08:28:47 | Dienstag, 10. April 2007
Ein Widerspruch? + Sie tagen + Weiter trotz Verbot + Sektiererische Sonderbibel + Nuntius Pacelli – ein kalter Krieger
Ein Widerspruch?Vatikan. Beim gestrigen Mittagsgebet Regina Caeli forderte Papst Benedikt XVI. die Christen
auf, den Osterglauben in jeden Winkel der Erde zu tragen: „Der christliche Glaube gründet nicht in der
Annahme einer Glaubenslehre, sondern in der Begegnung mit einem Menschen: dem gestorbenen und auferstandenen
Christus.“
Sie tagenDeutschland. Heute beginnt die deutsche Bischofskonferenz ihre Frühjahrs-Vollversammlung.
Die 71 Bischöfe tagen im Kloster Reute in Bad Waldsee bei Ravensburg in Süddeutschland. Themen sind
unter anderem die Sparprogramme der Bistümer und der Ausbau der Kinderkrippen in Deutschland. Ferner
steht die Approbation der ‘Allgemeinen Einführung in das Römische Meßbuch’ und des neuen Gesangsbuchs
„Gotteslob“ auf dem Programm.
Weiter trotz VerbotSpanien. Die aufgehobene Pfarrei St. Borromäus in
Madrid hat trotz eines
Verbotes durch den Erzbischof der Stadt, Antonio Maria Kardinal Rouco (70), eine
Ostermesse gefeiert. Die Priester der Kirche stehen der Eucharistiefeier mit Keksen statt mit Hostien
vor.
Sektiererische SonderbibelDeutschland. Der deutsche Fernsehmoderator Peter Hahne hat heftige Kritik
an der sogenannten „Bibel in gerechter Sprache“ geübt. Nach Angaben der evangelischen Nachrichtenagentur
‘idea’ sprach Hahne auf einer Ostertagung in der Nähe von Mannheim. Der Papst fülle die Titelseiten
der Zeitungen mit einem glaubensweckenden Buch über Christus. Dagegen stellten sich die Protestanten
mit einer „sektiererischen Sonderbibel aus dem Geist eines fundamentalistischen Feminismus“ ins Abseits:
„Wo Bibel draufsteht, muß Urtext drin sein.“ Alles andere sei durchschaubarer Etikettenschwindel.
Nuntius
Pacelli – ein kalter Krieger„Der Schritt in die Öffentlichkeit durch die Enzyklika ‘Mit brennender
Sorge’ – der das Scheitern der seit 1933 verfolgten Konkordatspolitik und das vorläufige Ende der internen
diplomatischen Protesttaktik bedeutete – kam überraschend, aber nicht ohne Vorankündigung. Zwischen
1933 und 1939 hatte Kardinalstaatssekretär Pacelli wenigstens 55 Protestnoten in deutscher Sprache an
Berlin gerichtet. Bei seinem Privatsekretär, dem deutschen Jesuitenpater Robert Leiber, erweckten sie
den Eindruck „eines beinahe pausenlosen Waffengangs“, zumal Pacelli wiederholt damit gedroht hatte, bei
Fortdauer der Konkordatsverletzungen nicht mehr öffentlich schweigen zu wollen.“
Dr. Karl-Joseph Hummel –
Direktor der Forschungsstelle der Kommission für Zeitgeschichte in Bonn – in der ‘Frankfurter Allgemeinen
Zeitung’ vom 31. März.
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landorganist 13:24:29 | Mittwoch, 11. April 2007
#10
Romulus 10:39:36 | Dienstag, 10. April 2007
#9
AveVerum 09:39:30 | Dienstag, 10. April 2007
#8
matt 09:35:11 | Dienstag, 10. April 2007
#7
Konrad 09:34:10 | Dienstag, 10. April 2007
#6
Luther 09:32:57 | Dienstag, 10. April 2007
#5
HeinrichvonOfterdingen 09:30:28 | Dienstag, 10. April 2007
#4
Frasim 09:27:35 | Dienstag, 10. April 2007
#3
AveVerum 09:10:52 | Dienstag, 10. April 2007
#2
stimme der vernunft † 09:04:37 | Dienstag, 10. April 2007
#1
Gunsenum 08:33:58 | Dienstag, 10. April 2007