08:08:08 | Samstag, 7. April 2007
Papst unter dem Kreuz + Wortschwall + Ich glaube an die eine Kirche + Hauptsache die Rechnung stimmt + Kreuzigungsspektakel
Papst unter dem KreuzVatikan. In Anwesenheit Tausender von Pilgern betete Papst Benedikt XVI. gestern
im Kolosseum – in der römischen Innenstadt – den Kreuzweg. Das Kolosseum ist ein riesiges altrömisches
Theater. Bei der ersten und letzten Station trug der Heilige Vater das Kreuz selber. Die Betrachtungen
an den 14 Kreuzwegstationen verfaßte der Vielschreiber und Präfekt der Ambrosianischen Bibliothek in
Mailand, Mons. Gianfranco Ravasi. Die längeren Texte wurden vorab in mehreren Sprachen veröffentlicht.
Wortschwall„Der Karsamstag ist der Tag, an dem die Liturgie schweigt – der Tag der großen Stille.
Die Christen sind eingeladen, eine innere Sammlung zu bewahren. Angesichts der Inflation der Wörter,
in der wir heute leben, ist der Tag des Schweigens ein notwendiger Tag. Der Heilige Gregor der Große
hat einmal gesagt: Nicht beim Reden lernen wir zu schweigen, aber schweigend, in der Stille, lernen wir,
gut zu reden.“
Papst Benedikt XVI. bei der Generalaudienz am 4. April.Ich glaube an die eine Kirche
Rußland. Rußland muß die Sekte Scientology als „Kirche“ anerkennen. Das entschied der Europäische
Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg am Mittwoch. Die von Rußland unterzeichnete EU-Konvention garantiere
die Vereinigungs- sowie die Gewissens- und Religionsfreiheit – begründeten die Richter. Ihr Urteil bindet
alle 46 Mitgliedsländer des Europarates.
Hauptsache die Rechnung stimmtSchweiz. Die reformierte Landeskirche
des Kantons Argau hat eine Empfehlung für den Umgang mit Ausgetretenen und Nichtmitgliedern herausgegeben.
Das berichtete die ‘Aargauer Zeitung’. Demnach soll für eine Trauung von Nichtmitgliedern künftig bis
zu 1000 Franken verlangt werden. Der Beitrag soll für die Benützung der Infrastrukturen erhoben werden.
Die Dienstleistungen des Seelsorgers sollen jedoch gratis sein.
KreuzigungsspektakelPhilippinen. In
der nordphilippinischen Ortschaft Cutud ließen sich gestern mehrere Männer mit Nägeln durch Hände
und Füße an Kreuze heften. Die Gekreuzigten wurden fünf Minuten lang aufgerichtet. Dann wurden sie
vom Kreuz genommen und ihre Wunden versorgt. Hunderte Gläubige und Schaulustige beobachteten die Bußübung.
Das Ritual wird in dem Dorf seit mehr als zwanzig Jahren praktiziert. Tourismusverbände organisieren
eigene Busse an den Ort des Spektakels. Die Kirche kritisiert die Kreuzigungen scharf.
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#6
Logos 11:35:07 | Samstag, 7. April 2007
#5
Schüttel 11:32:00 | Samstag, 7. April 2007
#4
Bruder Theophil 10:40:47 | Samstag, 7. April 2007
#3
Tridentinus 10:31:11 | Samstag, 7. April 2007
#2
Heggi 09:13:26 | Samstag, 7. April 2007
#1
Sirilo 08:22:16 | Samstag, 7. April 2007