einer Überbetonung der Eucharistiefeier als Opfer gegenüber dem Aspekt des gemeinschaftlichen Mahls warnen zu sollen. In 99 % der sich katholisch nennenden Pfarrgottesdienste in Deutschland wird die Messe mit Sicherheit nicht „einseitig“ als Opfer wahrgenommen, das Gegenteil ist der Fall. Umgekehrt würde ein Schuh draus.

Warum Bischöfe immer vor Dingen warnen zu müssen glauben, die ohnehin nicht praktiziert werden, und solche Dinge schleifen lassen, wo tatsächliche Missstände vorliegen, das hat mir noch niemand erklären können.
Freitag, 6. April 2007 01:24
Guiseppe: Bischof Bode gibt sich protestantisch
KNA: „Bischof Bode skeptisch gegenüber altem Ritus
Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode steht einer allgemeinen Wiedereinführung der vorkonziliaren Gottesdienstordnung kritisch gegenüber. «Die Liturgie der Kirche muss eine gemeinsame Linie haben», sagte er in einem Interview der Deutschen Welle (DW), das am Samstag ausgestrahlt wird. Zugleich warnte der Bischof vor einer Überbetonung der Eucharistiefeier als Opfer gegenüber dem Aspekt des gemeinschaftlichen Mahls.
Der tridentinische Ritus wurde im Zuge der Liturgiereform nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) schrittweise durch eine erneuerte Liturgie abgelöst. Nach Auffassung Bodes steht die Deutsche Bischofskonferenz hinter der jetzigen Liturgie. Diese werde «gut gefördert». Der alte Ritus in der Form von 1962 sei lediglich in Ausnahmen vorgesehen. Sollte es eine päpstliche Anweisung in der Frage geben, liege die Entscheidung immer noch bei den Ortsbischöfen, so Bode. Zuletzt wurde wiederholt spekuliert, ob Papst Benedikt XVI. den Gebrauch des alten Messritus neu beleben will.“ (Hervorhebungen durch mich.)

Bode sieht die Liturgie ähnlich wie die (ihn umgebenden) Protestanten. Er sieht im Motu Proprio KEINE Freigabe, demnach werden noch immer die Bischöfe entscheiden.

Bode tut viel gegen die Alte Messe, wenig gegen den Wildwuchs (Einheit?) in den einzelnen Gemeinden.

Wenn Bode recht hat, entscheiden weiter die Bischöfe. Demnach hätten sich die Gegner der Freigabe gegen den Papst durchgesetzt! –> No change !
Freitag, 6. April 2007 01:09
Sulpicius: @Defensor
Exzellent. Dem ist nichts hinzuzufügen.
Freitag, 6. April 2007 00:18
Stephanus: lorenz:es gibt da einige
Historienfilme, die zeigen diese Verurteilungsszene so: die Masse gafft! Pilatus findet keine Schuld an ihm. Da wiegeln die Hohepriester das Volk auf, einige wenden sich ab, wollen da nicht mittun, andere gaffen weiter, schreien sowieso schon unverständliches, so wie vielleicht die Fu ßballmassen hinter den Stadionzäunen, andere aber und dazu kein geringer Teil, fragt nach, wird informiert warum usw. und fordert dann die Kreuzigung… Der Rest inst bekannt.
nun wieder eine Überleitung: ich habe das auch nicht wirklich angenommen, daß sie es täten, die Shoa billigen, aber, lesen wir die gemeinesamen Zeilen nochmal.
einerseits sind wir heute die Kindergeneration derer die grosse Schuld auf sich geladen haben, wie damals die Juden auch, andererseits, gab es auch im Deutschen Reich, viele die nicht mittun wollten, viele die gafften und um des „Spektakels“ willen dabeiblieben, viele taten mit aus mehr oder weniger grosser Überzeugung. Aber mitgefangen – mitgehangen, heißt es wohl und wir leiden heute als Volk im gesamten wie auch als meist unschuldiger Einzelner unter den damaligen Vorkommnissen. Wir bekennen uns wenigstens „schuldig“ und da denke ich, wenn die Juden auch diese Haltung einnehmen könnten, dann würde sich auch für sie ganz aktuell Heilsames ereignen.
Aber der Haß gegen den Erlöser, den ihre Vorfahren unberechtigter Weise dem Tod überantworteten, ist doch in dem heutigen Leitthema noch immer überaus deutlich zu spüren!
Warum wohl?
Freitag, 6. April 2007 00:16
Defensor Fidei: Das Judentum, die Kollektivschuld und das Heil
Ich lese hier im Zusammenhang mit den Großen Fürbitten am Karfreitag ständig etwas von Kollektivschuld und dem noch andauernden Heilsweg Judentum. Beides verwundert mich sehr.

Der Vorwurf der Kollektivschuld läßt sich aus den Großen Fürbitten nämlich nun wahrlich nicht ableiten. Es ist lediglich von dem Schleier auf den Herzen und der Verblendung die Rede.

Dies jedoch trifft den Kern genau. Das galt früher, gilt heute und wird auch für alle Zeiten gelten, solange sich nicht alle Juden zu Christus bekehrt haben.

Die Sache ist doch nun wirklich einfach. Das Judentum war vor Christi eine noch unvollständige Religion. Die Offenbarung und die Erfüllung waren noch nicht abgeschlossen. Nach Christus galt die Heilsbotschaft nun allen Menschen dieser Welt. Ganz besonders aber den Juden. Diese waren und sind aufgefordert, die Offenbarung Gottes anzunehmen. Die Fülle des Heiles ist nicht im Judentum. Juden, die das erkannt haben wurden deshalb Christen. Das Christentum ist quasi das vollkommene Judentum. Nichts was vorher richtig war ist heute falsch. Alles, was unvollkommen war, haben wir durch Christus.

Petrus, Paulus und all die anderen Apostel sind diesen Schritt gegangen. Alle anderen Juden der damaligen Zeit hätten ihn auch gehen sollen. Das wird in den Briefen des NT immer wieder betont. Für die heutigen Juden gilt das auch noch – dieser Bund wird ewig währen und der alte hat ein End!

Die Auslegung der Konzilsdokumente wird sich an der älteren Liturgie messen müssen!
Donnerstag, 5. April 2007 23:16
Lorenz: Lieber Stephanus, lieber Gunther M.
den Holocaust befürworte ich zufällig nicht.
Auch wollte ich das Blutopfer nicht verteidigen, sondern nur den Allgemeinplatz gebrauchen, dass das Blutopfer wohl nicht aus Jux, sondern weil archaische Kulturen sich nicht um eines Abstraktums willen ordnen können, ein omnipräsentes Phänomen in allen menschlichen Kulturen (Cortez) war und in sublimierter bzw extrem sublimierter Form ist.

Lieber Gunther,
Ob die Menge, die das „Kreuzige“ schrie, unbedingt Verantwortung übernehmen wollte? Nun, das mag sein. Es muss schon ein gewaltiger Kitzel für ein Kollektiv sein, wenn alle einer Meinung sind und sich in ein Einstimmigkeitsdelirium hereinschreien. Aber auch das dürfte nichts typisch Jüdisches sein.
Donnerstag, 5. April 2007 23:15
matt: Trinken, oder auf dem Haupt haben?…
Wäre die damalige Welt und insb. das Judentum so klug gewesen um den wahren Sinn dieses Opfers, welches es im Tod Jesu forderte, zu verstehen, hätte der Heiland sich die Tortur ja ersparen können. Wir wissen, dass das Blut des Lamm Gottes einen Menschen reinwäscht und man Fleisch und Blut seines Leibes verzehrt um mit ihm Gemeinschaft zu haben, aber dies erhabene, geistige Geheimnis war dem damaligen Judentum nicht bewußt als sie sagten: „Sein Blut komme über uns und unsere Kinder.“, obgleich ihr Osterfest natürlich eine Vorform dieses Opfers Christi darstellte. Das kann mir niemand weißmachen.

Man könnte aber durchaus sagen: in dieser Selbstverfluchung wohnt auch ein Segen, den sie sich unbewußt mitgesprochen haben, weil das Opferblut des Lamm Gottes eben heilig ist und einen Menschen reinwäscht von der Sünde. Es war ja auch hernach die Türe für sie offen. Für sie alle, die zunächst seinen Tod gefordert hatten. Petrus wendet sich ja an sie in seiner Pfingstpredigt. Und laut Apg. bekehrten sich daraufhin auch 3000 Juden.
Donnerstag, 5. April 2007 22:37
gunther maria michel: @Lorenz. Haben Sie bitte Verständnis, daß
ich mich nicht gern mißinterpretiert sehe: Ich sprach nicht von Selbstverfluchung. Das Thema ist viel zu schwierig und heikel für übereilte Formulierungen. Es war jüdischer Brauch, daß die Richter, wenn sie auf Todesstrafe erkannten, zum Zeichen dessen, daß sie ein gerechtes Urteil sprachen und die Verantwortung für den Tod des Verurteilten übernahmen, ihm die Hände auf den Kopf legten und sagten: „Dein Blut komme auf dein Haupt“ (vgl. 2 Sam 1,16). Jene Juden, die den betreffenden Satz ausriefen, wollten wohl sagen, daß, wenn Jesus gekreuzigt werde, sie für seinen Tod die Verantwortung tragen würden, und nicht nur sie, sondern auch ihre Kinder möchten dafür die Verantwortung tragen.
Donnerstag, 5. April 2007 22:23
Stephanus: lorenz:
Das Volk weiß bzw. spürt, warum es zu allen Zeiten nach Blut geschrieen hat und ihm auch das der Propheten nicht zu kostbar war, es zu vergießen. Es weiß um die ordnungsstiftende Kraft des Blutopfers. Es weiß, dass es seine Kultur letztlich immer nur durch das strukturstiftende Zeichen vergossenen Blutes erhalten konnte. Es weiß nicht, dass es unschuldiges Blut ist. Da ist das Kreuzeswort, vom nicht wissen, was sie tun, ganz wörtlich zu nehmen. Aber indem das Volk das Blut für sich und seine Kinder beansprucht, beansprucht es die kulturstiftende, ordnungspendende Wirkung dieses Zeichens voll auszukosten.

Sie befürworten damit den Holocaust, besser Shoa genannt?
Die Juden dieser Welt, darüberhin zerstreut, überall in den Reichsführungen zu finden, auch in der Deutschen, wußten um die ordnungsstiftende Kraft des Blutopfers.Sie wußten, dass sie ihre Kultur letztlich immer nur durch das strukturstiftende Zeichen vergossenen Blutes erhalten konnten. (Ihre Worte)
Deutschland war also nur ein weiteres Werkzeug, dem einen großen Ziel entgegen…
Bis 1945 war es das eigene Blutopfer, Anlaß für den grössten finanziellen Aderlaß eines Volkes in der Menschheitsgeschichte, bestimmt um das eine große Ziel zu erreichen…!
Da stört natürlich ein Missale, in dem die Bekehrung der Juden erbetet wird, ganz gewaltig. Das Missale ist es nachher noch, was aufweckt, hinweist auf ein grosses Verbrechen…
danke lorenz, so habe ich das bisher noch gar nicht gesehen!
Donnerstag, 5. April 2007 22:03
hlux: Leseordnung
Es stimmt aber schon, dass alttestamentliche Lesungen in der alten Leseordnung deutlich unterrepräsentiert sind.
Donnerstag, 5. April 2007 21:36
Sulpicius: Gerade der Römische Kanon…
… zeigt durch die Erinnerung an die alttestamentlichen Opfer die Verbindung zum Opfer des Neuen Bundes als Höhepunkt! Besser kann man die Heilslinie nicht ausdrücken. Allerdings ist das Opfer des Neuen Bundes unüberbietbar, alle anderen Opfer sind durch dieses aufgehoben.
Donnerstag, 5. April 2007 21:22
virOblationis: Ergänzung
Man schaue nicht nur auf Matth. 27, 25.

Die zwei größten Apostel, Petrus und Paulus, sprechen übereinstimmend beide ganz pauschal davon, daß die [ungläubigen] Juden den Heiland getötet haben: S. aber Apg. 3, 15 und 1. Thess. 2, 14f.

Und dies sagen sie, obwohl sie selbst von dem jüd. Volke abstammen. – So sieht man also: Es hangt alles vom Glauben bzw. der Verwerfung des Heilands ab, da niemand zum Vater kommt, außer durch Ihn. Verschiedene Heilswege kann es nicht geben.
Donnerstag, 5. April 2007 21:16
möchtegern-kathole: jemand schrieb:
„dass diese „Gruppenschuld“ der Kreuzigung noch heute auf irgendwelchen Juden lastet! Tut sie nicht!!! Definitv!“

Die tatsächlich vorhandene Schuld der Juden besteht heute darin, dass sie Christus ablehnen.
Donnerstag, 5. April 2007 19:49
Lorenz: Lieber Gunther M.
entschuldigen Sie, dass es mir an Ihrer Schriftgelehrtheit gebricht und ich die Auslegung der Kirchenväter zum Blut, dass über die Masse und ihre Kinder kommen solle, nicht kenne. Mir scheint aber, dass es die Vernunft gebietet, zu zweifeln, dass hier eine Selbstverfluchung ausgesprochen wird. Wie wäre mit folgender Exegese: Das Volk weiß bzw. spürt, warum es zu allen Zeiten nach Blut geschrieen hat und ihm auch das der Propheten nicht zu kostbar war, es zu vergießen. Es weiß um die ordnungsstiftende Kraft des Blutopfers. Es weiß, dass es seine Kultur letztlich immer nur durch das strukturstiftende Zeichen vergossenen Blutes erhalten konnte. Es weiß nicht, dass es unschuldiges Blut ist. Da ist das Kreuzeswort, vom nicht wissen, was sie tun, ganz wörtlich zu nehmen. Aber indem das Volk das Blut für sich und seine Kinder beansprucht, beansprucht es die kulturstiftende, ordnungspendende Wirkung dieses Zeichens voll auszukosten.
Donnerstag, 5. April 2007 19:22
gunther maria michel: Auslegung von Matth 27,25
hier wurde gesagt, daß die angeführte Stelle: „Sein Blut komme über uns und unsere Kinder“ nichts mit einem Fluch zu tun habe. Nun, sicherlich ist die Auslegung nicht mit einem Satz abgetan. Aber die rechtgläubige Auslegung in der Allioli-Bibel, in der Bearbeitung von Augustin Arndt S.J., aus dem J. 1910, mit höchstpersönlichem Segen des hl. Papstes Pius X. erschienen, sagt zu dieser Stelle folgendes: „Einst hieß Israel das Volk des Segens, jetzt ist es ein Volk des Fluches geworden.“ Ich werde dazu gerne noch konsultieren, wie die hll. Väter der Kirche diese Stelle ausgelegt haben – ich vermute, genau so. Und gegen den Konsensus der Kirchenväter darf die Heilige Schrift nicht ausgelegt werden – das ist katholisches Prinzip für das richtige Verständnis der Bibel.
Fortsetzung folgt.
Donnerstag, 5. April 2007 18:57
Athanasius: Byzantinischer Ritus
Im byzantischen Ritus wird auch für die treulosen Juden gebetet an Karfreitag. Gegen Ostkatholiken wittert man aber nicht? Leute die das MR 1962 ablehnen, lehnen Christus und den katholischen Glauben ab. Das MR 1962 ist richtiger Ausdruck, wie die anderen erlaubten Riten der hl. Kirche auch, des orthodoxen Glaubens.

Das MR 1962 ist ‘politisch korrekt’ gemacht unter Druck von bestimmten Liturgisten im Vatikan. Aber darin ist rechtgläubigerweise immer noch die Rede von der Juden Verblendung und Dunkelheit, und der Wahrheit die Christus ist.

Natürlich geht es immer politisch korrekter. Wer aber selbst Judaist werden möchte, soll bitte aus dem Zentralkomittee der SED, eh… der Katholiken austreten und sich beschneiden lassen. Ohne Narkose.
Donnerstag, 5. April 2007 18:34
Mathias Wagener: Merkwürdig
Merkwürdig ist ja schon, wenn Nichtkatholiken Katholiken etwas vorschreiben wollen. Ich würde mir nie einfallen lassen, Vorschläge zum Gottesdienst in einer Synagoge zu machen.
Donnerstag, 5. April 2007 17:58
cgngay: @ Bruder Theophil
Gott sei Dank nicht, sonst wäre er als Hohepriester der Juden gestorben. Und kein Hahn würde mehr nach ihm Krähn.
Genau das Gegenteil hat er getan, er hat erkannt dass das alte Morsch ist und eine neue Religion gegründet.
Ein Relgionsgründer ist kein Fundamentalist – er ist das Fundament.
Donnerstag, 5. April 2007 17:54
Bruder Theophil: @ cgngay
Kurze Zwischenfrage:

War Jesus Fundamentalist ?
Donnerstag, 5. April 2007 17:48
VirFortis: jo freilich cgngay
und jesus hat auch am konzert in woodstock gespielt gell
(in birkenstock schlapfen und dreadlocks)
Donnerstag, 5. April 2007 17:45
cgngay: Weg aus dem Mittelalter
Das 2. Vatikanische Konzil sollte die Kirche aus dem Mittelalter führen. Das hat es mit großem Erfolg getan.
Die Katholische Kirche richtet keine andere Religion als gut oder schlecht und macht somit die Tür auf zur Verständigung.
Fundamentalisten wollen diese Verständigung nicht, Fundamentalisten wollen Blut sehen.
Fundamentalisten sind die Dämone unserer Zeit.
Wer Jesus nachfolgt hat die Liebe und den Frieden gewählt und
Jesus war Jude – vergessen wir das nicht.
Donnerstag, 5. April 2007 17:42
gunther maria michel: Werter Luther,
das sehe ich anders. Das sah übrigens auch Martin Luther anders. Hier geht es um das Herz der christlichen Religion. Die unausgesprochene raison d’être des Judentums nach dem Kommen des Messias – und Sie glauben doch, auch als mutmaßlicher Protestant (ob außerhalb oder innerhalb der katholischen Kirche, ist wenig erheblich), daran daß Jesus der Messias ist, nicht wahr? – ist die Verwerfung Jesu des Messias/ Christus. Mir ist es im Prinzip egal, ob Sie es sind, oder Kardinal Lehmann oder sonst jemand, der die Grundlagen des Glaubens angreift – mir ist es wichtig, im wahren Glauben zu stehen, zu dem dann freilich noch die Liebe kommen muß, damit er nicht tot ist. Lesen Sie mal die Kapitel 6 bis 8 des Johannes-Evangeliums, oder die Johannes-Briefe. Aber Sie kennen sie ja, nicht wahr? Aber warum nehmen Sie sie nicht ernst? Warum meinen Sie hat Jesus und haben die Apostel diese Dinge in dieser Klarheit und Schärfe gesagt? Das hat sich doch nicht Kaiser Konstantin ausgedacht.
Donnerstag, 5. April 2007 17:36
Hacki: Klare Aussage!
Die nachkonziliare Kirche ist vollkommen verschieden von der alten! in Glaube, Liturgie, in allem!
Wem sollte da noch die Entscheidung schwer fallen!

Das 2. Vatikanum hat eine völlig neue Religion geschaffen, (mit einigen folkloristischen Elementen der Alten Kirche, wie Bischofsmützen etc.)
Donnerstag, 5. April 2007 17:35
Lorenz: @heggi und gunther maria
„Sein Blut komme über uns und unsere Kinder“ bedeutet selbstverständlich nicht, dass der Fluch des Gottesmordes auf dem jüdischen Volk lastet. Dieser Passus ist überhaupt nicht als Fluch zu verstehen, wohl aber misszuverstehen.

Lieber Heggi, das, was Sie bei Matthäus gefunden haben, darf man nicht als Anklage, die speziell das jüdische Volk angeht, verstehen. Alle Völker haben das Blut ihrer Propheten vergossen. Dass Jesus die Lüge dieser Gewalt am Beispiel des jüdischen Vokes bespricht, sollte doch nicht verwundern.
Donnerstag, 5. April 2007 17:29
matt: @Luther
Kennen Sie nicht die Ansichten von Luther über die Juden? Er war der Auffassung, dass sie eine rein parasitäre Erscheinung im christlich-d