Evolution
Töte nicht. Es sei denn, die Ideale der Humanität fordern es
Die Massenmörder jubeln: Es gibt kein echtes Urteil des Menschen. Darum sollte auch keine juristische und moralische Verurteilung stattfinden. Von Christian L. Schutzer.
© Nick Mollberg, Creative Commons License
(kreuz.net) Seit 2004 besteht in Deutschland die „Giordano-Bruno Stiftung“.

Sie knüpft sowohl an den Religionshaß wie auch die naive Wissenschaftsgläubigkeit des alten „Deutschen Monistenbundes“.

Ihre Grundthese kommt nicht ohne protzige Überheblichkeit daher:

Die Evolutionsbiologie könne oder werde in naher Zukunft alle Phänomene der Natur und gleichermaßen der Kultur erklären – also auch menschliche Kommunikation, Politik und Religion.

In der Giordano-Bruno-Stiftung ist somit der geballte Geist der „geistlosen Evolutionsforschung“ versammelt.

Als Kronzeugen für den Allerklärungs-Evolutionismus gelten der US-Biologist Stephen J. Gould († 2002) und der militante Religionshasser Richard Dawkin (65). Beide popularisierten die Theorie des sogenannten „Egoisten-Gens“.

Damit glaubte man, tierische Verhaltensweisen besser erklären zu können als mit der Verhaltenstheorie.

Allerdings ist verschiedenes menschliches Kulturverhalten – etwa religiös motiviertes Verhalten im Ordensleben, Zölibat etcetera – damit nicht zu verstehen.

Deshalb stellte Dawkin zur weiteren Erklärung kultureller Phänomene neben die Gene sogenannte Meme – menschliche Kulturelemente wie Geschichten, Dogmen, Ideen, Mode, Lieder. Diese würden wie „Viren von Gehirn zu Gehirn springen“ und so „die Gedanken und Wünsche der Menschen infizieren“.

Offensichtlich produzieren die Frontmänner der monistischen Philosophie jede Menge evolutionistischer Faulgase und wissenschaftlicher Flatulenz.

Schlimmer noch: Aktivisten der „Giordano-Bruno-Gesellschaft“ wollen auf dieser angeblich wissenschaftlichen Basis von „Wissen statt Glauben“ ein ethisch-politisches Konzept des „evolutionären Humanismus“ entwickeln.

Doch diese Verbindung von Wissenschaft und Ethik ist eine Mogelpackung, weil aus der Natur oder den wissenschaftlichen Fakten keine Ethik abgeleitet werden kann.

Außerdem ist Ethik in einer Welt, in der die Freiheit des Menschen, seine Selbstbestimmung und moralische Verantwortung und letztlich seine Würde geleugnet werden, sinnlos.

Der Giordano-Bruno-Klub, der sich im Untertitel auch „Stiftung zur Förderung des evolutionären Humanismus“ nennt, unterminiert somit die Grundaxiome unserer freiheitlichen Ordnung.

Gegen die Zehn Gebote stellt die Evolutions-Stiftung die „10 Angebote des evolutionären Humanismus“, die nicht mehr enthalten als einen Aufguß des alten utilitaristischen Grundsatzes, daß das Leid in der Welt zu mindern und das Glück zu mehren sei.

In einem „Angebot“ heißt es: Töte nicht, es sei denn, die Ideale der Humanität forderten es.

Die Verbindung von Utilitarismus und Humanität erlauben somit die Tötung eines schwerbehinderten Kindes, weil man damit in der Welt viel Leid vermindern könnte.

Bei dem Gründer des Monistenbundes – Ernst Haeckel († 1919) – liest sich das so:

„Es kann daher auch die Tötung von neugeborenen verkrüppelten Kindern […] vernünftigerweise nicht unter den Begriff des Mordes fallen, wie es noch in unseren modernen Gesetzbüchern geschieht.

Vielmehr müssen wir dieselbe als eine zweckmäßige, sowohl für die Beteiligten, wie für die Gesellschaft nützliche Maßregel billigen.“

Michael Schmidt-Salomon (39), Geschäftsführer der Giordano-Bruno-Stiftung, der als Organisator einer Gegenveranstaltung zum Kölner Weltjugendtag kaum Beachtung fand, fordert in einem Aufsatz die „Befreiung von der Idee der Willensfreiheit“ und daraus resultierend die „Befreiung von Moral, Schuld und Sühne“.

Es gebe kein echtes Urteil des Menschen – also sollte auch keine juristische und moralische Verurteilung stattfinden.

Es gebe kein Gut und Böse – und somit auch kein moralischer Maßstab und keine ethische Verantwortung.

„Je genauer wir hinsehen, desto klarer erkennen wird, daß die Täter stets auch die Opfer der Geschichte sind. Echtes Verständnis macht moralische Verurteilung unmöglich.“

Auf solche Worte haben die Massenmörder der Weltgeschichte schon lange gewartet.

Sie können sich auf eine Rehabilitierung durch die deutsche Giordano-Bruno-Stiftung freuen.
      
24 Lesermeinungen
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#24   kirchengegner †   12:43:09 | Dienstag, 30. September 2008
kirchengegner@Verfasser des Artikels
Manchen Menschen ist es wohl absolut unmöglich, bei der Wahrheit zu bleiben. Die Werke der Giordano-Bruno-
Stiftung als Freibrief für Massenmörder darzustellen, ist
Verleumdung und Rufmord schlimmster Sorte. Wer sich
zum Beispiel die Internetseite von Schmidt-Salomon an-
sieht und überdenkt, wird das bemerken. War Stauffen-
berg, der leider vergeblich versuchte, Hitler zu töten,
damit den Krieg zu beenden und das Leid von Millionen zu beenden, etwa ein Mörder? Die Geschichte spricht
diesen Mann sowie auch andere, die je einen Tyrannen
töteten oder dies versuchten (aus humanistischen
Motiven!) frei. Dies ist eigentlich mit dem entsprechenden
Gebot des evolutionären Humanismus gemeint.
Anmerkung: wer sich ebenso wie ich wundert, wo er hier
hingeraten ist, dem empfehle ich die Seite kreuts.net
Ihr befindet euch nicht auf einer Seite der kath. Kirche,
sondern in einem Forum rechter und homophober
Separatisten. Dieses Kreuz hat Haken. Aber man hat
hier oft was zu lachen.( Nicht wahr, franziskus777, hank
u. karljosef?)
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#23   Nachtlaterne   22:39:57 | Donnerstag, 12. April 2007
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#22   Lutheraner   10:19:22 | Donnerstag, 12. April 2007
Der Splitter im Auge des anderen (Kirche und ihr Freiheitsverständnis)
Der Giordano-Bruno-Klub, der sich im Untertitel auch „Stiftung zur Förderung des evolutionären Humanismus“ nennt, unterminiert somit die Grundaxiome unserer freiheitlichen Ordnung.
Macht mal habllang, das ist Kirchenverblödung pur. Die Kirchen unterstützen Ideen von Betrügern und Vorbestraften und arbeiten an der Beseitigung der freiheitlichen Grundordnung.
Schäuble, Koch, aber auch große Teile der SPD sind vor allem wegen ihrer Lügen und Bestechlichkeit in die Schlagzeilen geraten!
SPD-Affären
www.netzeitung.de/servlets/page?section=386
Tolle Freunde hat die Kirche!
Leider lassen sich diese Typen nicht mal abwählen. Die schwimmen wie Fettaugen auf der Suppe und gerade weg, bekleiden sie schon wieder die hochsensibelsten Ämter.
80 % der Gesetze und Richtlinien in der BRD sind bereits EU-Recht. Was läßt sich denn da noch unterminieren? Unsere Grundrechte sind mit Unterstützung der Kirche längst abgeschafft worden!
Benedikt fordert unreflektiert eine EU-Verfassung, die tatsächlich geeignet ist, uns und alle europäischen Völker auf die Straße zu setzen. Der alte europäische Kontinent ist besetzt, wir werden vereinheitlicht, entrechtet, Kultur und Identität zerstört, die Verfassungen de fakto abgeschafft.
Die Kirchen sind nicht die guten.
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#21   Kurt K.   10:16:51 | Donnerstag, 12. April 2007
10 Angebote
Schon allein der Titel dieses Berichtes ist nicht korrekt zitiert. In den 10 Angeboten heisst es:
4. Du sollst nicht lügen, betrügen, stehlen, töten – es sei denn, es gibt im Notfall keine anderen Möglichkeiten, die Ideale der Humanität durchzusetzen! Wer in der Nazidiktatur nicht log, sondern der Gestapo treuherzig den Aufenthaltsort jüdischer Familien verriet, verhielt sich im höchsten Maße unethisch – im Gegensatz zu jenen, die Hitler durch Attentate beseitigen wollten, um Millionen von Menschenleben zu retten. Ethisches Handeln bedeutet keineswegs, blind irgendwelchen moralischen Geboten oder Verboten zu folgen, sondern in der jeweiligen Situation abzuwägen, mit welchen positiven und negativen Konsequenzen eine Entscheidung verbunden wäre.
Im Grunde ist das auch nichts anderes als das, wie die Kirche schon seit Jahrhunderten handelt: Du sollst nicht töten! (es sei denn der andere ist Ketzer, Heide, oder ein Feind). Nur tötete die Kirch eben nicht nur, um ein vernünftiges Ideal durchzusetzen, sondern um ihre Macht zu erhalten bzw. zu mehren.
Das absolute Gebot nicht zu töten wurde noch nie eingehalten. In den 10 Angeboten wird das Gebot endlich der Realität angepasst. Wenigstens keine Heuchelei.
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#20   Leblhuber   00:29:13 | Donnerstag, 12. April 2007
@tetrade:
„Lieber Leblhuber wir sind uns einig. Zu 100%. Das Missverständnis entsteht nur wenn wir uns der Illusion hingeben, dass Jesus’s Lehre mit der katholischen Theologie gleich gesetzt werden kann. Ist die katholische Theologie auf Nächstenliebe (Bruno) oder auf Macht Erhalt hin optimiert (Römisches Imperium ca. 300 n.Ch.)? Was will die katholische Theologie, bekehren oder kontrollieren?“
Die Nächstenliebe war Giordano Bruno kein zentrales Anliegen. Darin muss ich Ihnen widersprechen.
Ansonsten stimme ich Ihnen zu. Leider steht für viele Katholiken der Machterhalt noch immer an oberster Stelle.
Die Botschaft Jesu ist durch 2000 Jahre Theologisiererei zur Unkenntlichkeit „übermalt“.
Die Wahrheit ist jedem Menschen zumutbar. Die Kirche ist langsam aber stetig auf diesem Weg. Darauf sollten wir vertrauen. Auch in Benedikt XVI setze ich meine Hoffnung.
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#19   HeinrichvonOfterdingen   22:52:10 | Mittwoch, 11. April 2007
Na also,
Die Evolutionsbiologie könne oder werde in naher Zukunft alle Phänomene der Natur und gleichermaßen der Kultur erklären – also auch menschliche Kommunikation, Politik und Religion.
das ist keine Wissenschaft, sondern eine Afterreligion. Wir erinnern uns vielleicht an den realen Sozialismus, der auch den Anspruch hatte die einzige wissenschaftliche Weltanschauung zu sein. Wenn man den wahren Glauben hat und damit die Zusammenhänge kennt ist man für solchen Unsinn ziemlich unempfänglich. Aber es gibt (wieder?) genug Dumme auf der Welt und die Rattenfänger sterben halt auch nicht aus.
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#18   Beobachterin   22:45:49 | Mittwoch, 11. April 2007
unter aller Kanone
Ein unseriöser dümmlicher Verein. Schön, daß kreuz.net das hier einmal zum Thema macht. Die Gegenaktion dieses Vereins zum Weltjugendtag war unter aller Kanone.
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#17   tetrade   22:31:42 | Mittwoch, 11. April 2007
Liebe oder Kontrolle?
Lieber Leblhuber wir sind uns einig. Zu 100%. Das Missverständnis entsteht nur wenn wir uns der Illusion hingeben, dass Jesus’s Lehre mit der katholischen Theologie gleich gesetzt werden kann. Ist die katholische Theologie auf Nächstenliebe (Bruno) oder auf Macht Erhalt hin optimiert (Römisches Imperium ca. 300 n.Ch.)? Was will die katholische Theologie, bekehren oder kontrollieren?
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#16   Leblhuber   22:14:02 | Mittwoch, 11. April 2007
@tetrade:
Ich bin kein Experte. Außer dem Prozessbericht habe ich nichts von ihm gelesen. Mir geht es um das Erinnern und das Bekennen historischer Schuld, aufgehängt am Schicksal Brunos.
Ob er seinen Mördern verziehen hat, lässt sich aus dem Prozessbericht nicht ersehen. Wahrscheinlich hat er sie verachtet. Schließlich hat er sich doch geweigert, gänzlich zu widerrufen. Jesus als „Sohn Gottes“ anzuerkennen, war ihm nicht möglich. Desgleichen bezweifelte er die Jungfräulichkeit Mariens bis zum bitteren Ende. Auch seine Erkenntnis des unendlichen Weltalls wollte er nicht aufgeben.
„Vielleicht habt ihr, die ihr dies Urteil fällt, mehr Grund zur Angst als ich, der ich es hinnehmen muss“
Dieser Satz ist für mich eine ewig gültige Mahnung!
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#15   stephanSchmidt   21:58:01 | Mittwoch, 11. April 2007
Merkwürdige Ansichten zum Humanismus
Ich schau hier regelmäßig vorbei, obwohl ich so gut wie keiner Ihrer Ausführungen zustimmen würde – ganz im Gegenteil.
Ich selbst sedefiniere mich als humanist, was nicht davon abhält Ihnen im Inhalt (nicht in der Rethorik) Ihnen zuzustimmen. Gerade im deutschsprachigen Raum projezieren humanistenverbände, wie der genannte, ein seltsames Bild des Humanismus, das an Dogmatik grenzt. Was der „es sei denn“-Einschub bedeuten soll, ist mir persönlich auch schleierhaft – oder zumindest mit einem schlechten Beispiel illustriert.
Ich sehe die Evulotionstheorie als korrekt an, und natürlich lassen sich mit ihr Kulturphänomene kaum erklären. Was einleuchtet, da sie ja nur einen Biologischen Prozess beschreibt und sich Kultur nicht im rein biologischen Feld bewegt. Unsere Sozialinstinkte haben zwar biologische Wurzeln – wie bei nicht wenigen Tierarten – doch der Mensch ist nicht nur Produkt seiner Biochemie.
Dieses Theme ist zu komplex (und phaszinierend) um es durch Simplifizierungen gleich welcher Art kleinzureden.
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#14   tetrade   21:25:21 | Mittwoch, 11. April 2007
Starb Bruno hasserfüllt?
Hat Giordano Bruno die Proleten, welche seinen Scheiterhaufen entzündeten, gehasst? Oder hat er seinen Mördern vergeben? Was vermutet der Leser seiner Werke?
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#13   Leblhuber   20:59:49 | Mittwoch, 11. April 2007
Giordano Bruno
Und schon wieder ein Paradebeispiel eines dümmlichen, unsachlichen und polemisierenden Pamphlets.
Wäre Giordano Bruno nicht 1600 am Scheiterhaufen der Inquisition verbrannt, gäbe es heute keine Stiftung gleichen Namens.
Seine Schriften waren bis zur Abschaffung des Index in den 1960ern verboten.
Ich fahre jedes Jahr zu den Osterfeiertagen nach Rom und verabsäume es nie, mich sehr früh am Morgen, wenn der Campo dei Fiori noch nicht von Touristen überschwemmt ist, auf die Stufen seines Denkmals zu setzen und aus den Akten des Prozesses der Inquisition (Reclam) zu lesen. Es ist eine Geste des Gedenkens an jene Hunderttausende, deren gewaltsamen Tod die KK zu verantworten hat.
Die Kirche hat einen wesentlichen Teil ihrer Geschichte mit Blut geschrieben. Als Christ muss mir das bewusst sein und ich habe mich dazu zu bekennen.
Worte werden schnell zu Schwertern, wenn sie wie solche gebraucht werden. Also hüten wir uns vor der Polemik, vor der unsachlichen Verkürzung, vor der Lüge.
Und vor „Artikeln“ wie diesem!!!
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#12   Bruder Theophil   20:00:11 | Mittwoch, 11. April 2007
Ich denke, wir können uns eine Menge Leid ersparen,…
…wenn wir die Stiftung und ihre menschenverachtenden Leitmotive euthanasieren.
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#11   Christian Hüller   19:25:17 | Mittwoch, 11. April 2007
Das kollektive Glück
Das Leid in der Welt mindern und das Glück mehren…
Daran versucht man und frau sich immer wieder.
Geschieht dies in kollektiven Zusammenrottungen, gibt es meist diverse Opfer, die nicht ins Schema der allgemeinen Glückseligkeit passen; aber das nimmt man in Kauf, es ist ja die Mehrheit, die den Maßstab setzt.
Zum Glück weiß ein Christ, dass Mehrheit (=Macht) und vordergründige Glückseligkeit oft Wege in den tiefsten Abgrund sind.
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#10   Mathias Wagener   18:36:42 | Mittwoch, 11. April 2007
Legitimation
Die Legitimation des Rechts zu leugnen ist im übrigen verfassungsfeindlich ! Das sollte auch entsprechend gewürdigt werden. Ganz zu schweigen von dem Unsinn wie „Meme“
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#9   matt   18:13:49 | Mittwoch, 11. April 2007
Ich habe mich keineswegs als Propagandist kapitalistischen Eigentumstrebens darstellen wollen
ich bin ein bescheidener Mensch und strebe nicht nach Geld und Reichtum, denn: man kann nicht dem Mammon und Gott dienen. Vielleicht habe ich wirklich eine etwas verkürzte Sichtweise vom Kapitalismus, auch wenn es laut Def. in der Wiki eine Wirtschaftsordnung bedeutet, wohingegen Kommunismus als Gesellschaftsordnung beschrieben wird. Aber vielleicht ist mein Verständnis so nicht richtig und man muss sich darüber auseinandersetzen. Was aber auch nicht sein muß. :-P
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#8   tetrade   17:34:58 | Mittwoch, 11. April 2007
Erfolg im Kapitalismus
Ellenbogen oder Herz?
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#7   Athanasius   17:31:56 | Mittwoch, 11. April 2007
Der Sozialdarwinismus
wurde schon von den Nationalsozialisten verfolgt und implementiert…
Schön wie sich die Geschichte immer wiederholt. Wenn die Leute sich dumm halten lassen von den linksliberalen Massenmedien der 1968er-Revolutionären. Rutsch. Vom Nazismus, zum Kommunismus, zum Liberalsozialismus.
Ade Abendland, Ade demo-katastrophisches Land. Herab geht jetzt die Fahrt.
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#6   tetrade   17:27:00 | Mittwoch, 11. April 2007
Kapitalismus, Darwinismus o. Humanismus?
Sie sagen Kommunismus ist eine Staatsideologie und der Kapitalismus (hier überziehe ich etwas Ihre Formulierung) nur ein natürliches Wirtschaftsmodel. Eben so wie die natürliche Tauschwirtschaft in der Steinzeit -ergänzt um das „Abstraktum“ – Geld.
Nun, wer hat im Kapitalismus Erfolg…der Darwinist oder der Barmherzige?
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#5   matt   17:17:19 | Mittwoch, 11. April 2007
hmm… also ich sehe es so…
Amerika wird ja immer genannt als kapitalistische Vorzeigenation. Die Menschen sind aber dort nicht gezwungen dem Materialismus zu huldigen, weil Kapitalismus eben keine Staatsideologie ist. Kapitalismus ist ja vielmehr in Zusammenhang mit freier Marktwirtschaft zu verstehen, die erst durch ein Staatswesen gewährleistet wird und demnach auch den Menschen die Wahl läßt inwieweit sie Güter in Anspruch nehmen, oder sich dafür einsetzen. Totalen Kapitalismus könnte man nach meinem Fürhalten vielleicht als Liberalismus bez. So eine Art staatenlose Anarchie des Eigentums, was eigentlich nur in primitivem Chaos enden kann. Das muss ich noch gründlich durchdenken.
Kommunismus dagegen ist ja eine Staatsideologie und so wirkte sie sich auch aus etwa in der Sowjetunion. Die Kirche wurde erbittert verfolgt. Ebenso in China.
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#4   tetrade   16:51:06 | Mittwoch, 11. April 2007
K. humaner als K.?
Wer kontrolliert den Kapitalismus, das Kartellamt? Hahaha
Kontrollierter Kapitalismus ist doch Sozialismus, oder?
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#3   matt   16:26:09 | Mittwoch, 11. April 2007
Ideologie des gemeinen und geistlosen Pöbels
Die Welt, welche diese Herrn offenbbar im Sinn haben ähnelt doch sehr den Darstellungen aus „Schöne, neue Welt“. Im Grunde ist das die Teufelei des Kommunismus. Ein gottloses Gesellschaftsmodell, wo ein modern-scientistisch geprägter Materialismus zum Götzen erhoben wird und das ganze Leben sich eigentlich mehr oder weniger um sklavische Arbeitsdienste, Vergnügen und sündige Anbetung dieses Götzen dreht. Kapitalismus ist lediglich ein Wirtschaftsmodell, welches staatlichen Kontrollen unterliegt. Kommunismus aber ist die Herrschaft des Materialismus als verbindliche Gesellschaftsideologie.
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#2   Dr. Christoph Heger   16:06:50 | Mittwoch, 11. April 2007
Noch ein Stück Weges
Ich wußte schon seit längerem, daß das national-sozialistische Euthanasieprogramm nicht so ausschließlich national-sozialistisch war, vielmehr es in diese Richtung gehende Gesetzesvorhaben auch schon in der Weimarer Republik gab. Aber dieses Zitat vom seligen Gründer der Monistenreligion – Ernst Haeckel († 1919) – ist ja nun besonders hübsch:
„Es kann daher auch die Tötung von neugeborenen verkrüppelten Kindern […] vernünftigerweise nicht unter den Begriff des Mordes fallen, wie es noch in unseren modernen Gesetzbüchern geschieht.
Vielmehr müssen wir dieselbe als eine zweckmäßige, sowohl für die Beteiligten, wie für die Gesellschaft nützliche Maßregel billigen.“
Da hat ja der berühmte Rechtsstaat Bundesrepublik Deutschland noch ein Stück Weges vor sich – von der Fristen“lösung“ über die Spätabtreibung behinderter Kinder zur Euthanasie Behinderter im allgemeinen.
MfG
Christoph Heger
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#1   Sozialkatholisch   15:56:29 | Mittwoch, 11. April 2007
Hallo Gerion
wenn sie diesen Artikel lesen sollten würde mich ein ausführlicher Kommentar zu diesem Artikel von ihnen interessieren.
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