Theologische Rumpelkammer: Wie wir den Teufel überwinden können
Entnommen dem Katechismus nach dem Beschluß des Konzils von Trient für die Pfarrer auf Befehl der Päpste Pius V. und Clemens XIII. herausgegeben. Aus dem Fünfzehnten Hauptstück.
(kreuz.net) Der Satan wird überwunden nicht durch Müßiggang, Schlaf, Wein, Gelage und Wolllust, sondern
durch Gebet, Arbeit, Wachen, Enthaltsamkeit, Mäßigkeit, Keuschheit. „Wachet und betet“, heißt es, wie
wir schon gesagt, „damit ihr nicht in Versuchung fallet“.
Die sich solcher Waffen zu jenem Kampfe bedienen,
schlagen ihre Feinde in die Flucht. Denn die dem Teufel widerstehen, von denen wird er fliehen.
Es gefalle
sich aber niemand in diesen von uns angeführten Siegen der Heiligen. Niemand erhebe sich übermütig,
daß er sich zutraue, aus eigenen Kräften die feindlichen Versuchungen und Angriffe der Teufel aushalten
zu können.
Denn das ist nicht Sache unserer Natur, nicht der menschlichen Schwäche, sonder nur der
göttlichen Macht.
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7 Lesermeinungen
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so nimm denn meine Hände – und führe mich Dies sehr gute Wort … man muss darauf achten, dass man dem
Satan und seinen Dämonen nicht auf sich alleine gestellt begegnet… sollte uns allgegenwärtige Mahnung
sein. In ALLEM im Leben müssen wir dafür sorgen, dass wir nicht auf uns alleine gestellt sind, sonst
sind wir das Lamm im Wolfsrudel und werden wie sie um zu überleben. Dass uns der Satan aber auch in Gegenwart
Jesu versucht, wissen wir spätestens seit der Versuchung Jesu selbst (…ich gebe dir die Welt wenn du
mich anbetest…) Da man nur gegen kann was einem gehört, ist Lüge, dass sie ihm gehört. Sie gehört
dem Menschen (…mach sie euch untertan…) – Der aber kann sehr wohl die Welt (zumindest seine Welt)
dem Teufel geben. Dass uns der Satan aber auch in Gegenwart Jesu versucht, wissen wir auch daraus, dass
wir alle auch schon versucht wurden während des Betens, wo unsere Gedanken abschweiften. Deshalb sollten
wir nicht einfach loslegen und daherplappern (wie die Heiden) sondern beten im Namen des Vaters und des
Sohnes und des Heiligen Geistes. Dann liegen unsere Hände in denen Jesu Christi, dem der Satan nie mehr
zu nahe treten kann. Bruno-Maria Schulz
@BMS Stimmt eigentlich. Nicht umsonst ist das von Dir angesprochene Schriftwort ein fester Bestandteil
in der regelmäßigen Completlesung. Zumindest soll man darauf achten, daß man dem satan und seinen Dämonen
nicht auf sich alleine gestellt begegnet.
die Hauptversuchung Das Wort vom Kettenhund, dem wir nicht zu nahe kommen dürfen, scheint mit zu viel
Beruhigung. Denn er ist nicht nicht angebunden. Er läuft umher wie ein hungriger Wolf. Keinen von uns
lässt er von seinen Versuchungen aus. Die Hauptversuchung: ES GIBT DEN TEUFEL NICHT.
@BMS Ich stimme grundsätzlich zu, was Du über die Nachstellungen des satans sagst … Du beschreibst
einen zutreffenden Aspekt der Wahrheit … ich denke aber mit „der Bestie aus dem Wege gehen“ an das bekannte
Augustinus-Wort vom Kettenhund, dem wir nicht zu nahe kommen dürfen … obwohl es nur eine Realität
und nur eine Wahrheit ist, können wir Menschen sie anscheinend nur „vielschichtig“ beschreiben, vielleicht
einer der Gründe, weshalb dem Hl. Geist ein einziges schriftlich niedergelegtes Evangelium nicht ausreichte
…?
unser Geschek an den Teufel: INEXISTENZ Dolfus schrieb wie immer sehr gut und richtig, nur diesen Satz
möchte ich stark bezweifeln: «Als Mensch können wir der Bestie nur aus dem Weg gehen.» …denn selbst
Jesus Christus wurde vom Teufel versucht und Er ging dem Satan bestimmt aus dem Weg. Aus dem Weg gehen
wird uns nie gelingen, weil der Teufel das Recht zugestanden bekam, uns zu sieben wie Weizen, wie Jesus
Petrus erklärte in Lk 22,31-34 „Simon, Simon, der Satan hat verlangt, dass er euch wie Weizen sieben
darf“ In der grenzenlosen Gerechtigkeit Gottes, gestand Gott Satan dies zu (bestes Beispiel ist Hiob).
Alle – jeder von uns wird in Versuchung geführt vom Teufel mit allen Raffinessen. Jeder von uns entdeckte
schon mal, dass er beim Beten gedanklich abschweifte – eine Lieblingsversuchung des Teufels. Je tiefer
wir im Glauben leben, desto intensiver werden die Versuchungen sein. Genau deshalb gab uns Christus im
Vater Unser den Passus UND FÜHRE UNS NICHT IN VERSUCHUNG. Ein etwas unglücklich übersetzter Passus;
denn selbstverständlich führt nicht Gott uns in Versuchung, sondern der Teufel. Wir bitten hier Gott –
geführt zu werden wie es in der herrlichen Vertonung „so nimm denn meine Hände“ gesagt ist: „Und führe
mich“… VORBEI an der Versuchung, die allgegenwärtig vom Teufel für uns ausgelegt ist. Vorbei an dieser
Versuchung, wie Eltern das Kind vorbei führen an Gefahren für Leib und Seele des geliebten Geschöpfes.
Oft ist die Versuchung, Gebote der Nächsten- und Gottesliebe hinter eigene, kurzlebige Bedürfnisse zu
stellen, groß. Groß auch die Versuchung, unseren Nächsten falsch, voreilig zu beurteilen. Groß die
Versuchung, eigenen Vorteil aus dem Nachteil des Nächsten zu ziehen. Groß, das Liebesgebot nur an uns
angenehmen Menschen anzuwenden. Nahe leibliche Vorteile über ferne seelische zu stellen usw. Mein Vater
sagte mir als Kind: Verführung ist ein leckeres Häppchen. Du willst es unbedingt haben, es duftet herrlich,
es sieht herrlich aus – du willst es. Aber es ist Gift. Der Teufel hält es dir hin. Falle nicht darauf
rein! Wir bitten Gott mit >UND FÜHRE UNS NICHT IN VERSUCHUNG< um Führung und die Kraft, vielfältiger
Versuchung, diesem allgegenwärtigen Übel, zu widerstehen. Dies vom Satan uns geschickt präsentierte
Übel hat nur einen Sinn, nämlich Gott diesen Menschen zu entreißen und uns in ewiges Unglück zu stürzen.
Den Teufel als inexistent zu deklamieren ist Menschengeschenk an den Teufel, – was gibt’s es Schöneres
für den Feind, als inexistent zu gelten – und Viele fallen darauf rein – auch manche Theologen. Bruno-Maria
Schulz
unser Geschek an den Teufel: INEXISTENZ Dolfus schrieb wie immer sehr gut und richtig, nur diesen Satz
möchte ich stark bezweifeln: «Als Mensch können wir der Bestie nur aus dem Weg gehen.» …denn selbst
Jesus Christus wurde vom Teufel versucht und Er ging dem Satan bestimmt aus dem Weg. Aus dem Weg gehen
wird uns nie gelingen, weil der Teufel das Recht zugestanden bekam, uns zu sieben wie Weizen, wie Jesus
Petrus erklärte in Lk 22,31-34 „Simon, Simon, der Satan hat verlangt, dass er euch wie Weizen sieben
darf“ In der grenzenlosen Gerechtigkeit Gottes, gestand Gott Satan dies zu (bestes Beispiel ist Hiob).
Alle – jeder von uns wird in Versuchung geführt vom Teufel mit allen Raffinessen. Jeder von uns entdeckte
schon mal, dass er beim Beten gedanklich abschweifte – eine Lieblingsversuchung des Teufels. Je tiefer
wir im Glauben leben, desto intensiver werden die Versuchungen sein. Genau deshalb gab uns Christus im
Vater Unser den Passus UND FÜHRE UNS NICHT IN VERSUCHUNG. Ein etwas unglücklich übersetzter Passus;
denn selbstverständlich führt nicht Gott uns in Versuchung, sondern der Teufel. Wir bitten hier Gott –
geführt zu werden wie es in der herrlichen Vertonung „so nimm denn meine Hände“ gesagt ist: „Und führe
mich“… VORBEI an der Versuchung, die allgegenwärtig vom Teufel für uns ausgelegt ist. Vorbei an dieser
Versuchung, wie Eltern das Kind vorbei führen an Gefahren für Leib und Seele des geliebten Geschöpfes.
Oft ist die Versuchung, Gebote der Nächsten- und Gottesliebe hinter eigene, kurzlebige Bedürfnisse zu
stellen, groß. Groß auch die Versuchung, unseren Nächsten falsch, voreilig zu beurteilen. Groß die
Versuchung, eigenen Vorteil aus dem Nachteil des Nächsten zu ziehen. Groß, das Liebesgebot nur an uns
angenehmen Menschen anzuwenden. Nahe leibliche Vorteile über ferne seelische zu stellen usw. Mein Vater
sagte mir als Kind: Verführung ist ein leckeres Häppchen. Du willst es unbedingt haben, es duftet herrlich,
es sieht herrlich aus – du willst es. Aber es ist Gift. Der Teufel hält es dir hin. Falle nicht darauf
rein! Wir bitten Gott mit >UND FÜHRE UNS NICHT IN VERSUCHUNG< um Führung und die Kraft, vielfältiger
Versuchung, diesem allgegenwärtigen Übel, zu widerstehen. Dies vom Satan uns geschickt präsentierte
Übel hat nur einen Sinn, nämlich Gott diesen Menschen zu entreißen und uns in ewiges Unglück zu stürzen.
Den Teufel als inexistent zu deklamieren ist Menschengeschenk an den Teufel, – was gibt’s es Schöneres
für den Feind, als inexistent zu gelten – und Viele fallen darauf rein – auch manche Theologen. Bruno-Maria
Schulz
Gute Rubrik Vergelt’s Gott an die Redaktion, diese weiterhin gültigen Texte uns vorzulegen. Nicht einmal
der größte Heilige könnte auf sich alleine gestellt, dem satan Herr werden – nur Gott und die durch
Gottes Macht agierende Himmelskönigin können die alte Schlange niederwerfen. Als Mensch können wir
der Bestie nur aus dem Weg gehen.