Der Ökumenismus, der Liberalismus und der Geist dieser Welt, welche die Kirche beflecken, sind jene Prinzipien, aus denen die konziliare Kirche lebt. Worte des Generaloberen der Piusbruderschaft.
(kreuz.net, Econe) Bischof Bernard Fellay befürchtet, daß „eine wütende Gegnerschaft“ gewisser Bischöfe
den Papst zwingen könnte, das Motu proprio „ein wenig“ zu verschieben.
Das erklärte der Generalobere
der Priesterbruderschaft St. Pius X. in einem Brief an Gläubige und Wohltäter.
Der Brief trägt das
Datum vom 25. Februar und wurde kürzlich in deutscher Sprache veröffentlicht.
„Plötzliche Erkenntnis“
Die Diskussion um die Alte Messe sei in letzter Zeit ernsthafter geführt worden als in der Vergangenheit.
Anstatt die Altgläubigen einfach als Nostalgiker abzustempeln, habe man Argumente auf den Tisch gelegt.
So sei gesagt worden, daß die Freiheit der Alten Messe lehrmäßige Probleme verursachen oder die Errungenschaften
des Zweiten Vatikanums in Gefahr bringen könnte.
„Wie könnte man sich über eine solch plötzliche
Erkenntnis nicht freuen?“
Bischof Fellay glaubt, daß insbesondere die Bischöfe Frankreichs, Italiens
und Deutschlands Angst vor der Alten Messe haben.
Auch Rom sei sehr vorsichtig. Man wolle die Meßreform
von Papst Paul VI. nicht bloßstellen.
Wirkung des Motu Proprio
Der Bischof weist daraufhin, daß die
Publizierung des Motu Proprio nicht alle Probleme lösen würde.
Die römischen Dokumente des letzten
Jahrzehntes hätten kaum eine Wirkung gezeigt. Darum bestehe die Befürchtung, daß dem Motu Proprio ein
ähnliches Schicksal zuteil werden könnte.
Andererseits richte sich das päpstliche Schreiben auch an
Personen, die von einem großen Eifer beseelt seien.
Bischof Fellay hofft, daß die Erwartungshaltung
mancher Gläubiger und Priester, die Bischöfe aus ihrer Lethargie herausreißt und deren Widerstand zerstören
wird.
Liturgische Vielfalt
Der Bischof erwähnt auch die Befürchtung gewisser Bischöfe, daß die Freigabe
der Alten Messe in den Bistümern eine „liturgische Anarchie“ erzeugen könnte:
„Wenn man die vielfältigen
Formen betrachtet, welche die neue Messe angenommen hat, kann man sich fragen, woher diese Furcht vor
einer ‘Spaltung’ kommen könnte.“
Die überlieferte Liturgie habe sich immer als einheitsstiftend erwiesen –
insbesondere wegen der lateinischen Sprache
Mons. Fellay glaubt nicht, daß das Motu Proprio eine Massenreaktion
auslösen wird.
Es gebe nicht viele traditionell gesinnte Gläubige und Priester. Große Anstrengungen
würden notwendig sein, dem Alten Ritus wieder zu seiner Ehre zu verhelfen. Diese Bewegung werde langsam
beginnen.
Die Alte Liturgie werde sich jedoch gegenüber der reformierten Messe durchsetzen: „Die neue
Messe ist ihr durchaus nicht ebenbürtig.“
Keine rasche Annäherung
Die erweitere Erlaubnis der tridentinischen
Messe wäre auf jeden Fall ein Segen für die Kirche. Auch für seine Priesterbruderschaft wäre das ein
Anlaß zur Freude.
Dennoch entstehe dadurch nicht automatisch eine Annäherung an Rom. Das Mißtrauen
aus einem dreißigjährigen Verteidigungskampf gegen diejenigen, „die unsere Hirten sein müßten“, könne
nicht so leicht überwunden werden.
Solange die Rückkehr der Alten Messe nicht durch andere notwendige
Maßnahmen zur Bekämpfung der Kirchenkrise begleitet würde, werde sich auch die Situation der Priesterbruderschaft
St. Pius X. nicht ändern.
„Der Ökumenismus, der Liberalismus und der Geist dieser Welt, welche die
Kirche Christi beflecken, sind immer noch jene Prinzipien, aus denen heraus die konziliare Kirche lebt.“
Diese Prinzipien würden den Geist Gottes töten.
Die neue Messe sei weniger Ursache, sondern Ausdruck
dieser Kirchenkrise.
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MInistrant Du machst Deine Sache für Christus und die Kirche richtig Geh an die frische Luft und lass
die Fundi-Gruftis in Ihrem Mief. Bei denen ist Weihrauch und Chrisam verloren. Leider macht es mir bisweilen
Spass, sie kräftig zu ärgern. Die bekommen im Himmel ganz sicher Ihre eigenen Gewölbe mit Blick in
die Hölle zu den Protestanten. Ich mach jetzt einen Waldlauf. servus!
Diese Aussage ist völliger Humbug Ministrant Joh. XXIII und Paul VI haben in den Entscheidungen des II
Vat. ex catedra gesprochen, daher ist jeder der die Dekrete des II. Vat. ablehnt nicht mehr in einheit
mit dem Papst und seinen Bischöfen. Johannes XXIII. hat klar erklärt, daß das Pastoralkonzil ein Pastoralkonzil
ist … und niemanden ausschließt. Jetzt wird offenbar, wieso Ministrant andere der Lüge bezichtigt …
weil er ein Lügner wie aus dem Bilderbuch ist …
Unfehlbar? wann und wo? Ministrant schrieb: Joh. XXIII und Paul VI haben in den Entscheidungen des II
Vat. ex catedra gesprochen, daher ist jeder der die Dekrete des II. Vat. ablehnt nicht mehr in einheit
mit dem Papst und seinen Bischöfen. Das hat bisher noch kein Papst oder seriöser Theologe behauptet.
Seit der Definition des Unfehlbarkeitsdogmas im Jahre 1870 wurde bisher erst einmal von einem Papst „ex
cathedra“ gesprochen: Die Definition der leiblichen Aufnahme der Gottesmutter in den Himmel im Jahre 1950.
Es gibt allerdings neben den ex cathedra Entscheidungen auch die Möglichkeit irreversibler und unfehlbarer
Entscheidungen des ordentlichen authentischen Lehramtes (z.B. Unmöglichkeit Priesterweihe von Frauen)
Konsultieren Sie einmal eine gute katholische Dogmatik! Z.B. Katholische Dogmatik von Leo Scheffczyk und
Anton Ziegenaus, Band I, Grundlagen des Dogmas oder Auer-Razinger , Kleine Katholische Dogmatik oder Ludwig
Ott, Grundriss der Dogmatik!
@ministrant: Ja, spinni i? Reime ich mir Ihren kleinen Dialog mit Artois falsch zusammen oder wollen Sie
hier die Meinung vertreten, für den Hl. Vater gäbe es nur die beiden Möglichkeiten „privat“ oder „ex
cathedra“? Papst Benedikt hat überhaupt noch nie ex cathedra gesprochen und sein Vorgänger in seinem
langen Pontifikat ebenfalls nicht. Was die beiden Herren „von Amts wegen“ gesprochen und geschrieben haben,
füllt dennoch eine kleine Bibliothek. Wo studieren Sie denn Theologie???
@Ministrant: Junger Freund, Sie verkennen die Sachlage Die Pius-Brüder versuchen ja die Kirche zu reformieren.
Aber die Kirche hat sich eben durch diese „unfehlbaren“ Verordnungen des 2. Konzils selbst verflucht und
Zuwiderhandelnde exkommuniziert. Die einzig vernünftig zu fordernde Reform wäre die Aufhebung dieser
Bestimmungen und die Rückkehr zur Tradtion des Glaubens. Damit erwiese sich auch das Unfehlbarkeitsdogma
nichtig und man könnte wieder in menschlicher Unvollkommenheit auf die Anleitung und Gnade des Geistes
hoffen. Denn ich glaube, diesem Dogma liegt ein Mißverständnis zugrunde über die Wirkung des Geistes
und auch über die Gesinnung in der man würdig ist ihn zu empfangen.
#109 Ministrant 18:25:50 | Sonntag, 15. April 2007
@matt ECCLESIA SEMPER REFORMANDA Haben sie davon schon gehört, wie oft wurde die Kirche schon reformiert,
was glauben Sie warum das Konzil von Trient stattfand. Aber naja werden sie glücklich mit ihrer FSSPX.
Wir werden für die verlorenen Schafe beten.
Brav gesagt Herr Ministrant… daran sehen Sie ja, dass die Unfehlbarkeit des Papstes eine Überheblichkeit
ist, die der Kirche zum Verhängnis werden musste. Das Ergebnis dieses 2.Konzils ist ein peinlicher Verrat
an Christus, welchen der Papst mit unfehlbarer Selbstgerechtigkeit durchsetzten wollte. Zum Glück gab
es da noch ehrliche Katholiken, die sich dem widersetzten. Ich halte es gerne mit den Pius-Brüdern. Hoffentlich
kommt die Kirche bald wieder zur Einsicht und läßt diesen ganzen Konzils-Schlamassel mitsamt der Unfehlbarkeit
hinter sich.
#107 Ministrant 18:12:51 | Sonntag, 15. April 2007
@Artois @matt @Artois Wenn diese Glückwünsche ernst gemeint waren, verzeihen sie mir bitte die letzte
Antwort, falls es nicht enrst gemeint war… @matt Joh. XXIII und Paul VI haben in den Entscheidungen
des II Vat. ex catedra gesprochen, daher ist jeder der die Dekrete des II. Vat. ablehnt nicht mehr in
einheit mit dem Papst und seinen Bischöfen.
Unfehlbarkeitsdogma = Selbstverfluchung Und kann man also meinen, dass dieser Papst, der dieses 2. Konzil
berief und in der Folge diese Verordnungen erließ, die seither Fluch bedeuten, unfehlbar sei? Wohl kaum.
In diesem Sinn: die Kirche widerlegt sich ja selbst. Besser wieder fehlbar sein und damit gleich das V2-Ding
zurücknehmen.
@Artois Wenn der Papst „ex catedra“ spricht in Fragen der Lehre und Sitte der Kirche, dann sind diese
Entscheidungen endgültig und unabänderbar. „ Zur Ehre Gottes, unseres Heilandes, zur Erhöhung der katholischen
Religion, zum Heil der christlichen Völker lehren und erklären wir endgültig als von Gott geoffenbarten
Glaubenssatz, in treuem Anschluss an die vom Anfang des christlichen Glaubens her erhaltene Überlieferung,
unter Zustimmung des heiligen Konzils: Wenn der Römische Papst in höchster Lehrgewalt (= ex cathedra)
spricht, das heißt: wenn er seines Amtes als Hirt und Lehrer aller Christen waltend in höchster apostolischer
Amtsgewalt endgültig entscheidet, eine Lehre über Glauben oder Sitten sei von der ganzen Kirche festzuhalten,
so besitzt er auf Grund des göttlichen Beistandes, der ihm im heiligen Petrus verheißen ist, jene Unfehlbarkeit,
mit der der göttliche Erlöser seine Kirche bei endgültigen Entscheidungen in Glaubens- und Sittenlehren
ausgerüstet haben wollte. Diese endgültigen Entscheidungen des Römischen Papstes sind daher aus sich
und nicht aufgrund der Zustimmung der Kirche unabänderlich.“ Wenn ich schreibe im Amt, dann meine ich
auch „ex catedra“ in höchster Lehrgewalt.
@ministrant Sagen Sie mal, träumen Sie??? Die Lehre des 1. Vatikanums kennen Sie nur aus größter Distanz!
Keinesfalls ist „ein Papst in Entscheindungen seines Amtes unfehlbar“ – wie kommen Sie bloß darauf???
Lassen Sie sich doch belehren, sie reden sich ja um Kopf und Kragen! Kein einziger Papst hat durch dieses
Dogma auch die Befähigung die Kirche zu reformieren, das ist ja völliger Unsinn. Halten Sie den Papst
für den hl. Geist, oder was?? Des weiteren Ihnen und allen hier zur Kenntnis, ich bin KEIN Anhänger
von FSSPX, auch nicht von Ebf. Lefebvre, jedenfalls nicht bedingungslos, wie Sie es hier darstellen. Meine
Treue und unverbrüchliche Anhänglichkeit gilt einzig der hl. Kirche, und zwar nicht irgend einer, sondern
der römisch-katholischen.
Lieber Ministrant Sie brauchen mir nix von Rechtschreibung erzählen schauen Sie sich ihre eigene Zeichensetzung
mal an. Ich sehe nichts Falsches an der zeichensetzung in Montis Beitrag: Hat nicht nur große Mängel
bezüglich des 1. Vaticanums sondern auch bezüglich der deutschen Rechtschreibung. Alleine das disqualifiziert
ihn in meinen Augen, sich hier als Lehrer aufzuspielen. Nachdem Sie hier Ihre Weisheiten zur FSSPX kundgetan
haben, Ihre profunde Sachkenntnis in der Dogmatik unter besonderer Berücksichtigung des Unfehlbarkeitsdogmas
des 1. Vatikanischen Konzils unter Beweis gestellt haben, bitte ich Sie, uns in den Fragen der Interpunktion
zu erleuchten. Danke!
Ministrant Hat nicht nur große Mängel bezüglich des 1. Vaticanums sondern auch bezüglich der deutschen
Rechtschreibung. Alleine das disqualifiziert ihn in meinen Augen, sich hier als Lehrer aufzuspielen.
@Ministrant das ist Ihr nächster Fehler: Sie schreiben: „Wenn der Papst ein Buch schreibt, tut er das
in seiner Freizeit und nicht im Amt, im Amt bedeutet wenn er es catedra spricht“ Da sind jetzt mehrere
Fehler enthalten: 1) Der Papst könnte sehr wohl sein Buch oder einzelne Absätze daraus dogmatisieren,
egal wann er es geschrieben hat. 2) Der Satz „im Amt bedeutet wenn er es catedra spricht“ ist insofern
unsinnig, als der Papst nicht alles, was der im Amte spricht auch dogmatisiert. D.h. eine normale päpstliche
Sonntagspredigt hat er zwar „im Amte“, aber nicht „ex cathedra“ gesprochen. Sonst wäre ja alles, war
er redet, „ex cathedra“ – vor jedem Satz müsste er seine Theologen einberufen und fragen, ob das ok sei,
und die Frage wäre dann auch schon „ex cathedra“ Auch in diesem neuen Posting zeigen Sie große Mängel
im Verständnis des Ersten Vatikanums. Haben Sie den Originaltext? Organisieren Sie sich den – sehr interessant!
Jetzt gehe ich aber Richtung Kirche
@Ministrant Sie schrieben am Samstag, 19:43: „aus dem Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes geht hervor,
dass ein Papst in Entscheindungen seines Amtes unfehlbar ist“ Ganz sachlich folgendes: „in den Entscheidungen
seines Amtes“ ist viel zu allgemein. Das erste Vatikanum bezieht sich lediglich auf Fragen der Moral und
der Lehre – nicht auf Fragen z.B. der Politik, Entscheidungen bezüglich Personal etc. Ihre Aussage ist
noch in anderer Weise vollkommen falsch: er ist bei Glaubensfragen nur unfehlbar, wenn er sie dogmatisiert.
z.B. das neue Buch von ihm ist nicht dogmatisch, weil er die Aussagen nicht dogmatisiert hat. Weil sie
eine falsche Vorstellung von der Unfehlbarkeit haben – viel zu umfassend und nicht mehr katholisch – kommen
sie dann zu so komischen Konsequenzen, sie schreiben: „Ein Papst hat durch dieses Dogma auch die Befähigung
die Kirche zu reformieren“ Lieber Ministrant, es gab in den 2000 Jahren vollkommen unfähige Päpste
diese Ihre Aussage ist geradezu ‘aus Kindermund’ – Kinder halten manchmal die Päpste für Supermenschen,
die nichts falsch machen. Fazit: Ihr Beitrag ist genaugenommen häretisch, da er ein Kath. Dogma in unzulässiger
Weise umdefiniert. Damit beweisen Sie, dass aus den theologischen Fakultäten – sie studieren ja nach
eigener Aussage kath. Theologie – Häretische Gedanken hervorgehen.
@Ministrant lesen Sie sich bitte die Unfehlbarkeitsdefinition im ersten Vatikanum durch. Die ist katholisch.
Ihre Definition – 2 Beiträge vor diesem hier – hat mit dem katholischen Verständnis der Unfehlbarkeit
nicht das geringste zu tun. Zu einem anderen Artikel schreiben sie, sie würden kath. Theologie studieren.
Dementsprechend sollten Sie wissen, wo der Papst fehlbar und wo er unfehlbar ist. Dort schreiben sie auch:
„Meine theologischen Fahigkeiten siedle ich etwas höher an als die Ihrigen, das ist leider so“ Ist das
wirklich so, wenn Sie einen der letzten Glaubenssätze inhaltlich völlig falsch zitieren?
@AthanasiusII Kein Blinder mit Krückstock. Aber trotzdem sieht mancher Blinder das. Nämlich derjenige
der blind vor Hass gegen Mons. Lefebvres Werk ist. Ich nehme nicht an, daß Sie mich des Hasses auf Lefebvres
Werk bezichtigen wollten. Ich stehe der FSSPX sehr kritisch gegenüber, aber von Hass kann da keine Rede
sein. Und Prof. Dr. Georg May traue ich mehr Kanonisches Recht und Autorität zu, als Ihnen. Verzeihung
dafür, aber so ist es nun einmal. Mit Sicherheit ist das so. Jedoch ist Prof. Dr. Georg Mays Privatmeinung,
der in dieser Frage alles andere als objektiv ist, nur eine Meinung von vielen und sicherlich nicht dogmatisch.
Der Punkt ist, daß sie den Anhängern der FSSPX natürlich sehr gut in den Kram passt.
@Artois Papst Benedikt VXI ist oberster Bischof von Rom, und aus dem Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes
geht hervor, dass ein Papst in Entscheindungen seines Amtes unfehlbar ist, so Benedikt XVI und alle Heiligen
Väter vor ihm. Ein Papst hat durch dieses Dogma auch die Befähigung die Kirche zu reformieren, wie z.
B. geschehen durch das II Vat. Der einzige, der die Kirche zerstören will, sind SIE! Mit ihren ketzerischen
Ausrufen bestätigen SIE nur weiter ihre geistige Borniertheit. Die FSSPX will ja Glied der Kirche Christis
sein, sie leugnen die Legitimität des Papstes und sind Anhänger der FSSPX, irgendwas passt hier nicht
zusammen. Seliger Johannes XXIII, du erneuerer unserer Kirche, führe die verlorenen Schafe heraus aus
der dunklen Schlucht und befreie die Verstorbenen Ketzer aus den Feuern der Hölle.
@artois und gesinnungsgenossen Ihnen und Ihresgleichen unterlaufen mehrere Fehler auf einmal, meist zumindest.
Sie denken, Ihre Religionsauffassungen hätte irgendetwas mit Theologie zu tun (sind aber nur interessengeleitete
veraltete Katechismusphrasen bestenfalls auf Volkshochschulniveau). Sie geben die Pose des aufrichtigen
und zugleich leidenden Gutmenschen in bzw. an der Wirklichkeit der Kirche. Tatsächlich interessiert Sie
die Kirche als Leib Christi und Familie Gottes einen Dreck. Sie instrumentalisieren sie lediglich als
Bezugspunkt, um Ihre sektenartigen Strukturen und Verhaltensweisen zu legitimieren. Sie meinen, zu glauben.
Dabei können Sie mit diesem Begriff nichts anfangen, weil Sie ja alles wissen. Sie haben keinen Glauben,
sondern lediglich Doktrin. Wenn Ihre Welt nicht so abgrundtief hässlich und abstoßend wäre, könnte
ich mich zu einer Mitleidsregung hinreißen lassen… Ich schaffe es nicht.
@Ministrant „Parallelwelt“ scheint ein aktuelles Lieblingswort geistig Minderbemittleter zu sein. Irgend
einen Inhalt hat dieses Wort nicht. Sie haben immer noch keine Antwort auf die nahe liegende Frage gegeben,
ob ein massiver Häretiker wie Benededikt XVI., der sich nicht scheut, die Gottheit Christi zu leugnen,
Papst sein kann, oder irgend ein anderes kirchliches amt ausfüllen kann. Der hl. Vater mag Papst „sein“,
er steht aber in der Reihe der schimmsten Kirchenzertörer und Häretiker und als solcher wird er schon
bald von der Kirche offen und vor aller Welt gekennzeichnet werden! Deo Gratias!! Hl. Maria, Zetstörerin
der Häresien, bitte für uns!
@Artois Man kann die Wahrheit immer so hindrehen, das es einem passt. Aber bitte leben sie doch in ihrer
Pseodoparalellwelt, erheben sie ihren Bischof Fellay zum Papst und das Schisma ist auch für das kleinste
Kind sichtbar. Der Heilige Vater, Papst Benedikt XVI, steht in der Reihe der Stellvertreter Christi aus
Erden und der Nachfolger des Heiligen Petrus. Sie sollten sich schämen die Kirche Christi so zu beleidigen.
Aber dann hib und stichfest behaupten wollen Glied der Heiligen Römisch Katholischen Kirche zu sein .
Da wird mir schlecht!
Ökumenismus, Liberalismus, Geist der Welt Hier verwechselt der Generalobere Ökumene und Ökumenismus,
also die ideologische Ausgabe der Ökumene. Es gibt sicher auch Hierachen, die dieser Ideologie huldigen,
aber die offizielle Haltung der Kirche ist das nicht. Hinsichtlich des Liberalismus gilt dasselbe. Es
strimmt leider, daß in der vorkonziliaren Kirche die Freiheit zugunsten der Idee unterdrückt wurde,
die Gläubigen unter Brechung jedweden Widerstgandes in den Himmel zun karren. Selbst von Paul VI sind
Überlegungen bekannt geworden, ob das freiheitsunterdrückende kommunistische System Osteuropas das System
der Zunkunft ist. So ist sein undifferenziertes Entgegenkommen gegenüber den dortigen Machthabern zu
erklären. Daß hier ein grundlegender Irrtum vorliegt, ergibt sich aus dem Wort Pauli: „selbst wenn ich
meinen Leib zum Verbrennen hingäbe, hätte aber die Liebe nicht, so wäre es nichts“! Von dem Gedanken
von Freiheit und Liebe hatte sich die offizielle vorkonziliare Kirche allzu weit entfernt, und die Pius-Brüder
gehen diesen Irrweg unverdrossen weiter. An ein preußisches Marschtrittchristentum hat Jesus Christus
eindeutig nicht gedacht. Geist der Welt: der Vorwurf stimmt auch wieder nur zum Teil. Wie wird wohl der
Hochhuth heißen, der in hoffentlich nicht allzu weiter Ferne den offenbar nicht unbeträchtlichen Teil
der Hierarchie und ihre Anhänger des allzu intimen Umgangs mit der 68er Ideologie anklagen wird? Der
Geit der Zeit ist noch lange nicht immer der Geist der Zeit des Geistes.
@Athanasius Glauben die mir Prof. May ist nicht der einzigtse Porfessor des kanonischen Rechts und das
er mit der FSSPX sympathisierte ist kein Geheimnis.
#75 AthanasiusII 15:23:05 | Samstag, 14. April 2007
@Aurelius Selten einen solchen Quatsch gelesen. Daß die FSSPX sowohl die Unterordnung unter den Papst
als auch unter die Bischöfe ablehnt, sieht doch ein Blinder mit Krückstock. Kein Blinder mit Krückstock.
Aber trotzdem sieht mancher Blinder das. Nämlich derjenige der blind vor Hass gegen Mons. Lefebvres Werk
ist. Und Prof. Dr. Georg May traue ich mehr Kanonisches Recht und Autorität zu, als Ihnen. Verzeihung
dafür, aber so ist es nun einmal.
@Aurelius Das ist das gleiche wie mit den Schafen. 9999 Schafe laufen mit ihrem Hirten nach Norden, 1
Schaf läuft nach Süden. Was glaubenSie wer sich verlaufen hat? a) die 9999 Schafe samt Hirten b) das
Schaf das Richtung Süden läuft
Quatsch mit Soße: Mays Märchenstunde 1. Die Priesterbruderschaft St. Pius X. ist n i c h t schismatisch,
weil sie weder die Unterordnungunter den Papst ablehnt noch die Gemeinschaft mit den Bischöfen (can.
751). Vielmehr sind es die Letzteren, die die Gemeinschaft mit der Bruderschaft ablehnen. Selten einen
solchen Quatsch gelesen. Daß die FSSPX sowohl die Unterordnung unter den Papst als auch unter die Bischöfe
ablehnt, sieht doch ein Blinder mit Krückstock.
@Heinrich Die Gläubigen der FSSPX sind nicht gezwungen Kirchensteuer zu bezahlen, ein einfacher Gang
zum Amtsgericht oder Standesamt genügt und man ist ausgetreten. Die Amtskirchen nehmen auch nciht jeden
Kandidaten, der sich bewirbt, auch bei uns gibt es ein Aufnahmeverfahren und eine angemessene Prüfung
des Kandidaten, in seiner Spiritualität, seinem geistlichen Wachstum und auch in seinem Charakter. Aber
wir haben eine andere Ansicht darüber, wie ein Priester sein sollte. Bei uns ist der Prister kein Übermensch,
ist er bei der FSSPX auch nciht, aber sie versuchen einen daraus zu machen. Bei uns bleibt ein Priester
ebenso ein Mensch, wie die Mitglieder seiner Gemeinde.
Lieber Ministrant! Sie können sich glücklich schätzen, dass sie dabei sind wenn die FSSPX untergeht.
Unsere Kirchen sind etwas voller als die ihrigen, und wenn der Alter Ritus wieder „freigegeben“ wird,
dann kehren jene in den Schoß der Kirche zurück, die nur wegen der Liturgieform mit der FSSPX sympathisieren.
Die FSSPX ist nur ein kleiner Bruchteil der Katholiken in Deutschland, und das es der FSSPX finanziell
schlecht geht ist wohl allen bewusst, dies sieht man nicht zuletzt an der Schließung der Schule. Wenn
euch das Geld ausgeht und ihr keine Gläubigen mehr habt die euch finanzieren, dann kann euer Laden dicht
machen. Lieber Ministrant, ich kann nur bewundern was für ein edelmütiger Charakter Sie sind. Vielleicht
haben Sie schon bemerkt, dass die meisten Gläubigen der Priesterbruderschaft auch Ihren miesen Laden
via Zwangskirchensteuer mitfinanzieren. Was sie der Priesterbruderschaft geben, geben sie zusätzlich.
Und was der Sinn der Freigabe der authentischen römischen Messe in Ihren Augen ist, das haben Sie auch
gleich preisgegeben: Die Priesterbruderschaft zu zerstören. Nun weiß ich auch, warum Sie nicht bei der
Priesterbruderschaft studieren. Weil Sie die charakterlichen Anforderungen, die dort an einen katholischen
Priester gestellt werden, wohl kaum erfüllen würden. Aber bei der Amtskirche wird ja jeder genommen,
ob geeignet oder nicht. Wahrscheinlich auch ein Grund warum es von einem so niedrigen Niveau aus immer
noch abwärts geht.
@Hacki Sie können sich glücklich schätzen, dass sie dabei sind wenn die FSSPX untergeht. Unsere Kirchen
sind etwas voller als die ihrigen, und wenn der Alter Ritus wieder „freigegeben“ wird, dann kehren jene
in den Schoß der Kirche zurück, die nur wegen der Liturgieform mit der FSSPX sympathisieren. Ihr Argument,
„ja aber unsere Kirchen sind voll“ können sie sich getrost sparen, die Kirchen der FSSPX sind viel weiter
gestreut, als die Kirchen der römisch- katholischen Kirche. Defacto wird die Messe nach Paul VI besser
besucht als die Messen der FSSPX. Die FSSPX ist nur ein kleiner Bruchteil der Katholiken in Deutschland,
und das es der FSSPX finanziell schlecht geht ist wohl allen bewusst, dies sieht man nicht zuletzt an
der Schließung der Schule. Wenn euch das Geld ausgeht und ihr keine Gläubigen mehr habt die euch finanzieren,
dann kann euer Laden dicht machen.
Wie weltfremd sind jene die meinen durch das Motu Proprio wird Weltweit und flächendeckend die Messe
aller zeiten zelebriert und der wahre Glaube aufleben? Als GaranT dafür brauchen wir weiterhin die FSSPX!!!
@Ministrant Der „Mainstream“ der heutigen Theologie ist auf Abwege geraten. Es zeugt nicht gerade von
wissenschaftlichem Talent, wenn man nur nachplappert, was die meisten hören wollen. (bringt aber gute
Noten im Examen). Die Argumentation von Lefebvre, May, Fellay etc. ist sehr schlüssig. Viel Spaß bei
ihren wissenschaftlichen Studien. Sie können sich glücklich schätzen, daß sie gerade den Zusammenbruch
des „Modernismus“ miterleben dürfen. Sancta Maria, sedes sapientiae, ora pro nobis.
Gotthard … … will damit ja nur ein bisschen boshaft und in diese seine Worte gekleidet zum Ausdruck
bringen, dass der Bischof nur vollkommen unwichtiges gesagt hat. Nun gibt es aber wichtiges, was nur nicht
als wichtig erkannt wird, von der Masse des Volkes O:O
Zum 1001sten Mal monti hat ganz recht. Ein wesentlicher Punkt sind lehramtliche Schreiben, die jene Konzilsdokumente
des V2, die je nach Interpretation falsch verstanden werden können, entweder im Licht des Glaubens katholisch
interpretieren oder diese als fragwürdig feststellen.
@ Quis Immer wieder der gleiche Schmarn… Ich kann ihnen 50 andere Theologen nennen, die die Aussagen
von Prof. May als falsch berwerten. Eure Bischöfe sind und bleiben exkommuniziert, Prof. May hat recht,
dass die FSSPX ansich keine schismatische Vereinigung ist, wohl aber das Verhalten einiger Mitglieder.
Zum 1000sten Mal: Die tridentinische Messe ist doch nur ein Punkt, weswegen die FSSPX nicht in VOLLER
Gemeinschaft mit Rom ist. Immer wieder die Argumente zu hören, dass nach dem Motu proprio kein Grund
mehr für die FSSPX bestünde, weiterhin ihren Weg zu gehen, nervt . Dann fängt die arbeit für die FSSPX
erst an !
#60 QUIS UT DEUS 21:25:04 | Freitag, 13. April 2007
@an alle Konzilsanhänger + Freunde davon! Prof. Dr. Georg May Emeritus der Johannes Gutenberg Universität
zu Mainz am 12. Januar 2003 Sehr geehrter Herr xyz, besten Dank für Ihre Zuschrift vom 05. Januar 2003.
Auf Ihre Anfrage antworte ich wie folgt: 1. Die Priesterbruderschaft St. Pius X. ist n i c h t schismatisch,
weil sie weder die Unterordnungunter den Papst ablehnt noch die Gemeinschaft mit den Bischöfen (can.
751). Vielmehr sind es die Letzteren, die die Gemeinschaft mit der Bruderschaft ablehnen. 2. Weil die
Bruderschaft nicht schismatisch ist, sind ihre Mitglieder auch nicht exkommuniziert. Beides sind unwahre
Behauptungen, die von jenen aufgestellt werden, denen der Spiegel lästig ist, den ihnen die Bruderschaft
vorhält.[fett] 3. Erst recht zieht sich k e i n e Strafe zu, wer Gottesdienste der Bruderschaft besucht.
Selbstverständlich kann bei ihr die Pflicht, den Sonntagsgottesdienst zu besuchen, erfüllt werden. Wer
anderes sagt, verrät damit, dass er die Konkurrenz fürchtet. Mit christlichem Gruß Georg May (Es handelt
sich um eine Abschrift. Der Verfasser lehrte 1960 bis 1994 kanonisches Recht, Staatskirchenrecht und kirchliche
Rechtsgeschichte.)[fett] Betet Brüder damit es alle langsam aber sicher einsehen! Salve Regina ,mater
misericordiae;vita, dulcedo et spes nostra,salve.Ad te clamamus éxsules filii Hevae.Ad te suspiramus
geméntes et flentes in hac lacrimarum valle.Eja ergo ,advocata nostra, illos tuos misericordes oculos
ad nos convérte.Et Jesum benedictum fructum ventris tui,nobis post…
@Benedikt: die Modernisten werden am Tag des MP … … erklären, FSSPX habe ‘früher’ den Notstand nur
mit der Messe begründet, und würden – da diese Begründung jetzt wegfalle – ihre Begründung ändern.
Dies werden sie sagen, weil sie die FSSPX nicht mögen und so versuchen, trotz dieses Erfolgs deren Glaubwürdigkeit
zu untergraben. Das ist Verleumdung und ich bitte Sie, da nicht mitzumachen. Wenn Sie ein bisschen die
Literatur Lefebvres kennen, dann wissen Sie ganz genau, dass es nie nur um die Messe ging.
@Heinrich Ja auch dass ist sicherlich ein Grund gewesen, wobei ich dass jetzt unserm Hl. Vater Benedikt
XVI. nicht unterstellen möchte. Die ganze Sache hat ihn damals sehr getroffen. Darum wohl auch das Bemühen,
den „Schaden“ einzugrenzen und der FSSPX die Hand zu reichen. Auch wenn ers damit sehr schwer hat und
sicher theologisch nicht auf der Linie der Burderschaft ist. Aber immerhin hat er einen Teil der Kirchenkrise
erkannt und verwahrt sich dagegen, das VII als Sprungbrett für jeden Modernismus in der Kirche zu benutzen.
Nicht viel ich weiß. Aber wenigstens ein Anfang.
4 Bischöfe waren viel zu wenig Da die Bischöfe für die Firmungen jetzt schon viel zu viel reisen müssen,
hätten viel mehr Bischöfe geweiht werden müssen.
@Ministrant Nun die Bruderschaft hatte sich schon auf mehreren Kontinenten entfaltet. Darum hatte der
Erzbischof von Anfang an um mehrere Bischöfe gebeten. Ich glaube wenigstens zwei, da ihm die zu bewältigenden
Aufgaben für einen Hirten allein zu schwer erschienen. Er hatte sich schweren Herzens, wie dem Protokoll
vom 5. Mai 1988 zu entnehmen ist, auch mit nur 1 Bischof abgefunden, wenn die vorgeschlagene Kommission
die für die Bruderschaft und Gläubigen der Tradition künftig zuständig sein sollte, mehrheitlich oder
wenigstens im gleichen Verhältnis aus seinen & vatikanischen Leuten besetzt & somit die Tradition vor
Übergriffen geschützt sei & man ihm den genauen Weihetermin & Namen des Bischofs mitteilen würde, da
er schon eine zweite Liste mit Kandidatenvorschlägen eingereicht hatte und das vom Vatikan und ihm beabischtigte
und anvisierte Datum 15. August 1988 unmöglich mehr einzuhalten war. Aber da vom damaligen Präfekten
weder das eine noch das andere sicher zugesichert werden konnte, also wieder alles in den Sternen stand,
was man im Protokoll soeben vereinbart hatte, sah sich der Erzbischof getäuscht. Deshalb tat er kund
wenn bis dato (30.6.) keine der versprochenen Zusicherungen ernsthaft eingehalten würden, würde er selber
handen. Zu diesem Zeitpunkt war er sich seiner schweren Krebskrankheit und der merklich abnehmenden Kräfte,
die die bisherige Erfüllung seiner Aufgaben sichtlich einschränkte, voll bewußt. Somit kann man durchaus
von einer von ihm empfundenen Notlage sprechen!
Lieber mariokin, die Problematik besteht vor allem darin, dass Rom, wenn es nicht verurteilt hätte, damit
das Vorliegen eines Notstands zugestanden hätte. An diesem Notstand hätte nach Lage der Dinge nur Rom
schuld sein können. Die Verurteilung war auch aus Gründen der Gesichtswahrung daher eigentlich unausweichlich.
Andererseits hat Rom die tiefgreifende Störung der gesamtkirchlichen Ordnung nach dem 2. Vatikanum dadurch
optimal in den Griff bekommen. All die St.Georgs und landorganisten dieser Site beweisen es: nun kann
man sich vormachen, die Priesterbruderschaft ist außerhalb und innerhalb lebt ‘s sich daher noch ungenierter.
Andererseits wäre die Tradition ohne Bischof auch platt. Und die Weihe von 4 Bischöfen sollte wohl auch
dem Schutz des Einzelnen dienen. Nun ist die Tradition nicht einfach dadurch platt zu machen, dass ein
Bischof einen Verkehrsunfall erleidet.
@Ministrant Ja objektiv ist Ihnen da zuzustimmen, das eine unerlaubte Bischofsweihe ein Ungehorsam darstellt.
Aber eben auch nicht mehr. Wirst Du denn gleich aus Deiner Familie ausgeschlossen, weil Du Deinen Eltern
in einem wichtigen Punkt nicht gehorcht hast? Nein. Siehst Du und auch die Kirche hat für einen so besonderen
Fall vorgesorgt. Ihr oberstes Ziel ist das Heil der Seelen. Und an diesem Grundsatz richtet sie auch alles
aus. Nicht umsonst hat sie die von mir zitierten Canones geschaffen, um klare Unterscheidungen zu treffen.
Nun muss man leider bedauernswerter Weise festhalten, das die Umstände nicht gründlich geprüft wurden,
denn das Feststellen der vorgeblich eingetretenen Exkommunikation geschah total überstürzt schon während
der Zeremonie durch den Sekretär der Bischofskongregation, nicht etwa durch den hl. Vater und sie enthielt
zudem noch einen gravierenden Fehler, da der Mitkonsekrator Bischof Mayer ebenfalls verurteilt wurde.
Diese „Urteil“ wurde im Motu proprio getreulich wiedergeben, nicht mal 1 Tag später, nur das Bischof
Mayers Name nicht mehr darin auftauchte. Da der Text vermutlich nicht von Joh. Paul II. selbst verfasst
wurde steht zu befürchten, dass sich seine Berater leider nicht sehr gut mit der Gesetzeslage auskannten.
Denn ein sorgfältig vorbereitetes Motu proprio hätte auch andere Form Fehler, wie das Verurteilen der
Bischofkonsekration nach Can 751, wo eigentlich 1382 hingehört hätte, nicht enthalten. Alles deutet
auf eine fieberhafte Reaktion hin. Schade.
@mariokin Aber eine Bischofsweihe bleibt eine Bischofsweihe, und deshalb auch ein Ungehorsam gegenüber
dem Papst, weil durch die Weihe die apostolische Gewalt weitergegeben wird. Und warum musste Lefebvre
gleich 4 Bischöfe weihen? Hätte einer nicht gereicht?
@Ministrant Denn so geht aus der von Ihnen zitierten Prdeigt auch hervor, dass Lefebvre nicht die Abischt
hatte, sich durch diesen Schritt von Rom zu trennen: Sinngemäß aus dem Gedächtnis zitiert hört sich
das so an (aus der Predigt bei der Bischofskonsekration): Fern sei von uns der Gedanke, sich von Rom zu
trennen. Das wollen wir nicht. Im Gegenteil diese Bischofsweihen sind für die Kirche. Sie (die Auxiliarbischöfe)
nehmen nicht den Platz anderer ein. Wir errichten keine Parallelkirche. Sie erhalten keine Jurisdiktion.
Ihre Aufgabe ist es die Sakramente zu spenden. In China hat man weder um Erlaubnis für die Bischofsweihen
in Rom ersucht und gleich auch Diözesanbischöfe mit Jurisdiktionsvollmachten eingesetzt. Hätte Erzbischof
Lefebvre dies getan, dann wäre Ihr Vorwurf berechtigt. Er hat aber im Gegenteil nur zu dieser Maßnahme
gegriffen, da er glaubte, dass man das Werk der Tradition, wie er es nannte, vernichten wollte. es sollte
ganz allmählich vom Erdboden verschwinden. Wo kein traditioneller Bischof, da keine neuen traditionellen
Priester. Und in gewisser Hinsicht spricht das Muto proprio ja auch der offiziellen Hierarchie ein gewisses
Versagen zu, wenn es betont, alle in der Kirche müßten sich der Treue zur Lehre der Kirche neu bewußt
werden. Also war die Tat des Erzbischofs doch auch ein Anlass zur Selbstkritik. Ohne 1988 gäbe es heute
keine einzige traditionelle Ecclesia Dei Gemeinschaft (offiziell anerkannt) und auch keine alte Messe
mehr! Das ist ein unbestrittenes Faktum.
@mariokin Das weiß ich, dass Erzbischof Marcel den Papst als legitimen Nachfolger des Heiligen Petrus
anerkannt hat, aber es rechtfertigt leider keine Bischofsweihe, er war sich der Folgen seiner Tat bewusst,
dies waren sich auch einige Mitglieder der FSSPX, die sich von derselbigen trennten und sich zur Petrusbruderschaft
formierten. Die Bischofsweihen wurde auch eingehend vom Rom geprüft auch unter Ansicht der genannten
Canonsm und Rom hat entschieden, dass dieser Fall nicht vorliegt. Die Kirche geht auf die FSSPX zu und
will ihr die Hand reichen und was tut die FSSPX, sie sitzt bockig in der Ecke wie ein Kind dem man den
Schnuller geklaut hat. Ein Zeichen der Annäherung seitens der FSSPX würde sehr hilfreich sein und vielleicht
könnte die FSSPX schon bald wieder (volles) Glied der römisch- katholischen Kirche sein.
Lieber Ministrant, Der Papst ist der oberste Lehrer und Rechtsprecher der Kirche und ganz klar, sind nicht
wir es die vom Glauben abgefallen sind. Klar, dass Sie das so sehen. Wahrer wird es dadurch nicht. 1.
Die Liturgie hat nix mit dem Glauben zu tun. Ganz falsch, geradezu absurd. Trifft vielleicht auf den NOM
zu. 2. In der Kirche ist nix ewig, nur Gott ist ewig, die Kirche wird geführt durch den Heiligen Geist.
Auch grundlegend falsch! Typisch modernistisch.
unsere modernen Mitchristen die sonst immer ein flammendes Plädoyer für „Vielfalt“ „Offenheit“ und „Toleranz“
haben scheinen in Bezug auf die tridentinische Messe besonders intolerant und engstirnig zu sein. Man
kann Benedikt XVI nicht genug dankbar sein für diese – für ihn sehr mutige- Entscheidung.
@Ministrant Ganz so einfach ist es nicht. Auch ich, obwohl ich mich als Sympatisant der FSSPX verstehe
und viele ihrer Analysen die Kirchenkrise betreffend teile, halte Papst Benedikt für den rechtmäßigen
Nachfolger des hl. Petrus. Das schließt implizit seine Jurisdiktionsvollmacht ein. Das gleiche denken
auch alle, sowohl Prieser, Weihbischöfe und Gläubige der Bruderschaft, die ich persönlich kenne. Dies
tat auch Erzb. Lefebvre. Zu keiner Zeit und gerade vor den Bischofskonsekrationen, hat er den rechtmäßigen
Primat des Papstes grundsätzlich abgelehnt. Das ergibt sich schon daraus, dass er alle Vorschriften befolgt
hat, die notwendig sind, um eine Bischofsweihe vornehmen zu dürfen. Und Rom hatte ihm diesen Bischof
auch bereits zugesagt!!! Das sollte man wissen. Der Erzbischof hat nur darum zu einer solch außergewöhnlichen
Maßnahme gegriffen, als klar wurde, dass die Verhandlungen um sein Werk nicht ehrlich geführt wurden
und man versuchte ihn hinzuhalten. Das ist wirklich eine Tatsache und keine Erfindung! Lesen Sie dazu
ruhig den offiziellen Briefwechsel von Lefebvre, Kardinal Ratzinger usw. zu finden auf der Homepage der
FSSPX. Lefebvre glaubte subjektiv an einen Notstand den Glauben und die Lehre der Kirche betreffend im
allgemeinen und im Bezug auf seine kanonisch errichtete Bruderschaft, die durch ein unrechtmäßiges,
nach geltendem Kirchenrecht nicht gültigen Verfahren aufzuheben versucht wurde, im besonderen. also kein
Privatinteresse. Und im Gegensatz zu China keine Jurisdiktion.
@Heinrich Der Papst ist der oberste Lehrer und Rechtsprecher der Kirche und ganz klar, sind nicht wir
es die vom Glauben abgefallen sind. 1. Die Liturgie hat nix mit dem Glauben zu tun. 2. In der Kirche ist
nix ewig, nur Gott ist ewig, die Kirche wird geführt durch den Heiligen Geist.
@Ministrant: dein Kirchenrecht geht mich zwar nichts an,… …aber immerhin redet es doch nicht nur von
einer objektiven Notlage, sondern auch von einer eingebildeten: Can. 1323 – Straffrei bleibt, wer bei
Übertretung eines Gesetzes oder eines Verwaltungsbefehls 4° aus schwerer Furcht, wenngleich nur relativ
schwer, gezwungen oder aufgrund einer Notlage oder erheblicher Beschwernis gehandelt hat, sofern jedoch
die Tat nicht in sich schlecht ist oder zum Schaden der Seelen gereicht; 5° aus Notwehr einen gegen sich
oder einen anderen handelnden ungerechten Angreifer unter Beachtung der gebotenen Verhältnismäßigkeit
abgewehrt hat; 7° ohne Schuld geglaubt hat, einer der in den nn. 4 oder 5 aufgeführten Umstände liege
vor. Ob man es will, oder nicht: auf diese Weise verlagert sich die Schuldfrage auf die subjektive Ebene.
Lieber St.Georg, das Problem ist: Wie kann man katholisch bleiben, wenn Rom vom Glauben abgefallen ist.
Sie haben da kein Problem, Ihre Losung ist ganz einfach: Was Rom zu glauben gebietet, das glaube ich,
dann kann nichts schief gehen. So einfach war das auch lange Zeit. Ein Problem wurde das erst als mit
dem 2.Vatikanum in Rom eine häretische Gesinnung Einzug hielt. Nachgewiesen etwa in dem Buch Daniel Le
Roux Petrus, liebst du mich ? Johannes Paul II., Papst der Tradition oder Papst der Revolution ?. Man
kann das natürlich alles ignorieren und so tun als ob alles o.k. wäre. Insbesondere wenn man blind ist.
Wenn man aber nicht blind ist, dann hat man mit dem römischen Neo-Modernismus ein ernstes Problem.
@mariokin Ich studiere nun im 3. Semester Theologie und ich hab die Fächer neuere Kirchengeschichte und
Kirchenrecht. Rom sagt die FSSPX sei zwar nicht schismatisch aber wohl einige Mitglieder seien Schismatiker,
wenn sie keine Schismatiker wären, so waren sie nicht exkommuniziert. Es lag auch keinerlei Not vor,
welche die Bischofsweihen von 1988 legitimiert hätte. es lagen lediglich private Interessen eines Bischofes
vor. Eine unerlaubte Bischofsweihe ist und bleibt ein schismatischer Akt, ihr Gründebischof sagte in
seiner Predigt zur Bischofsweihe, wenn die unerlaubt geweihten Bischöfe von China exkommuniziert wird,
sei dies rechtens. Kein andere kirchenrechtlicher Fall liegt bei der FSSPX vor. Wer das Bischofsamt unseres
Papstes und Heiligen Vaters anzweifelt ist defacto auch kein Glied seiner Kirche.
@Ministrant: hier ist der Link www.vatican.va/…ve/DEU0036/__P4W.HTM Allerdings lehne ich das neue Kirchenrecht
ab. Auf JPII. und auf B16 würde dann der alte Can.188, °4 zutreffen: www.sedevacantist.org/code/cic108-214.html
Es geht um stillschweigenden Amtsverzicht ipso facto und ohne jede weitere Erklärung. Also käme der
alte Can.189 hier nicht in Betracht, oder?
@Ministrant Sie wiedersprechen Rom schon wieder! Niemals hat der Vatikan offiziell von einem Schisma oder
bei der Priesterbruderschaft von Schismatikern gesprochen. Sie sollten mit ihren vorschnellen Schlüssen
und Urteilen echt aufhören! Das zieht nähmlich nicht und es zeigt, dass Sie nur wiedergeben können,
was Ihnen andre vorgebetet haben, ohne dass Sie als Theologe reflektieren und nachprüfen, was Sie hören.
Ich bin genauso Theologe wie Sie.
@Marcell 1. Rom sagt die FSSPX ist nicht römisch- katholisch, katholisch mag sie sehr wohl sein. Ich
sage auch sie sind nicht römisch- katholisch, sondern lediglich katholisch. Von daher widerspreche ich
Rom nicht. 2. Das Dokument Ecclesia Dei ist kein Irrtum sondern die legitime Reaktion des Papstes wenn
sein oberstes Jurisdikationsrecht mißachtet wird und die Weihegewalt ohne seine Genehmigung weitergegeben
wird. Und nach Kirchenrecht braucht die Kirche solche Schismatiker nicht zu exkommunizieren, da sie sich
durch ihre Tat schon selbst die exkommunikation zusprechen. Genau wie Menschen die in der FSSPX die einzig
wahre Kirche sehen.
@Ministrant Ich bin kein Kirchenrechtler, aber lediglich aus der Formulierung irgendeines Paragraphen
KANN so ein Sachverhalt überhaupt nicht geklärt werden. Das sind sehr kompexe Gegenstände, bei denen
sozusagen jedes Detail berücksichtigt werden muß.
@Ministrant Dann lesen Sie bitte Canon 1323/1324 §1 Nr.8, 1324 §3 nach denen die Tatstrafe der Exkommunikation
selbst dann nicht eintritt, wenn subjektiv eine Notlage angenommen wurde, die objektiv nicht besteht.
Genau dass müßte man als Theologe aus Sicht der Konzilskirche nämlich zugeben. Daher ist die Feststellung
und Berufung auf Canon 1382 CIC in Ecclesia Dei unglücklich. Denn das Kirchenrecht verlangt gerade in
diesen wichtigen Dingen eine Enge Auslegung des Gesetzestextes!
#35 Tridentinus 17:48:02 | Freitag, 13. April 2007
@Ministrant Blamieren Sie sichnicht, indem Sie jetzt CANONES rufen, Canonen ist eine veraltete deutsche
Pluralform, die freilich ein bischen zum Schmunzeln reizt.
@Artois: Da bist Du schon klüger als andere Allerdings kann man sich zwar als Nichtbischof zum Papst
wählen lassen, sofern man rechtgläubig, katholisch, getauft, männlich und erwachsen ist, jedoch kann
man eine gültige Weihe zum Bischof nicht ablehnen, um Papst zu sein. Wer hartnäckig, selbst nach vorangegangener,
kanonischer Wahl, kann kein Papst sein.
@Ministrant Sie behaupten, dass die FSSPX nicht (römisch) katholisch ist, weil sie nicht gehorsam sind.
Doch behauptet Rom, dass die FSSPX katholisch ist. Dann sind Sie also nicht gehorsam, weil Sie die Feststellung
Roms nicht akzeptieren. Sind Sie also nicht (römisch) katholisch…?! Nach Ihrem Logik sind Sie nicht.
Wenn Sie sich für katholisch halten möchten, müssen Sie unbedingt akzeptieren, dass die FSSPX (römisch)
katholisch ist, sons widersprechen Sie Ihnen selbst.
@st georg Ich stimme ihnen voll zu. Aber mit der FSSPX ist es immer dasselbe, so lange das Kirchenrecht
sie schützt berufen sie sich darauf und sobald es gegen sie ist könnte es keine herätischere Schrift
geben.
@Ministrant Die Bischöfe der FSSPX haben sich N I C H T die Tatstrafe der Exkommunikation zugezogen,
schon gar nicht nach dem kanonischen Recht. Insoferne sind auch die durch sie geweihten Priester N I C
H T suspendiert. Des weiteren glaube auch ich nicht, daß der hl. Vater über eine gültige Bischofsweihe
verfügt, im Gegensatz zu den Weihbischöfen der FSSPX!!!!
#27 Tridentinus 17:35:30 | Freitag, 13. April 2007
@Ministrant Ihre letzte Bemerkung betrifft aber nicht minder weite Teile dessen, was Sie als röm.-kath.
anezuerkennen bereit sind, zB die Erzdiözese Berlin . Fellay sagt ja nur, dass ein liturgisches Reservat
nicht alles löst. Ist doch zutreffend. Auch muss man klären, auf welche Weise sich das II. Vaticanum
der Reihe der ökumenischen Konzilien anschliesst oder einfügt. Es hat schliesslich keine Canones und
Definitionen. Wie stimmt man ihm also angemessen zu? In welchem Verhältnis stehen Ökumenismus und Kollegialität
der Bischöfe zu früheren Äusserungen. Welchen Rang haben diese, welchen die Aussagen, die dazu in Spannung
stehen oder zu stehen scheinen. Lässt sich diese Spannung lösen und somit eine echte Lehrentfaltung
nachweisen? Das sind doch Fragen, die jeden Theologen interessieren sollten, sogar unabhängig von der
FSSPX. Aber sie macht darauf aufmerksam. Eine Anullierung des II. Vaticanums zu erwarten, ist unrealistisch,
wahrscheinlich auch nicht nötig. Aber eine verbindliche Qualifizierung seiner Aussagen steht noch aus.
Bis auf weiteres trägt die Nota explicativa praevia dazu noch am meisten bei.
@Karl Murx Die Bischöfe der FSSPX sind zwar gültig geweihte Bischöfe aber sie haben sich die Tatstrafe
der Exkommunikation zu gezogen nach dem kanonischen Recht. Und alle Priester, die durch dieselbigen Bischöfe
geweiht werden sind zwar gültig geweiht, aber suspendiert. Und jetzt erkläre mir um alles in der Welt
unser Heilige Vater und oberster Hüter der Kirche kein Bischof sein soll…
@ Ministrant Ich werde bestimmt nicht ihr letzter Richter sein, aber es kann sein das ich sie später
anklagen werde. Denn sie werden ein ausgebildeter Theologe sein und ich könnte ein armer Laie sein der
ihnen auf dem Leim gegangen ist.
wahres gesicht Dennoch entstehe dadurch nicht automatisch eine Annäherung an Rom. Das Mißtrauen aus
einem dreißigjährigen Verteidigungskampf gegen diejenigen, „die unsere Hirten sein müßten“, könne
nicht so leicht überwunden werden. Solange die Rückkehr der Alten Messe nicht durch andere notwendige
Maßnahmen zur Bekämpfung der Kirchenkrise begleitet würde, werde sich auch die Situation der Priesterbruderschaft
St. Pius X. nicht ändern. tja, da sieht man es wieder : sie wollen nicht in den schoss der kirche zurück –
schismatiker bleiben halt schismatiker… schade und dumm von den piuslern…
@Ministrant: keine Weihen von suspendierten Klerikern? Suspendiert? Von wem? Und immerhin sind diese Weihen
gültig, während dein B16 noch nicht einmal Bischof ist. Aua!
Die FSSPX ist sehr wohl römisch-katholisch – im Gegensatz zum hl. Vater, der aus seiner häretischen
Haltung niemals ein Geheimnis gemacht hat. Kann ein Häretiker die Kirche leiten? Das ist die Frage, die
aus dem r-k Kirchenrecht zu beantworten ist. Immerhin sollte er als Angeklagter so nobel sein, von sich
aus auf sämtliche Leitungsfunktionen zu verzichten!
@Liborius Dieses Dekret, Schreiben oder Canon, wo DAS steht müssen sie mir zeigen. Und bitte kommen sie
nicht mit Wortfetzen eines Interviews irgend eines Kardinals.