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Ein Unbekannter + Wer hat nachgegeben? + Zwei Gründe + Eierkuchen + Einigkeit
Ein Unbekannter

Brasilien. Mehr als die Hälfte der Brasilianer kennt den Namen von Papst Benedikt XVI. nicht. Das ergab eine Anfang April veröffentlichte Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Datafolha. Das Institut befragte 5.700 Personen in 236 brasilianischen Städten. Auf die Frage wie der Papst heiße, wußten 48% der Brasilianer eine Antwort. 1% der Befragten sagte „Ratzinger“. Die übrigen 51 Prozent gaben eine falsche oder keine Antwort. Knapp 80% der Brasilianer sind katholisch.

Wer hat nachgegeben?

Heiliges Land. Der Apostolische Nuntius im Heiligen Land, Erzbischof Antonio Franco, nahm am Sonntag abend doch an den israelischen Holocaust-Gedenkfeiern teil. Das Holocaustmuseum ‘Jad Vaschem’ hatte angedeutet, seine Verleumdung von Papst Pius XII. noch einmal zu überdenken, insofern neue Informationen über den Papst bereitgestellt würden. Der Erzbischof meinte darauf hin, er habe sein Ziel erreicht. Seine Proteste waren nicht gegen die Erinnerung an den Holocaust gerichtet. Deswegen könne er an der Veranstaltung teilnehmen.

Zwei Gründe

Deutschland. Der Leiter der deutschsprachigen Abteilung von Radio Vatikan, Pater Eberhard von Gemmingen SJ, sieht dem erwarteten Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe gelassen entgegen. Das erklärte er vor der lokalen Tageszeitung ‘Leipziger Volkszeitung’. Der Papst stehe hinter dem zweiten Vatikanum. Die Alte Messe gebe Benedikt XVI. aus zwei Gründen frei: „Er möchte den Katholiken, die an dieser alten Meßfeier sehr hängen, entgegenkommen. Und er hält die Abschaffung des traditionellen Ritus für nicht historisch begründet: Man schafft Riten nicht einfach ab, sondern entwickelt sie weiter.“

Eierkuchen

Deutschland. Bischof Walter Mixa von Augsburg erklärte am Sonntag gegenüber ‘Focus Online’, er fühle sich von der deutschen Bischofskonferenz im Kinderkrippen-Streit „hundertprozentig unterstützt“. Der von den Medien dargestellte Dissens zwischen ihm und Karl Kardinal Lehmann habe sich im wesentlichen „auf die Form der Diskussionsführung“ bezogen. Bischof Mixa glaubt, daß seine „deutlichen Formulierungen“ zu einem fruchtbaren und leidenschaftlichen Nachdenken über Familie, Berufstätigkeit und Kindererziehung geführt haben.

Einigkeit

„Ich kenne Joseph Ratzinger schon seit mehr als vier Jahrzehnten. Die Theologie hat uns immer wieder zusammengeführt und verbunden. […] Er ist sicher einer der bedeutendsten Theologen unserer Zeit. Man muß nicht immer in allem und jedem Detail einer Meinung sein. Aber die von manchen Medien zitierten angeblichen Schwierigkeiten entbehren doch weitgehend einer Grundlage. In den Grundlinien waren wir uns immer einig.“

Der Bischof von Mainz und Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann im Gespräch mit der Nachrichtenagentur ‘AP’ zum 80. Geburtstag von Benedikt XVI.
      
5 Lesermeinungen
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#5   möchtegern-kathole   20:46:04 | Montag, 16. April 2007
QUIS UT DEUS:
schöne Liste.
Aber die Modernisten werden den Niedergang auch dann nicht auf ihren Modernismus zurückführen, wenn es in Deutschland gar keine Katholen mehr gibt.
Irgendwie gibt es kein Mittel, hier die Selbstkritik „einzuschalten“.
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#4   QUIS UT DEUS   19:11:14 | Montag, 16. April 2007
@ministrant
Der Herr hat die Gebete erhört???
Sind Sie verwirrt oder sehen Sie nicht das die röm. Katholische Kirche (die ich liebe bis 1962 )am Boden liegt ?
Zahl der sonntäglichen Gottesdienstteilnehmer:
1955: 11,9 Millionen (Alter Ritus)
1965: 11,7 Millionen (Alter Ritus)
1975: 8,8 Millionen (Neuer Ritus)
1985: 6,8 Millionen (Neuer Ritus)
1995: 5,2 Millionen (Neuer Ritus)
2005: 3,7 Millionen (Neuer Ritus)
1965 bis 2005: minus 68 Prozent!
Beten wir das wir nicht noch um des Glaubens willen in Europa zum Freiwild werden!!
Möge der Herr uns stärken für alle Fälle!
Salve Regina ,mater misericordiae;vita, dulcedo et spes nostra,salve.Ad te clamamus éxsules filii Hevae.Ad te suspiramus geméntes et flentes in hac lacrimarum valle.Eja ergo ,advocata nostra, illos tuos misericordes oculos ad nos convérte.Et Jesum benedictum fructum ventris tui,nobis post hoc exsilium ostende.O clemens o pia o dulcis Virgo Maria.
Ora pro nobis,sancta Dei Genetrix. :(3 :(3 :(3
Ut digni efficiamur promissionibus Christi.
Sancte Michael Archangele, defende nos in praelio; contra nequitiam et insidias diaboli esto praesidium. Imperet illi Deus supplices deprecamur: tuque, princeps
militiae caeléstis, satanam aliosque spiritus malignos, qui ad perditionem
animarum pervagantur in mundo, divina virtute in inférnum detrude. Amen.
Cor Jesu sacritissimum,
Miserére nobis. o^/ o^/ o^/
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#3   Ministrant   15:18:08 | Montag, 16. April 2007
Alles nur heiße Luft…
So nun nach dem es nun fast offiziell wurde, der Papst steht weiterhin voll und ganz hinter dem II. Vaticanum, hätte mich auch gewundert, wenn es anderst wäre.
Der Herr hat die Gebete der Kirche erhört.
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#2   nonnobisdomine   11:22:57 | Montag, 16. April 2007
Der Nuntius …
… ein Wendehals? Einer, der auf Druck hin umfällt?
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#1   Bruder Theophil   10:34:14 | Montag, 16. April 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Johannes 3, 1-8
Es war ein Pharisäer namens Nikodemus, ein führender Mann unter den Juden. Der suchte Jesus bei Nacht auf und sagte zu ihm: Rabbi, wir wissen, du bist ein Lehrer, der von Gott gekommen ist; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, wenn nicht Gott mit ihm ist. Jesus antwortete ihm: Amen, amen, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen. Nikodemus entgegnete ihm: Wie kann ein Mensch, der schon alt ist, geboren werden? Er kann doch nicht in den Schoß seiner Mutter zurückkehren und ein zweites Mal geboren werden.
Jesus antwortete: Amen, amen, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes kommen. Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; was aber aus dem Geist geboren ist, das ist Geist. Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von neuem geboren werden. Der Wind weht, wo er will; du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist.
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