(kreuz.net, Menden) Seit Anfang des Jahres leitet der Schlosser Markus Werny (30) in der Pfarrei Oberrödinghausen
Wortgottesdienste.
Darüber berichtete Die Lokalzeitung ‘Westfalenpost’ am Karsamstag.
Oberrödinghausen
gehört kirchlich zum Erzbistum Paderborn. Das Dorf befindet sich in der Nähe der Stadt Menden – rund
dreißig Kilometer südöstlich von Dortmund.
Werny ist stellvertretender Vorsitzende des Kirchenvorstandes.
Anfang des Jahres entschieden die Priester im Pfarreiverbund Menden-Süd, die samstäglichen Vorabendmessen
in der Kirche von Oberrödinghausen nur noch zweiwöchentlich zu lesen.
Sonntagsmessen gibt es in der
Dorfkirche schon seit Jahren keine mehr.
Werny befürchtete wohl zu Recht, daß das Pfarrleben ohne die
Vorabendmessen extrem leiden werde.
Deshalb beschloß er, die ausfallenden Messen durch Wortgottesdienste
zu ersetzen: „Dann mache ich es eben selber.“
Am 13. Januar stand der Schlosser erstmals einem Wortgottes-Andacht
vor: „Ich habe komplett Neuland betreten und gerade am Anfang wahnsinnig viel Zeit benötigt – vor allem
für Schriftauslegung.“
Bei seinen ersten Wortgottesdiensten war Werny sehr aufgeregt. Sogar Freunde
und Bekannte haben kaum verstanden, was er las und predigte:
„Ich habe viel zu schnell und undeutlich
gesprochen.“
Nach wie vor bereitet sich der Schlosser auf jeden Wortgottesdienst ungefähr fünf Stunden
vor.
Seine Andachten sind mit zwanzig bis dreißig Leuten gut besucht. Befreundete Priester hatten Werny
gesagt, er könne stolz sein, wenn fünf bis zehn Gläubige erscheinen würden.
Die ‘Westfalenpost’ zitiert
auch ungenannte Verantwortliche. Diese erachten die Lösung als nicht dauerhaft: „Es ist schon eine Art
Grauzone, in der wir uns nach entsprechenden Absprachen bewegen.“
Klare Vorschrift
Die „Grauzone“ besteht
in der Verwechslungsgefahr der Wortgottes-Andacht mit der Messe.
Davor warnt beispielsweise die 1997
erschienene römische ‘Instruktion zu einigen Fragen über die Mitarbeit der Laien am Dienst der Priester’.
Die Gläubigen erfüllen mit der Teilnahme an einer Wortgottesandacht ihre Sonntagspflicht nicht – heißt
es in der Instruktion:
„In jenen Fällen, wo es die Entfernungen und physischen Umstände gestatten,
müssen die Gläubigen angeregt und unterstützt werden, das Gebot möglichst zu erfüllen.“
Ein Gläubiger
vor Ort erklärte auf Anfrage von ‘kreuz.net’, daß eine „Grauzone“ oder Verwechslungsgefahr mit der Heiligen
Messe nicht wirklich bestehe:
„Die Gläubigen haben schon lange keine Ahnung mehr, was die Heilige Messe
ist.“
„Man kann nicht verwechseln, was man gar nicht kennt.“
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Lieber Heinrich! Ja, das Beispiel der Petrusbruderschaft ist eine ernste Warnung. Die Piusbruderschaft
muss sich nach allen Seiten hin absichern, besonders auch, was ihre Jurisdiktion angeht. Eine Art Personalprälatur
mit dem Recht, die Oberen aus den eigenen Reihen zu wählen, wäre da vielleicht die Richtung. Man könnte
sich auch am Status der orientalischen unierten Kirchen orientieren, die ja in dem Sinne auch frei sind,
die eigenen Angelegenheiten zu ordnen. Da kann dann kein Lehmann, Algermissen oder sonst einer von den
römischen Hofschranzen daherkommen und der Bruderschaft reinreden. Ich denke mal, dass viele Gläubige
der Bruderschaft und auch sicherlich viele Priester auf eine Reconziliation warten und dass nach einem
Motu Proprio zugunsten der Alten Messe neue Bewegung in die Sache kommt. Vedremo!
Lieber Krak des Chevaliers, dass eine Umarmung seitens des modernistischen Rom wohl eher den Zweck haben
wird der Priesterbruderschaft die Luft zum atmen zu nehmen, darüber braucht kein Zweifel zu bestehen.
Die Petrusbruderschaft ist ein Beispiel dafür, dass der Marsch durch die Institutionen eher in anderer
Richtung erfolgt ist. Zuerst hat man sie noch ein wenig rumwursteln lassen und dann hat sie stramme modernistische
Oberaufseher bekommen. Beim wankelmütigen Dr. Goesche wird es genau so laufen. Quidquid id est, timeo
Danaos et dona ferentes. Solange sich Rom nicht bewegt, ist eine Einigung nicht möglich. Schließlich
ist das modernistische Rom vom Glauben abgefallen, nicht die Priesterbruderschaft. Und die römische Politik
erinnert doch stark an das divide et impera. Das Goethesche „Entzwei und gebiete! Tüchtig Wort. – Verein
und leite! Besserer Hort.“ könnte, umgesetzt, ein guter Rat sein und ein Zeichen, dass es Rom ernst meint.
Lieber Heinrich! Ich bin ein großer Freund der Pius-Bruderschaft und besuche Messen und Priorate, so
oft es mir möglich ist. Jedoch bin ich der Meinung, dass die Bruderschaft nicht so lange warten sollte,
bis der vatikanische Patient vollständig genesen ist. Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die
Kranken, wie der Herr Jesus sagt. Die Piusbruderschaft hat den authentischen katholischen Glauben bewahrt,
kann der kriselnden Kirche aber nur dann helfen, wenn sie in ihren Organen wirken kann. Der halbschismatische
Zustand, in dem sich die Bruderschaft befindet, hat keinen Nutzen für die Kirche. Solange Leute wie Lehmann
und Co. noch sagen können, dass die Piusbruderschaft schismatisch sei, kann die Bruderschaft noch so
sehr katholisch sein. Wichtig ist, und da bin ich mit Ihnen völlig einer Meinung, dass die Bruderschaft
den Katholischen Glauben nicht verwässern lassen darf. Man muss ja nicht mitmachen beim interreligiösen
und ökumenischen Firlefanz. Die Bruderschaft kann den katholischen Glauben auch weiterhin ungeschmählert
lehren in ihren Schulen, Kirchen und Prioraten. Wichtig wäre auch der „Marsch durch die Institutionen.
Heinrich und möchtegern-kathole: @Heinrich: ich bezog mich auf CIC 1143, der vom paulinischen Privileg
handelt. Dieses gilt auch für vollzogene Ehen. Können Sie mir das Ambrosius-Zitat wörtlich zitieren?
Zum Thema „Heilige Schrift“: Nein, sie ist kein 8. Sakrament (ich hatte in Bezug auf die Wirksamkeit geschrieben:
in diesem Sinne sakramental). Aber sie ist auch nicht einfach ein Heilsmittel neben anderen, sondern mit
der Tradition die Grundlage unseres Glaubens, da sie uns die Begegnung mit dem Christus, dem Ur-Sakrament,
vermittelt. @möchtegern-kathole: Nein, für das Zustandekommen des Ehesakramentes spielt der Vollzug
keine Rolle.
Liebe Genoveva, CIC, Can. 1142 – Die nicht vollzogene Ehe zwischen Getauften oder zwischen einem getauften
und einem ungetauften Partner kann aus einem gerechten Grund auf Bitten beider Partner oder eines Partners,
selbst wenn der andere dem widerstrebt, vom Papst aufgelöst werden
@Gotthard Wir sollten da unterscheiden: 1. Die Kirche kann in einem Eheprozess feststellen, daß eine
sakramentale Ehe nicht bestanden hat (wegen Eheunfähigkeit oder mangelndem Konsens). Dabei kann der Nichtvollzug
ein Indiz sein, er ist aber nicht das Kriterium. Es handelt sich hierbei nicht um eine Auflösung, sondern
um eine Nichtigkeitserklärung. 2. Die Kirche kann das Band sakramentaler Ehen lösen. Beim petrinischen
Privileg und beim Vorrang des Ordensgelübdes geht dies nur bei nicht-vollzogenen Ehen. Beim paulinischen
Privileg (Ehe zweier Ungetaufter, bei der ein Partner sich taufen läßt und der andere dies nicht tolerieren
will) geht dies auch bei vollzogenen Ehen. Sie kämpfen tapfer, aber aus dem „ehelichen Akt“ wird beim
besten Willen kein sakramentaler Akt. Was natürlich nicht heißt, daß ihm als Ausdruck des Wesens des
Sakramentes eine hohe Bedeutung zukommt.
Liebe Genoveva, @Heinrich: Wenn ich sehe, wie Sie die Hl. Schrift irgendwo „unterhalb“ der Sakramente
als ein „Heilsmittel“ einordnen, dann bin ich doch recht dankbar für die kath. Theologie der letzten
100 Jahre, die sie wieder an ihren Platz gestellt hat. Sie scheinen da was falsch verstanden zu haben.
Oder sehen Sie die hlg. Schrift tatsächlich als 8. Sakrament an? Ihr Satz Und die liturgische Verkündigung
des Wortes Gottes ist wirksam (in diesem Sinne sakramental) deutet dies an. Im Übrigen sehe ich die hlg.
Schrift immer als Zeugnis der Kirche, ob ich nun privat die Schrift lese oder ob Sie in der Messe verlesen
wird. Sehr interessant, daß bei Ihnen die Hl. Schrift als „Heilsmittel“ quasi unabhängig von der Kirche
wirkt. Das klingt mir doch arg protestantisch Deshalb schrieb ich abhängig von unserer Disposition. Die
Ehe besteht natürlich nicht in der Einwilligung zum Beischlaf, sondern in der Knüpfung des unzerreißbaren
vinculum matrimoniale, das Sinnbild der Vereinigung Christi mit seiner Kirche ist. Was die Ehe ist habe
ich ausführlich dargelegt. Bei dem von Ihnen beanstandeten Satz handelt es sich um ein Zitat des hlg.
Ambrosius aus dem Buch von den Jungfrauen. Nun Sie sagten schon, dass Sie die Theologie der letzten 100
Jahre bevorzugen, bzw. der letzten 30 Jahre um das mal etwas präziser auszudrücken … Der hlg. Ambrosius
scheint da nicht vorzukommen. Und dass der dauernd an Sex gedacht hat, das glauben auch nur Sie.
Das wird hier noch richtig sachlich … @Gotthard: „Der Akt der Eheschließung ist unter Christen ein
wahres Sakrament“ – das ist die Definition. Materie des Sakramentes ist der im Konsens geschlossene Vertrag,
die Form ist die Einsegnung durch den Priester. Die liebende, personale Übereignung ist das Wesen dieses
Sakramentes und diese Übereignung findet in dem, was man früher den „Vollzug“ nannte, einen sichtbaren
Ausdruck. Eine nicht vollzogene Ehe ist aber ebenso ein Sakrament, also ein wirksames Zeichen der Gegenwart
und Gnade Gottes. @Marina: Pardon, ich wollte nciht schulmeistern, aber das, was Sie besten Willens geschrieben
haben, ist so einfach falsch. Gott braucht uns nicht, sondern wir brauchen ihn und seine Sakramente. @Heinrich:
Wenn ich sehe, wie Sie die Hl. Schrift irgendwo „unterhalb“ der Sakramente als ein „Heilsmittel“ einordnen,
dann bin ich doch recht dankbar für die kath. Theologie der letzten 100 Jahre, die sie wieder an ihren
Platz gestellt hat. Sehr interessant, daß bei Ihnen die Hl. Schrift als „Heilsmittel“ quasi unabhängig
von der Kirche wirkt. Das klingt mir doch arg protestantisch Die Ehe besteht natürlich nicht in der
Einwilligung zum Beischlaf, sondern in der Knüpfung des unzerreißbaren vinculum matrimoniale, das Sinnbild
der Vereinigung Christi mit seiner Kirche ist. Warum wollen hier alle ständig auf den Sex aus … Lieber
Romulus, vielen Dank für die Blume Ich hoffe, Sie haben eine frohe und gnadenreiche „Nacht der Nächte“
gefeiert! Pius, Petrus oder NOM?
Lieber Gotthard, die Ehe ist eine eheliche Verbindung von Mann und Frau unter berechtigten Personen, welche
eine unzertrennliche Lebensgemeinschaft ist. Zum Bestehen einer wahren Ehe ist der Beischlaf nicht notwendig
gefordert, da die Ehe nicht im Beischlaf besteht, sondern in der Einwilligung zu diesem.
@Heinrich @Gotthard @Heinrich Können wir uns auf den Begriff: Vergegenwärtigung bzw. Gegenwärtigsetzung
einigen? @Gotthard Toll, Moslems, Atheisten, Perverse, usw… haben auch Orgasmen und nu…? Machen die
ne Sakramentale Erfahrung? Sorry, aber du machst dich lächerlich.
Gott braucht UNS für sein Reich!!! „Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes wird uns besuchen das
aufstrahlende Licht aus der Höhe…“ Lk.1,78 das liebe Genoveva und Gotthart sagt alles über das Thema.
Im übrigen finde ich Deine Art Genoveva schulmeisterlich und ohne fundierte Argumente aus der Hl. Schrift!
So palavert man nur, ohne wirklich am Thema zu wachsen…
Liebe Genoveva, und ganz sicher wird in der Messe das Opfer von Golgatha nicht wiederholt. Es ist ein
und dasselbe Opfer, welches in der Messe vollzogen wird und welches am Kreuze dargebracht worden ist.
Wie es auch ein und dieselbe Opfergabe ist, Christus unser Herr, welcher sich selbst auf dem Altar des
Kreuzes nur einmal blutigerweise geopfert hat. Denn die blutige und die unblutige Opfergabe sind nicht
zwei Opfergaben, sondern nur eine, deren Opfer, nachdem der Herr also geboten hat: „Tut dies zu meinem
Angedenken“, täglich in der Eucharistie erneuert wird.
@Genoveva dass er den Orgasmus mit dem Altarsakrament gleichsetzt, ich bitte um eine andere Definition
der Sakramentalität der Ehe. Ehesakrament heißt schließlich: ich lebe in einem Sakrament! Christus
im Ehepartner gegenwärtig … der eheliche Geschlechtsakt ist ein sakramentaler Akt!
Wer schreibt: „Christus begegnet mir in der Exstase der ehelichen Vereinigeung im Partner wie er mir in
der Eucharistie unter dem sakramentalen Zeichen von Brot und Wein begegnet „ , ist leider nicht mehr katholisch.
Liebe Genoveva, Lieber Heinrich, könnte es sein, dass Sie ständig auf ungehörige Weise Grenzen überschreiten?
Nein! Das war nicht meine Absicht. Ich wollte nur, dass Sie mir eine Chance geben Sie zu verstehen. Ich
hoffe, das genügt Ihnen als Ausweis meiner Orthodoxie, die in Frage zu stellen Sie weder Grund noch Recht
haben. Ich habe Ihnen eine Frage gestellt, ich habe nichts in Frage gestellt. Mit Ihrer Antwort kann ich
im Übrigen nicht viel anfangen, denn Sie scheint mir im Widerspruch zu Ihren vorherigen Äußerungen
zu stehen. Erlauben Sie mir eine Gegenfrage: Glauben Sie, dass uns im Wort Gottes, wenn es von der Kirche
verkündet wird, wahrhaft, wirklich und wirksam der lebendige Christus begegnet. Nein, im Wort Gottes
kann uns immer – abhängig von unserer Disposition – wahrhaft, wirklich und wirksam der HERR begegnen,
nicht nur, wenn uns das Wort Gottes von der Kirche verkündet wird. Ähnlich wie im Gebet. Das Wort Gottes
ist allerdings nicht gleichsam das 8. Sakrament, sondern ein nicht-sakramentales Heilsmittel.
@Marina Puh, was hast denn Du für eine eigenartige Messliturgie zusammengeschustert? Es geht nicht um
die Wiederholung des einmaligen blutigen Kreuzesopfers Jesu, sondern um die unblutige Vergegenwärtigung
desselben.
@marina und @gotthard Liebe Marina, Sie meinen es sicher gut, aber Ihr kurzes Posting enthält gleich
2 schlimme Irrlehren: Jesus braucht ganz sicher das Opfer der Messe nicht und ganz sicher wird in der
Messe das Opfer von Golgatha nicht wiederholt. Lieber Gotthard, so langsam aber sicher brennen die Sicherungen
durch. Ihnen tut der Aufenthalt bei +.net nicht gut. Wer dem Provokationswahn so verfallen ist, dass er
den Orgasmus mit dem Altarsakrament gleichsetzt, sollte dringend eine Auszeit nehmen oder zumindest eine
seriöse begleitende Therapie beginnen! Oder sind Sie der Typ Macho, der ernsthaft der Meinung ist, er
löse bei seiner Frau/Partnerin religiöse Ekstasen aus? Au weia, ist das peinlich …
jesus braucht das Opfer!!!!-Der Hl. Messe darum ist ein Wortgottesdienst mit Kommunion“feier“ kein Ersatz
für die Wiederholung des Opfers auf Golgotha. Jesus selbst kommt in jeder Hl. Messe neu vom Himmel in
die Gestalten von Brot und Wein und bringt sich durch den Priester dem Vater zur Sühne dar für die Sünden
der Welt. Wenn das nicht mehr ist, gibt es keine Sündenvergebung mehr und die Gerechtigkeit des Vaters
kommt zum Einsatz. Ich war schon 2x dabei als eine Frau in Pratteln in der Schweiz selber den Vorstand
spielte. Nicht schlecht übrigens, aber eben nur ein Spiel, kein Opfer.
Lieber Heinrich, könnte es sein, daß … Sie ständig auf ungehörige Weise Grenzen überschreiten?
Nun, denn: Ich glaube an die wirkliche und dauernde Gegenwart unseres einzigen Herrn und Erlösers Jesus
Christus im Sakrament des Altares. Ich glaube nicht an die Transsubstantiation, sondern halte den Begriff
„Transsubstantiation“ im Kontext einer wohlverstandenen Schultheologie für eine vorzügliche Annäherung
an die Frage, wie dieses Mysterium „vor sich geht“. Ich hoffe, daß genügt Ihnen als Ausweis meiner Orthodoxie,
die in Frage zu stellen Sie weder Grund noch Recht haben. Erlauben Sie mir eine Gegenfrage: Glauben Sie,
daß uns im Wort Gottes, wenn es von der Kirche verkündet wird, wahrhaft, wirklich und wirksam der lebendige
Christus begegnet.
Lieber Gotthard, Christus ist in unserer Welt und in unserem Leben sakramental gegenwärtig: in der Ehe
nicht anders als in der Eucharistie. Christus begegnet mir in der Ekstase der ehelichen Vereinigung im
Partner wie er mir in der Eucharistie unter dem sakramentalen Zeichen von Brot und Wein begegnet … Vielen
Dank für Ihre Klarstellung. Ich dachte mir schon fast, dass Sie nicht mehr katholisch, sondern modernistisch
sind. Die Klarstellung war zwar wohl unbeabsichtigt ehrlich, aber in jedem Fall aber eindeutig.
Sakramentalität Christus ist in unserer Welt und in unserem Leben sakramental gegenwärtig: in der Ehe
nicht anders als in der Eucharistie. Christus begegnet mir in der Exstase der ehelichen Vereinigeung im
Partner wie er mir in der Eucharistie unter dem sakramentalen Zeichen von Brot und Wein begegnet …
Liebe Genoveva, könnte es sein, dass Sie so schreiben wie Sie schreiben, weil Sie nicht an die Transsubstantiation
und die Realpräsenz des HERRN in der Hostie glauben?
@Marcell: Ich verstehe sehr wohl … aber sie wollen den Unterschied zwischen einer privaten Bibellektüre
und einer liturgischen Feier kleinreden. „Kirche sein“ ist konstitutiv für unseren Glauben. Und daher
besteht ein WESENTLICHER Unterschied zwischen einer privaten Lektüre oder einem privaten Gebet und einer
liturgischen Wortgottesfeier. Ebenso schief ist Ihr Versuch, die Gegenwart Gottes in seinem Wort als „nur“
geistlich abzutun. Gott ist in seinem Wort wirklich gegenwärtig. Und die liturgische Verkündigung des
Wortes Gottes ist wirksam (in diesem Sinne sakramental). Diese Gegenwart unterscheidet sich wesentlich
von derjenigen der Eucharistie, aber das ist kein „weniger“, sondern ein „anders“.
@Genoveva Sie haben nicht verstanden… die Frage ist das Gegenwart Christi. aus dieser sicht bedeutet
das Wort Gottes und auch die Gemeinde ein geistiges Gegenwart. aber die Heilige Messe ist wesentlich unterschiedlich
von dem bloss geistlichen Gegenwart. natürlich unterscheiden sich das Gebet alleine und in der Gemeinde.
Danke Gotthard, so ähnlich würde ich das auch sehen. Wenn der größte Teil der Kirche abgefallen ist,
dann ist es gut und notwendig, dass noch wahre Katholiken vorhanden sind. Im Übrigen wird irgendwann
auch Rom wieder zum authentischen Glauben zurückkehren.
@Heinrich Ein Testfall wird hier die Selig- oder Heiligsprechung Woytilas sein, jenes Häresiarchen. Wenn
Rom das weiter betreibt, dann kann man sicher sein, dass eine Rückkehr Roms zum Glauben nicht zu befürchten
ist. ist auch besser, Du und Deine Freunde des Pius-Vereins bleiben unter diesen Voraussetzungen in ihrer
Schmoll-Ecke. Mit Euch ist eh nichts anzufangen.
@Marcell: Wenn da nicht dieses furchtbare NT wäre deshalb soll man an der Heiligen Messe persönlich
teilnehmen. das Wgd. unterscheidet sich wesentlich nicht vom Lesen zu Hause. Das ist Unfug. Das gemeinsame,
gemeindliche, liturgische (d.h. amtlich geordnete) Beten und Hören auf das Wort Gottes unterscheidet
sich WESENTLICH vom privaten Gebet („Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind …“) Und ebenso
unterscheidet sich eine Wortgottesfeier WESENTLICH von einer Hl. Messe.
Lieber Krak des Chevaliers, Und ein anderes hoffe ich auch sehr: dass die Priester der Piusbruderschaft
nach der zu erwartenden „Freigabe“ der Missa Tridentina zu einer Rekonziliation bereit sind. nun darin
unterscheiden wir uns. Ich hoffe, dass die Priesterbruderschaft standhaft im Glauben bleibt und vor allem,
dass sie sich nicht wieder spalten lässt. Wir haben ja in der Vergangenheit gesehen, dass Rom durchaus
zu „Zugeständnissen“ bereit ist, wenn man damit der Priesterbruderschaft schaden kann. Rom sollte als
Voraussetzung einer Rekonziliation schon zum wahren Glauben zurückkehren und nicht nur den authentischen
römischen Ritus zugestehen. Ich sehe darin erst einen ersten Schritt, dem Rom weitere folgen lassen muss.
Vielleicht erinnern Sie sich an die Abwerbung des wankelmütigen Dr. Goesche, dem für römische Verhältnisse
viel zugestanden wurde, der aber viel mehr aufgeben musste. Ein Testfall wird hier die Selig- oder Heiligsprechung
Woytilas sein, jenes Häresiarchen. Wenn Rom das weiter betreibt, dann kann man sicher sein, dass eine
Rückkehr Roms zum Glauben nicht zu befürchten ist.
Rolle der Bischöfe Ja, lieber Heinrich!da haben Sie wohl Recht. Die Frage ist nur, welche Rolle die Bischöfe
in diesem Prozess spielen. Hoffentlich ernennt der Hl. Vater für die vakant werdenden Bischöfsstühle
Leute, die diesem Trend entgegenarbeiten. Und ein anderes hoffe ich auch sehr: dass die Priester der Piusbruderschaft
nach der zu erwartenden „Freigabe“ der Missa Tridentina zu einer Reconziliation bereit sind. Wir brauchen
echte katholische Priester, die auch zeigen, dass die Priester sind und die nicht bereit sind, sich auf
den ganzen Ökumenteklimbim einzulassen und die eine echte katholische Liturgie feiern. Die Kirche kann
daran nur genesen. o^/
Lieber Krak des Chevaliers, das V2 ist schon lange nicht mehr Richtschnur kirchlichen Handelns. Längst
wird es als erster Schritt einer Entwicklung verstanden, einer Entwicklung zum Protestantismus hin. Und
Gottesdienste unter Leitung eines Laien, das ist Protestantismus pur.
@Gotthard ja, wie das heilige Konzil von Trent sicher festgestellt hat…: Jesus ist in der Eucharistie
sakramental und physisch (wirklich) da. (die genaue Übersetzung weiß ich nicht.) das bedeutet nicht,
dass aus dem Brot Leib wird, aber die Teilchen des Brotes tragen sein wirkliches Gegenwart. deshalb soll
man an der Heiligen Messe persönlich teilnehmen. das Wgd. unterscheidet sich wesentlich nicht vom Lesen
zu Hause.
Messe Quelle und Höhepunkt In den Bistümern, auch in Paderborn, laufen Kurse, in denen Laien und Kleriker
darauf vorbereitet werden, Messfeiern durch Wortgottesdienste zu ersetzen. Das ganze ist ein Prozess,
der sich über mehrere Generationen erstreckt. Die Kinder kennen eh schon keine Messe mehr, abgesehen
vom Erstkommunionspektakel, und erleben dann Gottesdienste, wenn überhaupt noch, als Wort Gottes Feiern
unter dem Vorsitz der PGR-Vorsitzenden Frau Meier. Eine tolle Entwicklung! Das widerspricht doch glatt
der tiefen Erkenntnis des V II, nach der die Messe Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens
ist.
Wortgottesdienstgeplapper „Die Gläubigen haben schon lange keine Ahnung mehr, was die Heilige Messe ist.“
Wie wahr wie wahr! Dieser Gläubige hat es erfasst. Eine Schande wie weit es gekommen ist. Der Katholik
ist zum Besuch der Sonntagsmesse verpflichtet und nicht zum Besuch eines Wortgottesdienstes.
schwarzes Paderborn??? Paderborn ist übrigens noch eines der wenigen Bistümer, wo es keine offizielle
Indultmesse – erlaubte Missa Tridentina – gibt. Alle Anfragen und Bitten werden mit konstanter Hartnäckigkeit
abgewiesen. Mal sehn, was passiert, wenn jetzt hoffentlich bald der Alte Messritus wieder erlaubt wird.
Ich kann mir gut vorstellen, dass man das in der Bistumsleitung nicht widerstandslos hinnehmen wird.
@Mitten drin bitte… keinen Witz machen. die Leute sind nicht „alle Jesus“. Jesus ist physich nur in
der Eucharistie da. an der Messe soll man wegen des Opfers teilnehmen. die Bibel können Sie auch zu Hause
lesen…
@ Stimme der Vernunft Wer einen WoGoDi mit einer Messe verwechselt, der geht sonntags weder in eine Messe
noch in einne WoGoDi, sondern beschränkt sich auf Hochzeiten, Taufen und Christmetten. Wenns hochkommt.
Glauben Sie das wirklich? Die Praxis gibt Ihnen leider nicht Recht. Den Leuten sind heute die Begrifflichkeiten
leider nicht mehr klar. Viele können einen Pfarrer nicht vom Gemeindereferenten unterscheiden. Das betrifft
keineswegs diejenigen, die sich auf Christmetten beschränken. Denn die bekommen ja nur den Pfarrer und
eine wirkliche Hl. Messe mit. Die Irrtümer liegen bei denen, die auch werktägliche Wortgottesdienste
besuchen, somit also gerade häufig in die Kirche gehen.
#10 DocRöntgen 17:19:45 | Dienstag, 10. April 2007
Halo hallo, bitte nicht lügen: Ein Gläubiger vor Ort erklärte auf Anfrage von ‘kreuz.net’ Es steht
ja wohl völlig außer Frage, dass ein Gläubiger auf kreuz.net-Fragen gar nicht eingeht, weil dort im
Namen des Glaubens regelmäßig Glaubensbekenntnisse konterkariert werden. Also immer schön bei der Wahrheit
bleiben und nicht so tun, als würde hier eine Form von Journalismus betrieben!
@ Marcell „Jesus ist überall, weil er auch Gott ist. aber in der Eucharistie ist er physisch da. in dem
Gebet nur geistlich…“ 1) Beweisen Sie mir das bitte! 2) Im Elisabethjahr sollte Ihnen doch die Geschichte
einfallen, in der Elisabeth einen Kranken in ihrem Ehebett pflegte. Als ihr Mann ins Bett schaute, da
lag dort der leibhaftige Christus. Soviel zum Thema „Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt!“
(vgl. Mt 25,31-46)
Ich kenne die Steigerung des „Katholizismus“, genannt auch „SCHWARZ“ so: Schwarz – Münster – Paderborn.
Paderborn ist aber keinesfalls mehr das, was man mit dem ursprünglichen römisch-katholischen Glauben
verbinden kann. Leider.
zum Thema Messe also, ich weiß nicht genau (aber habe einen Tipp…), was die Modernisten in Deutschland
glauben, aber in der Mitte Europas wissen die Gläubigen doch, was der Sonntagspflicht bedeutet und was
der Unterschied zwischen Messe und Wgd. ist. bei uns können fast alle, die wollen, am Sonntag eine Messe
in der Nähe finden…
Gott sprach, es werde finster… Paderborn ist auch nicht mehr das, was es mal war; galt es noch in altvorderer
Zeit als Hort des wahren Katholizismus, so mausert sich das Bistum nun zum Vorreiter eines unguten Progressivismus
heraus. Früher sagte man: Gott sprach, es werde finster, und traf Paderborn und Münster. Dieser Satz
muss heute umgedeutet werden.
Wenn das wirklich von einem Gläubigen der Erzdiözese Paderborn gesagt worden ist: „Die Gläubigen haben
schon lange keine Ahnung mehr, was die Heilige Messe ist.“ „Man kann nicht verwechseln, was man gar nicht
kennt.“ … dann stellt das ein Armutszeugnis gegen alle Kleriker der Erzdiözese Paderborn aus. Vor allen
Dingen hat die Katechese versagt. Versagt haben auch die zuständigen Kleriker. Versagt hat somit auch
der Erzbischof, der seiner oberhirtlichen Aufgabe nicht Herr geworden ist. Um weiterzuspinnen: Versagt
hat die Kirche. Doch: Wer ist die Kirche? Wer trägt die letztliche Verantwortung?
@Mitten drin daraus kann man sehen, dass Sie wirklich nicht wissen, was die Messe ist. Jesus ist überall,
weil er auch Gott ist. aber in der Eucharistie ist er physisch da. in dem Gebet nur geistlich… aus solcher
Mitteilungen ist es zu sehen, in was für einer tragischen Situation heute sich die Kirche befinde. wirklich
furchtbar, dass die Gläubige offensichtlich keine Ahnung von der Messe haben.
nichts verstanden! hier zuerst mal der Original-Artikel: Westfalenpost www.westfalenpost.de/…rgebnis.volltext.php?zulieferer=wp&…=
Wer von einer Wortgottes-Andacht spricht, ist absolut ahnungslos und sollte die Finger von solchen Artikeln
lassen!!!! Die offiziellen Dokumente geben gegen diese Art des zweiwöchentlichen Gottesdienstes NICHTS
her… Der Verfasser ist auch absolut ahnungslos was die Wirklichkeit in unserer weltweiten Kirche anbelangt:
es werden jeden Sonntag bestimmt soviele Wortgottesdienste gefeiert wie Eucharistiefeiern!
„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind … … da bin ich mitten unter ihnen!“ Vergessen wir
etwa, dass Christus uns auf unterschiedliche Weise begegnen kann? 1) in der Eucharistie 2) in seinem Wort
(!!!! – wer das bestreitet, der kann die Messe mit dem Offertorium beginnen) 3) im Dienst am Nächsten
(„Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, habt ihr mir getan!“) 4) im Gebet …
Wer einen WoGoDi mit einer Messe verwechselt, der geht sonntags weder in eine Messe noch in einne WoGoDi,
sondern beschränkt sich auf Hochzeiten, Taufen und Christmetten. Wenns hochkommt. Also viel Lärm um
nichts.