Deutschland
Schwimmen mit dem Strom
Die deutschen Bischöfe unterstützen den massiven und familienfeindlichen Ausbau von Kinderkrippen. Kritik gab es nur und erneut für den Mitbruder aus Augsburg.
Während der Bischofskonferenz feiern die Prälaten die Messe von den Kirchenbänken aus mit
Während der Bischofskonferenz feiern die Prälaten die Messe von den Kirchenbänken aus mit
© Deutsche Bischofskonferenz
(kreuz.net, Reute) Vom 10. bis zum 13. April versammelten sich die 71 deutschen Bischöfe zu ihrer Frühjahrs- Vollversammlung im Kloster Reute – unweit von Bad Waldsee bei Ravensburg in Süddeutschland.

Heute Samstag hielt der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, in Mainz die abschließende Pressekonferenz.

Wie bei der Eröffnung der Vollversammlung fiel Kardinal Lehmann erneut über seinen Augsburger Mitbruder, Bischof Walter Mixa, her.

Noch am Dienstag hatte Bischof Mixa in der Fernsehsendung ‘Tagesthemen’ des ‘Ersten Deutschen Fernsehens’ behauptet, daß Kardinal Lehmann seine Ansichten zur Familienpolitik teile.

Doch heute Samstag widersprach der Kardinal: Er sei mit der privaten, „etwas globalen“ Einschätzung von Bischof Mixa „nicht einverstanden“.

Dafür begrüßte der Kirchenfürst den von der deutschen Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen geplanten Ausbau der Krippenplätze für Kleinkinder.

Die Kirche sei bereit, beim Ausbau der Kinderbetreuung mitzuwirken, wenn die Finanzierung geklärt sei. Eine Finanzierung auf Kosten anderer familienbezogenen Leistungen lehnte der Kardinal ab:

„Viele Familien sehen sich zur Berufstätigkeit beider Elternteile veranlaßt. Daher ist ein Ausbau der Plätze für frühkindliche Betreuung und Erziehung erforderlich.“

Allerdings dürfe der Staat nicht nur jenes Lebensmodell fördern, bei dem beide Eltern möglichst schnell wieder in den Beruf einsteigen.

Es könne nicht sein, daß jene, die diesen Weg nicht gehen, benachteiligt würden. Familien dürften nicht zu einem einheitlichen Modell der Kinderbetreuung gedrängt werden.

Antwort auf den Niedergang

Als weiteres Thema der diesjährigen Frühjahrs-Vollversammlung behandelten die deutschen Bischöfe „pastorale Neuordnungen der Diözesen“.

Sie erkannten, daß die größeren pastoralen Einheiten angeblich „mehr Vielfalt“ ermöglichten. So steht es jedenfalls in der 17seitigen Pressemitteilung der Bischofskonferenz.

Die Pfarreiengemeinschaft beziehungsweise die größere Pfarrei strahlt – nach Angaben der Bischöfe – jene Weitherzigkeit aus, die für die katholische Kirche immer prägend gewesen sei.

Liturgie

Wie erwartet nahm die Bischofskonferenz die überarbeitete ‘Allgemeine Einführung in das Römische Meßbuch’ sowie das ‘Ergänzungsheft zum Deutschen Meßbuch’ an. Das Ergänzungsheft beinhaltet Meßformulare der in jüngerer Zeit kanonisierten Heiligen und Seligen.

Die Bischofskonferenz geht davon aus, daß beide Texte auch von der österreichischen und der schweizer Bischofskonferenz angenommen werden.

Für das neue Gotteslob beginnt am 1. Advent ein Testlauf. In 190 repräsentativen Pfarreien soll bis Pfingsten 2008 ein Vorabdruck verwendet werden.

Die Überarbeitung des Rituale „Die kirchliche Begräbnisfeier“ ist noch nicht abgeschlossen. Die Bischöfe stehen noch im Gespräch mit der Gottesdienstkongregation.

Weitere Bilder der Frühjahrs-Vollversammlung 2007
      
143 Lesermeinungen
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#143   Sirilo   13:37:42 | Montag, 16. April 2007
@Lutheraner: Können Sie nicht lesen?
Nicht Ihnen habe ich geschrieben, sondern dem Leser „Luther“ (auf sein Posting vom 14.04., 21.46). Mit Ihnen habe ich keinen Meinungsaustausch.
Es ist mir deshalb unerfindlich, warum Sie mich so heftig persönlich angehen. Ich bin übrigens noch kein Opa, aber Sie sind auf jeden Fall ein Ignorant, ein Griesgram und ein Rüpel.
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#142   Lutheraner   12:52:54 | Montag, 16. April 2007
@ Sirilo – Hört Ihnen niemand zu?
Sirilo: @LutherWoher kommt Ihre paranoide Befürchtung, es gehe um die Abschaffung der Familie?
Halten Sie das für einen gelungenen Einstieg in eine ernste Diskussion?
Nicht nur, daß Sie ignorant sind, mein Nick ist nicht „Luther“, Sie haben nicht mal den Artikel gelesen und politisch machen Sie einen desolat unbeleckten Eindruck.
Ich weiß gar nicht, wie Sie sich dazu versteigen können, einem Wildfremden seine povinziellen Familiendramen als weltpolitisches Ereignis anzubieten? Hört Ihnen u Hause niemand mehr zu?
Wenn Ihre Familie Opa für einen störrischen Quälgeist hält, vor dem man am besten die Flucht antritt, dann liegt das an Ihnen.
Mich interessiert das ehrlich gesagt auch alles nicht.
Herzliche Grüsse
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#141   Genoveva   23:09:55 | Sonntag, 15. April 2007
@Ministrant: Schneidig, schneidig, …
aus Ihnen kann ja noch ein zünftiger Inquisitor werden – und da heißt es immer, in den Seminarien würden heutzutage nur Weicheier großgezogen.
Sicher werden Sie auf der Grundlage Ihrer fundierten kirchenrechtlichen Kenntnisse ganz bald erläutern, warum Bruder Artois wegen seines auf die Deutschen Bischöfe zielenden „Semper reformanda“-Wunsches (ich teile seine Einschätzung so nicht!) der Exkommunikation verfallen ist?
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#140   Gotthard   23:02:31 | Sonntag, 15. April 2007
pseudobischof
der Pseudobischof und Obere des Tradi-Vereins hat einen sehr klaren Blick:
Es gebe nicht viele traditionell gesinnte Gläubige und Priester. Große Anstrengungen würden notwendig sein, dem Alten Ritus wieder zu seiner Ehre zu verhelfen.
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#139   Romulus   20:29:59 | Sonntag, 15. April 2007
@Ministrant
Ich rate Dir: Studiere noch ein paar Semester, mache Dein Vordiplom, Dein Freijahr (zwei Freisemster), lass Jahre ins Land gehen und werde älter. O:O Hier sind Leute, deren Augen schon mehr gesehen haben als Schule, Uni, Bücher und Priesterseminare. Deine reflexartig geifernde Art stößt einfach nur ab. Ich habe Seminaristen erlebt, die fingen so an und am Ende des Studiums fuhren Sie einen Kinderwagen. Wobei ich nichts gegen Mütter und Kinder habe. ^-^
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#138   Ministrant   18:23:17 | Sonntag, 15. April 2007
@Artois
Ach mir egal, dass müssen sie mit ihrem Gewissen ausmachen…
Ich muss jetzt zur Vesper in die Seminarkapelle.
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#137   Artois †   18:21:26 | Sonntag, 15. April 2007
@Ministrant
Wer suchet, der findet!!!
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#136   Ministrant   18:19:28 | Sonntag, 15. April 2007
@Artois
Nein ich muss nix nur sterben…
Sind sie noch Glied der Kirche? Dann geben sie mir doch ihren Namen, dann sorge ich persönlich dafür, dass ihnen eine Urkunde zu ihrer Exkommunikation zukommt.
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#135   Artois †   18:17:22 | Sonntag, 15. April 2007
@Ministrant
Da sind Sie ja schon wieder! Und das bei dem schönen Wetter? Haben Sie keine Angehörigen, denen Sie Gesellschaft leisten müssen?
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#134   Ministrant   18:14:48 | Sonntag, 15. April 2007
@Artois
Und spätestens mit dieser Äußerung haben sie sich so fern sie noch Glied der Kirche sind selbst exkommuniziert.
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#133   Toby   18:13:03 | Sonntag, 15. April 2007
@ Ministrant
Die alte Liturgie ist ja bereits spätestens seit 1984 bzw. 1988 wieder bedingt zugelassen worden. Wenn der Bischof es erlaubt, darf im Grunde genommen jeder Priester der lateinischen Kirche im alten Ritus zelebrieren. Nur wird das in der Praxis extrem restriktiv gehandhabt. Das Anliegen des Papstes ist es wohl, diese restriktive Handhabe durch eine generelle Freigabe der alten Messe zu lockern. Es geht um Wahlfreiheit, wenn entsprechendes Interesse besteht. Von einer Verpflichtung, die alte Messe zu zelebrieren, war und ist nirgendwo die Rede gewesen.
Natürlich ist die Entwicklung der Gottesdienstteilnahme in den sogenannten „jungen Kirchen“ beispielsweise in Afrika oder Asien nur sehr bedingt mit der Situation im „alten Europa“ oder Nordamerika vergleichbar. Diese jungen Kirchen haben teilweise keine mit der abendländischen Kirche vergleichbare Tradition, die sich über Jahrhunderte hin entwickelt hätte.
Wie es in Lateinamerika aussieht, kann ich auch nicht genau sagen. Dort hört man ja von einem massiven Zulauf zu Sekten und Sondergruppen.
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#132   Pünktchen   17:51:03 | Sonntag, 15. April 2007
Richtig, Toby!
An dieser Stelle möchte ich nochmals an den Aufsatz von Pater Dr. Wodrazka CO www.kreuz.net/bookentry.980.html hinweisen, der einige Gesichtspunkte der jüngeren und jüngsten Liturgieentwicklungen im kritischen Urteil des Theologen Ratzinger beleuchtet. Die zugrundeliegenden Schriften des heutigen Papstes verteilen sich dabei auf die gesamten Jahrzehnte, die wir hier im Auge haben. Es stellt sich heraus, daß vieles so NICHT vom II. Vatikanum gedeckt ist: allgemeine Einführung des Volksaltars und Aufgabe der Gleichrichtung beim Eucharist. Gebet, daraus resultierende Priesterzentriertheit der neuen Messe, das Verschwinden des Lateins, die Verdunkelung des Opfercharkters usw.usf.
Die „Häresie der Formlosigkeit www.perlentaucher.de/buch/26533.html“ ist eines der Hauptmerkmale des Modernismus! Liturgisch gesprochen argumentiert diese „Häresie“: es komme doch auf die äußeren Formen nicht an, solange man nur die „richtige Einstellung“ habe. Und die richtige Einstellung wiederum reduziert sich auf ein plattes: „Seid nett zueinander!“
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#131   Ministrant   17:44:10 | Sonntag, 15. April 2007
@Toby
Und dieser „Formlosigkeit“ will der Heilige Vater wohl durch sein Muto Proprio gegenwirken, wenn er die Bedeutung der Liturgie unterstreicht, und eventuell den Alten Ritus wieder bedingt zulässt, sodass ein Priester seinen Bischof um Gehnehmigung fragen muss, aber er wird den Alten Ritus nicht verpflichtend für seine Priester einführen.
Wie hier schon einige Male geschrieben ist der Rückgang der Besuchszahlen nur in Europa zu verzeichnen, in anderen Kontinenten eben nicht und dort wird auch die NOM gefeiert , also kann ihr Argument die NOM wäre schuld nicht richtig sein.
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#130   Artois †   17:39:26 | Sonntag, 15. April 2007
@Ofterdingen
Eine kräftige SÄUBERUNG der Kirche ist immer eine schöne und notwendige Angelegenheit, ein rechter geistlicher Frühjahrsputz! Der Heiland hat es vorgemacht und uns eingeschärft, es bis zu seiner Wiederkehr recht häufig und sorgfältig zu wiederholen. Schließlich will er ein sauberes und festlich geschmücktes Haus vorfinden, wenn er wiederkehrt. Und deshalb müssen die deutschen Bischöfe ALLE weg.
Ich freue mich darauf! Heiliger Bonifatius bitte für uns und hilf dabei!
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#129   Toby   17:37:37 | Sonntag, 15. April 2007
@ Ministrant @ Pünktchen
Seit meiner frühesten Jugend bekam ich immer wieder das Argument zu hören, die Gottesdienstteilnahme gehe deshalb zurück, weil sie „zu wenig ansprechend“, d. h. trotz aller Mätzchen immer noch nicht „modern“ genug seien.
Doch die Erfahrung nach über 35 Jahren NOM lehrt uns nun etwas anderes, und die linken Medien scheinen das, wie hier aufgezeigt wurde, noch eher zu begreifen als „Kirchens“: Nicht die vorgeblich mangelnde „Aufgeschlossenheit“ oder „Modernität“ ist Schuld am Gottesdienstrückgang, sondern die seit Jahrzehnten zu beobachtende und von Martin Mosebach so treffend bezeichnete Formlosigkeit der neuen Liturgie, der einfach der innere Maßstab, das „Urmeter“ (Paul Badde) abhanden gekommen zu sein scheint.
Natürlich ist die Verwendung statistischen Materials immer irgendwie interessegeleitet. Aber das ist ja nicht von vornherein falsch. Der kontinuierliche Rückgang der Gottesdienstteilnahme ist nun einmal ein nachweisbares Faktum, dass sich schwerlich leugnen lässt.
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#128   Pünktchen   17:29:33 | Sonntag, 15. April 2007
Ministrant
Das Problem ist m.E. auch nicht so sehr das II. Vatikanum – da ernte ich sicher Widerspruch von den Tradis hier! – sondern die unter Paul VI. als Ergebnis von Expertenmeinungen und Kommissionspapieren zusammengeschusterte Liturgie einiger weniger, die in ihren Flachheiten so keineswegs von der Liturgiekonstitution des letzten Konzils gedeckt sind.
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#127   Ministrant   17:24:49 | Sonntag, 15. April 2007
@Pünktchen @Toby
Die 68er- Bewegung die Säkularisation und andere Einflüsse von Außen, aber bestimmt nicht das II. Vaticanum. Der größte teil der Katholiken forderte eine Öffnung, eine Erneuerung und Stellungnahmen zu den Fragen der Zeit, wie Atomkrieg, Armut und Gespräche mit anderen Religionen. Ohne das II. Vat. ginge es der Kirche heute viel schlechter. Das II. Vat. war auch nciht nur eine Liturgiereform, sondern häuptsächlich ein Konzil der Öffnung und auch der Verständigung mit den anderen Religionen. Haben sie mal die Fürbitten des Karfreitags für die Juden vor und nach dem Konzil betrachtet. Die Fürbitte vor dem Konzil ist übelster Antisemitismus. Und es war wichtig, dass mit dem Konzil der Mensch in den Mittelpunkt des kirchl. Lebens gerückt ist und dieser Platz nicht von Riten und Bräuchen blockiert wird. Der Klerus nimmt eine besondere Stellung im Kirchenvolk ein, er steht aber nicht über ihr. Auch ein Priester ist ein Mensch und kein Übermensch oder eine Art Außerirdische .
Und nun mal zu diesen Statistiken, Statistiken sagen überhaupt nichts objetives aus, sie sind eine subjektive Erfassung von Daten. Und Statistiken kann man manipulieren, ich kenne Atheisten die können Statistiken so verdrehen, dass jeder Bürger in Deutschland Atheist sein müsste.
Wenn es Priester gibt, die die Fähigkeit haben Menschen wieder mit Gott in Verbindung zu bringen, was die eigentlich fundamentale Aufgabe des Priesters ist, dann werden auch wieder mehr Menschen in die Kirche gehen.
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#126   Toby   17:24:12 | Sonntag, 15. April 2007
@ Gotthard
Wollen Sie damit sagen, dass die alte Messe deshalb verschwunden ist, weil die meisten Haushalte heute eine Waschmaschine haben??? O:)
Bundeskanzler Schröder wollte sich und seine Politik bekanntlich am Rückgang der Arbeitslosigkeit messen lassen.
Wenn sich unter der Amtszeit von Kardinal Lehmann als Vorsitzender der DBK die Zahl der Gottesdienstteilnehmer nahezu halbiert hat (wir sprechen hier vom neuen Ritus), dann kann er nicht ernsthaft behaupten, die Menschen hätten die neue Liturgie positiv aufgenommen.
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#125   Pünktchen   17:22:08 | Sonntag, 15. April 2007
Libertas
Ja, diese Beobachtung habe ich auch gemacht! Es sind gerade die modernen Zeitgenossen, die in der Kirche eine Differenzerfahrung zu ihrem Alltag suchen und nicht die bloße Widerspiegelung populärer Horizontalismen.
Hioer ein weiteres Zitat, diesmal aus dem SPIEGEL (Autor: Matthias Mattusek):
Beten ist kein kumpelhaftes Plaudern, sondern ritualisiertes Sprechen, dessen Formensprache ebenso wichtig ist wie das innige Verstehen. Die katholische Dialektik sagt, dass Spektakel und Struktur, Form und Inhalt immer zusammengehören. Die Formensprache aus Anreden und Bitten stützt die Andacht und sorgt für die gebührende Ehrfurcht vor Gott. Und genau das wäre, so en passant, die Ratzinger-Position gegen all die unspezifischen religiösen Wellness-Meditationen und Klampfereien, die mittlerweile in katholischen Kirchen genauso zu hören sind wie in protestantischen oder charismatischen.
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#124   Libertas Ecclesiae   17:15:48 | Sonntag, 15. April 2007
Rituale fassen das Unfassbare
Interessanterweise liegen die kirchenfernen Medien in dieser hier diskutierten Frage der Wahrheit sehr nahe:
„Religion und Ritus gehören zusammen“, schreibt Matthias Dobrinski in der Süddeutschen Zeitung vom 6. April 2007. „Das Christentum wäre ohne Riten eine blutleere Erzählung, bestenfalls eine Sammlung von Lebensweisheiten. Rituale bieten Geborgenheit. Wer sie feiert, tut das in einer weltweiten Gemeinschaft, deren Vorfahren schon vor 1500 Jahren in ähnlicher Form Jesu Tod verkündeten und seine Auferstehung priesen. Rituale fassen das Unfassbare; ihre Theatralik und Poesie lassen ahnen, welche Wirklichkeit hinter der Wahrnehmung stecken könnte … Rituale waren eine Zeitlang aus der Mode. Vergleichbares geschah in den Kirchen, wo die Gottesdienste dann manchmal zu merkwürdigen Veranstaltungen mutierten, mit liturgischem Tüchertanz um den Altar und Fürbitten, die die Gläubigen auf bunte Zettel schreiben und an dürre Zweiglein spießen mussten. Inzwischen geht die Klage nach dem Verlust der Form um, und auch diese Entwicklung hat die Kirchen eingeholt … Papst Benedikt hat angeregt, die Messe häufiger auf Latein zu feiern – der Glaube erschließt sich für den Papst auch über die Schönheit der Form. Dadurch sehen sich die Anhänger der alten Tridentinischen Messe bestätigt; sie hoffen darauf, dass der Papst demnächst die bis in die Mitte der sechziger Jahre hinein gültige Form wieder allgemein erlaubt …“
Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 6. April 2007, Hervorhebung von mir
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#123   Gotthard   17:14:24 | Sonntag, 15. April 2007
@Toby
es sind auch ganz andere Korrelationen möglich, die bestimmt aussagekräftiger sind:
Zahl der sonntäglichen Gottesdienstteilnehmer:
1955: 11,9 Millionen (Alter Ritus)
1965: 11,7 Millionen (Alter Ritus) 168 PKW / 1.000 Einw
1975: 8,8 Millionen (Neuer Ritus) 308 PKW /1.000
1985: 6,8 Millionen (Neuer Ritus) 451 PKW / 1.000
1995: 5,2 Millionen (Neuer Ritus) 531 PKW / 1.000
2005: 3,7 Millionen (Neuer Ritus) 585 PKW / 1.000
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#122   Pünktchen   17:12:36 | Sonntag, 15. April 2007
Toby, Danke Ihnen
für die Zahlen, die ja quasi „offiziell“ sind und tatsächlich zu denken geben!
Die Erklärungsansätze von „Ministrant“ greifen zu kurz, so viel ist klar!
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#121   Toby   17:07:52 | Sonntag, 15. April 2007
@ Ministrant
Okay, dann nehmen wir mal die 68er-Jahre ganz raus und fangen wir mit dem Vergleich später an, etwa mit der Wahl von Bischof Lehmann zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz im Jahr 1987:
1987: 6,4 Millionen Gottesdienstteilnehmer
2005: 3,7 Millionen Gottesdienstteilnehmer
Seit Lehmanns Amtsantrit als „Großer Vorsitzender“ ist das ist immerhin ein Rückgang von 42 Prozent!
Oder lassen wir Lehmann mal außen vor und nehmen als Vergleichpunkt das Heilige Jahr 2000, also inklusive den aktuellen WJT-Erfahrungen, den „Aufbrüchen“ von neuen geistlichen Gemeinschaften, dem positiven JPII-Effekt usw.:
2000: 4,4 Millionen Gottesdienstteilnehmer
2005: 3,7 Millionen Gottesdienstteilnehmer
Das ist immer noch ein Rückgang um 16 Prozent, und das auf erheblich niedrigem Niveau.
Warum greifen die positiven Effekte nicht? Irgendwie bringt’s der Novus Ordo einfach nicht! Die Zahlen lügen nicht!
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#120   Pünktchen   17:02:57 | Sonntag, 15. April 2007
Ministrant
Sie verzeichnen aber einen Rückgang von Gottesdienstbesuchen im Zehnjahresrhythmus von jew. mehr als einer Million Menschen in vier Jahrzehnten! Davor handelte es sich gerade mal um wenige Tausende. Diesen Umstand können Sie unmöglich allein auf die 68er-Bewegung zurückführen. Außerdem wäre ja dann immer noch die Frage, welche Gestalt des gottesdienstlichen Lebens dem frevelhaften Geist der 68er wirksameren Widerstand entgegengesetzt hätte: eine Messe, die dem Zeitgeist und falschen Autonomieversprechungen huldigt oder die Messe, die unzweifelhaft theozentrisch „gestaltet“ ist.
Ich bin sicher: in Ihrer Einschätzung dieser Frage befinden Sie sich im Irrtum. Der „moderne Zeitgenosse“ spürt in den kirchlich-gottesdienstlichen Anbiederungen der jüngeren und jüngsten Zeit die hilflose Absicht und ist gelangweilt!
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#119   Ministrant   16:50:54 | Sonntag, 15. April 2007
@Pünktchen
Und ohne das II. Vat. wäre bei 2005 0,0 gestanden. Man muss auch schauen was für gesellschaftliche Ereignisse in dem besagten Zeitraum lagen. Die 68er Bewegung lag voll und ganz in diesem Zeitraum und Tobys kleien Statistik macht zwischen dem Alten und dem Neuen Ritus auch einen gewaltigen Sprung.
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#118   Pünktchen   16:26:44 | Sonntag, 15. April 2007
Darf ich noch einmal darauf hinweisen, daß der
Rückgang der Gottesdienstbesuche vor 1965 sich nach dem Maß weniger Punkte hinter Komma abgespielt hat. Nach 65 aber ereignete sich ein Erdrutsch! Bitte vergleichen Sie nochmals die Zahlen bei Toby im posting um 13:43 Uhr oder in dem Link:
dbk.de/imperia/m…0_2005.pdf
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#117   Pio-Maria   15:51:03 | Sonntag, 15. April 2007
Ministrant
Sie haben einmal recht. :)3
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#116   Toby   15:21:31 | Sonntag, 15. April 2007
Falsch, Regina1961!
Wie schon gesagt, hat der Rückgang der Gottesdienstteilnehmer vielfältige Ursachen. Es geht hier nur darum aufzuzeigen, dass die Erwartungen der Verfechter der Neuen Messe auch nicht gerade erfüllt wurden.
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#115   Regina 1961   15:14:48 | Sonntag, 15. April 2007
@Corbinian
Aber es ist eben doch sehr schön, wenn man endlich einen Sündenbock gefunden hat. Und da ist das 2. Vatikanum eben ein gefundenes Fressen für Tradis.
LG Regina 1961
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#114   Toby   15:12:59 | Sonntag, 15. April 2007
Gottesdienststatistik
Sicher hat der massive Rückgang der Gottesdienstteilnehmer seit Mitte der 60er Jahre vielfältige, auch äußerliche Ursachen.
Allerdings, und das ist der springende Punkt, sind die Verfechter der Neuen Messe den Beweis für die immer wieder hervorgebrachte Behauptung schuldig geblieben, dass mit der Einführung der neuen liturgischen Bücher ein neuer „Aufbruch“ oder gar ein „neues Pfingsten“ eingetreten sei.
Gerade mit der Einführung der Landessprache, die ja die Liturgie angeblich „verständlicher“ gemacht hat, hätte die Neue Messe nach den Erwartungen ihrer Verfechter eigentlich doch viel mehr Menschen erreichen müssen. Das Gegenteil ist jedoch der Fall.
Auffällig ist auch, dass der Abwärtstrend seit nunmehr vier Jahrzehnten kontinuierlich anhält und vor 1990 die Katholiken in den neuen Bundesländern nicht einmal mitgezählt wurden.
Zwischen 1950 und 1965 war die Zahl der Gottesdienstteilnehmer hingegen relativ stabil; sie bewegte sich zwischen 11,7 und 12 Millionen. Bis Anfang der 60er Jahre konnte man sogar einen leichten Anstieg ausmachen.
Wie dem auch sei: Ich plädiere für Wahlfreiheit zwischen alter und neuer Liturgie. Echte Wahlfreiheit setzt allerdings die gleichen Rahmenbedinungen voraus (also keine diskriminierenden Einschränkungen für den Besuch der alten Liturgie).
Warum fürchten sich so viele, gerade auch deutsche Bischöfe, vor einer echten Wahlfreiheit? Wenn die Neue Messe angeblich viel ansprechender ist, müssten sie doch keine Angst vor der Alten Messe haben.
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#113   Corbinian   15:04:16 | Sonntag, 15. April 2007
@ Toby
Es ist Unfug, die Einführung des Neuen Ritus für den Schwund der Gläubigen verantwortlich zu machen, damit überschätzen Sie dessen Bedeutung ganz erheblich. Wie es Ministrant schon richtig dargestellt hat, die Abnahme des Messbesuches hat in Deutschland (oder sagen wir besser Mitteleuropa) schon vor dem Konzil eingesetzt. Die Gründe dafür liegen hauptsächlich außerhalb des kirchlichen Lebens. Es gehört zu den Gründungslegenden traditionalistischer Gruppierungen, dass erst die Einführung der Neuen Messe oder weiter gefasst, das 2. Vatikanische Konzil für den Zerfall des kirchlichen Lebens verantwortlich ist. Wie es Ministrant schon gesagt hat: in anderen Teilen der Welt wächst das Christentum trotz des Neuen Ritus, was dieser These nach ja gar nicht sein dürfte. Wir können auch in die USA schauen, wo ein technisch hochgerüstetet und aufgeklärtes Land bei weitem nicht diese Säkularisierungstendenzen (auch nicht bei den Katholiken) aufweist. Der Glaubensschwund ist in erster Linie ein mitteleuropäisches Problem jenseits der theologischen Neuerungen .
Mit dem Neuen Ritus tun sich vor allem nur die schwer, die sich im alten häuslich eingerichtet hatten und sich nun liturgisch obdachlos fühlen. Aus diesem Grund ist die Gruppe derjenigen, welche den Alten Ritus wiederhaben möchte, auch nur so verschwindend klein, aber eben schrill, laut und polemisch – psychologisch gesehen eine verständliche Reaktion auf die entstandene Unsicherheit und Orientierungslosigkeit bei einigen wenigen
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#112   Regina 1961   14:41:49 | Sonntag, 15. April 2007
@ministrant
Lieber Mini,
so einfach ist das nicht in diesem net! Hier muß man schon mit Fakten kommen! ^-^
Aber eins stimmt schon. Nach all den Berichten über die Versammöung der Bischöfe und Kardinäle, hätte ich mir auch ein etwas deutlicheres Wort gegen die Pläne von Frau von der Leyen gewünscht, und etwas mehr hin zu Bischof Mixas Aussagen.
LG Regina1961
PS. Manche Tradis könnten allerdings auch mal wieder einen Deutschkurs besuchen. !:)
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#111   seraphincgn   14:31:17 | Sonntag, 15. April 2007
Messe hin messe her
… das die Schäfchen fernbleiben liegt doch daran das die Kirche Welt Fremd is.
Oder warum haben den dann Krichen zulauf die eine Lebendigen gottes dienst feiern. Weil die menschen diese Mitelalterlicher Depri zeug net mehr abkönnen.
Also mehr leben weniger Kirchenbürokratie
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#110   Ministrant   14:14:58 | Sonntag, 15. April 2007
@Genova
Sie sollten aber nicht vergessen, die Propagandanachrichten der Gegenseite zu betrachten. Oder lassen sie es zu, dass die Gegenseite die eigene Kirche schlecht macht?
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#109   Pünktchen   14:12:47 | Sonntag, 15. April 2007
Ministrant
Ich gestehe Ihnen gerne zu, daß es bei der Schrumpfung des Gottesdienstbesuches auch säkulare außerkirchliche Faktoren gibt. Während sich die Abnahme in den 50er Jahren jedoch im Zehn-Jahres-Takt mäßig ausnimmt, entwickelte sie sich nach Einführung des neuen Messordo im selben Takte rapide und dramatisch! Daran kommen Sie nicht vorbei!
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#108   Ministrant   14:04:17 | Sonntag, 15. April 2007
@Pio-Maria
Da haben Sie recht, wer aber in der FSSPX die einzig wahre römisch- katholische Kirche sieht, exkommuniziert sich dadurch selbst. Steht so im Codex des kanonischen Rechts.
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#107   Genoveva   13:59:14 | Sonntag, 15. April 2007
@Ministrant:
Nein ganz das Gegenteil, sie ist viel authentischer als eine Messe der FSSPX wo schlecht ausgebildete Priester in schlechtem Latein die Messe lesen.
Ich gehöre weder der FSSPX noch einer anderen Tradi-Gruppierung an und besuche Messen im Alten Ritus nur sehr selten.
Aber Ihre Pauschalverurteilungen gehen mir gewwaltig auf den Zeiger. Bevor Sie über den vermeintlich schlechten Ausbildungsstand anderer Leute herziehen, sollten Sie zweimal tief durchatmen und dann folgendes tun:
1. Sich klar machen, daß – im Gegensatz zu so mancher Messe im Neuen Ritus – der Priester im Alten Ritus nicht für die sprachliche Qualität der Messe verantwortlich ist. Er liest sie aus dem Messbuch und quatscht nicht irgendwelches Zeug daher, da ihm gerade so durch den Kopf (und vielen Messbesuchern am A. vorbei) geht.
2. Zur Strafe alle ihre bisherigen Postings bei +.net auf sprachliche Fehler (Grammatik, Orthographie, Ausdruck) untersuchen und in Tag- und Nachtarbeit alle gefundenen Fehler in ein großes Buch eintragen.
3. Nach Absolvierung dieser Sisyphos-Arbeit in drei Wochen hier wieder vorbeischauen und den einen oder anderen Beitrag posten.
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#106   Ministrant   13:58:57 | Sonntag, 15. April 2007
@Toby @Pünktchen
Sie hätten auch die Zahlen der Statistik von 1950 an nehmen können, dann wäre ihnen aufgefallen, dass auch schon zu diesem Zeitpunkt eine Abnahme der Besucherzahlen zu verzeichnen war. Man darf bei so einer Diskussion auch nicht nur den nationalen Raum betrachten, die Deutsche Kirche stellt nur einen kleinen Bruchteil der Weltkirche dar.
Schaut man nach Afrika, Asien oder Südamerika ist der trend genau umgedreht.
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#105   Pio-Maria   13:58:40 | Sonntag, 15. April 2007
Ministrant
Gläubige die an den hl. Messen der Piusbruderschaft teilnehmen wegen des tridentinischen Ritus sind nicht
Exkommuniziert. Sie sollten sich besser informieren.
Zweitens nach einer 56 Stundenwoche sehne ich mich
nach dem Samstag wo ich Früh zur hl.Messe gehe und
bei den Benediktinern im Gregorianischen Gesang mich
erhole und darin neue Kraft schöpfe und dieser Gesang
ist uralt und hat überlebt. Da kann mann den Zeitgeist
entfliehen.
Zur Piusbruderschaft noch eins ,ich kenne das Priestersemiar, die Priester werden in Latain sehr gut
ausgebildet und man versteht Sie sehr gut .
Vieleicht sollten Sie öfter zu den Benediktiener und
zur Petrusbruderschaft gehen um in der latainischen
Sprache fortschritte zu machen. o^/
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#104   Aurelius   13:58:02 | Sonntag, 15. April 2007
Ministrant: „Messe in schlechtem Latein“
Die Leute bekommen nichts authentisches mehr angeboten, das ich nciht lach. Ist die Feier der Eucharistie im deutschen nicht mehr authentisch genug? Nein ganz das Gegenteil, sie ist viel authentischer als eine Messe der FSSPX wo schlecht ausgebildete Priester in schlechtem Latein die Messe lesen.
Quam stultior eo superbior.
Num linguam Latinam Missalis Romani ante reformam liturgicam malam fuisse affirmare volo? Sacerdos sanctam Missam Tridentinam celebrans verba latina ex libro legit!
Im Gegensatz zum NOM, wo der Priester viele Gestaltungsmöglichkeiten hat, ist es in der Tridentinischen Messe an den Wortlaut des Missale gebunden.
Und wo bitte schön ist denn das Latein des Missale Romanum „schlechtes Latein“? Wenn Sie behaupten wollen, daß das Latein des MR schlecht ist, dann bitte schön –- zeigen Sie uns mal ein paar Beispiele!
Und übrigens, ich habe sehr, sehr gute Latinisten bei der FSSPX kennengelernt. Die amicitia catholica pro latinitate viva ist ein loser Zusammenschluss von Katholiken, welcher der FSSPX nahesteht. Sie werden mit den Ohren schlackern, wie dort gutes Latein gepflegt wird. Ich habe Seminaristen der FSSPX kennengelernt, welche sich nicht nur durch ihren Glauben, sondern auch durch profunde Lateinkenntnisse ausgezeichnet haben. Diese sprachen Latein fließend.
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#103   Pünktchen   13:54:21 | Sonntag, 15. April 2007
Toby, interessantes Zahlenwerk,
das natürlich interpretiert werden muß!
Dabei dürften freilich einige arg ins Schwitzen kommen!
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#102   Ministrant   13:51:12 | Sonntag, 15. April 2007
@Toby
Und diese Zahlen ziehen Sie als Beweis herran, das die neue Messordnung Schuld sei am Sinken der Gottesdienstbesucherzahlen…
:-S
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#101   seraphincgn   13:47:27 | Sonntag, 15. April 2007
Liebender Gott Strafender Gott , bla bla
Heute wird den Kindern ein liebender Gott, einen Freund nahe gebracht und nicht wie in der vorkonziliären Zeit ein strafender Gott, der nur darauf wartet wieder Menschen in die Hölle zu schicken.
Gott ist beides, denen die ihn lieben ein liebender Gott, denen, die ihn nicht lieben ein strafender Gott. Ein Hauptproblem mit dem Modernismus: seine Häresien durch verschweigen.
Also is Gott so wie wir ihn uns machen, was ein murgs.
Das einzige was man den Kindern beibringen sollte is ihren eigenen überzeugungen zu folgen und keinen Dogmen andere. Man sollte sie lehren die WElt das Leben und das Universum zu erkunden und so zu eigenen erkenntnissen zu gelangen.
JEder Mensch is zu seiner eigene Erleuchtung und Offenbarung in der lage. Das Leben und alles Sein steht miteinander in verbindung.
Das is das was ich meinen Nichten und meinem Neffen mit auf dem Weg gebe. Einen Schlüssel zu höheren verstendniss, zum empfinden eines tiefen verbündnisses aller materie und energie. Und wenn sie das zu Gott führt ok wenn nicht dann is das auch ok. Kinder bracuhen keine Dogmen nach denen sie sich richten müssen, sie brauchen nur einen begleiter auf ihrer suche das is alles.
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#100   Ministrant   13:45:44 | Sonntag, 15. April 2007
@Aurelius
Wenn eine neue Messordnung eingeführt wird, dann wird automatisch die Alte Ordnung quasi aufgehoben. Das spiegelt sich darin, das der Ortsbischof es genehmigen muss wenn ein Priester nach dem Alten Ritus feiern will.
Ich hab kein Problem damit, wenn Menschen die Messe nach dem Alten Ritus feiern möchten, so lange sie in Einheit mit dem Papst und den Bischöfen bleibt. Ich habe selbst einige Male eine Messe mitgefeiert bei der Petrusbruderschaft. Aber die Nachfrage nach solchen Messen hält sich sehr in Grenzen.
Mit den leeren Phrasen meine ich jene Schriften, die ganz klar von der FSSPX sind und Liturgiemissbräuche deunizieren wo gar keine sind und die das Ende der Kirche prophezeien.
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#99   Toby   13:43:36 | Sonntag, 15. April 2007
@ Ministrant
Wo sind den die Menschen, die die Messe nach dem Alten Ritus feiern wollen. Wo sind sie den?
Wo sind den die Menschen, die die Messe nach dem Neuen Ritus feiern wollen? Wo sind sie denn?
Aus der amtlichen Statistik der deutschen Bischofskonferenz:
Zahl der sonntäglichen Gottesdienstteilnehmer:
1955: 11,9 Millionen (Alter Ritus)
1965: 11,7 Millionen (Alter Ritus)
1975: 8,8 Millionen (Neuer Ritus)
1985: 6,8 Millionen (Neuer Ritus)
1995: 5,2 Millionen (Neuer Ritus)
2005: 3,7 Millionen (Neuer Ritus)
1965 bis 2005: minus 68 Prozent!
Quelle: dbk.de/…nehmer_1950_2005.pdf
Tendenz: weiter sinkend, trotz Weltjugendtagsevents!
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#98   HeinrichvonOfterdingen   13:41:29 | Sonntag, 15. April 2007
Lieber Denunziant,
Die Leute bekommen nichts authentisches mehr angeboten, das ich nciht lach.
Ist die Feier der Eucharistie im deutschen nicht mehr authentisch genug? Nein ganz das Gegenteil, sie ist viel authentischer als eine Messe der FSSPX wo schlecht ausgebildete Priester in schlechtem Latein die Messe lesen.
Ich kenne keinen Priester der Priesterbruderschaft, der schlecht ausgebildet ist. Allerdings kenne ich aus der Konzilskirche – ich kenne einige Priester aus der Konzilskirche mehr oder weniger nah – eigentlich nur welche, die unglaublichen Unsinn verbreiten. Das mit dem schlechten Latein, das ist ihre typische Blödrederei. Waren Sie mal in einer Messe der Priesterbruderschaft. Wenn Sie das französisch ausgesprochene Latein meinen, das ist nicht mehr oder weniger gut als das deutsch ausgesprochene. Und wenn ich an einige Priester der Konzilskirche denke, etwa an einen Priester, der schon beim Kirchenvolk „Knödler“ genannt wird, da fehlt es schon am Deutsch! Im Übrigen können Sie durchaus als Beispiel für die schlechte Ausbildung dienen, auch wenn Sie das natürlich nur ablehnen können, weil Sie das selbst nicht beurteilen können …
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#97   seraphincgn   13:37:02 | Sonntag, 15. April 2007
@ Menistrant
Man kann die Wahrheit immer so hindrehen, wie man es braucht…
Die Wahrheit ist, dass beim WJT eine Million Menschen zusammenkamen um ihren Glauben zu feiern und die Kommunion, die sie empfangen haben auch zu leben.
Ha das ich net lache, der WJT is und war nur eine großveranstaltung die die Jugendlichen lockt mit dem alt bekannten Herdentrieb.
Viele waren doch nur dabei weil nen Promie gekommen is der Papst. Kaum einer von denen hat da seine Kommunion wirklich gelebt.
Nur ein beispiel für ihren WJT:
In meiner GB stadt wurde der WJT auch begangen, mit einem GD vor der Evangelischen Kirche, soviel schon mal dazu und gleich neben der Bühne für die Priester stand was??? Genau ein Bierwagen und raten sie mal wemm die aufmersamkeit gegolten hat???? Nein nicht den priestern die wurden nur von den alten Damen aus dem Prieste Fan Club bewundert, es war der Alkeholausschank. Und währen die Pfaffen sich ein absangen wie in einem Schlechten amerikanischen Gospel filmm soffen sich ihre schäfchen die hucke voll und erst als dann die anschließenden PArty stattgefunden hat hat man der Bühne die aufmerksamkeit geschenkt soviel also zu ihrer behauptung.
Es mag sein das es durchaus einige gläubige Jugebdliche gab, aber viele waren halt nur da weil es ein Großereigniss war, in deutschland und wow der Medien Papst konnte begafft werden na wie toll
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#96   Aurelius   13:36:41 | Sonntag, 15. April 2007
@Ministrant: ein guter Rat
Wo sind den die Menschen, die die Messe nach dem Alten Ritus feiern wollen. Wo sind sie den?
Sie feiern die bereits nach dem alten Ritus.
In den Indulten.
Bei der Petrusbruderschaft.
Institut Christkönig und Hoherpriester.
Institut Philip Neri.
Bei der Piusbruderschaft.
Was von den Tradis und ganz besonders von der FSSPX kommt sind leere Phrasen einer aussterbenden Art.
Dieser pauschale Rundumschlag passt zu Ihrer heute so anschaulich demonstrierten Dummheit.
Mal ganz davon abgesehen, daß die Kritik an vielen Reformen, vor allem an der Liturgiereform, durchaus berechtigt ist, ja sogar ich in vielen Punkten der Piusbruderschaft zustimme (obwohl ich ihr sehr kritisch gegenüberstehe, würde ich vorsichitig sein, diese Kritik als „leere Phrasen“ hinzustellen.
Vieles ist sicherlich überzogen und für mich persönlich ist die Grenze da überschritten, wo die einheit mit denm Papst und den Bischöfen aufhört.
Ein guter Rat zum Schluß: Sollten Sie mal das Buch Aus meinem Leben von Joseph Ratzinger in die Hände bekommen, lesen Sie bitte nicht die Seiten 159 – 174. Alles „leere Phrasen“ und Tradi-gerede von vorgestern.
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#95   Ministrant   13:24:42 | Sonntag, 15. April 2007
@HvO…
Wo sind den die Menschen, die die Messe nach dem Alten Ritus feiern wollen. Wo sind sie den?
Was von den Tradis und ganz besonders von der FSSPX kommt sind leere Phrasen einer aussterbenden Art. Sie hätten gern, dass die Nachkonziliärekirche untergeht und weil dies nicht der Fall ist, erfinden sie Lügen um die Kirche zu beschmutzen und ihr zu schaden. Keine andere Aufgabe hat dieses Internetportal.
Die Leute bekommen nichts authentisches mehr angeboten, das ich nciht lach. Ist die Feier der Eucharistie im deutschen nicht mehr authentisch genug? Nein ganz das Gegenteil, sie ist viel authentischer als eine Messe der FSSPX wo schlecht ausgebildete Priester in schlechtem Latein die Messe lesen.
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#94   Aurelius   13:19:47 | Sonntag, 15. April 2007
@Ministrant: Sind Sie so dumm oder tun Sie nur so?
Der alte Ritus wurde durch das VII aus gutem Grund ersetzt .
VII hat den alten Ritus durch gar nichts ersetzt.
Sie sind ja schon ein ziemlischer Klugscheißer. was studieren sie seit 2005? Theologie? Mit jedem Posting sehen sie dümmer und dümmer aus…
Vorschlag: Sie studieren noch ein paar Semster, lesen sich ein wenig in die Materie ein und kommen daan wieder.
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#93   Pio-Maria   13:19:22 | Sonntag, 15. April 2007
Heinrich von Ofterdingen
Sie haben vollkommen recht.
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#92   HeinrichvonOfterdingen   13:18:33 | Sonntag, 15. April 2007
Lieber Denunziant,
das haben Sie schon öfter behauptet. Es wird dadurch nicht richtiger.
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#91   Ministrant   13:15:48 | Sonntag, 15. April 2007
@HvO…
Lassen Sie doch bitte ihre Verleumdungen und falschen Aussagen. Ja ja wenn die Alte Messe in der katholischen Kirche angeboten wird, dann springen die Menschen förmlich zu ihr… :-S Das ist dummes Weibergeschwätz.
Der alte Ritus wurde durch das VII aus gutem Grund ersetzt .
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#90   HeinrichvonOfterdingen   13:11:16 | Sonntag, 15. April 2007
Lieber Denunziant,
Heute wird den Kindern ein liebender Gott, einen Freund nahe gebracht und nicht wie in der vorkonziliären Zeit ein strafender Gott, der nur darauf wartet wieder Menschen in die Hölle zu schicken.
Gott ist beides, denen die ihn lieben ein liebender Gott, denen, die ihn nicht lieben ein strafender Gott. Ein Hauptproblem mit dem Modernismus: seine Häresien durch verschweigen.
Gegenwärtig ist einer neuer Trand zu beobachten, die Menschen suchen wieder nach dem Religiösen, was sie aber nicht suchen ist ein Pfarrer, der ihnen den Rücken zeigt und mit Manippel und Birett am Altar steht und schlechtes Latein plappert.
Wenn Sie sagen, dass die Menschen nicht das Authentische sondern lediglich Folklore suchen, dann ist das nur ein Teil der Wahrheit. Sie nehmen die Folklore, weil sie das Authentische nicht angeboten bekommen. Viele sind in einem Netz aus falschem Gehorsam und Unwissenheit verstrickt. Wie Sie übrigens auch.
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#89   Ministrant   13:01:56 | Sonntag, 15. April 2007
@Pio-Maria
Und glauben Sie es sehe ohne das VII heute noch genauso aus?
Dann leben Sie schwer hinter dem Mond. Heute wird den Kindern ein liebender Gott, einen Freund nahe gebracht und nicht wie in der vorkonziliären Zeit ein strafender Gott, der nur darauf wartet wieder Menschen in die Hölle zu schicken.
Das Problem liegt in der Säkularisation und wäre auch ohne VII gekommen, wahrscheinlich noch viel schneller. Gegenwärtig ist einer neuer Trand zu beobachten, die Menschen suchen wieder nach dem Religiösen, was sie aber nicht suchen ist ein Pfarrer, der ihnen den Rücken zeigt und mit Manippel und Birett am Altar steht und schlechtes Latein plappert.
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#88   möchtegern-kathole   13:01:10 | Sonntag, 15. April 2007
@Ministrant
Sie schrieben:
„Klar und morgen verkündet der Papst die Heiligsprechung“
Dieser Ihr Satz ist sicher Polemik. Ich vermute, dass Sie das schreiben, weil sie keine Gegenargumente zu meinem vorherigen Posting haben?
Nun denn, allen einen schönen Sonntag und viele Gedanken zur Kirche und ihrem Weg. Ich werde heute die Natur geniessen ^-^
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#87   Pio-Maria   12:55:06 | Sonntag, 15. April 2007
Ministrant
Sie haben leider Unrecht mit Ihren Behauptungen,
als ich Kind war in den sechzigern und die Messe noch im alten Ritus gefeiert wurde und es die Mundkommunion
gab, war bei uns Sonntags die Kirche voll , aber nicht nur das, Kinder und Jugenliche gingen Sonntags immer zur Kirche. Es liegt doch nicht daran das ich Kirche modernisiere. Jesus sagte einmal um die Kirche zu verstehen müssen unsere Herzen wie die Orgelpfeifen
werden ,also rein wie Ihr Klang ist .
o^/
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#86   Ministrant   12:48:12 | Sonntag, 15. April 2007
@Romulus
1. Ich Sieze sie auch und kann das gleiche auch von Ihnen verlangen.
2. Ist ihre Aussage nur die Masse zählt schlichtweg falsch. Auch der Inhalt ist wichtig, so war beim Weltjugendtag nicht nur die Begegnung mit anderen jungen Menschen im Vordergrund, sondern auch die Begegnung mit Jesus Christus. Waren Sie beim WJT dabei? Ich war es und ich habe die Spiritualtät dieser junger Menschen gesehen und erlebt. Auch bei Großereignissen kommt der persönliche Glaube, die persönliche Begegnung mit Christus zustande.
Das mit dem Massenzwang ist nur bedingt richtig und nicht so wie Sie es formuliert haben. Wenn ein junger Mensch nix mit Kirche zu tun hat, dann geht er auch nciht zu einem WJT. Was er sucht ist die Stärkung seines Glaubens. Der WJT bestärkt junge Menschen auch in ihrem Alltag den christlichen Glauben zu leben. Und dieses Ziel des Weltjugendtages ist geglückt.
@möchtegern
Klar und morgen verkündet der Papst die Heiligsprechung… o^/
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#85   Romulus   12:39:25 | Sonntag, 15. April 2007
@Ministrant
Bei Events zählt die Masse und nicht der Inhalt. Deswegen insistierst Du ja hier auch ständig auf der Masse. Das machte die ganze WJT Sache auch Benedikt XVI. sehr suspekt. Hör mal Feundchen, Massenveranstaltungen gab es im 3. Reich und in der DDR. Massenveranstaltungen haben eine eigene Dynamik, haben mit dem Alltag null zu tun. Auf dieser Klaviatur zu spielen ist kein Geheimnis, sondern beruht auf Erkenntnissen der Psychologie und der Massensugestion. Als Christ sollte Dir QUALITÄT wichtiger sein als QUANTITÄT.
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#84   Ministrant   12:28:45 | Sonntag, 15. April 2007
@Romulus
Verlogenheit liegt hier wohl vor. Nur nicht auf Seiten der Kirche, sondern aud der Ihrigen.
Man kann die Wahrheit immer so hindrehen, wie man es braucht…
Die Wahrheit ist, dass beim WJT eine Million Menschen zusammenkamen um ihren Glauben zu feiern und die Kommunion, die sie empfangen haben auch zu leben. Das dies den Traditionalisten ein Dorn im Auge war und ist, ist längst bekannt, sie können sich nciht eingestehen, dass eien Million Menschen einer Kirche zusammenkommen, die nach ihrer Ansicht längst zerstört sein müsste, durch sich selbst. Aber die Kirche lebt…
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#83   möchtegern-kathole   12:27:21 | Sonntag, 15. April 2007
Ein Bischof der schon 15 Jahre tot ist?
Sicher tot, ja, aber Rom tut, was er sagt:
1) Korrigiert die falsch übersetzten Wandlungsworte des NOM
2) Überlegt die Freigabe der Alten Messe
So schlecht scheint dieser Bischof nicht zu sein, wenn Rom heute tut, was er vor 15 Jahren gesagt hat, dass Rom tun müsse. Vielleicht muss man nur in seinen Schriften nachlesen um herauszufinden, was Rom als nächstes tun wird?
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#82   Romulus   12:20:31 | Sonntag, 15. April 2007
@Heinrich @Ministrant – Verlogenheitsrhetorik
@Heinrich
Genau so ist es: Das ist die Kehrseite der Medaille.
@Ministrant
Das zeigt sich bei den Weltjugendtagen, bei diözesanen Festen, bei Jugendgottesdiensten.
Ein gutes Beispiel für Verlogenheitsrhetorik!
Merke 1: niemals sagen, worum es wirklich geht ( z.B. Umwandlung in eine theologisch ausgehöhlte, zivilreligiöse „Eventkirche“), sondern immer ein vordergründig akzeptiertes und wünschenswertes Ziel vorschieben, das sich gut instrumentalisieren läßt, um Kritiker mundtot zu machen und die eigene Machtposition abzusichern.
Merke 2: hoch positionierte Hierarchen eines Apparats, die sich als Problemlöser hinstellen, sind meistens die Verantwortlichen der Zustände, die sie beklagen, und die vermeintlichen Problemlösungsstrategien dienen erstrangig der Verschleierung und Verunklarung dieser Verantwortlichkeit.
Dein WJT, diözesanen Feste und Jugendgottesdienste verschlingen Millionen Euronen – für eine theologische und historische Lachnummer, mißgeboren aus dem Opportunismus eines vermeintlich nachzuäffendenden Zeitgeistes.
Jugendgottesdienst:
Wenn man schon nichts mehr zu sagen hat, dann wenigstens mit dröhnender Lautstärke. Natürlich nicht, ohne der Zielgruppe, bei der man sich gerade anschleimt, so tief wie nur möglich in die Verstärkerbuchsen zu kriechen. – Der Kirchen-Karriere des „Pfarrers“, der diesen theologischen Offenbarungseid ablegt, wird das sicher sehr guttun.
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#81   Lutheraner   12:20:22 | Sonntag, 15. April 2007
Rattenfänger des real existierenden Sozialismus
Es ist eine gelenkte Diskussion. Sie sollte ein Wort aus dem Sprachschatz der DDR einführen: Krippenplatz.
Die CDU war innerlich verfault lange vorm Mauerfall. Ein Bestechungsskandal jagte den nächsten. Politisch ging nichts mehr.
Gab es eine Erneuerung? Ja, Helmut Kohl installierte als seinen Nachfolger die FDJ-Sekretärin für Propaganda und Agitation, Angela Merkel. Sie kam uns irgendwie beschränkt vor?
Doch jetzt liegen ihr alle zu füßen, auch Emma-Herausgeberin Alice Schwarzer.
Dabei spricht Merkel im Honecker-Stil zu uns wie zu einem Haufen Irrer.
Die CDU verkauft uns Programme aus der sowjetischen Zone als moderne Politik. Eine Ideologie ist nicht totzukriegen. Auch die Lehmann-Bande macht mit. Mit absehbaren Folgen für die Lebensqualität: revolutionär für das Miteinander, für Famuilien und die Beschaffenheit des Arbeitslebens.
So lassen sich Familien ohne kommunistische Brachialgewalt, schleichend – sozialistisch – abschaffen. Das Ergebnis bleibt dasselbe: Kommunismus.
Und was ändert das Wissen? Was hat es bisher geändert? Nichts! Die Zeit ist günstig für sozialistische Gehirnwäscher und linke Rattenfänger.
Schon in der Weimarer Zeit haben Sozialdemokraten und andere Linke versucht, aus Deutschland eine Sowjetrepublik zu machen. Jetzt ist es endlich gelungen.
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#80   seraphincgn   12:12:53 | Sonntag, 15. April 2007
Na dann
… bin ich menschlicher abfall so wie der rest der welt.
Ich sage nur immer wieder der Menscht kann ohne eine Gott leben aber die Kirche net, was heist die Kirche lebt an den Menschen vorbei auch wenn sie aus menschen bestehen sollte.
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#79   Ministrant   12:09:57 | Sonntag, 15. April 2007
@HvA…
Priestermangel ist nicht nur eine Erscheinung in der römisch- katholischen Kirche, sondern auch der lefebrisch- katholischen Priestervereinigung, aber es gibt für die Diözesanseminare erfreuliche Nachrichten, für kommendes Wintersemester sind schon 15 feste Anmeldungen eingegangen, aber die Lage für die FSSPX wird nicht besser.
Ja es werden einige Kirchen geschlossen, aber da kann ich nur sagen, wer fast keine Kirchen hat, kann diese auch nicht schließen. Fakr bleibt immer noch das mehr Menschen am Sonntag eine römisch- katholische Kirche besuchen als eine lefebrisch- katholische Kapelle. 2005 meinem Studienanfangsjahr begannen in ganz Deutschland rund 200 Menschen ihr Studium in den Seminaren der Diözesen und viele weitere in den Klöstern als Novizen.
Wie viele Anfänger hat die FSSPX, ich hab gelesen dieses Jahr werden nur 2 Männer von ihren illegal geweihten Bischöfen geweiht.
Wer leidet den da an Priestermangel. Weltweit gibt es eine halbe Million Prieste, die Bruderschaft hat nicht einmal 500.
Die Islamisierung hat seinen Grund nicht innerhalb der Kirche, sondern an der Migrationsbewegung der muslimischen Einwanderer. Warum sollen diese Menschen ihre Religion nicht frei leben und glauben dürfen in Deutschland. Wir wollen auch, dass in islamischen Ländern die christen frei leben und glauben dürfen. Aber hier tritt wieder die lefebrische Engstirnigkeit zu Tage, die Muslime und alle die nicht die gleiche religion wie sie selbst haben, menschlicher Abschaum sind.
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#78   HeinrichvonAfterdingen †   12:00:11 | Sonntag, 15. April 2007
Lieber Ministrant
Das zeigt sich bei den Weltjugendtagen, bei diözesanen Festen, bei Jugendgottesdiensten.
Das zeigt sich aber auch beim Glaubensverlust, beim Priestermangel, bei Sakralevents mit Fladenbrot und Weinbechern aus Ton bzw. Glaskrügen, es zeigt sich daran, daß wohl kaum noch einer an die Realpräsenz glaubt, es zeigt sich bei den Kirchenschließungen, dei der fortschreitenden De-Christianisierung der Gesellschaft, bei den Kirchenschließungen und bei der stetigen Islamisierung der Gesellschaft.
Und das sind auch die Früchte, an denen man sie erlennt.
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#77   seraphincgn   11:59:50 | Sonntag, 15. April 2007
@ Ministrant
Mag sein das es viele verblendete unter der Jugend giebt aber sagte ja halbherzige bemühunge.
Und ich habe kein bedarf solche veranstaltunegn zu besuchen. Mein leben fumtioniert auch ohne ein Überwesen namens Gott oder Jehova oder wie auch immer sehr gut und was glaube bringt sieht man ja hier in diesem Witze Forum.
Lauter sogenante WAHRE KATHOLIKEN ODER CHRISTEN mit scheuklappen
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#76   Ministrant   11:52:15 | Sonntag, 15. April 2007
@sera
Das zeigt sich bei den Weltjugendtagen, bei diözesanen Festen, bei Jugendgottesdiensten.
Es wird in einigen deutschen Städten eine Veranstaltung Namens Nightfever angeboten, so weit ich weiß in Köln, Bonn, Freiburg und Erfurt.
Vielleicht sollten Sie einmal so eine Veranstaltung besuchen.
Ich kann da nur erinnern was Papst Johannes Paul II zu mir im Jahr 2000 in Rom gesagt hat, „Die Kirche ist jung und sie hat Zukunft.“ Manchmal lohnt sich ein kleiner Blick hinter die Kulissen. ;-)
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#75   seraphincgn   11:47:51 | Sonntag, 15. April 2007
@ Ministrant
Und genau das versucht die Kirche, seit dem VII zu tun. Wir wollen eine Kirche, die mit dem volk durch die Zeit geht und nicht im Mittelalter hängen bleibt
Wo bitte versucht die Kirche das den????? Ich sehe da keine bemühungen sondern nur ein schreckliche gehäuchel und was wirklich dabei passiert is sogar noch nen rückschritt.
Auch wenn es net meine art ist die realität mit Fiktiven geschichten zu vermischen aber ich habe ein Buch gelesen „Der engeks Fluch“ der Papst dort und seine reformen das waren versuhce in die Zukunft zu gelangen aber net das was jetz da aus rom kommt oder sonst wo her
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#74   Ministrant   11:27:27 | Sonntag, 15. April 2007
@sera
Und genau das versucht die Kirche, seit dem VII zu tun. Wir wollen eine Kirche, die mit dem volk durch die Zeit geht und nicht im Mittelalter hängen bleibt. Und sehen sie was wir dafür bekommen. Wir werden beschimpft, verspottet, als Modernisten bezeichnet. Wir würden das Schiff Kirche geradewegs auf einen Felsen steuern, nur vergessen die Menschen meist, dass wir den Heiligen Geist am Steuer haben.
Die FSSPX sollen in ihrem Schlauchboot mal lieber aufpassen, dass sie von den Wellen der Zeit nicht untergedrückt werden, ein Bischof der schon über 15 Jahre tot ist, ist kein guter Seemann mehr.
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#73   seraphincgn   11:21:56 | Sonntag, 15. April 2007
@ Menistrant
Du schreibst mir, was deine Uni / Fakultät WAR, und NICHT, was sie jetzt IST.
Aber recht hat er doch, du lebst in der vergangenheit na toll.
Freud oh freude, welch eine Elite von dieser doch so ALTERWÜRDIGEN Institution hervorgebracht werden wird. Noch mehr zurückgebliebene, geistig frags die der Vergangenheit hinterher rennen. Lieber Konservativ und Engstirnig mit leeren Kirchen und Lehren als in der gegenwart gelebt oder???
Da höre ich mir doch lieber weiter Tokio Hotel an und schau mir de süßen jungs am Rhein an als so nen alten Taterkreis in nem Kalten gebäude zuzuhören, der keine ahnung vom hier und jetzt hat.
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#72   Ministrant   10:38:55 | Sonntag, 15. April 2007
@Romulus
Ich hab auch nirgends behauptet, dass Sie Schüler an einer diese Schulen waren.
Ich wollte es nur als Beispiel anbringen wir gut man bei der FSSPX unterrichtet werden kann, dies zeigt mir aber, dass Sie nicht richtig lesen können. Zuerst denken, dann nochmal denken und erst dann schreiben. ?:)
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#71   Romulus   10:35:28 | Sonntag, 15. April 2007
@Ministrant
Deine Hormone gehen wieder mit Dir durch. Also reg Dich mal ab. :-)
Ich, mein lieber Ministrant, bin weder Mitglied der FSSPX noch war ich jemals in einem der Schulen oder Priesterseminare der FSSPX. Du merkst, du phantasierst. Beredes Beispiel: Du schreibst mir, was deine Uni / Fakultät WAR, und NICHT, was sie jetzt IST. Merkst Du die Unterschiede? Die Ecclesia Dei Gemeinschaften sind der Stachel im Fleische und das ist gut so, denn sie verhindern, dass die Modernisten die Kirche vollends zerstören. o^/
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#70   Ministrant   10:24:42 | Sonntag, 15. April 2007
@Romulus
Ja ja, das Priesterseminar der FSSPX ist ja viel besser, das sieht man an dem großen Zulauf… :-S. Wie viele Neupriester hat den ihr pseudokatholischer Verein dieses Jahr, wie viele Neuanmeldungen?
Ich erhoffe mir vom MP, wenn es den kommt, eine noch klarere Abtrenunng von der FSSPX, Exkommunikation aller Gläubiger, die mit ihr sympathisieren.
Ich studiere an einer der alterwürdigsten Universitäten Süddeutschland, meine Uni war während der Reformation durch die jesuitische Leitung ein Bollwerk des katholischen Glaubens, wer unterrichtet den die FSSPX- Alumnen? Ich glaube kaum, dass die FSSPX Pfofessoren beschäftigen kann, wenn sie selbst schon ihre Schulen schließen muss. Ich hab mein Abitur an einer katholischen Privatschule gemacht, uns wurde der christliche Glaube mit Liebe übermittelt und nicht mit dem Rohrstock. Ich habe selbst einen bekannten der auf einer Schule der FSSPX, er ist heute noch in psycholigischer Behandlung. Was für Taten können Menschen, die sich Männergottes nennen, unschuldigen Kindern antun…
Ich hoffe diese Männer brennen in der Hölle.
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#69   Romulus   10:13:15 | Sonntag, 15. April 2007
@Yakumo – Niveau heutiger Alumnen
Möglichkeit a) dürfte zutreffen: Frech, stolz, machtgeil und eine gehörige Portion Dummheit gepaart mit Schleimerei bei Vorgesetzen reicht, um durchzukommen.
Neulich klagte mir wieder (!) ein Theologie-Professor sein Leid, dass er aufgefordert wurde die Priesteramtskandidaten nicht zu schwer zu prüfen. Obwohl diese Alumnen große Wissensmängel haben, weil sie schlicht und einfach zu faul zum Lernen waren. Die Herrschaften seien nämlich schon fest eingeplant in der Diözese. Priesterseminaristen dürfen NICHT durchfallen.
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#68   Ministrant   09:33:58 | Sonntag, 15. April 2007
@Yukoma
Und was können die Priester eurer Schulen Kinder misshandeln?
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#67   seraphincgn   09:33:47 | Sonntag, 15. April 2007
@ YC…
hat die Messe gelesen, hatte er ein rosarüsch Röckchen an und tanzte zu Tokio Hotel am Altar?“
Was haben sie den gegen Tokio Hotel, deren Lieder haben mehr realitäts bezug als die gesamte Kirche
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#66   Yakumo Cordless   09:16:39 | Sonntag, 15. April 2007
Es gibt jetzt 2 Möglichkeiten:
a): Entweder ist unser Mini tatsächlich ein besonders gutes Beispiel für das theologische, intellektuelle und sprachliche Niveau so manchen Insassens der Diözesan-Seminare, oder
b): in Wirklichkeit ist er ein Tradi, der uns a) glauben machen möchte.
Ich mache mich jedenfalls jetzt in ein richtig schönes „tridentinisches“ Hochamt mit anrührender Erstkommunionfeier.
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#65   Ministrant   08:59:08 | Sonntag, 15. April 2007
@Yakumo
Nur das Muezzine bei uns noch keine Messe lesen, und der Satzwar kein Bericht meinerseits, sondern eine Frage an sie, was der besagte Muslim in der Kirche von Nordrach machte.
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#64   seraphincgn   08:55:37 | Sonntag, 15. April 2007
Weg vom Geld?
Immer wieder lese ich hier, die Kirche is Geld gierig oder sie soll nicht dem Weg des Geldes folgen und viel mehr den Glauben verkünden????
Hallo vie realitäts fremd seid ihr den alle, wir leben in einer Welt deren geschickte nun mal durch das Geld gesteuert und bemessen werden. Wir leben nicht in Palestina von vor 2000 Jahren.
Der glaube is verknüpft mir dem Leben und dies wird nun mal vom Geld bestimmt.
Die Kirche muss sich der Zeit anpassen ansonsten zerbricht sie an sich selbst.
Stare, veraltete ansicht sind das fallbeil der Kirche wenn mann sie den überhaupt braucht.
Das haben einige Bischöfe anscheinent erkannt.
Aber mahl ehrlich die Kirche und ihre Obersten waren doch schon immer Geld und machthungrieg und grade eure so hoch gelobte Katholische Kirche.
Diese gesammte institutuion is doch nur ein Scheinheiliges Gebäude aus Koruption, Manipulation und Intriege.
Echt keiner der hier anwesenden dürfte sich eigentlich Christ nennen is doch lächerlich euer Verein.
Besonders diese ganze schose +net, die sich selbst aus ihrem eigenen lager sagen lassen muss das sie nur große schnauze hat.
Na egal mich amüsiert diese seite nur, echt was sich hier alles für Phossilien rumtreiben, einfach nur erheiternt.
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#63   Yakumo Cordless   08:35:16 | Sonntag, 15. April 2007
„ … hat die Messe gelesen, hatte er ein rosarüsch Röckchen an und tanzte zu Tokio Hotel am Altar?“
Was unsere theologische Kleinfascho-Nullnummer da absondert, erinnert doch fatal an die NOM-Messen, von denen man so hört und die er anscheinend gewohnt ist.
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#62   möchtegern-kathole   08:22:02 | Sonntag, 15. April 2007
heute im Radio:
„… Sie verstehen nicht, dass die Kinderkrippen eine Investition in die Zukunft sind, die die Steuereinnahmen retten sollen“
Die Katholen kapieren das schon sehr gut, dass es um die Steuereinnahmen der Frauenarbeit geht.
Leute – schickt eure Frauen endlich zur Arbeit, der Staat braucht viel neue Steuerknete weil er pleite ist …
Tipp für die Politik: als nächstes Kinderarbeit :-)
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#61   Ministrant   07:56:43 | Sonntag, 15. April 2007
@Romulus
So wie es in den Wals hinneinschallt so schallt es zurück. Und ich brauch mir von Ihnen nicht sagen zu lassen was ich zu tun habe.
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#60   Libertas Ecclesiae   07:33:24 | Sonntag, 15. April 2007
@ maliems
Es ist Unsinn, darüber zu spekulieren, ob Bischof Mixa als Nachfolger von Kardinal Wetter nach München-Freising wechseln könnte. Erstens hat er schon einen Wechsel vollzogen, von Eichstätt nach Augsburg, zweitens ist es grundsätzlich fragwürdig und kirchenrechtlich bedenklich, wenn Bischöfe so ohne weiteres von einem Bistum zum anderen transferiert werden. Das sollte es nur in absoluten Ausnahmesituationen geben. Auch ist es extrem unwahrscheinlich, dass Bischof Müller von Regensburg nach München wechselt. Der Idealfall wäre, dass man einen jungen, rechtgläubigen Diözesanpriester aus dem Erzbistum München und Freising zum Oberhirten ernennt, der mit der Lage vor Ort vertraut ist und über entsprechende Führungsqualitäten verfügt, der aber einer breiteren Öffentlichkeit nicht unbedingt bekannt sein muss.
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#59   maliems   00:19:49 | Sonntag, 15. April 2007
erzstuhl von freising
Ist es nicht so, dass Mixa, egal wie wenig Hintergedanken er sich hier machte, sein Revier markierte bzgl. Chancen auf den Erzstuhl von Freising?
Und logo: Lehmann weiß sich zu wehren gegen einen kommenden Nachfolger als Vorsitzender der Bischofskonferenz.
Wenn die Kontrahenten Müller und Mixa heißen, wird „der Dicke“ ja wohl eher Müller favorisieren, oder?
Und der Kölner wird ja eher etwas Zeit haben. Bis da eine Emeritierung/ein Nachfolger kommt, das dauert ja noch 4 Jahre.
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#58   Gotthard   23:56:35 | Samstag, 14. April 2007
@agmen
Bei allem Respekt vor dem Bischofsamt, bis auf vielleicht 3 deutsche Bischöfe kann kann man jeden von denen in der Pfeife rauchen.
ich plädiere für eine Änderung der Wahl- und Bestellordnung der Bischöfe in unserem Land:
neben allen bisherigen Bestimmungen wird eine neue eingeführt:
Der Erwählte hat „agmen“ und den +.net-Hardlinern genehm zu sein – und von Pseudo-Bischof Fellay anerkannt zu werden.
Diese Art „Kirche von unten“ wird die Zukunft sein.
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#57   Heinz Josef   23:51:12 | Samstag, 14. April 2007
@agmen
Was Sie machen stinkt nach übler Nachrede. Kennen Sie die drei Bischöfe, oder sondern Sie hier Vermutungen ab?
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#56   Gotthard   23:48:01 | Samstag, 14. April 2007
@romulus
… diese Typen werden in allen Noviziaten und Priesterseminaren der Dritten Welt aussortiert,
grins …grins …grins …
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#55   agmen   23:45:11 | Samstag, 14. April 2007
Bei allem Respekt
Bei allem Respekt vor dem Bischofsamt, bis auf vielleicht 3 deutsche Bischöfe kann kann man jeden von denen in der Pfeife rauchen. Die Bischöfe sind geldgierig und machtgeil. Besonders schlimm sind Trelle, Algermissen und Lettmann…
Weg vom Geld ihr Bischöfe, beschränkt euch auf die Verkündigung des wahren Glaubens!!
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#54   Graf von Galen   23:45:02 | Samstag, 14. April 2007
Wider VII
Die deutsche Bischofskonferenz ist eine Katastrophe.
Daß es so mit Deutschland und der katholischen Kirche
hierzulande nur abwärts gehen kann, dürfte allen bis
auf ein paar besonders durchgeknallten VII- Entusiasten
klar sein.
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#53   Romulus   23:42:37 | Samstag, 14. April 2007
@Gotthard – Ergänzung
… diese Typen werden in allen Noviziaten und Priesterseminaren der Dritten Welt aussortiert, weil sie mit einer falschen Motivation anfangen. Das Problem ist der Hl. Kirche bekannt.
So wird ein „zweites“ Europa, wo einstens diese Herrschaften erst einmal in Amt und Würden gelangt, nach Kräften rumhurten und andere ausbeuteten und damit der Glaubwürdigkeit der Kirche Schaden zufügten, vermieden. Aus Fehlern lernt man.
Aber zurück zu den Deutschen Bischöfen und der Dame von der Leyen unter der geschiedenen Evangelischen. o.O
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#52   Gotthard   22:32:40 | Samstag, 14. April 2007
Motivation
wollte unser Pfarrer (Prälat: Apostolischer Protonotar) mich mit folgendem Argument zum Priesterberuf werben: „Denk doch nur an das Leben mit Familie: die schreienden Kinder und die Wohnung voller Leinen mit Wäsche zum Trocknen.“
diese Erstmotivation füllt bis heute die Seminare und Noviziate in vielen Ländern der Dritten Welt – wie in Europa in vergangenen Zeiten!
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#51   VirFortis   22:27:26 | Samstag, 14. April 2007
Pünktchen
wenn schon der Mutterleib nicht zum Friedhof wird muß halt der Staat durch Fremderziehung einspringen damit der Nachwuchs wenigstens zur brauchbaren Batteriezelle des Systems wird. Kann ja nicht zugelassen werden dass sich selbstbewußte nicht fremdgesteuerte Individien heranbilden
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#50   Pünktchen   22:19:00 | Samstag, 14. April 2007
Die Generalstrategie des Feminismus
ist gegen Mütter und Mütterlichkeit gerichtet.Wenn die Frauen schon nicht abgetrieben haben und Mütter geworden sind, dann soll ihnen doch wenigstens der letzte Rest an Mütterlichkeit ausgetrieben werden: indem sie ihre Kleinstkinder institutioneller Fremdbetreuung überlassen!
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#49   möchtegern-kathole   22:14:26 | Samstag, 14. April 2007
Die Süddeutsche hat ja gestern …
… zugegeben, dass der Staat aus den Krippen Geld schlägt, sie schreibt:
Der Ausbau der Kinderkrippen ist ohne zusätzliche Ausgaben des Staates möglich. Das Deutsche Jugendinstitut erwartet stattdessen Milliardeneinnahmen – weil mehr Frauen arbeiten und Steuern zahlen.
So kann man eben mehr Geld aus den Leuten quetschen, wenn man sie statt zu ihren Kindern zur Arbeit schickt. Mixa hatte vollkommen recht: das dienst dazu, der Industrie mehr Arbeitskräfte zuzuführen.
Die Leyen hat das vor einiger zeit in einem Interview zugegeben (sinngemäß: die demographische Entwicklung, weniger Arbeitskräfte, führe eben zu einer geänderten Familienpolitik), leider habe ich keinen Mitschnitt davon.
Wenn dann noch die Krippen von den deut. Bischöfen gezahlt werden, und die Steuer vom Staat kassiert wird -um so besser für den Staat.
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#48   Toby   22:13:43 | Samstag, 14. April 2007
Umfrage des Familiennetzwerks Deutschland
Würde die staatliche Subvention fuer eine Krippenplatz von rund 1.000 Euro/Monat an alle Eltern ausbezahlt, dann würden sich 69 Prozent aller Eltern dafür entscheiden, zu Hause zu bleiben und ihr Kind bis zum dritten Lebenjahr selbst betreuen. Verknüpft man diese Zahlung zudem noch mit dem Recht auf eine gesicherte Rückkehr auf den alten Arbeitsplatz, dann würden sogar rund 92 Prozent aller Frauen dieses Angebot annehmen. Bei der Möglichkeit, familiaere Betreuung und zeitweise Unterstützung durch eine Krippe zu kombinieren, wuerden rund 56% ausschliesslich die Betreuung zu Hause nutzen und 38,5% die Kombination aus beidem wählen. – Diese Daten decken sich teilweise genau mit vergleichbaren, noch umfangreicheren Untersuchungen in der Vergangenheit.
Vor diesem Hintergrund wären alle in der politischen Diskussion befindlichen Bedarfszahlen reine Makulatur. Allerdings hatte das schwarz-rote Regierungsbündnis ja selbst in seinem Koalitionsvertrag unmissveständlich erklärt, was das eigentliche Ziel ihrer „familienpolitischen“ Bemühungen ist: Die Steigerung der Frauen-, genauer gesagt der Müttererwerbsquote entsprechend den europäischen Vorgaben.
Quelle: www.dhg-vffm.de/…les/news/article.php?storyid=412
Offenbar sind wir auf dem besten Weg in einen totalitären Einheitsstaat. Und wie verhalten sich die deutschen Bischöfe außer Mixa?
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#47   VirFortis   22:12:11 | Samstag, 14. April 2007
Toby – Der Zweck ist klar:
Diejenigen Kinder die das Glück hatten nicht im Mutterleib umgebracht zu werden sollen nachher wenigstens in staatlichen Massenanstalten seelisch und psychologisch ruiniert werden !
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#46   Romulus   22:06:19 | Samstag, 14. April 2007
@Toby
Danke, dass Du Dir so viel Arbeit machst, um unsere linken Ideologen zu überzeugen. ;-)
Aber mach Dir nicht allzuviele Hoffnungen, dass du was erreichst, denn wir leben in Deutschland nun mal im Land der Ewiggestrigen. Das sieht man daran, dass viele Stasileute unbehelligt unter uns wohnen und Geld kassieren. Für die Opfer hatte man in Deutschland noch nie was übrig. Außer Verhöhnung. Die nächsten Opfer sind die Kinder.
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#45   Toby   22:00:48 | Samstag, 14. April 2007
Fehlende Wahlfreiheit schafft staatlich gewünschten Krippenbedarf
Die Ministerin strebt eine Versorgungsquote von 30 bis 35 Prozent an. Dafuer seien insgesamt rund 730.000 neue Krippen/Tagesmuetter-Plaetze noetig. Da im Osten die Krippenquote bereits erfuellt ist, muessen diese Plaetze also nur im Westen geschaffen werden. Vor dem Hintergrund von (maximal) 680.000 Geburten im letzten Jahr ist dies eine PISA-Schlusslicht-Rechnung.
Nimmt man den westdeutschen Anteil an den Geburtenzahlen, also rund 585.000 Babys, dann bestünde pro Jahrgang bei einer 30-prozentigen-Versorgungsquote ein Bedarf von 175.000 Plaetzen im Westen. Im ersten Jahr sollten ja die Eltern – dank Elterngeld und weil sie ja auch nach Ansicht der Ministerin wenigstens 12 Monate Zeit fuer ihr Kind haben sollen – die Betreuung selbst uebernehmen. So muss die staatlich organisierter Betreuung erst im zweiten und dritten Lebensjahr angeboten werden – also fuer insgesamt rund 350.000 Kleinkinder. Laut Bundesministerium sind im Westen derzeit rund 121.000 Plaetze fuer Kleinstkinder vorhanden (HPL).
Damit besteht also eine Versorgungsluecke von maximal 230.000 Plaetzen! Daher ist die ministerielle 730.000-Krippen/Tagesmuetter-Zahl bestenfalls ideologisch, aber nicht rechnerisch nachzuvollziehen.
Quelle: www.dhg-vffm.de/…les/news/article.php?storyid=412
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#44   Sirilo   21:59:59 | Samstag, 14. April 2007
@Luther
Woher kommt Ihre paranoide Befürchtung, es gehe um die Abschaffung der Familie? 70 % der Eltern wollen ihre Kinder ganz zu Hause erziehen und können das auch in Zukunft, 30 % können das nicht und brauchen Krippenplätze. Darunter befinden sich viele Alleinerziehende (Witwen, Witwer, vom Ehemann oder Kindsvater verlassene Frauen, Kranke, Flüchtlinge mit Sprachproblemen etc. etc.). Für die sollen die Möglichkeiten zur Kinderbetreuung verbessert werden. Punkt.
Ich selber (Jahrgang 1943) entstamme einer Familie mit sechs Kindern und habe in der „guten alten Zeit“ (Ära Adenauer) erlebt, was für die Familien getan wurde – im Grunde nichts. Auch die Kirche, die fordert, daß die Leute viele Kinder haben, hat den kinderreichen Familien nicht wirklich geholfen. Warum hat man in der Nachkriegszeit beim Wiederaufbau keine Wohnung für kinderreiche Familien mitgebaut? Wir haben damals zu zehnt in einer 4-Zimmerwohnung gelebt; größere gab es nicht oder waren nicht erschwinglich. Damals sind die Weichen falsch gestellt worden, und der Übergang zur Kleinfamilie wurde vorprogrammiert. Auch in den kirchlichen Wohnsiedlungen (zumindest in unserem Bistum) gab es keine geeigneten Wohnungen für Kinderreiche.
Und als ich das Abitur machte (1962), wollte unser Pfarrer (Prälat: Apostolischer Protonotar) mich mit folgendem Argument zum Priesterberuf werben: „Denk doch nur an das Leben mit Familie: die schreienden Kinder und die Wohnung voller Leinen mit Wäsche zum Trocknen.“ Das war die Wertschätzung…
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