Papst-Buch
Am Anfang war der Glaubenszweifel
Der Papst widmet seine kostbare Zeit nicht nur dem Lehramt, sondern auch einem privaten Buch. Statt die katholische Wahrheit zu verkünden, beschäftigt er sich mit exegetischen Märchen aus den letzten beiden Jahrhunderten. Pressesplitter.
Umschlag des neuen Papst-Buches "Jesus von Nazareth"
Umschlag des neuen Papst-Buches „Jesus von Nazareth“
© Herderverlag
Einmalig

„Zum ersten Mal in der 2000jährigen Kirchengeschichte hat ein Papst ein persönliches Buch über Jesus Christus geschrieben. Jenseits des Kirchenrechts, der Fixierung auf Dogmen oder das päpstliche Lehramt wählt Benedikt XVI. einen Ansatzpunkt, der viele berühren dürfte: Glaubenszweifel.“

Aus einem Bericht der ‘Deutschen Presseagentur’

Zukunft?

„Das Buch nimmt darüber hinaus nicht Stellung zu: Zölibat, Kondomen, Unfehlbarkeit, Küng, Drewermann, Frauenquote, Sabine Christiansen. Das heißt: Es beschäftigt sich nicht mit den kirchenpolitischen Schlachtfeldern von gestern, sondern mit denen der Zukunft.“

Aus einem Kommentar auf ‘Spiegel online’

Vergangenheit

„Der Papst weiß, daß jedes gängige Jesus-Bild etwa vom »liberalen Rabbi« oder vom »antirömischen Revolutionär« vor allem eine Projektion des jeweiligen Autors ist. Er will »den Jesus der Evangelien als den wirklichen Jesus, als den ‘historischen Jesus’ im eigentlichen Sinn« darstellen. Im Blick auf die Erkenntnisse der seit dem 19. Jahrhundert verbreiteten historisch-kritischen Exegese der Bibel hört sich das zunächst wie eine Kampfansage an. Doch der Verfasser betont in seinem Vorwort ausdrücklich, »daß dieses Buch nicht gegen die moderne Exegese geschrieben ist«.“

Aus einem Bericht der ‘Katholischen Nachrichtenagentur’

Papstamt im Abseits

„Wer im Jahre 2007, nach all den Jahrzehnten textkritischer Dekonstruktion der Jesus-Gestalt, seinen Lesern ein flammendes »Und ich traue den Evangelien doch« entgegenschleudert, der kann das nicht als Papst tun. Der kann das, sofern er breitenwirksam gehört werden und in der Sache überzeugen will, nur als Privatgelehrter tun. Denn zu groß ist die Entzweiung zwischen Lehramt und breiten Strömungen der Theologie gerade in der Frage, wer Jesus überhaupt sein soll.“

Aus einem Kommentar von Christian Geyer in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’

Jesus gegen Harry

„Das neue Buch von Papst Benedikt XVI. ist bei den Lesern beliebter als der siebte ‘Harry Potter’-Band. ‘Jesus von Nazareth’ stieß die englische Ausgabe ‘Harry Potter and the Deathly Hallows’ am Freitag in der Hitliste der beliebtesten Bücher beim Onlinehändler Amazon von der Spitze. Der neue ‘Potter’ steht nun nur noch auf Rang zwei.“

Pressemitteilung von Amazon.de am Freitag in München.

Das Geschäft des Teufels

„Der Teufel, das weiß Benedikt XVI., ist ein Bibelkenner. Bei den Versuchungen Jesu tritt er regelrecht als Theologe auf. Das Nachdenken darüber führt den Papst zu einer Erzählung von Michail Solowjew, in der der Teufel an der Universität Tübingen zum Ehrendoktor der Theologie promoviert wird. Dann dreht Joseph Ratzinger den Spieß um: Heute betreiben Theologen »mit der Gebärde hoher Wissenschaftlichkeit« das Geschäft des »Antichrist«.“

Aus der ‘Kölner Rundschau’

Schwitzkasten

„Wie Vergil Dante durch das Jenseits führte, nimmt Ratzinger den Leser an der Hand und zeigt ihm das Universum seines Glaubens. Es ist ein komplizierter Glaube – auch wenn Ratzinger an einer Stelle das Gegenteil behauptet: ein Knäuel aus historischen Fakten, theologischer Reflexion, aus Textkritik und Glaubensakt. Stellenweise spricht Ratzinger, als säßen nur Kollegen vor ihm. So mußte sich der Herder-Verlag des gemeinen Lesers erbarmen, mit einem ausführlichen theologischen Glossar, das von ‘Agape’ über ‘Parusie’ bis zu ‘Zeloten’ reicht. Die Laien werden trotzdem ins Schwitzen kommen.“

Aus der ‘Berliner Zeitung’

Begeisterter Privatsekretär

„Seit 2003 hat der Papst daran geschrieben, und die, welche es schon gelesen haben, sind begeistert – wie etwa Monsignore Georg Gänswein, der Privatsekretär des Papstes, der auch bei der Buchvorstellung anwesend war: »Das ist eine Lektüre, die bereichert, die nährt, und ich kann nur einladen, dieses Buch zu lesen.«“

Aus dem ‘Bayerischen Rundfunk’ – ARD-Hörfunkstudio Rom
      
60 Lesermeinungen
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#60   Christus vincit †   22:03:12 | Mittwoch, 18. April 2007
Ist Ratzinger/B16 für oder gegen die Häresien von „Nostra aetate“ und „Dignitatis humanae“?
.
A. Einerseits hält er in seinem neuen Buch an seiner dem „Commonsense katholischer Dogmatik“ zuwiderlaufenden, seit den 80er-Jahren vertretenen „Theologie des Einen Bundes“ fest.
Alexander Kissler beschreibt dies in seinem Artikel „Verachtet mir die Pharisäer nicht!“ in der letzten Wochenendausgabe (14./15.4.07) der Süddeutschen Zeitung (S. 13) so:
„Dieser Dualismus (von Altem und Neuem Bund! C.v.) ist Geschichte. Wie schon in der Rede vom Februar 1994 über ‘Israel, die Kirche und die Welt’ ist Benedikts Augenmerk jetzt auf Jesu ‘Zugehörigkeit zum Glaubens- und Lebenserbe Israels’ gerichtet. Kaum zu überschätzen ist die Bedeutung einer solchen Neubestimmung. Die Rede von der über die Synagoge triumphierenden Kirche, die noch immer beliebte Gegenüberstellung von Pharisäertum und Glaube, die Ineinssetzung von Gesetzestreue und Heuchelei haben nun den Papst gegen sich. Wenn es der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs ist, den Jesus ‘zu den Völkern der Erde’ brachte, wenn die Kirche das erneuerte Israel ist, [kursiv]‘das das alte nicht ausschließt oder aufhebt, aber überschreitet ins Universale hinein’, dann können Christen und Juden nicht begegenen als im Geist der Geschwisterlichkeit.“
B. Andererseits erblickt er „in der’heutigen Theorie’, jeder möge bei seiner Religion bleiben, damit man zusammenwirke für’eine Welt, in der Friede, Gerechtigkeit und Respekt vor der Schöpfung bestimmen sind“ „‘utopistisches Gerede’“ und „eine’nachchristliche Vision’[kursiv]“.
Man fragt sich: [fett]Was gilt …
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#59   Benedikt   13:38:51 | Dienstag, 17. April 2007
@ Tradiland
@ Benedikt: War der Hl. Augustinus auch Papst? Lebte er im 20. Jahrhundert?
Was spielt das für eine Rolle, wann er lebte? Fakt ist, dass er auch Bischof war und unter den beschwerlichen Verhältnissen der damaligen Zeit sicher auch viel zu tun hatte.
Im Vergleich zu dem, was nötig wäre, ist dieses Buch Themenverfehlung und Zeitverschwendung von BXVI.
Ihr Problem ist, dass Sie nciht zwischen Ihrem Erwartungshorizont und dem der anderen unterscheiden können. Sie bilden sich permanent irgendwelche Dinge ein oder legen sich die Geschichte so zurecht, wie es Ihnen passt und erwarten dann, dass dem alle folgen und sind erstaunt, wenn dies nicht geschieht.
Wie auch schon die Liebes-Enzyklika.
Evelins Gatte
Och, demaskieren Sie sich doch nicht so.
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#58   Romulus   16:19:45 | Montag, 16. April 2007
@Genoveva
Ich warte noch eine Woche, dann steht ein Geburtstag an, und die lieben Verwandten werden mir bestimmt was zu !:) schenken wollen. :-)
Dieser Lesesmiley ist einfach super! !:)
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#57   Genoveva   22:26:45 | Sonntag, 15. April 2007
@Romulus:
wenn nicht morgen, dann übermorgen, weil dann längere Zugfahrten anstehen …
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#56   Romulus   22:14:25 | Sonntag, 15. April 2007
Umfrage – Wer von Euch kauft morgen diesen Schinken?
?:) !:) –
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#55   Christus vincit †   21:55:26 | Sonntag, 15. April 2007
@Gotthard
der Papst fragt immer noch nicht bei Evelin nach, bevor er seine Feder spitzt
Dafür aber bestimmt bei „Gotthard“…?! :-D
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#54   Gotthard   21:27:55 | Sonntag, 15. April 2007
@evelin
Im Vergleich zu dem, was nötig wäre, ist dieses Buch Themenverfehlung und Zeitverschwendung von BXVI.
der Papst fragt immer noch nicht bei Evelin nach, bevor er seine Feder spitzt … unverzeihlich!!!!!!!!!!!
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#53   Evelin   21:09:17 | Sonntag, 15. April 2007
Zeitverschwendung und Themaverfehlung…
@ Benedikt: War der Hl. Augustinus auch Papst? Lebte er im 20. Jahrhundert?
Gibt es keine Unterschiede bei den Aufgaben?
Im Vergleich zu dem, was nötig wäre, ist dieses Buch Themenverfehlung und Zeitverschwendung von BXVI. Wie auch schon die Liebes-Enzyklika.
Evelins Gatte
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#52   Benedikt   17:28:07 | Sonntag, 15. April 2007
@ Redaktion
Statt die katholische Wahrheit zu verkünden, beschäftigt er sich mit exegetischen Märchen aus den letzten beiden Jahrhunderten.
Was halten Sie eigentlich von den Confessiones des Hl. Augustinus? Schreiben Sie doch mal darüber: „Statt seine Schafe zu weiden, beschäftigt sich Bischof Augustinus mit seiner persönlichen geistlichen Entwicklung“
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#51   r.ruhrgebietler   15:56:04 | Sonntag, 15. April 2007
@landorganist – Thema Dummheit
Heute schon mal an die eigene Nase gefaßt?? ^-^
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#50   Christus vincit †   22:18:19 | Samstag, 14. April 2007
@Gotthard
von den obersten Glaubenswächtern auf diesen Seiten erwarte ich, dass sie sich aus der Primärliteratur ein Urteil bilden und nicht aus drittklassigen Tertiär-Quellen
Halten Sie denn den FOCUS für eine „drittklassige Tertiär-Quelle“?
Ich glaube kaum, daß die Autoren hier allzu sehr in den Wortlaut des Buches eingegriffen haben! Aber das können Sie ja bestimmt bald selbst nachprüfen und uns Kreuznet-Leser(inne)n dann Mitteilung machen, wie gut oder schlecht die FOCUS-Redakteure den Inhalt dieses „Welt-Bestsellers“, wie das Buch schon genannt wird, wiedergegeben haben…! :-)
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#49   Jörg Guttenberger, Köln   21:04:43 | Samstag, 14. April 2007
Papst als Privatgelehrter?
„Wer im Jahre 2007, nach all den Jahrzehnten textkritischer Dekonstruktion der Jesus-Gestalt, seinen Lesern ein flammendes »Und ich traue den Evangelien doch« entgegenschleudert, der kann das nicht als Papst tun. Der kann das, sofern er breitenwirksam gehört werden und in der Sache überzeugen will, nur als Privatgelehrter tun. Denn zu groß ist die Entzweiung zwischen Lehramt und breiten Strömungen der Theologie gerade in der Frage, wer Jesus überhaupt sein soll.“
Gerade deswegen muß der Papst von seinem Lehramt Gebrauch machen, um Irrtümer auch als zu bezeichnen, freilich unter kritischer Prüfung wissenschaftlicher Erkenntnis.
Je mehr die Wissenschaft fortschreitet, umso mehr will man offenbar analythischem Denken weniger zugängliche Glaubenswahrheiten leugnen. So einfach ist das aber nicht.
Wie schon mehrfach betont, gehören analythisches Denken der Wissenschaft und verknüpfendes Denken der Meditation zusammen, wie die beiden Themen eines symphonischen Satzes. Jungfrauengeburt und Auferstehung werden vermutlich immer Stachel im Fleisch einseitig rationalen Denkens bleiben.
Das ist aber nicht einmal das größe Problem der Christenheit. Weit mehr macht uns das Gebot der Feindesliebe zu schaffen!
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#48   Christus vincit †   20:03:01 | Samstag, 14. April 2007
@„Athanasius“
Er behauptete ja, dass die Anwendung von Person auf Gott in sich schon direkt häretisch sei
Falsch! Ich behauptete lediglich, daß der Satz „Gott ist die höchste Person“ (zumindest materiell) häretisch ist. Gott ist und bleibt ein Wesen in drei Personen…! :-@
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#47   Gotthard   19:59:23 | Samstag, 14. April 2007
Glaubenswächter
von den obersten Glaubenswächtern auf diesen Seiten erwarte ich, dass sie sich aus der Primärliteratur ein Urteil bilden und nicht aus drittklassigen Tertiär-Quellen.
Stramme Gesinnung ist wohl eher angesagt denn fundiertes Wissen… letzteres setzt allerdings eine große geistige Anstrengung voraus …
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#46   Athanasius   19:54:27 | Samstag, 14. April 2007
Bitte lesen
Also Atha, ich gestehe dir als Kaaskopp zu, daß du nicht richtig Deutsch kannst, wenn auch ziemlich gut.
Trotz allem sollte man nicht sagen, daß die göttliche Natur über drei Personen „verteilt“ sei, weil Gott als schlechthin einfaches Wesen, keine Teilung kennt.
Ich meinte nicht meine eigene Überzeugung auszudrücken, sondern jener von Christus Vincit Alias Malachias Alias Anton-Schmid-Verlag. Er behauptete ja, dass die Anwendung von Person auf Gott in sich schon direkt häretisch sei, während doch Gott in der Wirklichkeit personales Wesen íst. Ich mag vielleicht ein dummer Kaaskopf sein, aber meinen Katechismus kenne ich sehr und Verteilung habe ich nicht auf meinen Glauben angewendet.
Oder bin ich nun auch auf einmal Häretiker weil man sich versprochen hat?
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#45   Christus vincit †   19:45:59 | Samstag, 14. April 2007
@Athanasius
Der Dreifaltige Gott des christlichen Glaubens ist gemäß Nizänum ein Wesen (mía ousía) in drei Personen (treis hypóstaseis). Es ist daher häretisch, von „einer höchsten Person“ zu sprechen. Korrekt wäre es, von einem „höchsten, personalen Wesen“ zu sprechen. o^/ Von jedem Theologiestudenten wird erwartet, dies korrekt zu unterscheiden, warum nicht umso mehr von einem ehemaligen Theologieprofessor und langjährigen Vorsitzenden der Glaubenskongregation?? :-( :-@
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#44   Josefus   19:44:07 | Samstag, 14. April 2007
an Christus Vincit
wie gesagt meinte ich natürlich und „das völlig zu Recht“
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#43   landorganist   19:41:44 | Samstag, 14. April 2007
Was dabei heraus kommt
wenn die Kreuznetforumsdeppen einen Gelehrten kritisieren ist in diesem Tread auf’s Schönste nachzulesen. Ein gewisser Matt nimmt es mit BXVI auf. Erheiternd! Wieder einmal entlarvt Ihr Eure grenzenlose Dummheit.
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#42   Gotthard   19:34:22 | Samstag, 14. April 2007
Null-Ahnung…
… aber von exegetischen Märchen sprechen!
Ist die Bergpredigt bei Mt nun ein Mitschnitt einer Rede Jesu, die er auf einem Berg gehalten hat?
Ist die Feldrede bei Lk nun ein Mitschnitt einer Rede Jesu, die er in der Ebene gehalten hat?
Was ist nun die katholische Wahrheit in diesen Textabschnitten?
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#41   Karl Murx   19:28:43 | Samstag, 14. April 2007
Göttliche Natur über drei Personen verteilt?
Also Atha, ich gestehe dir als Kaaskopp zu, daß du nicht richtig Deutsch kannst, wenn auch ziemlich gut.
Trotz allem sollte man nicht sagen, daß die göttliche Natur über drei Personen „verteilt“ sei, weil Gott als schlechthin einfaches Wesen, keine Teilung kennt.
Man kann mit Augustinus sagen, daß die drei göttlichen Personen der Zahl nach dieselbe Substanz haben. (Contra Maxim. II, 19, 3) Pater et Filius et Sp.Sanc…sunt unius eiusdemque substantiae vel essentiae…Restat itaque, ut credamus unius esse substantiae Trinitatem, ut ipsa essentia non aliud sit quam ipsa Trinitas (Ep. 120,3,17)
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#40   Christus vincit †   19:24:14 | Samstag, 14. April 2007
@Josephus
Immerhin haben diese exegetischen Märchen viel Verwirrung und Glaubensverlust bewirkt.
Das Wort „Märchen“ ist nicht glücklich. Es zeugt von einer Geringachtung der modernen Wissenschaft.
Gerade kreuz.net beschäftigt sich doch in sehr hohem Maße doch mit solchen Märchen, Märchenvertretern, Irrenden, Verirrten, Wölfen im Schafzpelz, mit Kirchenfeinden, Vertretern perverser Einstellungen und Moralvorstellungen und das völlig zu Unrecht.
Nun werfen Sie mal nicht alles in einen Topf! Es gibt sie, die Kirchenfeinde, ob offen oder versteckt, und es ist nur legtim, sie zu entlarven und durch Aufklärung die Grundlage zu ihrer Bekämpfung zu schaffen! :-@
Das eine (die katholische Wahrheit zu vertreten) schließe das Andere (weitverbreitete exeget. Märchen zu widerlegen) nicht aus.
Da war so manche berühmte Persönlichkeit, wie z.B. der evangelische Theologe und Arzt Albert Schweitzer, aber ganz anderer Ansicht…!
Es ist sogar gut, dass der Papst dazu mal etwas sagt
Es ist ein Versuch, die Extreme einander wieder anzunähern. Bei vielen auch sich „katholisch“ nennenden Professoren sucht man nach ähnlichen Versuchen vergeblich. Ansätze aus früherer Zeit wie z.B. der des Schweizer Kapuzinerpaters Hilarin Felder (z.B. in „Jesus Christus. Apologie seiner Messianität und Gottheit gegenüber der neuesten ungläubigen Jesus-Forschung“, EA 1910) werden ignoriert, um nicht zu sagen totgeschwiegen. In diesem Zusammenhang müsste das ganze Lehramt, also auch die Bischöfe, noch viel aktiver werden…! :…
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#39   Josefus   19:11:49 | Samstag, 14. April 2007
Fehlerkorrektur
Ich meinte natürlich: Gerade kreuz.net beschäftigt sich doch in sehr hohem Maße doch mit solchen Märchen, Märchenvertretern, Irrenden, Verirrten, Wölfen im Schafzpelz, mit Kirchenfeinden, Vertretern perverser Einstellungen und Moralvorstellungen und das völlig zu Recht.
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#38   Athanasius   19:04:59 | Samstag, 14. April 2007
@Christus Vincit
„Wer sage, alle Religionen seien nur Annäherungen an das Unfassbare und von daher gleich unvollkommen und gleich berechtigt, der verabschiede sich vom christlichen Gottesbegriff, der ja von einer (!) höchsten Person und nicht von einer ewigen Idee ausgehe…“
– Soweit Dein erneuter Häresievorwurf. Hast Du jemals verstanden, dass Gott nur eine göttliche Natur sei die über drei Personen lediglich verteilt sei, oder glaubst Du auch, dass er EIN Wesen ist, in modernen Sprache eine Entität oder Person. Aus einem Focus-Artikel machst Du wieder ein „Beweisstück“ einer „Häresie“ des Joseph Ratzinger.
Wirklich schwach. So kann ich aus Dir auch einen Häretiker. Wenn Du es nicht schon selbst bist, mit deiner Braunen Version von Nostra Aetate in dem Du ein Zusammenleben in aller Freiheit von Odin-Kult und Katholizismus vorstellen kannst. Für Dich ist wohl der Heilige Bonifatius umsonst gestorben, nit? Der war ja nicht lieb zu dem von Ihrer heissgeliebten SS wiederbelebten Germanenkult um Wotan…
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#37   Josefus   18:54:20 | Samstag, 14. April 2007
Einleitung zu harsch
Der Papst widmet seine kostbare Zeit nicht nur dem Lehramt, sondern auch einem privaten Buch. Statt die katholische Wahrheit zu verkünden, beschäftigt er sich mit exegetischen Märchen aus den letzten beiden Jahrhunderten.
Ich finde die Einleitung von kreuz.net auch nicht so glücklich. Immerhin haben diese exegetischen Märchen viel Verwirrung und Glaubensverlust bewirkt.
Gerade kreuz.net beschäftigt sich doch in sehr hohem Maße doch mit solchen Märchen, Märchenvertretern, Irrenden, Verirrten, Wölfen im Schafzpelz, mit Kirchenfeinden, Vertretern perverser Einstellungen und Moralvorstellungen und das völlig zu Recht.
Das eine (die katholische Wahrheit zu vertreten) schließe das Andere (weitverbreitete exeget. Märchen zu widerlegen) nicht aus.
Es ist sogar gut, dass der Papst dazu mal etwas sagt, auch wenn er immer noch Angst zu haben scheint, den Falschen auf die Füße zu treten und sich den Modernisten sehr viel sanftpfötiger zeigt als den Traditionalisten.
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#36   Genoveva   18:33:08 | Samstag, 14. April 2007
@Romulus:
Da kann ich Ihnen leider nicht zustimmen. Die Frage nach Jesus Christus ist die Frage des Christentums schlechthin. Und wir sind uns sicher einig, daß hier in den letzten Jahrzehnten erheblicher Flurschaden entstanden ist, dem durch lehramtlich-dogmatische Einlassungen Roms eben nicht wirkungsvoll gesteuert werden konnte.
Von daher ist es aus meiner Sicht ganz richtig, daß der Papst sein Projekt nicht hat fallen lassen, sondern es nun auch in der Form eines sachlichen Beitrags zur Diskussion weiterführt.
Über den Inhalt kann ich allerdings noch nichts sagen, da ich es noch nicht gelesen habe.
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#35   Christus vincit †   18:12:01 | Samstag, 14. April 2007
@Artois
Nein, es war von „ewiger Idee“ die Rede!
Hier der ganze, korrigierte Satz (aus dem FOCUS-Artikel zum neuen Ratzingerbuch):
„Wer sage, alle Religionen seien nur Annäherungen an das Unfassbare und von daher gleich unvollkommen und gleich berechtigt, der verabschiede sich vom christlichen Gottesbegriff, der ja von einer (!) höchsten Person und nicht von einer ewigen Idee ausgehe…“ :-)
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#34   Artois †   18:02:33 | Samstag, 14. April 2007
@christusvincit
vielleicht meinten Sie „Ewiges Wort“???
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#33   Christus vincit †   17:35:49 | Samstag, 14. April 2007
@Romulus
ein Papst hat andere Aufgaben als Bücher zu schreiben
Sie sollten es schon Ratzinger/Benedikt XVI. überlassen, wie er sein Amt ausübt! Und dazu kann bei ihm – ähnlich wie das z.B. beim hl. Augustinus der Fall war, der als Bischof ein so umfangreiches Werk wie den „Gottesstaat“ verfaßt hat – eben auch das Schreiben von Büchern gehören. Allerdings bin ich der Meinung, daß sich Ratzinger als Papst von Ratzinger als Wissenschaftler oder Ratzinger als Privatperson nicht trennen läßt; d.h. das Buch muß eben auch unter dem Aspekt, daß es von einem „Papst“ geschrieben wurde, gesehen werden. So betrachtet wird es sicher eine höhere Autorität für sich beanspruchen können als wenn es „nur“ von einem „Prof. Ratzinger“ geschrieben worden wäre…
Das Geschriebene sollte dann aber, wie gesagt, auch mit Konsequenzen, z.B. bei der Besetzung der „katholisch-theologischen“ Lehrstühle (auf die eben keine Vertreter der liberalen Exegese gehören), verbunden werden…! :-S
P.S.: In einem meiner Postings weiter unten hatte sich ein Fehler eingeschlichen. Ich hatte von „ewiger Person“ geschrieben, es sollte aber „ewige Idee“ heißen…! ;-)
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#32   Sozialkatholisch   17:25:45 | Samstag, 14. April 2007
@ Gotthart
mit dem Niveau der Poster gebe ich ihnen recht, nur weiß ich nicht genau ob wir die selben meinen. :-S
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#31   Artois †   17:21:18 | Samstag, 14. April 2007
Ja, der Gotthard …
der hat Welt-Niveau … (ha, ha, – kennt er natürlich nicht, dieses dictum …)
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#30   Romulus   17:19:35 | Samstag, 14. April 2007
Jeder möge selbst lesen und dann erst urteilen
Ich hatte heute die Möglichkeit in der Tagespost einen Auszug aus dem Buch zu lesen. !:) Interessant ist es schon, aber ich frage mich, was hat ein Papst in den „Grabenkämpfen der Exegeten“ (Berger) verloren? Es geht kurz gefasst um die Auseinandersetzung Dogmatik und Exegese. Vom Schreibstil her ist es ermüdend und mit weniger Elan zu lesen als die Interviewbücher mit ihm. Aber lest selbst.
Es passt besser zum Professor Ratzinger als zu Papst Benedikt. Naja, er wird schon wissen, warum er es jetzt noch rausgegeben hat. Trotzdem ich bleibe dabei, ein Papst hat andere Aufgaben als Bücher zu schreiben.
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#29   Heinz Josef   17:16:37 | Samstag, 14. April 2007
Wozu die Aufregung?
Ich versteh nicht wozu die Aufregung? Die von Euch, die Benedikt nicht anerkennen, hören auch nicht auf seine lehramtliche Äußerungen. Warum also die Scheinheiligkeit sich über ein Buch aufzuregen, dass Benedikt als Christ und nicht als Papst schreibt, wenn den kritikern unabhängig davon auch lehramtliche Äußerungen egal sind?
Ich für meinen Teil werde das Buch mit Sicherheit lesen und bin schon gespannt.
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#28   Sozialkatholisch   17:16:08 | Samstag, 14. April 2007
Papst Benedikt 16
muss doch nicht immer nur ex Cathedra sprechen und sein nicht dogmatisiertes Buch wird bestimmt vielen Leuten eine Bereicherung sein. Er hat seinen brillianten Verstand, den ihn der liebe Gott geschenkt hat, sein ganzes Leben lang in den Dienst Gottes gestellt, da hat er sich bestimmt viel, viel Wahrheit erarbeitet, an welcher er uns teilhaben lassen möchte.
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#27   wiener   17:05:38 | Samstag, 14. April 2007
@ murx
dümmer gehts nimmer?
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#26   Christus vincit †   17:05:37 | Samstag, 14. April 2007
@Karl Murx
Ich sehe das neue Buch von Joseph Ratzinger als einen (auf den ersten Blick gelungenen) Versuch an, die Erkentnisse der modernen Bibelkritik, die mit den Methoden der Literaturwissenschaft arbeitet – dieses Recht werden sie ihr doch wohl nicht abstreiten? – mit dem überlieferten katholischen Glauben in Einklang zu bringen. Es handelt sich dabei um ein neues Terrain, das es vor dem Aufkommen der wissenschaftlichen Bibelkritik noch nicht gab.
Da Ratzinger von seiner Herkunft her weniger Philosoph, Anthroposoph oder Schauspieler wie sein Vorgänger, sondern mehr Theologe ist, sollten wir sein Buch zum einen als sein persönliches Glaubenszeugnis, zum anderen aber als einen ernstzunehmenden Versuch einer Synthese in der oben geanntenten Art annehmen. :-)
Auch der Gründer der Schönstattbewegung, P. Josef Kentenich, hatte mit dem heiligen Papst Pius X. eine große Demut gemein und forderte seine Umgebung immer wieder auf: „Glauben Sie mir nichts – prüfen sie alles!“
Gerade auf neuen, vom überlieferten Glauben her erst noch auszuleuchtenden Gebieten, seien es nun die Naturwissenschaften, sei es die Bibelwissenschaft, gibt es eben nicht die „einfache Lösung“ wie dies bei den in der Vergangenheit definierten Dogmen der Fall gewesen sein mag. Aber selbst bei diesen hat es oft Jahrhunderte gedauert, bis ein Konsens unter den Theologen und Gläubigen erreicht war…
Man wird also die Phase „Suche“ (der Wahrheit) immer von der Phase „gesicherter Besitz“ (derselben) unterscheiden müssen…! :…
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#25   Karl Murx   17:04:08 | Samstag, 14. April 2007
meinvorschlagansie,wiener:
schreibensiekommentarezudiesemneuenbuchinkleinschreibungundstehensiedemheiligenvatersobei.erwirdsichfreuen,bestimmt!
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#24   wiener   16:40:07 | Samstag, 14. April 2007
erbärmlich …
… und zutiefst decouvrierend ist es, wie antikirchlich +.net und die meisten derer, die hier „meinungen“ posten, agieren.
derart gehässige tiraden gegen den hl. vater und gegen bischöfe der katholischen kirche findet man in keinem noch so unchristlichen medium. aber ihr behauptet noch immer steif und fest, „katholische nachrichten“ zu verbreiten.
das ist eine zweifache lüge:
ihr seid weder katholisch noch sind es nachrichten.
was ihr betreibt ist antichristliche, antikirchliche diabolische propaganda auf unterstem latrinen-niveau.
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#23   Karl Murx   15:58:47 | Samstag, 14. April 2007
Atha kann wie immer nicht lesen
Da schreibt jemand, der sich Papst nennt, nicht als Lehrer der Christenheit, sondern als Privatmensch. Da war ich doch wohl leicht zu verstehen, oder? Den Anfang hatte JPII. mit seinem Buch gemacht. Ist sonst nir vorgekommen.
Jeder darf ihn, wie er sagt, kritisieren.
1. Möglichkeit:
B16 schreibt in seinem Buch anrüchiges, was er nicht darf. Entschuldigt sich aber mit der Ausrede, „kritisere mich!“
2. Möglichkeit:
B16 schreibt Dinge über Christus, die ich von der Sache her absolut glauben müßte. Auch hier ermuntert er mich, ihn zu kritisieren, als wären Glaubensdinge kritisierbar, genau dort wo man doch einem Papst gehorchen müßte.
Die Art der Präsentierung des Stoffes paßt nicht zum Amt eines Papstes und auch nicht zum Stoff selbst. Jenseits des Glaubens, im rechtsfreien Raum sozusagen, soll das Thema erörtert werden.
War aber schon vorher klar, wovon ich rede; nur Atha kann es nicht lesen. Atha antwortet auf Dinge, die hier nicht Thema sind; schießt mit Hackblei auf den Spatz, weil er meint, daß von 1000 Vorwürfen einer treffen müßte und 999 gehen daneben.
Man hat langsam den Eindruck es mit einem Kranken zu tun zu haben.
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#22   Aurelius   15:54:25 | Samstag, 14. April 2007
Lieber viele Bücher verfassen,
als den Koran küssen ^-^
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#21   Sulpicius   15:49:17 | Samstag, 14. April 2007
Na gut, auch Jesus von Nazareth…
… hat ja schließlich viele Bücher verfaßt…
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#20   st.georg   15:43:48 | Samstag, 14. April 2007
nachvollziehbar
ist, dass die meisten hier die werke von „papa ratzinger“ nicht verstehen – man lässt sich ja auf +.net gerne predigten auf dem theologischen niveau von „pater“lingen halten… ^-^
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#19   AthanasiusII   15:20:40 | Samstag, 14. April 2007
@Karlm Murx
Sie erklären nur, was Ihrer Meinung nach ein Papst Ihnen zu erklären ‘hat’, als dürfe kein Papst theologische Bücher mehr schreiben. Sie machen sich selbst zum Massstab aller Dinge. Ich schätze Sie als Person, aber bitte lasse solche Offenbarungen weg. Die zeigen nur auf, dass es um Verlangen und Forderung nach Idealpapst geht, sonst wird die „Sede Vacante“-Keule gezwungen.
Zeigen Sie mir mal auf, was im Buche glaubenswidrig ist. Ich habe mich schon längst mit den unglaubwürdigen Argumenten des Most Holy Family Monastery auseinandergesetzt, die Quellen gelesen, und im Kontext keine Häresien gefunden. Wer selektiv zitiert, wird am Ende sogar dem Herrgott, dem eigentlichen Autor der Hl. Schrift, selbst Häresie vorwerfen.
Ratzinger is eine schwierige Persönlichkeit seiner Geschichte her. Aber das rechtfertigt noch keine Urteile seitens Laien. Auch keine Feststellungen. Dass Benedikt XVI. hier vom Antichristen spricht und sich gegen die nur vorgeblich wissenschaftliche aber am Ende nur negative ‘historisch-kritische Exegese’ wendet und Selektivzitierungen ‘Geist des Antichristen’ nennt mit dem Russen, zeigt auf, dass Benedikt XVI. sich vielleicht doch unserer zeitlichen Ära Endzeit bewusst ist. Auch wenn Sie ihn nur für ‘Pseudopapst’ halten. Dennoch spüre ich Brüche in den Argumenten und der „Vakanzsicherheit“ von Ihnen aufkommen.
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#18   Athanasius   15:13:41 | Samstag, 14. April 2007
@Karl Murx-THeo STuss
Dann sind wir bei der pertinacitas angelangt. Hartnäckig leugnet Benedikt XVI. keine Dogmen, auch wenn Sie ihm das understellen (und dem Paul VI.-Ritus der Bischofsweihe). Denn wer nur scheinbar eine glaubenswidrige Aussage macht, ist noch nicht de jure des Amtes enthoben. Nur wer dies hartnäckig darstellt. Zudem hat Benedikt XVI. in seiner Rede in Warschau – beim sonstigen Handkommuniontheater der Novus Ordo-Liturgie – klargestellte, dass er den Relativismus verdammt, der sogar die Glaubenswahrheiten von den Umständen der Geschichtlichen Evolution abhängig mache und beliebig ändere. Auch hat er dort 2005 gesagt, dass die Religionsfreiheit von DH eine praktische Massnahme ist und keine moralische Religionsfreiheit darstellt, da dieser nur der Wahrheit zukomme.
@Christus Vincit:
Natürlich ist Christus eine göttliche Person. Keine zwei. Wer aber Texte aus dem Kontext reisst, wie z.B. die Sedis die behaupten Ratzinger habe die Auferstehung von den Toten am Ende der Zeiten geleugnet, hat an der Wahrheit und Argumente gegen seine Sedisvakanz-Thesen keinen Bedarf. Ich sehr wohl, obwohl ich mich ernsthaft mit SV-These auseinandersetze wegen Assisi 1986 usw. Ratzinger hat in seiner Schrift – habe ich nachstudiert – nur den Dualismus, verurteilt. Sagte, nicht nur Fleische stehe dann auf, sondern auch die Seele, also die ganze menschliche Person. Das war völlig orthodox. Aber Erbitterte konstruierten daraus eine Häresie. Was Lüge war.
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#17   Christus vincit †   14:54:20 | Samstag, 14. April 2007
Kehrtwende in Sicht?
Wenn es stimmt, daß Joseph Ratzinger/„Papst Benedikt XVI.“ in seinem neuen Jesusbuch „gnadenlos … mit den wichtigsten Vertretern der von ihm so verachteten ‘liberalen Theologie“ abrechnet und vorgibt, „die Glaubwürdigkeit der Evangelisten“ stehe für ihn „nicht in Frage“ (Kallinger/Krischer, Die Offenbarung des Benedikt, in: FOCUS Nr. 15, 7.4.07, 50-58, 56), wenn er darin wirklich Positionen vertritt wie, dass Jesus Gottes Sohn ist, hätten schon seine Jünger „gewusst“, das Neue Testament lege davon Zeugnis ab, „wer … die Evangelien wirklich lese, der spüre deutlich, dass bereits die Zeugen Jesu von dessen Einzigartigkeit, von dessen radikalem Anderssein, von dessen Göttlichkeit gewusst haben mussten“ oder „wer sage, alle Religionen seien nur Annäherungen an das Unfassbare und von daher gleich unvollkommen und gleich berechtigt, der verabschiede sich vom christlichen Gottesbegriff, der ja von einer (!) höchsten Person und nicht von einer ewigen Person ausgehe“ und „das Wesen Jesu werde verkannt…(. Er) werde nur noch wahrgenommen als einer, der Gott ‘in besonderer Weise erfahren habe’, aber nicht mehr als Mensch, ‘der Gott ist’“ (aaO, 55) legt er damit – abgesehen von der häretischen „einen göttlichen Person“ – eine grundlegende Kritik auch und gerade an vielen pseudokatholischen Theologieprofessoren vor. Wenn Ratzinger/B16 sich wirklich für den Papst hält, müsste er diesen hehren Worten dann auch einschneidende Maßnahmen, z.B. Entziehung der Missio canonica, folgen lassen…! :-S
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#16   Gotthard   14:46:35 | Samstag, 14. April 2007
Niveau
das niedrige theologische Niveau dieser Redaktion – und leider auch mancher Poster hier, ist schon erschreckend.
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#15   HeinrichderZweite   14:06:45 | Samstag, 14. April 2007
Vielleicht ja nur eine neue Finanzierungsquelle für den Vatikan.
Motu proprios lassen sich halt nicht so gut verkaufen. Ein Bestsellerautor als Papst, das gab es bisher jedenfalls noch nicht.
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#14   Karl Murx   13:53:51 | Samstag, 14. April 2007
Man stelle sich vor, Jesus würde sich so an die Menschen wenden:
Also, ich will mich hier an die Menschen wenden als Mensch und nicht unbedingt als Messias. Es steht jedem frei mir zuzustimmen, oder zu widersprechen, denn ich will mich ja nur mit den Aussagen in der Schrift über den Messias auseinandersetzen und wie sie jeweils interpretiert werden.
Ich will aber jeden dazu einladen, den Propheten ihre Aussagen über den Messias einfach mal zuzutrauen, ganz egal, ob es …äh…einen Jesajas, Deutero-Jesajas, oder einen dritten Jesajas gegeben hat, oder nicht; oder am Ende nur einen einzigen; ob Elias mit einem Feuerwagen von Gott entrückt worden war, oder nicht.
Ich will mich hier…öh…, jenseits von Gut und Böse, in populärwissenschaftlicher Weise mit allem auseinandersetzen, was sich als wissenschaftlich ausgibt.
B16 begeht einen Fehler: ein Papst, mindestens behauptet er es zu sein, kann nicht falsche Dinge über den Menschensohn vertreten, mit der Entschuldigung, „du kannst mir ja widersprechen“.
Er kann auch keine wahren Dinge über Christus so vortragen, Dinge, denen ich schon von Glaubens wegen gezwungen bin, mit göttlichem Gehorsam zuzustimmen, um dann so zu tun, als könne ich daran zweifeln.
Ein Papst hat mir Jesus so darzulegen, daß ich daran nicht zweifeln kann. Das alles schmeckt nach den Dingen, die der hl. Pius X. in Pascendi über die Modernisten geschrieben hatte: sie tun immer so als wären sie auf der Suche nach der Wahrheit. Widerspricht einer, so ziehen sie sich zurück und sagen, „es war ja nur eine These“.
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#13   matt   13:51:21 | Samstag, 14. April 2007
Vielleicht bewirkt er Gutes…
Dann dreht Joseph Ratzinger den Spieß um: Heute betreiben Theologen »mit der Gebärde hoher Wissenschaftlichkeit« das Geschäft des »Antichrist«.“
Wenn das hier wirklich seine Auffassung ist, dann hat er aber den Vogel abgeschossen. Konsequenzen?
Man kann Benedikt natürlich Unaufrichtigkeit unterstellen. Zum einen sagt er also er will die Methoden der modernen Bibelverdrehung nicht in Frage stellen, zum anderen übt er aber dann doch leise Kritik daran.
Das ist so eine Art, die ich jetzt einmal als „listig“ oder „schlüpfrig“ bez. möchte und die doch sein ganzes Auftreten prägt und eine natürliche Charaktereigenschaft von ihm zu sein scheint, bewußt oder unbewußt. Er will natürlich das Image der Kirche wahren und sich keine Blöße geben. Es scheint fast so, als wolle er einen Kurswechsel herbeiführen aber in der Art einer Trance, einer Verführung, quasi unbemerkt.
Leise und unscheinbar übt er Kritik, ohne Namensnennung, ohne persönliche Angriffe, ohne harte, reale Konsequenzen testet er die Grenzen des Zuträglichen. Es ist alles sehr abstrakt, aber vielleicht hat das mehr Erfolg, als nur scharfe Forderungen zu stellen.
Vielleicht muß man die Menschen tatsächlich mit etwas List dazu bewegen, wieder an das Zeugnis des Heilands zu glauben, in so anzunehmen wie er ist. Wenn Benedikt in seinem Buch die reale Sehnsucht nach ihm von neuem wecken kann so ist das einmal kein Fehler.
Ob es Jesus gefällt? Wer weiß. Vielleicht liest er auch keine Bücher.
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#12   Sirilo   13:49:21 | Samstag, 14. April 2007
Kreuz.net demaskiert und blamiert sich
Die Einleitung zu diesem Pressespiegel zeigt endgültig, wes Geistes Kind die Redaktion von Kreuz.net ist. Katholisch ist sie jedenfalls nicht, denn ein Katholik maßt sich nicht an, dem Papst vorzuschreiben, womit er seine freie Zeit zu verbringen hat. Und die gesammelten Pressesplitter beweisen ja gerade, daß Kreuz.net Unrecht hat. Das neue Buch wird weltweit Millionen Menschen ein laden, sich aufs neue mit der Gestalt und Person Jesu Christi zu beschäftigen; viele werden eine Vertiefung ihres Glaubens erfahren, vielen anderen wird sich die Schönheit und Herrlichkeit des Glaubens an den Gottessohn eröffnen.
(Und das Geunke der chronischen Nörgler, Miesmacher und theologischen Zwerge können wir getrost vergessen.)
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#11   HeinrichderZweite   13:40:15 | Samstag, 14. April 2007
Zumindest wissen wir jetzt,
warum das Motu Proprio nicht fertig wird. Es gab Wichtigeres zu tun. Nun da das Buch fertig ist geht es an der anderen Baustelle hoffentlich wieder weiter.
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#10   gunther maria michel   13:31:10 | Samstag, 14. April 2007
Frechheit.
„Statt die katholische Wahrheit zu verkünden, beschäftigt er sich mit exegetischen Märchen aus den letzten beiden Jahrhunderten.“ Dieser Satz der kreuz.net-Redaktion ist eine Frechheit. Um sich mit den „Märchen“ wissenschaftlich auseinandersetzen zu können, dazu braucht man ein hohes intellektuelles, theologisches und philosophisches Niveau, und das hat unser Papst – Gott sei Dank, denn auch das ist eine Gabe des Heiligen Geistes. Die exegetischen Märchen geistern geradezu allgegenwärtig in den Köpfen von Christen und Nichtchristen herum, und da ist es ein großes Verdienst, wenn man es fertigbringt, sie kompetent zu behandeln und doch auf die katholische Wahrheit zurückzulenken. Noch bevor ich das Buch gelesen habe, bin ich bei Joseph Ratzinger sicher, daß er darin nichts anderes tut, als Jesus Christus zu verkündigen. Denn abgesehen davon, daß er ein Intellektueller ist, ist er auch tieffromm katholisch. Und ein Nachrichtenportal, in dem solche Frechheiten gegen den Papst geschrieben werden, wird von jetzt an keine Meinungsäußerungen von meiner Seite mehr bekommen, denn sonst könnte es so aussehen, als solidarisierte ich mich mit ihnen.
Adieu!
Gunther Maria Michel.
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#9   HeinrichderZweite   13:29:10 | Samstag, 14. April 2007
Irgendwie habe ich den Eindruck,
dass er geistig noch nicht in seinem neuen Amt angekommen ist.
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#8   miles immaculatae   12:56:41 | Samstag, 14. April 2007
Endlich: der Anti-Küng
Was Benedikt XVI von der Küngschen, Drewermannschen, Ranke-Heinemannschen Theologie hält, hätte man eigentlich schon in seiner berühmten Vorlesung „Einführung in das Christentum“ nachlesen können. Nur das Drewermann, Küng und Ranke-Heinemann damals (anno 1968!!) ihre geschwätzigen und erkenntnisarmen Schmonzetten noch nicht auf den nach antikatholischer Literatur gierenden Markt geworfen hatten. (Wobei ich auch noch , ach, fast alle Schmonzetten gelesen habe).Benedikt hatte sich allerdings mit weit bedeutenderen Theologen, als da wären Bultmann und von Harnack auseinanderzusetzen.
Doch wie man sieht werden der liberalen Theologie meist protestantischer Prägung immer neue dumme Kinder geboren. Es wurde also Zeit, daß dem Buch von 68 ein neues Buch nachfolgte. Das Zeitalter der sogenannten liberalen, angeblich historisch-kritischen Theologie geht zuende. Dieses Buch ist hoffentlich der angemessene Schlußstrich.
Nun mag man der Auffassung sein, daß Josef Ratzinger besser Professor geblieben wäre. Nun, als gläubige Katholiken wissen wir doch, daß der Herr es anders entschied, und daß das Wahlgremium, erleuchtet vom Heiligen Geiste, den Professor zum Papst ernannte. Der Herr also wollte dieses Buch als Buch eines Professors, der zu seinem Leidwesen Papst werden mußte.
Gelobt sei Jesus Christus.
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#7   methusalix †   12:25:11 | Samstag, 14. April 2007
Dem schliesse ich mich an!
Pünktchen: Catholicus, Zustimmung!
Es ist das nächste Buch, das ich lese.
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#6   Typ   12:21:36 | Samstag, 14. April 2007
Wie schön
Wie schön, dass der Heilige Vater sich die Souveränität bewahrt hat, selbst zu entscheiden, womit er seine „kostbare Zeit“ verbringt. Da braucht er keinen Rat von kotz.net.
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#5   Pünktchen   11:46:18 | Samstag, 14. April 2007
Catholicus, Zustimmung!
Wie man an Küng, Drewermann und Ranke-Heinemann sieht, können auch theologische Fachpublikationen Bestsellerlisten anführen. Warum sollte gerade der Papst darauf verzichten, sich als Theologe an eine interessierte Leserschaft zu wenden? Benedetto nutzt – ganz wie sein Vorgänger – die Medien (die audiovisuellen und die Printmedien!) für seine Kernaufgabe: er ist Menschenfischer !
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#4   Catholicus   11:36:58 | Samstag, 14. April 2007
Danke, Papst Benedikt!
Ich bin dem Heiligen Vater dankbar für dieses Buch, in welchem er – wie es seine Aufgabe als Nachfolger Petri ist – ein deutliches Bekenntnis zu Jesus Christus, dem Herrn und Messias, ablegt. Vielleicht wird gerade der neue, unaufdringliche Stil viele zu einem vertieften Nachdenken führen und damit das Tor für die Annahme der Glaubensgnade öffnen. Wer das Papstbuch deshalb kritisiert, weil es zu theologisch ist (in der kreuz.net-Diktion: „Wer soll das verstehen?“), der stellt den theologischen Auftrag der Kirche als solchen in Frage, welcher stets ein gläubiges Nachdenken sein soll über das, was Gott uns um unseres Heiles geoffenbart hat.
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#3   Sulpicius   11:29:11 | Samstag, 14. April 2007
Wie sagt man doch:
Er wäre besser Professor geblieben…
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#2   Pünktchen   11:15:18 | Samstag, 14. April 2007
Kleine Berichtigung
der Kölner Rundschau: Es war Wladimir Solowjew www.kathpedia.com/index.php?title=Wladimir… und nicht irgendein ein „Michail“, der die Erzählung vom Antichristen geschrieben hat.
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#1   simon   11:05:46 | Samstag, 14. April 2007
katholische Nachrichten?
Der Papst widmet seine kostbare Zeit nicht nur dem Lehramt, sondern auch einem privaten Buch. Statt die katholische Wahrheit zu verkünden, beschäftigt er sich mit exegetischen Märchen aus den letzten beiden Jahrhunderten.
So ist man mit dem hier seit langem betriebenen Bischofsbashing nun auch beim Hl. Vater angekommen.
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