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Ein Widerspruch? + Sie tagen + Weiter trotz Verbot + Sektiererische Sonderbibel + Nuntius Pacelli – ein kalter Krieger
Ein Widerspruch?

Vatikan. Beim gestrigen Mittagsgebet Regina Caeli forderte Papst Benedikt XVI. die Christen auf, den Osterglauben in jeden Winkel der Erde zu tragen: „Der christliche Glaube gründet nicht in der Annahme einer Glaubenslehre, sondern in der Begegnung mit einem Menschen: dem gestorbenen und auferstandenen Christus.“

Sie tagen

Deutschland. Heute beginnt die deutsche Bischofskonferenz ihre Frühjahrs-Vollversammlung. Die 71 Bischöfe tagen im Kloster Reute in Bad Waldsee bei Ravensburg in Süddeutschland. Themen sind unter anderem die Sparprogramme der Bistümer und der Ausbau der Kinderkrippen in Deutschland. Ferner steht die Approbation der ‘Allgemeinen Einführung in das Römische Meßbuch’ und des neuen Gesangsbuchs „Gotteslob“ auf dem Programm.

Weiter trotz Verbot

Spanien. Die aufgehobene Pfarrei St. Borromäus in Madrid hat trotz eines Verbotes durch den Erzbischof der Stadt, Antonio Maria Kardinal Rouco (70), eine Ostermesse gefeiert. Die Priester der Kirche stehen der Eucharistiefeier mit Keksen statt mit Hostien vor.

Sektiererische Sonderbibel

Deutschland. Der deutsche Fernsehmoderator Peter Hahne hat heftige Kritik an der sogenannten „Bibel in gerechter Sprache“ geübt. Nach Angaben der evangelischen Nachrichtenagentur ‘idea’ sprach Hahne auf einer Ostertagung in der Nähe von Mannheim. Der Papst fülle die Titelseiten der Zeitungen mit einem glaubensweckenden Buch über Christus. Dagegen stellten sich die Protestanten mit einer „sektiererischen Sonderbibel aus dem Geist eines fundamentalistischen Feminismus“ ins Abseits: „Wo Bibel draufsteht, muß Urtext drin sein.“ Alles andere sei durchschaubarer Etikettenschwindel.

Nuntius Pacelli – ein kalter Krieger

„Der Schritt in die Öffentlichkeit durch die Enzyklika ‘Mit brennender Sorge’ – der das Scheitern der seit 1933 verfolgten Konkordatspolitik und das vorläufige Ende der internen diplomatischen Protesttaktik bedeutete – kam überraschend, aber nicht ohne Vorankündigung. Zwischen 1933 und 1939 hatte Kardinalstaatssekretär Pacelli wenigstens 55 Protestnoten in deutscher Sprache an Berlin gerichtet. Bei seinem Privatsekretär, dem deutschen Jesuitenpater Robert Leiber, erweckten sie den Eindruck „eines beinahe pausenlosen Waffengangs“, zumal Pacelli wiederholt damit gedroht hatte, bei Fortdauer der Konkordatsverletzungen nicht mehr öffentlich schweigen zu wollen.“

Dr. Karl-Joseph Hummel – Direktor der Forschungsstelle der Kommission für Zeitgeschichte in Bonn – in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ vom 31. März.
      
11 Lesermeinungen
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#11   landorganist   13:24:29 | Mittwoch, 11. April 2007
@Ave verum
Wenn Sie schon zitieren, dann bitte mit üblicher Quellenangabe! Ob der Brief nun optimal ist oder nicht, sollte der Leser selber entscheiden.
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#10   Romulus   10:39:36 | Dienstag, 10. April 2007
Feministinnenbibel
Ich hatte das Vergnügen mich mit dieser Bibel in gerechter Sprache bereits im Januar auseinandersetzen zu dürfen. Fazit: Wir haben selten so viel und köstlich gelacht. Da ist echte Satire draus geworden. Leute, kauft euch die bloß nicht, es ist das Papier nicht wert auf dem es grdruckt ist, gebt euer Geld lieber für anderes aus als für diese Verfälschung des Urtextes. Nur soviel, ich bin des Hebräischen mächtig und kann es beurteilen.
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#9   AveVerum   09:39:30 | Dienstag, 10. April 2007
Fortsetzung Leserbrief Teil II.
HIER die Fortsetzung eines WIRKLICH OPTIMAL FOR;ULIERTEN LESERBRIEFES IN EINER AKADEMISCHEN PUBLIKATION- sprachlich perfekt, bissig und im Anliegen gerecht!
…damit 52 ehrenamtliche HelferInnen und ÜbersetzerInnen aus dem Pool der eifrigen Kirchen(sic)-tagsjüngerInnen ihren Verrat an Luthers Bibelübersetzung nachkommen können. Das protestantische Urprinzip ‘sola scriptura’ – Allein die Schrift! wird auf dem Volksaltar der Political Correctness geopfert, damit sich ökumenisch eingelullt, die benachteiligten Frauen, unterdrückten politischen und religiösen Minderheiten und sozial Schwachen scheinbar endlich wieder in der Kirche wohlfühlen können.
Traurig und wütend stimmt den Leser, dass der Ewigkeitswert des Wortes Gottes nicht mehr zugelassen wird, obwohl Jesus Christus sagt: „Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist.“ (Mt 5,18). Sicher wissen wir Christgläubigen: „Die Lehre der Kirche wechselt nicht und jedes Wort Jesu Christi bleibt in ihr bis an das Ende der Welt; die Feinde der Kirche aber und die Angriffe auf die Lehre Christi wechseln ohne Unterlass.“ (Bischof von Ketteler, 1896).
‘Fiat iustitia, pereat mundus’ – Gerechtigkeit muss her und wenn dabei die Welt drauf geht, sagt ein altes Sprichwort. Dieses Mal ist nicht die Welt, sondern das Wort Gottes draufgegangen. ‘Quod deus bene vertat!’
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#8   matt   09:35:11 | Dienstag, 10. April 2007
Anschlag gegen die Hl.Schrift
Das ist die alte Methode des Bösen. Wenn der Satan die Menschen nicht vom Glauben abbringen kann, dann versucht er den Glauben zu verfälschen, zu verdrehen und ins Gegenteil zu verkehren. In diesem Sinn prägt nicht der Glaube die Gesinnung, sondern umgekehrt. Die Theologen machen mit der Bibel was sie wollen.
Ich habe mich z.B. heftig gestritten mit einem sog. Theologen auf der Uni Wien. Er behauptete Samuel wäre ein unverständiger, alter Mann mit verschrobenen Idealen gewesen und habe Saul zu unrecht getadelt, David wäre ein frecher Emporkömmling, ebenso wollte er Judas rehabilitieren, usw… der Ketzerei ward kein Ende. Ich war jetzt lange bei keiner Vorlesung mehr und es interessiert mich auch nicht. Ich muss mich da immer bloß ärgern.
Wenn ich sehe, wie junge Menschen im Zuge ihres priesterlichen Ausbildung mit solch schmutzigen Lügen und Bibelverdrehereien konfrontiert sind, dann steigt mir die Galle hoch.
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#7   Konrad   09:34:10 | Dienstag, 10. April 2007
Sie tagen …
die deutschen Oberhirten – und was geschieht? Wann kommt endlich das Schuldbekenntnis für die jahrelange Verbreitung von Beratungsscheinen, die die Abtreibung ermöglichten?
Möge Kardinal Höffner seinen Nachfolger zur Besinnung bringen (wäre ein Wunder für die Seligsprechung!!)
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#6   Luther   09:32:57 | Dienstag, 10. April 2007
Widerspruch?!
Ich verstehe diese Überschrift nicht!
Natürlich ist es etwas Anderes. Wenn ich einer lebendigen Person begegne, bleibt diese Begegnung niemals statisch, sondern oftmals situationsbedingt. Damit bleibt Spielraum, den mir Gott gewährt, denn das Leben als solches ist eben nicht nur schwarz-weiß!
Eine Glaubenslehre ist wichtig und grundlegend. Aber sie bleibt statisch und nicht dynamisch. Sie kann sich nicht bewegen und erhält die Wahrheit in einem eingefassten Format. Das ist gut zur Orientierung, aber ist mit einer lebendigen Begegnung mit Christus nicht zu ersetzen, allerhöchstens zu ergänzen!
Gruß und guten Morgen Luther
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#5   HeinrichvonOfterdingen   09:30:28 | Dienstag, 10. April 2007
Die Bibel in gerechter Sprache
ist nichts anderes als eine Verfälschung des Wortes Gottes. Typische Vorgehensweise von Sektierern. Die so genannte „Neue Welt Übersetzung“ der „Zeugen Jehovas“ ist für solche Entgleisungen ein typisches Beispiel. Zuerst verlieren solche Sektierer den Glauben und dann basteln Sie sich aus der Bibel ein „Wort Gottes“ zu ihrem Unglauben. Infamer geht ‘s nicht.
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#4   Frasim   09:27:35 | Dienstag, 10. April 2007
@Stimme
Abwarten…!
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#3   AveVerum   09:10:52 | Dienstag, 10. April 2007
Zur Bibel in gerechter Sprache
Hier ein lesenswerter Text zur Bibel in gerechter Sprache-ein Leserbrief aus einer akademischen Publikation!
Da schießen einem die Tränen in die Augen und man weiß nicht, ob man lachen oder – frei nach Luther – lieber kotzen soll, wenn man die geistigen Entgleisungen in der Übersetzung der „Bibel in gerechter Sprache“ liest, […]. Haben wir angesichts des desolaten Zustandes unserer heiligen Mutter Kirche nichts anderes zutun, als unsere Kräfte für solchen Gesinnungsterror feministischer und befreiungs-theologischer Interessengruppen zu verschwenden? Die Motoren des Projektes und Vertreter der beiden Konfessionen, Karl Cardinal Lehmann und Bischof Wolfgang Huber sollten lieber ein Augenmerk auf die Schäfchen in der Herde Gottes haben, denn beide vernachlässigen sträflich den Katechismusunterricht, verseuchen mit häretischen Religionsbüchern die Kinderseelen, schmücken sich an kirchlichen Akademien mit Zeitgeistigem und dulden an theologischen Fakultäten Irrlehren.
Hunderte protestantische – und inzwischen leider auch katholische – Gotteshäuser werden angesichts der Finanznot in den nächsten Jahren schließen, und in Kenntnis dieser Missstände greifen die Vertreter der Evangelischen Religionsgemeinschaft zu Hessen-Nassau unverschämterweise in die Kirchengeldkasse und investieren nicht nur mit einer vollen Planstelle für 5 Jahre das Projekt sondern übernehmen auch größtenteils die Kosten von 400.000 uamit 52 ehrenamtliche HelferInnen und ÜbersetzerInnen aus dem Pool der eifrigen…
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#2   stimme der vernunft †   09:04:37 | Dienstag, 10. April 2007
Wo ist eigentlich
das Motu Proprio geblieben?
Das kommt doch „ganz sicher vor Ostern“ hiess es hier zigmal.
War doch Ostern 3007 gemeint?
Oder haben die Tradis wie dieser britische Supermarkt Ostern mit Weihnachten verwechselt?
Oder ist das Motu Proprio doch nur ein Wahnvorstellung durchgeknallter Tradi-Hirne?
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#1   Gunsenum   08:33:58 | Dienstag, 10. April 2007
Hähnchen!
Berufsschwätzer PEter Hahne, der lieber bvei seinen Nachrichten geblieben wäre, möge sich zurückhalten. Seine sprachlichen Neuschöpfungen in seinen Nachrichtensendungen waren keinen Deut besser, als das Gefasel der Bibel in gerechter Sprache.
Zur Bibel i.g.S. selbst: Es ist durchaus lesenswert, alleine schon wegen der sprachlichen Möglichkeiten, die aufgeworfen werden. Als Grundtext oder zum liturgischen Gebrauch jedoch völlig ungeeignet!
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