„So will auch der Papst offenbar keinen Deut von der traditionellen Lehre der Kirche abweichen,
weder gegenüber der liberalen Gesellschaft noch vor kirchlichen Gerichten, obwohl Joseph Ratzinger es
als Theologe differenzierter weiß.
Schon 1972 äußerte sich der Professor zur Frage nach der Unauflöslichkeit
der Ehe und kam zu dem die Gläubigen vielleicht überraschenden Schluß:
»Wo eine erste Ehe seit langem
und in einer für beide Seiten irreparablen Weise zerbrochen ist; wo umgekehrt eine hernach eingegangene
zweite Ehe sich über einen längeren Zeitraum hin als eine sittliche Realität bewährt hat und mit dem
Geist des Glaubens, besonders auch in der Erziehung der Kinder, erfüllt worden ist, da sollte auf einem
außergerichtlichen Weg auf das Zeugnis des Pfarrers und von Gemeindemitgliedern hin die Zulassung der
in einer solchen zweiten Ehe Lebenden zur Kommunion gewährt werden.
Eine solche Regelung scheint mir
von der Tradition her gedeckt.«“
Mal anders
„Als Präfekt der Glaubenskongregation unterzeichnete Ratzinger
jedoch am 14. September 1994 ein Schreiben an die Bischöfe der Weltkirche ganz anderen Inhalts.
Es war
eine Antwort auf den Versuch der deutschen Bischöfe Kasper, Lehmann und Saier, mit menschlicher Weisheit
und theologischer Bildung leidgeprüfte, doch bewährte Eheleute in die Gemeinschaft, die Kommunion mit
der Kirche wiedereinzugliedern. Nun hieß es:
»Wenn Geschiedene zivil wiederverheiratet sind, befinden
sie sich in einer Situation, die dem Gesetz Gottes objektiv widerspricht. Darum dürfen sie, solange diese
Situation andauert, nicht die Kommunion empfangen.«
Und weiter: »Diese Norm hat nicht den Charakter
einer Strafe oder irgendeiner Diskriminierung der wiederverheirateten Geschiedenen, sie bringt vielmehr
eine objektive Situation zum Ausdruck. Darüber hinaus gibt es noch einen besonderen Grund pastoraler
Natur: Ließe man solche Menschen zur Eucharistie zu, bewirkte dies bei den Gläubigen hinsichtlich der
Lehre der Kirche über die Unauflöslichkeit der Ehe Irrtum und Verwirrung.«
Nur »wenn sie sich verpflichten,
völlig enthaltsam zu leben, können sie zur heiligen Kommunion hinzutreten, wobei die Pflicht aufrechterhalten
bleibt, Ärgernis zu vermeiden«.“
Die Zitate sind einem Artikel von Heinz-Joachim Fischer am 8. März
in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ entnommen.
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30 Lesermeinungen
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#30 Regina 1961 12:35:01 | Freitag, 20. April 2007
Ehefische Mensch Theo, wir brauchen hier nicht immer und immer und immerwieder Ihre Bibelzitate. Stellen
Sie die rein um Ihre Mitmenschen zu ärgern, oder was ist der tiefere Sinn dieser Tat? Es soll auch Menschen
geben, die ohne Ihre Zitiererei in der Heiligen Schrift lesen! Regina 1961
Zum Geleit…das heutige Evangelium (bis 1500 Zeichen) EVANGELIUM Johannes 6, 1-15 In jener Zeit ging
Jesus an das andere Ufer des Sees von Galiläa, der auch See von Tiberias heißt. Eine große Menschenmenge
folgte ihm, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat. Jesus stieg auf den Berg und setzte
sich dort mit seinen Jüngern nieder. Das Pascha, das Fest der Juden, war nahe. Als Jesus aufblickte und
sah, dass so viele Menschen zu ihm kamen, fragte er Philippus: Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese
Leute zu essen haben? Das sagte er aber nur, um ihn auf die Probe zu stellen; denn er selbst wusste, was
er tun wollte. Philippus antwortete ihm: Brot für zweihundert Denare reicht nicht aus, wenn jeder von
ihnen auch nur ein kleines Stück bekommen soll. Einer seiner Jünger, Andreas, der Bruder des Simon Petrus,
sagte zu ihm: Hier ist ein kleiner Junge, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische; doch was ist das
für so viele! Jesus sagte: Lasst die Leute sich setzen! Es gab dort nämlich viel Gras. Da setzten sie
sich; es waren etwa fünftausend Männer. Dann nahm Jesus die Brote, sprach das Dankgebet und teilte an
die Leute aus, so viel sie wollten; ebenso machte er es mit den Fischen. Als die Menge satt war, sagte
er zu seinen Jüngern: Sammelt die übrig gebliebenen Brotstücke, damit nichts verdirbt. Sie sammelten
und füllten zwölf Körbe mit den Stücken, die von den fünf Gerstenbroten nach dem Essen übrig waren.
Ehescheidung kirchlich widerspricht gemäß den genannten Bibelzitaten unmißverständlich dem Willen
Gottes! Die milderen Ausführungen des damaligen Kardinals Ratzinger geben im Wesentlichen die orthodoxe
Auffassung wieder, die eine bis zu zweimalige Ehescheidung kennt, egal ob willkürlich oder durch Tod
eines Ehegatten (d. h. bei Tod ist die orthodoxe Auffassung strenger! S. die nach dem Ableben von 3 Ehefrauen
vierte Ehe des oströmischen Kaisers Leon VI aufgrund Genehmigung des Papstes Sergius III trotz des Protestes
des byzantinischen Patriarchen Nikolaos Mystikos). Die Ortodoxen argumentieren, wenn die Liebe zwischen
beiden tot ist, ist die Ehe geschieden. In der Tat hat BXVI laut damaligen Presseberichten der 1. Bischofssynode
nach seiner Wahl die Frage der wieder verheirateten Geschiedenen vorgelegt. Die Synode hat sich für die
bisherige Praxis entschieden. Hoch interessant ist der Hinweis auf Mt 19, 7 – 9! Hier wird keineswegs
der Moses wegen seiner pragmatischen, dem Willen Gottes eindeutig widersprechenden Regelung verurteilt,
sondern das Volk wegen seiner Hartherzigkeit. Wir wissen, dieser Vorwurf ist einer der schlimmsten überhaupt.
Andererseits könnte sich die Kirche auf diese Bibelstelle bei einer pragmatischeren Scheidungsregelung
berufen. Das Konzil von Trient hat keineswegs die pragmatischere orthodoxe Regelung verurteilt, sondern
lediglich diejenigen aus der kirchlichen Gemeinschaft ausgeschlossen, die die römische Praxis für falsch
halten.
@matt2 „weil solche Dinge muss man bereits vor der Ehe klären und sind ja selbstverständlich mit dem
christlichen Sakrament verbunden zu dem man sich freiwillig bekennt.“ Da sollte „man“ auch mal wissen,
dass eine(r) lügt vor dem Altar. Oder, dass die verschwiegene Zeugungsunfähigkeit nur ein Scherzt war.
Oder dass die Zwangsehe seiner Richtigkeit hat. Oder … Oder … Oder … Was wäre wenn alles im Leben
im Vorfeld klar wäre? Die Kirche bietet Menschen die Möglichkeit ihre Eheverhältnisse zu klären. Glaube
mir, ich kenne einige Geschiedenen – Wiederverheirateten die allen Grund hätten ein Ehenichtigkeitsverfahren
einzuleiten die, trotz Hilfsangebote, nicht bereit sind sich im Offizialat zu melden. Dennoch schimpfen
sie auf der Kirche weil sie die Kommunion – solange eine Klärung ausstehend ist – nicht empfangen dürfen.
Übrigens ist diese Darkroom- Beichtstuhl Geschwetz m.E. einfach KRANK P.S. Entschuldigung angenommen
Bitte, von der Beichte halte ich auch nicht so viel… man muss nicht wegen jeder Lapalie in den Beichtstuhl
rennen. Ich bereue meine Sünden eigenständig vor Gott und entschuldige mich etwa bei den Menschen, denen
dadurch Schaden entstanden ist. Aber manche Schäfchen wollen eben die Absolution aus der Hand des Geistlichen,
manche habe auch ein gesteigertes Mitteilungsbedürfnis. Ich glaube kaum, dass es den meisten Priestern
ein allzu großes Anliegen ist ihre Schäfchen bei der Beichte auszuhorchen. Heute sehe ich, wie das mehr
und mehr in ein Gespräch umgewandelt wird, bei dem sich der reuige Mensch halt alles von der Seele reden
kann, was ihn belastet. Ist ja in Ordnung so, dafür ist ja ein Priester auch da. Der Priester ist ja
der erste Seelsorger seiner Gemeinde und hat diesen Auftrag. Anstatt, dass die Leute zu den depperten
Psycho-Fritzen rennen sollen sie lieber dem Pfarrer von ihren „substantiellen Problemen“ erzählen. Freilich,
wenn der sich dabei nur mit Belanglosigkeiten von der Tante Mimmi anstrudeln lassen muss, wird ihm auch
einmal der Kragen platzen.
#24 Veritatis † 20:16:04 | Donnerstag, 19. April 2007
Sehr MATT! So ein Darkroom wie etwa ein Beichtstuhl? Ja, dort geht’s an die Details, vor allem bei den
Erstkommunianten – auf die wartet ja mancher Pfarrer! DIE BEICHTE von Felix Mitterer ist dazu ein passender
Hintergrund-Bericht…
#23 amadeus † 19:32:11 | Donnerstag, 19. April 2007
matt2 na dann hetzen sie mal schön weiter. ihnen scheint’s ja nur um die darum zu gehen – weiterhin viel
spass dabei. welche lust und befriedigung ziehen sie denn daraus? mögen sie s/m (dann wohl eher passiv)
@amadeus: ich meinte diese Grundsatzdiskussion mit Ihnen… denn Sie sind keiner der es lohnt, und ich
habe meine Perlen schließlich nicht zum Saufüttern… so, jetzt aber weiter mit der Hetze…
#21 amadeus † 19:18:12 | Donnerstag, 19. April 2007
matt2 wieso fangen sie denn immer wieder mit dem thema zum schwulen sex an? lassen sie es doch einfach
mal gut sein – gerade schreiben sie mir, dass eine diskussion darüber nicht weiter führt – aber sie
können das hetzen nicht lassen. sonderbar
Darkroom? Ist das wo Ihr Eure perverse Unzucht im Dunkeln treibt, damit Euch die Sünde nicht vor Augen
tritt und ins Gesicht schlägt, damit Ihr Euch dabei nicht genieren müsst? Die Kinder der Dunkelheit
hassen ja das Licht in dem ihre Schande offenbar wird.
#19 seraphincgn 18:57:14 | Donnerstag, 19. April 2007
matt2 sinlos und spam ???? aha sinnlos und Spam is das also was adama schreibt??? Mich erst beleren wollen
wegen gehirnwäsche und das ich alles als gehirnwäsche bezeichne was nicht meiner meinung entspricht
und dann sowas ich wunder mich wirklich. Nur weil Adama sich nicht der Allgmeinen Dummheit und Homophobie
anschließt sind seine Post also Spam. Also is alles Spam was nicht in ihr bild passt. Arme matt soll
ich dich mal in nen Darkroom mitnähmen damit du dich mal bissel beruhigst. Ach verzeihung da haben wir
uns ja gestern erst gesehen :)
@Adamah: Bitte um Verzeihung… Wegen mir brauchen Sie nicht den Namen ändern. Ich kenne mich jetzt aus,
aber vielleicht ist es wirklich besser. Diese Person ist sehr penetrant mit ihren sinnlosen Spam-Postings.
Mit der wollte ich auch nicht assoziiert werden.
@matt2 Sie nicht dieselbe Person die unter dem Namen Adama… bin ich NICHT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Er schreibt sich ohne „h“. Ich werde nicht mehr unter diesen namen schreiben und um die Löschung bitten.
@Adamah: und ich sage es ist Quatsch und Ausrede … weil solche Dinge muss man bereits vor der Ehe klären
und sind ja selbstverständlich mit dem christlichen Sakrament verbunden zu dem man sich freiwillig bekennt.
ausserdem: sind Sie nicht dieselbe Person die unter dem Namen Adama diese Schwulenpropaganda betreibt.
Dann sage ich ja gleich garnichts mehr. So jemand hätte es gerade notwendig mich zu belehren.
@matt2 Schleichweg-Scheidung? Eine sog. „Eheannullierung“ Ist kirchenrechtlich gesehen eine Ehenichtigkeitserklärung.
Diese Erkläung besagt, dass eine Ehe ungültig ist weil eine katholische Ehe NIE BESTAND. Ungültig
geschlossen wird eine katholische Ehe, … wenn bei der Eheschließung unberücksichtigt ein Ehehindernis
vorgelegen hat. … wenn vor oder bei der Eheschließung irgendwelche Willensmängel von einem oder beiden
Partnern vorgelegen haben, sei es dass ihre Entscheidungsfreiheit beeinträchtigt war, sei es dass sie
eine Ehe nicht mit all den formell versprochenen Konsequenzen schließen wollten, die nach Auffassung
der kath. Kirche zum Wesen der Ehe unabdingbar dazugehören (Unauflöslichkeit, Treuepflicht, Bereitschaft
zum Kind). … wenn die Brautleute aufgrund psychischer Störungen zur Führung einer Ehe als Lebens-
und Liebesgemeinschaft unfähig sind (Eheführungsunvermögen) oder nicht über die entsprechende Urteilsfähigkeit
hinsichtlich der Ehe verfügten (Ehevertragsunfähigkeit), denn niemand kann sich zu etwas verpflichten,
zu dem er nicht befähigt ist bzw. das er nicht richtig kennt, nicht frei wollen oder in den Folgen abschätzen
kann. … wenn bei der Eheschließung ein Formfehler unterlaufen ist. Mehr zum thema hier: www.dioezese-linz.at/…cht/Annullierung.asp
Eheannulierung ist eine unseriöse und unwürdige Schleichweg-Scheidung sowas sollte es überhaupt nicht
geben, außer vielleicht es handelt sich um bewußte Vorgabe falscher Tatsachen bei der Eheschließung,
falscher Personalien, etc. Was kann man denn ansonsten als gerechtfertigten Grund betrachten für die
Ungültigkeit einer Ehe?
@seraphincgn …Mein Post war durchaus ernst gemeint. Meiner auch! Wenn Sie vielleicht ihre Frange genauer
formulieren würden… Die Verse die ich gennant habe reflektieren durchaus die kirchliche Position bezüglich
Scheidung. Sonst kaufen’Kaufen Sie sich einen KKK oder KEK o^/
#12 Benedikt 15:00:31 | Donnerstag, 19. April 2007
@ duc in altum Zwischen diesen Zitaten zum Thema „2. Ehe“ liegen 22 Jahre. Der Versuch, den Papst hier
als Wendehals hinzustellen, muss als gescheitert gelten. Vor allem ist das eine die Meinung eines Professors,
das andere ist ein offizielles Schreiben des Präfekten der Glaubenskongregation. Privatmeinungen nicht
in offizielle Linien einfließen zulassen ist ansonsten der Tenor der Redaktion von kreuz.net. Offensichtlich
haben sich einnige Redaktionsprioritäten inzwischen verschoben.
#11 seraphincgn 13:47:14 | Donnerstag, 19. April 2007
@ Adama Mein Post war durchaus ernst gemeint. Ich will wissen wo in der Bibel was über die Ehe steht,
ich will wissen worauf sich die Kirhce bezieht. Den ich glaube kaum das man mir meine Frage zufriedenstellent
beantworten kann.
Wo bitte kann ich in der Bibel… Wo bitte kann ich in der Bibel was über das Ehe Sakrament nachlesen.
Hier nur ein paar Beispiele aus dem NT MT 5,31f 31 Ferner ist gesagt worden: Wer seine Frau aus der Ehe
entlässt, muss ihr eine Scheidungsurkunde geben. 32 Ich aber sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl
kein Fall von Unzucht vorliegt, liefert sie dem Ehebruch aus; und wer eine Frau heiratet, die aus der
Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch. MT 19,7ff 7 Da sagten sie zu ihm: Wozu hat dann Mose vorgeschrieben,
dass man (der Frau) eine Scheidungsurkunde geben muss, wenn man sich trennen will? 8 Er antwortete: Nur
weil ihr so hartherzig seid, hat Mose euch erlaubt, eure Frauen aus der Ehe zu entlassen. Am Anfang war
das nicht so. 9 Ich sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, und eine
andere heiratet, der begeht Ehebruch. Mk 10,11f 11 Er antwortete ihnen: Wer seine Frau aus der Ehe entlässt
und eine andere heiratet, begeht ihr gegenüber Ehebruch. 12 Auch eine Frau begeht Ehebruch, wenn sie
ihren Mann aus der Ehe entlässt und einen anderen heiratet. Lk 16,18 18 Wer seine Frau aus der Ehe entlässt
und eine andere heiratet, begeht Ehebruch; auch wer eine Frau heiratet, die von ihrem Mann aus der Ehe
entlassen worden ist, begeht Ehebruch.
#8 seraphincgn 13:39:34 | Donnerstag, 19. April 2007
Mhh Präzieser Ich will wissen wo ich in der Bibel etwas dazu lesen kann, was die einstellung der Kirche
zur Ehe angeht. Wo in der Bibel wird festgelegt was Ehe ist, was sie bedeutet usw. Das interessiert mich
wirklich
Ich dachte immer für die Kirche gäbe es gar keine Scheidung… …und demnach auch keine Wiederverheiratung.
Wenn man den Zustand der Geschiedenen und Wiederverheirateten ohnehin als illegitim betrachtet, dann könnte
man es ja dabei bewenden lassen. Interessant ist ja: wenn man sich nicht wiederverheiratet, sondern nur
so mit einem völlig anderen Partner lebt, dann darf man wohl kommunizieren. Die Wiederverheiratung könnte
ohnehin nur standesamtlich erfolgen. Diese Form der Verheiratung braucht die Kirche nicht anerkennen.
Die Kirche beharrte also schlichtweg darauf, dass die ursprüngliche Ehe unauflöslich ist und erkennt
in dem Sinn weder Scheidung noch Wiederverheiratung an. Das finde ich gerecht und dann könnte sie die
Menschen aber auch kommunizieren lassen.
@seraphincgn: Bitte genauer! Wo bitte kann ich in der Bibel was über das Ehe Sakrament nachlesen. Vermutlich
war statt „Ehe Sakrament“ gemeint „Ehe-Sakrament“. Aber auch dann bitte präzisieren! Wird das Wort „Sakrament“
in der Bibel gesucht? Das wäre allerdings etwas dümmlich. Es ist der Normalfall, daß die Sache vor
dem Wort für sie da ist. MfG Christoph Heger
#5 duc in altum 13:20:41 | Donnerstag, 19. April 2007
Mal so mal so Zwischen diesen Zitaten zum Thema „2. Ehe“ liegen 22 Jahre. Der Versuch, den Papst hier
als Wendehals hinzustellen, muss als gescheitert gelten. Die Halbwertzeit von verkündeten Meinungen liegt
heute nur noch bei wenigen Tagen. Siehe Öttinger oder div. andere Politiker. Gerhard Schröder, dem Zwischenkanzler,
wird der Satz zugeschrieben: Dass man in einer Sache ohne wenn und aber für etwas sein kann, bedeutet
nicht, daß man in letzter Konsequenz nicht auch dagegen sein kann.
#4 seraphincgn 13:12:34 | Donnerstag, 19. April 2007
Rein Interesse halber Da hier ja so viele Menschen die Bibel schon nahezu auswendig kennen und das sie
ja angeblich Gottes Wort ist. Wo bitte kann ich in der Bibel was über das Ehe Sakrament nachlesen. Also
ich will hier jetzt niemanden an der nase rumführen, das interessiert mich jetzt sehr. Auch wenn ich
die Bibel schon einige mal egelsen habe so wüsste ich jetzt nicht wo ich da zu was fiende. Da ich aber
gerne dazu lerne könnt ihr mir meine frage doch sicherlich beantworten.
*stirnrunzel* Der zitierte Satz entspricht VOLL dem katholischen Eheverständnis! Denn die beiden können
ja keine Ehe eingehen. Wenn einer von beiden (oder beide) noch – besser gesagt: schon – anderweitig gültig
verheiratet ist, so ist die neue Partnerschaft keine Ehe! Also müssen sie auch auf Intimitäten verzichten.
Jede Ehe dauert bis einer der beiden stirbt.
@all Zum unverkürzten Verständnis der echt katholischen Ehe und geordneter Sexualität wenn sie sich
verpflichten, völlig enthaltsam zu leben, können sie zur heiligen Kommunion hinzutreten, wobei die Pflicht
aufrechterhalten bleibt, Ärgernis zu vermeiden Dies widerspricht eklatant dem katholischen Eheverständnis,
nach dem eine Ehe für Kindersegen offen sein MUSS, da sie sonst ihren vornehmesten Zweck völlig verfehlt!
Der Satz weist auf ein in sich völlig ungeordnetes Verständnis von Liebe und Ehe hin und ist selbstverständlich
null und nichtig!
#1 seraphincgn 12:48:44 | Donnerstag, 19. April 2007
Komisch???? Ist der Papst als vertrete Christi und somit als Verträter Gottes auf erden net unfehlbar???
Und trotzdem fiende ich hier immer wieder Papst Kritische oder zumindest Papst Hinterfragende Inhalte,
mhh ich dachte ihr seit ein Bollwerg des wahre Katholizismuses??? Aber ist es dann net blasphemisch den
Papst zu kritisieren. Nuja aber ich werde ja warscheinlich gleich wieder eines besseren belehrt werde.
Halelulja