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Freitag, 6. April 2007 17:09
Ein eingerissenes rechtes Augenlid
Das Grabtuch von Turin ist die kostbarste Reliquie der Christenheit. Sie erzählt auch, wie Jesus Christus für das Heil der Seelen gelitten hat.
Ausschnitt aus dem Grabtuch von Turin
Ausschnitt aus dem Grabtuch von Turin
(kreuz.net/ Mercedarierblog) Gerichtsmedizinische Untersuchungen haben folgende Verletzungen am Abbild des Heiligsten Antlitzes festgestellt:

1. Schlagwunden an beiden Augenbrauen.

2. Ein eingerissenes rechtes Augenlid.

3. Eine geschwollene Nase mit leichter Verschiebung der Nasenspitze, Bruch des Nasenknochens an der Verbindung von Knochen und Knorpel.

4. Eine dreieckige Wunde auf der rechten Wange mit Spitze zur Nase, die von einem stumpfen Gegenstand – vielleicht ein Stock – herrührt.

Weinend unter dem KreuzWeinend unter dem KreuzKlicken Sie auf das Bild, um die Photomeile mit 6 Bildern zu starten.

5. Eine Schwellung an der linken Seite des Kinns mit ausgerissenem Bart – Zeichen für Gotteslästerung.

6. Einen Schnitt über dem linken Backenknochen – vielleicht nach einem Sturz.

7. Die Spitzen der Dornenkrone sind in die Haut eingedrungen und haben Blutbäche auf der Stirn und in den Haaren hervorgerufen.

8. Die Rinnsale des Blutes und der Blutkrusten fließen vom oberen Teil des Gesichtes, von den Haaren herab und bestätigen somit den Tod in aufrechter Körperhaltung – zum Beispiel steil fallende Blutspuren an der linken Seite der Unterlippe.

9. Blutstropfen auf der rechten Seite der Oberlippe, die durch das Neigen des Hauptes vor dem Tod entstehen.

10. Ein runder Blutstropfen auf dem rechten Nasenflügel zeigt an, daß das Blut nach dem Tod bei zurückgebeugtem Haupt zurückfloß.

11. Löcher seitlich der Nase, durch Bleikugeln der geknotete Geißel der Römer hervorgerufen.

Aus der Zeitschrift‘Gottgeweiht’ 1998.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 49 Lesermeinungen:
Dienstag, 10. April 2007 14:22
matt: Lauheit und Kleinmut, oder: auf der Suche nach der ersten Liebe
Ich denke man kann Benedikt nicht vorwerfen, dass er allzu viel falsches sagt, oder macht. Das Problem ist das, was er unterläßt. Und das hat ja irgendwie System in der ganzen Kirche. Dort, wo sie mit aufrichtiger Liebe Christus den Gekreuzigten bezeugen müsste gegen alle Widersacher, da tut sie es nicht, da zerstreut sie sich wie einst die Jünger.

Jesus hat es den Jüngern vorausgesagt: wird der Hirt niedergeschlagen, zerstreuen sich die Schafe. Sie wurden irre, weil sich plötzlich eine Last auf sie lud, die Last jener Realität, jener „erbarmungslosen“ Liebe, welche die Hingabe des eigenen Wesens fordert. Es war dies neue Bewußtsein, das wahre Gemeinschaft mit Gott bedeutet aber auch völlige Auslieferung an und Vereinnahmung durch seinen Willen, das ihr Rabbi verkörperte, das hinausführte aus der damaligen Welt in deren Mentalität sie noch geistig wie Kinder gefangen waren.

Um die Kehrtwende zu schaffen: die Kirche spricht zwar davon keine Furcht zu haben vor Christus, sie will ihn auch lieben, aber dann wirkt sie zu kleinmütig um ihm wirklich zu folgen, sodass er wirklich ganz bei ihr ist und der göttliche Bund wieder besteht. Davon zeugt der Säkularisierungsprozess, ihr Rückfall in jene weltliche Gesinnung, die vergleichbar ist mit der damaligen Welt, davon zeugt die Lauheit die anstelle der Liebe getreten ist, die sich gleich einem dornenüberwachsenen Mauerwerk um sie schließt. Ja, der Vergleich mit Dornröschen liegt nahe.
Dienstag, 10. April 2007 13:58
Christus vincit †: @Charlotte Bongartz
hier sind doch einige geister unterwegs die sich gerne größere schuhe anziehen möchten und den großen verkünder mimen. und dann diese attacken gegen vom papst berufenes kirchenpersonal.
Als getaufte(r) und gefirmte(r) Katholik(in) hat jede(r) das Recht, um nicht zu sagen die Pflicht, auf Mißstände in der Kirche hinzuweisen. Und einer der größten Mißstände ist in unserer Zeit nun mal der Schwund des überlieferten, aber auch des lebendigen Glaubens. Und die nachkonziliaren „Bischöfe“ und „Päpste“ gehen in dieser Hinsicht leider selten mit gutem Beispiel voran…
Dienstag, 10. April 2007 00:52
Charlotte Bongartz †: Na Matt nicht dass Sie noch denken jesus wäre in Form von Mel Gibson wieder auferstanden
Wenn jemand schreibt „der Tod Jesu in Perfektion“ wundert man sich schon ein wenig. das erinnert an den Komentar von karl-heinz stockhausen zum anschlag auf das world trade center. Einfach unpassende worte. und wieder einer der so tut als sei dies ein dokumentarfilm.
@christus vincit
das ist ja schön wenn Sie sagen man solle Gott selbst entscheiden lassen was er macht und wie er es macht. aber ist Ihnen denn noch nicht aufgefallen wie viele hier versuchen ihm das abzunehmen oder ihm gar Vorschläge zu machen wer in den himmel und wer in die hölle soll? hier sind doch einige geister unterwegs die sich gerne größere schuhe anziehen möchten und den großen verkünder mimen. und dann diese attacken gegen vom papst berufenes kirchenpersonal. nanana da wird ja ganz schön an der organisierten kirche herumgedoktort. da fragt man sich schon wieviel die leute mit dem zu tun haben für das sie sich angeblich so stark machen.
Montag, 9. April 2007 23:20
cgngay: matt,
eine schöne zusammenfassung. der film muss sie wirklich verändert haben.
schreiben sie doch weiter in dieser art und ich lese ihre beiträge wieder gerne, bzw. nehme sie auch ernst.
Montag, 9. April 2007 23:13
matt: Ich sah heute zum ersten Mal den Mel Gibson Film
zumindest den Großteil, und fand ihn ausgezeichnet. Ich frage mich, wieso ich ihn nicht früher sah. Vielleicht hatte ich Angst davor, was er an mir bewirken würde. Gibson hat es wirklich geschafft die ganze Intensität dieses Ereignisses einzufangen. Es hat mich tief bewegt und vielleicht auch verwandelt. Ich glaube nicht, dass etwas Falsches oder Übertriebenes darin war, bis auf den Raben, der dem einen Verbrecher das Auge aushackt.

Es ist ein Film indem man beinhart konfrontiert wird mit der Urangst des Ausgeliefertseins, mit Tod und Qual, mit Hingabe und Gehorsam, der Tod Jesu in Perfektion.

Der Sohn war im Angesicht seines Todes nicht erhaben darüber, er war nicht cool und gelassen, wie die falschen Helden in sonstigen Filmen, die niemals sterben. Nein, er war mitten drin, doch er hat es vollbracht und wie gewaltig ist dies Zeichen.

Gott hat die völlige Hingabe seines Sohnes gefordert und der Sohn wusste, er muss gehorchen, es gibt keinen anderen Weg um sein Zeugnis zu beglaubigen auch wenn sich jede Faser seines blutgeschundenen Körpers dagegen wehrte. Ansonsten wäre seine Lehre nur ein Bündel von Wundertaten und frommen Sprüchen geblieben. Erst sein Kreuztod, seine völlige Hingabe an den Willen des Vaters besiegelt seine Sendung, sodass die Leute sagten: Ja, bei Gott, das ist der Messias, der Sohn Gottes. Das erkannten sogar die Römer, die ihn zuvor geiselten. Sogar seine brutalen Häscher erkannten es, so eindringlich und knüppeldick trat es ihnen vor Augen.
Montag, 9. April 2007 21:35
Christus vincit †: @Charlotte Bongartz
Genauso könnten Sie spekulieren: Gott würde sich bestimmt nie herablassen, Mensch zu werden, denn es wäre ja vorherzusehen, daß es dann unter den Menschen Streit gibt, ob er wirklich „wahrer Gott und wahrer Mensch“ ist oder nicht…

Ich denke, wir sollten es grundsätzlich Gott überlassen, was er tut und wie er es tut! Die einzig angemessene Antwort auf die Offenbarung Gottes, auf sein uns zugewendetes Antlitz in Jesus Christus sind Glaube und Anbetung!
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