Kinderkrippen-Streit
Kardinal blamiert Bischof
Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz erklärte, daß die Meinungsverschiedenheit unter den Bischöfen zum Ausbau der Kinderkrippen in Deutschland nicht groß sei. Im selben Atemzug kanzelte er seinen Augsburger Amtsbruder ab.
Bischof Walter Mixa
Bischof Walter Mixa
© tagesschau.de
(kreuz.net) Die Kirche steht mehrheitlich hinter den Plänen der Bundesregierung zum Ausbau der Kinderkrippen.

„Die Differenzen sind nicht so groß“, erklärte der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, gestern abend bei der Eröffnung der Frühjahrsvollversammlung im Kloster Reute in Bad Waldsee bei Ravensburg in Süddeutschland.

Seinen mutigen Amtsbruder Bischof Walter Mixa von Augsburg tat er als „eine Stimme unter den 27 Diözesen“ ab.

Gleichzeitig zeigt sich Kardinal Lehmann versöhnlich: „Ich habe keine Sorge, daß wir zu einem vernünftigen Konsens kommen.“

Bischof Algermissen: „unheimlich“

Ähnlich zweideutig formulierte der Bischof von Fulda, Mons. Heinz Josef Algermissen: Er meint, daß sowohl sein Amtsbruder Bischof Mixa wie auch die deutsche Familienministerin Ursula von der Leyen recht hätten.

Dagegen sei für ihn die Unversöhnlichkeit zwischen den beiden Positionen „etwas unheimlich“.

Mons. Mixa hatte die deutsche Familienministerin wegen ihrer Pläne am Ausbau von Kindergrippen scharf kritisiert. Er warf ihr „ideologiegeleitete Pläne vor“. Die Dame von der Leyen hänge „veralteten feministischen Forderungen aus den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts“ an.

Erzbischof von Hamburg will Gleichberechtigung

Auch Erzbischof Werner Thissen von Hamburg meldete sich als eine Stimme unter den 27 deutschen Diözesen zu Wort:

„Eltern müssen in die Lage versetzt werden, daß sie selber entscheiden können und auch unter finanziell gleichen Gesichtspunkten, wie sie ihre Kinder erziehen können“, erklärte Mons. Thissen im ‘Zweiten Deutschen Fersehen’.

Die Bischöfe seien für die Wahlmöglichkeit unter „gleichen finanziellen Bedingungen“, so Mons. Thissen. „Da sind wir hellwach, daß keine Manipulationen vorkommen.“

Bischof Mixa bleibt standhaft

Bischof Walter Mixa von Augsburg bekräftigte gestern abend in einem Gespräch mit der Sendung ‘Tagesthemen’ im ‘Ersten Deutschen Fernsehen’ seine Kritik am Kurs der Bundesfamilienministerin.

Die Pläne der Ministerin führten dazu, daß 70 bis 80 Prozent der Frauen bereits nach einem Jahr wieder voll in den Arbeitsprozess integriert würden.

„Das ist gegen die Würde der Frau“. Von Müttern zu erwarten, daß sie möglichst schon nach einem Jahr wieder arbeiten würden, bezeichnete Bischof Mixa als „inhuman“.

Die Betreuung der Kinder in den ersten Lebensjahren müsse „zu allererst in der Familie, soweit das möglich ist“ geschehen.

„Eine Frau ist auch als Mutter eine ganz besondere Persönlichkeit, weil sie eine Beheimatung schafft, weil sie ein Zuhause schafft. Es kann keine andere Person eine so persönliche Beziehung zu einem Kind schaffen, wie es bei der Mutter und sicher auch zu einem großen Teil beim Vater der Fall ist“, erklärt der Augsburger Bischof.
      
75 Lesermeinungen
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#75   Stephanus   00:15:03 | Montag, 16. April 2007
100.000.000.000,00 Euro
hat die Bundesregierung nicht um die „Entscheidung ‘wie ich mein Kind betreut haben will’ neutral unterstützen zu können.
Hat sie schon, aber sie weiß auch, daß dann die Wirtschaft wieder in Fahrt käme:
Daß Geld wüde nicht im Sparstrumpf landen,
es würde wieder in den Wirtschaftskreislauf investiert für Kinderwägen, Kinderzimmer,angepaßte Autos, An-und Ausbauten im Haus, für Hausmädchen und Tagesmütter, für Hausmeister und Kindertagesstätten, für Lehrer und Maurer die die neuen Schulgebäude bauen oder umbauen usw.
So blieben 19.000.000.000 als Mehrwertsteuer sofort beim Staat.
Pro Jahr würden ca. 300.000 Frauen zusätzlich zu Hause bleiben und das oft für mehrere Jahre.
Es würden mehr Kinder geboren werden, dafür brauchte es mehr Lehrer, mehr Kindergärtnerinnen, mehr Ärzte usw.
Innerhalb von 5 Jahren würde es so 1.500.000 Arbeitslose weniger geben und einige hunderttausend offene Stellen dazu.
Das würde den Sozialstaat um fast die gleiche Summe entlasten, dazu bekäme er mehr Steuern, Sozialbeiträge aller Gattungen und würde einen Milliardenüberschuß bei allen Kassen verbuchen.
Das wäre ein Aufschwung für Jahre der auf hohem Niveau bleiben würde:
Viele Menschen hätten weniger Sorgen, weniger Sorgen machen weniger krank, weniger Krank entlastet die Krankenkassen, diese senken die Beiträge, die Sozialkassen auch,
ich hätte mehr im Geldbeutel +könnte mehr ausgeben, das bedeutet: mehr Mehrwertsteuern,mehr Arbeitsplätze…
Ist S.E. Bischhof Mixa der Einzige der das richtig sieht?
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#74   Genoveva   01:04:42 | Freitag, 13. April 2007
@Leblhuber / Gotthard:
Der Herr Leblhuber ist ein ganz ein kluger und steht weit über dem Niveau dieses Forums. Er kennt sich nämlich ganz doll mit dem NT aus und noch besser mit Psychologie. Und schon kann er uns mit ein paar (ganz unhistorisch-unkritisch zusammengestellten) Bibelzitaten beweisen, daß Jesus ein gespanntes Verhältnis zu seiner Mutter hatte und es also nichts war mit der Hl. Familie. Wow, echt beeindruckend.
Verehrter Gotthard, Sie labern hier schon wieder rum, schulden mit aber noch einen Kommentar auf mein Rechenbeispiel zum Thema „Wahlfreiheit www.kreuz.net/…ticle.4995-page.html“.
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#73   Leblhuber   23:50:52 | Donnerstag, 12. April 2007
@Romulus
Sie sind ein typischer Poster dieses Forums.
Andere als Kanaillen zu bezeichnen fällt hier nicht weiter aus dem Rahmen. Inhaltlich haben Sie dagegen nichts zu bieten.
Gott sei Dank sind Sie samt Ihren Kollegen für die KK nicht repräsentativ.
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#72   Genoveva   22:46:08 | Donnerstag, 12. April 2007
@DocRöttgen
Ich habe nicht Kindererzieherinnen mit Prostituierten verglichen, sondern eine falsche Art zu argumentieren mit einer anderen.
Natürlich gibt es Fälle, in denen die Kinderkrippe das kleinere Übel ist – wer wollte das bestreiten. Und natürlich gibt es überforderte Mütter und Eltern. Aber in der aktuellen Diskussion wird diese Überforderung regelmäßig auf die Ganztagsmütter angewandt. In der Logik von Frau von der Leyen: „Frau arbeitet nicht – Frau ist frustriert und genervt – Frau läßt Kinder verwahrlosen“ (So in einem SZ-Interview Anfang diesen Jahres.
Das ist bodenlos und stellt die Realität auf den Kopf.
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#71   Jörg Guttenberger, Köln   21:48:41 | Donnerstag, 12. April 2007
Leblhuber: ideal(isiert)es Familienbild
Von einem gespannten Familienverhältnis kann man hier sicher nicht sprechen. Natülich hat es in der hl. Familie dieselben Auseinandersetzungen gegeben, wie in jeder gesunden Familie:
Mit seinem Hinweis auf „Brüder Schwestern und Mutter“ hat Jesus sein Familienverständnis lediglich in einen größeren Gesamtzusammenhang gestellt, der neben der physischen auch die geistige Bruderschaft sieht. In Maria ist das Wort Fleisch geworden, wir alle sind dazu berufen, daß das Wort Gottes in uns Fleisch annimmt.
„Was haben ich mit Dir, Frau?“ Wenn es ernstlich Ärger gegeben hätte, hätte Maria die Bediensteten sicher nicht aufgefordert, das zu tun, was ihr Sohn ihnen sagt.
„Er ist von Sinnen“ läßt ebenfalls nicht auf Spannung schließen, sondern auf Unverständnis!
Die beispielhafte Vorstellung der hl Familie durch die Kirche geht also in Ordnung!
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#70   Sirilo   11:38:34 | Donnerstag, 12. April 2007
@matt
Wie kommen Sie auf die Idee, Maria sei zunächst unverständig für die Sendung ihres Sohnes gewesen? Bitte lesen Sie im Evangelium das Magnificat: „Hochpreiset meine Seele den Herrn…“
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#69   DocRöntgen   11:07:51 | Donnerstag, 12. April 2007
@Genoveva
Ich empfinde dieses neuerdings angesagte Herumhacken auf den Ganztags-Müttern in jeder Hinsicht bodenlos
Wo wird denn auf den Ganztagsmüttern herumgehackt? Im Idealfall ist eine Mutter in der Lage
viel Zeit mit dem Kind/den Kindern zu verbringen (im Idealfall der Vater auch). Aber wie wir alle wissen, gibt es viele Mütter, die dies aus verschiedenen Gründen nicht können. Und bevor deren Kinder durch Zeitmangel etc. leiden, indem sie vielleicht heute beim Nachbarn A landen, morgen bei der Schwester B und übermorgen bei Kollegin C untergebracht werden, ist eine Krippe defintiv die bessere Lösung. Der Vergleich von Erziehern und Prostituierten ist falsch und geschmacklos, zudem bedeutet Krippe auch das Aufeinandertreffen von Kindern, was für eine Entwicklung ebenfalls wichtig ist.
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#68   matt   06:46:37 | Donnerstag, 12. April 2007
Sie sollen aber lernen mit dem Kind umzugehen!
Das Kind soll auch die Mutter erziehen indem sie damit umgeht und umzugehen lernt, indem sie sich dafür aufopfert, indem sie sich hinwendet zu ihm und ihm Liebe erweist. Insofern: Ausflüchte sind keine Argumente.
Dieselben Argumente könnte man übrigens auch für die Befürwortung der Abtreibung heranziehen, in der Art: die meisten Mütter wissen eh nichts mit dem Kind anzufangen und sehen darin eh nur eine Einschränkung ihrer Lebensqualität, also wozu überhaupt Kinder kriegen…
Diese Gesinnung ist falsch und lieblos.
Was nun Maria betrifft. Auch ich habe ja bereits an anderer Stelle zur Kenntnis gebracht, dass auch Maria zunächst unverständig war gegenüber der Sendung ihres Sohnes. Sie bedurfte eben genauso seiner Erlösung, seines Opfers bevor sie sehend werden konnte.
Aber das Bild ihrer Mütterlichkeit bleibt davon unbeschadet. Sie war eine gute Mutter. Wo sie es nicht mehr vermochte ihm geistig zu folgen, da war es ja sein eigener Weg, den er zunächst alleine und auf sich selbst gestellt gehen musste. Es war vielleicht garnicht ihre Schuld. Sie war eben in dem Mutterdenken verhaftet.
In „The Passion“ wird das so schön dargestellt: Er fällt unter dem Kreuz nieder und sie sieht das und denkt, es ist wieder ihr kleiner Junge und sie eilt hin zu ihm und will ihn aufheben. Es ist der mütterliche Urinstinkt des Mitleids mit dem Wesen das man geboren hat. Etwas vielleicht Naives und Einfältiges, aber zutiefst Wahres.
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#67   Romulus   01:19:23 | Donnerstag, 12. April 2007
@Bongartz @Leblhuber
@Bongartz
mir scheint da bei Ihnen ein gehörig Maß an Frustration vorhanden.
…wenn ich solche Canaillen wie Dich lese, dann ja. Du gehörst wie die Mehrzahl unserer Politiker auch zu den Leuten, die meinen, sie lösen Probleme durch VERSCHIEBEN.
@Leblhuber
In welcher Sache kennst Du Dich aus?
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#66   Genoveva   00:43:38 | Donnerstag, 12. April 2007
@Charlotte:
Denn leider gibt es viele Mütter, die gar nicht so recht wissen, wie man mit einem Kind umzugehen hat.
Klar, und bei Betreuerinnen in der Kinderkrippe ist alles eitel Sonnenschein!
Das ist etwa so, als würde man behaupten, richtig guten Sex gäbe es nur bei Prostituierten, denn die sind ausgebildet, haben viel Erfahrung mit den unterschiedlichsten Charakteren, sind emotional nicht engagiert – und werden dafür bezahlt.
In beiden Fällen basiert die Argumentation auf einer Leugnung der eigentlichen Ebene: Zum Sex gehört Liebe und zur Erziehung ebenfalls – alles andere verfehlt grundlegende Gegebenheiten der menschlichen Personalität.
Ich empfinde dieses neuerdings angesagte Herumhacken auf den Ganztags-Müttern in jeder Hinsicht bodenlos. Die dabei gerne angeführten Beispiele haben ihre Ursache nicht im Familien- und Erziehungsmodell, sondern in sozialen Zusammenhängen, mangelnder Bildung, etc.
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#65   Charlotte Bongartz †   00:31:19 | Donnerstag, 12. April 2007
Nicht doch so zickig, Herr Romulus!
Um Ihnen Kompetenz abzusprechen, müßten Sie erst einmal so tun, als hätten Sie irgendeine Form davon. „Verfehlte ideologische Erziehung“, „Abfallprodukte“- mir scheint da bei Ihnen ein gehörig Maß an Frustration vorhanden. Sie sollten sich dadurch aber nicht den Blick für die Realität vernebeln lassen.
@Guttenberger
Mit „Forum“ meine ich die ganze Seite und was auf dieser Seite geschieht. Und natürlich wird hier reichlich gestänkert. Also seien Sie mal bitte nicht so dünnhäutig. Hat ihr Anstand Sie denn auch schon dazu bewogen Position gegen all die NPD-Befürworter, Judenhasser etc. Stellung zu beziehen, die hier als fromme Katholiken auftauchen? Da stänker ich gerne gegen Stänkerer. Im Übrigen ist es albern mir meine positiven Erfahrungswerte bezüglich in Krippen aufgewachsener Kinder absprechen zu wollen. Die feste
Mutterbindung leidet darunter gar nicht. Der Geruch und der Geschmack der eigenen Mutter liegt dem Baby quasi „in den Genen“. Was zählt ist Vertrauen und Zuverlässigkeit. Eine Rund-um-die-Uhr-Glucke kann auch
schädlich sein. Es gibt immer pro und contra-Beispiele- ‘albern, daraus Gesetze machen zu wollen.
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#64   Dagmar Kunze   00:24:45 | Donnerstag, 12. April 2007
lehmann nach der fastenzeit
kardinal lehmann war ausführlich im fernsehen zu begutachten: da entfährt es ja einem, „mensch lehmann, was war denn eigentlich mit der fastenzeit?“
sehen sie hochverehrter kardinal, das ist unfair.
so wie sie über den bewunderswerten mut ihres mitbruders inter pares, bischof mixa.
dagmar kunze
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#63   Leblhuber   00:06:00 | Donnerstag, 12. April 2007
@Jörg Guttenberger:
„Deswegen stellt uns die Kirche ja gerade die hl. Familie vor, die sie am Sonntag nach Weihnachten sogar mit einem eigenen Fest feiert!“
Leider sprechen die Evangelien eine andere Sprache. Lesen Sie und urteilen Sie selbst. Die Beziehung Jesu zu seiner Mutter (Familie) war mehr als gespannt. Von Familienglück kann keine Rede sein!
MT 12,46 ff
Als Jesus noch mit den Leuten redete, standen seine Mutter und seine Brüder vor dem Haus und wollten mit ihm sprechen. Da sagte jemand zu ihm: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir sprechen. Dem, der ihm das gesagt hatte, erwiderte er: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? Und er streckte die Hand über seine Jünger aus und sagte: Das hier sind meine Mutter und meine Brüder. Denn wer den Willen meines himmlischen Vaters erfüllt, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter.
JOH 2,4
Was habe ich mit dir zu schaffen, Frau?
Markus 3,20
Und er ging in ein Haus. Und da kam abermals das Volk zusammen, so daß sie nicht einmal essen konnten. Und als es die Seinen hörten, machten sie sich auf und wollten ihn festhalten; denn sie sprachen: Er ist von Sinnen.
Ich fürchte, die volkstümliche Vorstellung der Hl.Familie ist eine Fatamorgana. Auftragskunst zur Indoktrinierung und die beabsichtigte Volksverdummung als theologische Strategie haben zu diesem Bild mehr beigetragen, als es die Evangelien zulassen.
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#62   möchtegern-kathole   23:45:06 | Mittwoch, 11. April 2007
pervers
das DDR-Verständnis: Mutti arbeitet und Staat erzieht ist schon pervers, und jeder Schritt in diese Richtung ist schlimm.
Mütter: erzieht Eure Kinder selbst!
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#61   Jörg Guttenberger, Köln   23:26:53 | Mittwoch, 11. April 2007
Leblhuber: ideal(isiert)es Familienbild
Natürlich brauchen wir das ideale (und nicht das idealisierte!) Familienbild, an dem wir uns ausrichten, so gut wir können, das wir aber nie erreichen. Deswegen stellt uns die Kirche ja gerade die hl. Familie vor, die sie am Sonntag nach Weihnachten sogar mit einem eigenen Fest feiert! Sie sollten nicht polemisch von einem idealisierten Familienbild sprechen. Ideale sind lebensnotwendig, auch dann wenn wir sie in ihrer Vollkommenheit nie erreichen!
Als Christen wissen wir doch, daß wir zur Vervollkommnung des Bildes in uns streben, als dessen Ebenbild wir erschaffen sind! Ohne ein gewisses Maß an Überforderung ist Wachstum unmöglich.
Dem widerspricht in keiner Weise, daß wir Kinderkrippen brauchen, weil es eben ausreichend Familien gibt, die durch ein angemessenes Familienleben so überfordert sind, daß sie daran zerbrechen oder zu zerbrechen drohen. Es geht hier auch um das Subsidiaritätsprinzip. Der Christ ist immer Pragmatiker (nicht Pragmatist!)
Wir müssen halt immer die gesamte Wirklichkeit sehen! Als Christen wissen wir: die 10 Gebote sind die kodifizierte Wirklichkeit, die wir als Richtschnur brauchen, aber die gelebte Wirklichkeit sieht eben mehr oder weniger anders aus!
Selbst Jesus Christus hat den Moses wegen seiner Erlaubnis zur Ausstellung eines dem göttlichen Gebot widersprechenden Scheidebriefes nicht verurteilt, wohl aber die Hartherzigkeit der Menschen, die den Scheidebrief notwendig machte!
Praxis ist gelebte Theorie und Theorie das Vorbild der Praxis.
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#60   Leblhuber   23:23:05 | Mittwoch, 11. April 2007
@Romulus:
Ihre historische „Unbildung“ springt ins Auge. Mit 2 primitiven Sätzen Josef II und Marie Antoinette abzuhaken, spricht gegen Ihre Kompetenz in irgendeiner Sache.
Spielen Sie sich nicht als Experte auf, wenn Sie nichts als Sprechblasen zu bieten haben.
Davon gibt es in diesem Forum schon genug!
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#59   sniperhdk   23:21:42 | Mittwoch, 11. April 2007
@Regina
Ich muß mich wirklich demütig bei Ihnen entschuldigen, Ihrem Posting nicht die notwendige Aufmerksamkeit geschenkt zu haben und Sie dann irrtümlicher Weise noch so unberechtigt angegriffen zu haben.
Im Gegenteil, der Argumentation Ihrer späteren Postings kann ich ebenfalls nur zu stimmen. Jedoch kann ich nicht nachvollziehen, das die Gruppe der Frauen mit Ihrem Denken so groß sein soll. Die meisten fallen auf die selbstgerechten Lügen der Emanzipiation, getrieben durch die ehemals, für diese Damen scheinbar immer drohende Unterdrückung der Frauen, hinein. Den wenigsten ist klar, das ein Kind kein Hobby ist und man eine solche Entscheidung vorher und fürs Leben trifft.
Andere, sogenannte reale Argumente, wie Sie hier z.B. Leblhuber anspricht, sind natürlich Tatsache und dennoch nur Auswirkungen einer antichristlichen Umwelt. Man kann unmöglich staatlichen Kindesentzug durch irgendwelche Extremfälle rechtfertigen.
Warum sind Eltern der psychischen Belastung den nicht mehr gewachsen?!
Auswirkungen einer pervertierten, zu tiefst belastenden Umwelt, deren Lösung bestimmt nicht die weitere Entfremdung ist ( kommt auf die Ziele an!!! ).
Berufliche Ursachen sind völlig irrelevant, ein Kind und dessen Erziehung ist ein Lebensentscheid.
Soziale Umstände ausgenommen, aber damit wären wir ja wieder beim vorherigen Punkt.
Die Geburtenrate steigern?! Naja, hier bricht wieder der Geist heraus, den Leblhuber und einige andere Figuren sowieso kaum kaschieren können.
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#58   Romulus   22:31:21 | Mittwoch, 11. April 2007
@Gotthard @ Bongartz
@Gotthard
Die katholische Kaiserin Maria Theresia hatte für 100% ihrer Kinder auch Fremdbetreuung!
Gutes Beispiel für das was rauskommt: Ein machtgeiles Egoschwein wie Josef II. und ne verwöhnte Göre wie Marie Antoinette.
@Bongartz
Das einzige, was Du aufmachen kannst sind Nebenkriegsschauplätze (Du-Anrede, welche Gotthard übrigens auch pflegt; Verhöhnung anderer Poster) und Nebelkerzenwerfen. Sorry, aber ich habe mit den „Abfallprodukten“ verfehlter ideologischer Erziehung zu tun und weiß wovon ich rede. Also sprich mir hier nicht meine Kompetenz ab, ja?
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#57   Leblhuber   22:24:46 | Mittwoch, 11. April 2007
Ideologie versus Realität
Langsam wird es hier mühsam. Ewig die gleiche Leier von männlichen Fundis, denen die Realität „wurscht“ ist und die nur ihren patriarchalen Status im Sinn haben oder ein idealisiertes Familienbild, das es so niemals gegeben hat.
Beruflich bedingt kenne ich leider die Wirklichkeit.
Familien und allein erziehende Mütter, die von der Sozialhilfe leben und ihre Kinder verwahrlosen lassen, weil sie psychisch und intellektuell der Erziehung ihrer Kinder nicht gewachsen sind. Das ist eine beachtliche Gruppe!
Familien, die ihre Kinder „überbehüten“ und ihnen damit die soziale Kompetenz vorenthalten.
Alleinerziehende Väter, die auf staatliche Einrichtungen angewiesen sind.
Alleinerziehende Mütter mit akademischer Ausbildung, die nicht jahrelang zu Hause bleiben können, weil ihnen sonst ihr beruflicher Status verloren geht und sie bestenfalls als Sekretärin den Wiedereinstieg schaffen.
Und so weiter und so fort!
Professionelle Kinderbetreuung in ausreichendem Maß ist notwendig, wenn wir die Geburtenrate steigern wollen und in vielen Fällen wesentlich besser, als die Kinder den unfähigen Eltern zu überlassen.
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#56   agmen   22:15:16 | Mittwoch, 11. April 2007
Lieber Sirilo
Meine Erfahrungen widerlegen Ihre Einschätzungen;
Ganz ehrlich, es ist genau umgekehrt.
Wenn die Mutter versagt, dann sind die Kinder natürlich so, wie von Ihnen beschrieben. Jedoch ist das eher selten.
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#55   Gotthard   22:06:21 | Mittwoch, 11. April 2007
Maria Theresia
Der massive steuerfinanzierte Ausbau der Kinderfremdbetreuung bedeutet eine massive Einschränkung der Wahlfreiheit für die Bischof Mixa mutig eintritt,
HEUTE gibt es KEINE Wahlfreiheit … Mütter von Unter-Dreijährigen MÜSSEN zuhause bleiben, weil es keine öffentlichen Betreuungsmöglichkeiten gibt; wenn Oma oder oder nicht zur Verfügung steht, MUSS Mutter zuhause bleiben.
Wahlmöglichkeit?
Mütter suchen händeringend nach Betreuungsmöglichkeiten!!!!!!! DAS sind keine Rabenmütter und keine Gebärmaschinen und keine Arbeitsbienen.
Ich wiederhole zum wiederholten Male: es sollen innerhalb von 6 Jahren für nur 30 (!) % der Kinder Betreuungsmöglichkeiten geschaffen werden!!!!!!!!!!
30 % …30% …30%
Die katholische Kaiserin Maria Theresia hatte für 100% ihrer Kinder auch Fremdbetreuung!
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#54   Jörg Guttenberger, Köln   22:05:46 | Mittwoch, 11. April 2007
Bongartz: stänkern
Ich gehöre auch zu den Forumsteilnehmern und verbitte mir Ihren unqualifizierten Vorwurf!
Es geht doch darum daß Eltern, die ihre Kinder selbst erziehen wollen und können, unabhängig von ihrem wirtschaftlichen Hintergrund hierzu bei Bedarf die ensprechende Förderung erhalten, wie sie auch Krippenkinder bekommen. Nichts anderes will Mixa, und damit hat er völlig recht!
Entsprechend begüterte Familien können ihre Kinder in teuere ihren Wertvorstellungen entsprechende Internate stecken bzw. im Kindesalter eine entsprechende Tagesmutter anstellen, wenn die Mutter ihren hochqualifizierten Beruf weiter ausüben will.
Natürlich gibt es Mütter, die mit der Erziehung ihrer Kinder rein menschlich völlig überfordert sind, und hier sind die Krippen notwendig! Es darf aber nicht sein, daß – auch eine Alleinerziehende – aus rein wirtschaftlichen Gründen ihrer diesbezüglichen natürlichen Neigung nicht nachkommen kann und deswegen ihr Kind in eine Krippe geben muß!
Daß Ideal bleibt immer die Erziehung des Kindes in der eigenen Familie. Alles andere sind aus mehr oder weniger berechtigten Gründen gewählte Notlösungen. Hier von reaktionärem Denken im Sinne des 19. jahrhunderts zu sprechen, ist billige Polemik.
Bei einem Überangebot an Arbeitskräften bedeutet der Verzicht von Müttern auf eine außerhäusliche Berufstätigkeit eine – mitunter erhebliche – Entlastung des Arbeitsmsarktes.
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#53   Sirilo   22:00:18 | Mittwoch, 11. April 2007
Was für Kinder?
Wenn ich mich in meinem Umfeld umschaue, dann sind die verzogensten, verwöhntesten, unartigsten und frechsten Kinder diejenigen, die in ihren ersten drei Jahren eine Mutter für sich allein als Universalbedienerin und -sklavin hatten. Sie wollen, daß die Mutter ihrem „Schatz“ jeden Wunsch von den Augen abliest und ihnen in jeder Weise Puderzucker in den Po bläst, und sie werden zickig, wenn es nicht nach ihrem Willen geht.
Die Kinder, die auch in jüngsten Jahren schon einmal eine andere Bezugsperson akzeptieren mußten, sind umgänglich, kooperativ, ruhig, strebsam und diszipliniert bei den Hausaufgaben etc.
Das mag ein punktueller Eindruck sein, aber es erklärt, warum ich dieser idyllischen Ideologie von „nur die Mutter allein ist für die Kleinen gut“ nicht glauben kann.
(Was Bischof Mixa anlangt, ist es natürlich schade, daß er seinen Familiensachverstand nicht an eigenem Nachwuchs beweisen kann. Ganz im Gegensatz zu Frau von der Leyen…)
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#52   agmen   21:37:19 | Mittwoch, 11. April 2007
Ein Glück
Ein Glück, dass Herr Lehmann auch nur einer von 27 Diözesanbischöfen ist und seine Meinung ist, wie wir alle wissen, nie die klügste. Der massive steuerfinanzierte Ausbau der Kinderfremdbetreuung bedeutet eine massive Einschränkung der Wahlfreiheit für die Bischof Mixa mutig eintritt, trotz allem Widerstand.
@ C. Bongartz
Vielleicht sollten Sie sich die Einschätzungen renomierter Psychologen wie von z.B. Christa Meves einholen.
Eine feste Bezugsperson innerhalb der ersten Jahre ist unerlässlich.
Auch sollte man sich die Studien zur Jugendkriminalität in Schweden anschauen.
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#51   Rodolfo Panetta   21:36:08 | Mittwoch, 11. April 2007
Liebedienerei für den Zeitgeist
Typisch Kardinal Lehmann. Und Biscof Mixa in den Rücken fallen!
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#50   Charlotte Bongartz †   21:08:22 | Mittwoch, 11. April 2007
@Romulus
Duzen Sie eigentlich immer, wenn Sie ein Gespräch mit einer Fremden beginnen? Ich bleibe erst einmal beim Siezen. Krippenkinder sind emotional nicht vernachlässigt- die Behauptung ist aus der Luft gegriffen und ich kenne lebendige Gegenbeispiele. Emotionale Vernachlässigung kann aber sehr wohl (auch) bei ständiger Anwesenheit der Mutter geschehen. Denn leider gibt es viele Mütter, die gar nicht so recht wissen, wie man mit einem Kind umzugehen hat. Das passiert sogar Müttern aus „besseren“ Kreisen. Mit solchen Allgemeinplätzen lesiten Sie wenig Konstruktives. Aber vielleicht geht’s Ihnen ja auch nur darum zu stänkern.
Das ist ja leider eines der Hauptanliegen hiesiger Forumsteillnehmer…
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#49   Romulus   20:51:53 | Mittwoch, 11. April 2007
@Bongartz Schwerwiegende Folgen
arbeitenden Müttern den schwarzen Peter zuzuschieben
… den bekommen diese Frauen später von ihrer emotional vernachlässigten Brut zugeschoben… kannst Dich drauf verlassen… und das wird dann echt hart für beide
Was hast Du dagegen, wenn der Bischof die Frauen vor den Spätfolgen schützen will?
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#48   Charlotte Bongartz †   20:04:25 | Mittwoch, 11. April 2007
Lieber Benedikt,…
…Herr Mixa nennt es unsozial, wenn Krippenplätze ausgebaut werden. Und er vergleicht die Krippenplätze mit
DDR-Betreuungseinrichtungen für Kinder. Damit zeigt er, wie
ungenau er sich mit den heutigen Krippenplätzen „auskennt“. Eher zieht er diesen Vergleich wohl aus taktischen Gründen. Er ist halt gern im Gespräch.
Die heutigen Krippen haben mit den gleichförmigen DDR-Horten nichts gemein. Mehr Krippenplätze können sogar eine Chance für Kinder sein, die zu Hause völlig vernachlässigt werden. Denn davon gibt es sehr, sehr viele. Fragen Sie Kinderärzte. Und fragen Sie in Kindergärten nach den motorischen und emotionalen Störungen kleiner Kinder. Mehr Krippen sind keine Antwort auf vernachlässigte Kinder aus (meist9 sozial schwachen Familien. Aber sie können die Situation entschärfen. Vielleicht sollte sich Herr Mixa darüber mal Gedanken machen, bevor er pauschal mit plumpen Provokationen versucht arbeitenden Müttern den schwarzen Peter zuzuschieben, um sich gleichsam in den Focus der öffentlichen Wahrnehmung zu katapultieren.
Als Werbefuzzi für die Kirche ist er immerhin nicht schlecht.
Davon abgesehen gratuliere ich Ihnen zu Ihren Stellungnahmen bezüglich einiger Anwesender, die mehrere „Götter“ anhimmeln (Hitler, Zündel & Co.). Das habe ich mir gerade durchgesehen und dachte „Prima: Inpunkto Krippen tickt er völlig anders als ich- was seine Wahrnehmug einiger brauner Trittbrettfahrer angeht ist er gar nicht schlecht.“
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#47   matt   19:53:40 | Mittwoch, 11. April 2007
Die leibliche Mutter ist in den Anfangsjahren wesentliche Bezugsperson des Kindes…
Wir müssen das Ganze auch theologisch betrachten. Ohne den Willen Gottes entsteht kein Leben. Wenn Gott nun ein Paar segnet, sodass sie ein Kind bekommen, dann legt er ihnen dieses Kind auch gleichsam ans Herz. Er gibt ihnen damit den Auftrag für dieses Leben zu sorgen, für seine Erziehung und Heranbildung. Es ist schon klar, dass die Erfüllung dieses Auftrags nicht immer durch sie selbst erfolgen muss, sondern im weiteren Verlauf auch durch andere Personen. Man kann aber die leibliche Mutter nicht abtun als austauschbar, als ersetzbar. Ja es ist auch dann lieblos, wenn sie selbst so zu handeln wünscht, weil es so nicht im Sinne Gottes ist.
Wenn nun von staatlicher Seite so ein Angebot besteht, werden Mütter dadurch verleitet und geradezu gedrängt ihre Rolle geringzuschätzen und das ihnen anvertraute Geschöpf frühzeitig in fremde Obhut zu übergeben. Die Mutter wird also quasi dafür geächtet in der Frühphase seiner Entwicklung ganz für ihr Kind dasein zu wollen, anstatt sich wieder mit vollem Elan in der Arbeitswelt zu verdingen. Darauf läuft das doch hinaus.
Und dahinter steckt nun, auch meiner Ansicht nach, eine böse Ideologie, um dieses Wort wieder zu strapazieren.
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#46   Benedikt   19:00:36 | Mittwoch, 11. April 2007
Liebe Frau Bongartz,…
…wie wir im Laufe der Diskussion schon öfter herausgearbeitet haben, hat Bischof Mixa nichts gegen Kinderkrippen, vielmehr betreibt er in seinem Bistum etliche dieser Einrichtungen.
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#45   Charlotte Bongartz †   18:46:37 | Mittwoch, 11. April 2007
also ich musste !!!! arbeiten gehen, denn ich habe mein erstes Kind allein großgezogen
Mein erster Mann war im krieg gefallen und bevor ich mich damals selbständig machen konnte musste ich als Verkäuferin arbeiten weil die Hinterbliebenenrente zu klein war. ausserdem dauerte es eine weile is ich die überhaupt bekam. aber mit einem säugling kann man schlecht an der kasse stehen oder kunden bedienen. es hat meinem kind nicht geschadet weil es eine gute tagesmutter hatte und weil das wichtigste- vertrauen zu mir- da war. denn das ist das wichtigste bei kleinkindern: das die wissen die mama kommt auf jeden fall zurück. hier reden dauernd leute über
untersuchungen statistik und sowas- alles quatsch. ich kenne vier mütter deren 1 bis 3 jahre alte kinder in krippen sind und 2 mütter mit teenagerkindern die erst in der krippe und dann sogar in einem internat waren. und das sind richtig eingeschworene familien. nix von wegen psychisch geschädigt oder so. so ein humbug aber wieder typisch für männer, die meinen sie wüßten was das richtige ist.
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#44   Regina 1961   18:00:54 | Mittwoch, 11. April 2007
Männersache
Mütter, wo bleibt Ihr? Frauen, wo bleibt Ihr? Toll, wie hier wieder von der Männerwelt dikutiert wird. Dem Nicknamen nach bin ich, so glaube ich jedenfalls, die einzige Frau, die hier ab und zu mal mitredet. Aber darauf geht keiner ein. Aber nochmals: Ich finde Mixas Statement richtig. Wir können uns alle so richtig gut daran reiben. Aber jetzt bin ich bei einigen Forumsteilnehmern keine gute Mutter mehr. Ich surfe ja im Net und kann mich doch nicht gleichzeitig um die Kinder kümmern. ?:)
@Josefus: Vielen Dank für die Unterstützung bei snipers Angriff. Der hat wohl was vollständig falsch verstanden. Aber das geschieht in diesem Forum häufiger. Der Link zu der Studie war vollkommen überflüssig. Ich kenne sie schon längst!
LG Regina1961
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#43   Benedikt   17:36:30 | Mittwoch, 11. April 2007
@ Doc Röntgen
Mit diesem Kampfwort wird hier in jedem dritten Artikel versucht, Gegenargumente
im Keim zu ersticken.
Welche „Gegenargumente“? Außer der Beschimpfung Mixas mit irgendwelchen Schlagwörtern (Chauvinismus) haben Sie noch nichts gebracht. Insbesondere haben Sie Ihre Behauptungen hinsichtlich der Äußerungen Mixas erneut nicht belegen können. Auch zur Gefährdung der Wahlfreiheit durch die Politik der Familienministerin war von Ihnen bislang nichts zu lesen, außer dass sie zukünftige Entwicklungen mit Verweis auf heutige Verhältnis für unmöglich erklären wollen.
Mütter, die einen Kinderhaushalt führen, galten und gelten nicht als Schmarotzer. Und werden es auch nicht, wenn sie künftig trotz zur Verfügung stehender Krippenplätze daheim bleiben. Nur: Sie müssen es können!
Woher wissen Sie das? Die Praxis in anderen Ländern spricht eine andere Sprache. Es ist allein Ihr Problem, wenn sie das nicht zur Kenntnis nehmen wollen.
Dabei ist es gar nicht notwendig, selbst davon auszugehen, dass eine solche Entwicklung auch in Deutschland eintreten könnte. Es reicht schon allein, wenn man akzeptiert, dass es Leute gibt, die dies begründeterweise befürchten. Nur so kann man zu einer sachlichen Auseinandersetzung kommen.
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#42   DocRöntgen   17:26:03 | Mittwoch, 11. April 2007
@Benedikt
Wieso sollten Sie mit meinen Worten etwas anfangen können, wenn Sie hinter politischen Entscheidungen, die von Ihrer Sichtweise abweichen, ohnehin eine Ideologie vermuten? Mit diesem Kampfwort wird hier in jedem dritten Artikel versucht, Gegenargumente
im Keim zu ersticken. Und mir „Interpretation“ vorzuwerfen, während Sie so etwas sagen:
Schnell gebären und dann bitte wieder in den Produktionsprozess einsteigen, damit die Staatskassen sich füllen.
Mütter, die einen Kinderhaushalt führen, galten und gelten nicht als Schmarotzer. Und werden es auch nicht, wenn sie künftig trotz zur Verfügung stehender Krippenplätze daheim bleiben. Nur: Sie müssen es können!
(Weiteres kann ich dazu erst mal nicht schreiben, da ich meinen Feierabend anders als mit kreuz.net bestreiten möchte. Es gibt wichtigeres. Wie schon gerade jemand sagte: Mixa ist einer…& kreuz.net ist keiner.
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#41   Gotthard   17:14:30 | Mittwoch, 11. April 2007
EINE Stimme
Mixa ist nicht der einsame Rufer in der Wüste – sondern der Sonderling dieses Themas.
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#40   Benedikt   17:13:08 | Mittwoch, 11. April 2007
@ DocRöntgen
Was ist denn das für eine komische Sichtweise?
Wieso komische Sichtweise? Heutzutage bleiben Frauen daheim, weil sie sonst als Rabenmutter gelten. In Zukunft gehen sie schnell wieder arbeiten, damit sie nicht als Schmarotzer gelten. In Frankreich ist das so. Wollen Sie das auch hier haben? Warum ist dagegen Protest nicht legitim?
Und was heißt hier „Belege“? Ich denke, Sie kennen die Statements von Mixa zu diesem Thema?
Ja, und „merkwürdigerweise“ passen Sie nicht zu Ihren Behauptungen. Bringen Sie dafür also mal Belege. Oder sollten das nur Ihre eigenen Interpretationen sein? Das wäre ja hochinteressant.
Ihre Schmarotzertheorie wird ja bereits durch die heutigen Verhältnisse widerlegt. Schließlich gibt es bereits Krippenplätze und Nutzer und Nicht-Nutzer dieses Angebots- fern einer „Schmarotzer“-Diskussion.
Heute herrschen noch umgekehrte Verhältnisse (s.o.). Es geht auch gar nicht um das Angebot von Krippenplätzen, wie schwer ist das eigentlich zu kapieren? Es geht um die dahinterstehende Ideologie: Schnell gebären und dann bitte wieder in den Produktionsprozess einsteigen, damit die Staatskassen sich füllen.
Hier geht es um die Möglichkeit einer Krippenplatznutzung und nicht um zwangsweise Kinderabgabe.
Sie blenden gesellschaftliche Aspekte völlig aus. Wenn Sie sich permanent anhören müssen, dem Staat auf der Tasche zu liegen, weil sie nicht arbeiten, sondern ihr Kind erziehen (als wenn das keine Arbeit wäre), dann ist es Essig mit einer Wahlfreiheit. Jetzt kapiert?
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#39   DocRöntgen   17:04:36 | Mittwoch, 11. April 2007
@Benedikt
Wenn sich v.d. Leyen durchsetzt, dann wird der Zwang, nicht als Schmarotzer zu gelten…
Was ist denn das für eine komische Sichtweise?
Und was heißt hier „Belege“? Ich denke, Sie kennen die Statements von Mixa zu diesem Thema? (Nicht nur die aus den gestrigen Tagesthemen!)
Ihre Schmarotzertheorie wird ja bereits durch die heutigen Verhältnisse widerlegt. Schließlich gibt es bereits Krippenplätze und Nutzer und Nicht-Nutzer dieses Angebots- fern einer „Schmarotzer“-Diskussion.
Hier geht es um die Möglichkeit einer Krippenplatznutzung und nicht um zwangsweise Kinderabgabe. Oder rennen dauernd Leute freiwillig vor Autos, damit die zur Verfügung stehenden Krankenbetten
in Krankenhäusern auch immer gut belegt sind?
Ihre Argumentation ist so absurd wie peinlich.
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#38   Sirilo   16:56:03 | Mittwoch, 11. April 2007
@Matthias Wagener
Wie kommen Sie eigentlich auf den Unfug, das Konzept der Ministerin von der Leyen gehe in Richtung staatlicher Kindererziehung? Die Träger von Krippen sid schon jetzt zum großen Teil kirchliche oder private Institutionen, wie es auch bei Kindergärten und Horten der Fall ist.
Es geht lediglich um die Wahlfreiheit für die Mütter. Viele berufstätige Mütter sind in ihrer Freizeit bessere Mütter, als wenn sie den ganzen Tag in der Wohnung hocken und den Blues bekommen würden. Diesen Müttern will Bischof Mixa ein schlechtes Gewissen machen und sie zu Rabenmüttern stempeln.
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#37   Benedikt   16:52:20 | Mittwoch, 11. April 2007
@ DocRöntgen
Mixa verurteilt Krippenplätze-Mixa bezahlt Krippenplätze.
Das das schon in sich nicht möglich ist, ist eigentlich leicht zu ersehen. Der Widerspruch ist indes leicht aufzulösen: Mixa verurteilt gar keine Krippenplätze, sondern die hinter den Plänen der Familienministerin steckende Idee. Wenn es gesellschaftlicher Konsens wird, dass Frauen bitteschön recht viele Kinder bekommen sollen, diese dann aber schnell in Krippen geben müsssen um ihre Arbeitskraft der Gesellschaft zur Verfügung zu stellen, dann werden Frauen, die das nicht wollen alsbald als Schmarotzer gelten, wie in Frankreich schon zu sehen. Da Sie das offenbar bevorzugen stellt sich die Frage wer hier wirklich Frauen diskriminiert.
Mixa streitet diese Notwendigkeit ab, wenn
die Politik etwas dagegen tun will.
Ach ja? Beleg?
Mixa wehrt sich dagegen, dass Frauen selbst entscheiden, was würdevoll ist…
Beleg? Hier entscheidet der Staat was würdevoll ist, nichts weiter. Wenn sich v.d. Leyen durchsetzt, dann wird der Zwang, nicht als Schmarotzer zu gelten, die Frauen zwingen, weiter zu arbeiten, auch wenn sie lieber ihre Kinder selbst erzogen hätten. An dieser Erziehungsleistung ist der Staat aber nicht interessiert: So begünstigt er den Aufwand nicht bei der Berechnung der Rente. Gleichzeitig aber will er, dass Frauen möglichst viel gebären, damit er seine Sozialleistungen weiter finanzieren kann. Er will also Kinder, aber keine Mütter: Der „Gebärmaschinen“-Vorwurf ist mithin berechtigt. Haben Sie Gegenargumente?
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#36   Alanus ab Insulis   16:48:33 | Mittwoch, 11. April 2007
@ Heger: Wenn
es ein Verbrechen sein soll, kleinen Kindern „die Mutter zu entziehen“ (als wenn da eine böse Macht hinterstände; viele Frauen wollen gerne ins Berufsleben zurück), dann müßte es konsequenterweise auch ein Verbrechen sein, den kleinen Kindern „den Vater zu entziehen“. Gegen Vaterentzug hat Mixa ja nichts.
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#35   Mathias Wagener   16:48:25 | Mittwoch, 11. April 2007
Bischof Mixa
Wenn ich auch den Vergleich mit Einrichtungen der vormaligen DDR zurückweisen muß, so kann dennoch nicht bestritten werden, daß das Konzept der Ministerin ganz in Richtung verstärkter staatlicher Kindererziehung geht.Vom Angebot zum „Muß“ ist es oft ein kleiner weg, wenn dann z.B. behauptet wird, von den Eltern allein erzogene Kinder hätten bestimmte Nachteile einmal zu erleiden. Das wird kommen wie das Amen in der Kirche.
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#34   DocRöntgen   16:38:49 | Mittwoch, 11. April 2007
@Pünktchen & Benedikt
Ich denke, meine Worte sind recht klar zu verstehen:
Mixa verurteilt Krippenplätze-Mixa bezahlt Krippenplätze.
Mixa kennt Fälle von Notwendigkeit von Krippenplätzen-Mixa streitet diese Notwendigkeit ab, wenn
die Politik etwas dagegen tun will.
Mixa spricht von der „Würde der Frau“-Mixa wehrt sich dagegen, dass Frauen selbst entscheiden, was würdevoll ist…
„Verlogenheit“, „Scheinheiligkeit“ und eine Prise „Chauvinismus“- das sind die Worte, mit denen man Mixas Haltung ganz gut umschreiben kann. Und seine Befürworter auf dieser Seite bedienen sich, je nachdem, wo’s sich gerade anbietet, auch ganz gerne dieser „Tugenden“. Blökt ruhig: Das Gros der Bischöfe lässt sich offensichtlich nicht von kreuz.net beeindrucken, gell?
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#33   Gotthard   16:34:17 | Mittwoch, 11. April 2007
WAHLFREIHEIT
Die Ministerin plant für das Jahr 2013 (!) für 30% (!) der unter Dreijährigen einen Krippenplatz bereitzustellen…
und die Nachfrage wird diesen Prozentsatz weit übertreffen…
Wer bei diesem Sachverhalt von Ideologie, von Zwang, von in die Arbeit zwingen etc redet, redet einfach Schrott!
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#32   Pünktchen   16:14:09 | Mittwoch, 11. April 2007
Benedikt
DocRöntgen ist offensichtlich ein Gegner der echten Wahlfreiheit der Mütter/Eltern in der Frage der Betreuung von Kleinstkindern. Für die tritt nämlich der Augsburger Bischof im Gegensatz zur Familienministerin ein. Letztere präferiert praktisch (und finanziell!) das Modell institutioneller Fremdbetreuung und verstärkt auch den Rechtfertigungsdruck auf die „Nur“-Mütter …
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#31   Benedikt   16:03:07 | Mittwoch, 11. April 2007
@ DocRöntgen
und Mixa hat ja selbst Krippenplätze unter katholischer Führung zu verantworten.
Da Sie ja schon zu dieser bahnbrechenden Erkenntnis gekommen sind stellt sich halt nur noch die Frage, wie Sie dennoch Ihren Satz
Mixa ist halt einer von den Männern, die sich sichtbaren Wahrheiten verschliessen
rechtfertigen.
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#30   DocRöntgen   15:59:48 | Mittwoch, 11. April 2007
Mixa ist halt einer von den Männern, die sich sichtbaren Wahrheiten verschliessen und stattdessen…
…alten Trugbildern nachläuft. Tatsächlich beinhaltet ein größeres Angebot von Krippenplätzen auch die Chance auf
mehr Kinder im allgemeinen. Das hat die Mehrzahl der Bischöfe wohl auch erkannt und Mixa hat ja selbst Krippenplätze unter katholischer Führung zu verantworten. Er weiß sehr gut, dass es eine Menge Frauen gibt, die darauf angewiesen sind.
@Herr Heger
Gibt es eigentlich irgendein Thema, dass Sie nicht dazu mißbrauchen Stimmungsmache zu betreiben?
Zitat:
Es spräche aber nichts dagegen, wenn die Bundesrepublik Deutschland, statt gepumptes Geld in alle Weltgegenden zu verspritzen…
Das Sie Deutschland gerne abschotten würden, haben Sie ja schon mehrfach geschrieben. Aber wie naiv sind Sie eigentlich zu glauben, Deutschland habe keine Verantwortung auch dem Ausland gegenüber? Wir sind ein reiches Land und profitieren von der Armut armer Länder. „Schön“, wie Sie hier abermals versuchen die Diskussion auf das Thema Deutschland und das Ausland zu lenken. Gut, dass Sie kein politisches Amt innehaben.
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#29   Josefus   15:56:25 | Mittwoch, 11. April 2007
an sniperhdk
Geehrter sniperhdk! Ich glaube, sie hatten das erste Posting von Regina 1961 nur sehr oberflächlich gelesen, das kann passieren, aber man sollte vielleicht vorsichtiger sein mit Worten: Reden Sie nicht blöd daher. Eine kleine Entschuldigung und schon ist es wieder gut. In dem was Sie sagen, haben Sie aber wohl recht.
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#28   Dr. Christoph Heger   15:52:11 | Mittwoch, 11. April 2007
@Alanus ab insulis
Frauen sollenbessere Erziehungsarbeit leisten können als Männer?
Machen Sie bitte keinen Schwenk im Thema. Ich sprach nicht von der Erziehungsleistung insgesamt, sondern davon, daß es – um es noch einmal besonders klar auszudrücken – ein Verbrechen ist, kleinen Kindern, also vor allem den bis zu Dreijährigen, die Nähe ihrer Mutter zu nehmen.
Worin hier der Unterschied zwischen Mann und Frau liegt – ach da erkundigen Sie sich doch einmal, nicht zuletzt bei Gynäkologen und Kinderärzten!
MfG
Christoph Heger
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#27   Alanus ab Insulis   15:45:36 | Mittwoch, 11. April 2007
@ Heger: Frauen sollen
bessere Erziehungsarbeit leisten können als Männer? Das ist nun wirklich ein diskriminierendes Vorurteil. Totaler Quatsch. Wie sollte man sowas begründen können?
Reale Unterschiede zwischen Mann und Frau: Ja, daß es da gewisse Unterschiede gibt (primäre Geschlechtsmerkmale), wird uns allen hier bewußt sein. Nur: Was sagt das über die Qualität als Elternteil aus? ?:)
Gender: Sie wollen doch nicht wirklich die Existenz von Geschlechterrollen abstreiten, die eben gesellschaftlich, nicht biologisch begründet sind? Dafür ist das doch viel zu offensichtlich. Ein flüchtiger historischer Überblick oder ein Blick in andere Kulturkreise der Gegenwart machen das deutlich.
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#26   Benedikt   15:40:52 | Mittwoch, 11. April 2007
@ georg
das dumme , weltfremde , von völliger sachunkenntnis geprägte geschwafel von mixa
Diese Ausfälle sind offensichtlich von keinerlei Sachkenntnis getrübt.
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#25   Dr. Christoph Heger   15:28:20 | Mittwoch, 11. April 2007
@Alanus ab insulis
Warum hat Mixa nichts dagegen, daß die Väter arbeiten und sich an der Erziehung der Kinder beteiligen?
Wahrscheinlích weil Bischof Mixa noch weiß, daß es entgegen den Phantastereien der Feministen, Gender Mainstreamler und anderer Plagegeister einen realen Unterschied – und gerade auch für die kleinen Kinder sehr realen Unterschied – zwischen Mann und Frau gibt.
Es spräche aber nichts dagegen, wenn die Bundesrepublik Deutschland, statt gepumptes Geld in alle Weltgegenden zu verspritzen, Familien wirtschaftlich so stellen würde, daß auch Väter weniger an Geldverdienen und mehr an ihre Kinder denken könnten.
Mit den „Krippen“ genannten Kinderverkrüppelungsanstalten tut sie aber das genaue Gegenteil: mehr Geld den Familien aus der Tasche ziehen, um kleinen Kindern die Erfahrung einer Familie vorzuenthalten.
MfG
Christoph Heger
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#24   Alanus ab Insulis   15:18:13 | Mittwoch, 11. April 2007
Warum hat Mixa nichts dagegen
daß die Väter arbeiten und sich an der Erziehung der Kinder beteiligen? Bei den Frauen regt er sich so auf, bei den Männern findet’s er in Ordnung, oder was?
Das ist diskriminierend den Männern gegenüber. Wenn aber der Mann arbeiten darf, ohne daß es den Mixa stört: Warum sollte dann nicht auch die Frau arbeiten?
Wenn jemand eine veraltete Auffassung der Geschlechterrollen hat, ist es Mixa; mit Sicherheit nicht die gescholtenen Feministinnen der 70er Jahre (welche bekanntlich unglaublich progressiv waren).
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#23   möchtegern-kathole   15:15:09 | Mittwoch, 11. April 2007
@Sirilo
Sie bringen hier Extrembeispiele, um dann auf den Standard zu schließen. Das ist nicht erlaubt. Natürlich finden Sie bei – vielleicht 20 Mio Müttern in Deutschland -elend viele Einzelbeispiele, in denen Mütter ihrer Rolle nicht gerecht werden. Da gibt es welche die trinken, huren, boshaft sind, Okkultismus betreiben, 10 Männer nebeneinander haben usw.
Aber daraus auf die Masse zurückzuschließen ist ein Fehler. Das selbe Muster wurde angewandt, um die Abreibung einzuführen. Da wurde die 2mal vergewaltigte 13Jährige angeführt, die ein behindertes Kind erwartete. Faktum ist jetzt, dass ganz normale Frauen die gesunden, ehelichen Kinder abtreiben, weil der Urlaub bevorsteht.
Und wenn schon, glauben Sie dass eine Erzieherin es besser kann? Sie werden auch bei den Erzieherinnen Frauen finden, die die ihnen anvertrauten Kinder psychisch misshandeln, unter Druck setzen, ausgrenzen, nicht fördern sondern hemmen – wenn Sie denn suchen.
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#22   st.georg   15:15:03 | Mittwoch, 11. April 2007
@desperatus
sehr gut!
das dumme , weltfremde , von völliger sachunkenntnis geprägte geschwafel von mixa wurde – gott sei dank – von card. lehmann und der bischofskonferenz als das gekennzeichnet was es ist : eine einzelmeinung , die nicht meinung der kath. kirche in deutschland ist ( wäre ja auch schlimm…)
mixas karrierebemühungen sind schon abenteuerlich – das kommt davon, wenn ein, schon als dekan völlig überforderter, ständig befördert wird ^-^
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#21   Desperatus †   15:10:20 | Mittwoch, 11. April 2007
Wenn Frauen nicht arbeiten müssen,
dann muß derEhemann (und Vater) so viel verdienen, daß er seine auch große Familie ernähren kann.
Der Lohn des Mannes wird aber nicht vom Staat festgesetzt, sondern vom Arbeitgeber. Jedem Arbeitgeber ist es unbenopmmen, mehr zu zahlen, als im Tarifvertrag ausgehandelt.
Jetzt meine Frage: Wenn Bischof Mixa nicht will, daß Frauen arbeiten müssen, verdienen dann alleinverdienende Familienväter im Dienst des Bistums Augsburg (Hausmeister, Gemeindereferenten, Krankenpfleger, Fahrer des bischöflichen Dienstwagens) mehr als kinderlose Ehemänner oder Alleinstehende.
Wenn das nicht so ist, dann frage ich mich, warum Bischof Mixa nicht mit gutem Beispiel vorangeht. Verba docent, exempla trahunt.
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#20   Alanus ab Insulis   14:56:50 | Mittwoch, 11. April 2007
@ Beobachterin: Nicht nur
die Bevölkerung in Deutschland wird nicht aussterben, sondern auch die Deutschen werden es nicht. Ein Volk von 80 Millionen Menschen zum heißen Aussterbekandidaten zu machen, wäre ja auch etwas lächerlich. Fragen Sie mal einen Dänen: Die haben’s nie über 5,5 Millionen gebracht. Die Isländer haben gerade mal kürzlich die 300.000er-Marke geknackt…
Da redet auch keiner vom Aussterben. Es gibt kein ewiges Wachstum und es ist auch nicht wünschenswert. Ich würde es sogar begrüßen, wenn wir langfristig in etwa wieder eine Bevölkerungszahl wie bei der Reichsgründung 1871 bekämen: Da waren’s 41 Millionen. Und zwar bei 50 % mehr Fläche als jetzt!
Da hatte auch keiner vom Aussterben gesprochen.
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#19   Sirilo   14:54:06 | Mittwoch, 11. April 2007
Die Wahrheit, die unterschlagen wird
Es wird von konservativer Seite immer ein idyllisches Bild gemalt: die Mutter ist die beste und natürlichste Erzieherin ihrer Kinder. Unterschlagen wird die unangenehme Wahrheit, daß ca. 30 % der Mütter (und auch Väter) von ihrem Elternsein überfordert sind. Das ist eine Tatsache, die den Mitarbeitern der Jugendämter, Erzieherinnen, Kinderärzten u.a. bekannt ist. Die Nachrichten der letzten Monate (wie: Mutter wirft Baby aus Hochhaus, Mutter läßt drei Kinder von 7 Monaten bis 4 Jahren allein tagekang in der Wohnung zurück und geht auf Sauftour, Mutter tötet Neugeborenes) sind ja nur die Spitze des Eisberges. Erst heute fand ich wieder zwei Meldungen dieser Art in der Zeitung. Es gibt eben Mütter, die es nicht aushalten, den ganzen Tag mit einem kleinen Kind in einer Wohnung eingeigelt zu sitzen und die dann irgendwann ausrasten oder depressiv werden. Für die Kinder dieser Frauen ist es sicher besser, wenn sie stundenweise in einer Krippe betreut werden und nicht ständig den wechselnden Stimmungen ihrer Mütter ausgesetzt sind. Ich habe diese Problematik schon einmal in einem anderen Faden angesprochen, aber bezeichnenderweise ist keiner der Familienidylliker darauf eingegangen, „weil nicht sein kann, was nicht sein darf“. Für diese Ideologie sind Mütter schier verklärte Heilige; daß die Mutter vielleicht die gefährlichste Person für ein Kind sein kann, wird verdrängt.
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#18   Beobachterin   14:47:30 | Mittwoch, 11. April 2007
Hos geldiniz!
Daß Bischof Lehmann Kardinal werden konnte, haben wir nicht Papst Johannes Paul II. zu verdanken, der ihn dazu ernannt hat, sondern dem Altbundeskanzler Kohl, der den Papst danach ersucht hat. Das kommt davon, wenn sich Politiker in Kirchendinge einmischen … der Papst hätte das von sich aus vielleicht nicht getan, und das wohl aus gutem Grunde.
Bei der ganzen Sache fällt auf, daß hier recht wenig nach dem Wohl der Kinder gefragt wird. Man fragt sich vielmehr, warum denn eigentlich Frauen (und Männer) überhaupt bekommen, wenn sie möglichst vom ersten Tag an oder nach wenigen Wochen fremd betreut werden sollen. Wenn es darum geht, die Kinder möglichst schnell tagsüber abzuschieben (sic!), dann sollte man es doch lieber gleich sein lassen.
Die Bevölkerung in Deutschland wird schon trotzdem nicht aussterben. Leute aus aller Herren Länder bekommen viel lieber (und mehr) Kinder als die Deutschen. Man hat sich schon darauf eingestellt:
Hos geldiniz – Benvenuti – Καλώς ωρίσατε – Добро пожаловать – Witamy – Dobrodošli – Добродошли – Welcome:
www.familienhandbuch.de/…in/a_Hauptseite.html
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#17   möchtegern-kathole   14:22:22 | Mittwoch, 11. April 2007
ich glaube schon, dass …
… es die kath. Position ist, dass eine Frau ihre Kinder erzieht und nicht abgibt, um zu arbeiten. Die Erziehung der Kinder ist kath. Elternpflicht.
Sicher ist dies abgestuft zu sehen, je älter ein Kind ist, desto länger kann es von zu Hause weg sein. Gegen 4 h Kindergarten/Tag mit 4 ist nichts zu sagen, und gegen 5 h Schule/Tag ab 6 ist auch nchts einzuwenden. Mit 16 können die sicher 8h am Tag normal arbeiten, z.B. eine Lehre machen.
Eine Kinderkrippe kann erlaubt sein, wenn aus wirtschafltlicher Not nichts anderes möglich ist.
Aber die Kinderkrippe als „normal“ und „katholisch“ darzustellen ist nicht ok.
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#16   Sulpicius   14:12:50 | Mittwoch, 11. April 2007
„Vernunft“-Stimme
Es geht hier nicht um die Beurteilung der Person Mixa, sondern um das, was der Wahrheit entspricht. Insofern ist es mir egal, ob Mixa moralisch integer ist oder nicht, wenn er die Wahrheit sagt. Meine Güte, ist das so schwer zu verstehen?
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#15   Regina 1961   14:07:30 | Mittwoch, 11. April 2007
@benedikt
Ich möchte Ihnen zustimmen. Auch ich hatte gestern bei diesem Beitrag nicht unbedingt das Gefühl, daß Kardinal Lehmann in Opposition zu Bischof Mixa gegangen ist. Auf mich wirkte er eher neutral. Trotzdem sind Mixas Worte für nicht wenige Frquen so etwas wie Balsam auf der Seele. Ich arbeite momentan ganz bewußt nicht. Und unser jüngstes Kind ist bereits 6 Jahre. Und ich bin froh und glücklich, meine Kinder bis jetzt in ihrem Wachsen und Gedeihen begleiten zu können. Gleichzeitig werde ich von vielen Frauen, ehemalige Arbeitkolleginnen, Bekannten, Freundinnen usw. immer wieder gefragt, ob ich nicht in den Beruf zurückkehren möchte. Klar, es gibt sie, diese Momente, wo mir mein ehemaliger Beruf fehlt, wo ich ihm nachtrauere. Und so richtig ernst genommen wird das Muttersein von vielen nicht. Und die finanzielle Erleichterung durch einen zweiten Verdienst will ich auch nicht in Abrede stellen. Aber ich bin Mutter. Und meine Kinder „entlohnen“ mich reichlich, für all das, was ich (vermeintlich) nicht zu haben meine. Nur wird das gesellschaftlich immer weniger anerkannt. Heute muß eine Frau 5 Kinder in die Welt setzen, diese Rangen so erziehen, daß sie alle auf dem Gymnasium landen, mindestens mit einer Promotionsurkunde durch die Welt laufen, Top in ihrem Beruf sein, so mit links die Karriereleiter erklimmen, nebenbei noch im Elternbeirat der Schule oder einer anderen ehrenamtlichen Funktion, den kompletten Haushalt schmeißen und ihrem Ehemann noch eine perfekte Geliebte sein
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#14   stimme der vernunft †   14:00:18 | Mittwoch, 11. April 2007
Wahrheit bleibt Wahrheit
auch ohne Hintergedanken.
Wer die Wahrheit ohne Hintergedanken ausspricht, ist ein Wahrheitsliebender.
Wer die Wahrheit wegen eines Hintergedankens ausspricht ist ein Heuchler.
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#13   Sulpicius   13:49:33 | Mittwoch, 11. April 2007
Wahrheit bleibt Wahrheit,…
… ob mit oder ohne Hintergedanken! Was ist das für ein abstruser Wahrheitsbegriff, der hier ins Feld geführt wird?
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#12   Benedikt   13:47:30 | Mittwoch, 11. April 2007
Possierlich
Es ist wirklich possierlich, wie hier krampfhaft versucht wird, Mixax gegen Lehmann in Stellung zu bringen.
Das Thema ist hier nicht die kath. Auffassung. Mixa hat sich nämlich gar nicht gegen Kindertagesstätten ausgesprochen. Wer bei google nach „katholische Kindertagesstätte Augsburg“ sucht, der bekommt ein halbes dutzend Ergebnisse gleich auf der ersten Seite.
Somit ist es vollkommen absurd zu behaupten, Mixa sei gegen Kindertagesstätten und verteidige so die katholische Lehre, während Lehmann dafür sei.
Darum ist es in den Aussagen Mixas zu keiner Zeit gegangen. Mixa kritisierte die aus den Plänen v.d. Leyens resultierende Idee, die Frauen sollten hübsch gebähren und dann das Kind in die Kinderkrippe geben, um rasch der Gesellschaft wieder zur Verfügung zu stehen. Dies degradiere die Frauen zu „Gebärmaschinen“.
Hintergrund ist, dass es bislang so ist, dass Frauen in D als Rabenmütter gelten, wenn Sie alsbald nach der Entbindung wieder zur Arbeit gehen. Die Plänen v.d. Leyens könnten dies zwar ändern, es besteht aber die Gefahr, dass dann der Spieß umgedreht wird und jene Frauen gesellschaftlich geächtet werden, die ihre Arbeitskraft nicht mehr zur Verfügung stellen, sondern lieber ihre Kinder selbst erziehen („Schmarotzer“). Dies stellt das umgedrehte Extrem dar und muss nach Möglichkeit verhindert werden.
Dies ist offensichtlich auch die Position Lehmanns und der DBK.
Eigentlich ganz einfach, aber wenn man in Wirklichkeit nur dem Kardinal an Bein pinkeln will…
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#11   stimme der vernunft †   13:45:06 | Mittwoch, 11. April 2007
Wahlkampf
Es ist halt Wahlkampf und Mixa hofft durch starke Worte auf den Karrieresprung nach München.
Für solche Karrieristen im lila Kleidchen wäre eine Stelle im Vatikanischen Archiv als apostolischer Oberpergamentsortiermeister das richtige.
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#10   möchtegern-kathole   13:35:57 | Mittwoch, 11. April 2007
und wenn auch Mixa …
… Hintergedanken bei seiner Rede hat (wie hier behauptet wurde), sich als Wetternachfolger zu positionieren. Lieber noch einer, der die Wahrheit mit Hintergedanken sagt, als einer, der sie gar nicht sagt.
Immerhin kennt offensichtlich Mixa die kath. Position wenigstens noch – im Gegensatz zu Lehmann.
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#9   Regina 1961   13:26:07 | Mittwoch, 11. April 2007
@sniperusw.
Haben Sie Augen im Kopf? WO jubele ich Kardinal Lehmann zu? WOOOO? Bestenfalls jubele ich Bischof Mixa zu, weil seine Worte genau die Wunde unserer Zeit treffen. Alles Andere Ihrerseits ist eine Unterstellung. Und für blöde halte ich mich schon gar nicht. An Vedummung denke ich eher, wenn ich sehe, warum Sie mich so angreifen und belehren wollen. Da müssen schon andere Persönlichkeiten auftreten.
Regina 1961
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#8   matt   13:25:49 | Mittwoch, 11. April 2007
Vernünftige Politik nur auf Basis der christlichen Heilslehre möglich
Ich gebe Bischof Mixa recht bei seiner Annahme es handle sich um böse Ideologie hinter dem Ausbau der Kinderkrippen. Die Kinder sollen etwa weggerissen werden aus der Geborgenheitssphäre ihrer Eltern, sodass sie gar keine Beziehung mit ihnen aufbauen und Demok sie nach belieben kontrollieren und indoktrinieren kann mit gottlosem Zeug. Das geschieht so schleichend, dass es gar keiner merken soll. Demok will die Kinder erziehen, aber wozu? Will sie sie mästen um sie hernach aufzufressen? Das ist wie die Hexe bei Hänsel und Gretel mit ihrem Knusperhäuschen.
Der offensichtliche Gegensatz zwischen Mixa und den anderen deutschen Bischöfen zeigt ganz klar den Kampf auf, der zur Zeit in der Kirche tobt. Es ist ein innerer Glaubenskrieg, wo Bischof gegen Bischof kämpft, wo nach aussen hin versucht wird redliche Hirten ins Abseits zu stellen, oder die Sache zu bagatellisieren.
Allen Christen sollte bewußt sein: vernünftige Politik kann nur auf Basis der christlichen Heilslehre geschehen. Dazu bekennt sich Demok aber nicht. Heillose Mächte können sich darin nach Belieben profilieren und natürlich wollen diese die Kirche untergraben und aushöhlen. In vielen Bereichen ist ihnen das ja auch bereits gelungen.
Aber wir sehen wie stark das Zeugnis nur eines einzigen Hirten sein kann, der mutig dagegen auftritt.
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#7   cives_romanus   13:24:58 | Mittwoch, 11. April 2007
@sirilo
ich kann mir nicht vorstellen, dass Bischof Walter Mixa innerhalb weniger Jahre erneut vom heiligen Stuhl versetzt werden sollte.
In der Historie war beim Bischofssitz in Augsburg immer „Schluss“ für den entsprechenden Kandidaten. Realistisch, wie er ist, wird ihm das wohl klar sein. allein die Intentionen des Papstes sind natürlich verborgen. Natürlich würde es Bischof Mixa hinsichtlich seines durchaus barock zu verstehenden Amtsverständnisses durchaus gut zu Gesichte stehen, in der Karriereleiter noch nach oben zu steigen…immerhin verfasste Benedikt 16. einige Vorwörter zu dessen Büchern, er ist also kein Unbekannter im Vatikan.
Als ehemaliger Schüler dieses Mannes kann ich Ihnen versichern, dass er einfach an seinen Positionen festhält, was ich nur positiv werten kann, denn er hat in diesem Punkt vollkommen recht.
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#6   sniperhdk   13:12:30 | Mittwoch, 11. April 2007
@Regina
Sie sollten sich unbedingt mal mit Personen beschäftigen, bevor Sie Ihnen zujubbeln.
Lehmann ist Lobbyist der übelsten Sorte. Auch er singt das Lied der ‘ Initiative Neue soziale Marktwirtschaft (INSM)’. Was das bedeuted wissen Sie nicht?!
Das bedeuted – sozial ist was Arbeit schafft – .
Im Klartext: Die INSM ist eine Propagandatruppe, die Lobbyisten bezahlt den Massen klarzumachen, das die Lohnnebenkosten und Steuern der Unternehmen zu hoch sind und deshalb die Löhne gedrückt werden müssen, um Arbeitsplätze zu sichern, während die Unternehmen ständig Mitarbeiter entlassen um Gewinne zu maximieren.
Finanziert wird die INSM von Gesamtmetall, dem Arbeitgeberdachverband der Metallindustrie.
Hier mal eine Studie, wen es interessiert, kann sich mal ausserhalb der Massenmedien informieren. stadco-vk.ja-nee.de/…m_studie_09_2004.pdf
Ihnen sollte klar sein, das die Kindergrippen nicht nur Teil eines sozialistischen Programms sind(unbedingt mal informieren, in welchem Zusammenhang, Kinderentzug mit gefährlichen Ideologien steht, z.B. Sozialismus Links wie Rechts oder Scientology), sondern das Ihnen auch in Zukunft keine Wahl mehr bleibt. Man wird Sie zwingen einen Billigjob anzunehmen oder Leiharbeit zu verrichten. Damit greifen Sie dann die Tarifbewegung wieder an und helfen diese zu kippen. Bei uns im Unternehmen wurden schon Leiharbeiter beim Resteverzehr der anderen, nach der Pause gesehen.
Also um Gottes Willen, reden Sie nicht blöd(Opfer der Massenmanipulation) daher, sondern bilden Sie sich.
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#5   Sirilo   13:09:34 | Mittwoch, 11. April 2007
Bischof Mixa
betreibt eifrig PR in eigener Sache – er bringt sich als Nachfolger für Kardinal Wetter ins Gespräch. Das ist alles, was hinter seinen „mutigen“ Worten steckt. Er weiß genau, daß er nicht für die Mehrheit seiner Mitbrüder spricht (die müßte er eigentlich als erste zuvor überzeugen), und er weiß genau, daß seine Worte politisch nichts in seinem Sinne bewegen, denn er treibt die Union nur zum engeren Schulterschluß um ihre Ministerin von der Leyen. Adressat der „mutigen“ Worte ist vielmehr Papst Benedikt, dem Mixa signalisiert: „Sieh her, hier gibt es noch einen Bischof, der sich etwas traut. Der hat Sitz und Hut eines Kardinals verdient!“
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#4   Benedikt   13:06:10 | Mittwoch, 11. April 2007
Outing?
Fakt ist: Der Kardinal hat gesagt, dass die Positionen der Bischöfe sich ähneln. Alles andere sind Interpretationen der Medien. Cui bono?
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#3   Isidor   12:22:57 | Mittwoch, 11. April 2007
Kardinal Karl Lehmann outet sich immer mehr
Offensichtlich haben wir in Deutschland nur noch einen wirklich römisch-katholischen Bischof – Bischof Walter Mixa. Dafür sei Gott gedankt!
Bravo gerade zu seiner Standhaftigkeit/Haltung zur Familien zerstörenden Politik seitens einer „Regierung a lá DDR“! Keine Wunder, denn wo kommt Angela Merkel her.
Schämen muß man sich für diesen Kardinal Lehmann, der alles andere als ein guter Hirte ist, aber er ist der Vorsitzende der DBK – also wissen wir, was für Bischöfe wir im ganzen Lande haben. Ob er wohl exkommuniziert ist? Wen könnte man den da bloß einmal fragen? Den Sekretär der deutschen Bischofskonferenz, Herrn Pater Langendörfer, der auch der „Deutsch-katholischen-Kirche“ angehört…? Die Kirche zerstört sich selbst !
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#2   Regina 1961   12:19:00 | Mittwoch, 11. April 2007
tagesthemen
Ich empfand dieses Interview in den Tagesthemen nur als peinlich. Und zwar wegen der Moderatorin (Tagesschausprecherin Anne Will)
Sie fiel dem Bischof mehrmals in das Wort. Das ist bald eine Unkultur, der ich liebend gerne mal ein Ende setzen möchte. Mir hat man als Kind beigebracht, wenn andere reden, hast Du zu schweigen. Es war und ist ein Gebot der Höflichkeit und des Respekts gegenüber dem Anderen, daß man diesen ausreden läßt. (Zumindest wenn dieser höflich ist in seinen Worten) Bischof Mixa blieb sehr freundlich. Ich hätte dieser Person einige deutlichere Worte gesagt. Bravo Bischof. Bitte bleiben Sie bei Ihrer Meinung. Mir als nicht arbeitender Mutter tut so ein Mann gut!
Regina 1961
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#1   möchtegern-kathole   11:59:43 | Mittwoch, 11. April 2007
„unheimlich“…
… mag es den 26 Diözesen erscheinen, auf einmal katholische Positionen gegen die ‘Brüder’ aus der Politik vertreten zu müssen.
Eine kämpfende katholische Kirche – sowas hat es in Deutschland schon lange nicht mehr gegeben.
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