Der Bischof von Fulda ist gerade dabei, jene zu belohnen, die ihm bei der Meuchlung dreier junger Priester beigestanden sind.
Die Rhöner Gläubigen demonstrierten für den Erhalt ihrer Priester – bis der Bischof ihnen drohte, gar keinen Priester mehr zu schicken, wenn sie nicht aufhörten.
(kreuz.net, Fulda) Der linksliberale Regionaldechant von Eschwege, Hw. Christof Steinert (42), ist zum
Monsignore ernannt worden. Das berichtete die ‘Bischöfliche Pressestelle’ der Diözese Fulda am 25. März.
Eschwege liegt knapp 100 Kilometer nördlich von Fulda.
Papst Benedikt XVI. verlieh dem Regionaldechanten
den Titel „Kaplan seiner Heiligkeit“.
Die Ernennung geschah auf Vorschlag des Bischofs von Fulda, Mons.
Heinz Josef Algermissen. Der Bischof ist ein Duzfreund des neuen Monsignores.
Dechant Steinert hat sich
öffentlich für die Vertreibung dreier verdienter Priester der ‘Diener Jesu und Mariae’ im Dezember vergangenen
Jahres ausgesprochen.
Vor seinem versammelten Dekanat bejubelte der neue Monsignore die Entlassung der
Priester als „mutigen Schritt“ des Bischofs „gegen ein Angst machendes Klima in der Kirche und für eine
dialogische Umgangsform mit der befreienden Botschaft Jesu Christi“.
Jetzt hat Dechant Steinert dafür
seinen Lohn erhalten.
Hochpersönlich überreichte ihm Bischof Algermissen das Ernennungsschreiben am
Ende der Sonntagsmesse vom 25. März in Witzenhausen.
Die Kleinstadt Witzenhausen befindet sich noch
20 Kilometer nördlich von Eschwege.
Seit 1. September 1998 ist Dechant Steinert Pfarrer in Witzenhausen
und Hebenshausen.
Von 1995 bis 1999 war er Geistlicher Leiter der ‘Katholischen jungen Gemeinde Fulda’
und zuletzt Mitglied des Bundesausschusses dieser Organisation.
Er ist auch Kurat der liberalen Pfadfinderschaft
St. Georg.
Bischof Heinz Josef Algermissen ernannte ihn im März 2002 zum Dechanten des Dekanates Eschwege
und im Juli 2003 zum Regionaldechanten der Region Kassel.
Email-Adressen der Empfänger
41 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Gründe Die Gründe für die Entlassung habe ich leider nicht mitbekommen. Oder wurden sie gar nicht publiziert ?
So kann man auch den Priestermangel produzieren…
„Judaslohn“ Traurige Fakten: Glaubenstreue und gewissenhafte Priester werden vertrieben. Mit den betroffenen
Pfarreien wird kein aufrichtiger Dialog geführt. Argumente sind nicht nachvollziehbar. Dechant Steinert,
ein linksliberaler Kleriker und enger Duzfreund des Fuldaer Bischofs, wird von Algermissen (NICHT VON
PAPST BENEDIKT!) „befördert“. Aus dem Umfeld des Bischofs wurde bekannt: Steinert war einer der Wunschkandidaten
für das Amt des Weihbischofs. Es wird deutlich: der Fuldaer Bischof will eine liberale „offene“ Kirche
(von unten?). Steinert gilt als sein treuer Mitstreiter.
#37 Frodo007 † 11:08:03 | Mittwoch, 11. April 2007
Nur noch albern!!! Argumente???? Habt Ihr denn noch welche? Aufgearbeitet??? Wie albern!!! Die Geschichte
ist längst abgeschlossen und holt keine Sau hintern Ofen vor! Was Ihr hier treibt ist eine der höchsten
Formen von Selbstbefriedigung! Am Besten, Ihr kopiert Eure hier festgehaltenen Ergüsse vom letzten Winter
heraus und fügt sie der Einfachkeit halber nur ein! Druckt sie aus und hängt sie Euch übers Bett! Dann
spart Ihr Eure geistige Energie für was Bessres auf! Und kreuz.net den Platz für seine Pius X.-Phantastereien!
@ Frodo Lieber Frodo! Endlich einmal jemand, der die Sache mit den SJMlern genau so reell sieht wie die
meisten Rhöner und die meisten aus den betroffenen Gemeinden auch! Es beruhigt mich, dass hier nicht
nur die anderen was zu sagen und zu schreiben haben. 95% derer, die ich auf die Situation angesprochen
habe, sind froh, dass die drei Patres endlich weg sind – naja, fast! Denn das was gerade passiert ist
ein Ding der Unmöglichkeit: die Patres organisieren noch Gemeindefahrten in den ehemailigen Pfarreien.
Im Moment verweilen sie mit etwa 25 Personen in Rom! Ist das nicht eine Frechheit!?! Man stelle sich vor,
man werde wegen schwerer Beschwerden und Vorwürfe aus einer Firma entlassen und organisiert im Untergrund
noch Betriebsfeiern…!?! Die Unruhe hat sich mittlerweile wieder gelegt und jetzt gießen die Patres
(!) wieder Öl ins Feuer! Das sagt viel über ihren Charakter und vom Verständnis des Ordens!
@ Frofo007 Warum so unsachlich? welche Argumente haben Sie denn? Warum soll der „Rhönaufenthalt“ der
drei SJM-Patres ein „Missgriff“ des verstorbenen Erzbischofs Dyba gewesen sein? Die Sache ist, wie gesagt,
noch lange nicht aufgearbeitet. Daran ist nicht Kreuz.net schuld, sondern Bischof Algermissen.
#34 Frodo007 † 09:50:17 | Mittwoch, 11. April 2007
Lange nicht gegeifert! Entzugserscheinungen! Da geht das Gegeifere dieser Frust-Fraktion hier wieder los!
Die scheinen ja an übergroßen Entzugserscheinungen zu leiden. Alle kriechen sie wieder aus ihren Löchern!
Ist ja fast wortgleich das gleiche abgestandene Gesabbel wie vor einigen Wochen! Kreuz.net kanns wohl
immer noch nicht fassen, dass diese 3 exfuldischen Geistlichen, deren Rhön-Aufenthalt einem der vielen
Missgriffe der Exzellenz Dyba zu verdanken war, wieder dort sind, wo sie hingehören: Im Revier des Heiligen
Vaters Krenn. Auch dort werden sie übrigens kaum wahrgenommen. Deo Gratias! o^/
Kein ganz normaler Vorgang Ich schließe mich meinem Vorschreiber an. Der Rauswurf der Patres war eben
alles andere als ein ganz normaler Vorgang, wie uns Gotthard weismachen will. Bischof Algermissen selbst
hat die Angelegenheit zum Politikum hochstilisiert durch ungerechte Vorwürfe und falsche Tatsachenbehauptungen,
die er bis zum heutigen Tag nicht belegt, aber leider auch nicht zurückgenommen hat. Somit ist die Angelegenheit
moralisch noch lange nicht ausgestanden. Die Stimmung in der Rhön und im gesamten Bistum ist nach wie
vor mies, eine pastorale Katastrophe. Peinlich, dass Heinz Josef dann Ergebenheitserklärungen braucht
und „Schleimer“ wie Dechant Steinert um sich scharrt.
@Gotthard ein ganz normaler vorgang wurde zum Politikum: das bistum verlängerte den Gestellungsvertrag
mit einem Orden nicht mehr. Irrtum, lieber Herr Gotthard! Der Gestellungsvertrag ist vorzeitig, einseitig
und entgegen der Rechtslage seitens des Bistums Fulda gekündigt worden. Nur die Gehälter werden allem
Anschein nach bis zum Ende der Laufzeit des Gestellungsvertrages gezahlt.
Ein Rhönerlebnis Zufälligerweise traf ich vor ca. sechs Wochen ein mir bis dato völlig unbekanntes
Ehepaar in einer Gastwirtschaft in der Rhön. Da die Gaststätte übervoll war, wollte es der Zufall so,
dass ich mich bei diesem Ehepaar an den Tisch mit dazusetzen mußte. Da alles recht lang dauerte, kamen
wir sehr gut miteinander ins Gespräch. Das Ehepaar war aus dem Bistum Fulda, aber nicht aus den besagten
Rhöngemeinden, sondern aus einer anderen Ecke der Rhön. Ich sprach die Leute auf die Situation der besagten
Rhöngemeinden an, ob sie wüßten, was da im letzten November, Dezember abgegangen sei. Ich hatte einen
Wunden PUnkt getroffen: Die beiden wirklich liebe Durchschnittskatholiken (keine Tradis) entrüsteten
sich sehr. „Das hätte der Bischof net mache solle. Hätt er doch die Pfarrer dort gelasse. Warum hat
er des gemacht? Die Leut ärchern sich wirklich arch…“ Fazit: So sieht es aus, dort oben, Pastoralreform
hin, Pastoralreform her“.
nochmals nachgefragt Wer leitet eigentlich zur Zeit die „Vertriebenenpfarreien“? Stimmt es, dass sich
ein aus Rom zurückbeordeter Monsignore Ecco (heißt der wirklich Ecco? Wie ulkig!) momentan dort in der
Seelsorge breitmacht?
@Toby Unbescholtene Ordenspriester dürfen in Fulda mit bischöflicher Billigung in den Dreck gezogen
werden. ein ganz normaler vorgang wurde zum Politikum: das bistum verlängerte den Gestellungsvertrag
mit einem Orden nicht mehr.
@ Propst Sie scheinen es nicht verstehen zu wollen. Was qualifiziert Dechant Steinert dazu, unbescholtene
Priester, die in der Rhön treu gedient haben, in den Dreck ziehen zu dürfen!? Und wo, bitte, wurde hier
Steinert in den Dreck gezogen?Welche Aussage in dem Kreuz.net-Artikel ist sachlich unzutreffend? Fakt
ist: 1. Unbescholtene Ordenspriester dürfen in Fulda mit bischöflicher Billigung in den Dreck gezogen
werden. Fakt ist: 2. Kreuz.net hat lediglich sachlich berichtet. Tja, lieber Propst, die Wahrheit tut
manchmal schon ein bisschen weh. Wenn Sie ehrlich sind, müssen Sie zugeben, dass sich der Bischof hier
und mit ihm sein Freund Dechant Steinert sehr unchristlich verhalten haben.
@propst denn ich merke, dass hier kaum einer von der pastoralen situation im bistum fulda ahnung hat.
Ahnung muss hier niemand haben, um heftigste Meinungen kundzutun.
Warum? frage ich mich mal wieder. denn warum werden priester, die für ihren verdienst in sachen pastoralen
prozess und auch ein stück priesterausbildung eine auszeichnung bekommen so in den dreck gezogen. msgr.
steinert hat sich in den letzten monaten einfach und ganz klar hinter seinen bischof gestellt und ihm
den rücken frei gehalten. das nenne ich einsatz und erfüllung seines versprechens, dass er bei seiner
weihe abgelegt hat, nähmlich treue und gehorsam. das die drei patres es nicht so mit treue und gehorsam
hatten, haben wir alle gesehen und der bischof von fulda hat die logische entschlüsse gezogen. was das
thema laufbahn von msgr. steinert in der kirche von fulda angeht, so kann ich 100%tig sagen, dass er nicht
weihbischof in fulda wird. er ist besser als gernalvikar einzusetzten, aber diese stelle ist gut und richtig
besetzt. dieser priester wird auch in den nächsten jahren in zwei der schönsten pfarrein des bistums
fulda, in witzenhausen und hebenshausen bleiben. alle, die etwas anders behaupten, halte ich schlicht
und einfach für nicht qualifiziert dafür, solche äußerungen zu machen, denn ich merke, dass hier kaum
einer von der pastoralen situation im bistum fulda ahnung hat.
Saudummer und tendenziöser Artikel Da steigt in mir schon ein wenig Wut hoch. Wie kann man nur so blödes
Zeug schreiben? Die SJM-Priester waren ganz einfach untragbar und verkündeten ihre Drohbotschaft nach
bewährter Tradi-Art. Der Bischof hat gehandelt, und das war völig richtig. Das Gezetere darüber ist
überflüssig, genau so wie die die Verunglimpfung der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg als liberal.
Auch, dann, wenn ein einigermaßen Vernünftiger einen sachlichen Kommentar schreibt wie z. B. Landorganist,
fallen !:) andere geifernd über ihn her. Ich vermisse bei den Tradis jegliche christliche Toleranz und
jeden Respekt vor einer individuellen Meinung!
Meuchlung? Nochmal die Frage: Wo fand ein Meuchelmord an drei jungen Priestern statt? Wie weit ist die
Polizei mit den Ermittlungen? Wann erfolgt die Anklage vor Gericht?
#19 consolamini 16:23:29 | Dienstag, 10. April 2007
Traurig, traurig… Schade, dass es in unserer Kirche zur Zeit so durcheinander zugeht… beten wir fest,
dass bald wieder ein guter Geist sich auch im Bistum Fulda durchsetzt – Erzbischof Dybas seligen Andenkens!
#18 gretipleti 15:28:34 | Dienstag, 10. April 2007
@Romulus Leute, die sind daran zerbrochen, wie man ihnen mitgespielt hat. Die Karrieresüchtigen werden
durch den Priestermangel begünstigt: Leute, die früher nie zur Weihe gekommen wären, werden hofiert,
Kleriker, die heute Stadtpfarreien leiten wären früher maximal in einem größeren Bergdorf gelandet.
Das wissen diese Leute und sie haben sich gut im Priestermangel eingerichtet. Sie haben auch gar kein
Interesse, dass sich an der Situation in Deutschland etwas ändert. Gratulation zu dieser treffenden Charakterisierung!
Denselben Sachverhalt kann ich auch feststellen. Früher konnten sich die Linken gut in ihren selbstgeschaffenen
Strukturen verstecken, doch dank Kreuz.net wird die Decke dünner. Berichte über die Mechanismen linker
Kleriker und über die Propaganda dieser Leiden-An-Der-Kirche-Weiber stellen schonungslos die Taktik dieser
Elemente dar. Es braucht jedoch nicht nur einen guten Protégé, um in einem linken Bistum aufzusteigen.
Wichtig ist neben der politischen Korrektheit auch noch ein akademischer Grad. Ist man z.B. promoviert,
dann kann man sich nahezu alle Schandtaten erlauben. Es ist fast erschreckend, wie hörig die inellektuellen
Linken sind, wenn unter ihnen ein DOKTOR theol. Kirchenschädigende Propaganda „wissenschaftlich“ darbietet!
Neuevangelisierung in Deutschland – adé. Mit solchen Typen kommt es bestenfalls zum Supergau. Warum wissen
denn soviele Deutsche nicht mehr, was Ostern ist??? Weil in den Schulen diese verkappten Kerle und Weiber
ihre Ideologie loslassen!
#16 landorganist 14:39:13 | Dienstag, 10. April 2007
@Romulus Ich hörte von den Geschichten im Stephansdom. Aber der ist weit weg und für mich nicht von
allzu großer Bedeutung. Da ich das Buch nicht gelesen habe und auch nicht beabsichtige das zu tun, kann
ich mir kein Urteil erlauben. Im Übrigen tut mein Dienstort nichts zur Sache, aber soviel sei gesagt:
Er liegt im Bistum Münster (oh, ich höre schon das Gezeter der Hohenpriester des Forums von wegen: „Kein
Wunder, solche Organisten bei so einem Ketzerbischof,“ etc. et., macht aber nix, ich schätze ihn sehr).
Das paßt Das paßt: Lobhudeleien auf den Islam und manch andere Erscheinung einerseits und Verdammung
gläubiger Priester. Das paßt zusammen: Aber es ist nicht der richtige Weg.
@Landorganist – „Abschied vom Stephansdom“ v. P. Planyavsky Du hast meine Frage noch nicht beantwortet
wegen des Orgelpostens hier im Thread weiter unten. Reg dich mal nicht so über die Tradis hier auf, denn
das sind mehrheitlich ganz liebe Menschen. Im übrigen dürfte dieser Link hier für Dich als Organist
und alle anderen am kirchlichen Milieu Interessierten sehr interessant sein: Der Wiener Stephansdom-Organist
Peter Planyavsky plaudert mal aus dem Nähkästchen! f25.parsimony.net/…91/messages/5894.htm Ein lesenswertes
Buch von einem unverdächtigen Autor. !:)
#12 landorganist 13:12:15 | Dienstag, 10. April 2007
Curios, normalerweise leben die Tradis nach dem Grundsatz Befehl und Gehorsam. Die Bischöfe haben dem
Papst zu gehorchen, die Priester dem Bischof, die Gläubigen dem Priester…solange es den eigenen Interessen
dient. Nutzt aber ein Bischof seine Weihevollmachten, wie es in Fulda geschehen ist, zum angeblichen Nachteil
von Tradis, wird zur Revolution aufgerufen, da wird gehetzt ohne Ende, ehrabschneidende Äußerungen die
selbst vor der Mutter des Bischofs nicht halt machen, gehören zur Tagesordnung, und auch der Papst bekommt
dann sein Fett weg. Wenn alle Tradis sich so geben, wie die, die sich in diesem Forum trollen, stelle
ich mir den Himmel sehr modernistisch vor. Im übrigen ist der Fall kalter Kaffee, der auch durch Aufwärmen
auf der Tradiheizplatte nicht besser wird.
A propopos Monsignori! Wer leitet eigentlich zur Zeit die „Vertriebenenpfarreien“? Stimmt es, dass sich
ein aus Rom zurückbeordeter Monsignore Ecco (heißt der wirklich Ecco? Wie ulkig!) momentan dort in der
Seelsorge breitmacht?
Ungehörig Also der Artikel ist ja schon blasphemisch. Allein der Titel „Judaslohn?“ bedeutet nichts anderes,
als dass unser Papst Benedikt XVI. als Hoher Priester angesehen wird. Denn die haben letztendlich die
Silberlinge (hier der Titel MS) vergeben.
@landorganist Von welchem Neid sprichst Du? Ich bin kein Kleriker, trotzdem kann man das Unrecht ruhig
mal beim Namen nennen wie manchen Leuten mitgespielt wird. Man nennt das Mobbing. Interessehalber…wo
spielst Du überhaupt Orgel? Ich bin nämlich auch Organist.
@Andreas Wingenfeld – Die Karriere läuft so Die Sache läuft doch so (unabhängig dieser konkreten Sache
in Fulda): Man braucht einen Protégé, der sich in der Nähe des Bischofs befindet. Dieser bringt einen
fast beiläufig ins Gespräch beim Bischof, indem man auf vermeintlich Positives hinweist. Der so Gerühmte
sucht sich nun einen anderen Kleriker gegen den er sich öffentlich oder halböffentlich in Stellung bringt,
so dass Aufmerksamkeit entsteht. Die Sache muss natürlich politisch korrekt ablaufen: Und politisch korrekt
sein bedeutet: das Richtige öffentlich zu denken, nicht das Richtige zu tun. Sobald der Kleriker seine
Hausmacht ausgebaut hat, warten Ämter bzw. Posten auf ihn, die ihn aufgrund der hierarchischen Struktur
der Kirche über andere, z.B. seine Kritiker setzen. Sobald er über diesen steht, kann es seine Kritiker,
die vielleicht viel besser sind als er, mundtot machen, sie aufs Abstellgleis abschieben usw. Ich kenne
Leute, die sind daran zerbrochen, wie man ihnen mitgespielt hat. Die Karrieresüchtigen werden durch den
Priestermangel begünstigt: Leute, die früher nie zur Weihe gekommen wären, werden hofiert, Kleriker,
die heute Stadtpfarreien leiten wären früher maximal in einem größeren Bergdorf gelandet. Das wissen
diese Leute und sie haben sich gut im Priestermangel eingerichtet. Sie haben auch gar kein Interesse,
dass sich an der Situation in Deutschland etwas ändert. Der Papst weiß, dass das eine Schande ist. Was
will er aber machen?
Schleimer @ Romulus Genau so ist es! Diese Schleimer sind aber genau die Typen, die dann noch Karriere
machen. Der Steinert wird bestimmt mal Domkapitular oder Weihbischof in Fulda oder so. Hat nicht Papst
Benedikt XVI. wiederholt vor einem fatalen Karrieredenken in der Kirche gewarnt?
Monsignore – was steckt dahinter? Da sieht man mal wieder wie es geht: Ein paar politisch korrekte Worthülsen
über die Zeitung rausposaunen, der Lohn folgt umgehend. Läuft im Staat übrigens genauso. Im übrigen
kann man den Titel „Monsignore“ heute vergessen, da inflationär vergeben. Ich kenne sogenannte Monsignori
(in meinem Bistum, nicht in Fulda), die noch nie eine Pfarrgemeinde geleitet bzw. irgendetwas jenseits
ihres Ordinariatsschreibtisches geleistet haben. Ihr einziger Verdienst: Dem Bischof Honig ums Maul schmieren.
Als Schüler haben wir solche Leute als Schleimer bezeichnet.