09:53:01 | Dienstag, 10. April 2007
Vor wenigen Minuten hat Papst Benedikt XVI. – trotz seines gegenwärtigen Urlaubes – das langerwartete Motu Proprio veröffentlicht. Sein Inhalt produzierte bereits wenige Minuten nach der Veröffentlichung eine weltweite Schockwelle.

(kreuz.net, Vatikan) Heute um 9.42 Uhr kündigte der vatikanische Pressesaal in einer überraschend einberufenen
Pressekonferenz das Erscheinen des lange erwarteten Motu Proprios von Papst Benedikt XVI. an.
Der Inhalt
des Schreibens ist eine absolute Sensation. Zunächst: Der zweieinhalbseitige Text enthält nur marginale
Aussagen zur Alte Messe.
Dagegen gab der Papst bekannt, vor drei Monaten eine geheime vatikanische Behörde
gegründet zu haben, die zukünftig liturgische Vergehen zur Rechenschaft ziehen wird.
Diese kircheninterne
liturgische Polizei heißt „Sodalicium Benedictinum“. Aus Gründen der Effizienz arbeitet die Spezialeinheit
völlig unabhängig von der Römischen Kurie und in strikter Anonymität.
Der Leiter des „Sodalicium
Benedictinum“ untersteht direkt dem Papst. Sein Name soll immer erst nach Ablauf seiner Amtszeit bekanntgegeben
werden.
Die liturgischen Agenten des Vatikan haben den Auftrag, liturgische Mißbräuche
aufzuspüren
und unerbittlich zu
bekämpfen.
Zu diesem Zweck ist das „Sodalicium Benedictinum“ bereits in ganz Westeuropa
und in den USA dabei, ein geheimes Netz von zuverlässigen Priestern und Laien aufzubauen.
In dem Motu
Proprio gibt der Papst bekannt, daß das Sodalicium schon seit drei Monaten voll funktioniert. Doch schon
jetzt sind die Kapazitäten der neuen Organisation völlig überlastet.
Eine erste Erkenntnis der liturgischen
Agenten besteht darin, daß der von Papst Paul VI. eingeführte sogenannte „Neue Ritus“ wenn, dann nur
auf dem Papier existiert.
Die real existierenden Liturgien in den Bischofskirchen und Pfarreien sei vom
Novus Ordo noch weiter entfernt, als dieser vom Alten Ritus.
Eine Spezialeinheit des „Sodalicium Benedictinum“
befaßt sich mit der Wurzel des liturgischen Niederganges: den Bischöfen. Gegenwärtig erarbeitet diese
Einheit eine Liste von fehlbaren Oberhirten und Kardinälen, denen der Papst zum Fest Peter und Paul einen
vorzeitigen Rücktritt nahelegen wird.
Angeblich umfaßt diese Aufstellung bereits mehrere Seiten.
Die
Bischöfe sind auch jene, die dem „Sodalicium Benedictinum“ am meisten Widerstand
entgegensetzen. Fehlbare
Oberhirten haben sogar versucht, vermutete Mitglieder der Spezialeinheit als „
Denunzianten“ hinzustellen.
Der Prälat, der das Sodalicium leitet, wird im Vatikan unter dem Decknamen Mons. Umberto Benigni geführt.
Er hat eine Strategie erarbeitet, um widerspenstige Bischöfe schnell und effizient unter massivem Druck
zu setzen.
Dazu werden über Pfarr- und Bischofskirchen, in denen liturgische Mißbräuche grassieren,
gezielt Flugblätter abgeworfen, um die Schuldigen und ihre Pfarr- und Diözesanangehörigen über die
schweren Folgen der Liturgiemißbräuche zu informieren:
Jedes Mal, wenn eine liturgische Schändung
begangen wird, will das Sodalicium ein weißes Kaninchen oder ein junges Kätzchen mit einem Messer schlachten
und das Video von der Hinrichtung in bekannten westlichen Fernsehsendern veröffentlichen.
Zu diesem Zweck wurden an einem geheimen Ort bereits Stallungen eingerichtet, in denen besonders süße
Kätzchen und Häschen herangezüchtet werden.
Der Papst rechtfertigt in seinem Motu Proprio die Maßnahme:
„Ist diese Aktion verurteilungswürdig? Verurteilungswürdiger als liturgische Mißbräuche?“
Die liturgischen
Skandale würden Bischöfe, Priester und einfache Gläubige vom rechten Glauben abbringen: „Ihre Seelen
werden durch den liturgischen Verfall – der umgangssprachlich Novus Ordo genannt wird – getötet“, schreibt
der Papst in seinem Motu Proprio.
Wenn man die
ewige Verdammnis der Seele bedenke, sei die herzzerreißende
Tötung eines Kätzchens oder eines Kaninchens nicht schlimm.
Ein deutscher
Weblog wünscht der Aktion
gutes Gelingen:
„Ein kleines Kätzchen könnte die mitfühlenden Herzen klerikaler und laikaler Liturgieveränder
eher erweichen als noch so viele
päpstliche Schreiben, die doch immer erst einer »gründlichen Analyse«
(Karl Kardinal Lehmann) bedürfen.“
Die Idee zu diesem Text und die Abbildungen der Flugblätter stammen
vom englischsprachiger Satireweblog Alive and Young
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Genoveva 00:18:18 | Montag, 16. April 2007
#29
sani † 16:27:51 | Donnerstag, 12. April 2007
#27
Marina 23:03:10 | Dienstag, 10. April 2007
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GerdEric 22:45:46 | Dienstag, 10. April 2007
#24
Marina 22:40:03 | Dienstag, 10. April 2007
#23
Romulus 21:04:18 | Dienstag, 10. April 2007
#21
Gotthard 17:04:03 | Dienstag, 10. April 2007
#18
Gotthard 16:08:06 | Dienstag, 10. April 2007
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Guiseppe 15:16:08 | Dienstag, 10. April 2007
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Guiseppe 12:26:46 | Dienstag, 10. April 2007
#11
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Hacki 10:46:45 | Dienstag, 10. April 2007
#6
Romulus 10:33:51 | Dienstag, 10. April 2007
#1
AveVerum 09:54:39 | Dienstag, 10. April 2007