Protestantische Theologen
Heim ins Reich Gottes
In den Vereinigten Staaten sind in den letzten Jahren gleich sechs protestantische Theologen katholisch geworden.
Bruce Marshall
Bruce Marshall
(kreuz.net) Zwischen 2004 und 2005 konvertierten sechs hochrangige protestantische Theologen in den USA zum Katholizismus.

Das berichtete Ulrich L. Lehner Anfang Januar in der katholischen Zeitung ‘Tagespost’.

Lehner ist selber Professor für neuzeitliche Kirchengeschichte an der von den Jesuiten geführten Marquette Universität in Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin.

Alle sechs von Lehner aufgezählten Konvertiten nahmen früher als offizielle Vertreter ihrer Kirchen an ökumenischen Gesprächen teil.

Der bekannteste unter ihnen ist der methodistische Startheologe Bruce Marshall.

20jährige Annäherung

Marshall wurde international durch sein Buch „Trinity and Truth“ bekannt. Darin zeigt er, wie unser Verständnis von Wahrheit vom Trinitätsverständnis geprägt ist.

Marshall ist der Inhaber eines Lehrstuhls an der angesehenen Southern Methodist University in der Nähe von Dallas im US-Bundesstaat Texas.

Er ist Schüler von George Lindbeck (83), der an der Yale Universität systematische Theologie unterrichtete. Lindbeck ist ein Altmeister der „postliberalen“ protestantischen Theologie.

Er hat für die Wertschätzung der katholischen Theologie innerhalb des Protestantismus Maßgebliches geleistet.

Über einen Zeitraum von zwanzig Jahren näherte sich Marshall immer mehr der katholischen Theologie an.

Als seine Frau kurz vor ihrer Ordination als Priesterin der US-Anglikaner stand, wurde beiden klar, daß sie eine Entscheidung fällen mußten.

Bei einem Vortrag, den Marshall kürzlich hielt, wurde er gefragt, was für ihn die wichtigste Herausforderung der Theologie im 21. Jahrhundert sei:

„Daß sie selbstbewußt auftritt, von der Wahrheit ihrer Botschaft überzeugt ist und diese mit den besten Mitteln vernünftig erklärt.“

Auf die weitere Frage, ob und wie sich die katholische Theologie verändern solle, antwortete er:

„Ich muß noch viele Jahre Katholik sein, bevor ich diese Frage beantworten kann. Ich glaube sogar, daß ich sie erst nach meinem Tod – in der Gottesschau – beantworten kann.“

Mickey Mattox
Mickey Mattox
Luther-Spezialist

Der zweite Konvertit ist der Lutheraner Mickey Mattox, der an der berühmten Duke Universität bei David Steinmetz studierte. Mattox ist ein Luther-Spezialist.

In seinen Studien stellte er fest, wie weit sich die lutherischen Kirchen von ihrem Gründer entfernt haben, etwa in Fragen der Realpräsenz, der Mariologie, Heiligenverehrung und Liturgie.

Auch das Buch des irischen Kirchenhistorikers Eamon Duffy „Stripping of the Altars“ öffnete ihm die Augen.

Mattox erkannte, daß die mittelalterliche Kirche Englands nicht die verdorbene „Hure Babylons“ war, als die sie oftmals hingestellt wird, sondern eine blühende Kirche. Sie besaß eine Vielfalt religiöser Bräuche und Andachtsformen. Dieser Kirche wurde die Reformation mit Zwang, von oben – und unter Widerstand – verordnet.

Attraktive Marienfrömmigkeit

Für Mattox stellte die Marienfrömmigkeit der katholischen Liturgie kein Hindernis dar – im Gegenteil. Er empfindet sie als besondere Attraktivität, der sich viele Katholiken gar nicht bewußt sind:

„Wenn das Magnificat sagt »Alle Geschlechter sollen mich selig preisen«, dann will ich als bibeltreuer Christ dabei sein. Ich realisierte, daß ich das als Lutheraner nicht konnte.“

In einem Brief an seine lutherischen Freunde schrieb Mattox:

„Wir wollen als Familie die jungfräuliche Gottesmutter verehren, unsere Gebete mit denen der Märtyrer und Heiligen vereinigen. Wir wünschen die heiligen Ikonen, die Rosenkränze, die religiösen Orden, auch die Reliquien. Wir wollen die heilige Liturgie mitfeiern, an Christi Realpräsenz in der Eucharistie teilnehmen und sie in Liebe und voller Gemeinschaft mit dem Bischof von Rom erfahren.“

Mattox war Berater der lutheranischen Weltföderation. Er glaubt, daß die 1999 in Augsburg unterzeichnete „Gemeinsame Erklärung“ zur Rechtfertigungslehre die Tore für eine Wiedervereinigung geöffnet hat.

Diese sei aber an einer mangelnden Bereitschaft der Lutheraner, ihre gegenwärtigen Kirchenstrukturen zu überdenken, gescheitert.

Heimkehr in die Fülle

Für Mattox war der Schritt, mit seiner ganzen Familie katholisch zu werden, ein Heimkommen aus einer unvollkommenen christlichen Gemeinschaft in die Fülle des sakramentalen Katholizismus:

„Die Anziehungskraft der katholischen Kirche war stärker als der Druck beim Verlassen der lutherische Kirche.“

Gegenwärtig lehrt Mattox „Luther aus katholischer Perspektive“ an der theologischen Fakultät der Marquette Universität in Milwaukee.

Durch den Aquinaten in die Kirche

Ein Lehrer von Mattox ist der aus Erlangen stammende Reinhard Hütter.

Er lehrt seit vielen Jahren systematische Theologie in Duke. Durch sein Interesse an der Ekklesiologie fand er Geschmack an der katholischen Kirchenlehre.

Hütter bezeichnete sich schon lange als „Mitglied der römisch-Katholischen Kirche Augsburger Konfession“ bevor er sich in die Katholische Kirche aufnehmen ließ.

Seine Beschäftigung mit der Frage nach der Freiheit des Willens und der Auseinandersetzung zwischen dem Reformator Martin Luther († 1546) und dem Humanisten Desiderius Erasmus († 1536) führten ihn zurück zur einigenden Synthese des Heiligen Thomas von Aquin und von dort aus nach Rom.

In den Fußstapfen von Kardinal Newman

Ein weiterer Konvertit ist der ehemalige Anglikaner Russel Reno. Er hat ebenfalls bei Lindbeck studiert. Im englischsprachigen Raum wurde er durch sein Buch „In den Ruinen der Kirche: Den Glauben bewahren in einem Zeitalter des verwässerten Christentums“ bekannt.

Reno lehrt Ethik an der Jesuitenuniversität von Creighton im US-Bundesstaat Nebraska.

Reno kritisiert vor allem jene kirchlichen Gemeinschaften, die in der Konfrontation mit der Gesellschaft ihre Grundüberzeugungen aufgeben oder bis zur Unkenntlichkeit verändern.

In seinem Buch aus dem Jahr 2002 rief Reno noch dazu auf, Mitglied der eigenen Kirche zu bleiben und diese von innen heraus zu verändern.

Drei Jahre später hatte er seine Meinung geändert. Die Vorstellung, daß die Anglikaner der Mittelweg zwischen Protestantismus und Katholizismus sind, hat sich für ihn als falsch herausgestellt.

Er ist – nach eigenen Angaben – immer mehr den Fußstapfen des anglikanischen Konvertiten und späteren Kardinals John Henry Newman († 1890) gefolgt.

Schuld ist das Homo-Konkubinat

Ein weiterer Konvertit ist der Anglikaner Douglas Farrow. Er lehrt an der an der McGill Universität in der kanadischen Stadt Montreal. Farrow wurde katholisch, nachdem die kanadischen Anglikaner das Homo-Konkubinat akzeptierten und damit das biblische Erbe verrieten.

Ein „katholischer Mennonit“

Der letzte im Bunde ist Gerald Schlabach, ein mennonitischer Theologe. Er lehrt Ethik und Kirchengeschichte an der katholischen St. Thomas Universität im US-Bundesstaat Minnesota.

Auf seiner Webseite nennt er sich einen „katholischen Mennoniten“ und weist darauf hin, Oblate des Benediktinerordens zu sein.

Ein Grund für seine Konversion war die Erkenntnis, daß die protestantischen Einzelkirchen sich selber zum Zweck werden und die universale, katholische Kirche des Glaubensbekenntnisses aus dem Blick verloren hätten.

Intellektuelle Abwanderung

In den USA spricht man bereits von einer intellektuellen Abwanderung bei den lutherischen Glaubensgemeinschaften.

Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, daß auch die Katholische Kirche in den USA mancherorts in Ruinen liegt – nicht nur wegen des Kindesmißbrauchs allein, sondern auch wegen Leugnung, Unterschlagung und Verwässerung wesentlicher Glaubensinhalte.
      
51 Lesermeinungen
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#51   Bruder Theophil   11:56:47 | Montag, 16. April 2007
@ makakema
Letztendlich sollten wir uns trotz aller Differenzen über jeden freuen, der sich mit Jesus Christus verbunden fühlt und versucht, in seine persönliche Nachfolge zu treten.
Ich denke, dass wir alle mit sowas wie einer religiösen Genstruktur ausgestattet worden sind. Sind wir glücklich über jeden, der diese Genstruktur in unserem gemeinsamen Sinne nutzt.
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#50   makakema   17:10:05 | Samstag, 14. April 2007
@JohannesD
Na ja, immerhin ist die Heilige Römisch-Katholische Kirche die größte christliche Gemeinschaft und auch geographisch am weitesten verbreitet. Nehmen Sie sich ein Beispiel an dem Artikel und konvertieren Sie.
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#49   Sozialkatholisch   17:09:18 | Samstag, 14. April 2007
@ JohannesD
Ich will nicht nur wirklich mein ganzes Leben innerhalb der römisch katholischen Kirche bleiben, ich will sogar ernsthaft und aufrichtig versuchen mein persönliches Leben noch mehr auf diese Kirche auszurichten. Denn ich glaube das nur in ihr die Fülle der Wahrheit ist, die Jesus Christus selber ist.
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#48   Bruder Theophil   16:56:20 | Samstag, 14. April 2007
@ JohannesD
Wollen Sie wirklich Ihr ganzes Leben bei diesem Blödsinn bleiben, den die katholische Kirche als einzig wahre Lehre anpreist??
Für mich kann ich sagen: Ja. das will ich, weil ich es im Gegensatz zu Ihnen nicht als Blödsinn erachte.
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#47   Celebration   07:36:51 | Samstag, 14. April 2007
@Sozialkatholisch
Sieben Sakramente ?
Marienverehrung ?
Papsttum ?
Wollen Sie wirklich Ihr ganzes Leben bei diesem Blödsinn bleiben, den die katholische Kirche als einzig wahre Lehre anpreist?? :-!
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#46   Bruder Theophil   23:25:05 | Freitag, 13. April 2007
@ makakema
Hat das Buch Jesus Sirach nicht auch eine eigene Luther-Historie ?
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#45   makakema   22:37:07 | Freitag, 13. April 2007
@agmen
Luther hat bspw. die Apokryphen aus dem Kanon genommen um dem hebräischen Urtext gerecht zu werden. Sie befinden sich auch nicht in der Septuaginta. Allerdings hat er sie dem Alten Testament hintangestellt, was man in vielen heutigen Übersetzungen nicht mehr findet. Auch im NT hat er bspw. den Jakobusbrief nach hinten geschoben.
Aus den Apokryphen wird von der Katholischen Kirche beispielsweise die Erlösung ohne Jesus und ohn göttliche Vergebung abgeleitet (Weisheit 10,2)
Auch solch banale Dinge wie: „der Zweck heiligt die Mittel“ (Judit 12,10 – 13,10) oder „abergläubische Praktiken“ (Tobias 6,7-8) und die Begründung für die Werkgerechtigkeit (Tobias 12,9) sowie den Ablaßhandel (2.Makk 12,43+45) oder das das Gebet für die Verstorbenen gut und heilsam sei (2.Makk 12,44) sind hieraus abgeleitet.
Flapsig gesagt ist das Evangelium nach Maria, Thomas oder Judas auch apokryph und könnte, wenn man denn so wollte, in den Kanon der Bibel eingehängt werden. Den hat aber die Katholische Kirche im Konzil von Trient (1561-63) abschließend beschlossen.
Im übrigen kann ich die Urform der Lutherbibel nur empfehlen. Sehr kraftvolle Sprache.
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#44   agmen   21:53:09 | Freitag, 13. April 2007
Unterschiede
Ich würde gerne mal wissen welche Stellen Herr Luther bei seiner Bibelübersetzung weggelassen oder verändert hat. Bisher weiß ich nur vom Hörensagen, dass in der protestantischen Bibel die Stelle fehlt, in der Jesus Petrus als Fels, auf dem die Kirche gebaut wird, bezeichnet, fehlt.
Da ich nicht im Besitz einer Lutherbibel bin, wäre ich erfreut, wenn mir jemand weiterhelfen könnte!
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#43   Bruder Theophil   17:40:21 | Freitag, 13. April 2007
@ makakema
Irgendwann setzt sich halt die wahre Erkenntnis durch. Ich hoffe nur, daß Sie so alt werden, daß das bei Ihnen auch noch passiert.
Ich befürchte, dass er so weit von der Vernunft entfernt ist, dass er gar nicht so alt werden kann, als dass wir uns über seine wahre Erkenntnis freuen können.
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#42   makakema   16:18:05 | Freitag, 13. April 2007
@Stimme
Ich würde das SIE bevorzugen.
Aber ja, habe ich verstanden was Sie schrieben. Das ist doch das Problem. Sie schreiben wirres Zeug. Hiervon ein wenig und ein wenig davon.
Die Konvertiten haben die Schwulengeschichte als letzen Tropfen genommen, der das Faß zum überlaufen brachte. Das zeigt doch, wie verbunden sie diesem Haufen waren. Irgendwann setzt sich halt die wahre Erkenntnis durch. Ich hoffe nur, daß Sie so alt werden, daß das bei Ihnen auch noch passiert.
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#41   Sozialkatholisch   14:50:04 | Freitag, 13. April 2007
@ JohannesD
Das man als Christ alleine nicht bestehen kann müsste eigentlich jedem Christen klar sein (obwohl ich tue mich damit auch manchmal schwer). Ich muss mich einer Gemeinschaft von Christen anschließen und da fängt dann das Problem an. Die evangelische Splitterung geht von Zeugen Jehovas über Methodisten, Lutheraner, Baptisten und vielleicht etwas sehr weitweggeholt sogar bis zu den Mormonen. Wenn ich dann irgendwo eintrete oder das Glück hatte in so einer Gemeinschaft geboren zu sein, würde ich zuerst eine wählen die 7 Sakramente hat (die meisten älteren Christengemeinschaften) und die eine gesunde Marienverehrung haben. Da Rom früher bei theologischen Rechtsfragen unter den traditionellen, christlichen Kirchen den Vorsitz in der Liebe hatte, bin und bleibe ich röm. katholisch. Gemeinschaft muss sein und in jeder christlichen Gemeinschaft wo ich eintrete werde ich immer, gewollt oder ungewollt, mitgeprägt.
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#40   stimme der vernunft †   14:49:17 | Freitag, 13. April 2007
@makakema
hast du auch nur ansatzweise verstanden was ich hier in diesem Thread geschrieben habe? ich hab nicht den Eindruck.
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#39   Heggi   14:46:11 | Freitag, 13. April 2007
Johann Gerhard
Wer, bitte schön, bestimmt, wer oder was (noch) „lutherisch“ ist?? „Lutherisch“ ist nach Luther vor allen Dingen „die Freiheit des Christenmenschen“. Das ist der Maßstab, an dem sich die sog. Bekenntnischriften messen lassen müssen und auch gemessen werden. Deshalb ist das auch alles möglich, was Sie im Rahmen der Bekenntnisschriften ausschließen wollen, nämlich die Akzeptanz von Homosexualität oder auch historisch-kritischer Methode usw.
Deshalb wird es Ihnen auch nicht gelingen zu bestimmen, was „lutherisch“ ist oder zu sein hat. Selbst wenn Sie anerkannt definieren könnten, was „lutherisch“ ist und was nicht, sagt das letztlich nichts aus. Eine Häresie bleibt es allemal. Und damit ist in der Sache nichts gewonnen. Häresie ist immer ein Kind des Subjektivismus. Deshalb haben sich auch die Häretiker im Laufe der Geschichte immer auch untereinander bekämpft. Daß die Sekten und anderen sog. kirchlichen Gemeinschaften meistens oder sehr häufig den Namen ihres Gründers (von Arius bis hin zu Luther und anderen) tragen, ist im geschichtlichen Blick deshalb auch wohl nicht ganz zufällig.
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#38   Celebration   14:34:09 | Freitag, 13. April 2007
@Sozialkatholisch
Die wahre Gemeinde manifestiert sich ja nicht in einer Organisation, deshalb ist das Hin- und Her- und Aus- und Eingetrete sowieso Humbug. !:)
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#37   makakema   14:13:07 | Freitag, 13. April 2007
@Stimme der Vernunft
Sie fragten: „Womit wurde das biblische Erbe verraten?
Durch die Abschaffung des Petrusamtes?“ Nun, gerade darum beneiden uns alle Religionen. Reden Sie über Kirche dann wird nach wenigen Sätzen immer der Papst ins Spiel kommen. Das ist mal eine Corporate Identity.
„Durch die fehlenden Weihen?“ Grade Luther hat die Ausbildung der Priester gefordert. Schauen Sie sich einmal an, welcher Schwachsinn im Namen Gottes verkündet wird, weil jeder meint, wenn er die Bibel gelesen habe, könne er alle Fragen beantworten
„Durch die Verleugnung der Tradition?“ Ja wie jetzt? Tradition abschaffen ist gut. Wollten Sie nicht zu Urkirche zurück?
„Durch die Aufgabe des Lehramtes?“ Wenn Sie durch Deutschland fahren, sind Sie. je nach Streckenwahl in (ich glaube) 14 verschiedenen evangelischen Landeskirchen. Die Katholische Kirche ist eine Weltkirche und da braucht es auch einen „Obersten Heeresleiter“. Aber, wie sie in der Frage der Schwangerenberatung sicher nicht mitbekommen haben, ist die Gewissensentscheidung das allerhöchste Gut, gegen das noch nicht einmal der Papst etwas tun kann.
„Durch die Leugnung der Realpräsenz?“ „Denn wo zwei in meinem Namen …“ Man kann nun lange darüber philosophieren ob und wie Gott zugegen ist, auch ob die Hostie wirklich der Leib Christi ist, aber warum sind die Protestanten so wild auf ein Stück Brot, wo es doch an jeder Ecke eine Bäckerei gibt. Die Transsubtaniton ist ein elementarer Teil der katholischen Lehre. Warum können S(s) das nicht einfach hinnehme
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#36   stimme der vernunft †   13:37:59 | Freitag, 13. April 2007
herzallerliebster makakema
der Nachsatz „und damit das biblische Erbe verrieten“ untermauert doch geradezu das was ich gesagt habe.
Womit wurde das biblische Erbe verraten?
Durch die Abschaffung des Petrusamtes? Nein, das war ok.
Durch die fehlenden Weihen? Nein, das war ok.
Durch die Verleugnung der Tradition? Nein, das war ok.
Durch die Aufgabe des Lehramtes? Nein, das war ok.
Durch die Leugnung der Realpräsenz? Nein, das war ok.
Aber Homos segnen? Nein, das ist natürlich der Verrat des biblischen Erbes.
Lass es dir auf der Zunge zergehen, ohne die Homosexuellenpolitik wäre er nicht katholisch, würde auf Papst, Tradition, Eucharistie und Weihen pfeiffen, Hauptsache es werden keine Homos gesegnet.
Allerdings habe ich oft den Eindruck, dass das viele selbsterklärte „Katholiken“ hier ebenfalls für das Zentrum des Katholizismus halten.
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#35   makakema   13:02:02 | Freitag, 13. April 2007
@Johann Gerhard et @Stimme des Satans
Na ja, ich beende Diskussionen mit Ketzern im Moment immer mit der Frage, in welcher Kirche sich Luther derzeit am wohlsten fühlen würde. Das ist definitiv die Katholische.
Dazu gehören auch solche Dinge wie ein oberstes Lehramt und das Festhalten an den Glaubensgrundsätzen. Da hilft auch das Wehklagen der selbsternannten Stimme der Vernunft nicht. Die Stimme zeigt die in solchen Kreisen übliche Klitterung.
Der Anglikaner Douglas Farrow wird da wegen seiner Begründung angegriffen, er würde katholisch, nachdem die kanadischen Anglikaner das Homo-Konkubinat akzeptierten. Den Nachsatz „und damit das biblische Erbe verrieten“ läßt die Stimme eben mal unter den Tisch fallen.
Da bleibt nur noch das Gebet für die Stimme. Möge der Heilige Geist ihn erleuchten. Aber Pfingsten ist ja nicht mehr weit.
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#34   Johann Gerhard   12:32:13 | Freitag, 13. April 2007
@ Bruder T.
Luther und seine Mitstreiter haben sich gewiss – anders als die Calvinisten – als innerkatholische Reformbewegung verstanden; die CA betont ja auch mehrmals, dass beispielsweise die Messe nicht abgeschafft werden sollte.
Die Frage hiernach ist, ob das Konzil von Trient die seitens Luther aufgeworfenen Streitpunkte umfassend geklärt und von Luther vertretene Extrempositionen zu Recht zurückgewiesen hat oder ob es als halbgarer Versuch anzusehen ist, durch gewisse Zugeständnisse und geschickte Formulierungen der Reformation den Wind aus den Segeln zu nehmen, obwohl deren Auffassungen biblisch sind.
In letzterem Fall hätte ein Festhalten an der Theologie der Reformation seine Berechtigung.
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#33   Bruder Theophil   11:42:21 | Freitag, 13. April 2007
@ Johann Gerhard
Ich finde die Frage nach dem Placebo nicht ganz unberechtigt, weil wir ja wahrscheinlich gar nicht selbstverständlich davon ausgehen können, dass Luther eine neue / andere Kirche ins Leben rufen wollte. Vielmehr ist davon auszugehen, dass er als Reformator innerhalb der Katholischen Kirche wirken wollte.
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#32   Johann Gerhard   11:26:15 | Freitag, 13. April 2007
Lieber HvO…
… selbstverständlich deshalb, weil ich davon ausgehe nicht das Placebo, sondern das Medikament einzunehmen. Wäre ich davon überzeugt, dass es richtig ist, was Sie sagen, würde ich freilich auch das Medikament in Ihrem Sinne einnehmen wollen.
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#31   HeinrichvonOfterdingen   11:16:14 | Freitag, 13. April 2007
Lieber Johann Gerhard,
mag alles sein, was Sie so schreiben. Ich frage mich jedoch immer, warum gibt sich jemand mit dem Placebo (=Protestantismus) zufrieden, wenn auch ein wirksames Medikament (= katholische Kirche) zur Verfügung steht. Vielleicht können Sie mir da weiterhelfen?
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#30   Johann Gerhard   11:03:21 | Freitag, 13. April 2007
@ Bruder T.
Deutschland ist sicherlich nicht mehr die Hochburg des konfessionellen Luthertums, das stimmt. Aufklärung und Zwangs-Unionen haben vieles kaputt gemacht. Am Sonntag musste ich mir wegen einer Erkrankung den „evangelischen“ TV-Gottesdienst anschauen, es war in der Tat schlimm.
Nur – der Durchschnitts-Katholik, der einem so begegnet, ist auch nicht gerade ein Leuchtturm der Verbreitung r.-k. Glaubenswahrheiten. Und der Unsinn der Mehrheit wandelt nicht die Sache an sich um; wo noch lutherisch gelehrt wird (in Deutschland und vor allem in den USA), sieht die Welt ganz anders aus als an den Stätten des Zerfalls.
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#29   Bruder Theophil   10:48:33 | Freitag, 13. April 2007
@ Johann Gerhard
Also die Durchschnitts-Protestanten, die ich kenne, sind von sola scriptura genauso weit entfernt, wie Nietzsche von einer Ohrenbeichte.
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#28   Johann Gerhard   10:41:31 | Freitag, 13. April 2007
@ Heggi
Sie haben den Unterhaltungswert einer gesprungenen Schallplatte. Es ging einfach nur darum, dass nicht jeder, der sich lutherisch nennt, dies auch ist. Weder in den USA noch hierzulande.
Die lutherischen Synoden, die an den Bekenntnisschriften festhalten, kennen nämlich keine Segnungen von Homosexuellen, keine homosexuellen Pfarrer, lehnen Evolutionslehre und die historisch-kritische Methode ab, benennen Abweichungen von Gottes offenbartem Willen als Sünde etc. etc.
Deshalb ist es ein Witz, den „Protestanten“ kollektiv ein „anything goes“ unterzujubeln, während man in der RKK Jesuiten und sonstigen Synkretisten eine Heimstätte bietet. Wenn jemand sagt, er halte lutherische Lehre für unbiblisch, dann habe ich kein Problem damit; das hier ist aber nicht mehr und nicht weniger als eine Lüge.
Darauf wollte ich Bruder T. aufmerksam machen.
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#27   Seminarist   10:40:23 | Freitag, 13. April 2007
Traditionelle Lutheraner
Wäre interessant zu wissen, wer von den Konvertiten einer altrtuellen Gemeinschaft nahesteht, bzw. durch den Kontakt mit einer solchen zur Konversion bestärkt wurde.
Immerhin gibt es rund 950 Orte in den USA, wo Indult-Messen gefeiert werden. Da liegt eine solche Überlegung nahe.
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#26   stimme der vernunft †   09:51:29 | Freitag, 13. April 2007
„Schuld ist das ‘Homo-Konkubinat’“
So steht es im Artikel.
So hat dieser Konvertit seine Konversion begründet.
Nicht die Eucharistie, nicht das Weiheamt, nicht das Petrusamt, nicht das Lehramt, nicht der Katechismus, nicht die Tradition, nicht die Wahrheit hat ihn katholisch werden lassen, nein, „Schuld ist das Homo-Konkubinat“
Fehlende Weihen, Leugnung des Papstamtes, Ablehnung des Lehramtes, Leugnung der Realpräsenz, Verwerfiung der Tradition, mit alldem könnte er gut leben, aber das „Homo-Konkubinat“ ist der Grund, katholisch zu werden.
Ein sauberre Katholik. Passt allerdings hervorragend zu den ganzen selbsterklärten Musterkatholiken hier.
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#25   Bruder Theophil   09:00:46 | Freitag, 13. April 2007
@ stimme…
…es geht dabei nicht einfach nur ums Konkubinat. Denn wer Homoehen für OK hält, der lässt viel tiefer in seinen moralischen Verfall und in seinen religiösen Bauchladen des „anything goes“ blicken.
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#24   stimme der vernunft †   08:52:21 | Freitag, 13. April 2007
Was sagt das
über jemanden aus, wenn er nur wegen des „Homo-Konkubinates“ katholisch wird?
Wie katholisch ist jemand, für den der wichtigste Unterschied zwischen Protestantismus und Katholizismus der unterschiedliche Umgang mit Homosexuellen ist?
Die Frage drängt sich auf.
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#23   Frodo007 †   08:46:17 | Freitag, 13. April 2007
Satanist!
Ruhrgebietler outet sich als Satanist! Immer lustiger hier mit diesen schrillen Typen!!!
:-D
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#22   Heggi   08:44:02 | Freitag, 13. April 2007
Johann Gerhard
„Wahre luherische Kirche“ – was ist das? Das ist so etwas wie ein „wahres Märchen“. Der Unterschied ist zum Luthertum ist nur, daß Märchen meistens schön sind. Das Luthertum ist dagegen die Fratze in der Kirchengeschichte.
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#21   GerdEric   07:49:25 | Freitag, 13. April 2007
@r.ruhrgebietler
r.ruhrgebietler: Luther und Heiligenverehrung??Sollte dieser Häretiker sich inzwischen geändert haben?? Hat hier irgendwer mal dieses Buchgelesen?? Dann sollte klar sein, daß Luther nie eine Heiligenverehrung gehabt hat. Er war völlig satanisch.
Schön, dass Sie Werbung für Amazon machen…
und Danke auch für Ihren Wortschatz, eine Sprache die deutlich macht, dass Sie in der Tradition luthers stehen.
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#20   r.ruhrgebietler   07:37:17 | Freitag, 13. April 2007
Luther und Heiligenverehrung??
Sollte dieser Häretiker sich inzwischen geändert haben?? Hat hier irgendwer mal dieses Buch www.amazon.de/…/028-4924548-4026115?ie=UTF8&s=book… Dann sollte klar sein, daß Luther nie eine Heiligenverehrung gehabt hat. Er war völlig satanisch.
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#19   Frodo007 †   00:13:26 | Freitag, 13. April 2007
Heim ins Reich?????
Bruder T.! Wenn man Deine Anmaßungen liest, kann man verstehen, dass Fundamentalisten über Leichen gehen können! Mit Dir könnte man Kreuzzüge gewinnen! Da kann man nur noch Mitleid haben! Hoffentlich hat das der Herrgott auch mit Dir!
O:)
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#18   Johann Gerhard   00:05:07 | Freitag, 13. April 2007
@ Bruder T.
Die wahre lutherische Kirche hat mit denjenigen Verbänden, die Sie protestantisch nennen und aus den die Konvertiten stammen, nichts gemein und ist für diese nicht verantwortlich, das gilt auch für die ELCA, der der „Lutheraner“ wohl angehörte. Mir sind deren Fehler also egal, sie tangieren mich nicht.
Hören sie aber doch auf mit lustigen Sätzen die Mär von der RKK als Bollwerk des konservativ-biblischen Denkens zu spinnen. Die Beiträge und Leserreaktionen, die man hier jeden Tag lesen kann, sprechen nämlich eine ganz andere Sprache: Alle regen sich doch ohne Unterlaß über den Glaubensabfall in der RKK auf: Von Befreiungstheologie bis hin zu meditativen Synkretismus ist doch alles dabei. Und – je strenger man wird, desto weniger Bock hat man auf den jeweiligen Papst… Sind Sie für jeden dieser Spinner verantortlich, der innerhalb der RKK seinen Unsinn verbreitet?
Ich schicke Ihnen gerne einmal die Predigten unseres Pfarrerrs zum Lesen, vergleichen Sie diese mit denen Ihres Säuselmanns vor Ort, dann werden Sie Ihre Meinung ändern. Biblische Lehre ist mehr als gegen Schwule zu sein.
Trotzdem eine Gute Nacht.
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#17   Frodo007 †   23:56:42 | Donnerstag, 12. April 2007
Heim ins Reich?????
Den Spruch gabs ja schon mal! Wenn es stimmen würde, dass nur die katholische Kirche Heilgewissheit sichert, dann müssten doch all die komischen Scheinheiligen und Sedisvaganten hier doch im Schoß der alleinseligmachenden Kirche geblieben sein. Wieso gibt es dann hetz.net???? Wieso die abtrünnigen PiusX-Talibans??? Wann kommt ihr denn dann heim ins Reich??? Als katholischer Christ würde ich den Protestanten niemals ihre Heilsgewissheit absprechen, den Talibans, die sich bei hetz.net austoben schon eher!!!
?:)
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#16   makakema   23:31:41 | Donnerstag, 12. April 2007
Es lebe die Ökumene
solange sie in der einzigen Römisch Katholischen Kirche stattfindet.
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#15   Bruder Theophil   22:23:58 | Donnerstag, 12. April 2007
@ Gotthard
es ist schon eine echte Anmaßung, die katholische Kirche mit dem „Reich Gottes“ zu identifizieren…
Warum eigentlich ?
Nachdem die Protestanten selbst zu Jesu Mutter ein eher unterkühltes Verhältnis haben und der Islam maximal das Zeichen der „wundersamen Ölvermehrung“ kennt, die Hindus in jedem Rindvieh einen Verwandten vermuten und die Buddhisten ihre Lebensweisheiten aus Glückskeksen schöpfen…da bleibt nicht mehr viel übrig, was Bestand hat.
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#14   Christian Hüller   21:15:36 | Donnerstag, 12. April 2007
@ Gotthard
Ja Gotthard, da hat sich eventuell vorkonziliares Denken eingeschlichen; aber immerhin soll ja auch in der kath. Kirche und unter deren Gliedern bisweilen etwas vom Reich Gottes aufstrahlen und spürbar werden, so dass der Artikelschreiber vielleicht doch nicht so falsch lag…
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#13   Gotthard   21:11:42 | Donnerstag, 12. April 2007
theologisch einfach falsch
es ist schon eine echte Anmaßung, die katholische Kirche mit dem „Reich Gottes“ zu identifizieren…
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#12   Mathias Wagener   21:08:56 | Donnerstag, 12. April 2007
Neues aus dem Westen
Neues aus den USA: Protestantische Theologen verschiedener Ausrichtung (auch einmal mehr Beispiel für die Zerrissenheit der Protestanten) sind zur römisch-katholischen Kirche übergetreten. Das gibt doch auch in diesen zeiten Hoffnung.
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#11   Neuevangelisation   21:04:51 | Donnerstag, 12. April 2007
Glanz der Kirche
Ist es uns Katholiken bewusst welche hohe Verantwortung wir vor Gott und den Mitmenschen haben
seine Kirche zum Glänzen zu bringen?
Unser Tun oder Nichttun hat immer Folgen, die auch unsere Umgebung wahrnimmt. Welches Bild die getrennten Brüder und Schestern im Herrn von der kath. Kirche erfahren ,ist mitunter entscheidend für deren Beurteilung der kath. Kirche.
Ist unser Leben in der Heiligmachenden Gnade ein wirkliches Opfer oder begnügen wir und nur mit dem Aller-
notwendigsten?
Können wir auf grundlegende Glaubensfragen in einer Weise antworten die ein gutgewillter Christ einer anderen Konfession auch biblisch bzw.kirchengeschichtlich nachvollziehen kann ?
Wenn uns dazu bewusst ist, dass auch wir oft Komplizen des Bösen waren ,können wir bei solchen Kontakten auch gut ein paar „ Backenstreiche „ aushalten, denn wir lieben ja Jesus Christus genau wie seine Kirche.
Vertun wir uns nicht, andere beobachten genau, und das ist auch ihr Recht.
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#10   Christian Hüller   20:27:00 | Donnerstag, 12. April 2007
Kirche in England
>>Mattox erkannte, daß die mittelalterliche Kirche Englands nicht die verdorbene „Hure Babylons“ war, als die sie oftmals hingestellt wird, sondern eine blühende Kirche. Sie besaß eine Vielfalt religiöser Bräuche und Andachtsformen. Dieser Kirche wurde die Reformation mit Zwang, von oben – und unter Widerstand – verordnet.<<
Das ist auch meine Überzeugung. Eine genaue Analyse der Vorgänge würde wohl aufweisen, dass der englische Staat die Kirche regelrecht übernommen und im Sinne der Staatstheologie verändert hat, mit allen Mitteln, die der staatlichen Macht hierzu zur Verfügung standen.
Die liebdienernde, staatshörige englische Geschichtsschreibung wird alles getan haben, um die kath. Kirche in einem möglichst schlechten Licht erscheinen zu lassen.
Dem einfachen Volk musste das Neue regelrecht aufgezwungen werden.
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#9   Pünktchen   19:52:32 | Donnerstag, 12. April 2007
Johann G.
die Konvertiten waren ja gerade keine Repräsentanten für das jeweilige „anything goes“ in ihren Herkunftsgemeinschaften. Sie alle haben an irgendeinem Punkt erkannt: Hier muß Schluß sein mit den Beliebigkeiten. Insofern können Sie diese Leute nicht so leicht „herschenken“! (Die Konvertiten stehen Ihnen doch auch viel näher als ihre früheren „Glaubensbrüder“!)
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#8   Sozialkatholisch   19:42:35 | Donnerstag, 12. April 2007
@ JohannesD
Um dann wieder in die hl. röm/kath Kirche einzutreten wie die netten Ex-Prottis aus Usa?
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#7   Celebration   19:34:24 | Donnerstag, 12. April 2007
Wenn Katholiken
den einen wahren Glauben kennen lernen, dann können sie nicht anders, als aus dem System Kath. Kirche auszutreten und sich mit anderen Jesustreuen – und gläubigen Menschen zusammen zu tun. :(3 :)3 :-) :(3
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#6   Bruder Theophil   19:32:58 | Donnerstag, 12. April 2007
@ Johann Gerhard
Sie haben das sehr schön formuliert: Weil in den protestantischen Kirchen keiner mehr wirklich weiss, was der andere noch lehrt, oder auch nicht, suchen viele nach Kontinuität durch Tradition. Wir nehmen sie gerne geschenkt. Und hoffentlich haben Sie und die protestantischen Kirchen noch viel mehr Geschenke dieser Art für den Katholizismus.
Wenn der Protestantismus ein Bauchladen wird, der das Motto verfolgt: „anything goes“, braucht er sich nicht zu wundern, wenn seine Schäfchen sagen: „rien ne va plus“.
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#5   Sozialkatholisch   19:30:36 | Donnerstag, 12. April 2007
Ich fand den Artikel sehr erfreulich!
Obwohl der letzte Satz wohl nicht nur für die Usa gilt.
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#4   möchtegern-kathole   19:26:13 | Donnerstag, 12. April 2007
Wenn Protestanten katholisch …
… werden, ist das lediglich praktizierte, katholische, wahre Ökumene :-]
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#3   Johann Gerhard   19:19:36 | Donnerstag, 12. April 2007
Trauergestalten aus dem Schrottplatz der Reformation…
… sind diese Herrschaften, nicht mehr und nicht weniger.
Methodisten (die weltweit allesamt einen unglaublichen Unsinn lehren), Anglikaner (die überhaupt nicht wissen, was bei Ihnen jemand lehrt), Mennoniten (kein Kommentar) und ein Pseudo-Lutheraner (wer von der gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre begeistert ist, wird lutherischerseits ohnehin nicht ernst genommen)… Wer will diese Gestalten in seiner Kirche haben? Nehmt Sie geschenkt.
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#2   timpressum †   19:18:53 | Donnerstag, 12. April 2007
Reich ins Heim
Lustig ist nur, daß konvertierte evangelische Pastoren den Zölibat nicht einzuhalten brauchen und trotzdem die Priesterweihe erteilt bekommen.
Im übrigen bete auch ich als Protestant allabendlich das „Magnificat“ – aber ich bete Maria und definiere ihre heilsgeschichtliche Rolle nicht durch das Vorhandensein (oder Nicht-Vorhandensein) ihres Hymens…
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#1   AthanasiusII   19:09:08 | Donnerstag, 12. April 2007
Heim ins Reich…
Gesunde Selbstironie kann man den Redakteuren bei kreuz.net aber sehr wohl ‘vorwerfen’…
:)3
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