„Heiliger Vater, wenn Jesus achtzig Jahre alt geworden wäre…“
Heute wurde in Rom und Deutschland der morgige Geburtstag des Papstes gefeiert. Die Euphorie erreichte einen Höhepunkt.
(kreuz.net, Vatikan) Papst Benedikt XVI. feierte heute auf dem Petersplatz ein Pontifikalamt zum Anlaß
seines morgigen Geburtstages.
Zu der Messe erschienen zahlreiche Kardinäle und Bischöfe, der bayerische
Ministerpräsident Edmund Stoiber und sein Amtskollege Peter Harry Carstensen aus Schleswig-Holstein sowie
tausende Gläubige und Ungläubige.
Einen Ehrenplatz erhielt der Bruder des Papstes, Mons. Georg Ratzinger.
In seiner Predigt sprach der Heilige Vater über Stationen aus seinem Leben: „Wir sind hier versammelt
im Gedanken an die Vollendung eines langen Abschnitts meines Lebens.“
Benedikt XVI. gedachte seiner Familie und Freunde: „Ich danke
Gott, daß ich tief erfahren durfte, was mütterliche Güte bedeutet. Ich danke Gott für meine Geschwister,
die mir ein Leben lang treu und helfend zur Seite standen und stehen. Ich danke Gott für die Weggefährten,
Freunde und Helfer, die er mir geschenkt hat.“
Der Papst erinnerte auch an den Tag seiner Priesterweihe:
„Als wir – mehr als vierzig Weggefährten – am Peter- und Paultag 1951 im Freisinger Dom am Boden hingestreckt
lagen und über uns alle Heiligen angerufen wurden, kam mir die Armseligkeit meiner eigenen Existenz angesichts
dieses Auftrags bedrängend zum Bewußtsein.
Ja, es war tröstlich, daß der Schutz der Heiligen Gottes,
der Lebenden und der Toten auf uns herabgerufen wurde – daß ich nicht allein sein würde.
Welche Zuversicht
ging von den Worten Jesu aus, die wir dann in der Weiheliturgie aus dem Mund des greisen Bischofs hören
durften: Nicht mehr Knechte nenne ich euch, sondern Freunde.“
In seiner Predigt gedachte der Papst auch
des Todes seines Vorgängers, Johannes Paul II.:
„Nach der ersten Vesper dieses Sonntags ist er vor zwei
Jahren heimgegangen, hineingestorben in die göttliche Barmherzigkeit, von der er so über den Tod hinaus
und von Gott her ganz neu zu uns spricht: Vertraut dem göttlichen Erbarmen!“
Doppelgänger oder Stellvertreter?
Am heutigen Sonntag fand auch in Berlin ein Pontifikalamt anläßlich des runden Geburtstages des Papstes
statt. Dem Festgottesdienst wohnte auch die protestantische Bundeskanzlerin Angela Merkel bei.
Bei der
Messe wurde die eigens für den Geburtstag des Papstes komponierte Messe „Tu es Petrus“ von Wolfgang Seifen
uraufgeführt.
De Predigt hielt Joachim Kardinal Meisner von Köln.
Der Heilige Vater sei der „Mozart
unter den Theologen“ – predigte der Kirchenfürst: „Seine Worte klingen den Menschen wie Musik in den
Ohren und Herzen.“
Kardinal Meisner hat dem Papst auch ein persönliches Gratulationsschreiben geschickt.
Den Text des Schreibens verriet der Kirchenfürst in der ‘ARD’-Talksendung ‘Beckmann’ vom morgigen Montag.
Das teilte die Redaktion vorab am Sonntag mit.
In seinen Glückwünschen verglich Kardinal Meisner den
Papst mit dem Heiland:
„Heiliger Vater, wenn Jesus achtzig Jahre alt geworden wäre, dann würde er aussehen
wie Du. Denn Du lebst in achtzigjähriger inniger Gemeinschaft mit dem Herrn.“
Man sage auch bei Eheleuten,
die sich gut verstehen und jahrelang in Treue zusammenhalten: „Die sehen sich ähnlich wie Geschwister“.
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Was glaubt und lehrt Joseph Ratzinger wirklich? Einerseits hält er in seinem neuen Buch an seiner dem
„Commonsense katholischer Dogmatik“ widersprechenden „Theologie des Einen Bundes“ fest. Alexander Kissler
beschreibt dies in seinem Artikel „Verachtet mir die Pharisäer nicht!“ in der letzten Wochenendausgabe
(14./15.4.07) der Süddeutschen Zeitung (S. 13) so: „Dieser Dualismus (von Altem und Neuem Bund! C.v.)
ist Geschichte. Wie schon in der Rede vom Februar 1994 über ‘Israel, die Kirche und die Welt’ ist Benedikts
Augenmerk jetzt auf Jesu ‘Zugehörigkeit zum Glaubens- und Lebenserbe Israels’ gerichtet. Kaum zu überschätzen
ist die Bedeutung einer solchen Neubestimmung. Die Rede von der über die Synagoge triumphierenden Kirche,
die noch immer beliebte Gegenüberstellung von Pharisäertum und Glaube, die Ineinssetzung von Gesetzestreue
und Heuchelei haben nun den Papst gegen sich. Wenn es der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs ist, den Jesus
‘zu den Völkern der Erde’ brachte, wenn die Kirche das erneuerte Israel ist, ‘das das alte nicht ausschließt
oder aufhebt, aber überschreitet ins Universale hinein’, dann können Christen Juden nicht anders begegenen
als im Geist der Geschwisterlichkeit.“ Andererseits erblickt er „in der ‘heutigen Theorie’, jeder möge
bei seiner Religion bleiben, damit man zusammenwirke für ‘eine Welt, in der Friede, Gerechtigkeit und
Respekt vor der Schöpfung bestimmend sind’ … ‘utopistisches Gerede’“ und „eine ‘nachchristliche Vision’"…!
Man fragt sich: Was gilt denn nun, Herr Ratzinger?? ?:)
Katholische Seite ist das hier insofern keine, als es kein Angebot der katholischen Kirche ist und so
manche Aussage zur Homosexualität ist m.E. auch mit dem im Katechismus geforderten taktvollen Auftreten
nicht zu vereinbaren. Ich kann mich ferner erinnern, daß eine kirchliche Nachrichtenagentur aus dem Schweizer
Fribourg keine allzu höflichen Worte dafür gefunden hatte… Die Politikstube werde ich mir heute noch
ansehen. Danke und bis später!
Danke für die Info. gern geschehen Christus heisst auch nur Gesalbter, und womit jemand gesalbt ist,
wer weiss es… und langsam frage ich mich, ob +.net überhaupt eine katholische Site ist herzlichen
Gruss GerdEric PS.: ist redlabours Site www.politikstube.de bekannt? der ja einen Link hierher hat, ein
(laut selbstaussage) Freund Israels…
Interessanter Aspekt, GerdEric… dann hoffen wir mal, daß sich nicht auch noch ein User als „Savitri
Devi“ hier anmeldet… man hat ja schon die Pferde vor der Apotheke kotzen sehen, wenn Sie den Ausdruck
verzeihen mögen… kurz, da bilden sich wirklich mehr als bemerkenswerte Allianzen! Danke für die Info.
@Christus Vincit Christus Vincit: Womit Sie die von Dr. Heger und mir gemachten Feststellungen hinsichtlich
Ihres schlechten Charakters ja nur bestätigt haben…! Ach wissen Sie, elaborates Gerede ist nur Schein,
was in Ihnen und Ihrem Dr. Heger brodelt ist etwas ganz anderes, etwa der Weg durch die Institutionen,
zudem habe nicht ich Sie mit dem passenden Wort belegt. Zudem, aus Ihrer Site National Journal globalfire.tv/…n/gewaltreligion.htm
Jesus Christus, in Indien von den hinduistisch-arischen Gottheiten auf sein großes Missionswerk vorbereitet,
ist das allüberragende Beispiel für eine unerlöste Menschheit. Er ist das Wunder der Offenbarung im
Zeichen der wirklichen Gotteswelt. Jesus sehnte sich nach keinem Blutrausch, er tötete keine Tiere, ganz
zu schweigen vom Töten durch Schächten. Er reichte Brot und Wein beim letzten Abendmahl. Seltsame Brüderschaft
von „Katholiken“ (kreuz.net) und den „Jesus ist ein Hindu“-Idiologen, irgendwie muss man doch der Swastika
treu bleiben.
@GerdEric ich rügte nicht ihr Vokabular, sondern dass sie sich dafür entschuldigte Womit Sie die von
Dr. Heger und mir gemachten Feststellungen hinsichtlich Ihres schlechten Charakters ja nur bestätigt
haben…!
@Christus Vincit Christus Vincit: Weiterhin seltsam ist, daß GerdEric meint, er müsse trotz „Genovevas“
Entschuldigung auf ihr herumhacken, Sie jedoch vollkommen ungeschoren läßt… Ich denke mal (hoffe)
dass Genoveva meine „Rüge“ nur falsch verstanden hatte… denn ich rügte nicht ihr Vokabular, sondern
dass sie sich dafür entschuldigte
@Christus vincit Ihre Anmerkung zu Leblhuber: Im Gegensatz zu „Genoveva“, die sich für ihre Verbalinjurie
kurz darauf entschuldigt hat, scheinen Sie das nicht für nötig zu halten, Wie die Diskussionen hier
in kreuz.net täglich zeigen, halten es „Antifaschisten“ praktisch nie für nötig, sich an die Regeln
von Anstand und Benimm zu halten. Es sind halt patentierte Gutmenschen, die zu allem berechtigt sind.
MfG Christoph Heger
Jesus Aussehen Über das Aussehen Jesus als Achtzigjähriger zu spekulieren, darauf muß man wirklich
kommen. Bei allem nötigen Respekt für seine Eminenz, den Herrn Bischof, aber dieser Vergleich war ohne
weiteres entbehrlich.
Papst Geburtstag Ich wünsche dem Hl. Vater noch nachträglich alles Gute! Und würde mir wünschen dass
es die Kirche endlich wieder ins richtige Fahrwasser zurückbringt. Die Kirche dem Zeitgeist abschwört.
Aber vermutlich wird es in dieser Beziehung einsam um den Papst bei den Bischöfen die wir haben…
@„Leblhuber“, den Mann mit dem schlechten Charakter Im Gegensatz zu „Genoveva“, die sich für ihre Verbalinjurie
kurz darauf entschuldigt hat, scheinen Sie das nicht für nötig zu halten, ja Sie machen sogar noch weiter
mit Ihren Verunglimpfungen. Pfui Teufel, sag ich da bloß! Weiterhin seltsam ist, daß GerdEric meint,
er müsse trotz „Genovevas“ Entschuldigung auf ihr herumhacken, Sie jedoch vollkommen ungeschoren läßt…
Auch Idioten sind Geschöpfe Gottes Imbezilität oder schon Idiotie? Das ist die Frage, wenn man die Postings
von Ch.v. liest. So viel ich weiß, gibt es in beiden Fällen keine Hoffnung auf Besserung. Akzeptieren
wir doch einfach, was nicht zu ändern ist.
@GerdEric kehren Sie vor der eigenen Tür und lassen Sie meine Eltern aus dem Spiel … Meine Wortwahl –
für die ich mich bereits entschuldigt habe – hat mit meiner Erziehung nichts zu tun. Eher mit meinem
manchmal etwas aufbrausenden Charakter.
@Genoveva Danke für Ihre Entschuldigung, ich nehme sie an! :(3 das Adjektiv („antisemitisch“) kann und
will ich nicht zurücknehmen. Sie empfinden das ja wahrscheinlich auch nicht als Beleidigung „Antisemit(isch)“
kann ganz verschieden verstanden werden. Wird es im Sinne von „Judenhass(er)“ verstanden, empfinde ich
es, wenn damit insinuiert wird, ich würde alle Juden hassen, durchaus als Beleidigung. Ganz einfach,
weil das nicht der Fall ist! Durchaus schiebe ich jedoch einen Hass auf „Juden“ (ethnisch übrigens nicht
mit den „Juden“ zur Zeit Jesu identisch! Aussagen wie „Jesus war Jude“ sind unter diesem Aspekt eine reine
Katastrophe!), denen wir die Revolutionen und Kriege der letzten 250 Jahre, aber auch die „Revolution
in der Kirche“, sprich das 2. Vatikanum, zu verdanken haben. Und zu letzteren gehören eben auch Leute
wie der genannte (Judenstämmling?) Augustin Bea, der Prälat Johannes Oesterreicher, Montini/P6 und viele
andere…!
@Ch. v.: Pardon, man sollte nicht in der ersten Gefühlsaufwallung posten. Für das A… entschuldige
ich mich hiermit, das Adjektiv kann und will ich nicht zurücknehmen. Sie empfinden das ja wahrscheinlich
auch nicht als Beleidigung.
@Sirilo: Was ist das Höherwertige: Natur oder Übernatur? Mag ja sein, daß „Papa Ratzi“ – ähnlich
wie schon Apostat Augustin „Kardinal“ Bea stolz auf seine Firmung an einem Sabbat war – stolz darauf
ist, an einem Sabbat nicht nur geboren, sondern auch noch getauft worden zu sein. Jedenfalls habe ich
bisher nichts davon gehört, daß er seine 80-jährige Kirchen- und Christusgliedschaft (eine übernatürliche
Wirklichkeit <--> christliche Jenseitsorientiertheit) feiern würde, jedoch sehr viel davon, daß er sein
80-jähriges natürliches Leben auf dieser Erde (judaistische Diesseitsorientiertheit) feiert…
Kard. Meissners Predigt zum Papst-Geburtstag GOTT sei es gedankt, daß niemand weiß, wie unser Heiland
von Angesicht aussah. Hier feiert der auf den Papst zugeschnittene Personenkult arge, unbiblische Urständ.
Würde der Papst JESUS CHRISTUS konsequent nachfolgen, hätte er dereinst keinen Kniefall vor dem Islam
vollzogen! ER hat den Versuchungen des des Satans in seiner 40tägigen Wüstenabgeschiedenheit widerstanden
und auf den zweifelhaften Ruhm weltlicher Machtfülle verzichtet um des Heils Seines Erlösungswerkes
willen. In keinem anderen ist das Heil, auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben,
durch den wir selig werden sollen. ApG.4;12 GOTT der HERR gebietet uns: Ich bin der Herr dein GOTT. Du
sollst keine anderen Götter haben neben Mir. 5.Mos.5;6-7 JESUS CHRISTUS weist uns an: Und sollt niemand
„Vater“ heißen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist. Mt.23;9 Weil unser Heiland keine
faulen Kompromisse mit den Vertretern anderer Religionen einging, sondern dem alleinigen GOTT, der Sein
Vater ist, gehorsam geblieben ist, wurde er gekreuzigt. Es ist niemand, aber auch niemand GOTTes Stellvertreter
auf erden als der von GOTT eingesetzte Heilige Geist, dessen Kommen unser Erlöser uns versprochen hat.
Und ich will den Vater bitten, und Er wird euch einen anderen Tröster geben, daß Er bei euch sei in
Ewigkeit. Joh.14;16 Wenn aber der Tröster kommen wird, den ich euch senden werde vom Vater, der Geist
der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird Zeugnis geben von mir. Joh.15;26
Juhu Gayburstag Oh Sonnenschein meines Herzens, lass erstrahlen dein angesicht über meines Lebens Weg.
16 April der Benny hag Gayburstag und ich auch nur das ich 55 jahre jünger bin wat nen glück gayhabt.
So nun dürft ihr fluchen. :)
#40 landorganist 08:01:13 | Montag, 16. April 2007
Oh, Hilfe, der Papst hat Geburtstag, und was fällt Tradis a la Cordless (wer ist das eigentlich?) ein?
Genöle und Gejaule, das übliche Gejammere. Langweilig! Ich wünsche dem Papst Gottes Segen für seinen
Dienst, Kraft, Gesundheit und noch viele Jahre.
@Leblhuber Theologisiererei zur Potenz. Ich weiß nicht, was „Theologisiererei“ bedeuten soll. Oder ist
das jetzt nur ein Ausfallschritt, um sich den Argumenten zu entziehen? Fundamente meines Glaubens bedürfen
auch der Integrität des Verkünders. Die Päpste haben sich ihre Legitimität selbst geschaffen. Von
Mördern, Räubern, Fälschern, dem Nepotismus verfallenen Machtpolitikern und sonstigen Verbrechern lasse
ich mir die Botschaft der Evangelien nicht verfälschen. Das mag für „Ihren Glauben“ gelten, der Ihnen
herzlich vergönnt sei. Ich habe vom Glauben der Kirche gesprochen, der ich angehöre. Und diese Kirche
ist eine geschichtliche, die auf die beiden Prinzipien von Schrift und Tradition gebaut ist. Wenn Sie
sich da jeweils nur herauspicken wollen, was Ihnen in den Kram einer schon vorgefaßten Meinung passt,
dann können wir uns hier das Gespräch sparen. Denn jeder Dialog bedarf ja einer gemeinsamen Grundlage.
Wenn ich mit einem Katholiken über theologische Fragen spreche, dann ist die gemeinsame Grundlage der
Glaube der Kirche. Wenn Sie den nicht teilen, dann können wir gerne auch über etwas anderes sprechen.
Das Wetter ist zur Zeit ja sehr schön und in der Politik tut sich auch das eine oder andere Diskussionswürdige
…
@Genoveva: Vielem von dem, was Sie posten, kann ich beipflichten. Jetzt aber stellen Sie sich mit diesen
kreuz.net Dumpfbacken auf eine Stufe. Theologisiererei zur Potenz. Fundamente meines Glaubens bedürfen
auch der Integrität des Verkünders. Die Päpste haben sich ihre Legitimität selbst geschaffen. Von
Mördern, Räubern, Fälschern, dem Nepotismus verfallenen Machtpolitikern und sonstigen Verbrechern lasse
ich mir die Botschaft der Evangelien nicht verfälschen. Von der volksverdummenden Verkündigung durch
beauftragte Bilder und Skulpturen, deren Kunst ich hoch schätze, sind wir durch Reformation und Aufklärung
hinaus. Gott sei Dank ist „Rübe ab“ passe. Die politische Macht der KK, die ins Verderben geführt hat,
ist gebrochen. Stellen wir uns doch heute dem jesuanischen Auftrag und bekennen wir uns zu unserer historisch
dokumentierten Vergangenheit. Wir würde gerade bei der intelligenten Jugend an Glaubwürdigkeit gewinnen.
Warum leeren sich die Kirchen? Der soziale Zwang ist weggefallen. Was bieten wir dafür?
@Leblhuber: Jetzt komme ich in Gefahr zu schulmeistern, aber es geht nicht anders: 1. Ich meine natürlich
das IV. Laterankonzil von 1215. 2. Es ist für die Frage, ob ein Glaubenssatz ein Dogma ist, völlig unerheblich,
ob der Papst, der es verkündet hat, ein Heiliger war oder nicht. Der Farnese-Papst Paul III. war auch
nicht unbedingt ein Sympath und hat doch eines der ersten abendländischen Bekenntnisse zu den universalen
Menschenrechten verfasst (Breve „Pastorale officium 1537). 3. Die literarische Form (Konstitution, Enyzklika,
Bulle, etc.) spielt hier überhaupt keine Rolle. 4. Ebenso ist der kirchengeschichtliche Hintergrund (den
Sie in Bezug auf Pius IX. an dieser Stelle falsch rekonstruieren) ohne Bedeutung. 5. An der Tatsache,
daß die Lehre von der Heilsnotwendigkeit der Kirchenzugehörigkeit zum dogmatischen Glaubensbestand der
Kirche gehört, gibt es schlicht keinen Zweifel. In der Sprache der dogmatischen Zensuren: das ist „de
fide“. Zur dogmatischen Lehre der Kirche gehört aber auch, gerade seit Pius IX., daß das „extra ecclesiam“
keinen Menschen vom Heil ausschließt, sofern er die Bereitschaft hat, den Willen Gottes zu erfüllen.
Theologisch nennt man das dann ein implizites Votum für die Kirchenzugehörigkeit.
@Genoveva: 4. Laterankonzil: Welches genau? Die Zählungen sind diffus!!! Zu Bonifaz VII: 984-985 Ein
Mörder seines Vorgängers (Johannes XIV) und nach 1 Jahr Tyrannei selbst umgebracht, verstümmelt und
durch Rom geschleift. Eine mehr als dubiose Quelle!!! Lesen Sie nach über das Papsttum dieser Zeit. Es
wird Sie erschrecken!!! Eine Bulleist ein apostolischer Brief, nicht mehr. Das Siegel macht das Schriftstück
nicht zum Dogma. Zu Pius IX: 1846-78 Er verkündete das Unfehlbarkeitsdogma, das seine Machtpolitik stützte.
Das war auch das, was ihn bewegte. Sonst nichts!! Der drohende Verlust des Kirchenstaates war seine einzige
Obsession. Eine Enzyklika ist einer Bulle gleich, und noch kein Dogma. Insgesamt äußerst mangelhafte
Quellen.
@Leblhuber: Zur Heilsnotwendigkeit der Zugehörigkeit zur Kirche ein paar beispielhafte dogmatische Definitionen:
4. Konzil im Lateran: „Es gibt aber eine allgemeine Kirche der Gläubigen, außerhalb derer überhaupt
keiner gerettet wird“ Bonifaz VII. (Bulle Unam sancta): „Wir erklären, sagen und definieren nun aber,
daß es für jedes menschliche Geschöpf unbedingt notwendig zum Heile ist, dem Römsichen Bischof untertan
zu sein“ Pius IX. (Enzyklika Quanto conficiamur): „daß nämlich niemand außerhalb der katholischen Kirche
gerettet werden kann, und daß diejenigen, die … von der Einheit der Kirche … hartnäckig getrennt
sind, das ewige Heil nicht erlangen können“. Die Frage ist natürlich, was dieses „extra ecclesiam“ im
Einzelfall bedeutet. Der zuletzt zitierte Pius IX. schreibt in derselben Enzyklika: „daß diejenigen,
die an unüberweindlicher Unkenntnis in bezug auf unsere heiligste Religion leiden und die, indem sie
das natürliche Gesetz und seine Gebote, dei von Gott in die Herzen aller Menschen engemeißelt wurden,
gewissenhaft beachten und bereit sind, Gott zu gehorchen, ein sittlich gutes und rechtes Leben führen,
durch das Wirken der Kraft des göttlichen Lichtes und der göttlichen Gnade das ewige Leben erlangen
können“.
@Genoveva In der Tat, da hat sich Eminenz doch sehr in Schwärmerei verstiegen… Man ahnt, was der Kardinal
meint , aber so wie es rüberkommt, wirkt es albern, vielleicht sogar ein wenig häretisch. Natürlich
sollen wir Christen Christus ähnlich werden, und die Güte, die ein Christ aufgrund seiner Beziehung
zu Christus ausstrahlt, ist ein Abbild der Güte Gottes.
@Galen. „Extra ecclesiam salus non est“ wie es, glaube ich, richtig heißen muss, stammt von Cyprian (Epistulae).
Mit Heil ist wohl die rechte Lehre gemeint. Auch Origenes war der Meinung, dass außerhalb der Kirche
niemand gerettet wird. Dass das ein Dogma sein soll, bezweifle ich. Weisen Sie das nach! Ich bestreite
das ganz vehement und fühle mich trotzdem sehr katholisch.
Corbinian Selbstverständlich muß jeder bei sich selber anfangen und an sich arbeiten. Blöderweise ist
es aber so dass das Wesen der Sünde nicht nur den Sünder selbst betrifft sonder auf die Gemeinschaft
ausstrahlt. Bedenken sie wie einelne Menchen (Sünder) in der Historie fatal auf die Gesamtgesellschaft
gewirkt haben. Wenn ich bewußt südige bleibt der Schaden nicht nur bei mir sondern wirkt ein auf den
Nächsten. Deshalb hat der einzelne Christ eine Gesamtverantwortung für seine Umwelt. Wenn er sieht dass
jemand Mist baut darf er nicht schweigen nur weil er selber oft Mist baut oder weil er Angst hat der Nächste
könnte ihm das Übel nehmen oder sich diskriminiert fühlen. Jeder von uns Christen ist ein Staudamm
der den Nächsten schützen muß indem er zuallererst die Sünde bei sich aufhällt und dämmt – denn
wenn er bricht wird das gesamte Tal überflutet. Sünde ist eine ansteckende Krankeit.
Dem Heiligen Vater … sei von Herzen alles Gute gewünscht! Und dem Kardinalerzbischof von Köln eine
anhaltende nervliche Entspannung. Es gibt da heute tolle medikamentöse Möglichkeiten um akuten Hysterie-Schüben
die Spitze zu nehmen. Zur Erinnerung: Benedikt XVI. ist nur der Papst, nicht der Lead-Sänger einer Boy
Group …
@ Virfortis Das was sie als Diskriminierung betrachten ist in Wahrheit oft Nachstenliebe und Besorgniss
um das Heil des Nächsten wenn es in Liebe geschieht. Gut, dass Sie noch den Zusatz „wenn es in Liebe
geschieht“ hinzugefügt haben. Allerdings habe ich das hier bislang vergebens gesucht, denn was hier vorherrscht,
ist aggressiver Zynismus, der mit christlich-katholischem Zeugnis nicht viel gemein hat. Hier gilt meiner
Meinung nach noch immer der Satz von Friedrich Nietzsche bezüglich vieler hier versammelter Katholiken:
„Erlöster müssten sie aussehen.“ Sie können gerne anderer Meinung sein, oder der Auffassung sein, dass
bestimmte Menschen in Sünde leben. Aber mir fehlt bei all den Kandidaten der Ansatz bei sich selbst.
Sie beten gerne für andere (wenn sie diese nicht verbal schon in die Hölle befördert haben), kümmern
sich aber offenbar nicht um ihr eigenes Seelenheil. @ Gotthard Na herzlichen Glückwunsch! Passen Sie
auf, dass Sie nicht daran verzweifeln!
Herzlichen Glückwunsch… …Heiliger Vater und ein weiteres gutes Lebenswerk im Dienste der Kirche und
den Menschen, die ihr angehören. Vielen Dank für Ihre guten Worte auf den Weg. Vergelts GOTT.
@corbinian die sich auf den letztlich sinnlosen Kampf mit dem katholischen Fundamentalismus einlassen.
Jesus sendet seine Jünger doch mitten unter die Wölfe… ER hat mich meine Wolfsmeute hier finden lassen
…
Corbinian versuchen Sie nicht Leute die irren zu bekehren. Wie halten sie es mit dem Misionsauftrag? Wenn
jemand auf der Autobahn geeisterfährt sagen sie auch: Halt das gefährdet deine Gesundheit. Sagen sie
zum Sünder nicht: Kehr um? Ist zb die Aussage „Rauchen verursacht Krebs“ auf Zigarettenpackungen eine
diskriminierung von Rauchern? Nein ist es nicht. Das was sie als Diskriminierung betrachten ist in Wahrheit
oft Nachstenliebe und Besorgniss um das Heil des Nächsten wenn es in Liebe geschieht. In einer Zeit wo
das Schlechte als Gut und das Gute als Schlecht bezeichnet wird muß man die Dinge beim Namen nennen wie
sie sind. In Liebe – und ohne jemanden vor den Kopf zu stossen !
@ Virfortis Na ja, das, was man hier auf x-net zur Genüge nachlesen kann: „außerhalb der (katholischen)
Kirche gibt es kein Heil“ – das nennt man katholischen Fundamentalismus. Also diejenige Auffassung, dass
Menschen, die anderen Neigungen, Auffassungen, Religionen und Konfessionen angehören, ungestraft und
guten Gewissens verhöhnt und beleidigt werden dürfen. Dazu gehört das überall ablesbare Symptom, dass
die eigene Gesinnung, also die vermeintliche Gewissheit, die volle Wahrheit allein für sich gepachtet
zu haben, als Waffe gegen andere gerichtet werden darf, so wie es mein heißgeliebter Bruder Theophil
hier regelmäßig praktiziert, anstatt als positives Vorbild voranzugehen und das zu leben, was Jesus
uns Christen vorgelebt und aufgetragen hat: Liebet eure Feinde!
@Christus vincit Da haben Sie sich ja schön blamiert! Wenn Sie besser über Benedikt XVI. Bescheid wüßten,
dann wüßten Sie auch, daß er noch am Tag seiner Geburt getauft wurde, da dies der Karsamstag war. Ihre
unsinnigen Vorwürfe laufen also ins Leere! www.vatican.va/…rt-biography_ge.html „Christus vincit“ schrieb:
„Wenn Ratzinger wirklich der Papst, das heißt katholisch wäre, würde er seinen Tauftag höher bewerten
als seinen Geburtstag.“
corbinian was soll das denn sein „katholischer fundamentalismus“ @Redaktion: Sie hätten in einem Artikel
darauf hinweisen können dass der jenige der am heutigen Sonntag beichtet und kommuniziert einen Generalablass
bekommt. Das wäre wichtiger und sinnvoler als über das Papstbuch zu nörgeln !
@ Gotthard Lieber Gotthard, seid etwa zwei Jahren bin ich auf x-net unterwegs und erlebe Sie in den Threads
als einen der wenigen, die sich auf den letztlich sinnlosen Kampf mit dem katholischen Fundamentalismus
einlassen. Warum tun Sie so etwas?
Wenn Ratzinger wirklich der Papst, das heißt katholisch wäre… …würde er seinen Tauftag höher bewerten
als seinen Geburtstag. Aber er ist nun halt mal nicht (wirklich) katholisch…!
„kranzniederlegungen für die opfer der demokratie!“ Bin dabei. Man kann nicht deutlich genug sagen, dass
dieses System im Laufe seiner doch recht kurzen Existenz unendlich viel mehr Opfer gefordert hat (und
mehr denn je fordert!!) als tausend Jahre katholisches Mittelalter gegen seinen Willen an Opfern bringen
musste. Wenn man berechnet, wieviel Opfer die glorreiche französische Revolution in ihren wenigen Jahren
verschlungen hat, erscheinen einem die (für eine gute Sache gestorbenen) Toten der 200 Jahre Kreuzzüge
irgendwie sekundär. Das jedoch, verehrte Nachtlaterne, versteht heute kaum noch jemand. Ich darf mich
jetzt zurückziehen – Sie hingegen müssen gerade jetzt leuchten. Nun ja: warum wählen Sie auch einen
solchen Nick? Mit – trotz allem – optimistischem Gruss!
Väter und Großväter im Weinberg des Herrn: Tausende von Splittern in den „Augen“ Joh.Paul II. wurden
von kreuz.net-Lesern aufgezeigt.Viele davon ernsthaft eiternd! aber: Ich wünsche, daß der erste Sonntag
nach Ostern zum Fest der Barmherzigkeit Gottes werde“ (TB 299) – so Jesus zur hl. Sr. Faustina. Er äußerte
diesen Wunsch 14mal, wobei er nicht nur den Platz dieses Festtages im liturg. Kalender, sondern auch die
Art+ Weise seiner Vorbereitung +seiner Begehung bestimmte. Mit der Heiligsprechung Schwester Faustinas
am 30. April 2000 führte Papst Johannes Paul II. auch das Fest der Barmherzigkeit am Sonntag nach Ostern
für die ganze Kirche verpflichtend ein. „Trotz meines bitteren Leidens gehen Seelen verloren“ – begründete
Jesus die Festsetzung dieses Feiertages. „Ich gebe ihnen den letzten Rettungsanker. Es ist das Fest meiner
Barmherzigkeit.“ Dieses Fest soll ein Tag der besonderen Verehrung Gottes im Geheimnis seiner Barmherzigkeit
sein, die die Quelle und das Motiv aller Taten gegenüber dem Menschen ist, insbesondere des Werkes der
Erlösung. Es ist auch – nach Gottes Willen – einTag der besonderen Gnade für alle Seelen, insbesondere
für die Sünder, die der Barmherzigkeit Gottes am meisten bedürfen. Mit diesem Tag, genauer gesagt,
mit der an diesem Tag empfangenen hl. Kommunion (n. einer guten Beichte), ist das größte Versprechen
verbunden: ein vollkommener Nachlaß von Sünden +Strafen. (TB 300) + Möge Benedikts XVI Handeln davon
provitieren zum Heil der Kirche und zur Rettung der Seelen. Mein Jesus Barmherzigkeit !
#15 Nachtlaterne 21:17:09 | Sonntag, 15. April 2007
an yakumo unsere politiker, humanisten, literaturfürsten usw. haben aus der geschichte gelernt…dass
man sich dahinter prima verbergen kann, um so von der eigenen schande, von den eigenen verbrechen abzulenken.
dieses „spiel mir das lied vom tod“ funkrtioniert schon viele jahrzehnte lang und ist anscheinend unschlagbar.
ich persönlioch habe von dieser fluchwürdigen heuchelei die nase mehr als voll und möchte mich nicht
mehr länger hyptnotisieren lassen. kranzniederlegungen für die opfer der demokratie! jedes jahr begehen
in deutschland 12000 menschen selbstmord, doppelt so viele wie verkehrsunfälle. millionen menschen leben
nur mehr das gegenparadies zu gottes schützender gerechtigkeit und liebe und oft genug muß ich mich
zu meiner beschämung sogar dazu rechnen. lasst uns aufrichtig buße tun und eine neue sehnsucht nach
reinheit bekommen, ohne die innere liebe nicht möglich ist. demut! gebet! beichte!
Lieber Heinrich, das weiss ich nicht, ob ich recht habe. Ich hätte es gerne, um der Sache willen. Dass
man da nicht so ganz, ganz falsch liegt, sieht man daran, dass die ganze Modernistenclique in letzter
Zeit fürchterlich aufheult und mehr oder minder offen (auch hier im kreuz.net) Verzweifluingsschreie
ausstösst. Die Panikreaktionen unseres besonderen Freundes Gotthard, die Tiraden der etwas leiser gewordenen
landorgiasten und Gonsenheim-Einwohner, der ab und an aufblitzende blanke Hass des dubiosen Didymus, aber
auch unser Ministranten-Seminaristen-Fake sprechen eine deutliche Sprache! Expectantes beatam spem …
Ihnen, Heinrich, einen Gruss!
#13 QUIS UT DEUS 21:11:56 | Sonntag, 15. April 2007
@ALLE lieben Katholiken guten willens betet und opfert bitte! Damit er die ware tridentinische hl. Messe
frei gibt den dan fliessen die Gnaden Gottes wieder und es wäre der Anfang das 2 V K zu wiederrufen!
Aber eher kommt das der Papst oder der nächste über ermordete Bischöfe und Kardinäle steigt! Salve
Regina ,mater misericordiae;vita, dulcedo et spes nostra,salve.Ad te clamamus éxsules filii Hevae.Ad
te suspiramus geméntes et flentes in hac lacrimarum valle.Eja ergo ,advocata nostra, illos tuos misericordes
oculos ad nos convérte.Et Jesum benedictum fructum ventris tui,nobis post hoc exsilium ostende.O clemens
o pia o dulcis Virgo Maria. Ora pro nobis,sancta Dei Genetrix. :(3 :(3 :(3 Ut digni efficiamur promissionibus
Christi. Sancte Michael Archangele, defende nos in praelio; contra nequitiam et insidias diaboli esto
praesidium. Imperet illi Deus supplices deprecamur: tuque, princeps militiae caeléstis, satanam aliosque
spiritus malignos, qui ad perditionem animarum pervagantur in mundo, divina virtute in inférnum detrude.
Amen. Cor Jesu sacritissimum, Miserére nobis. o^/ o^/ o^/
Das Dilemma ist: Je mehr unser heiliger Vater das Ruder in die richtige Richtung lenkt, desto ungemütlicher
werden die Logenbrüder im Vatikan, die Linkskatholen an der Basis sowie die Verräter in den Fakultäten.
Wahrlich ein Drahtseilakt für Ihn. Man kann für Ihn nicht genug dankbar sein und für Ihn beten
Nachtlaterne: „ich habe mich über die letzte papstwahl glücklich gefühlt …“ Ja. Ich auch, geschätzte
Nachtlaterne. Für Leute meines Alters ist er so etwas wie der Vater, den viele von uns nicht hatten:
der Vater, der gütig lenkt und leitet, der Ziele vorgibt und sanft belehrt. So viele unserer Väter kamen
zerstört aus dem Krieg und wurden dann nochmals zerstört durch die abartigen 68er, die die väterliche
Autorität wie jede andere Autorität auch durch die Nazikeule niederrissen. Und deren Erfolg dürfen
wir heute „geniessen“. Unsere Väter können nichts dafür. Sie sind Opfer gewesen. Um so dankbarer müssen
wir sein für einen Papst, der uns Vater, unseren Kindern eine Großvaterfigur sein kann, eine Identifikationsfigur –
sicherlich nicht ohne Fehl, sicherlich mit enormen Schwächen (man muss bedenken, aus welcher Zeit er
kommt und wie er geprägt ist), aber jemand, der ganz, ganz sanft das Ruder wieder in die andere, die
richtige Richtung wenden kann. Wenn der Steuermann das Ruder zu hart herumreisst, kentert das Schiff.
Wenn er anstößt, wenn er langsam die neuen (ha: die alten) Vorgaben wieder zu Zielvorgaben macht, dann
kann es gelingen. In diesem Sinne: von Herzen ja! ad multos annos, Benedicte, sancte pater – prudenter
agens et finem respiciens.
#9 Nachtlaterne 20:35:26 | Sonntag, 15. April 2007
horrorvision meine schlimmste horrorvision: kardinal lehmann wird einmal papst und alice schwarzer seine
stellvetreterin… ich habe mich über die letzte papstwahl glücklich gefühlt, gab es doch eine ganze
reihe von anwärtern, die einem das blut in den adern gefrieren liesen…
Frapierende Ähnlichkeit (schmunzel)… Kirche braucht Anlässe, also warum nicht. Ich denke es ist primär
den Gläubigen ein Anliegen ihren Papst zu feiern und seine Nähe zu gewinnen. Er ist eine öffentliche
Person, die Welt will ihn sehen. Die Lobhudeleien werden dem Papst – denke ich – nicht zu Kopf steigen.
Ansonsten hat er sich ja in gewohnter Bescheidenheit geäußert und es verstanden die Ehrung seiner Person
zum höheren Zweck der allgemeinen Erbauung zu transzendieren.
@Pünktchen Ich finde Meisners Wortwahl nicht unglücklich, sondern sehr schön. Jesus selbst sagte, „was
ihr einem meiner geriengsten Brüder getan habt, dass habt ihr mir getan“.
„Transparenz auf Christus hin“ Darum ging es Kard. Meisner, nicht um eine geschöpfliche äußere Ähnlichkeit.
Diese wäre ja auch bedeutungslos, wenn ihr keine Gleichgesinntheit entspräche. Dennoch empfinde ich
Meisners Wortwahl als unglücklich.