kreuzmeldungen
Vorurteile + Schlacht verloren + Marienkirche in der Luft + Neue Theorien + Metamorphose
Vorurteile

Vatikan. In seinem Buch „Jesus von Nazareth“ lädt Papst Benedikt XVI. ein, dem Heiland seine Aussagen über seine göttliche Autorität „zuzutrauen“. Die historisch-kritische Exegese kanzelt diese Worte Christi unkritisch als spätere Ergänzungen ab. Doch ohne diese Aussagen wäre die Auslieferung Jesu an die Römer nicht zu erklären – so der Papst.

Schlacht verloren

Polen. Das Lebensrecht ungeborener Kinder wird nicht in der polnischen Verfassung festgeschrieben. Das polnische Parlament stimmte am Freitag in Warschau gegen fünf Anträge zur Verschärfung des Abtreibungsgesetzes. Der kinderfreundliche Parlamentspräsident Marek Jurek kündigte daraufhin seinen Rücktritt an.

Marienkirche in der Luft

Deutschland. Das Schicksal der Marienkirche in Bochum-Mitte hängt immer noch in der Luft. Ende März lehnte es Propst Michael Ludwig, der für die Kirche verantwortlich ist, ab, Vertreter des Fördervereins ‘Pro Marienkirche’ mit dem Architekten Dieter Oligmüller durch das Gebäude zu führen. Jetzt will der Verein in die Offensive gehen und Oligmüllers Nutzungsvorschläge für die Kirche „groß publizieren“.

Neue Theorien

Die Presse: Glauben Sie, daß Richard Dawkins – Evolutionsbiologe, scharfer Kritiker Schönborns – auferstehen wird?

Christoph Kardinal Schönborn: Ich glaube, daß wir alle auferstehen werden. Im Auferstehen wird es eine letzte Chance zu einer Grundzustimmung zum Sein, zur Gutheit der Welt und damit zu Gott geben.

Der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn, in einem Interview mit der Tageszeitung ‘Presse’.

Metamorphose

Frankreich. Am 10. April filmten französische Altgläubige die Verwandlung eines kahlen Mahltisches des Neuen Ritus zu einem Hochaltar für die Heilige Messe. Die wunderbare Metamorphose ereignet sich innerhalb von 15 Minuten und wird im entstandenen Film im Zeitraffer dargestellt.

‘Dailymotion’: La métamorphose d’un autel
      
27 Lesermeinungen
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#27   Gotthard   22:08:31 | Sonntag, 15. April 2007
och evelin
Der Tabernakel ist sicherlich nicht zur dauernden Verwendung bestimmt, muß daher den entsprechenden Vorschriften gar nicht entsprechen (weil er nach der hl. Messe schon wieder abgebaut wird).
warum musste denn dann dieser Pappschachtel-Tabernakel aufgebaut werden, wenn nicht beabsichtigt war, dort die von der Kommunionausteilung übriggebliebenen konsekrierten Hostien aufzubewahren?
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#26   Evelin   21:47:04 | Sonntag, 15. April 2007
Wider die antitraditionellen Heuchler!
@ Sirilo: Der Film stammt nicht von FSSPX, sondern von FSSP, wie Bernado schon am 14. April 2007, 11.01 Uhr schrieb. Das ist auch logisch, zumal FSSPX nomaler Weise in V2-NOM-Kirchen nicht zelebriert (schon allein, weil es die V2-Kirche gar nicht will).
Die FSSPX muß ein guter Stein des Anstoßes sein, wenn gegen sie schon dort gegeifert wird, wo sie gar nicht zuständig ist.
@ Gotthard: Der Tabernakel ist sicherlich nicht zur dauernden Verwendung bestimmt, muß daher den entsprechenden Vorschriften gar nicht entsprechen (weil er nach der hl. Messe schon wieder abgebaut wird).
Sie können sich ja bei der zuständigen französischen Pfarre dafür einsetzen, dass dort wieder ein klassischer Hochaltar mit Tabernakel errichtet wird, dann braucht es keine Provisorien.
@ „Kulissen-Schieber-Kritiker“: Diese zeigen eher, dass sie von katholischer Liturgie keine Ahnung haben. Gott zu verehren, zeigt sich eben nicht nur innerlich vor kahlen Wänden mit „Volksaltären“, sondern auch äußerlich mit jener Pracht, die dem hl. Meßopfer angemessen ist.
An der Verschönerungsaktion ist also theologisch kein Makel.
Eine andere Frage ist, ob damit tatsächlich die liturgische Krise behoben wird. Nein, das ist aber auch nicht das konkrete Ziel dieser Aktion, sondern Gott und den Gläubigen den würdigen Rahmen für das Hl. Meßopfer zu gestalten.
Evelins Gatte
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#25   Artois †   17:48:01 | Sonntag, 15. April 2007
Luthertische …
war wohl nichts. Das Luthertum hat den Hochaltar beibehalten und noch bis ins 19. Jh. hinein Kirchen mit Hochaltären gebaut. Man schaue sich nur den neuen barocken Hochaltar in der Lpz. Thomaskirche von ca. 1730 an – da kann man sich nur ein Beispiel nehmen!!
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#24   Bernado   13:24:25 | Sonntag, 15. April 2007
st.georg schrieb
„gerade ihr so gelobtes institut in berlin zeigt, dass es keinerlei interesse ( zumindest in berlin ) für den „alten“ ritus gibt – überall waren in der stadt die kirchen zu ostern übervoll ( grösserer zuspruch als in den letzten jahren ) und bei unserem „lieben“ *g probst waren gerade mal 60 gläubige.“
Na, Ihnen scheint der Schreck ja mächtig in die Glieder gefahren zu sein: Gut 60 war die Zahl der Besucher im Amt am Ostersonntag, nachdem zuvor bereits über 100 Gläubige an der Feier der Osternacht teilgenommen hatten. Macht „zu Ostern“ 160 plus.
Nicht, daß solche Zahlen überragende Bedeutung hätten. Aber angesichts der Tatsache, daß es in dem kleinen Teil von Berlin, der überhaupt irgendwie katholisch ist, so gut wie keinen Hinweis auf die Existenz des Institutes gibt und nur der dorthin findet, der aktiv – z.B. im Internet – nach dem alten Ritus sucht, ist die Besucherentwicklung am ISPN überaus erfreulich.
Am heutigen weißen Sonntag hatte die Gemeinde übrigens vier Kommunionkinder, und es besteht kein Grund zu der Annahme, daß auch nur eines davon heute zum letzten Mal in der Sonntagsmesse gesehen wurde.
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#23   Graf von Galen   23:32:35 | Samstag, 14. April 2007
Wider VII
Je schneller die häßlichen Luthertische verschwinden,
um so besser. Im Gegensatz zu anderen hier, fand ich
auch die Musik nicht schlecht. Was mich jedoch störte,
war die Frau in Hosen. Ich denke, die haben am Altar
einer katholischen Kirche nichts verloren.
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#22   Romulus   22:01:42 | Samstag, 14. April 2007
@Gotthard
… da muss ich Dir recht geben in deiner Analyse.
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#21   Gotthard   19:25:15 | Samstag, 14. April 2007
Holzschachtel
die „Tabernakel“ genannte Holzschachtel in diesem Kulissen-Filmchen soll den traditionellen Vorgaben für einen Tabernakel entsprechen?… pfui deibel!
warum steht auf dem Pappmaschee-Retabel ein Kreuzchen, wenn an der Wand ein überlebensgroßes Kreuz hängt?
alles zeichen dafür, dass die Tradi-Kulissenschieber keine Ahnung von Liturgie haben!
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#20   Liesje   19:12:19 | Samstag, 14. April 2007
About the music on the video
This is a „Te Deum“ written by a young French composer, Jeanne Barbey, about three years ago.
More information (in french, sorry) :
[link]www.laudatepueri.org[link]
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#19   Artois †   17:32:16 | Samstag, 14. April 2007
Die Musik zum Film
erinnerte keineswegs an Mozart, sondern war äußerst geschmacklos und vom minderster Qualität. Sie ist für sakrale Zwecke nicht geeignet und darf in Kirchen nicht erklingen. Außerdem hat der Chor (Mellotron?) schauderhaft gesungen. Muß denn das sein, bei dem gigantischen Vorrat der Tradition? So was hat sich ja nicht einmal die sixtinische Kapelle unter Jopa geleistet …
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#18   wiener   16:45:47 | Samstag, 14. April 2007
@ bernado: korrektur
Die erste Kirche Wiens, in der ein „Volksaltar“ fest eingebaut wurde, war bekanntlich die Rochuskirche – und eben dort wurde der Volksaltar im letzten Herbst als erster auch wieder abgebaut.
in st. rochus war eben kein volksaltar „fest eingebaut“, wie sie behaupten, sondern es stand dort seit langem ein provisorium in form eines holzaltares. dieser wird übrigens nach wie vor bei den pfarrlichen familienmessen hereingetragen und zum zelebrieren verwendet.
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#17   Regina 1961   15:49:29 | Samstag, 14. April 2007
@sirilo
Ein Glück, daß ich Dich falsch verstanden habe! :-$ Du kennst doch auch die beiden Sprüche: „Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird“ und „Auch in der besten Küche wird nur mit Wasser gekocht“. In diesem Sinne
ein schönes sonniges Wochenende
Regina 1961
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#16   st.georg   14:47:38 | Samstag, 14. April 2007
@bernado
gerade ihr so gelobtes institut in berlin zeigt, dass es keinerlei interesse ( zumindest in berlin ) für den „alten“ ritus gibt – überall waren in der stadt die kirchen zu ostern übervoll ( grösserer zuspruch als in den letzten jahren ) und bei unserem „lieben“ *g probst waren gerade mal 60 gläubige – bei 320.000 katholiken in der stadt – zur osterliturgie… na ein toller erfolg! alleine in meiner berliner gemeinde waren zur selben zeit 12mal so viele gläubige in den gottesdiensten… naja – muss wohl am umgestalteten altar liegen :-D
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#15   Sirilo   14:38:56 | Samstag, 14. April 2007
@Regina …
Die Aufregung habe ich (ironisch) von der Tradi-Seite Kreuzforum.net übernommen. Dort habe ich nämlich gelesen, daß eine Frau 1) in Hosen nichts in der Kirche und 2) am Altar schon gar nichts verloren hat. (Lesen Sie mal dort den Faden „Kleiderregeln in der Tradition.“) Deshalb hat es mich doch gewundert, daß auf dem Filmchen vom Attrappenbau eine behoste Frau am Altar herumhopste, obwohl es sich dabei ja um eine Art Lehrfilm handelt. Anscheinend sind die Regeln bei FSSPX doch nicht so streng…
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#14   matt   14:19:53 | Samstag, 14. April 2007
Liegt in der Auferstehung eine (letzte) Chance?
Vielleicht hat Schönborn recht.
Mit der Aussage, dass wir alle auferstehen werden ja allemal, denn das steht ja in der Apk. drin, aber vielleicht hat der Mensch auch bei seiner Auferstehung, also am Tag des Gerichts noch eine Chance auf Rechtfertigung und Änderung seiner Gesinnung, wer weiß.
Interessant ist ja, dass sich ein seltsamer Widerspruch auftut zwischen dem Gleichnis vom reichen Prasser und armen Lazarus und der Schilderung des Endgerichts in der Apk. Laut dieses Gleichnisses wäre der Prasser nämlich unmittelbar nach seinem Tode schon verurteilt und verdammt gewesen und in der Hölle gelandet, sodass er Abraham ersuchen konnte seine Verwandten vor ebendiesem Schicksal zu warnen. Wenn die Auferstehung und Aburteilung der Toten aber erst am Ende erfolgt zum Tag des Gerichts, dann wäre das wohl nicht möglich.
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#13   Desperatus †   14:12:38 | Samstag, 14. April 2007
Kulissenbau
Also Leute, ich verstehe nicht, worauf man bei der „Metamorphose“ stolz sein soll. Ein Bekannter von mir ist Kulissenbeuer beim Stattstheater. Kulissen, das sind die Teile, die vorgaukeln, daß da etwas ist, sozusagen der pseidoreelle Hintergrund des Schauspiels. Nichts anderen läuift hier ab: Aufbau einer Kulisse, einer Scheinwelt, die Vergangenes vorgaukelt.
Na ein Bänkchen,
dort ein Schränkchen,
ein paar Deckchen,
vier Gesteckchen,
ein paar Kerzchen noch dazu,
die Tradiseel’ hat ihre Ruh’.
Nur sind die Kulissenbauer im Staatstheater schneller.
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#12   Regina 1961   13:24:16 | Samstag, 14. April 2007
@sirilo
Wäre Ihnen ein Mann in Hosen lieber gewesen? Dieses Aufregen um Nichts ist lächerlich.
Regina 1961
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#11   methusalix †   12:40:44 | Samstag, 14. April 2007
Könnten doch nur alle „kinderfreundlichen Lebensschützer“ diesem Zeichen folgen!
Josefus: Vom polnischen Parlamentspräsidenten lernen „Der kinderfreundliche Parlamentspräsident Marek Jurek kündigte daraufhin seinen Rücktritt an.“
Hochachtung vor Herrn Jurek! Ein Zeichen gesetzt!
Dann wäre den Frauen in Polen sehr geholfen und die Herren Politiker würden nicht Gefahr laufen, sich vor Gericht noch eine Watschen einzuhandeln.
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#10   möchtegern-kathole   11:49:10 | Samstag, 14. April 2007
@Bernado
Danke für Ihre Anmerkungen zu diesem zeichenhaften Geschehen, dass dort, wo die Neuerungen anfingen, diese anfangen auch wieder zu gehen.
Es gibt mehrere solche zeichenhafte Dinge: Ratzinger – er schrieb dem Frings vor fast 1/2 Jhd. eine Rede gegen Ottaviani, er könnte dem Ottaviani eigentlich mal als Ausgleich eine Bronzestatue machen lassen – war damals Teil des Frontalangriffs gegen die Kirche. Heute darf Ratzinger Ottavianis Forderungen aus der sogenannten Ottaviani-Intervention umsetzen. Der Herrgott hat Humor …
Der NOM verdrängte fast 40 Jahre die Alte Messe – wenn das MP demnächst kommt und umgesetzt wird – ich bin unsicher, ob ich das als Zeichen ansehen darf – ist das nicht die Spanne göttlicher Strafen?
Es liegt den Dingen eine eigenartige Logik zugrunde. Irgendjemand machte mal darauf aufmerksam, dass der deutsche Kaiser WilhelmII just dorthin ins Exil musste, wohin seine Ahnen im ‘Kulturkampf’ deutsche Bischöfe ins Exil schickten – nach Holland. Irgendwie ist sowas kein Zufall.
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#9   Bernado   11:01:05 | Samstag, 14. April 2007
@roemkath
Sie schrieben: „Und dann erkläre man mir, bitteschön, wieso man mit ein und demselben Altar, aber in unterschiedlicher Verkleidung, mal respektlos umgeht und dann plötzlich vor leerem (!) Tabernakel eine Kniebeuge macht.“
Die Kleriker und Laien, die den Altar schmücken, machen eine Kniebeuge ab dem Augenblick, wo das Kruzifix auf dem Altar steht.
Der Film kommt übrigens nicht von Pius, sondern von Petrus , und ich kann gut verstehen, daß er den nachkonziliaren Bilderstürmern wahre Albträume verursacht: All ihr Wüten in 40 Jahren praktischem Kalvinismus erweist sich als umsonst.
Hier noch eine kleine Information für die Freunde des „richtigen“ Altares: Die erste Kirche Wiens, in der ein „Volksaltar“ fest eingebaut wurde, war bekanntlich die Rochuskirche – und eben dort wurde der Volksaltar im letzten Herbst als erster auch wieder abgebaut. Seitdem wird auch im NO nur noch am alten Hochaltar zelebriert.
In Berlin war die Kirche St. Afra die erste, in der die Messe „ad populum“ gelesen wurde, und zwar „ad experimentum“ bereits in den dreißiger Jahren. Schon in den 50 Jahren wurde dann der Hochaltar abgerissen und ein „Volksaltar“ aufgestellt.
Dieser Volksaltar steht zwar immer noch – aber er wurde vom Institut St. Phili Neri dauerhaft als Hochaltar gestaltet, und seit etwa drei Jahren wird ausgerechnet dort als erster Kirche Berlins wieder ausschließlich im alten Ritus und „ad dominum“ zelebriert. Hier findet man Bilder ….institut-philipp-neri.de/index.htmldavon, wie es an den Tagen des Triduums dort zuging.
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#8   möchtegern-kathole   10:50:55 | Samstag, 14. April 2007
die Alte Messe …
… hat sich gegen gewaltigen Widerstand schon mal den Weg gebahnt. Pech für alle, die sich ihr in den Weg gestellt haben. Alle unchristlichen Reiche des europäischen Altertums sind an ihr zerbrochen – und ein paar außerhalb Europas auch.
So werden auch alle modernen Reiche entweder ihr Knie beugen oder brechen. ^-^
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#7   roemkath   10:38:35 | Samstag, 14. April 2007
Zum Totlachen!
Leider tut man der sog. Alten Messe mit diesem Videöchen keinen Gefallen. Die Wiederherstellung der Tradition in 15 Minuten… Da kann man nur lachen! :-D :-D :-D Oder ist es eher zum Weinen? :'( :'( :-[ Und dann erkläre man mir, bitteschön, wieso man mit ein und demselben Altar, aber in unterschiedlicher Verkleidung, mal respektlos umgeht und dann plötzlich vor leerem (!) Tabernakel eine Kniebeuge macht. Leider haben diese Piusbrüder von Liturgie auch nicht mehr Ahnung als manche Nachkonziliaren! Gott bewahre!
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#6   Sirilo   10:35:56 | Samstag, 14. April 2007
Schock bei der Metamorphose
In dem schönen Kurzfilm über die Herstellung einer Altarattrappe hat mich doch geschockt, daß da eine junge Frau in engen Hosen mehrfach an den Altar getreten ist und ihn sogar noch berührt hat. Wie verträgt sich das mit den „Kleidungsregeln in der Tradition“?
Schön fand ich, daß der Kirchenchor den Aufbau des Altars live mit Gesängen begleitete, die eigentlich einem lateinischen Hochamt von Mozart entnommen sein könnten.
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#5   Krak des Chevaliers   10:18:30 | Samstag, 14. April 2007
Gretipleti – liturgischer Frühling
leider wird das mit der metamorphose so nichts www.kreuz.net/
Gretipleti! Ihre Einschätzung ist – leider – sehr realistisch. Sie treffen den Nagel auf den Kopf. Es gibt aber erste zarte Anzeichen für einen liturgischen Frühling. Man kann ihn sicherlich noch nicht überall sehen aber er wird sich durchbrechen, wie die Blume durch den Beton. Oremus!
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#4   Gunsenum   09:51:29 | Samstag, 14. April 2007
Pius-Floristik
Adorabel! Wo bitte bekomme ich die Adresse der 6 Floristiker her, die den Altar derart mit Floralem statt Sakralem dekorieren. Exquisit!Ganz herrlich, diese Arrangements, besonders das Yuccapälmchen hinterm Kreuz (Oder sind das irgendwelche Halme?) sehen derart dekorativ aus, dass ich kurz vor einem blümeranten Orgasmus stehe!Elephantös! Auch diese Megamonsterblumenschalen links und rechts des Altars! Superb!
HEr mit der Adresse dieser Junggärtner!!!!! Admirabel!
PIUSFLORISTIK – Wir beblümeln ihren Altar!
Meilleurable!
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#3   gretipleti   09:48:50 | Samstag, 14. April 2007
Leider wird das mit der Metamorphose so nichts
weil vielfach bis in unsere Tage die schönen großen Altäre aus den Kirchen entfernt oder erniedrigt werden, um liturgisch richtige Messen zu feiern, bei denen die Beteiligung der Laien wie im Theater sichtbar wird und der Priester im Mittelpunkt steht.
Nur mit ein paar Handgriffen und einigem Zubehör wie in dem Film wird das gar nicht gehen! Bevor es eine Metamorphose der Altäre gibt, wird es notwendig erst eine Verwandlung der Priester und Bischöfe geben müssen. Da diese sich aber kaum noch wegen ihrer Selbstgefälligkeit von der Eucharistie verwandeln lassen, ist das Projekt betende Liturgie ein Traum. Selbstverwirklichungsverrückte Frauen und linke Karrierepriester in den Bistümern werden das weitlich verhindern!
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#2   Josefus   09:27:02 | Samstag, 14. April 2007
Vom polnischen Parlamentspräsidenten lernen
„Der kinderfreundliche Parlamentspräsident Marek Jurek kündigte daraufhin seinen Rücktritt an.“
Hochachtung vor Herrn Jurek! Ein Zeichen gesetzt!
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#1   Krak des Chevaliers   09:21:50 | Samstag, 14. April 2007
wunderbare Metamorphose
Wunderbar! an diesem kurzen Videoclip wird der ganze Unterschied zwischen der Bugnini-Messe und der Messe aller Zeiten deutlich. Hoffentlich, hoffentlich! geschieht diese wunderbare Metamorphose bald allüberall! o^/
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