Hans Karl Filbinger hat in seiner Amtszeit für das Christentum mehr geleistet als der unfähige Kardinal, der ihm in Berlin eine öffentliche Totenmesse verweigert hat. Von Rodolfo E. Panetta.
(kreuz.net) Mit Empörung verurteilen wir Republikaner im Landkreis Freudenstadt die politische Erpressung
des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Günther Oettinger.
Wir verurteilen die gezielte Kampagne,
an der sich Bundeskanzlerin Angela Merkel, sämtliche großen Medienkonzerne Deutschlands und der deutsche
‘Zentralrat der Juden’ beteiligt haben.
Viele von uns haben den verstorbenen Alt-Ministerpräsidenten
Hans Karl Filbinger hoch geachtet und in liebender Verbundenheit tief verehrt.
Gemeinsam mit politischen
Weggefährten wie Kurt Georg Kiesinger, Karl Schiess, Robert Gleichauf, Wilhelm Hahn und Annemarie Griesinger
gab Filbinger dem Baden-Württemberg unserer Jugendzeit seine liebenswerte Prägung sowie Wohlstand und
Würde.
Filbinger verteidigte traditionelle Werte und schützte die Familie. Die Steuerbelastung der
Bürger war noch gerecht.
Für das Christentum hat er in seiner Amtszeit mehr geleistet als der unfähige
Kardinal Georg Sterzinsky, der ihm jetzt in Berlin eine öffentliche Totenmesse verweigert hat.
Filbinger
war in der Zeit des Nationalsozialismus kein Widerstandskämpfer. Er war ein fehlbarer Mensch, der beim
Bergsteigen bisweilen mehr Mut zeigte als bei Gericht.
Doch jetzt ist Gott sein Richter – nicht die Menschen.
Darum mußte es Ministerpräsident Oettinger erlaubt sein, seinen Vorgänger im Angesicht des Todes und
vor seiner Familie mit Milde zu würdigen.
Nach Angaben von Artikel 5 des Grundgesetzes findet in Deutschland
angeblich keine Zensur statt – für Trauerreden sind keine Ausnahmen vorgesehen.
Wer sind die Zensoren
des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg?
• Angela Merkel, die ehemalige Mitläuferin der Mauermörder-Diktatur.
• Früheren Aktivisten aus maoistischen Kader-Gruppen, die einst die Mörder der Baader-Meinhof-Bande
unterstützten.
• Die großen Medienkonzerne, die den Niedergang unserer Kultur maßgeblich gefördert
haben.
• Der ‘Zentralrat der Juden’, dem für jedes Kriegsverbrechen der israelischen Armee an Zivilisten
eine Entschuldigung einfällt.
Diese vereinten Heuchler maßen sich an, darüber zu bestimmen, ob Ministerpräsident
Oettinger im Amt bleiben kann oder nicht.
Seit wann bestimmen die Kanzlerin, seit wann Springer und Bertelsmann,
seit wann der ‘Zentralrat der Juden’, wer Ministerpräsident in Baden-Württemberg sein darf?
Gibt es
keine Wähler? Gibt es keine Abgeordneten mehr?
Wir Republikaner im Kreis Freudenstadt schämen uns für
die politische Kultur im heutigen Deutschland.
Wir fordern alle Bürger auf, endlich der Manipulation
und Heuchelei zu widerstehen.
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@ Tacitus Es freut mich das ich sie zum lachen gebracht habe, der Stowasser ist natürlich nur ein Schulwörterbuch,
aber dennoch wird dort bestimmt nicht absolut was verkehrtes drinstehen. So jetzt habe ich gerade erst
mal ein Schlückchen Landkorn getrunken wegen der überschüssigen Gehirnzellen. Meine Empfehlung an
sie, probieren sie es doch auch mal! Da sie leider einen akademischen Tunnelblick haben könnten sie bestimmt
viele schöne Blumen und Lichtungen entdecken, die durch ihr momentan verengtes Blickfeld leider noch
verborgen sind.
@Tacitus, @sozialkatholisch @Tacitus: Nett, daß Sie, nachdem Sie ja offenbar inhaltlich aufgegeben haben,
Nein, das tue ich keineswegs. Ich vertraue in dem streitigen Punkt meiner Erinnerung, habe aber keine
Lust, wegen einer Lappalie eine Bibliothek aufzusuchen. Vielleicht lassen Sie uns ja mal wissen, was die
von Ihnen angeführten OLD, Lewsi/Short, Georges an Bedeutungen für „liberalis“ angeben. jetzt den Oberlehrer
herauskehren. Je nun, ich bin eben noch fähig zu lernen, sogar von Oberlehrern, die mit der deutschen
Grammatik auf Kriegsfuß stehen. Wenn Sie schon Ihren liberalismusfeindlichen Geifer absondern müssen,
„Geifern“ tun Sie. Ich formuliere meine Gegnerschaft gegen den politischen Liberalismus in Vergangenheit
und Gegenwart klar und genau. dann versuchen Sie gefälligst nicht, das in pseudowissenschaftlicher Manier
untermauern zu wollen. Es ist ja wohl eine Albernheit, daß ich meine Gegnerschaft durch einen etwas maliziösen
Seitenblick auf das Wort „Liberalismus“ hätte „untermauern“ wollen. @sozialkatholisch: Besten Dank für
Ihre unterstützenden Zitate aus dem Stowasser, der ja trotz des unangebrachten Lachers von Tacitus ein
bescheidenes, aber kein unwissenschaftliches Lexikon ist. Man braucht sich aber überhaupt nicht unbedingt
auf Lexika zu beziehen. Mir fällt zum Beispiel Horaz ein: In einem seiner Gedichte möchte er irgendein
politisches Ereignis mit Tanz und Gelage feiern „nunc pede libero“ – wo also in der Tat selbst mit dem
Wort „liber“ „ausgelassen“ konnotiert ist. MfG Ch.H
@ Dr. Christoph Heger Nett, daß Sie, nachdem Sie ja offenbar inhaltlich aufgegeben haben, jetzt den Oberlehrer
herauskehren. Nebenbei: Mir geht es nicht um „Bildungsprotz“. Vielleicht geht das nicht in Ihren Schädel,
aber das, was Sie da als „simple Erinnerung“ abgesondert haben, war sachlich schlicht falsch. So einfach
ist das. Wenn Sie schon Ihren liberalismusfeindlichen Geifer absondern müssen, dann versuchen Sie gefälligst
nicht, das in pseudowissenschaftlicher Manier untermauern zu wollen. Sehen Sie, ich pflege nicht en passant
irgendwelche Statements zu naturwissenschaftlichen Fragestellungen abzugeben, weil ich nichts davon verstehe.
Beim Latein ist das ein wenig anders. Wenn Sie das nicht verknusen können, ist das nicht mein Problem.
Wenn Sie sich für allgebildet halten, ist das auch nicht mein Problem, nur werde ich Ihnen da, wo Sie
offensichtlichen Unsinn reden, widersprechen. Tja, Bildung – wahrscheinlich ist ja humanistische Bildung
ohnehin böse, weil vom Gift des Liberalismus zerfressen, nicht wahr?
@Tacitus Also wenn Sie jetzt meinen, bierernst mit der Nennung von „OLD, Lewsi/Short, Georges“ gegen meine
simple Erinnerung den Fachmann herauskehren zu sollen, mag das ja noch angehen. Aber Bildungsprotz à
la gewisse Personen hier ihre Unkenntnis entlarven, finde ich richtiggehend spassig! (Hervorhebung Ch.H.)
unter Vernachlässigung der deutschen Rechtschreibung (neuer wie alter) ist ein Eigentor. Mehr noch allerdings
grammatische Schnitzer wie: entsprechend eines jeden Gemütes… Selbst wenn einem bekannten Buch zufolge
„der Dativ dem Genetiv sein Tod“ sein sollte, kann man dem nicht entgegenwirken, indem man „entsprechen“
den Genetiv regieren läßt. Aber nehmen wir’s mit Humor! Zum Ausgleich hat die FAZ vor ein paar Tagen
„gedenken“ den Dativ regieren lassen. MfG Christoph Heger
@sozialkatholisch Na, jetzt muß ich aber herzlich lachen! Stowasser als wissenschaftliches Standardlexikon?
Gehen Sie einen trinken, vielleicht hilft’s ja was.
Im Stowasser liber, era erum = u.a. zügellos Liber, eri = u.a. Weingott Bachus indulgere sibi liberalius =
seinen Neigungen zu sehr fröhnen Als humorvollen Einschub war die Bemerkung des Dr. Heger jedenfalls
O.K.! So, und jetzt geh ich in die Sonne wegen Brückentag!
@ Dr. Christoph Heger Es geht um das Bedeutungsfeld, das „liberalis“ im klassischen Lateinischen hatte,
und da ist eben „angeheitert“ neben „freigiebig“ eine vorherrschende Bedeutung. Setzen, Heger, 6. Die
Beleglage ist eindeutig. „Angeheitert“ ist, egal was Ihr Mini-Lexikönchen sagen mag, keine „vorherrschende“
Bedeutung. Schlagen Sie vielleicht zur Abwechslung mal in einem Standardlexikon nach (OLD, Lewsi/Short,
Georges). @sozialkatholisch Na, da täuschen Sie sich mal nicht – die Art und Weise, wie gewisse Personen
hier ihre Unkenntnis entlarven, finde ich richtiggehend spassig!
Mein lieber Tacitus, Sie verwechseln Lexikographie mit Etymologie. Die Etymologie von lateinisch „liberalis“
interessiert hier überhaupt nicht. Es geht um das Bedeutungsfeld, das „liberalis“ im klassischen Lateinischen
hatte, und da ist eben „angeheitert“ neben „freigiebig“ eine vorherrschende Bedeutung. Daß der politische
Liberalismus ein – an seiner logischen Inkonsistenz von Anfang an erkennbarer – Betrug ist gilt natürlich
völlig unabhängig von der Geschichte des Wortes „Liberalismus“. MfG Christoph Heger
@Tacitus Naja, Sie wissen ja, was man über die Witze sagt – entsprechend eines jeden Gemütes… Natürlich
finde auch ich es zum Lachen, wenn man versucht, mich über etwas zu belehren, wovon der Belehrende offenbar
nicht wirklich Ahnung hat.
@Sozialkatholisch Danke, mir geht’s bereits gut. Ich muß aber gestehen, daß: So wie der Blick in das
Gesetzbuch die Rechtskunde erhöht, würde der Blick in ein lateinisch-deutsches Lexikon Ihre Lateinkenntnisse
erhöhen. nicht wirklich witzig wirkt, finden Sie nicht?
mein lieber Dr. Heger, Netter Versuch. Das Problem ist nur, daß die Lexik die von Ihnen aufgestellte
Behauptung – ich zitiere: Bei der Gelegenheit: „Liberalismus“ kommt von lateinisch „liberalis“, „angeheitert,
betrunken“ – keineswegs unterstützt. Ich weiß wohl, worauf Sie hinauswollen – aber allein etwa auf Naevius
eine ethymologische Theorie aufbauen zu wollen, wäre mir deutlich zu kühn, finden Sie nicht? Zumal dem
eine Beleglage entgegensteht, die wahrhaft erdrückend ist. Insofern ich mich natürlich frage, ob ich
das Kompliment mit den Lateinkenntnissen nicht zurückgeben soll.
@Tacitus: Ach, würden Sie doch … Ihrem Namen „Tacitus“, „verschwiegen Ehre machen und schweigen! Aber
nein Sie dröhnen zu meiner Nebenbemerkung: Bei der Gelegenheit: „Liberalismus“ kommt von lateinisch „liberalis“,
„angeheitert, betrunken“ humorlos: Bei der Gelegenheit: Das ist ausgemachter Schwachsinn. So wie der Blick
in das Gesetzbuch die Rechtskunde erhöht, würde der Blick in ein lateinisch-deutsches Lexikon Ihre Lateinkenntnisse
erhöhen. MfG Christoph Heger
@ Dr. Christoph Heger Bei der Gelegenheit: „Liberalismus“ kommt von lateinisch „liberalis“, „angeheitert,
betrunken“ Bei der Gelegenheit: Das ist ausgemachter Schwachsinn. „liberalis“ bezeichnet zuallererst in
rechtlicher Hinsicht all das, was mit einem freien Bürger zusammenhängt. Davon leitet sich dann zunächst
eine übertragene Bedeutung im Sinne von „edel“ und in einem zweiten Schritt „freigebig, großzügig“
ab. Vor 50 Jahren wäre selbst einem geifernden Liberalismushasser ein solcher Schnitzer nicht passiert.
Schade, daß Bildung heute nichts mehr zählt. Diesbezüglich war der Geist, der auch zum Vaticanum führte,
offenbar enorm erfolgreich.
@ methusalix Im Mittelalter hatten ja die Mönche in ihren Klöstern praktisch die ganze Lehre (und was
an „Forschung“ übrigblieb) unter sich. Später, als auch bei uns immer mehr Universtäten gegründet
waren (Sorbonne oder Karls-Universität Prag, weiss nicht welche zuerst war), blühte Forschung und Lehre
erneut auf. Wobei der Einfluss des Klerus immer mehr schwand. Also in meiner Heimatstadt waren es die
Jesuiten, die der Universität zu Ruf verhalfen. Zudem durften Universitäten nur mit Erlaubnis des Papstes
gegründet werden. Das Schwinden des Einflusses der Kleriker kann ich zumindest aus diesen – zugegebenermaßen
isolierten – Fakten nicht erkennen. @ Dr. Heger Aber nicht nur das! Auch der seinerzeit größere Wohlstand
war geerbt bzw. erbeutet. Mag sein. Mit dieser Argumenation sollten Europäer aber eher vorsichtig sein
Hans Filbinger und Herr Oettinger Ministerpräsident Oettinger „Traueransprache zum Tode von Hans Filbinger“
17. April 2007 BERLIN/OSLO/STUTTGART(Eigener Bericht und von german-foreign-policy) – Rücktrittsforderungen
an den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Günther Oettinger, verschärfen den Streit um seinen
Nachruf auf einen „furchtbaren – Juristen“ mit dem Namen Hans Filbinger. So sagte CDU-Mann Oettinger z.B.
u.a.: Filbinger (CDU) sei „Landesvater im besten Sinne“ gewesen. Herr Oettinger erklärte u.a. sinngemäß,
Filbinger sei kein „Krimineller“ gewesen, sondern ein Gegner des „deutschen-Nationalsozialismus“, im Beisein
von Bischöfen, Priestern und Christen in einer Kirche. Der NS-Jurist, Hans Filbinger, hatte im besetzten
Norwegen an zahlreichen Todesurteilen (Ermordungen) mitgewirkt und in drakonischen Plädoyers für „Zucht
und Ordnung“ unter den deutschen Besatzern gesorgt. Zu seinen „Schlachtopfern“ gehört auch ein „fahnenflüchtiger“
deutscher Bürger, nämlich der Matrose Herr Walter Gröger (22) Jahre, dessen Hinrichtung bzw. „Ermordung“
Filbinger als Leitender deutscher Offizier befehligte. Ich will hier nicht die bekannten Tatsachen über
den „furchtbaren Juristen“, Hans Filbinger, Ehrendoktor und Ehrenprofessor in Baden-Württemberg, Träger
des Bundesverdienstkreuzes, Ministerpräsident a.D. und – früher – Innenminister und Verfassungsminister ,
noch einmal erwähnen. Nachdem bekannt wurde, dass Blut an den Händen eines CDU – Spitzenpolitiker der
Bundesrepublik Deutschlands klebte, als die Filb…
@GerdEric das Papsttum jedoch führte die Christen unter die Knechtschaft „Roms“, weshalb es ja römisch-katholische
Kirche heisst… Ich fürchte Sie haben zuviele schlechte Bücher von Herrn Rosenberg gelesen. Übrigens:
In diesem Thread diskutieren wir ein anderes Thema: die Knechtschaft der deutschen öffentlichen Meinung
unter dem Z’ntr’lr’t.
@ddd.ddd6 Mose führte das Volk G’TTES aus der Knechtschaft Pharaos, das war die Liberalisierung, das
Papsttum jedoch führte die Christen unter die Knechtschaft „Roms“, weshalb es ja römisch-katholische
Kirche heisst… als wenn die Verwerfung der Gebote G’TTES eine Befreiung ist, wenn man dadurch menschen
gemachte Dogmen folgt.
@ddd.ddd6, GerdEric: Gesetz Moses’ Dann wäre das Gesetz des Mose verkehrt oder abgelaufen „Abgelaufen“
ist es wenigstens insofern, als es ja zum Adressaten lediglich das Volk Israel im Alten Bund hatte. Aber
auch im Alten Bund war es eben das Gesetz Moses’, das nach den Worten Jesu durchaus nicht in allen Punkten
dem entsprach, „wie es im Anfang war“, also dem Willen Gottes, mithin in gewissem Sinne „verkehrt“ war.
und der Liberalismus richtig! Wieso denn das? Der Liberalismus ist doch nicht das logische Gegenteil des
Gesetzes Moses’! (Bei der Gelegenheit: „Liberalismus“ kommt von lateinisch „liberalis“, „angeheitert,
betrunken“). wenn da nur nicht diese Aufforderung Jesu an einen Geheilten wäre, zum Tempel zu gehen,
um dort die im Alten Testament geforderten Opfer dem G’TT des Alten Testamentes zu bringen, Wieso soll
das ein Gegenargument sein? Selbstverständlich sollte der geheilte Aussätzige die nach den seinerzeit
geltenden Gesetzen notwendigen Bedingungen erfüllen, um wieder in die bürgerliche Gesellschaft aufgenommen
zu werden. Da das geforderte Opfer auch nicht irgendeinem komischen „G’tt“, sondern dem Gott dem Herrn,
dem „Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs“, dem Gott Jesu Christi dargebracht wurde, gab es dagegen auch keine
sittlichen Bedenken. MfG Christoph Heger
Irrtum Ich glaube eher das dies die große Verfälschung der Evangelien ist, von denen man an allen Ecken
hört. Nein, dazu gibt es viel zu viele Wesensunterschiede zwischen der Verheißung Christi und dem alttestamentarischen
Gott! Kriecht ihr nur weiter ängstlich und verschreckt in der Dunkelheit, wir vernehmen die frohe Botschaft
des Lichts der Welt! Gebt es doch zu! Ihr betet mit Jaho den Engel (El!) an der wieder gegen den Gott
des Lichts intrigierte und diesen stürzen wollte! Und steht nicht auch geschrieben das Jesus aus dem
Stamme Isais wachsen sollte? Der Anknüpfpunkt an Überlieferungen, die älter sind als die von Moses?
Euer Zeitalter der Dunkelheit ist abgelaufen. Nebukadnezar alias Sargon I hat damals den „Tempel der höllischen
Flamme“ zerstört, um die Dunkelheit zu vertreiben und allen Völkern das Licht der Welt (Christi) zu
ermöglichen. Wer das begriffen hat der hört eure Lügen nicht mehr.
@Armenius Die Indogermanen (Keltotocharen) waren keine Volksgruppe, sondern eine Sprachengruppe, zu der
aber die Punier (Phönizier) von Karthago nicht gehörten; die gehörten wie die Phönizier von Tyros
etc. der semitischen Sprachengruppe an.
@Dr. Christoph Heger wenn da nur nicht diese Aufforderung Jesu an einen Geheilten wäre, zum Tempel zu
gehen, um dort die im Alten Testament !:) geforderten Opfer o^/ dem G’TT des Alten Testamentes zu bringen,
dem G’TT des Abraham, des Isaak, des Jakob und des Jesus…
@Armenius Leider scheint Ihnen entgangen zu sein, dass sich das Christentum auf eben diesen G’TT des Alten
Testamentes beruft, eben diesen „fürchtbaren“ G’TT, der die 10 Gebote am Berg Sinai gab, der SEIN Volk
Israel aus der Knechtschaft Pharaos führte, der SEINEM Volke den Messias verkündete, und den das Christentum
in Jesus glaubt gefunden zu haben. Und dieser Jesus nannte den G’TT des Alten Testamentes VATER. Jesus
ohne den G’TT des Alten Testamentes wäre nicht der Christus, den das Christentum ihren Heiland nennt.
Jesus mit irgend so einem „Lichtgötzen“, z.B. mit Baldr, gleichsetzen ist, so nehme ich an, für jeden
Christen Lästerung.
@Armenius: Der Gott des AT … Gott Jesu und nicht zum Gott der Pharisäer. Denn wie sagte Jesus in Johannes
8,44 zu den Pharisäern? „Ihr habt den Teufel zum Vater.“ In der Tat sagt Jesus damit klar, daß der „Gott“
der Pharisäer, die ihm nach dem Leben trachten, (und ihres Anhangs) der Teufel ist und nicht Gott, sein
Vater. Ist der Gott Jesu nicht auch ganz das Gegenteil zum Gott des AT? Nein, wie das NT zeigt. „„Alle
Völker,die Jahve dir preisgibt,sollst du vertilgen,ohne mitleidig auf sie zu blicken.“ 5.Buch Moses,7.16
Andere Übersetzung und etwas vollständiger: „Du wirst alle Völker vertilgen, die der HERR, dein Gott,
dir geben wird. Du sollst sie nicht schonen und ihren Göttern nicht dienen; denn das würde dir zum Fallstrick
werden.“ Das AT gibt diese Aussage als die Moses’ wieder und nicht Gottes. Jesus Christus macht – bei
aller Reverenz gegen den Gesetzgeber und Heros seines Volks – im NT klar, daß zwischen dem Gesetz Moses’
und dem ewigen Gesetz Gottes ein Unterschied besteht. MfG Christoph Heger
Die arabischen Zahlen waren in Wahrheit indische Zahlen. Damit war der Ursprung dieses Wissens der Gleiche
wie der der Damaszener Klingen. Alles Sachen welche die arabischen Händler mit aus Indien gebracht haben.
Spürt man den Hochkulturen in Europa und Nordafrika nach, so wird man unweigerlich die Indogermanen als
Ursprung finden. Eine große Volksgruppe – die Inder, die Germanen, die Franken, die Hetithier, die Gothen,
die Saxonen, die Griechen, die Römer, die Perser, die Punier (Karthago!). Auch in den religiösen Überzeugungen
finden sich viele Parallelen – sie alle beteten zum Gott des Lichtes, dem Gott der Liebe, zum Gott Jesu,
der eben nicht der Gott des alten Testaments war, zu Il und nicht zu El Schaddaim/Jaho/Jahve, zum Gott
Jesu und nicht zum Gott der Pharisäer. Denn wie sagte Jesus in Johannes 8,44 zu den Pharisäern? „Ihr
habt den Teufel zum Vater.“ Ist der Gott Jesu nicht auch ganz das Gegenteil zum Gott des AT? „„Alle Völker,die
Jahve dir preisgibt,sollst du vertilgen,ohne mitleidig auf sie zu blicken.“ 5.Buch Moses,7.16
Kulturtransfer aus dem Islam? Benedikt hat zu Recht zu bedenken gegeben: Die damaligen kulturellen Errungenschaften
dieser Gegend sind nicht dem Islam geschuldet, sondern dem Erbe der dort seit Jahrtausenden existierenden
Hochkulturen. Aber nicht nur das! Auch der seinerzeit größere Wohlstand war geerbt bzw. erbeutet. Man
läßt sich auch zu leicht einen Bären aufbinden und vergißt, daß die Glanzlichter des „islamischen“
Mittelalters gar nicht alles Muslime waren. Zum Beispiel der berühmte Avicenna (Ibn Sina): Der war so
muslimisch wie Voltaire katholisch oder Spinoza jüdisch und hat wohlweislich sich nur dort aufgehalten,
wo der Islam genau so Tünche war wie bei ihm. Auch war der christliche Bevölkerungsanteil in diesen
Jahrhunderten dort erheblich größer als heute usw. Schlimmer für die islamische Welt: Die Höhepunkte
der „islamischen“ Wissenschaft sind von der islamischen Welt kurz darauf als häretisch der Vergessenheit
anheim gegeben worden. Vieles hat sich nur in jüdischen und christlichen Schriften und Manuskriptsammlungen
erhalten. Etwa mit dem 13. Jahrhundert merkte man in Europa, daß man von der islamischen Welt nicht mehr
viel lernen konnte. MfG Christoph Heger
#214 GerdEric 23:44:25 | Donnerstag, 19. April 2007
@Galen Nun ja, wo der Jude Paulus recht hat, da hat er recht :)3 Galen: Wie heißt es beim Apostel Paulus,
Kor 6,1-2 : „Wenn einer von euch einen Rechtsstreit hat mit dem anderen, soll er es da auf sich nehmen,
seine Sache bei Unheiligen entscheiden zu lassen statt bei den Heiligen ? Oder wißt ihr nicht, daß die
Heiligen die Welt richten werden ?“ also, was wollen Sie sagen?
#212 Graf von Galen 21:45:54 | Donnerstag, 19. April 2007
Für ein freies und heiliges Deutschland Welch erbärmliches Schauspiel lieferte heute Ministerpräsident
Öttinger ab, als er heute vor dem Hohen Rat der Juden zu Kreuze gekrochen ist. Wie heißt es beim Apostel
Paulus, Kor 6,1-2 : „Wenn einer von euch einen Rechtsstreit hat mit dem anderen, soll er es da auf sich
nehmen, seine Sache bei Unheiligen entscheiden zu lassen statt bei den Heiligen ? Oder wißt ihr nicht,
daß die Heiligen die Welt richten werden ?“
#211 methusalix † 18:12:23 | Donnerstag, 19. April 2007
Zustimmung, Benedikt! … denn durch die Völkerwanderung gab es in Europa selbst ja später keine Zeugnisse
mehr. Das war mit (verlorenes) „Wissen zusammenkratzen“ gemeint. Mein eigentlicher Hauptpunkt, den ich
vielleicht nicht genügend betont habe, war der, dass das „alte Wissen“ der arabischen Halbinsel und angrenzender
Gebiete verloren gegangen ist, als die Mullahs die Macht in den Medressen übernahmen und dass bei uns
mit beginnender Renaissance eine Blüte der Forschung und Lehre begann, die sich immer mehr weg von den
klassichen Kloster-Schulstuben bewegte. Im Mittelalter hatten ja die Mönche in ihren Klöstern praktisch
die ganze Lehre (und was an „Forschung“ übrigblieb) unter sich. Später, als auch bei uns immer mehr
Universtäten gegründet waren (Sorbonne oder Karls-Universität Prag, weiss nicht welche zuerst war),
blühte Forschung und Lehre erneut auf. Wobei der Einfluss des Klerus immer mehr schwand. Nageln Sie mich
jetzt nicht auf Gründungstage oder genaue Daten fest, das war ein langer und fliessender Prozess, aber
die Richtung des Stromes war klar: die Übernahme der Unis hat den Muslimen nicht gut getan, was Lehre
und Forschung betraf, die Übernahme von Forschung und Lehre durch nicht-Kleriker Professoren, hat uns
sehr gut getan.
#210 Benedikt 16:02:43 | Donnerstag, 19. April 2007
@ methusalix Weil die Muslime schon exzellente Astronomen mit Messgeräten und Tabellen waren, als unsere
„Gelehrten“ noch mühsam ihr Lese- und Schreibwissen über antike Sprachen und Schriften zusammenkratzten.
Haben Sie in Ihrem Beitrag zuerst auf die arabische Errungenschaften abgestellt, so kommen Sie nun auf
die Muslime. Das kann man so allerdings nicht sagen. Die damaligen kulturellen Errungenschaften dieser
Gegend sind nicht dem Islam geschuldet, sondern dem Erbe der dort seit Jahrtausenden existierenden Hochkulturen.
Die zur Römerzeit entwickelte Kultur, Wissenschaft etc des Okzidents ist während der Völkerwanderung
untergegangen. Die Verwendung des Wortes „schon“ ist also unscharf, richtiger wäre „immer noch“, wobei
sich das auf die Araber, Ägypter etc. bezieht, nicht auf die Muslime, die erst 622 in die Weltgeschichte
eintraten. Der Kalif Umar Ibn al-Chattab befahl bei der Eroberung Alexandrias, dort alle Bücher zu verbrennen,
die dem Koran widersprachen. Soviel zum Forschergeist. Nicht wenige behaupten, der Islam sei an der Rückständigkeit
des heutigen arabischen Raumes schuld. Und beleibe nicht nur Christen, im Gegenteil. Die dortige Bibliothek
war allerdings sowieso nur noch ein Schatten früherer Tage. Ihr Untergang (etwa ab 3. Jh. n. Chr.) ist
vermutlich die größte wissenschaftliche Katastrophe aller Zeiten. Dort wurde auch ein Großteil der
europäischen Kultur vernichtet, denn durch die Völkerwanderung gab es in Europa selbst ja später keine
Zeugnisse mehr.
@sacerdos helveticus: Hans Barion Grund für seine zeitweilige Suspension vom Priesteramt war wohl seine
geheime Gutachtertätigkeit für die Reichsregierung, die er u.a. in Konkordatsfragen dermassen beriet,
dass sie das Konkordat in ihrem Sinne auslegen konnte Das war mir nicht bekannt, und ist, wenn es denn
zutreffen sollte, ein tolles Ding. Meine Kenntnis betreffend Barion beschränkt sich im wesentlichen auf
einen Beitrag, der vor einiger Zeit in der Zeitschrift Theologisches (derzeit herausgegeben von Dr. David
Berger, der anscheinend auch gelegentlich hier mitwirkt) erschienen ist. Der Beitrag war durchaus kritisch
gegen Barion, erkannte an, daß es wohl politisch unmöglich war, ihm seinen Lehrstuhl zurückzugeben,
anerkannte ihn aber zugleich als einen genialen Kanonisten. Weiter war mir bekannt, daß Barion einer
der klarsichtigsten Kritiker des Vaticanums II war, und das wohl schon in den 60er Jahren. Nun, ja, RIP.
MfG Christoph Heger
#208 GerdEric 08:53:32 | Donnerstag, 19. April 2007
Weikersheim… …ienzentrum-weikersheim.de/index.php?kat=START Zitat: Das Studienzentrum Weikersheim
präsentiert sich als christlich-konservative Denkfabrik der großen bürgerlichen Mitte. Zitatende was
aus solchen Schloten christlicher Denkfabriken kommen kann, das liest man auf kreuz.net… Als ich Denkfabrik
las, dachte ich schon, es ginge wieder gegen „kommunistische“ Gesamtschulen, aber nein, es ist eine christlich-konservative…
#207 Baron Bolligru 08:45:45 | Donnerstag, 19. April 2007
Zentrumsschliessung – ja – wundert das denn in einem Staat, in dem der (immerhin) Ministerpräsident eines
Bundeslandes zu einem anderthalbstündigen Bußgang zur Vorsitzenden irgendeines Zentralrates gezwungen
werden kann? In einem Staat, in dem nur ein winziger Bruchteil der Wohnbevölkerung wirklich frei sagen
kann, was er denkt, auch wenn es der anmassendste Unsinn ist?
Zentralrat der Juden fordert Schließung des Studienzentrums Wekersheim Heute meldet die „Südwest Presse“,
daß der Zentralrat der Juden die Schließung des Studienzentrums Weikersheim fordert. Nun ist dieses
Studienzentrum zwar Filbingers Kind, es ist heute jedoch völlig politisch korrekt ausgerichtet und sowieso
eher ein Spendensammelverein und ein Placebo für Pseudo-Konservative. Findet in Deutschland wirklich
keine Zensur statt? Die „Südwest Presse“ schreibt: „Weikersheim hatte wiederholt für Wirbel gesorgt,
so hatte Filbinger 1989 erst auf Druck der Öffentlichkeit den Bundeschef der Republikaner, Rolf Schlierer,
aus dem Präsidium der Stiftung ausgeschlossen.“ In Deutschland wird mit katastrophalen Maßstäben gemessen.
Für Christia Klars Freiheit wird mit Balkenüberschriften Verständnis gesucht, Filbinger wird mit Balkenüberschriften
verdammt, aber die Ermordung von drei Christen in der Türkei kommt nur klein am Rande. Wahrscheinlich
wird man sagen: Sie waren selbst schuld. Was mußten sie auch mit ihrem christlichen Glauben so missionarisch
provozieren!
#205 GerdEric 08:10:05 | Donnerstag, 19. April 2007
geradezu lächerlich ist, wenn jemand sagt, das war richtig, weil die Gesetze seit 1872 in Kraft waren…
und ein andermal wird gesagt behauptet, Gesetze wären ausser Kraft, obwohl nichtmal ein Jesus die Gesetze
antastete, der deren Erfüllung forderte. Was steht denn nun höher? der Staat (geradezu der Staat der
Nazis, der ja auch Katholiken verfolgt haben sollen (wenn ich hier manche lese, so kann ich das gar nicht
glauben)) oder das WORT G’TTES? Wer das Wort eines menschenverachtenden Staates (und mir kann keiner sagen,
Filbinger konnte ja nicht wissen (was für Dummköpfen lauft ihr schon wieder oder immer noch nach? ist
das deutsches oder gar katholisches Handeln, dem grössten Idioten nachlaufen???)), höher stellt als
das Wort G’TTES ist verachtenswert, und das ist nun mal Filbinger. Wenn Filbinger etwas für sein Ländle
getan haben sollte, was ich bezweifel, denn der wirtschaftliche Weg wäre auch ohne Filbinger gekommen,
nur Trug und Lug ist Glanz und Geld ist, und wer dem nachrennt, hat den Weg zu IHM verpasst.
#204 methusalix † 01:06:28 | Donnerstag, 19. April 2007
@Athanasius Athanasius: Filbinger gibt es nichts vorzuwerfen Er hat das … Gesetz zur Fahnenflucht benutzt
und ist dem gefolgt… schweigen zu den willkürlichen Erschiessungen der Deserteure in der Roten Armee
und bei den britischen Truppen damals die ähnliche Militärgesetze hatten. Unser perfekter Geschichtskenner
(kannten Sie diesen obskuren General, der da Verrat begangen haben soll?) Athanasius, bringt die Sache
unseres hochgeschätzten Ministerpräsidenten a. D. in seiner unübertroffenen Schlichtheit auf den Punkt.
Faschistische Hinrichtungen von Deserteuren sind nach Recht und Gesetz erfolgt und des wegen GUT. Kommunistische
Hinrichtungen von Deserteuren sind willkürlich erfolgt und deswegen SCHLECHT! So einfach kann die katholische
Sicht auf die Welt sein. Filbinger war kein Nazi sondern nur Papier-Nationalsozialist um seine gesellschaftliche
Position behalten zu können. Ganz wunderbar Athanasius! Hilde Benjamin de.wikipedia.org/wiki/Hilde_Benjamin
war keine Parteigenossin, sondern nur Papier-Sozialistin, um ihre gesellschaftliche Position behalten
zu können. Stellt sich die Frage, ob ein guter, konservativer Katholik mit Mörderpack koalieren darf,
„um seine gesellschaftliche Position zu halten“, wie es Athanasius in seiner unnachahmlichen, katholischen
Art gut heisst. Es muss aber faschistisches Mörderpack sein! War da nicht was? Vor zweitausend Jahren?
Mit einem Hahn? Der dreimal krähte? Und einem späteren Papst? Hiess der nicht … aber das war natürlich
eine ganz andere Geschichte!
Barion Habe den Artikel ja in meinem Beitrag zitiert und fühle mich eben dadurch gerechtfertigt, Barion
als NS-Sympathisanten zu bezeichnen. Sehr lesenswert auch die Rezension der neuen (2004) Barion-Monographie
Marschlers in der Tagespost. Greifbar unter www.die-tagespost.de unter Archiv, Suchbegriff „Barion“. Hier
erhält man einen guten Überblick über diese „schillernde Persönlichkeit“
Barion war NS-Sympathisant! Lieber Doktor Heger! Sie schrieben: Barion ist wohl tatsächlich etwas zu
weit gegangen mit dieser Art von rhetorischer captatio benevolentiae. Trotzdem kann er nicht im Ernst
als NS-Sympathisant bezeichnet werden. Zu Barion ist Folgendes anzumerken. Die geanauen Motiveründe für
seine zeitweilige Suspendierung und die spätere Ablehnung seitens der Kirche, ihn an die Universität
München zu holen, sind nicht bis ins letzte geklärt (vor Jahren las ich seine Gesammelten Schriften
mit einer Einführung in sein Leben und Denken; Mittlerweile gibt es eine neue Monographie über Barion,
die mir jedoch gerade nicht zugänglich ist). Grund für seine zeitweilige Suspension vom Priesteramt
war wohl seine geheime Gutachtertätigkeit für die Reichsregierung, die er u.a. in Konkordatsfragen dermassen
beriet, dass sie das Konkordat in ihrem Sinne auslegen konnte und damit verstiess er eklatant gegen die
Interessen der Kirche. Er war ausserdem bereits 1933 der NSDAP beigetreten und das als Priester! Damit
ist doch wohl klar: Barion warein NS-Sympathisant, der der Kirche sehr geschadet hat. Auch später hat
er sich nicht gebessert: „Barions ungebrochene Nähe zur nationalsozialistischen Regierung wird in seiner
Mitarbeit im Ausschuß für Religionsrecht an der „Akademie für Deutsches Recht“ von 1938 bis 1940 greifbar“
Zitat von Marschler, dem Verfasser der 2004 erschienenen Monographie über Barion im BBKL, Art. Barion,
Hans.
#200 Athanasius 21:04:02 | Mittwoch, 18. April 2007
Filbinger gibt es nichts vorzuwerfen Er hat das seit 1872 in Kraft seinde Gesetz zur Fahndenflucht benutzt
und ist dem gefolgt. Das war nicht gegen die Genfer Verträge. Die Aufschreier, vor allem der KGB-Spion
Rolf Hochhuth (in diesem Jahre entlarvt durch Aussage von ex-General Ion Pacepa), schweigen zu den willkürlichen
Erschiessungen der Deserteure in der Roten Armee und bei den britischen Truppen damals die ähnliche Militärgesetze
hatten. Filbinger war kein Nazi sondern nur Papier-Nationalsozialist um seine gesellschaftliche Position
behalten zu können. Er hat im Krieg das Gesetz einfach gehalten, hat Leute vom Todesurteil retten können,
blieb aber Rechtspositivist. Typisch wie ex-DDR-Gutmenschen und Unterstützer der Sowjetunion Filbinger
hier auf einmal als „Nazi“ und „Unmensch“ darstellen wollen, inkl. die linksliberalen Kleriker. Es zeigt
auf, wessen Geist diese Kritiker sind. Der Liberalsozialismus und der Kulturmarxismus lassen grüssen…
@Dr. Christoph Heger Dr. Christoph Heger: Jesus war kein Deserteur, im Gegenteil! Jesus ein Soldat? Dr.
Christoph Heger: Man lese dazu die tiefsinnigen Betrachtungen Dantes in „De Monarchia“ und in der „Divina
Comedia“. ein weiteres Evangelium? der von einem „Militärrichter“ (Pilatus, …) zum Tode verurteilt
wurde? Dr. Christoph Heger: Pikanterweise wurde er aufgrund der verleumderischen Anklage (der ausschlaggebenden
Mehrheit) des jüdischen Hohen Rats als Majestätsverbrecher gegen das römische Reich verurteilt. Als
wenn sich Pilatus was sagen liesse und sicher schliesslich war das römische Reich von den Legionären
der jüdischen Front zur Befreiung Israels und der Befreiungsfront Judäas unterjocht… GerdEric: PS.:
Das schlimmste sind diese ewigen Mitläufer, Dr. Christoph Heger: Nein, das Schlimmste sind die Gesinnungsschnüffler,
Denunzianten und Verleumder! Also, Filbinger war doch kein Denuziant! er mag an dem Tod eines Menschen
schuldig sein, aber ein Denunziant? Dr. Christoph Heger: Zu seiner (wahrscheinlichen?) Mitgliedschaft
in der NSDAP: Ich war mehr als 20 Jahre Mitglied der CDU. Das war auch ein Fehler. Na, da hat die CDU
ja Glück gehabt…ist ja schon fast wählbar
@Corbinian von gigantischen Massenverbrechen kann keine Rede sein. Das ist nur dummes Gequatsche, was
mich bei Ihnen nicht wundert … Selbstverständlich gabes Gleichschaltung im NS_Staat. NIcht umsonst
stammt das Wort von dort her. Doch wirkte sich diese Gleichschaltung 1000mal geringer aus als in den kommunistischen
Gesellschaften. Der NS belohnte die Masse der Gesellschaft mit einem Liberalismus, der sich kaum von dem
davor und danach unterschied … Übrigens wurden auch die meisten „verfemten“ Autoren weiter verlegt
und verkauft, ein 1933 „verbrannter“ Kästner war einer der bestbezahlten UFA-Autoren.
Jesus war kein Deserteur, im Gegenteil! Ist Jesus nicht auch ein „Deserteur“, der den römischen Staat
ignorierte, gewesen, Nein, Jesus war kein Deserteur (nicht mal ein Wehrdienstverweigerer) und hat mitnichten
den römischen Staat ignoriert. Im Gegenteil, er hat ihn durch konkludentes Handeln anerkannt. Man lese
dazu die tiefsinnigen Betrachtungen Dantes in „De Monarchia“ und in der „Divina Comedia“. der von einem
„Militärrichter“ (Pilatus, …) zum Tode verurteilt wurde? Das ist zutreffend (das römische Reich kannte
in den Provinzen keine getrennte Militär- und Zivilverwaltung). Pikanterweise wurde er aufgrund der verleumderischen
Anklage (der ausschlaggebenden Mehrheit) des jüdischen Hohen Rats als Majestätsverbrecher gegen das
römische Reich verurteilt. PS.: Das schlimmste sind diese ewigen Mitläufer, Nein, das Schlimmste sind
die Gesinnungsschnüffler, Denunzianten und Verleumder! deshalb, kein Verzeihen einem Manne, der nie bereute.
Filbinger hatte eben – im Unterschied zu seinem Nachfolger Öttinger – Rückgrat. Er ließ sich nicht
von anderen vorschreiben, was er zu bereuen habe. Er wird auf die Verzeihung heutiger Gratis-Helden verzichten
können. Zu seiner (wahrscheinlichen?) Mitgliedschaft in der NSDAP: Ich war mehr als 20 Jahre Mitglied
der CDU. Das war auch ein Fehler. MfG Christoph Heger
Wurde Filbinger erpreßt? Gestern und heute meldeten Agenturen und Zeitungen, daß die NSDAP-Akten von
Hans Karl Filbinger jetzt im Archiv gefunden worden seien. Das mag glauben, wer will. Die Akten der NSDAP-Mitglieder
sind sicherlich schon vor langer Zeit durchstöbert worden, belastendes Material wurde gesichtet. Gesetzt
der Fall, es handelt sich nicht um Fälschungen von Geheimdiensten, so wäre es auch denkbar, daß Filbinger
in den letzten Jahrzehnten zu Wohlverhalten erpreßt worden ist. Jetzt nach seinem Tode verliert diese
Karte ihren Wert, also spielt man sie aus. In einem Jahr interessiert sich kaum noch jemand dafür.
@Bruder Theophil Bruder Theophil: Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab…
Ist Jesus nicht auch ein „Deserteur“, der den römischen Staat ignorierte, gewesen, der von einem „Militärrichter“
(Pilatus, und wurde dieser nicht auf Intervetion Kaiphas wegen eines Massakkers an Samaritanern seines
Postens enthoben?) zum Tode verurteilt wurde? PS.: Das schlimmste sind diese ewigen Mitläufer, bei denen
weiss man nie, wo die im nächsten Augenblick stehen…deshalb, kein Verzeihen einem Manne, der nie bereute.
Mitglied aus Kalkül Gerade die Kandidaten, die erst nach 1936 der NS-Partei begetreten sind, haben das
nicht ohne Kalkül getan, nachdem die Mehrheitsverhältnisse für die Machthaber zu dem Zeitpunkt so gediehen
waren, dass Parteimigliedschaft als hervorragendes Gleitmittel für Karrieristen gegolten hat. Teilweise
sollen Engpässe entstanden sein, weil die Druckerei nicht mit dem Drucken der Mitgliedsbücher nachgekommen
sein soll – gerade in der Zeiten nach der glanzvollen Olympiade 1936. Im Nachhinein könnte man ihnen
fast zugute halten, dass sie es ja nicht wissen konnten, das das Regime von da an nur noch acht Jahre
Bestand hatte. Die Kürze der Mitgliedschaft sagt nichts über deren „Qualität“ aus, sondern, dass das
Mitglied sich gedrängt sah, Mitglied werden zu müssen um auch dabei zu sein.
@sacerdos helveticus: Nachtrag Pius XI. „Es gibt nämlich welche, die allzusehr um eugenische Zwecke besorgt,
nicht nur manch heilsame Ratschläge geben, um für Gesundheit und Kraft der künftigen Nachkommenschaft
sicherer vorzusorgen – was der rechten Vernunft keineswegs entgegengesetzt ist –, sondern sogar jedem
beliebigen anderen Zweck höherer Ordnung den eugenischen voranstellen …“ Dieses Zitat stammt aus der
Ehe-Enzyklika „Casti connubii“ Pius XI. Der Papst formuliert das vor dem Hintergrund der – keineswegs
nur in Deutschland – statthabenden Eugenik-Diskussion. Die kirchliche Lehre sagte also durchaus „Ja“ zu
Bemühungen um die Verhinderung von schwer erbkrankem Nachwuchs, gleichzeitig aber „Nein“ zu Maßnahmen,
die gegen das Sittengesetz verstossen (der Papast nennt dabei Eheverbote und Sterilisierungen).
#189 virOblationis 12:43:29 | Mittwoch, 18. April 2007
Erstaunen Mich erstaunt es immer wieder, wie akribisch selbst geringfügige Fehlleistungen anderer aus
sicherer Distanz, der historischen nämlich, bewertet werden. Ich habe mit 22 Jahren noch Loblieder auf
Mao gesungen. – Wie könnte ich einem Gleichaltrigen, der sich zu anderer Zeit und unter anderen gesellschaftlichen
Bedingungen äußerte, eine Anpassung an den Zeitgeist vorwerfen! Es müssen wirklich wenig fehlbare Menschen
sein, die dazu guten Gewissens in der Lage sind.
@sacerdos helveticus: Überinterpretation Über Nazi-Sympathien von Joseph Pieper ist mir nichts bekannt.
Joseph Pieper können in der Tat keine NS-Sympathien angedichtet werden. Gegenstand einer kurzen Kontroverse
in der FAZ waren ein oder zwei Aufsätze von ihm aus der frühen Zeit der NS-Herrschaft, in denen er versuchte,
die noch irrlichternden Vorstellungen der neuen Ideologie sacht auf katholische Positionen umzulenken.
Hans Barion wurde immerhin zeitweilig vom Priesteramt suspendiert. Wahrscheinlich, weil er durch sein
Vorgehen der Kirche geschadet hat. Barion ist wohl tatsächlich etwas zu weit gegangen mit dieser Art
von rhetorischer captatio benevolentiae. Trotzdem kann er nicht im Ernst als NS-Sympathisant bezeichnet
werden. Ein katholik, der die Rassen-Ideologie der Nazis lobt,… hat Verrat an seinem Glauben geübt.
Zweifellos darf kein Katholik der grundsätzlich amoralischen NS-Rassenideologie beipflichten. wie dies
Filbinger 1935 augenscheinlich getan hat, Das halte ich für eine Überinterpretation der zitierten Äußerungen.
Immerhin fällt auf, daß sie keine Abwertungen von wegen „rassisch minderwertig“ und ähnlichem amoralischem
Quatsch enthalten. Also in Anbetracht der Zeitumstände: Sprüche, aus denen nichts geschlossen werden
kann! Außerdem: Wo soll Filbinger die zitierte Sache 1935 – als er gerade 22 Jahre alt war – geschrieben
haben? Wenn ich mir die Jugendjahre eines – gerade auch beim Zentralrat beliebten – deutschen Außenministers
anschaue, komme ich aber ins Grübeln. MfG Ch. Heger
@sacerdos helveticus: Rassen-Ideologie? Sie führen zum Beleg der ideologischen Nazi-Gefolgschaft von
Filbinger die zwei hinlänglich bekannten Zitate an. Ohne den Kontext lohnt eigentlich keine weitere Diskussion –
man kennt diese Art des Umgangs mit Zitatfetzen gerade bei Herrn Hochhuth ja zur Genüge. Dennoch: „…
erst der Nationalsozialismus schuf die geistigen Voraussetzungen für einen wirksamen Neubau des deutschen
Rechts“. Das klingt in der Tat nach einer captatio benevolentiae im Sinne von Dr. Heger. So oder so ähnlich
klingt es zu dieser Zeit aus vielen Beiträgen von Wissenschaftlern, die versuchen, eine Nicht-NS-Position
im Spiel zu halten. Die Volksgemeinschaft als Blutsgemeinschaft müsse „rein erhalten und die rassisch
wertvollen Bestandteile des deutschen Volkes planvoll vorwärts entwickelt werden“. Auch das klingt nach
der Kompromisslinie, die damals seitens der Kirche gefahren wurde. Eugenik wurde nicht pauschal verdammt
und das Konzept einer „planvollen Vorwärtsentwicklung“ ist ja „methodenoffen“, d.h. die Kirche hat betont,
daß eine staatliche Einflußnahme auf die erbgutliche Entwicklung nicht per se unmoralisch sei, sehr
wohl aber bestimmte Methoden (z.B. Zwangs-Sterisliserung Behinderter, etc.). Wie gesagt: das war die offizielle
Linie der Katholischen Kirche.
Sympathisant der Rasseideologie Über Nazi-Sympathien von Joseph Pieper ist mir nichts bekannt. Welche
Quellen liegen da vor? Hans Barion wurde immerhin zeitweilig vom Priestreramt suspendiert. Wahrscheinlich,
weil er durch sein Vorgehen der Kirche geschadet hat. Sicher gab es auch in Kreisen des Klerus Sympathisanten
der Nazis (z.B. wenigstens zeitweise Michael Schmaus und Joseph Lortz, auch Karl Adam). Aber auch hier
gilt: Ein katholik, der die Rassen-Ideologie der Nazis lobt, wie dies Filbinger 1935 augenscheinlich getan
hat, hat Verrat an seinem Glauben geübt. (Ob sich Filbinger von seinen Thesen später distanziert hat,
ist mir nicht bekannt; auch wäre der zitierte Text im zusammenhang zu lesen; wer kennt den Fundort?)
Gleiches gilt auch heute für solche, die von der Überlegenheit dieser oder jener Rasse schwafeln.
Nicht belastet Was im Zusammenhang mit dem Verstorbenen oft übersehen wird bzw. verschwiegen wird, ist,
daß er nach dem Krieg von der Spruchkammer als „unbelastet“ eingestuft worden ist. Dieser Spruch ist
auch nie aufgehoben worden.
@sacerdos helveticus Filbinger soll also 1935 geschrieben haben: „… erst der Nationalsozialismus schuf
die geistigen Voraussetzungen für einen wirksamen Neubau des deutschen Rechts“. Die Volksgemeinschaft
als Blutsgemeinschaft müsse „rein erhalten und die rassisch wertvollen Bestandteile des deutschen Volkes
planvoll vorwärts entwickelt werden“. Gibt es dafür eine Quelle? Dazu fragen Sie: Schreibt so ein Gegner
des Nationalsozialismus Das halte ich schon für diese frühe Zeit der national-sozialistischen Herrschaft –
zum Beispiel im Sinne einer captatio benevolentiae – für gut möglich. Ich verweise auf die Fälle Josef
Pieper und Hans Barion und, wenngleich sehr viel problematischer, den Fall des genialen Carl Schmitt.
Zur Frage eines 1937 erfolgten Beitritts Filbingers zur NSDAP, für den jetzt (wieso erst jetzt?) Dokumente
vorgelegt werden. Zwar war eine Parteimitgliedschaft damals überhaupt kein Indiz für irgendetwas. Aber
man sollte sich vorsichtigerweise auch daran erinnern, daß eine nicht absehbare Zahl von „Dokumenten“,
wie zum Beispiel der berühmte „Abschiedsbrief“ vom Fliegerass Mölders, der Fälscherwerkstatt von Sefton
Delmer entstammen. MfG Christoph Heger
@sacerdos helveticus Bitte, Sie müssen mir verzeihen. Ich habe mich über den Inhalt dieser Trauerrede
des Ministerpräsidenten nicht informiert. Wenn Oettinger inhaltlich falsch geredet hat und seinen Vorgänger
als Gegner der Nazi dargestellt hat, obwohl er doch mehr oder weniger eifrig dabeigewesen ist, so ist
das natürlich kritikanfällig und so nicht gerechtfertigt, ja, um nicht zu sagen, gelogen. Darin kann
man Oettinger dann in der Tat einen Vorwurf machen. Ja, insofern er das nicht zurücknimmt, ist es vielleicht
gerechtfertigt seine Absetzung zu fordern.
Gegner der Nazis? matt2 findet an der Trauerrede Oettingers für Filbinger nichts auszusetzen. Daran ist
vor allem die problematische Behauptung auszusetzen, Filbinger sei Gegner des Nazi-Regimes gewesen. Schreibt
ein Gegner des Nazi-Regimes etwa das, was Filbinger im Jahre 1935 geschrieben hat: „… erst der Nationalsozialismus
schuf die geistigen Voraussetzungen für einen wirksamen Neubau des deutschen Rechts“. Die Volksgemeinschaft
als Blutsgemeinschaft müsse „rein erhalten und die rassisch wertvollen Bestandteile des deutschen Volkes
planvoll vorwärts entwickelt werden“. ??? Für jeden, der unvoreingenommen an die Sache geht, folgende
Frage : Schreibt so ein Gegner des Nationalsozialismus oder ein „furchtbarer Jurist“? Zumindest 1935 war
Filbinger offensichtlich kein Gegner des Nationalsozialismus und mit dieser These auf keinen Fall ein
treuer Sohn der Katholischen Kirche!
@Benedikt, Corbinian: @Benedikt: frage ich mich, warum Oettinger sich nicht mit Hilfe dieser Einschätzungen
bzw Gutachten verteidigt hat. Weil er ein rückgratloser politischer Streber ist, für den sachliche Fragen
keine Rolle spielen. @Corbinian: Meine Kommentare über die Reps kommen aus langjähriger Erfahrung…
Nationalismus, Antisemitismus, Revisionismus, Ausländerfeindlichkeit… Alles blabla. Zum Beispiel „Ausländerfeindlichkeit“.
Hier geht es nicht um „Freundlichkeit“, sondern darum daß sich unsere „Volksvertreter“ ein neues Volk
wählen. Warum ist es materiell rechtens, einen Menschen zu töten, der Fahnenflucht begangen hat? Das
sollten Sie näher begründen! Fahnenflucht ist eine Form des Verrats (s. auch Kant, Metaphysik der Sitten).
Schon einmal von dem universal geltenden Tötungsverbot gehört? Ein solches Verbot gibt es nicht (Notwehr,
Krieg, Todesstrafe). Oder stand auf der mosaischen Gesetzestafel noch etwas Kleingedrucktes drauf? Diese
Gesetzestafeln sind uns leider nicht überliefert – im Gegensatz zum AT, welches keineswegs ein „universal
geltendes Tötungsverbot“ kennt, vielmehr von jüdischer Seite so verstanden wird, daß aus ihm ein Genozidgebot
abgeleitet wird. … Uhle-Wettler, … er hat nicht einen Beweis für seine vollkommen absurde Behauptung
anführen können, dass der Angriff auf die Sowjetunion ein Präventivkrieg gewesen ist. Absurd? Mit dieser
Behauptung steht Uhle-Wettler nicht allein. Fraglich ist nur noch, ob der Angriff der Sowjets unmittelbar
bevorstand. MfG Ch.H.
Ja, eine Totenmesse derart hat er nicht verdient… die haben nur die Märtyrer und offenkundigen Gegner
des Nazi-Regimes verdient, aber an der Würdigung durch seinen Amts-Nachfolger weiß ich nichts auszusetzen.
Zum Geleit…das heutige Evangelium EVANGELIUM Johannes 3, 16-21 Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass
er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige
Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit
die Welt durch ihn gerettet wird. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon
gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat. Denn mit dem Gericht verhält
es sich so: Das Licht kam in die Welt, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn
ihre Taten waren böse. Jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine
Taten nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass seine
Taten in Gott vollbracht sind.
Sonnenseiten des Mitläufertums Ob der Herr Filbinger für das Christentum wirklich so viel geleistet
hat, wie hier gemutmaßt wird, kann durchaus angezweifelt werden. Ich denke, dass er einer der vielen
Mitläufer war, die immer auf der Sonnenseite jedweden Regimes stehen und deren Vorteile schamlos genießen
können. Er war angeblich kein überzeugter Nationalsozialist, kam trotzdem aber in entscheidungsträchtige
Ämter,um dann nach einer gewissen Schamfrist auch in der Demokratie an die Spitze einer Landesregierung
gehievt zu werden. Solche Männer braucht (?)wohl das Land. Sie sind immer parat sind, die Lasten der
Ämter und Bürden fraglos zu übernehmen und über andere Menschen Entscheidungen zu treffen. Andere
mussten für den Luxusihrer Überzeugung ins KZ oder wurden durch Militärrichter (!) zu Tode gebracht.So
einfach ist das. Ich bin kein ausgewiesener Freund von Kardinal Sterzinksy. Aber seine Entscheidung gegen
den Gottesdienst in der Berliner Hedwigskathedrale war und ist eine gute Entscheidung. Denn gerade die
Hedwigskathedrale erinnert an den Prälaten Lichtenberg, an Pater Alfred Delpund … alles Persönlichkeiten,
die Opfer des Nat-Soz geworden sind und ihr Leben lassen mussten. Deshalb darf ausgerechnet da keine Messe
für Herrn Filbinger gelesen werden.
@ Osservatore Die Bezeichnung „unfähig“, die ich für Georg Kardinal Sterzinsky gewählt habe, ist erklärungsbedürftig.
Damit meine ich vor allem das große Finanzschlamassel, in dem die Erzdiözese Berlin steckt. Das ist
ein eigenes Thema, welches in kreuz.net schon behandelt wurde. Aber außerdem hätte er nicht zulassen
dürfen, daß die Zensoren der political Correctness bestimmen, für wen eine öffentliche Trauermesse
gelesen wird und für wen nicht.
#176 Osservatore 05:36:17 | Mittwoch, 18. April 2007
Kreuz.net, ein Politforum? Mich stört es, dass diese Website kritischer Katholiken als Plattform für
aggressive, politische Diskussionen genutzt wird. Mag sein, dass man den Erzbischof von Berlin nicht mag.
Doch ihn öffentlich als „unfähig“ zu brandmarken scheint mir geschmacklos zu sein. Kreuz.net täte gut
sich auf kirchenpolitische Themen zu beschränken.
Hallo Herr Stöhr, ich habe noch eine gaaaanz schlechte Nachricht für Sie! Nicht nur den Aristoteles
haben wir über die Schriften der Araber wiederentdeckt, sondern sehr viele wissenschaftliche Grundlagen
kommen von den Muslimen. Was glauben Sie, bedeuten die Wörter Algebra und Algorithmus ursprünglich?
Warum verwenden unsere modernen Astronomen so viele arabische Namen? Weil die Muslime schon exzellente
Astronomen mit Messgeräten und Tabellen waren, als unsere „Gelehrten“ noch mühsam ihr Lese- und Schreibwissen
über antike Sprachen und Schriften zusammenkratzten. Interessant ist der Wandel, der dann geschah und
der im Buch „Der Untergang des Morgenlandes“ von Bernard Lewis gut beschrieben ist. Die Mullahs übernahmen
die Macht in den Medressen, den Universitäten und die wissenschaftliche Forschung und Lehre schlief ein.
Bei uns kam die Aufklärung und nahm den Pfaffen die Hexen und Gespenster weg, mit denen sie das Volk
in Angst gehalten hatten. Die Wissbegier der Menschen nahm zu und immer mehr Universitäten waren nicht
mehr in rein kirchlicher Hand. Die Forschung und Lehre der Naturwissenschaften blühte auf und verschaffte
uns grossen Vorsprung gegenüber dem Orient. Dies ist auch mit ein Grund, für den islamistischen Terror.
Die gläubigen Muslime fühlen sich immer noch als die Herren der Welt, die sie ja wirklich waren. Ein
Blick auf die tägliche Realität zeigt ihnen, dass nicht sie, sondern wir (und bald die Chinesen) die
Herren der Welt sind. Diese dauernde narzisstische Kränkung führt zu massloser Wut und dann … bummmmm!
@Daniel Stöhr Daniel Stöhr: bla, bla…waren Sie dabei ? Na, was soll denn datt? Vieles an Schriften
Aristoteles und anderer alter Griechen ist nur über die islamisch-arabische Welt erhalten, echte Schriften
von denen gibt es eh nicht mehr, weshalb Sie dann auch behaupten können, Aristoteles sei eine Erfindung
irgend welcher Romanschreiber … Waren Sie dabei? Was soll diese Frage? wie ist das mit Jesus, waren
Sie dabei?
@Daniel Stöhr Daniel Stöhr: Lustig…Aristoteles soll also innerhalb von 500 Jahren nicht von der Christenheit
rezipiert worden sein. wenn man bedenkt, dass die Bibel noch nicht lange dem einfachen Volke erlaubt ist
zu lesen…und die Bildung des Volkes in dem sogenannten „Heiligen Römischen Reich“ eher bewusst unterbunden
wurde, statt es in der Schrift zu festigen.
Lustig… …Aristoteles soll also innerhalb von 500 Jahren nicht von der Christenheit rezipiert worden
sein. Das können Sie ihrer Großmutter erzählen, ist aber letztlich auch egal.
@Daniel Stöhr die Daten sind bekannt, und auch Sie haben sie gefunden… nun, was ist da falsch? dass
etwa in der islamischen Welt Aristoteles bewahrt wurde, und über das islamische Spanien wieder nach Europa
kam? !:) über das spätere christliche Spanien wäre Aristoteles sicher auf immer verschwunden.
#168 VirFortis 00:32:46 | Mittwoch, 18. April 2007
Werter RodolfoPanetta Ihr Parteipolitisches Engagement für ein politischgesellschaftliches Umdenken ist
ja sehr zu schätzen. Glauben Sie wirklich daran dass man mit Parteipolitik ein einzementiertes System
ändern kann. Für mich ist dass wie wenn man mit einer Pistole in der Hand gegen einen M1-Abrams antritt.
Geändert wird was durch Leute die sich verweigern. Verweigern in Konsum, verweigern im Profitstreben,
im Machstreben, – und die Nachstenliebe leben und alles ablehnen was grundsätzlich massenmedial propagiert
wird. Bildet kleine christliche Kreise. Dumm ist es in die falle zu tappen und vor Medien zu Themen Stellung
zu beziehen. Da macht man genau das was das System will. Das System braucht Feindbilder, und Sündenböcke.
Lernen wir doch von den Muslimen. Die politisieren nicht, die mischen sich nicht ein, bleiben unter sich,
leben ihren Glauben und bekommen viel Nachwuchs. Was jemand denkt geht heute das System nichts mehr an.
Seit Schlau ! Gehen wird Ernst Jüngers Weg des Walsganges der inneren Emigration… Beste Wünsche…
Auf solche Lügen steht im Heiligen Römischen Reich Zuchthaus mit Zwangsarbeit, nicht unter fünf Jahren.
Aufpassen und nicht in falscher Sicherheit wiegen…
#166 Corbinian 00:30:45 | Mittwoch, 18. April 2007
@ Tja, Herr Stöhr Wäre der Islam nicht gewesen, gäbe es auch keine Scholastik, über ihn kamen wir
an Aristoteles… Da können Sie kotzen soviel sie wollen!
„die christl. Theologie ohne die islamischen Einflüsse im Mittelalter?“ ??? Da kann einem nur noch schlecht
werden. Der Islam ist eine Teufelslehre, einzig deshalb auf die Welt gekotzt, um das Christentum zu zerstören,
was denn sonst ?!
Für ein freies und heiliges Deutschland, @ GerdEric Wer aus niederen Beweggründen die Verteidigung des
Vaterlandes verweigert und sich vom Acker macht, hat nach meiner Meinung die Todesstrafe verdient. Steht
das so im NT oder im Katechismus? Gem. KKK 2239 folgt aus dem Gebot und „Ehre Vater und Mutter“ die Pflicht
zum Einsatz für das Vater- land und KKK 2266 zum Gebot „Du sollst nicht morden“ das Recht mit Waffengewalt
Angriffe auf das Gemein- wesen abzuwehren, auch wird die Awendung der Todes- strafe ebd. für schwerwiegenste
Fälle nicht ausge- schlossen. @ corbinian, Der überwiegenste Teil der angeblich rechtsextremen Straftaten
sind Pro- pagandadelikte. Tragen eines Hakenkreuzes, verbotene Meinungsäußerungen usw., also meist Dinge,
die in einer echte Demokratie eigentlich gar nicht verboten sein dürften. Auf linker Seite ist das auch
so. Wenn Sie Ihr Che Guevara- T- Shirt tragen, wird Sie deshalb niemand anzeigen oder gar gerichtlich
verurtei- len. Die Statistik mit den vielen Rechtsverbrechen ist also im Großen und Ganzen nur heiße
Propagandaluft, um arbeitsscheues Gesindel mit Programmen gegen rechts mit Staatsknete durchzufüttern.
Sie haben allerdings in soweit recht, daß ein Deutschland mit überwiegend fremder Multikulti- Bevölkerung
für mich mit Deutschland nichts mehr zu tun hat. So ein Gebilde strebe ich im Gegensatz zu Ihnen nicht
an. Ich trete, was das Staatsbürgerschaftsrecht an- geht für das „jus sanguis“ ein.
#163 Corbinian 00:20:14 | Mittwoch, 18. April 2007
@ RodolfoPanetta: Ich sehe sehr wohl, dass es in Deutschland erhebliche Integrationsprobleme gibt. Aber
die löst man nicht, indem man Ausländer einfach die Einreise verweigert und sich einmauert. Vor allem
löst man sie nicht mit populistischen Plakatparolen, in denen Ausländer eindeutig negativ dargestellt
werden, als Fremdkörper, die die deutsche Seele zerstören. Sie können mir nicht weismachen, dass Sie
nicht bewusst mit xenophoben Gefühlen in Deutschland spielen. Wissen Sie, ich habe grundsätzlich nichts
gegen Patrioten, denn Patriotismus heißt, dass man stolz auf das ist, für das man steht. Nur haben nationale
Patrioten einen fast zwanghaften Zug zum Egoismus und zur Verharmlosung der eigenen Schwächen und Fehler,
mit fürchterlichen Folgen für die historische Wahrheit der deutschen Geschichte. Sie rechnen auf, Gedenken
ausschließlich der eigenen Toten, bestellen revisionistische „Historiker“ (wie z.B. Uhle-Wettler), um
die historische deutsche Schuld zu relativieren usw. Was das christliche Europa angeht: das ist bereits
zerstört. Und wir stehen erst am Anfang eines gewaltigen Transformationsprozesses, den Sie nicht einfach
nur den Sozialisten, Kapitalisten und dem Islam zuschreiben können. Das Rezept dagegen besteht für mich
nicht in der Flucht in eine vermeintlich sichere Festung. Pluralismus ist nicht nur Zersetzung und Verderben,
sondern auch Bereicherung und Fortkommen. Was wäre J.S. Bach ohne die Einflüsse eines G. Frescobaldis,
oder eines N. de Grigny, die christl. Theologie ohne die islamischen Einflüsse im Mittelalter?
@RodolfoPanetta RodolfoPanetta Das ist gar nicht leicht, denn alle wollen nur meckern, aber kaum einer
will sich exponieren. na, dann sollten Sie sich mit Lutheraner, galen usw zusammen tuen, und mal EXPONIEREN…
aber reps? Wie wenige diese „katholische“ Partei wählen zeigt Ihnen doch, wie wenige Ihr „deutsches“
Land wollen, nicht mal mit italienischer Staatsbürgerschaft.
#161 Leblhuber 00:18:16 | Mittwoch, 18. April 2007
@Corbinian: Ist für Sie jeder Hinweis auf die Verbrechen der israelischen Armee bereits „Antisemitismus“?
„Nein, das ist er gewiss nicht. Nur ist die Frage, aus welchen Motiven heraus Israel kritisiert wird.
Und da ist leider allzu oft ein antisemitischer Impetus festzustellen. Es sind vor allem Menschen aus
dem rechten Spektrum, wie z. B. Martin Hohmann, die ihr nationales Minderwertigkeitsgefühl an Israel
hochzuziehen versuchen, indem sie Israel zum „Tätervolk“ umdeuten, eine Bezeichnung, die bislang eher
den Deutschen galt. Ist die israelische Vorgehensweise gegenüber den Palästinensern (die man gerne kritisieren
kann) erst einmal auf eine Stufe mit den NS-Verbrechen gestellt, darf auch dem Zentralrat der Juden in
Deutschland der Mund verboten werden, denn was zeigen die Juden mit dem Finger auf uns, wenn sie selbst
Massenverbrecher sind? Dann erwähnt man noch, dass auffallend viele Juden im Kommunismus aktiv waren
und führt die zig Millionen Toten an, die der Kommunismus gefordert hat, dann erklärt man noch palästinensische
Flüchtlingslager zu KZ’s, und schon ist man fein raus aus der deutschen Schandgeschichte, die dann gar
nicht mehr so singulär erscheint.“ Ich möchte Ihnen für diese Antwort auf die oben gestellte Frage
von Rodolfo Panetta danken und auch für Ihre sonstigen Stellungnahmen. Es tut gut zu wissen, dass sich
auf Kreuz.net vermehrt auch Menschen wie Sie zu Wort melden. Leider habe ich heute keine Zeit, um mich
an der Diskussion zu beteiligen. Freundliche Grüße
@signore panetta Sie können kein Christ sein, weil Sie eine der kindermordenden Abtreibungsparteien unterstützen!“
das mit der npd hat galen selber gepostet – und welche kindermordende partei unterstütze ich denn? –
wäre mir nun völlig neu – als gegner der abtreibung… aber sie – als versierter verleumder – können
mir da sicher weiterhelfen ?:)
Versagen der Parteien In der Tat kann sich niemand über ein fehlendes Angebot auf dem Stimmzettel beklagen,
der nicht selbst bereit ist, Wahllisten aufzustellen, Vir fortis. Das ist gar nicht leicht, denn alle
wollen nur meckern, aber kaum einer will sich exponieren. Und wenn dann einmal mühsam eine rechtskonservative
Alternative auf dem Stimmzettel steht, sind viele immer noch nicht zufrieden und finden tausend Gründe,
um überhaupt nicht zur Wahl zu gehen.
Ich muß Ihnen, RodolfoPanetta, voll und ganz beipflichten. Die Aussage des St.---nimmerlein haben nun
wirklich nichts katholisches mehr an sich, so verdreht ist nun unsere Zeit leider heute.
#157 VirFortis 00:01:17 | Mittwoch, 18. April 2007
Die richtige Partei ist immer jene über die in den Massenmedien am meisten geschimpft wird. Leider ist
die NPD eine Linkspartei und auch grundsätzlich nicht wählbar. Was fehlt ist eine bürgerliche Partei
rechts der CDU. Die Kommilitonen in den christlichen und deutschnationalen Studentenverbindungen sollten
ihr Hirnchen anstrengen und mal was gescheites auf den Markt bringen…
kreuz.net, letzte Seite 6.30 Uhr. Papst-Sekretär Georg Gänswein weckt den Pontifex; anschließend gemeinsame
Meditation. 7 Uhr. Heilige Messe in der Privatkapelle. Ehrengast: Bruder Georg Ratzinger. 7.10 Uhr. Pilger
aus Bayern singen für Benedikt „Zum Geburtstag viel Glück“. Der Papst hört vom Fenster seiner Wohnung
aus zu. 8.30 Uhr. Frühstück: Haushälterin Ingrid Stampa serviert bayerische Spezialitäten, darunter
Weißwurst. 9.16 Uhr. Papst und Sekretär Gänswein besprechen den Tagesablauf. 10.36 Uhr. Stau – Bayerns
Ministerpräsident Edmund Stoiber kommt mit Verspätung zum Pontifex. Er wird von seiner Frau und dem
Münchner Kardinal Friedrich Wetter begleitet. 11.15 Uhr. Peter Harry Carstensen, Ministerpräsident von
Schleswig Holstein, trifft den Heiligen Vater. 12 Uhr. Benedikt liest seinem fast blinden Bruder Georg
aus der Bibel vor. 13.06 Uhr. Mittagessen mit 51 Kardinälen. Es gibt Nudeln und Fisch. Mit einem Glas
Champagner endet die Mahlzeit; danach Siesta. 15.32 Uhr. Benedikt und sein Bruder beten im Garten des
apostolischen Palastes. 17.02 Uhr. Der Theologe Ioannis von Pergamon überbringt die Glückwünsche des
orthodoxen Patriarchen von Konstantinopel (Istanbul). 18.00 Uhr. Das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart
gibt für den Heiligen Vater ein Mozartkonzert. 20.30 Uhr. Abendessen im kleinen Kreis. Danach beten der
Papst und sein Bruder Georg gemeinsam. 21.45 Uhr. Schreibtischarbeit; Benedikt sichtet Papiere. Es folgt
ein Gebet.
@ St.Georg Was Sie Graf von Galen vorhalten,könnte man, wenn man böswillig wollte, auch gegen Sie wenden:
„Sie können kein Christ sein, weil Sie eine der kindermordenden Abtreibungsparteien unterstützen!“ So
will ich aber nicht argumentieren.
#154 Corbinian 23:53:25 | Dienstag, 17. April 2007
@ Graf Zahl Ihnen liegt nichts an Ihrem eigenen Volk, darum ist Ihnen dessen Fortbestand schnuppe. Das
sehen Sie leider total falsch. Mir liegt sehr viel an Deutschland und seinem Fortbestand. Aus diesem Grunde
habe ich auch nicht das geringste Interesse am Erstarken von rechtsextremen Gruppierungen, die den inneren
Frieden in Deutschland stören und Jagt auf Ausländer machen, ob real oder im Internet. Inzwischen haben
rechtsextremistische Straftaten (die nur die Konsequenz Ihrer Ansichten sind) ein solches Ausmaß angenommen,
dass man sich wirklich fragen kann, ob nicht sie zum hauptsächlichen Problem der inneren Sicherheit werden.
Sie denken völkisch, genauso wie es die Nazis getan haben. Das heißt: als Deutscher wird man geboren,
Deutscher wird man nicht. Allein unter völkischen Gesichtspunkten ist so ein Denken vollkommener Mumpitz,
denn damit besiegeln Sie das Aussterben der Deutschen endgültig. Der Fortbestand der Deutschen wird mit
völkischem Denken nicht zu machen sein. Sie haben offenbar, wie fast alle extremen Nationalisten, eine
unsichere Persönlichkeit, die sich von allem was fremd ist, bedroht fühlt, und durch radikale Abschottung
schützen will. Die Reps, aber auch die DVU und die NPD weisen darin die gleichen Merkmale auf: hier sammeln
sich von den schwer durchschaubaren Zeitverhältnissen verängstigte und paralysierte Menschen, denen
ein pervertierter Nationalismus als Kompensat der eigenen ich-Schwäche dient. Nationalismus ist daher
vor allem ein psychologisches Problem.
@Galen Galen: Woher wissen Sie, daß der Deserteur ein aufrechter Mensch gewesen ist ?… er war mehrmals
vorbestraft. Ich schrieb nicht, dass ich es weiss, und zu der damaligen Zeit vorbestraft gewesen zu sein,
muss kein Makel sein, kann auch Zeichen sein, sich dem Naziunwesen zu widersetzen! Mein Grossvater war
EK1 Träger des WK1 und machte sich trotzdem nicht zum „Helfershelfer2 der Nazis, wegen billiger Vorteile!
Er konnte das „Dicke Buch“ lesen und er verstand es auch, war Filbinger zu dumm dazu? (Wie dumm muss Öttinger
sein, wenn er nicht weiss, wie man eine Trauerrede hält? Das Gebot: Du sollst nicht Falschzeugnis geben!“
gilt auch da!) Galen: Wer aus niederen Beweggründen die Verteidigung des Vaterlandes verweigert und sich
vom Acker macht, hat nach meiner Meinung die Todesstrafe verdient. Steht das so im NT oder im Katechismus?
Auch Sie müssen sich entscheiden, wem Sie dienen wollen, G’TT dem HERRN (in Ihrem Falle wohl Jesus) oder
dem Staat…
Für ein freies und heiliges Deutschland, @ corbinian Wenn den Linken keine Argumente mehr einfallen,
dann kommen diese mit der Ausschwitz- Keule. Als Katholik lehne ich jedwede Kollektivverantwortung für
Verbrechen anderer ab und lehne es auch ab, daraus abzuleiten, daß Deutschland seine existentiellen Interessen
nicht wahrnimmt.
@ Corbinian Sie schätzen das Parteiprogramm der Republikaner völlig falsch ein. Wir sind ganz normale
rechtskonservative Patrioten, aber das ist in Ihren Augen wohl schon ein schlimmes Vergehen. Übrigens
bin ich als italienischer Staatsbürger in Stuttgart aufgewachsen, obwohl meine Mutter Deutsche war. –
Ich denke, Sie sind ein besonders begeisterter Anhänger der liberalen deutschen Kirche, wie sie sich
nach dem Vaticanum II entwickelt hat. Ich denke eben konservativer, liebe die alte Messe und will nicht,
daß unser christliches Europa zerstört wird. Sie mit Ihrer ultraliberalen Haltung leisten aber hierzu
Vorschub. Das Christentum wird von drei Seiten in die Zange genommen: Zuerst von den altlinken Kirchenhassern
um den SPD-Ideologen Martin Schulz, der selbst einst eine katholische Schule besucht hatte. Zweitens vom
Islam, der stark und mächtig ins Land drängt. Und drittens von von den Ideologen des großen Geldes,
die unsere Familien zerstören und alles ihrer Raffgier unterordnen wollen. Sie bestimmen schon weitgehend
die Regeln in unserem Land. Nein, Corbinian, die Christen die so wie Sie politisch korrekt denken, öffnen
den Feinden des Christentums die Tore. Sehen Sie denn nicht den Schaden, der schon für unser Land entstanden
ist?
#149 VirFortis 23:38:10 | Dienstag, 17. April 2007
Stimmt „Wie soll ich Ihnen das alles denn abkaufen, wenn sich die „religiöse Fraktion“ noch nicht einmal
intern einig ist, hm?“ Da hat Er Recht. Eh traurig genug wenn wir Christen uns gegenseitig zur Sau machen.
Ich fühle mich auch zur Tradition zugehörig, aber man kann erkennen dass das ständige aufhetzen gegeneinander:
Tradis gegen Modernisten, das alte teuflische dialektische Hegelianische Prinzip in die Kirche implantiert
ist. Wir sind uns (hoffentlich) alleeinig dass Kräfte am Werk sind die EINE Kirche zerstören wollen.
Also: cui bono Wenn man sich gegenseitig mag können ideologisch-geistliche Differenzen überwunden werden.
#148 IrfanView 23:31:42 | Dienstag, 17. April 2007
Zum Geleit: Die Abendlesung Was der unvergeßliche DDL über Allmachtsansprüche dachte: „Jaja, die für
ALLE verbindlichen Regeln. Ich schlage vor, Sie treffen sich erst’mal mit ein paar Protestanten, Muslimen,
Juden, Hindus und was sich da sonst noch so tummelt und alles behauptet, im Alleinbesitz der göttlichen
Wahrheit zu sein, und dann machen Sie das bitte erst einmal UNTEREINANDER aus. Wie soll ich Ihnen das
alles denn abkaufen, wenn sich die „religiöse Fraktion“ noch nicht einmal intern einig ist, hm?“ Mit
Bitte um allseitige Beachtung!