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Erbsünde vergessen? + Päpstlicher Mittler + Der Bischof und die Schismatiker + Moslemische Madonna + Gute Beziehungen
Auferstehung Christi von Tizian († 1576)
Auferstehung Christi von Tizian († 1576)
Erbsünde vergessen?

Vatikan. Papst Benedikt XVI. zelebrierte gestern im Petersdom die Messe der Osternacht. In seiner Predigt sprach der Heilige Vater auch über die Taufe. Diese sei mehr als eine Abwaschung oder Reinigung. Sie sei mehr als die Aufnahme in eine Gemeinschaft. Sie sei eine neue Geburt: „In der Taufe übereignen wir uns Christus.“ Der Getaufte lebe fortan nicht mehr für sich selber, sondern aus Christus, mit ihm und in ihm.

Päpstlicher Mittler

Vatikan. Papst Benedikt XVI. soll bei der Freilassung von 15 britischen Marinesoldaten vermittelt haben, die vom Iran festgehalten worden sind. Laut einem Bericht der englischen Tageszeitung ‘The Guardian’ habe der Papst einen Brief an Ayatollah Ali Khamenei – den obersten geistlichen Führer des Iran – geschrieben. Darin bat er, die Briten noch vor Ostern zu ihren Familien zurückzulassen. Dies sie eine „wichtige religiöse Geste guten Willens“.

Maria Magdalena, sag uns, was Du gesehen
Singt das Lob dem Osterlamme,
bringt es ihm dar, ihr Christen.Das Lamm erlöst' die Schafe:
Christus, der ohne Schuld war,
versöhnte die Sünder mit dem Vater.Tod und Leben, die kämpften
unbegreiflichen Zweikampf;
des Lebens Fürst, der starb
herrscht nun lebend.

Der Bischof und die Schismatiker

Deutschland. Seit Jahrzehnten fand am Ostersonntag um 15.00 Uhr im Aachener Dom eine feierliche lateinische Vesper des Römischen Ritus statt. Doch heuer erlaubt der Bischof Heinrich Mussinghoff von Aachen am höchsten Fest der Christenheit zum erstenmal eine „Ökumenische Vesper“ mit dem Chor einer griechisch-orthodoxen Gemeinde. Der Bischof hat sich in der Vergangenheit sehr gegen die Gründung eines Klosters von Lefebvre-Benediktinern in seinem Bistum eingesetzt. Doch jetzt lebt in Aachen die ökumenische Hoffnung auf: Vielleicht werden auch diese Mönche schon bald zu einer Vesper in den Hohen Dom geladen.

Moslemische Madonna

Spanien. Eine jährlich stattfindende Karwochenprozession in der spanischen Stadt Ceuta hat Neuland betreten. Ceuta ist eine der zwei spanischen Enklaven in Nordafrika. Sie befindet sich auf der marokkanischen Seite der Meeresstraße von Gibraltar. Die bei der Prozession mitgeführte Muttergottesstatue hielt dieses Jahr eine islamische Gebetsschnur in der Hand. Die Schnur war das Geschenk einer moslemischen Familie an die Bruderschaft, welche die Prozession durchführt.

Gute Beziehungen

„Die katholische Kirche pflegt in Korea gute Beziehungen zu den anderen Religionen im Land. Dadurch entsteht ein wohltuender Kontrast zu den distanzierten protestantischen Gemeinschaften. An jedem Osterfest hißt der Jogye Tempel in der Hauptstadt Seoul ein großes Banner mit einer Botschaft des obersten Tempelmönchs zum Anlaß der Auferstehung Christi. Korea ist vermutlich einige der wenigen Nationen in der Welt, wo ein Erzbischof an Buddhas Geburtstag neben dem buddhistischen Hauptmönch steht und vor einer Buddhastatue ein Lotuslicht anzündet.“

Aus dem Bericht der koreanischen Nachrichtenseite ‘Joongang Daily’ vom 25. Februar 2006
      
13 Lesermeinungen
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#13   Aurelius   10:39:12 | Dienstag, 10. April 2007
@Desperatus
Danke,,, aber warum Latein?
Ich war irgendwie durch Ihre Signatur Desperatus Sperans drauf gekommen, wollte mal schauen, ob ich’s hinkriege und dachte, es passt irgendwie zur allgemeinen expectatio perpetua der Ankunft des Motu Proprio :-)
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#12   Julius   09:31:17 | Montag, 9. April 2007
Einigung
Seit wann sind die Orthodoxen Schismatiker? Sie stehen uns näher als die Lutheraner u.a. Ich hoffe und werde dafür beten dass diese Einigung in der nächsten Zeit kommen wird. Dies wird unser Papst erreichen! o^/ :-)
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#11   Desperatus †   17:32:23 | Sonntag, 8. April 2007
@GerdEric
Ganz schlechte Frage, jetzt wird gleich ein Donnerwetter auf Sie niedergehen, der Bannstrahl des +.net Sie treffen.
Ganz einfach gesagt: Wir beten zu Maria. Anbetung gebührt allein dem dreifaltigen Gott.
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#10   GerdEric   17:24:06 | Sonntag, 8. April 2007
@matt
matt: und Geistliche beten Buddha an.
Tschuldigung :-O aber beten nun Katholiken Maria an?
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#9   Desperatus †   17:00:33 | Sonntag, 8. April 2007
@Aurelius
Danke,,, aber warum Latein?
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#8   Aurelius   14:04:16 | Sonntag, 8. April 2007
@Desperatus: Gratias quam maximas …
… tibi ago quod nuntium hodiernum maximi momenti rursus nuntiavisti. Dominus noster Iesus Christus vere surrexit!
Tibi atque omnibus festum paschale laetificum toto ex cordo exopto!
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#7   Desperatus †   13:55:47 | Sonntag, 8. April 2007
@Matt
Feiern wir heute nicht die Auferstehung? Warum so aufgeregt?
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#6   Bruder Theophil   13:17:10 | Sonntag, 8. April 2007
Zum Geleit…die heutige 2. Lesung
2. LESUNG 1. Korintherbrief 5, 6b-8
Schwestern und Brüder! Ihr wisst, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert.
Schafft den alten Sauerteig weg, damit ihr neuer Teig seid. Ihr seid ja schon ungesäuertes Brot; denn als unser Paschalamm ist Christus geopfert worden. Lasst uns also das Fest nicht mit dem alten Sauerteig feiern, nicht mit dem Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern mit den ungesäuerten Broten der Aufrichtigkeit und Wahrheit.
Allen aufrichtigen und wahrheitsliebenden Katholiken ein Frohes und Gesegnetes Osterfest sowie den Glauben an die Kraft des Auferstandenen und seine Zuversicht für den weiteren Weg.
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#5   Gotthard   12:24:00 | Sonntag, 8. April 2007
Vesper
Seit Jahrzehnten fand am Ostersonntag um 15.00 Uhr im Aachener Dom eine feierliche lateinische Vesper des Römischen Ritus statt.
Die Vesper folgte dem heutigen Stundenbuch – die Sprache war Latein.
Es ist doch wunderschön, wenn die Ostervesper von katholischen und orthodoxen Christen gemeinsam gefeiert wird – da beide Kirchen in diesem Jahr einen gemeinsamen Ostertermin haben!
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#4   matt   12:22:52 | Sonntag, 8. April 2007
@kleingeist mit kleinem „k“
Ihr Name ist Programm. Da ist es fast schon paradox, dass Sie mir eine verengte Sichweise vorhalten. Ja ich kann darüber nur schmunzeln. Um meine Nerven brauchen Sie Sich auch keine Sorgen zu machen, die sind vermutlich stärker als Ihre und obwohl ich zuweilen an Verspannungen leide gebe ich mich gerne locker und entspannt.
Sie sind so ein kleiner Flüsterdämon des Teufels, wie hier ja viele verkehren. Manchmal geben Sie einem recht, aber auf falsche Art, dann wieder versuchen Sie zu belehren und einem Unwahrheiten aufzuschwatzen. Es ist alles vom Bösen und ich weiß das, also sparen Sie Sich doch diese Versuche.
Nehmen Sie kleingeist folgendes zur Kenntnis: es steht nicht an, dass die Kirche Gottes einem verruchten Götzenkult „Respekt bezeugt“. Mit dieser Einstellung weiß ich mich in bestem Einvernehmen mit Jesus Christus. Freilich nicht mit dem falschen, dem Ketzerjesus, den Sie und Ihre geistige Mischpoche erfunden haben. Das ist nämlich nichts anderes als der Antichrist.
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#3   kleingeist   11:19:05 | Sonntag, 8. April 2007
@matt: Nerven bewahren …
Der koreanische Bischof hat mit der Kerze bloss dem Buddhismus seinen Respekt bezeugt. Friedlicher geht es ja wohl nicht mehr. Behalten Sie Ihre Nerven. Er hat nicht Buddha angebetet, wie Sie meinen. Sie interpretieren die Welt auf Ihre (verengte) Weise. Seien Sie locker. Geniessen Sie die Vielfalt der Welt, schaerfen Sie an ihr die christlichen Werte. Jesus haette Ihnen die Leviten gelesen.
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#2   Desperatus †   09:16:48 | Sonntag, 8. April 2007
Die Meldung des Tages:
Christus ist erstanden, ist wahrhaft auferstanden.
(Nur hier eingestellt, damit es nicht vergessen geht.)
Ich wünsche allen Lesern und Postern, Frauen und Männern, Jungen und Alten, Christen und Nichtchristen, Katholiken und Nichtkatholiken, Katholiken gleich welchen Ritus, Frommen und weniger Frommen, Gläubigen und Zweiflern, Weissen und Farbigen, Hetero- und Homsexuellen, einfach allen ein frohes und gesegnetes Osterfest.
Christus ist Alles in Allem, auf ihn hin ist Alles geschaffen, in ihm hat Alles bestand.
In zweifelndem Glauben und in gläubigem Zweifel
Desperatus Sperans
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#1   matt   08:37:26 | Sonntag, 8. April 2007
Schlechte Gesten, böse Zeichen…
gleich 2 Meldungen, die die offensichtliche Häresie des sog. Religionsdialogs aufzeigen. Maria wird zur Ikone des Islam verunglimpft und Geistliche beten Buddha an.
Der Vergleich mit Salomon liegt hier nahe. Salomon hielt sich ja auch für sehr klug. Man sagte ihm nach er wäre der weiseste Mann in der Welt. Doch hat er sich im Alter vor den Götzen niedergeworfen. Seine Vielzahl an Frauen aus all den falschen Kulten haben ihn verführt. Das könnte man so direkt auf die Kirche übertragen. Sie treibt es da ähnlich wie Salomon.
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