Alte Messe
Zurück in die schlimme, die vorkonziliare Zeit?
In einer Zeit, die sich in Popmusik, Computersprache und internationalem Tourismus englisch ausdrückt, muß man vor dem Latein keine Angst haben.
Karfreitagsliturgie
Karfreitagsliturgie
© juventutem.blogspot.com
(kreuz.net) Mit Ostern 2007 verbindet mancher kirchliche Beobachter ein eher ungutes Gefühl.

Das meinte Karl Birkenseer am Karsamstag in einem Kommentar für die ‘Passauer Neue Presse’.

Birkenseer ist ein ehemaliger Regensburger Domspatz und Redakteur bei der ‘Mittelbayerischen Zeitung’. Er publizierte das Gedenkbuch zum Papstbesuch im Bistum Regensburg.

Gegenwärtig werde eine unerwünschte Auferstehung befürchtet – jene der Alten Messe – so Birkenseer.

Erst kürzlich habe sich der Papst für den Gebrauch des Latein in bestimmten Gottesdiensten ausgesprochen:

„Und jetzt die endgültige »Rolle rückwärts« – zurück in die schlimme, die vorkonziliare Zeit?“

Diesen Eindruck liefere zumindest die zugespitzte Darstellung im Wochenmagazin ‘Spiegel’:

„Doch selbst wenn Benedikt XVI. am Osterwochenende tatsächlich ein Motuproprio unterzeichnen sollte, das die Messe nach Altem Ritus wieder generell erlaubt, würde dem Zweiten Vatikanum damit nicht das Sterbeglöckchen läuten.“

Dem Papst schwebe keine Verdrängung der nachkonziliaren Liturgie vor, sondern ihre Ergänzung durch überlieferte Formen.

Er wolle damit den zwei Jahrtausende überwölbenden kirchlichen Traditionszusammenhang betonen und vertrete keine restaurative Absicht, die sich in ein „historisch überwundenes Gestern“ flüchte.

Dem Papst geht es um einen Vorgang, den der Schriftsteller Peter Handke einmal „Wieder-holung“ genannt habe – „also das Wiederauflebenlassen beiseitegelegter oder verdrängter Handlungsformen, deren dauerhafte Mißachtung einem Verlust gleichkäme.“

Das berühmteste geschichtliche Beispiel solcher „Wieder-holung“ sei die Renaissance – der Rückgriff des ausgehenden Mittelalters auf das antike Erbe.

Dieser sei nicht vergangenheitsselig gewesen, sondern habe den Aufbruch in die Neuzeit ermöglicht.

Schon in seiner Autobiographie von 1997 habe der damalige Kardinal Ratzinger eine liturgische Versöhnung gefordert, „die wieder die Einheit der Liturgiegeschichte anerkennt und das Zweite Vatikanum nicht als Bruch, sondern als Entwicklungsstufe versteht“.

Es stehe außer Frage, daß sich nicht nur „Lefebvre-Jünger“, sondern viele Katholiken darüber freuen würden, die Heilige Messe „in dem besonders feierlichen tridentinischen Ritus begehen zu können.“

Feierlichkeit sei kein frommer Hokuspokus, sondern kultische Steigerung.

Auch durch das Latein brauche sich niemand ausgeschlossen zu fühlen. Gottesdienstbesucher würden die Inhalte der Messe normalerweise kennen oder könnte sie unschwer erlernen:

„In einer Zeit, die sich – in der Popmusik, in der Computersprache, im internationalen Tourismus – englisch auszudrücken pflegt, muß man keine Angst haben vor jener anderen Weltsprache, die Tiefe und Schönheit der Liturgie in besonderer Weise repräsentiert.“

Vorausgesetzt, daß die Alte Messe ein liturgisches Angebot neben der heute üblichen nachkonziliaren Form bleibe, könnten alle Kritiker beruhigt sein:

„Die »Rolle rückwärts« findet nicht statt.“
      
31 Lesermeinungen
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#31   Czibo Nieznany   16:21:03 | Freitag, 13. April 2007
Beide Liturgien sind schön
Es ist schwierig, eindeutig in der Sache Stellung zu nehmen. Ich habe zu Zeiten der tridentinischen Liturgie ministrieren gelernt und das verbindet mich mit ihr. Mit ihr bin ich in die lateinische Sprache gewachsen und habe die Schönheit liturgischer Formen erfahren. Die Alte Liturgie hat was…! Damit will ich keineswegs dem liturgischen Ästhetizismus das Wort sprechen. Ich denke beide Formen, die tridentinische und die heutige, sollten in friedlicher Koexistenz nebeneinander bestehen können. Beide Formen haben Anspruch darauf, praktiziert zu werden. Beide sind schön, wenn sie nicht als Kampfinstrumente zweckentfremdet werden, um zu zeigen besser katholisch zu sein, nur weil man die tridentinische Messe schätzt oder weil man nur die nachkonziliare Messe zulassen will oder weil man sich mittlerweile auch daran schon so sehr gewöhnt hat. Die alte Liturgie sollte nicht dazu dienen, die Rubriken herunterzuhapseln (Alphonse Daudet: „Drei Messen“) und die neue nicht fortwährend durch enervierende Erläuterungen unterbrochen und so massiv gestört werden. Wieder einmal an einer Stillen Messe im tridentinischen Ritus teilnehmen zu können, ist schon lange mein Wunsch. Die orthodoxen Kirchen feiern die Göttliche Liturgie seit unvordenklichen Zeiten, da brauchte es bislang noch keine Refomen, weil sie das Faszinosum dieser Liturgie niemals angetastet haben.
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#30   Mathias Wagener   15:20:31 | Montag, 9. April 2007
Rolle rückwärts
Wenn man es nur zeitlich sieht, dann rückwärts in dem Sinne als vor dem Zweiten Vatikanum geschehen.
Wenn man es inhaltlich sieht, dann führt es zur Verglimpfung der Messe vor dem Zweiten Vatikanum.
Das kann nicht gewollt gewesen sein. Was ist verträglich mit der Autoritätr und Kontinuität der Kirche ‘?
Bestimmt keine Verurteilung der Alten Messe.
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#29   athanasius1957   20:36:03 | Sonntag, 8. April 2007
latein-landessprache
rituale, gedruckt zu grätz 17/18Jh, für die salzburger kirchenprovinz. alles wunderhübsch in latein und deutsch.
kleiner aber feiner unterschied: latein in lateinischen buchstaben, deutsch in fraktur.
ein weiteres rituale liegt mir vor ebenfalls aus graz für den bosnischen episkopat nach 1880 vor: latein, deutsch, kroatisch.
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#28   Krak des Chevaliers   15:40:43 | Sonntag, 8. April 2007
Stille Messen und infernalisches Spektakel
O Gotthard! Besuchen Sie doch mal ein feierliches Hochamt im Alten Messritus. Sie suchen sich immer das passende für Ihre Argumentation aus um ja nicht nachgeben zu müssen. Im übrigen hat eine Stillmesse am Seitenaltar auch ihren Wert, denn es geht dort wirklich still und andächtig zu, wie bei der Geburt des Gottessohnes in Betlehem. Einfach dasein, einfach stauen, einfach anbeten, einfach ehrfürchtig empfangen. Ja, da ist mehr Himmel als in all dem Briborium, was man heute in sog. Familienmessen oder Jugendmessen erleben muss, von denen hier auch regelmäßig berichtet wird. Das erinnert eher an infernalisches Spektakel.
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#27   Gotthard   14:41:29 | Sonntag, 8. April 2007
Spiegelung
Die Liturgie soll die Schönheit des Himmels widerspiegeln …
ich hoffe inständig, der Himmel ist schöner und erhabener als eine Stillmesse am Seitenaltar …
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#26   Krak des Chevaliers   13:49:49 | Sonntag, 8. April 2007
große Chance für die katholische Kirche
die Rjückkehr zur alten lateinischen und tridentinischen Liturgie ist eine große Chance für die katholische Kirche. Endlich, endlich! kann die Schönheit und Erhabenheit der Liturgie wieder voll zur Geldung kommen. Endlich auch ist Schluss mit den anbiedernden selbstgestrickten Beliebigkeits“liturgien“. Die Liturgie soll die Schönheit des Himmels widerspiegeln und sich nicht mit Umweltproblemen oder Fragen der Mülltrennung beschäftigen. Hoffentlich macht es der Heilige Vater jetzt nicht mehr so spannend und schenkt uns schnell das Motu Proprio.
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#25   mariokin   12:26:56 | Sonntag, 8. April 2007
@Heggi
volle Zustimmung. Gesegnete Ostern
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#24   Heggi   11:10:10 | Sonntag, 8. April 2007
Romulus
Ich gebe Ihnen ja recht, daß die Spekulation um das Motu proprio inzwischen lächerlich wirkt, wenngleich die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt. Offensichtlich ist dieses Motu proprio für den Papst weitaus schwieriger durchzusetzen als anfangs gedacht. Wie dem auch sei, nachdem sich aber auch Kardinal Bertone entsprechend bestätigend und offiziell geäußert hat, daß dieses Motu proprio erwartet werden kann, wird man das doch alles noch in Ruhe abwarten können, oder?
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#23   sca   02:10:54 | Sonntag, 8. April 2007
.Motu
@ Sirilio:
Ich kann mir vorstellen, daß das Motu noch vor dem Hochfest des St. Nunquam/St. Nimmerleinstag rauskommt…
Ich spür sowas!
:-S
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#22   Rodolfo Panetta   23:53:39 | Samstag, 7. April 2007
Frohe und gesegnete Ostern!
Der Redaktion und allen Besuchern von kreuz.net gesegnete Ostern!
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#21   Agiafortuni   23:46:25 | Samstag, 7. April 2007
Sirillo. à la Saint Glin Glin
auf französisch heisst dies à la Saint Glin Glin
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#20   Romulus   23:40:10 | Samstag, 7. April 2007
@Andreas Wingenfeld… der Vatikanisten gibt es viele
Habe diesen Artikel heute auch überflogen.
Paul Badde, Guido Horst, naja… die Reihenfolge wird eingehalten. Jetzt fehlt nur noch Martin Posselt vom BR, Stephan Kulle von Phönix… wer fehlt noch in dem Club, achja Michael Mandlik und Andrea Kammhuber… Dann aber nur dann, können wir vielleicht hoffen… !:)
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#19   Sirilo   22:50:40 | Samstag, 7. April 2007
Wann komt das „Motu Proprio“?
Gut unterrichtete Kreise, die dem Vatikan nahestehen, haben nun verlauten lassen, das lang erwartete Motu Proprio werde definitiv am 31. April dieses Jahres veröffentlicht werden (am Fest von St. Numquam).
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#18   matt   20:58:10 | Samstag, 7. April 2007
Des Pudels Kern…
ich bin ja so eine Art Mystiker, der immer nach wahren, geistigen Ursachen sucht. Ich glaube, ein guter Arzt muss das auch tun. Ein mittelmäßiger Arzt behandelt stets nur Symptome. Das ist ansich nicht schlecht. Es hindert die Ausbreitung der Krankheit, bringt Linderung, aber er wird der Krankheit nicht Herr. Der gute Arzt ist der, der wirklich die Ursache erkennt und behandelt, der die ganze Sache bis an seinen Ursprung aufrollt. Das ist auch ein Weg der Erkenntnis, darüber nachzudenken, woran diese Kirche wirklich krankt und wie man sie heilen kann. Ich sehe den Glaubensverfall der Kirche eigentlich als Folge, nicht als Ursache. Sie ist nicht, die in erster Instanz versagt hat. Nein, der erste Versager ist der Zusammenbruch des christlichen Staatswesens, der Monarchien, des Kaiserreichs, welches der Kirche immer einen Rückhalt gab. Dadurch war die Kirche gewissermaßen alleine und auf sich selbst gestellt. Das, was sich nun als Staatswesen vorstellte, war nichts anderes, als der Widersacher in einer getarnten Form. Es ist das ganze Wertesystem von Demok des Teufels und widerspricht der göttlichen Ordnung. Es ist dies ein Staatswesen was die Kirche prinzipiell anfeindet und unterminieren will. Das ist meine feste Überzeugung. Je mehr nun die Kirche sich das gottlose System von Demok aufschwatzen ließ umso mehr ist sie Demok gleichgeworden und ihrer Hurerei anheimgefallen. Das Konzil war in der Hinsicht der Knackpunkt.
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#17   Christus vincit †   20:13:04 | Samstag, 7. April 2007
@matt: Die Bischöfe spielen die entscheidende Rolle!
Schön gesagt, „matt“! Leider haben Sie die mittlere, ganz wesentliche Eben ausgelassen: die der Kardinäle und Bischöfe. Von ihnen hängt, denke ich, fast alles ab! So lange die fremden Göttern (Jahwe, Holocaust, Mammon usw.) huldigen, wird sich nicht viel ändern. Wenn sie in authentisch katholischem Geist zustammenstehen würden, wären sie eine Macht, gegen die keiner, auch nicht Hochfinanz und Mafia, so schnell ankommen würde. Doch leider scheinen sehr viele, zumal von den Kurienkardinälen, korrumpiert zu sein… Arme Kirche…! :'(
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#16   matt   19:45:29 | Samstag, 7. April 2007
Der Papst ist befangen…
Wir können von einem Mann, der mit der Ideologie des Konzils gewachsen ist nicht erwarten, dass er die totale Kehrtwende vollzieht. Wie soll er das rechtfertigen, wie soll er das erklären? Freilich für die Kirche wäre es der größte Segen. Ich glaube schon, dass Benedikt erkannt hat, dass etwas gewaltig im argen ist mit der Kirche und es überfällt ihn auch zuweilen. Er konnte das vielleicht nicht sehen, solange er im Schatten JPII stand. Aber jetzt, da der Geist des Herrn auf ihm ruht, um nicht zu sagen „lastet“ wird ihm das, glaube ich, mehr und mehr bewußt. Und er ist ja kein unverständiger Mensch. Bei ihm befürchte ich eher, dass ihn der Kleinmut hindert, die Passivität, letztlich doch alles so laufen zu lassen, wie es das Umfeld für ihn bestimmen will. So ungefähr läuft es ja auch vielerorts an der Basis ab. Die Pfarrer kommen mir vor wie Schachfiguren, die verschoben werden. Sie sind nicht wirklich Herr ihrer Selbst, sie wirken fremdgesteuert und unnahbar, der Herr der Welt dirigiert sie herum. Wenn einmal einer in einem lichten Moment heraustritt, steht er alleine da und wird massiv attackiert, um ihn wieder in sein bequemes Wohlstandsdasein zurückzuscheuchen. Es ist einfach unwürdig, wie die geistigen Kräfte der Kirche heute dominiert werden von den Ungeistern. Man muss beten für den Papst und für die gesamte Geistlichkeit, dass sie den Mut findet diese feindlichen Mächte zu überwinden und Zeugnis gibt für die Kirche, die wir ersehnen.
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#15   Christus vincit †   19:38:27 | Samstag, 7. April 2007
@Graf von Galen
Von daher haben die Modernisten schon recht, daß sie
sich aus lauter Angst vor dem „motu proprio“ in die
Hose machen.
Schön gesagt, Graf! :-D
Sie wollten damit aber nichts über Ratzinger/B16 aussagen?
Möglicherweise hat der inzwischen auch schon „Angst vor der eigenen Courage“ bekommen…?! :-[
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#14   Graf von Galen   19:31:16 | Samstag, 7. April 2007
Wider VII
Gemaß „lex credendi, lex orandi“ führt der „vetus ordo“
zurück zum traditionenellen, katholischen Glauben
und das ist auch gut so.
Von daher haben die Modernisten schon recht, daß sie
sich aus lauter Angst vor dem „motu proprio“ in die
Hose machen.
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#13   Andreas Wingenfeld   19:28:32 | Samstag, 7. April 2007
Die Tagespost berichtet: „Ein alter Baum darf weiterwachsen“
Liebe Kreuz.net-Leser,
heute schreibt der Guido Horst in der Tagespost:
„Eine Liturgie, die in Jahrhunderten aus der Apostel- und Väterzeit erwachsen war und dann vierhundert Jahre den eucharistischen Kult der römischen Kirche prägte, bleibt der Christenheit erhalten.“ Mit seinem „Motu proprio“ zur tridentinischen Messe schreibt Benedikt XVI. Liturgiegeschichte.
Das hört sich fast so an, als sei das Motuu Dingens schon raus. Vielleicht weiß Herr Horst da ein bisschen mehr als wir!?
Hier ist der gesamte Artikel:
www.die-tagespost.de/…iv/titel_anzeige.asp?ID=31015
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#12   Gotthard   19:20:26 | Samstag, 7. April 2007
Unfug
die Heilige Messe „in dem besonders feierlichen tridentinischen Ritus begehen zu können.“
die tridentinische Liturgie war so viel oder so wenig feierlich wie heutige Liturgien auch. Diese Aussage ist absoluter Humbug …
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#11   mariokin   18:43:32 | Samstag, 7. April 2007
@20…
Mein Lieber, aber nicht alles war früher in Latein. Lesung und Evangelium wurden zunächst in Latein, dann in der Landessprache gehalten. Da die Predigt kein Bestandteil der Messe an sich war und somit kein liturgisches Gebet o.a., war sie auch seit jeher in der Landessprache, damit alle die Auslegung des Evangeliums verstanden. Da mein Vater diese Messe noch als Ministrant kannte und ältere Leute, die heute auch wieder zur trid. Messe gehen, kann ich Ihnen versichern, dass sie da entweder schlecht zugehört haben, was ihre Eltern und Großeltern sagten. Oder ihre allgemeine Aussage „Die Messe war früher immer in Latein“ falsch verstanden haben.
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#10   Genoveva   18:43:19 | Samstag, 7. April 2007
@20mancro5:
Von meinen Eltern und Grosseltern weiss ich dass die Messe früher in LAtein gehalten wurde.
Klar, die Messe schon, aber niemals die Predigt.
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#9   20mancro5 †   18:42:23 | Samstag, 7. April 2007
Also.
langsam frage ich mich ob wir alle also auch die Kirche uns nicht um wichtigere Dinge zu kümmern haben als wie in welcher Sprache die Messe abgehalten wird.
Es besteht ja wohl auch die Gefahr dass die Kirchen dann noch leerer werden
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#8   Melchisedech   18:39:58 | Samstag, 7. April 2007
„Alte Messe“…
…nicht zu Ostern. Vielleicht aber zum 30. April – Gedenktag des Hl. Pius V.
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#7   Romulus   18:39:02 | Samstag, 7. April 2007
Die Freiheit des Papstes ist doch sehr klein
Ich wünschte ja, dass ihr Recht hättet und die Alte Messe freigegeben wird. Aber der Papst hat weniger Spielraum als ihr denkt. Soviel Feiheit wie wir hat der Papst nicht.
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#6   ottaviani   18:35:40 | Samstag, 7. April 2007
es ist
allein die schuld des papstes wenn er sich soetwas gefallen läßt romulus
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#5   20mancro5 †   18:27:47 | Samstag, 7. April 2007
@Genoveva
Da muss ich dir widerspechen.Von meinen Eltern und Grosseltern weiss ich dass die Messe früher in LAtein gehalten wurde.
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#4   Genoveva   18:25:21 | Samstag, 7. April 2007
@20mancro5:
Wem nützt es wenn man bei der Predigt so gut wie nichts versteht.
Da liegt jetzt aber ein Mißverständnis vor: die Predigt wurde seit jeher in der Landessprache gehalten.
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#3   20mancro5 †   18:22:42 | Samstag, 7. April 2007
Wer kann
denn heutzutage noch Latein.Wem nützt es wenn man bei der Predigt so gut wie nichts versteht.
Hier scheint das Motto wohl zu sein:
Fiat iustitiam,pereat mundus
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#2   mariokin   18:15:07 | Samstag, 7. April 2007
@Romulus
Doch die Feinde Gottes wurden bisher immer dann überwunden, als sie sich am sichersten glaubten. Ich bin optimistisch. Wenn nicht morgen, dann in nächster Zeit. Umsonst gab es keine Bestätigung aus dem Staatssekretariat.
Allen Lesern Gesegnete Ostern!
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#1   Romulus   18:09:06 | Samstag, 7. April 2007
Alte Messe
Nochmals: Es wird an diesem Ostern keine Freigabe der tridentinischen Messe geben. Gewisse einflußreiche Kreise haben in Rom Einspruch eingelegt und haben Aufpasser installiert. o.O :-O
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