13:52:01 | Montag, 16. April 2007
Benedikt XVI.
Der Heilige Vater blickt heute auf achtzig vollendete Jahre eines ungewöhnlichen Lebens zurück. Zitate.
Über die Eltern„Mein Vater war ein sehr gerechter, aber auch ein sehr strenger Mann. Aber wir haben
immer gespürt, daß er streng war aus Güte. Deswegen konnten wir seine Strenge wirklich gut annehmen.
Die Mutter hat immer schon das, was an ihm vielleicht zu streng war, durch ihre Wärme und Herzlichkeit
ausgeglichen.“
Im Gespräch mit dem Münchner Publizisten Peter Seewald für das Interviewbuch „Salz
der Erde“.Kindliche Berufswünsche„Irgendwann hat mir ein Anstreicher, der die Wand gemalert hat,
so imponiert, daß ich dem nacheifern wollte. Als später einmal der Kardinal Michael Faulhaber [von Freising
und München, † 1952] in unsere Gegend kam, mit seinem gewaltigen Purpur, hat der mir natürlich um so
mehr imponiert, so daß ich gesagt habe, sowas möchte ich werden.“
Im Gespräch mit dem Münchner Publizisten
Peter Seewald für das Interviewbuch „Salz der Erde“.
Liturgiereform„Die Reform der Liturgie aus dem
Geist der liturgischen Bewegung bildete für die Mehrheit der Konzilsväter keine Priorität, für sehr
viele überhaupt kein Thema. So hat zum Beispiel Kardinal Montini, der als Papst Paul VI. zum eigentlichen
Konzilspapst wurde, bei seinem Themenaufriß nach Beginn des Konzils ganz klar gesagt, daß er hier keine
wesentliche Aufgabe für das Konzil finden könne.“
Aus der Autobiographie Kardinal Joseph Ratzingers
„Aus meinem Leben“.Zweites Vatikanum: Euphorie und Wirklichkeit„Ich erinnere mich noch so gut daran,
wieviel Begeisterung ich in Bezug auf das Konzil empfand. […] Der
Kardinal von Köln wählte mich als
Experten aus, und wir dachten beide, wir würden einen großen Beitrag zur Kirche von heute und morgen
leisten. Ich entsinne mich, daß wir voller Hoffnung auf eine Verjüngung der Kirche zurückkehrten. Als
ich 1967/68 Professor in Tübingen war, sah ich, wie sie so anders das Konzil interpretiert hatten. Es
begann die vor allem von Theologen der Theologischen Fakultäten geführte 68er Revolution. Ich sah, wie
einer von ihnen – von dem ich wußte, daß er vom Glauben abgefallen war, da er es mir selber gesagt hatte –
einer, der an nichts glaubte, zu lehren begann, seine Meinung sei der wahre Katholizismus. Es handelte
sich um eine glatte Lüge. Diese Zerstörung eines so vielverprechenden Anfangs dessen, was das Konzil
gewesen war, fügte mir einen großen Schmerz zu.“
Kardinal Joseph Ratzinger im Jahr 1988 in Chile vor
der Zeitschrift ‘Communione et Liberazione’, die von der gleichnamigen katholischen Bewegung herausgegeben
wird, auf die Frage, was ihm in seinem Leben Schmerz bereitet hat.
Der Bayer, der Benedikt wurde

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Moderne Theologie„Ohne schöpferisch Neues hervorzubringen, konnte man sich zu billigem
Preis interessant machen, indem man alte liberale Ladenhüter nun als neue katholische Theologie anbot.“
Im Mai 1992 in einer Rede über Hans Urs von Balthasar vor der Jesuitenuniversität Gregoriana in Rom.
Kondome„Es geht um ein erneuertes sittliches Bewußtsein. Wenn man bei den Kondomen ist, ist es schon
zu spät.“
Münchner Medientage, 15. Dezember 1994Staatliche Anerkennung des Homo-Konkubinats„Toleranz
des Bösen ist etwas ganz anderes als die Billigung oder Legalisierung des Bösen.“
Aus dem 2003 veröffentlichten
Dokument der Glaubenskongregation ‘Erwägungen zu den Entwürfen einer rechtlichen Anerkennung der Lebensgemeinschaften
zwischen homosexuellen Personen’.Heimatliebe„Wir waren von der Familie her sehr patriotische Bayern.“
Im Gespräch mit dem Münchner Publizisten Peter Seewald für das Interviewbuch „Salz der Erde“.„Ich
bin natürlich ein Bayer geblieben – auch als Bischof von Rom.“
Bei seiner ersten Audienz, 25. April
2005.„Mein Herz schlägt bayerisch.“
Vor Journalisten im Flugzeug von Rom nach München am 9. September
2006.
Kardinal Ratzinger bei Johannes Paul I.
Das Fallbeil hat zugeschlagen„Nach einem großen Papst Johannes Paul II. haben die Herrn Kardinäle
mich gewählt, einen einfachen und bescheidenen Arbeiter im Weinberg des Herrn.“
Erste Worte als Papst
am 19. April 2005 an die Menschen auf dem Petersplatz.Jung und lebendig„Die Kirche lebt. Und die Kirche
ist jung. Sie trägt die Zukunft der Welt in sich und zeigt daher auch jedem einzelnen den Weg in die
Zukunft.“
Papst Benedikt XVI. bei seiner Amtseinführung im Vatikan am 24. April 2005.Weltjugendtag
„Der glücklichen Eingebung des geliebten Papstes Johannes Paul II. entsprechend, ist der Weltjugendtag
eine privilegierte Möglichkeit der Begegnung mit Christus.“
Ansprache vor dem Angelusgebet am 31. Juli
2005 in der Päpstlichen Sommerresidenz Castelgandolfo.Nur eine Quelle„Nur von Gott her kommt die
wirkliche Revolution, die grundlegende Änderung der Welt.“
Papst Benedikt XVI. beim Weltjugendtag in
Köln, 20. August 2005.Ursache und Wirkung„Aber wenn man nur Know-How weitergibt, nur beibringt, wie
man Maschinen macht und mit ihnen umgeht, und wie man Verhütungsmittel anwendet, dann braucht man sich
nicht zu wundern, daß am Schluß Krieg herauskommt und AIDS-Epidemien.“
Im TV-Interview mit ARD, ZDF,
Deutscher Welle und Radio Vatikan am 5. August 2006.
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#13
Benedikt 18:02:49 | Dienstag, 17. April 2007
#11
Jockel 06:47:28 | Dienstag, 17. April 2007
#10
Genoveva 01:20:57 | Dienstag, 17. April 2007
#9
GerdEric 23:46:10 | Montag, 16. April 2007
#7
Genoveva 23:44:11 | Montag, 16. April 2007
#6
Perpetua 23:40:24 | Montag, 16. April 2007
#5
Alligator 23:20:54 | Montag, 16. April 2007
#4
GerdEric 23:16:50 | Montag, 16. April 2007
#1
Pünktchen 17:16:53 | Montag, 16. April 2007