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Politische Predigt + Interreligiöse Muselmanen + „Gleich mit wem“ + Jesuanisches Limonadegetränk + Glaubwürdiger Kardinal
Papst Benedikt XVI. an Ostern 2006
Papst Benedikt XVI. an Ostern 2006
Politische Predigt

Vatikan. Papst Benedikt XVI. verkündigte gestern die Osterbotschaft und spendete den Segen Urbi et Orbi. In seiner Ansprache erwähnte er die Krisenherde der Welt. Unter anderem bedauerte er, daß Afghanistan von zunehmender Unruhe und Instabilität gezeichnet sei. Im Irak gebe es fortdauernd neue Gemetzel. Die Bevölkerung fliehe. Benedikt XVI. bedauerte auch die Auswanderung der Christen aus den von Israel besetzten Gebieten. Er versicherte den dortigen Christen seine besondere Nähe.

Interreligiöse Muselmanen

Deutschland. In Hamburg organisierten Muselmanen und Protestanten am Karfreitag interreligiöse Gebete. Das berichtete das ‘Hamburger Abendblatt’. In der Zentrumsmoschee predigte erstmals ein evangelischer Pastor vor dem islamischen Gebet. Protestanten beteten in der Moschee auch Fürbitten. Nach dem islamischen Freitagsgebet zogen mehrere Muslime vor die protestantische Dreieinigkeitskirche, um dort eine Andacht zu halten. Der Imam hielt eine Predigt.

„Gleich mit wem“

Großbritannien. Der anglikanische Bischof von Hereford, Anthony Priddis, muß sich vor einem sogenannten Gleichbehandlungstribunal verantworten. Hereford befindet sich rund 80 Kilometer südwestlich von Birmingham. Der Vorwurf lautet, daß Priddis einem Erzieher die Arbeitsstelle wegen dessen Homo-Neigung verweigert habe. Der Sodomist gibt vor, bei einem Bewerbungsgespräch „nur“ nach „seiner Sexualität“ gefragt und ausdrücklich deswegen abgewiesen worden zu sein. Dagegen verteidigte sich der Bischof, daß er jeden, der – gleich mit wem – außereheliche Unzucht praktiziere, abweisen müsse.

Jesuanisches Limonadegetränk

Italien. Der italienische Film „Sieben Kilometer vor Jerusalem“ hätte dieses Ostern in die Kinos kommen sollen. In dem Film wird ein italienischer Werbefachmann gekündigt, läßt sich scheiden und reist nach Jerusalem. Dort trifft er auf Christus, der ein bekanntes Limonadegetränk zu sich nimmt. Der Getränkekonzern legte gegen die Verwendung seines Produktes erfolgreich Rechtsmittel ein. Nun muß der Regisseur die Szene herausschneiden. Das verzögert die Veröffentlichung des Films um rund drei Wochen. Dafür dürfte die Bekanntheit des Streifens und des Limonadengetränks gestiegen sein.

Glaubwürdiger Kardinal

„Das Martyrium, das Zeugnis, sei wesentlich für alle Christen, denn alle werden Diener Gottes genannt, so Kardinal Schönborn: »Es ist wichtig, ein glaubwürdiges Zeugnis zu geben. Die Kirche muß glaubwürdig sein, dabei stelle sich die Frage, was glaubwürdig ist. Es kann dabei nur darum gehen, daß Christus in der Kirche sichtbar sein muß.« Aus diesem Zeugnis des glaubwürdigen Lebens komme die Quelle der Barmherzigkeit, die von der Kirche erwartet und ersehnt wird.“

Aus einem Bericht der Webseite der Erzdiözese Wien über die am letzten Montag von Christoph Kardinal Schönborn zelebrierte Chrisam-Messe.
      
6 Lesermeinungen
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#6   Arkanum/kreuts.net †   13:53:41 | Freitag, 29. Februar 2008
Bischof Priddis verurteilt
Zur Meldung „Wer mit wem“: Inzwischen ist das Urteil kath.net/detail.php?id=19185 ergangen. o^/ (diesmal war kath.net schneller)
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#5   matt   00:56:52 | Dienstag, 10. April 2007
Juden, Moslems und alle Antichristen sind des Teufels!
Sie hassen Jesus den Gekreuzigten.
Oh mein Gott! Sonst wären sie doch Christen? Die Logik ist einfach, die Dummheit ist groß…
Immer noch nicht geschnallt? Na dann hilft kein Arzt mehr.
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#4   Beobachterin   13:03:10 | Montag, 9. April 2007
Glaubwürdig
a) Manches, was in der evangelischen Kirche möglich ist, gibt es – und hier sage ich: zum Glück – bei den Katholiken nicht. Hoffentlich bleibt das so. Es darf sich natürlich ändern, wenn die Evangelischen es anders machen.
b) Wenn Kardinal Schönborn glaubwürdig sein will, so möge er doch bitte im nächsten Jahr die Homosexuellen-Segnungen im Wiener Stephansdom zum Valentinstag unterbinden.
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#3   Lutheraner   12:30:13 | Montag, 9. April 2007
Compressis manibus sedere
In Hamburg organisierten Muselmanen und Protestanten am Karfreitag interreligiöse Gebete.
Und was sind „interreligiöse“ Gebete? Ich habe zwar schon von Plaquebildung im Zahnzwischenraum gehört, und daß Mathematiker Werte, die zwischen bekannten Werten liegen, errechnen, aber Gebete, die zwischen den Religionen gebetet werden? Treffen die sich auf der Straße? Oder haben die einen neuen Gott entdeckt, der zwischen Christus und Allah sein Dasein fristet?
Keine Ahnung, was das sein soll? Muß daran liegen, daß das Wort gar nicht existiert.
Unter anderem bedauerte er, daß Afghanistan von zunehmender Unruhe und Instabilität gezeichnet sei.
Das ist in der Tat bedauerlich. Doch würden sich Kardinäle ans Völkerrecht halten, gäbe es weder was zu bedauern, noch müßten sie ihre Glaubwürdigkeit anzweifeln. Der Krieg nämlich ist illegal. Was Gott wohl davon hält?
Was wäre, wenn Afghanen Krieg gegen den Terror in Österreich führten?
Wo Schatten ist, ist Licht. Ostermarschierer zeigten sich barmherzig mit den Afghanen. Sie haben Widerstand gegen die Ostblockmarionette und ihre rücksichtslose Kriegsmeute angekündigt.
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#2   Bruder Theophil   11:38:59 | Montag, 9. April 2007
Zum Geleit…die heutige 2. Lesung
2. LESUNG 1. Korintherbrief 15, 1-8.11
Ich erinnere euch, Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündet habe. Ihr habt es angenommen; es ist der Grund, auf dem ihr steht. Durch dieses Evangelium werdet ihr gerettet, wenn ihr an dem Wortlaut festhaltet, den ich euch verkündet habe. Oder habt ihr den Glauben vielleicht unüberlegt angenommen?
Denn vor allem habe ich euch überliefert, was auch ich empfangen habe:
Christus ist für unsere Sünden gestorben, gemäß der Schrift, und ist begraben worden. Er ist am dritten Tag auferweckt worden, gemäß der Schrift, und erschien dem Kephas, dann den Zwölf.
Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern zugleich; die meisten von ihnen sind noch am Leben, einige sind entschlafen. Danach erschien er dem Jakobus, dann allen Aposteln. Als Letztem von allen erschien er auch mir, dem Unerwarteten, der „Missgeburt“.
Ob nun ich verkündige oder die anderen: das ist unsere Botschaft, und das ist der Glaube, den ihr angenommen habt.
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#1   Mathias Wagener   10:57:46 | Montag, 9. April 2007
Vermengerei
Diese Vermengerei von christlichen Bibelteilen mit Islamsprüchen ist einfach widerlich. Es ist so wie Wein, Bier, Schnaps und Milch in ein Pott getan und durchgequierlt. Hierauf hätte ja auch keiner Lust.
Die Vermengerei ist auch ein Affront an den Glauben der Mohammedaner, auch sie sollten von einer derartigen Vermengerei verschont werden.
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