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Donnerstag, 12. April 2007 08:32
Lächelnder Papst + Trierer Priester erstochen + Einzigartige Vehemenz + Christen vor die Löwen + Tägliche Zelebration?
Zurück zum Artikel 16 Lesermeinungen:
Freitag, 13. April 2007 19:20
joch: weswegen wurde er erstochen…?
Brasilien. Ein Priester aus dem Bistum Trier ist am Dienstag in der nordbrasilianischen Stadt Belém ermordet worden. Hw. Wolfgang Hermann (46) wurde erstochen in seiner Wohnung aufgefunden. Mutmaßlicher Täter ist ein 17jähriger Mann. Hw. Hermann war seit vergangenen September im interdiözesanen Priesterseminar São Gaspar in Belém tätig. Er soll in Brasilien bestattet werden.
Freitag, 13. April 2007 14:30
savonarola: mmmhh ??? Frage
Was passiert eigentlich wenn man diese Briefmarke den Piusbuschenschaftlern auf den Hintern klebt? Kann man die so loswerden?
Danke!
Donnerstag, 12. April 2007 23:42
Isidor hat ganz recht. Viele Katholen – Priiester, Pfarrgemeinderäte – sprechen auch dann vom „Gottesdienst“, wenn es um die Messe geht.

In dieser wortwahl liegt nun oft nicht nur Ungenauigkeit, sondern manchmal auch absichtliche Herabsetzung. Warum? Weil es jene machen, die auch sonst in der Messe nichts besonderes mehr erkennen können.

Das ist so, wie wenn Sie den Papst meinen und von einem „Priester in Rom“ sprechen.
Donnerstag, 12. April 2007 22:28
Gotthard: ach isidor
Katholische Christen sind doch immer wieder verwundert wenn allgemein nur noch von Gottesdiensten gesprochen wird.
Warum spricht man nicht in der richtigen Form – von der Hl. Messe.

Es gibt eine Fülle katholischer Gottesdienste: Hl. Messe – Laudes – Maiandacht – Kreuzwegandacht – Vesper – Wortgottesdienst – Tauffeier – Trauung – Kleinkindergottesdiest … und viele mehr.
Isidor, komm bitte mal in der katholischen Welt an!
Donnerstag, 12. April 2007 19:02
möchtegern-kathole: die Gefrierschrankmethode …
… war ein probates Mittel, in dieser Zeit der Modernisten und Häretiker den Alten Ritus vor den Neuerern zu bewahren.

So haben wir heute einen Neuen Ritus, und den einen unverfälschten Alten Ritus. Wir müssen nicht mit 1000 Varianten desselben hadern.

Insofern war der Neue Ritus zwar vom Ziel her schlimm, von seiner Wirkung auch, aber er hat zur Bewahrung des Alten beigetragen. Jetzt gibt es vom Neuen 1000 Varianten und bald keine mehr.
Donnerstag, 12. April 2007 16:34
Aurelius: Gefrierschrankmethode
Mit der Gefrierschrankmethode – den Alten Ritus auf den Stand von 1962 festzuschreiben – habe man der alten Messe keinen guten Dienst erwiesen – erklärte der Bischof ferner.

Recht hat er.
Donnerstag, 12. April 2007 15:07
nonnobisdomine: Auf jeden Fall habe ich mir heute …
… als begeisterter Briefmarkesammler einen Ersttagsstempelabdruck für eine der Marken mit dem Bildnis Papst Benedikt XVI. beim örtlichen Postamt besorgt.

Ad multos annos, Papst Benedikt XVI.
Donnerstag, 12. April 2007 15:02
Beobachterin: „kein Bock“
Ich bezeichne es als lächerlich, was der Spiegel da behauptet, selbst ohne daß ich die Wahrheit weiß.

Auf die Aussagen eines Strichjungen, womöglich des Täters, will man hier vertrauen, nachdem ein Priester ermordet worden ist?

Warum sollte er, der doch gegen Geld mit jedem Kontakte eingeht, ausgerechnet den Priester abgewiesen haben?

Noch einmal: Das ganze ist lächerlich und sollte genauestens untersucht werden. Auch der Spiegel sollte es unterlassen, voreilig den ermordeten Priester zu verleumden. Aber was will man schon von der Presse und insbesondere vom Spiegel erwarten, vor allen Dingen, wenn man wieder einmal eine Gelegenheit sieht, Kirchenleute anzugreifen.
Donnerstag, 12. April 2007 12:23
Daniel Stöhr: Von der Redaktion entfernt
Donnerstag, 12. April 2007 12:14
Gunsenum: Akustik
Kreuznet hat wiedermal sinnentstellend verkürzt – ein armutszeugnis für den Redakteur von kreuz.net, da der Sinn des Zeitungsartikels völlig entstellt wird (Es fehlt der Plot!).

hier der artikelfortsatz:

„Und dennoch mangelte es in dieser Eucharistiefeier keinesfalls an Festlichkeit. Aus der Orgel erklangen klassische Osterlieder, zu denen die Gläubigen kräftig mitsangen. Für ein besonderes akustisches Erlebnis sorgten die knapp 70 Bischöfe, die sich – ganz in schwarz gekleidet – in den vorderen Kirchenbänken niedergelassen hatten. Ihr Gesang glich einem kräftigen, sonoren Männerchor, dessen Stimmen in der barocken Kirche herrlich widerhallten. Der Besuch der Bischöfe sei für Reute ein ganz besonderes Ereignis, meint Pfarrer Karl Eiberle. „Die Pfarrgemeinde ist stolz, und sie hat sich darauf gefreut“, sagt der Geistliche. „Die Bischofskonferenz ist ja schon zum dritten Mal hier –-wahrscheinlich hat es ihnen immer gefallen.““
Donnerstag, 12. April 2007 11:19
Isidor: Gottesdienst – oder hl. Messopfer ?
Katholische Christen sind doch immer wieder verwundert wenn allgemein nur noch von Gottesdiensten gesprochen wird.
Warum spricht man nicht in der richtigen Form – von der Hl. Messe. Gottesdienst ist die Bezeichnung der evangelischen Glaubensgemeinschaft, der sich natürlich die Deutschen Bischöfe im Sinne ihrer „Ökumene“ anbiedern.
Ein kleiner, aber feiner Unterschied!
Donnerstag, 12. April 2007 10:57
Alanus ab Insulis: Laut „Spiegel“
war es ein „Strichjunge“, der aber keinen Bock auf Sex mit dem Pfaffen hatte, dessen Annäherungsversuche abwies und ihn „in Notwehr“ getötet habe.

http://www.spiegel.de/…,1518,476739,00.html

Jaja, wie im Mittelalter, der Klerus…
Donnerstag, 12. April 2007 09:24
)ichthy’s: Akustisches Erlebnis
Wahrscheinlich deswegen akustisches Erlebnis, weil der Gesang dann kräftig und frisch kommt, und nicht so lahm wie in vielen Gemeinden.

Ähnliches habe ich auch schon erlebt bei
– der Messe zur Verteilung der heiligen Öle, wenn 60 Mesner singen,
– beim Requiem eines wichtigen Mitglieds einer katholischen Verbindung, wenn 100 dort Korporierte kräftig singen.

Es ist wirklich ergreifend, wenn alle Mitfeiernden kräftig mitsingen und nicht bloß so vor sich hintrielen. Participatio actuosa!
Donnerstag, 12. April 2007 09:13
Freinsberg: @ Regina 1961
Wahrscheinlich, weil alle Bischöfe (entgegen den Anweisungen im Messbuch) das Hochgebet laut mitsprechen.
Donnerstag, 12. April 2007 09:02
Bruder Theophil: Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Lukas 24, 35-48
Die beiden Jünger, die von Emmaus zurückgekehrt waren, erzählten den Elf und den anderen Jüngern, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach.
Während sie noch darüber redeten, trat er selbst in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Sie erschraken und hatten große Angst, denn sie meinten, einen Geist zu sehen.
Da sagte er zu ihnen: Was seid ihr so bestürzt? Warum lasst ihr in eurem Herzen solche Zweifel aufkommen? Seht meine Hände und meine Füße an: Ich bin es selbst. Fasst mich doch an und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht. Bei diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und Füße.
Sie staunten, konnten es aber vor Freude immer noch nicht glauben. Da sagte er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen hier? Sie gaben ihm ein Stück gebratenen Fisch; er nahm es und aß es vor ihren Augen.
Dann sprach er zu ihnen: Das sind die Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Alles muss in Erfüllung gehen, was im Gesetz des Mose, bei den Propheten und in den Psalmen über mich gesagt ist.
Darauf öffnete er ihnen die Augen für das Verständnis der Schrift. Er sagte zu ihnen: So steht es in der Schrift: Der Messias wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen, und in seinem Namen wird man allen Völkern, angefangen in Jerusalem, verkünden, sie sollen umkehren, damit ihre Sünden vergeben werden. Ihr seid Zeugen dafür.
Donnerstag, 12. April 2007 08:47
Regina 1961: Akustisches Erlebnis?
Wieso sin 70, in schwarz gekleidete Bischöfe in den ersten Reihen einer Kirche, ein akustisches Erlebnis?
Optisches wäre wohl die korrektere Terminologie.
Regina 1961
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