Ein Grab Christi
Überhaupt kein Skandal
Ist es für unseren Glauben wichtig – zentral, daß das Grab physisch, materiell leer war? Von Prof. Dr. Bernd Jochen Hilberath, Tübingen.
Bernd Jochen Hilberath
Bernd Jochen Hilberath
© uni-tuebingen.de
(kreuz.net) Ganz wichtig wäre, von vornherein eine Unterscheidung zu treffen zwischen Wiederbelebung eines Leichnams und Auferweckung.

Schon Paulus legt Wert darauf: Die Auferweckung ist die Verwandlung des irdischen Leibes, der Materie, die Verklärung. Der verklärte Leib ist nicht so materiell sichtbar, wie wir das gewohnt sind.

Jetzt ist die Streitfrage auch unter den Theologen, ob das Grab leer gewesen sein muß, weil die Menschen damals sich eine Vollendung auch des Leibes nur vorstellen konnten, wenn der materielle Leib damit einbezogen war.

Heute unterscheiden die Anthropologen, die Philosophen, auch die Theologen zwischen der reinen Körperlichkeit und der Leiblichkeit des Menschen, und für die Theologen ist es kein Problem zu sagen, auch wenn der Leichnam im Grab bleibt und verwest, daß der Mensch als leibseelische Ganzheit vollendet wird.

Insofern wäre es überhaupt kein Skandal, wenn wir das Grab finden würden meinetwegen mit einem kompletten Leichnam, denn die Identität eines Menschen liegt nicht in den körperlichen Zellen, die sich ohnehin alle sieben Jahre erneuern, also das wäre eine sehr labile Basis für eine Identität des Menschen.

Es ist allerdings nicht ganz einfach, Zeitgenossen heute klarzumachen, wenn sie nicht Philosophie studieren oder sich mit diesen Fragen beschäftigen, was das für ein Unterschied zwischen Körperlichkeit und Leiblichkeit ist.

Aus einem Interview mit Dr. Bernd Jochen Hilberath, Professor für Dogmatische Theologie und Dogmengeschichte an der Universität Tübingen, im April 1996 vom Südwestfunk 1 ausgestrahlt.
      
27 Lesermeinungen
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#27   Christian Hüller   19:41:01 | Donnerstag, 12. April 2007
@ Lorenz
Das Gesetz der Schwerkraft gilt zumindest in diesem Universum immer, selbst wenn die Physiker einmal herausfinden sollten, was die Welt im Innersten zusammenhält (meiner Meinung nach ein faustisches Unterfangen) .
Warum ist Jesus auferstanden?
Weil Gott die absolute Liebe ist, und diese Liebe selbstverständlich in Treue zu denen steht, die seine Liebe annehmen (Goldene Regel; Doppelgebot des Gottes- und Nächstenliebe).
So ist das schon bei Menschen, die sich wahrhaft lieben.
Wenn Gott allmächtig ist, kann er daher gewissermaßen gar nicht darum herum, Jesus, den enzdeitlichen Propheten seiner Liebe, der einem ungerechten Vollstreckerstaat zum Opfer fiel, zu sich zu holen und zu erhöhen.
Die Auferstehung ergibt sich also aus dem Wesen Gottes, sie ist notwendig damit verbunden.
Freilich kann man sich dke Auferstehung nicht „verdienen“; das hat schon Paulus überzeugend dargelegt; „Liebe“ und „Verdienen“ passen einfach schlecht zusammen…
LG
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#26   Lorenz   12:05:29 | Donnerstag, 12. April 2007
@ Christian
Dieser Glaube besitzt aber für den Gläubigen den selben Wert und die selbe Notwendigkeit wie für einen Physiker das Gesetz Schwerkraft.
Dieser Satz ist eventuell ein Schönheitsfehler in Ihrer sonst recht einleuchtenden Wortmeldung. Das Gestz der Schwerkraft ist nichts, woran ein Physiker glaubt, im Sinne von daran festhalten, wider allen Zweifel. Im Gegenteil: Es ist ihm nur eine behelfsmäßige Krücke der Welterklärung, die er sofort wegwirft, wenn er sie durch irgendeine ihm präziser erscheinende Relativitätstheorie ersetzen kann. Es ist also nicht die gleiche „Notwendigkeit“ darin.
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#25   sacerdos helveticus   10:19:21 | Donnerstag, 12. April 2007
Leeres Grab!
Richtig ist: Die Tatsache des leeren LGrabes an sich ist natürlich noch kein Beweis für die Auferstehung des Herr, da das Grab z.B. auch durch Diebstahl des Leichnams leer gewesen sein könnte. Im Zusammenhang mit den Berichten über die Erscheinungen des Auferstandenen erhält das leere Grab jedoch Eindeutigkeit.
Zum Glauben und Wissen: Die Liturgie macht offensichtlich nicht solche Unterschiede. Heisst es doch in der Ostersequenz „Victimae Paschali“: „ScimusChristum surreexisse a mortuis vere, tu nobis, victor Rex, miserere. Amen. Alleluja“
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#24   Christian Hüller   01:33:01 | Donnerstag, 12. April 2007
@ Mathias Wagener
Man wird Hilberath aufgrund dieser vor einer Dekade gemachten Äußerung fairer Weise eines nicht absprechen können: den Glauben an die Auferstehung Jesu Christi, selbst wenn er die biblischen Texte -aber selbst dies geht aus der oben zitierten Äußerung nicht klar hervor – eventuell als symbolische Aussagen verstehen sollte, die den sehr gegenständlich denkenden Menschen der damaligen Zeit ein Mysterium, nämlich ein biologisch
nicht fassbares Geheimnis nahe bringen sollte.
Streng gläubige Mitmenschen sehen bei solchen Interpretationen ja immer gleich eine Verwässerung des Glaubens, die den Ungläubigen und Agostikern Wasser auf die Mühlen gießen würde, eben weil faktische Aussagen plötzlich zu Symbolaussagen werden, d. h. die Faktizität biblischer Aussagen zugunsten einer symbolischen Interpretation zurücktritt.
Wie dem auch sei: Auferstehung kann nur geglaubt werden, sie ist kein Gegenstand des Wissens, weil sie mit dem Geheimnis Gottes selbst zusammenhängt.
Dieser Glaube besitzt aber für den Gläubigen den selben Wert und die selbe Notwendigkeit wie für einen Physiker das Gesetz Schwerkraft.
Glaube ist halt keine dekadente Form des Wissens, sondern Ausdruck einer existentiellen Grundhaltung.
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#23   Heggi   09:51:37 | Mittwoch, 11. April 2007
Benedikt
Sie haben ganz recht! Der Umgang mit solchen theologischen Diven wie Hilberath & Co. ist ganz einfach: ignoriren geht über studieren.
Am Rande sei nur die Sendung „Lebenswelten“ von NDR Info an Ostermontag erwähnt. Dort schoß sich u.a. Prof. Häring auf die Theologie B XVI ein. Auch da wird noch einiges auf uns zukommen! Ich mühe mich gerade, das Manuskript der Sendung mit den O-Tönen per als Datei per e-mail zu bekommen. Ich werde es allen weiterreichen, die es haben wollen.
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#22   Mathias Wagener   08:09:00 | Mittwoch, 11. April 2007
Rein intellektuell
Die rein intellektuelle Sicht des Glaubens, ein Glauben ohne das Mysterium des Glaubens, wird nicht die
Hinwendung zur Unfaßlichkeit Gottes bringen.
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#21   HeinrichvonOfterdingen   23:04:23 | Dienstag, 10. April 2007
Lieber Benedikt,
Sie haben recht! Mir fielen da zuerst Ihre Postings ein!
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#20   Benedikt   23:01:20 | Dienstag, 10. April 2007
@ Sirilo
Man müsste in der Tat über einige Elaborate den Mantel des Schweigens breiten. Aber dann kommt ja wieder der Zensur-Vorwurf.
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#19   HeinrichvonOfterdingen   22:55:08 | Dienstag, 10. April 2007
Lieber Marina,
das klingt alles nach selber gestrickt und so ‘n Hauch Blasphemie scheint da auch enthalten zu sein. Wäre besser, Sie nähmen sich ab und zu einen Katechismus und läsen darin.
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#18   Marina   22:52:21 | Dienstag, 10. April 2007
zuerst ist die Seele IM Leib, dann geht
der verklärte Leib in der SEELE, das ist die Unsichtbarkeit des verklärten Leibes JESU und MARIENS und auch HENOCHS, ELIAS, und auch JOSEFs, des Nährvaters JESU CHRISTI. DArum können die leiblichen Augen das JENSEITS nicht sehen aber umgekehrt schon, JESUS sieht uns.
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#17   HeinrichvonOfterdingen   19:45:37 | Dienstag, 10. April 2007
Lieber Sirilo,
da haben Sie freilich recht! Aber es ist ja auch ganz gesund faule Früchte von vollreifen und genießbaren unterscheiden zu können. Und man wird diese Fähigkeit nicht erlangen können, wenn man nur die guten Früchte kennt. Von daher ein Dank an die Redaktion.
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#16   Sirilo   19:14:23 | Dienstag, 10. April 2007
@Benedikt
Sie haben ja recht, aber wozu gräbt man einen solchen Text aus und verschafft ihm eine Aufmerksamkeit, die er nicht verdient. Es gibt sehr gute Texte über die Auferstehung, die man hätte veröffentlichen können. Man muß den Unfug gewisser Professoren nicht immer wieder aufwärmen!
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#15   HeinrichvonOfterdingen   18:48:37 | Dienstag, 10. April 2007
Der Herr Professor liegt da aus mehreren Gründen falsch.
Also der Unterschied zwischen Körperlichkeit und Leiblichkeit ist Wortgeklingel. Grundsätzlich hat der Herr Professor natürlich recht, aber er übersieht zwei Dinge:
1. Es geht nicht darum ob das Grab leer gewesen sein muss, es geht darum ob das Grab leer war und ob die Evangelien Recht haben. Ob das Ereignis auch anders denkbar ist, ist demgegenüber irrelevant.
2. Da Jesus Christus mit Leib und Seele, mit Menschheit und Gottheit auferstand, ist es nicht nur unnütz darüber zu philosophieren, ob dies so notwendig war, es ist auch in hohem Maße unfromm darüber zu spekulieren. Um mehr als Spekulationen handelt es sich ja nicht. Wissen wir, warum Gott so und zwar genau so gehandelt hat? Wir wissen es nicht. Wir müssen aber annehmen, dass es triftige Gründe dafür gegeben hat, da das Heilsgeschehen immer auch einer Einfachheit und einer heiligen Ökonomie folgte. Es ist dies wie ein Physiker, der darüber spekuliert, dass beispielsweise die Schwerkraft auch ganz anders sein könnte. Vermutlich könnte sie das, wir müssen aber annehmen, dass es kein reiner Zufall ist, dass die Schwerkraft so ist, wie sie ist. Daher bringt es uns beim Verständnis nicht weiter zu spekulieren, dass alles auch ganz anders sein könnte. Wir müssen annehmen, dass es für das Ostergeschehen eine innere Notwendigkeit gibt, aus dem heraus sich die Ereignisse so und nicht anders abgespielt haben. Dies gilt auch für die leibliche Auferstehung Christi.
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#14   zeitundewigkeit   18:29:05 | Dienstag, 10. April 2007
Dem Herrn Professor zur Lektüre gewidmet
Die Auferstehungsberichte, so verschieden sie sein mögen, stimmen darin überein, dass der Leib des Auferstandenen ein wahrer menschlicher Leib ist und dass er mit dem vorösterlichen gekreuzigten Leib identisch ist.Darüber besteht nicht der geringste Zweifel. Man kann den Leib des Auferstandenen mit den Augen sehen, man kann ihn betasten, er nimmt Nahrung auf, er tritt in den von den Jüngern eingenommenen Raum. Er scheint also gebunden an Raum und Zeit wie der Leib eines jeden anderen beliebigen Menschen. Seht meine Hände und meine Füsse, dass ich es bin, betastet mich und seht: ein Geist hat doch nicht Fleisch und Knochen, wie ihr es an mir seht.
Aber das ist nur die eine Seite.
Die Auferstehungsberichte lassen ebenso keinen Zweifel, dass dieser Leib Eigenschaften besitzt,die wir an keinem anderen irdischen Leib feststellen können.
Er tritt durch verschlossene Türen ein, er entzieht sich nach Belieben den Blicken der Jünger, er erscheint in fremder Gestalt. Theologisch sprechen wir von einem verklärten Leib.
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#13   Romulus   18:14:23 | Dienstag, 10. April 2007
Bequemes Professorengehalt
Hilberath was soll das? Wenn es wirklich so ist, schmeißen Sie hin, es hat eh keinen Zweck mehr und verdienen Sie Ihr Geld anders. Lassen Sie bitte mit Ihrem Geschwafel die Gläubigen in Ruhe. :-@
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#12   matt   18:05:12 | Dienstag, 10. April 2007
Ist jemand vor Jesus in den Himmel aufgefahren?
Joh 3,13 –- Niemand ist gen Himmel aufgefahren außer dem, der vom Himmel herabgekommen ist, nämlich der Menschensohn.
4 Könige 2,11: Während Sie im Gespräche miteinander weitergingen, kam plötzlich ein feuriger Wagen mit feurigen Rossen und trennte beide voneinander. Elias fuhr im Sturmwind himmelwärts. Als Elisäus das sah, rief er laut: „Lieber Vater, lieber Vater! Israels Wagen und seine Reiter!“ Als er ihn nicht mehr sah, faßte er seine Kleider und riß sie entzwei.
Dies also der Bericht der Himmelfahrt Elias, dazu kommt jetzt noch Henoch (Dank an Adamah), den ich faktisch unterschlagen habe. Gen 5,24: Da Henoch nach Gottes Geboten wandelte, war er eines Tages nicht mehr da, weil Gott ihn entrückte.
Wir sehen also hier (zumindest scheinbar) einen Widerspruch zu dem was Jesus sagte und den biblischen Fakten. Insofern er die Bez. „Menschensohn“ ausschließlich auf seine Person bezog. Man kann das Ganze natürlich theologisch interpretieren. Muss man wahrscheinlich auch. Interessant ist, dass diese Bez. auch von Gott verwandt wird, wenn er gewisse Propheten ansprach, z.B. Ezechiel 43,7: „Menschensohn, dies ist die Stätte meines Thrones…“
Ich ahne in der Bez. auch eine gewisse Selbstironie gegenüber den Juden, da diese von seiner Gottessohnschaft nichts hören wollten, sagte er zu sich einfach Menschensohn.
Mir stellt sich hier eine zutiefst theologische Frage: kann nicht beides wahr sein? Ist Gott nicht zugleich wahrer Mensch?
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#11   Benedikt   17:49:09 | Dienstag, 10. April 2007
@ Sirilo
Die private Meinung des Herrn Professor ist doch völlig irrelevant und mit Recht vergessen.
Irrelevant? Das wird an Universitäten gelehrt. Ich hatte auch eine Religionslehrerin, die das vertreten hat. Leute wieder dieser Professor dürfen seit Jahrzehnten ihre auf dem eigenen (uneingestandenen) Unglauben basierenden Irrlehren verbreiten, ohne dass das irgendeinen Verantwortlichen interessieren würde. Aber wehe, es macht irgendwo jemand sonntags sein Geschäft auf. Dann kommen sofort besorgte Stellungnahmen von den Bischöfen. Diese Prioritätensetzung ist wirklich entzückend.
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#10   Artois †   17:41:01 | Dienstag, 10. April 2007
Ich kann mich
Matt nur anschließen, Hundsfott und Froschmaul ist noch sehr milde formuliert. Man sehe sich diese tote Seele nur an, dann erübrigt sich die Lektüre des Hingeschmieres sofort. Und dann noch den besserverstehenden Philosophen heraus kehren. DAs ist wirklich Dreck!
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#9   Adamah   17:15:55 | Dienstag, 10. April 2007
@Matt
„Ich kenne aus dem biblischen Bericht nur zwei Personen, die auferstanden bzw. zum Himmel emporgefahren sind…“
Was ist mit Henoch? Vgl. Gen 5,24 bzw. Heb 11,5
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#8   Sirilo   17:12:46 | Dienstag, 10. April 2007
Was bezweckt Kreuz.net eigentlich damit,
daß es diesen Ausschnitt aus einem 11 (in Worten: elf) Jahre alten Interview wieder an die Öffentlichkeit zerrt? Will man damit den Auferstehungsglauben unterminieren? Die private Meinung des Herrn Professor ist doch völlig irrelevant und mit Recht vergessen. Lieber sollte Kreuz.net eine Ansprache des derzeitigen Papstes zur Auferstehung veröffentlichen!
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#7   Logos   17:10:28 | Dienstag, 10. April 2007
Das Grab ist leer! Die Schöpfung ist neu!
In einer Zeit, in der gewissen filmische Werke und Bücher Unsicherheit stiften, den Glauben der Kirche angreifen und versuchen, das Christentum als Aberglauben darzustellen, kann es nur angemessen sein, sich mit einer der stiftenden Grundaussagen des Christentums auseineinanderzusetzen: Christus ist gestorben, er ist auferstanden. Das Leere Grab ist keine Nebensache. Filmemacher wir Cameron, „Archäologen“ wir Tabor haben das verstanden. Deshalb setzen sie dort an, um ihr Zerstörungswerk fortzusetzen.
Spitzfindigkeiten wie dialektische Auseinadersetzunge über den „Unterschied“ von Leiblichkeit und Körperlichkeit sind nicht dienlich, sondern in einer Zeit der allgemeinen geistlichen und intellektuellen Trockenheit der Christen nur schädlich, umso mehr, wenn sie von „Theologen“ stammen.
PS: kleine Frage: wie viele Theologen und Bischöfe glauben in Wirklichkeit?
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#6   matt   16:49:52 | Dienstag, 10. April 2007
Leibliche Auferstehung Jesu (:korr. Titel) Teil 2
Eines kann man man über viele Christen heutiger Tage sagen: glauben tun sie nicht. Denn glauben heisst etwas für wahr nehmen, was sich der eigenen Wahrnehmung und dem Verstandesdenken entzieht. Diese Menschen glauben nur was sie verstehen und für nötig halten. Auf diese Art ist der Glaube nutzlos. Wenn wir nicht auf das Wort der Schrift vertrauen, was ist sie uns dann wert, was ist der Glaube dann wert?
Da sagt gleich einer: komm, ich habe das Grab Jesu gefunden. Es liegen auch seine Gebeine darin, daneben liegt Maria. Ist ja schön und gut mit Auferstehung, aber wozu muss sein Körper weg sein? Ist doch viel plausibler so, wenn sein Leib hier in Verwesung liegt, sein Geist ist eh im Himmel. Was hindert uns denn daran das zu glauben?
Ganz einfach: das Wort der Schrift hindert uns. Um mir nicht den Vorwurf gefallen zu lassen ich wäre nicht sorgfältig:
Mt 28,6: „(Engel) Er ist nicht mehr hier, er ist auferstanden…“
Mk 16,6: „(Engel)… Er ist auferweckt worden, er ist nicht mehr hier. Seht die Stätte wo er lag.“
Lk 24,2: „… Als sie eintraten, konnten sie jedoch den Leib des Herrn nirgends erblicken…“
Joh 20,13: „(Maria)… Man hat meinen Herrn fortgenommen, und ich weiß nicht wohin man ihn gelegt hat.“
Mit einem Wort: alle vier Evangelisten berichten von der leiblichen Auferstehung Jesu und dem leeren Grab. Man lese es doch bitte nach um sich nicht den Vorwurf machen zu müssen die Schrift nicht zu kennen.
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#5   r.ruhrgebietler   16:18:25 | Dienstag, 10. April 2007
mal römische Geschichte gelesen?
Ein röm. Legionäre konnte es wohl kaum leisten seinen Wachposten zu verlassen. Seine honesta mission hing daran. und in DIESEM spezielle Fall noch mehr. Es waren doch die Juden, die die Römer gedrängt hatten das Grab zu bewachen. Eben genau aus dem Grund, damit Der leichnam Jesu Christi nicht gestohlen werden konnte. Denn sie wurden von eben jenen Juden daran erinnert, daß Jesus gesagt habe, daß ER am dritten Tage auferstehen wird. Eine Dienstpflichtverletzung konnte sich die Wachmannschaft absolut nicht leisten!
Wieviele Soldaten waren es, die das Grab bewachten? Einer sicherlich nicht!
Also kann die Auferstehung nur WAHR sein! Und damit ist die Frage ob das Grab leer sein mußte aus anderem Blickwinkel ganz eindeutig geklärt: es konnte gar nicht anders als leer sein!
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#4   Christian Hüller   16:02:07 | Dienstag, 10. April 2007
Und wenn das Grab nicht leer war…
„Insofern wäre es überhaupt kein Skandal, wenn wir das Grab finden würden meinetwegen mit einem kompletten Leichnam, denn die Identität eines Menschen liegt nicht in den körperlichen Zellen […] also das wäre eine sehr labile Basis für eine Identität des Menschen.“
Neulich habe ich einen Film gesehen, da ging es in der Tat darum, dass eine Archäologin das Grab von Jesus von Nazareth gefunden hat.
Folge: Drohende Erschütterung der Fundaments der Kirche, denn: Jesus offenbar nicht auferstanden!
Es ist aber für den Glauben an die Auferstehung nicht erforderlich, dass das Grab leer ist. Im Gegenteil, wenn Jesus Vorbild im Glauben und der Erste der Auferweckten ist, aber seitdem fast ALLE Menschen im Grab zu Staub geworden sind, ist die Frage erlaubt, warum dies bei Jesus denn gänzlich anders gewesen sein sollte – mit seiner irdischen Hülle.
Paulus jedenfalls geht NICHT von einer Identität des Erdenkörpers mit dem Auferstehungsleib aus (siehe Artikel).
Der Film aber hat sicherlich wieder heftig den Glauben einiger Zeitgenossen zu erschüttern vermocht.
Am Ende des Filmes kam ein Schriftzitat: >>Selig, die nicht sehen, und doch glauben.<<
Die Zuschauer sollten gewissermaßen schließen, dass man beim Glauben den Verstand ausschalten muss.
Das ist heute zwar heute der >>Glaube<< vieler (TS)Christen, zeigt für mich aber nicht mehr, als dass man ohne eine gewisse theologische Bildung allerlei theologischen Scharlatenen und Halbgebildeten wohl recht hilflos ausgeliefert ist…
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#3   Unschuld   15:22:14 | Dienstag, 10. April 2007
Mit dem Glauben an die Auferstehung
steht oder fällt der christliche Glaube. Dies sagt Paulus. Alles andere anzunehmen, ist mithin nicht mehr christlich. Der Glaube läßt sich einfach nicht in einem philosophischen Denkmodell einpassen, dass scheinen die Herren Geisteswissenschaftler zu vergessen und müssen sich dies von einem Ingenieurwissenschaftler sagen lassen.
Unschuld
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#2   matt   15:13:37 | Dienstag, 10. April 2007
Die Himmelfahrt Jesu
Ich kenne aus dem biblischen Bericht nur zwei Personen, die auferstanden bzw. zum Himmel emporgefahren sind, sodass ihre Körper nicht mehr zu finden waren. Die eine ist Elias laut dem Bericht des AT, die andere ist Jesus laut dem Bericht des NT. Und das ist Wort der Schrift, Wort unseres Glaubens. Das Evangelium sagt: Das Grab Jesu war leer. Sein Leib war darin nicht zu finden. Er erschien in seiner körperlichen Gestalt mit all den Wundnarben seiner Kreuzigung seinen Jüngern und den Frauen zu verschiedenen Anlässen. Es war der Wille Gottes, dass die leibliche Hülle seines Sohnes nicht der Verwesung preisgegeben wurde, als sichtbares Zeichen seiner Auferstehung.
Natürlich gilt die Auferstehung für alle Menschen. Auch jene, deren Leiber längst verwest sind, werden auferstehen am Tag des Gerichts, wie wir aus der Apokalypse wissen. Ob in ihrem ursprünglichen Leib oder in einem Auferstehungsleib, darüber weiß ich nichts zu sagen, aber ich weiß was das Evangelium über die Auferstehung Jesu sagt. Und wenn man ein Christ ist, dann glaubt man es und wenn man ein falscher Theologe ist und so redet wie die, so ist man ein Hundsfott und ein Froschmaul, und basta!
Sind doch alles verdammte Lügen!
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#1   Rodolfo Panetta   15:11:54 | Dienstag, 10. April 2007
Theologisches Blahblah!
Den gesunde Menschenverstand darf man doch wohl höher schätzen als solch neumodisches theologisches Blahblah!
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