Kardinal blamiert Bischof
Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz erklärte, daß die Meinungsverschiedenheit unter den Bischöfen zum Ausbau der Kinderkrippen in Deutschland nicht groß sei. Im selben Atemzug kanzelte er seinen Augsburger Amtsbruder ab.

„Die Differenzen sind nicht so groß“, erklärte der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, gestern abend bei der Eröffnung der Frühjahrsvollversammlung im Kloster Reute in Bad Waldsee bei Ravensburg in Süddeutschland.
Seinen mutigen Amtsbruder Bischof Walter Mixa von Augsburg tat er als „eine Stimme unter den 27 Diözesen“ ab.
Gleichzeitig zeigt sich Kardinal Lehmann versöhnlich: „Ich habe keine Sorge, daß wir zu einem vernünftigen Konsens kommen.“
Bischof Algermissen: „unheimlich“
Ähnlich zweideutig formulierte der Bischof von Fulda, Mons. Heinz Josef Algermissen: Er meint, daß sowohl sein Amtsbruder Bischof Mixa wie auch die deutsche Familienministerin Ursula von der Leyen recht hätten.
Dagegen sei für ihn die Unversöhnlichkeit zwischen den beiden Positionen „etwas unheimlich“.
Mons. Mixa hatte die deutsche Familienministerin wegen ihrer Pläne am Ausbau von Kindergrippen scharf kritisiert. Er warf ihr „ideologiegeleitete Pläne vor“. Die Dame von der Leyen hänge „veralteten feministischen Forderungen aus den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts“ an.
Erzbischof von Hamburg will Gleichberechtigung
Auch Erzbischof Werner Thissen von Hamburg meldete sich als eine Stimme unter den 27 deutschen Diözesen zu Wort:
„Eltern müssen in die Lage versetzt werden, daß sie selber entscheiden können und auch unter finanziell gleichen Gesichtspunkten, wie sie ihre Kinder erziehen können“, erklärte Mons. Thissen im ‘Zweiten Deutschen Fersehen’.
Die Bischöfe seien für die Wahlmöglichkeit unter „gleichen finanziellen Bedingungen“, so Mons. Thissen. „Da sind wir hellwach, daß keine Manipulationen vorkommen.“
Bischof Mixa bleibt standhaft
Bischof Walter Mixa von Augsburg bekräftigte gestern abend in einem Gespräch mit der Sendung ‘Tagesthemen’ im ‘Ersten Deutschen Fernsehen’ seine Kritik am Kurs der Bundesfamilienministerin.
Die Pläne der Ministerin führten dazu, daß 70 bis 80 Prozent der Frauen bereits nach einem Jahr wieder voll in den Arbeitsprozess integriert würden.
„Das ist gegen die Würde der Frau“. Von Müttern zu erwarten, daß sie möglichst schon nach einem Jahr wieder arbeiten würden, bezeichnete Bischof Mixa als „inhuman“.
Die Betreuung der Kinder in den ersten Lebensjahren müsse „zu allererst in der Familie, soweit das möglich ist“ geschehen.
„Eine Frau ist auch als Mutter eine ganz besondere Persönlichkeit, weil sie eine Beheimatung schafft, weil sie ein Zuhause schafft. Es kann keine andere Person eine so persönliche Beziehung zu einem Kind schaffen, wie es bei der Mutter und sicher auch zu einem großen Teil beim Vater der Fall ist“, erklärt der Augsburger Bischof.
© Bild: tagesschau.de
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Montag, 16. April 2007 00:15
Stephanus: 100.000.000.000,00 Euro
hat die Bundesregierung nicht um die „Entscheidung ‘wie ich mein Kind betreut haben will’ neutral unterstützen
zu können.
Hat sie schon, aber sie weiß auch, daß dann die Wirtschaft wieder in Fahrt käme:
Daß Geld wüde nicht im Sparstrumpf landen,
es würde wieder in den Wirtschaftskreislauf investiert für Kinderwägen, Kinderzimmer,angepaßte Autos, An-und Ausbauten im Haus, für Hausmädchen und Tagesmütter, für Hausmeister und Kindertagesstätten, für Lehrer und Maurer die die neuen Schulgebäude bauen oder umbauen usw.
So blieben 19.000.000.000 als Mehrwertsteuer sofort beim Staat.
Pro Jahr würden ca. 300.000 Frauen zusätzlich zu Hause bleiben und das oft für mehrere Jahre.
Es würden mehr Kinder geboren werden, dafür brauchte es mehr Lehrer, mehr Kindergärtnerinnen, mehr Ärzte usw.
Innerhalb von 5 Jahren würde es so 1.500.000 Arbeitslose weniger geben und einige hunderttausend offene Stellen dazu.
Das würde den Sozialstaat um fast die gleiche Summe entlasten, dazu bekäme er mehr Steuern, Sozialbeiträge aller Gattungen und würde einen Milliardenüberschuß bei allen Kassen verbuchen.
Das wäre ein Aufschwung für Jahre der auf hohem Niveau bleiben würde:
Viele Menschen hätten weniger Sorgen, weniger Sorgen machen weniger krank, weniger Krank entlastet die Krankenkassen, diese senken die Beiträge, die Sozialkassen auch,
ich hätte mehr im Geldbeutel +könnte mehr ausgeben, das bedeutet: mehr Mehrwertsteuern,mehr Arbeitsplätze…
Ist S.E. Bischhof Mixa der Einzige der das richtig sieht?
Hat sie schon, aber sie weiß auch, daß dann die Wirtschaft wieder in Fahrt käme:
Daß Geld wüde nicht im Sparstrumpf landen,
es würde wieder in den Wirtschaftskreislauf investiert für Kinderwägen, Kinderzimmer,angepaßte Autos, An-und Ausbauten im Haus, für Hausmädchen und Tagesmütter, für Hausmeister und Kindertagesstätten, für Lehrer und Maurer die die neuen Schulgebäude bauen oder umbauen usw.
So blieben 19.000.000.000 als Mehrwertsteuer sofort beim Staat.
Pro Jahr würden ca. 300.000 Frauen zusätzlich zu Hause bleiben und das oft für mehrere Jahre.
Es würden mehr Kinder geboren werden, dafür brauchte es mehr Lehrer, mehr Kindergärtnerinnen, mehr Ärzte usw.
Innerhalb von 5 Jahren würde es so 1.500.000 Arbeitslose weniger geben und einige hunderttausend offene Stellen dazu.
Das würde den Sozialstaat um fast die gleiche Summe entlasten, dazu bekäme er mehr Steuern, Sozialbeiträge aller Gattungen und würde einen Milliardenüberschuß bei allen Kassen verbuchen.
Das wäre ein Aufschwung für Jahre der auf hohem Niveau bleiben würde:
Viele Menschen hätten weniger Sorgen, weniger Sorgen machen weniger krank, weniger Krank entlastet die Krankenkassen, diese senken die Beiträge, die Sozialkassen auch,
ich hätte mehr im Geldbeutel +könnte mehr ausgeben, das bedeutet: mehr Mehrwertsteuern,mehr Arbeitsplätze…
Ist S.E. Bischhof Mixa der Einzige der das richtig sieht?
Freitag, 13. April 2007 01:04
Genoveva: @Leblhuber / Gotthard:
Der Herr Leblhuber ist ein ganz ein kluger und steht weit über dem Niveau dieses Forums. Er kennt sich
nämlich ganz doll mit dem NT aus und noch besser mit Psychologie. Und schon kann er uns mit ein paar
(ganz unhistorisch-unkritisch zusammengestellten) Bibelzitaten beweisen, daß Jesus ein gespanntes Verhältnis
zu seiner Mutter hatte und es also nichts war mit der Hl. Familie. Wow, echt beeindruckend.
Verehrter Gotthard, Sie labern hier schon wieder rum, schulden mit aber noch einen Kommentar auf mein Rechenbeispiel zum Thema „Wahlfreiheit“.
Verehrter Gotthard, Sie labern hier schon wieder rum, schulden mit aber noch einen Kommentar auf mein Rechenbeispiel zum Thema „Wahlfreiheit“.
Donnerstag, 12. April 2007 23:50
Leblhuber: @Romulus
Sie sind ein typischer Poster dieses Forums.
Andere als Kanaillen zu bezeichnen fällt hier nicht weiter aus dem Rahmen. Inhaltlich haben Sie dagegen nichts zu bieten.
Gott sei Dank sind Sie samt Ihren Kollegen für die KK nicht repräsentativ.
Andere als Kanaillen zu bezeichnen fällt hier nicht weiter aus dem Rahmen. Inhaltlich haben Sie dagegen nichts zu bieten.
Gott sei Dank sind Sie samt Ihren Kollegen für die KK nicht repräsentativ.
Donnerstag, 12. April 2007 22:46
Genoveva: @DocRöttgen
Ich habe nicht Kindererzieherinnen mit Prostituierten verglichen, sondern eine falsche Art zu argumentieren
mit einer anderen.
Natürlich gibt es Fälle, in denen die Kinderkrippe das kleinere Übel ist – wer wollte das bestreiten. Und natürlich gibt es überforderte Mütter und Eltern. Aber in der aktuellen Diskussion wird diese Überforderung regelmäßig auf die Ganztagsmütter angewandt. In der Logik von Frau von der Leyen: „Frau arbeitet nicht – Frau ist frustriert und genervt – Frau läßt Kinder verwahrlosen“ (So in einem SZ-Interview Anfang diesen Jahres.
Das ist bodenlos und stellt die Realität auf den Kopf.
Natürlich gibt es Fälle, in denen die Kinderkrippe das kleinere Übel ist – wer wollte das bestreiten. Und natürlich gibt es überforderte Mütter und Eltern. Aber in der aktuellen Diskussion wird diese Überforderung regelmäßig auf die Ganztagsmütter angewandt. In der Logik von Frau von der Leyen: „Frau arbeitet nicht – Frau ist frustriert und genervt – Frau läßt Kinder verwahrlosen“ (So in einem SZ-Interview Anfang diesen Jahres.
Das ist bodenlos und stellt die Realität auf den Kopf.
Donnerstag, 12. April 2007 21:48
Jörg Guttenberger, Köln: Leblhuber: ideal(isiert)es Familienbild
Von einem gespannten Familienverhältnis kann man hier sicher nicht sprechen. Natülich hat es in der
hl. Familie dieselben Auseinandersetzungen gegeben, wie in jeder gesunden Familie:
Mit seinem Hinweis auf „Brüder Schwestern und Mutter“ hat Jesus sein Familienverständnis lediglich in einen größeren Gesamtzusammenhang gestellt, der neben der physischen auch die geistige Bruderschaft sieht. In Maria ist das Wort Fleisch geworden, wir alle sind dazu berufen, daß das Wort Gottes in uns Fleisch annimmt.
„Was haben ich mit Dir, Frau?“ Wenn es ernstlich Ärger gegeben hätte, hätte Maria die Bediensteten sicher nicht aufgefordert, das zu tun, was ihr Sohn ihnen sagt.
„Er ist von Sinnen“ läßt ebenfalls nicht auf Spannung schließen, sondern auf Unverständnis!
Die beispielhafte Vorstellung der hl Familie durch die Kirche geht also in Ordnung!
Mit seinem Hinweis auf „Brüder Schwestern und Mutter“ hat Jesus sein Familienverständnis lediglich in einen größeren Gesamtzusammenhang gestellt, der neben der physischen auch die geistige Bruderschaft sieht. In Maria ist das Wort Fleisch geworden, wir alle sind dazu berufen, daß das Wort Gottes in uns Fleisch annimmt.
„Was haben ich mit Dir, Frau?“ Wenn es ernstlich Ärger gegeben hätte, hätte Maria die Bediensteten sicher nicht aufgefordert, das zu tun, was ihr Sohn ihnen sagt.
„Er ist von Sinnen“ läßt ebenfalls nicht auf Spannung schließen, sondern auf Unverständnis!
Die beispielhafte Vorstellung der hl Familie durch die Kirche geht also in Ordnung!
Donnerstag, 12. April 2007 11:38
Sirilo: @matt
Wie kommen Sie auf die Idee, Maria sei zunächst unverständig für die Sendung ihres Sohnes gewesen? Bitte lesen Sie im Evangelium das Magnificat: „Hochpreiset meine Seele den Herrn…“
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