09:42:01 | Mittwoch, 11. April 2007
Papst Benedikt XVI. hatte den vergangenen Gründonnerstag definitiv als Erscheinungsdatum für das langerwartete Motu Proprio festgelegt. Doch dann geschah das Unerwartete.

(kreuz.net) Es sollte am 5. April erscheinen, das Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe.
So hatte
es der Papst trotz schwerster Widerstände aus der Römischen Kurie und den westeuropäischen Bischofskonferenzen
dekretiert.
Diese Information stammt von einem römischen Prälaten, der im engsten Umkreis des Papstes
arbeitet. Eine handschriftliche Darlegung der Ereignisse wurde gestern Abend ‘kreuz.net’ zugespielt.
Offenbar hat der Papst sogar offene Rücktrittsdrohungen der Präsidenten der deutschen und französischen
Bischofskonferenzen in den Wind geschlagen, um das vorgesehene Veröffentlichungsdatum durchzusetzen.
Doch die päpstlichen Pläne scheiterten am Gründonnerstag um 6.15 Uhr am Absturz des Computers des
päpstlichen Privatsekretärs, Mons. Georg Gänswein.
Der Prälat hatte keine zehn Minuten mit dem Gerät
gearbeitet, als es völlig unerwartet seinen Betrieb einstellte. Der Computer ließ sich danach trotz
intensivster Anstrengungen nicht mehr starten.
Der Papst hatte wegen der ständigen vatikanischen Indiskretionen
angeordnet, daß der Text des Motu Proprios nur auf dem Rechner seines Privatsekretärs gespeichert werden
dürfe.
Mons. Gänswein erhielt den Auftrag, den Rechner nie unbeaufsichtigt zu lassen, mit Paßwort
zu schützen und keine Kopien des Motu Proprios auszudrucken.
Doch die verständliche Entscheidung des
Papstes erwies sich im Nachhinein als fatal.
Nach dem Absturz des Computers alarmierte Prälat Gänswein
sofort die Schwester, die im Vatikan für die Computer zuständig ist. Sie war bereits um 8.27 Uhr im
Apostolischen Palast. Doch der Rechner des päpstlichen Privatsekretärs ließ sich über Stunden hinweg
nicht starten.
Die Probleme sind umso rätselhafter als der Absturz im Nachhinein auf einen einfachen
Softwarenfehler zurückgeführt werden konnte.
Es ist bisher völlig unklar, warum das Problem nicht
schon nach wenigen Minuten behoben werden konnte.
Im Vatikan wird jetzt gemunkelt, daß die Schwester –
eine erklärte Gegnerin der Alten Messe – aufgrund einiger Aussagen des Privatsekretärs Lunte gerochen
und die Wiederbelebung des Computers künstlich verzögert habe.
Jetzt bleibt dem Papst nichts anderes
übrig, als nach einem neuen Erscheinungsdatum für das Motu Proprio zu suchen.
Als neuer Stichtag kursiert
der 30. April oder der 5. Mai – das Fest des Heiligen Papstes Pius V. nach dem Kalender des Neuen beziehungsweise
Alten Ritus.
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#17
Aurelius 17:02:37 | Mittwoch, 11. April 2007
#16
Benedikt 15:22:55 | Mittwoch, 11. April 2007
#15
Stimme aus dem Tradiland 15:01:44 | Mittwoch, 11. April 2007
#14
Alanus ab Insulis 14:49:22 | Mittwoch, 11. April 2007
#13
Aurelius 14:30:01 | Mittwoch, 11. April 2007
#12
Sulpicius 13:56:01 | Mittwoch, 11. April 2007
#11
Benedikt 13:35:03 | Mittwoch, 11. April 2007
#10
Stimme aus dem Tradiland 13:17:39 | Mittwoch, 11. April 2007
#9
landorganist 13:04:04 | Mittwoch, 11. April 2007
#8
timpressum † 11:59:18 | Mittwoch, 11. April 2007
#7
Agiafortuni 11:54:05 | Mittwoch, 11. April 2007
#6
Desperatus † 11:52:59 | Mittwoch, 11. April 2007
#5
stimme der vernunft † 10:37:15 | Mittwoch, 11. April 2007
#4
Bruder Theophil 10:26:55 | Mittwoch, 11. April 2007
#3
Mitten drin statt nur dabei 10:24:43 | Mittwoch, 11. April 2007
#2
PietroParente 10:05:53 | Mittwoch, 11. April 2007
#1
Josefus 09:57:14 | Mittwoch, 11. April 2007