Fastenzeit
Ein eingerissenes rechtes Augenlid
Das Grabtuch von Turin ist die kostbarste Reliquie der Christenheit. Sie erzählt auch, wie Jesus Christus für das Heil der Seelen gelitten hat.
Ausschnitt aus dem Grabtuch von Turin
Ausschnitt aus dem Grabtuch von Turin
(kreuz.net/ Mercedarierblog) Gerichtsmedizinische Untersuchungen haben folgende Verletzungen am Abbild des Heiligsten Antlitzes festgestellt:

1. Schlagwunden an beiden Augenbrauen.

2. Ein eingerissenes rechtes Augenlid.

3. Eine geschwollene Nase mit leichter Verschiebung der Nasenspitze, Bruch des Nasenknochens an der Verbindung von Knochen und Knorpel.

4. Eine dreieckige Wunde auf der rechten Wange mit Spitze zur Nase, die von einem stumpfen Gegenstand – vielleicht ein Stock – herrührt.

Weinend unter dem Kreuz
Christi Mutter stand mit Schmerzen
bei dem Kreuz und weint' von Herzen,
als ihr lieber Sohn da hing.

Durch die Seele voller Trauer,
seufzend unter Todesschauer,
jetzt das Schwert des Leidens ging.Welch ein Schmerz der Auserkornen,
da sie sah den Eingebornen,
wie er mit dem Tode rang!

Angst und Trauer, Qual und Bangen,
alles Leid hielt sie umfangen,
das nur je ein Herz durchdrang.Wer könnt' ohne Tränen sehen
Christi Mutter also stehen
in so tiefen Jammers Not?

Wer nicht mit der Mutter weinen,
seinen Schmerz mit ihrem einen,
leiden bei des Sohnes Tod?

5. Eine Schwellung an der linken Seite des Kinns mit ausgerissenem Bart – Zeichen für Gotteslästerung.

6. Einen Schnitt über dem linken Backenknochen – vielleicht nach einem Sturz.

7. Die Spitzen der Dornenkrone sind in die Haut eingedrungen und haben Blutbäche auf der Stirn und in den Haaren hervorgerufen.

8. Die Rinnsale des Blutes und der Blutkrusten fließen vom oberen Teil des Gesichtes, von den Haaren herab und bestätigen somit den Tod in aufrechter Körperhaltung – zum Beispiel steil fallende Blutspuren an der linken Seite der Unterlippe.

9. Blutstropfen auf der rechten Seite der Oberlippe, die durch das Neigen des Hauptes vor dem Tod entstehen.

10. Ein runder Blutstropfen auf dem rechten Nasenflügel zeigt an, daß das Blut nach dem Tod bei zurückgebeugtem Haupt zurückfloß.

11. Löcher seitlich der Nase, durch Bleikugeln der geknotete Geißel der Römer hervorgerufen.

Aus der Zeitschrift‘Gottgeweiht’ 1998.
      
49 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#49   matt   14:22:59 | Dienstag, 10. April 2007
Lauheit und Kleinmut, oder: auf der Suche nach der ersten Liebe
Ich denke man kann Benedikt nicht vorwerfen, dass er allzu viel falsches sagt, oder macht. Das Problem ist das, was er unterläßt. Und das hat ja irgendwie System in der ganzen Kirche. Dort, wo sie mit aufrichtiger Liebe Christus den Gekreuzigten bezeugen müsste gegen alle Widersacher, da tut sie es nicht, da zerstreut sie sich wie einst die Jünger.
Jesus hat es den Jüngern vorausgesagt: wird der Hirt niedergeschlagen, zerstreuen sich die Schafe. Sie wurden irre, weil sich plötzlich eine Last auf sie lud, die Last jener Realität, jener „erbarmungslosen“ Liebe, welche die Hingabe des eigenen Wesens fordert. Es war dies neue Bewußtsein, das wahre Gemeinschaft mit Gott bedeutet aber auch völlige Auslieferung an und Vereinnahmung durch seinen Willen, das ihr Rabbi verkörperte, das hinausführte aus der damaligen Welt in deren Mentalität sie noch geistig wie Kinder gefangen waren.
Um die Kehrtwende zu schaffen: die Kirche spricht zwar davon keine Furcht zu haben vor Christus, sie will ihn auch lieben, aber dann wirkt sie zu kleinmütig um ihm wirklich zu folgen, sodass er wirklich ganz bei ihr ist und der göttliche Bund wieder besteht. Davon zeugt der Säkularisierungsprozess, ihr Rückfall in jene weltliche Gesinnung, die vergleichbar ist mit der damaligen Welt, davon zeugt die Lauheit die anstelle der Liebe getreten ist, die sich gleich einem dornenüberwachsenen Mauerwerk um sie schließt. Ja, der Vergleich mit Dornröschen liegt nahe.
Redaktion benachrichtigen
#48   Christus vincit †   13:58:52 | Dienstag, 10. April 2007
@Charlotte Bongartz
hier sind doch einige geister unterwegs die sich gerne größere schuhe anziehen möchten und den großen verkünder mimen. und dann diese attacken gegen vom papst berufenes kirchenpersonal.
Als getaufte(r) und gefirmte(r) Katholik(in) hat jede(r) das Recht, um nicht zu sagen die Pflicht, auf Mißstände in der Kirche hinzuweisen. Und einer der größten Mißstände ist in unserer Zeit nun mal der Schwund des überlieferten, aber auch des lebendigen Glaubens. Und die nachkonziliaren „Bischöfe“ und „Päpste“ gehen in dieser Hinsicht leider selten mit gutem Beispiel voran… :'(
Redaktion benachrichtigen
#47   Charlotte Bongartz †   00:52:39 | Dienstag, 10. April 2007
Na Matt nicht dass Sie noch denken jesus wäre in Form von Mel Gibson wieder auferstanden
Wenn jemand schreibt „der Tod Jesu in Perfektion“ wundert man sich schon ein wenig. das erinnert an den Komentar von karl-heinz stockhausen zum anschlag auf das world trade center. Einfach unpassende worte. und wieder einer der so tut als sei dies ein dokumentarfilm.
@christus vincit
das ist ja schön wenn Sie sagen man solle Gott selbst entscheiden lassen was er macht und wie er es macht. aber ist Ihnen denn noch nicht aufgefallen wie viele hier versuchen ihm das abzunehmen oder ihm gar Vorschläge zu machen wer in den himmel und wer in die hölle soll? hier sind doch einige geister unterwegs die sich gerne größere schuhe anziehen möchten und den großen verkünder mimen. und dann diese attacken gegen vom papst berufenes kirchenpersonal. nanana da wird ja ganz schön an der organisierten kirche herumgedoktort. da fragt man sich schon wieviel die leute mit dem zu tun haben für das sie sich angeblich so stark machen.
Redaktion benachrichtigen
#46   cgngay   23:20:42 | Montag, 9. April 2007
matt,
eine schöne zusammenfassung. der film muss sie wirklich verändert haben. o^/
schreiben sie doch weiter in dieser art und ich lese ihre beiträge wieder gerne, bzw. nehme sie auch ernst.
Redaktion benachrichtigen
#45   matt   23:13:24 | Montag, 9. April 2007
Ich sah heute zum ersten Mal den Mel Gibson Film
zumindest den Großteil, und fand ihn ausgezeichnet. Ich frage mich, wieso ich ihn nicht früher sah. Vielleicht hatte ich Angst davor, was er an mir bewirken würde. Gibson hat es wirklich geschafft die ganze Intensität dieses Ereignisses einzufangen. Es hat mich tief bewegt und vielleicht auch verwandelt. Ich glaube nicht, dass etwas Falsches oder Übertriebenes darin war, bis auf den Raben, der dem einen Verbrecher das Auge aushackt.
Es ist ein Film indem man beinhart konfrontiert wird mit der Urangst des Ausgeliefertseins, mit Tod und Qual, mit Hingabe und Gehorsam, der Tod Jesu in Perfektion.
Der Sohn war im Angesicht seines Todes nicht erhaben darüber, er war nicht cool und gelassen, wie die falschen Helden in sonstigen Filmen, die niemals sterben. Nein, er war mitten drin, doch er hat es vollbracht und wie gewaltig ist dies Zeichen.
Gott hat die völlige Hingabe seines Sohnes gefordert und der Sohn wusste, er muss gehorchen, es gibt keinen anderen Weg um sein Zeugnis zu beglaubigen auch wenn sich jede Faser seines blutgeschundenen Körpers dagegen wehrte. Ansonsten wäre seine Lehre nur ein Bündel von Wundertaten und frommen Sprüchen geblieben. Erst sein Kreuztod, seine völlige Hingabe an den Willen des Vaters besiegelt seine Sendung, sodass die Leute sagten: Ja, bei Gott, das ist der Messias, der Sohn Gottes. Das erkannten sogar die Römer, die ihn zuvor geiselten. Sogar seine brutalen Häscher erkannten es, so eindringlich und knüppeldick trat es ihnen vor Augen.
Redaktion benachrichtigen
#44   Christus vincit †   21:35:58 | Montag, 9. April 2007
@Charlotte Bongartz
Genauso könnten Sie spekulieren: Gott würde sich bestimmt nie herablassen, Mensch zu werden, denn es wäre ja vorherzusehen, daß es dann unter den Menschen Streit gibt, ob er wirklich „wahrer Gott und wahrer Mensch“ ist oder nicht…
Ich denke, wir sollten es grundsätzlich Gott überlassen, was er tut und wie er es tut! o^/ Die einzig angemessene Antwort auf die Offenbarung Gottes, auf sein uns zugewendetes Antlitz in Jesus Christus sind Glaube und Anbetung! :-)
Redaktion benachrichtigen
#43   Sozialkatholisch   18:50:19 | Montag, 9. April 2007
Charlotte Bongartz
Das ewige Gezänke der Christenheit ist leider sehr real, wenn man nur an den Streit der viele christlichen Konfessionen in der Grabeskirche denkt, fällt einem der Glaube an einen Widersacher Christie nicht schwer.
Das Grabtuch von Turin ist ein riesiger Schatz der Christenheit und ich vermute das von ihm schon sehr viele Gnaden ausgegangen sind. Die Streitereien der Christen werden wohl frühestens dann erst aufhören wenn es nur einen Hirt und nur eine Herde gibt und das wird in der Erdengeschichte wohl leider erst sehr spät sein. :-S
Redaktion benachrichtigen
#42   Charlotte Bongartz †   18:41:23 | Montag, 9. April 2007
Nee das ist nicht von Gott gemacht!
Denn Gott weiß doch was er anrichten würde wenn er so etwas den Menschen dalassen würde. Ein ewiges gezänke über echt oder unecht, wie es hier ja auch zu lesen ist. gott wird doch nicht so doof sein ein tuch zu schicken dass
von verschiedenen leuten als instrumnet verwendet wird um geschichten und anekdoten zu stricken. dafür ist er zu schlau. nur ein paar wollen eben noch schlauer sein als er und die fangen dann an statt seiner die wahrheit zu pachten. das geht eben nie gut wie man ja aus der geschichte sehr gut sehen kann.
Redaktion benachrichtigen
#41   Christus vincit †   16:13:11 | Sonntag, 8. April 2007
@GerdEric
Sicher, das Alte Testament enthält das von Jahwe dem Volk Israel gegebene Verbot, Bildnisse von ihm anzufertigen. Im Christentum war es jedoch immer umstritten, ob man es auch auf Jesus Christus, der eben beides war – Gott und Mensch – anwenden muß (vgl. „Bilderstreit“ im Osten; Protestantismus): So sind Christusbilder (Ikonen) und Kreuze (Kruzifixe) sowohl in den Ostkirchen als auch in der katholischen Kirche bis heute erlaubt!
Was das Grabtuch Jesu betrifft, kann dieses, selbst unter der Voraussetzung, daß in Jesus Christus die zweite göttliche Person gesehen wird, gar nicht unter das Bilderverbot fallen, schließlich ist es nicht von Menschenhand gemacht, sondern von Gott selbst…! :-@
Redaktion benachrichtigen
#40   GerdEric   14:44:37 | Sonntag, 8. April 2007
warum nicht diese menschen an das tuch mit dem jesusabdruck glauben lassen. das tut doch keinem weh.
Wenn nach christlicher Überzeugung Jesus ihr Gott ist, der auch die Gebote des AT erlassen hat, dann ist solch ein Bildnis einfach verboten, denn wer an einen Gott nur glaubt, weil er den sehen kann, der ist ein Götzendiener.
ein frohe Osterfest
GerdEric :-)
Redaktion benachrichtigen
#39   Charlotte Bongartz †   14:38:03 | Sonntag, 8. April 2007
naja mit diesem tuch ist es doch so wie mit religion allgemein
hier wird etwas angebetet und verehrt das echt sein kann oder auch nicht. und man weiß doch das sehr gläubige menschen sehr gerne auch etwas haben woran sie isch festhalten können. weil sie sonst eben keine beweise haben. auch für viele sachen die in der bibel stehen. aber gleichzeitig gibt es natürlich viele die beweise haben die zeigen das das tuch von einem künstler angefertigt wurde und vielleicht erst im mittelalter. da kann man sich lange drüber streiten. die dran glauben wollen machen das sowieso weiter. die sind halt gekrenkt wenn jemand ihnen das ding zum bestaunen wegnehmen will. wir lassen kinder auch im glauben dass es den osterhasen gibt. warum nicht diese menschen an das tuch mit dem jesusabdruck glauben lassen. das tut doch keinem weh.
Redaktion benachrichtigen
#38   sca   00:26:57 | Sonntag, 8. April 2007
Heiligtum
Dieses Tuch ist kein Heiligtum mehr
wer bestimmt, ob es ein Heiligtum ist? Sie?! ;-)
Redaktion benachrichtigen
#37   Christus vincit †   21:59:32 | Samstag, 7. April 2007
@J. Gambolputty
…nur zu kommerziellen Zwecken genutzt…
An was denken Sie da konkret? ?:)
Redaktion benachrichtigen
#36   Johann Gambolputty   20:11:57 | Samstag, 7. April 2007
Ich hoffe inständig
dass das Grabtuch von Turin nicht Jesus von Nazareth zeigt. Dieses Tuch ist kein Heiligtum mehr, sondern eine Reliquie des heuchlerischen Umgangs mit Kirchenguts, das nur zu kommerziellen Zwecken genutzt wird.
Redaktion benachrichtigen
#35   Christus vincit †   19:21:49 | Samstag, 7. April 2007
@Lutheraner
Was erwarten Sie anderes von einem Volk, das den Messias ermordet hat trotzdem meint, es müsse noch auf sein Kommen warten? Da werde sie wohl noch lange warten können…! :-S
Von einem Volk, das „Rabbiner“ und ihre Schriften als „heilig“ ehrt, die (unter anderem) Ansichten vertreten (haben) wie: Nichtjuden seien Tiere, die ganze Welt gehöre den Juden, weshalb es erlaubt sei, Nichtjuden zu bestehlen und zu belügen, ja man müsse sie als Ganzopfer (= Holocaust!) „schächten“, der „Beste der Nichtjuden“ müsse nach Möglichkeit getötet werden, Mädchen ab drei Jahren seien zum Geschlechtsverkehr freigegeben usw. usw. :-!
Redaktion benachrichtigen
#34   Lutheraner   18:46:34 | Samstag, 7. April 2007
Terror im Namen Jahwes @Gerd Eric
Ihr Judenstaat ist sicher Vorbild für ein Miteinander von Juden und Nichtjuden. Oder?
Der Historiker Ernst Nolte sagte, Israel sei das 3. Reich ohne Konzentrationslager. So richtig stimmt das lange nicht.
Israel führt illegale Kriege, zerbombt Wohnhäuser, schießt in Kinder- und Flüchtlingsgruppen, vertreibt Mill. aus dem Heimatland, hält Menschen illegal in Haft, foltert, fliegt Luftangriffe auf wehrlose Städte und betreibt eine durch und durch rassistisch-ausgrenzende Weltpolitik.
Die Juden tyrannisieren nicht nur die Deutschen mit übergroßem Ego und unerfüllbaren Forderungen, sie mißbrauchen dazu die Geschichte.
Daß die russischen Oligarchen Gusinski, Abramowitsch, Chodorkowski und Beresowski nicht nur Juden, sondern bis über die Ohren im Mafiasumpf stecken – und als solche Schutz vor russischzem Zugriff in Israel kriegen, spricht da wohl für sich. Ob das an den eingeheimsten Milliarden liegt?
Wußten Sie, daß Karl Marx, Leo Trotzki, Wilhelm Liebknecht, Rosa Luxemburg und viele andere führende Kommunistenköpfe Juden waren? Der Kommunismus ist ein jüdische Ideologie! In der sowjetischen KP saßen in den ersten Jahrzehnten mehrheitlich Juden. So schließt sich der Kreis mit dem Mafiasumpf.
Auf Ihre scheinheilige Laviererei habe ich keine Lust. Räumen Sie Ihre Leichen aus dem Keller, bevor Sie andere mit ihren Gutmenschenwahrheiten nerven.
Terror in Israel
www.arendt-art.de/…te/zerstoerungen.htm
www.freace.de/…/200603/220306b.html
Redaktion benachrichtigen
#33   Sirilo   17:13:45 | Samstag, 7. April 2007
@matt
Ihre Meinung, Maria sei einfältig gewesen, ist mir unverständlich. Offensichtlich haben Sie das Magnificat („Hochpreiset meine Seele den Herrn, mein Geist jubelt in Gott, meinem Heiland“) noch nie gelesen und meditiert. Wer das gedichtet hat, ist nicht einfältig. Mehrfach heißt es im Evangelium auch: „Seine Mutter bewahrte diese Worte in ihrem Herzen.“ D.h. Maria sann geduldig über diese Worte nach. Und schließlich dürfte die Kindheitsgeschichte, vor allem wie bei Lukas beschrieben, auf Informationen von Marias Seite zurückgehen. Maria war vielleicht still, nachdenklich, bedachtsam – aber gewiß nicht einfältig!
Redaktion benachrichtigen
#32   Christus vincit †   16:45:13 | Samstag, 7. April 2007
@matt: Die Mutter Jesu – einfältig??
Jesus hatte wohl, rein nach dem Evangelium zu urteilen, keine allzu gute Meinung von Maria. Maria war einfältig, was ja kein Fehler ist, aber zunächst auch unverständig was die überragende Berufung ihres Sohnes anging. Das machte ihn wohl etwas mißmutig.
Sie sollten den von GerdEric zitierten Vers Joh 2,4 („Frau, was willst du von mir?“) einmal im Zusammenhang (Joh 2,1-12) lesen! Da ist davon die Rede, daß die Mutter Jesu ihren Sohn darauf hinweist, daß kein Wein mehr da ist. Also schon einmal so viel Intelligenz, um das rechtzeitig (möglicherweise vor ihrem Sohn!) zu erkennen… Und dann ist es ja so, daß Jesus sie erst einmal zurückzuweist, dann aber doch das tut, was sie mit ihrem Hinweis von ihm stillschweigend erwartet: sein erstes Wunder!
Wenn das nicht doch ein gerütteltes, geschütteltes Maß an Intelligenz (= Erkenntnisvermögen) und den Glauben an seine Wundermacht und vermutlich auch an seine besondere Sendung am Beginn einer neuen Heilszeit voraussetzt, weiß ich nicht, was dann noch…! ?:) :-@
Redaktion benachrichtigen
#31   matt   15:10:23 | Samstag, 7. April 2007
es stimmt…
Jesus hatte wohl, rein nach dem Evangelium zu urteilen, keine allzu gute Meinung von Maria. Maria war einfältig, was ja kein Fehler ist, aber zunächst auch unverständig was die überragende Berufung ihres Sohnes anging. Das machte ihn wohl etwas mißmutig. Ich kanns ihm ja nachfühlen. Sie spielt auch kaum ein Rolle im Evangelium, bis auf wenig vorteilhafte Stellen, die mir in Erinnerung sind, wo er als Kind bereits im Tempel Weisheiten versprüht, während die Eltern ihn suchen… oder wo er sie abweist mit den Worten: „wer ist meine Familie?“ und bei der Hochzeit, wo sie ihm das „Wasser zu Wein“-Wunder abringt. Schon am Kreuz hängend zeigt er sich etwas gnädiger gegen sie, als er ihr den Johannes ans Herz legt.
Er hätte ihr vielleicht schon zu Lebzeiten ein wenig mehr Liebe erweisen können, aber wir wissen: auch Jesus wurde in seiner Familie nicht ernstgenommen. Also nutzte ihm die Jungfraugeburt, die ganzen Vorzeichen seiner messianischen Sendung nicht allzu viel. Die Menschen waren halt einfältig und unverständig. Und darum war er auch zuweilen eingeschnappt und abweisend.
Ich glaube aber, dass das Bild, was wir heute von Maria haben ein zutiefst richtiges ist. Man könnte sagen: Maria hat sich an der Seite ihres Sohnes „gemausert“. Sie ist ihrer Rolle als Himmelskönigin gerecht geworden. Sie hat im Auftrag Gottes diverse Prophezeiungen gebracht. Sie wurde neben ihrem Sohn zu einem göttlichen Medium, zu einer Mittlerin zwsichen Gott und den Menschen. Daran glaube ich fest.
Redaktion benachrichtigen
#30   GerdEric   14:39:19 | Samstag, 7. April 2007
@matt & @Lutheraner
Zuerst @matt :-)
eher nebenbei wird erwähnt, dass Maria eine junge Frau war, eben eine, die noch nicht verheiratet war, und auch Jesus ging mit ihr recht ruppig um: „Frau, was willst du von mir?“
Die Überhöhung ist doch erst hernach eigebracht, hat nichts mit der Lehre des jesus zu tun.
herzliche Grüss
GerdEric :)3
Lutheraner: Bleiben wir mal bei den Tatsachen: das Judentum wartet nicht nur bis heute auf seinen Messias, [GE: warten die Christen nicht auch?] Sie lästern hier den Christengott mit derselben irrationalen Begründung, mit der die Juden Christus ans Kreuz geschlagen haben. Vergessen? [GE: das waren wohl die Römer, die Jesus ans Kreuz geschlagen haben] Damit wäre wohl ihre Intention klar.
Warum sollten Christen sich mit Juden anfreunden, wenn die sie so feindlich behandeln wie vor 2000 Jahren? [GE: Christen vor 2000 Jahren] Das Christentum hat die Thora bereits 40 n.Chr. als überwunden verworfen. [GE: die Fünf Bücher Moses? Verworfen? Welche Bibel lesen denn Sie?] Für Christen ist Jahwe ein Klotz am Bein, es käme 1000 Mal besser ohne ihn zurecht. [GE: Ich weiss, wie 1933 >:)] Wer nicht zurecht kommt, das sind die Juden.
Sie sind es, die ein Interesse dran haben, aus Jesus einen Juden zu machen. Aber er war keiner, denn dann wäre ja Gottvater ein Jude. [GE: ??? G’TT ein Jude? wer wollte denn das behaupten? oder meinen Sie, Ihr Gott sei ein Christ? Wollen Sie sich hier im Forum lächerlich machen?]
Wenn das mal keine bösartige Lästerei des Christengottes ist!
Redaktion benachrichtigen
#29   matt   14:08:44 | Samstag, 7. April 2007
@GerdEric
nochmals zu : Wer behauptet, ER könne sich nur einen Sohn schaffen aus einer reinen Jungfrau, der lästert IHM!
Darin gebe ich Ihnen recht. Aber Sie scheinen daraus zu folgern, Er dürfe sich überhaupt keiner Jungfrau bedienen. Damals für die Geburt Jesus erwählte sich Gott eben die Jungfrau Maria, wie es das Evangelium berichtet. Er wird seine Gründe gehabt haben um die Sendung seines Sohnes, dessen Herrlichkeit und Reinheit zu bekräftigen und in Maria das immerwährende weibliche Vorbild von Frömmigkeit, Demut und Mütterlichkeit aufzuzeigen. Dass er sich hernach auch Söhne aus Sündern erweckt hat, ist kein Widerspruch dazu, denn die konnten ja von diesen Vorbildern profitieren und mussten nicht wiederum so reinen Formen entschlüpfen.
Redaktion benachrichtigen
#28   Lutheraner   13:20:46 | Samstag, 7. April 2007
@ GerdEric – Ist Gott eine Jude?
Wer behauptet, ER könne sich nur einen Sohn schaffen aus einer reinen Jungfrau, der lästert IHM!
Bleiben wir mal bei den Tatsachen: das Judentum wartet nicht nur bis heute auf seinen Messias, Sie lästern hier den Christengott mit derselben irrationalen Begründung, mit der die Juden Christus ans Kreuz geschlagen haben. Vergessen? Damit wäre wohl ihre Intention klar.
Warum sollten Christen sich mit Juden anfreunden, wenn die sie so feindlich behandeln wie vor 2000 Jahren?
Das Christentum hat die Thora bereits 40 n.Chr. als überwunden verworfen. Für Christen ist Jahwe ein Klotz am Bein, es käme 1000 Mal besser ohne ihn zurecht. Wer nicht zurecht kommt, das sind die Juden.
Sie sind es, die ein Interesse dran haben, aus Jesus einen Juden zu machen. Aber er war keiner, denn dann wäre ja Gottvater ein Jude. Wenn das mal keine bösartige Lästerei des Christengottes ist!
Die Juden haben nur ein Interessen, die Christen als Schutzwall gegen die Moslems zu mißbrauchen. Die Moslems fürchten sie wegen ihrer tyrannischen Palästinenserpolitik. Das Spiel sollten Christen nicht mitspielen.
Redaktion benachrichtigen
#27   möchtegern-kathole   12:49:12 | Samstag, 7. April 2007
@GerdEric
sicher, auch im Katholischen muss man den Glauben leben, wird einem nach seinen Werken vergolten.
Zu den Kirchen: wenn der Mensch seinem Gott zu dessen Ehre etwas schönes baut, warum nicht? Jedenfalls – und daswar der Kern meiner vorherigen Aussage – ist es nicht Gott, der sich hier selbst steinerne Zeugen baut, sondern seine Anhänger bauen es ihm. Das ist ein Unterschied. Und was ist schlimm daran, wenn der Mensch etwas zur Ehre Gottes tut?
Sicher sind einige purpurne Prälaten nur deshalb purpurne Prälaten, wegen der purpurnen Gewänder – sie bauen zur eigenen Ehre. Das ist schade, und der liebe Gott stutzt deshalb seine Kirche auch immer wieder etwas zurecht, wie ein Gärtner die Obstbäume im Frühjahr.
Redaktion benachrichtigen
#26   GerdEric   12:42:31 | Samstag, 7. April 2007
der Mensch muss das WORT G’TTES tun!
möchtegern-kathole: Sicher würden ihm dann alle Menschen nachlaufen, …
Nun, da war/ist doch das Jundetum viel weiter als das Christentum, denn da gibt es keinen Sohn G’TTEs, ausser, jeder einzelne tut es, G’TTES WORT, selbst.
Und genau das, war es doch, was in Rom mit dem Petersdom gemacht ist, in: Harte Fakten, in Gold gemeisselt, x-Tausend-Meter gross? Wunder? Mächtige Gottesreiche? Gott als sichtbares, überirdisches Wesen, vollendet an Macht, Weisheit, Reichtum, als sichtbarer Fürst dieser Welt, thronend auf einem Berg aus Platin, Silber und Gold?
Glauben, ohne zu sehen, ohne irgend ein Bild, und sei es nur ein Kreuzlein, wobei der Fisch doch das Zeichen Jesu wäre…
Warum sollte denn G’TT der HERR SICH einen Sohn schaffen, allein aus einer Jungfrau, warum sollte es IHM nicht gelingen, SICH einen Sohn zu schaffen aus den Sündern, aus denen die gefallen sind? denn ER ist gnädig, ER nimmt den auf, der Umkehr tut!
Wer behauptet, ER könne sich nur einen Sohn schaffen aus einer reinen Jungfrau, der lästert IHM!
Der Glaube daran, dass ein Gott stirbt ist heidnisch, den gab es in fast allen Kulten, ein fruchtbarkeits Kult, grad recht zur Bestellung des Feldes,
doch G’TT der HERR fordert mehr, denn ER allein ist RETTER und HERR.
@Christus Vinvit
Wie hat er es denn nun gemacht, biologisch?
Maria hatte AB, ok, aber bei der biologischen Zellteilung geht nur A oder B in das Erbgut ein,
warum dieser „Taschenspieler Trick“?
Jeder Mensch kann ein Sohn G’TTES werden, er muss es tun!
Redaktion benachrichtigen
#25   möchtegern-kathole   12:21:38 | Samstag, 7. April 2007
jemand schrieb:
„Wenn die Kirche sonst nichts anzubieten hat als den Glauben“
Was will man denn mehr? Harte Fakten, in Gold gemeisselt, x-Tausend-Meter gross? Wunder? Mächtige Gottesreiche? Gott als sichtbares, überirdisches Wesen, vollendet an Macht, Weisheit, Reichtum, als sichtbarer Fürst dieser Welt, thronend auf einem Berg aus Platin, Silber und Gold?
Sicher würden ihm dann alle Menschen nachlaufen, wie sie den Mächtigen und Reichen, Stars und Glitzerleuten nachlaufen. Aber genau das will der Herr nicht, dass ihm die Menschen aus anderen Gründen nachfolgen, als aus Glaube, Hoffnung und Liebe.
Redaktion benachrichtigen
#24   VirFortis   12:21:29 | Samstag, 7. April 2007
all die
Verräter in diversen „katholischen“ Fakultäten die sich Theologen oder Religionswisschenschafter oder vielleicht sogar Priester nennen können zu Zeit noch emsig gegen „Jungfrauengeburt“ – „Auferstehung“ und die Gottessohnschaft zynisch phrasen drechen, witzeln oder fleißig uminterpretieren. Zum offenen leugnen sind sie meist eh viel zu feige da sie noch ihre Restvorschriften haben. Alles lassen die einem glauben nur nicht dass die Auferstehung oder die Jungfrauengeburt tatsächlich passierte. Die think tanks dieser Verräter erfinen immer wieder aufs neue Interpretationsmöglichkeiten die das Christentum an seiner Wurzel treffen. Das gute dabei ist dass sie um ihre verdiente Strafe nicht umhinkommen. Die Studenten deren Köpfe vergiftet wurden werden womöglich einst deren Anklagevertretung sein !
Redaktion benachrichtigen
#23   Christus vincit †   12:13:54 | Samstag, 7. April 2007
@GerdEric
Sie spielen wohl auf die jungfräuliche Empfängnis Jesu durch seine Mutter Maria, auch „Jungfrauengeburt“ genannt, an?
Bei Gott ist kein Ding unmöglich! Wir sollten es, denke ich, Ihm überlassen, wie Er das – biologisch gesehen – genau gemacht hat. In jedem Falle gilt: „Was Gott tut, das ist wohlgetan…!“ :-)
Redaktion benachrichtigen
#22   Sozialkatholisch   12:11:35 | Samstag, 7. April 2007
Natürlich könnte man das nach menschlichem Ermessen so annehmen!
Aber Maria könnte doch auch die Blutgruppe AB gehabt haben und der hl. Geist die Blutgruppe „Nichts“ O:)
Redaktion benachrichtigen
#21   GerdEric   11:58:48 | Samstag, 7. April 2007
Blutgruppe?
3. Das Blut auf dem Tuch wurde bereits analysiert und die Blutgruppe bestimmt. Es ist die seltene Blutgruppe AB!
Das finde ich ja nun toll, :-]
hat also Jesu Vater die Blutgruppe B oder A? :-D
Also, die Gruppe 0 ist dann sicherlich nicht g’ttlich… :'(
Redaktion benachrichtigen
#20   Christus vincit †   11:39:40 | Samstag, 7. April 2007
@rolf34
1. Das Bild auf dem Tuch ist photographisch gesehen ein Negativ, aus dem sich mit Computerhilfe auch dreidimensionale Körperkonturen rekonstruieren lassen! Die verbreitetsten Darstellungen sind, wie auch die oben zu sehende, Negative vom Negativ. Erst durch die Erfindung der Photographie war es möglich, ein Positiv in dieser Plastizität herzustellen!
2. Das Bild ist nicht auf natürliche, sondern auf übernatürliche Weise auf das Tuch gekommen. Wie gesagt, bis heute konnte kein Naturwissenschaftlicher sagen, wie das geschehen konnte. Deshalb dürfte es auch unerheblich sein, ob zusätzlich ein Schweißtuch (vgl. Joh-Ev.) den Kopf bedeckt hat oder nicht…
3. Das Blut auf dem Tuch wurde bereits analysiert und die Blutgruppe bestimmt. Es ist die seltene Blutgruppe AB!
(vgl. Waldstein, Neueste Erkenntnisse…, 34) :-)
Redaktion benachrichtigen
#19   möchtegern-kathole   11:38:54 | Samstag, 7. April 2007
@rolf34
Dass das Gesicht scheinbar nicht abgerollt ist, liegt daran, dass das Gesicht im Vergleich zum gesamten Corpus klein ist und dort deshalb die nicht-räumliche Abbildung noch halbwegs zutrifft. So wie eine plane Landkarte ganz gut einen kleinen Ausschnitt der kugelförmigen Welt zeigt, ein großer Ausschnitt der Weltkugel jedoch immer stark verzerrt auf einer planen Karte dargestellt ist.
Aber bereits bei den Haaren sehen Sie, dass es nicht mehr ganz passt, weil dort die von Ihnen betrachtete Krümmung Wirkung zeigt. Sie haben vollkommen recht. Es ist auch ein „abgewickeltes“ oder „abgerolltes“ Bild. Wenn Sie das Gesamtbild sehen, wird es dann ganz klar.
Das eine Tuch ist der Länge nach um den Körper geschlungen, von den Füssen um den Kopf bis wieder zu den füssen. Deshalb zeigt es oberhalb des Gesichts die Oberseite des Kopfes, wieder ein Stück weiter den Hinterkopf, danach den Hals, Rücken usw. eben exakt wie Sie es erwarten: auf einem Tuch alles ‘abgerollt’.
Redaktion benachrichtigen
#18   rolf34   11:19:59 | Samstag, 7. April 2007
@sozialkatholisch
Das ist schon richtig. Aber das Leichentuch wurde ja um Jesus gewickelt und müsste denach ein anderes Bild des Verstorbenen abgeben, eben ein „abgerolltes“.
Redaktion benachrichtigen
#17   Sozialkatholisch   11:10:23 | Samstag, 7. April 2007
@ rolf 34
Bei einer Fotografie wird jedenfalls ein dreidimensionales Bild zweidimensional dargestellt. Die nach menschlichen Wissen unerklärliche Auferstehung unseres Herrn könnte eine Art Foto unseres Herrn auf dem Grabtuch hinterlassen haben.
Redaktion benachrichtigen
#16   rolf34   10:44:24 | Samstag, 7. April 2007
@sozialkatholisch
welche Fotografie?
Redaktion benachrichtigen
#15   Sozialkatholisch   10:34:17 | Samstag, 7. April 2007
@ rolf 34
was ist den mit der Fotografie?
Redaktion benachrichtigen
#14   rolf34   10:31:40 | Samstag, 7. April 2007
nicht echt
Das Tuch kann doch gar nicht echt sein. Wenn jemand ein Tuch auf dem Gesicht liegen hat, kann dadurch kein 2-Dimensionales Abbild geschaffen werden. Es würde, wenn man es ausbreitet, verzerrt sein. Das kann jeder selbst nachmachen. Einfach sein Gesicht anmalen, ein Tuch darauflegen und wieder abnehmen…
Und wenn tatsächlich Blut an dem Tuch sein sollte, hätte man ja die DNS von Jesus. Für die Wissenschaft sicher ein enormer Fund. Warum hört man davon nichts?
Redaktion benachrichtigen
#13   Sozialkatholisch   09:46:06 | Samstag, 7. April 2007
Eine der größten christlichen Reliquien!
Ein interessanter Aspekt des Grabtuches ist das es auf seiner Reise von Jerusalem nach Turin längere Zeit Station in Konstantinopel gemacht haben soll. Bei allen alten Christus Ikonen aus der Ost-Kirche kann man eine starke Ähnlichkeit des Antlitzes unseres Erlösers mit dem Grabtuch erkennen. Natürlich darf der christliche Glaube nicht nur an dieser heiligen Reliquie festgemacht werden, aber ich betrachte es als Geschenk daran glauben zu dürfen.
Redaktion benachrichtigen
#12   Wolfgang K.   09:28:38 | Samstag, 7. April 2007
Gefahr desAberglaubens
Die Gefahr bei diesem sogenannten Grabtuch besteht halt darin, daß der Glaube (an das das Tuch) zum Aberglauben wird. Dieses Tuch beweisst doch gar nichts. Weder die Auferstehung noch die Existenz Gottes. Es gehört doch zum zentralen Anliegen jeder Theologie dass Gott nicht bewiesen werden kann im Sinne einer mathematischen Gleichung oder durch äußerliche Zeichen. Was soll das dann mit diesem Grabtuch? Wenn die Kirche sonst nichts anzubieten hat als den Glauben an fragwürdige Reiliquien und Grabtücher – eigentlich ist das dann eine sehr arme Kirche – trotz diesem ganzen Pomp der sie umgibt.
Redaktion benachrichtigen
#11   Dagmar Kunze   01:30:41 | Samstag, 7. April 2007
glauben trotz turin
wenn es stimmt, dass der zeitgenössische begrabungsritus 2 tücher erforderte, eines nur für den kopf und ein zweites für den body, dann …
glauben an den auferstandenen christus ist verankert in den schilderungen der evangelien.
gerätschaften und historisches gerümpel gleich welcher art spielt in die hand jener, die christlichen glauben ins lächerliche ziehen.
dagmar kunze
Redaktion benachrichtigen
#10   Gotthard   23:51:52 | Freitag, 6. April 2007
warum in die Ferne schweifen…?
Turin ist weit…
aber Aachen ist nah …
in diesem Jahr wieder Heiligtumsfahrt … zu den bedeutensten Stoffreliquien nördlich der Alpen, als da sind:
* die Windeln Jesu,
* das Lendentuch Christi,
* das Kleid der Maria und
* das Enthauptungstuch Johannes des Täufers.
Redaktion benachrichtigen
#9   Perpetua   23:11:34 | Freitag, 6. April 2007
Die Prozesse gegen Jesus
Welches deutschsprachige Werk bringt mehr Aufschlüsse über die Prozesse gegen Jesus als die Neuerscheinung von Joseph Steinbach?
Inhalt:
Die Prozesse gegen Jesus gehören zu den „Stiefkindern“ der historischen Forschung. Insbesondere, wenn man bedenkt, daß es sich speziell in jenem Prozeß vor dem Hohen Rat um einen reinen Schauprozeß gehandelt hat. Detailliert wird anhand der jüdischen Prozessordnung untersucht, inwiefern Jesus einem Willkürverfahren unterworfen wurde, das in einem offenkundigen Unrechtsurteil sein Ende nahm. Darüber hinaus wird der Frage nachgegangen, welche Bedeutung für die jüdische Heilsgeschichte (Erwartung des Messias) die Tatsache einnahm, daß die Römer dem Hohen Rat das Recht zur Vollstreckung der Todesstrafe genommen hatten.
Im zweiten Teil wird in einer gedrängten Zusammenschau die unmenschliche Passion des Erlösers dargestellt. „Ein Engel kam und stärkte Ihn“ – Worin bestand diese Stärkung? Ein weiteres Thema: Konnten die theologisch gebildeten Zeitgenossen Jesu überhaupt die Messianität Jesu erkennen?
„Er sah und glaubte.“ Joh. 20, 8. Was sah der Lieblingsjünger, daß es für ihn einen unwiderlegbaren Beweis der Auferstehung Jesu bedeutete?
Im Anhang finden sich weitere Ausführungen zu den angesprochenen Themen u.a. über die Verfinsterung der Sonne und die Zerstörung Jerusalems im Jahre 70 nach Christus.
Autor: Joseph Steinbach …ww.verlag-anton-schmid.de/
Redaktion benachrichtigen
#8   Christus vincit †   21:09:38 | Freitag, 6. April 2007
Für die Echtheit des Turiner Grabtuchs spricht sehr, sehr viel…
Zum Beispiel:
a) Die Webart des Leinens ist typisch für den Nachen Osten zur Zeit Jesu;
b) die Blutspuren auf dem Tuch lassen Rückschlüsse zu auf Geißelung (der ganze Körper ist von Platzwunden übersät, die durch die bei den römischen Geißeln verwendeten Bleikügelschen hervorgerufen sind) und Dornenkrönung (nicht nur mit einem Kranz, sondern mit einer Art Haube aus Dornen) sowie auf Stürze (Wunden an den Knien) und auf die Kreuzigung (Nagelwunden und Seitenwunde wie in den Evangelien berichtet);
c) auf den Augenlidern lassen sich die Spuren von Münzen mit der Aufschrift „Pontius Pilatus“ nachweisen;
d) im Tuch finden sich Pollen von Pflanzen, die für Palästina zur Zeit Jesu typisch sind.
Wie das Bild des zuvor Gekreuzigten auf das Tuch kommen konnte, läßt sich bis heute wissenschaftlich nicht erklären. Eine Fälschung durch „Künstler“ des späten Mittelalters, wie nach der aus heutiger Sicht katastrophalen C14-Analyse von 1988 immer wieder behauptet, läßt sich fast sicher ausschließen.
Das Tuch scheint den Leichnam tatsächlich ungefähr zwei bis drei Tage lang bedeckt zu haben; es kann somit durchaus auch als ein Beweis für die Auferstehung Christi angesehen…! :-]
Literatur (Auswahl):
– Ian Wilson, Das Turiner Grabtuch. Die Wahrheit, München 1999
– Wolfgang Waldstein, Neueste Erkenntnisse über das Turiner Grabtuch. Auch Atomforschung erweist Echtheit. Farbreportage über die Turiner Brandkatastrophe, Stein am Rhein 1997
Redaktion benachrichtigen
#7   Stimme aus dem kreuts.net   20:43:32 | Freitag, 6. April 2007
Ein wirklich objektives Resultat
zu erhalten ist sowieso unmöglich – es würde a) DNS-Spuren auf dem Tuch selbst erfordern, was zumindest in der Theorie denkbar wäre, und b) eine Referenzprobe von Christus, die es nicht gibt. Die Bewertung wird somit immer dem Glauben überlassen bleiben, weil die Fakten dem Wissen verschlossen sind.
:-) Auch von mir ein Lob für den „semiwissenschaftlichen“ Artikel. Ohne die Rückschlüsse käme sogar „populärwissenschaftlich“ hin.
Redaktion benachrichtigen
#6   Alanus ab Insulis   20:27:33 | Freitag, 6. April 2007
Das Problem mit dem „Grabtuch“
ist doch, daß es der freien Forschung kaum zugänglich ist und unter Verschluß gehalten wird. Ganz selten mal ein kleines Fetzchen Stoff vom Rande, und dann wieder ab in die Vitrine…
Leute, so kann man echt nicht wissenschaftlich arbeiten. Und genau darum kann da auch so viel hineingeheimnißt werden.
Redaktion benachrichtigen
#5   möchtegern-kathole   20:02:01 | Freitag, 6. April 2007
jemand schrieb:
„Woran kann man feststellen, dass es auch wirklich das Tuch von Jesus war?“
Das darf jeder glauben oder nicht glauben. Die Argumente, dass es Christi Grabtuch war, sind aber sehr schwerwiegend und in der dazugehörigen Literatur nachzulesen. Für einen kreuz.net-Artikel oder gar einen Leserbeitrag ist der Stoff zu viel.
–------------------------------------
Wenn das am grünen Holz geschah, was wird dann erst mit uns? :'(
Redaktion benachrichtigen
#4   Prof.   19:47:02 | Freitag, 6. April 2007
Zu Lord Werthers Problemskizze
Drum, so schließt er pseudoscharf,
nicht sein kann, was nicht sein darf.
Redaktion benachrichtigen
#3   Lord Werther   19:20:35 | Freitag, 6. April 2007
und das hier?
Naja… das ist ja schon fast (aber auch nur fast) ein brauchbarer Text. Ich möchte kreuz.net meine Dankbarkeit für einen semiwissenschaftlichen Bericht zum Ausdruck bringen.
Ich hätte nur eine Frage. Woran kann man feststellen, dass es auch wirklich das Tuch von Jesus war?
Müsste es nicht schon zerfallen sein?
Gotteslästerung? Naja… man konnte damals nicht davon ausgehen, wenn man nicht gerade ein Wunder gesehen zu haben glaubt.
Na gut… ich habe nun mehr als eine Frage gestellt, aber es würden eh zu viele neue Fragen hinzukommen ;-)
Redaktion benachrichtigen
#2   VirFortis   18:56:03 | Freitag, 6. April 2007
@Matt
danke für Ihre Postings :)3
Redaktion benachrichtigen
#1   matt   18:33:55 | Freitag, 6. April 2007
Anteil nehmen am Leid Christi, die Angst besiegen …
Wir wissen, dass sich das Zeugnis des Heilands nur durch seinem qualvollen Kreuztod erfüllt und es wird uns mulmig zu denken an seiner Stelle zu sein. Jesus fragt die Jüngern: „könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke?“ Es ist kein leichter Tod zu sterben, indem man sich den Bösen ausliefert. Jesus musste sich dieser Angst seines bevorstehenden qualvollen Todes stellen, die ihn heftig befiel, sodass er Gott bat: „Vater laß den Kelch an mir vorübergehen.“ Auch Petrus war dem Kreuzestod höchst abgeneigt, wie wir wissen. Von uns wird vielleicht garnicht erwartet, dass wir uns derart märtyrerhaft erweisen, aber es gilt die Forderung Jesu: „sei getreu bis in den Tod“. Das heisst: man muss Gott gehorchen bis zum letzten Atemzug, dass nicht die Angst einen überkommen darf vom Weg der Wahrheit abzuirren und sei es auch im Angesicht des Todes. „Wer sein Leben um meinetwillen verliert wird es gewinnen.“, heisst es ja.
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
FastenzeitEchter Esel erwünscht FastenzeitLaien auf der Kanzel FastenzeitSelbstmitleid statt Erlösung Fastenzeit„Es ist auf unserer Erde unheimlich geworden!“ FastenzeitBelügt Euch nicht selbst! FastenzeitSouverän katholisch FastenzeitFasten schützt vor dem Fürsten der Finsternis FastenzeitSpielverderber FastenzeitAuch das Essen macht besoffen Fastenzeit„Unser Jahrhundert ist krank, weil man die Anbetung nicht mehr pflegt“ FastenzeitWas machen Sie nach der Fastenzeit? Dasselbe natürlich
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net