08:54:21 | Montag, 16. April 2007
Ein UnbekannterBrasilien. Mehr als die Hälfte der Brasilianer kennt den Namen von Papst Benedikt XVI.
nicht. Das ergab eine Anfang April veröffentlichte Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Datafolha.
Das Institut befragte 5.700 Personen in 236 brasilianischen Städten. Auf die Frage wie der Papst heiße,
wußten 48% der Brasilianer eine Antwort. 1% der Befragten sagte „Ratzinger“. Die übrigen 51 Prozent
gaben eine falsche oder keine Antwort. Knapp 80% der Brasilianer sind katholisch.
Wer hat nachgegeben?
Heiliges Land. Der Apostolische Nuntius im Heiligen Land, Erzbischof Antonio Franco, nahm am Sonntag
abend doch an den israelischen Holocaust-Gedenkfeiern teil. Das Holocaustmuseum ‘Jad Vaschem’ hatte angedeutet,
seine
Verleumdung von Papst Pius XII. noch einmal zu überdenken, insofern neue Informationen über den
Papst bereitgestellt würden. Der Erzbischof meinte darauf hin, er habe sein Ziel erreicht. Seine Proteste
waren nicht gegen die Erinnerung an den Holocaust gerichtet. Deswegen könne er an der Veranstaltung teilnehmen.
Zwei GründeDeutschland. Der Leiter der deutschsprachigen Abteilung von Radio Vatikan, Pater Eberhard
von Gemmingen SJ, sieht dem erwarteten Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe gelassen entgegen. Das
erklärte er vor der lokalen Tageszeitung ‘Leipziger Volkszeitung’. Der Papst stehe hinter dem zweiten
Vatikanum. Die Alte Messe gebe Benedikt XVI. aus zwei Gründen frei: „Er möchte den Katholiken, die an
dieser alten Meßfeier sehr hängen, entgegenkommen. Und er hält die Abschaffung des traditionellen Ritus
für nicht historisch begründet: Man schafft Riten nicht einfach ab, sondern entwickelt sie weiter.“
EierkuchenDeutschland. Bischof Walter Mixa von Augsburg erklärte am Sonntag gegenüber ‘Focus Online’,
er fühle sich von der deutschen Bischofskonferenz im Kinderkrippen-Streit „hundertprozentig unterstützt“.
Der von den Medien dargestellte
Dissens zwischen ihm und Karl Kardinal Lehmann habe sich im wesentlichen
„auf die Form der Diskussionsführung“ bezogen. Bischof Mixa glaubt, daß seine „deutlichen Formulierungen“
zu einem fruchtbaren und leidenschaftlichen Nachdenken über Familie, Berufstätigkeit und Kindererziehung
geführt haben.
Einigkeit„Ich kenne Joseph Ratzinger schon seit mehr als vier Jahrzehnten. Die Theologie
hat uns immer wieder zusammengeführt und verbunden. […] Er ist sicher einer der bedeutendsten Theologen
unserer Zeit. Man muß nicht immer in allem und jedem Detail einer Meinung sein. Aber die von manchen
Medien zitierten angeblichen Schwierigkeiten entbehren doch weitgehend einer Grundlage. In den Grundlinien
waren wir uns immer einig.“
Der Bischof von Mainz und Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz, Karl
Kardinal Lehmann im Gespräch mit der Nachrichtenagentur ‘AP’ zum 80. Geburtstag von Benedikt XVI.
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#5
möchtegern-kathole 20:46:04 | Montag, 16. April 2007
#4
QUIS UT DEUS 19:11:14 | Montag, 16. April 2007
#3
Ministrant 15:18:08 | Montag, 16. April 2007
#2
nonnobisdomine 11:22:57 | Montag, 16. April 2007
#1
Bruder Theophil 10:34:14 | Montag, 16. April 2007