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Dienstag, 17. April 2007 14:22
Heil Fristenlösung!
Wenn Heuchelei weh täte, dann bräuchten gewisse politische Gruppierungen Schmerztabletten. Eine Antwort an die österreichische Grüne Eva Glawischnig. Von Dipl.Ing. Andreas Kirchmair.
(kreuz.net) Die Grünen treten ein für Umwelt- und Tierschutz – aber nicht für Menschenschutz.

Die Grünen treten ein für die Bestrafung von Umweltsündern. Aber von der Bestrafung der Beteiligten bei der Abtreibung und Tötung ungeborener Kinder halten sie nichts.

Die Grünen treten ein für die Schwachen in der Gesellschaft – aber nicht für die Schwächsten, die ungeborenen Kinder.

Eva Glawischnig
Eva Glawischnig
Die Grünen treten ein für die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Aber der Vater des ungeborenen Kindes soll keine Rechte – und Pflichten – mehr haben.

Die Grünen treten ein für behinderte Menschen. Aber sie verteidigen die Diskriminierung und Tötung – vermutlich – behinderter ungeborener Kinder.

Die Grünen treten ein für eine kritische Medizin. Aber wenn jeder Arzt heute laut Gesetz gleichzeitig Berater und Kinderabtreiber sein kann, schweigen sie zu dieser Unvereinbarkeit.

Die Grünen treten ein für mehr Transparenz, aber nicht wenn es um Abtreibungen geht. Da wollen sie weder Statistiken, noch eine Motivforschung.

Die Grünen treten ein für umweltfreundliche Arbeitsplätze. Aber zu den vielen Arbeitsplätzen, bei denen mit der Tötung ungeborener Kinder sehr viel – und teilweise öffentlich gefördertes – Geld verdient wird, und wo deren Leichnam als Sondermüll oder als „Rohstoff“ für Wirtschaft und Medizin verwendet wird, schweigen sie.

Die Grünen fordern mehr politische Verantwortung. Aber für das durch Abtreibungen mitverursachte „Kinderdefizit“, wodurch der Generationenvertrag gebrochen wird, fühlen sie sich nicht verantwortlich.

Die Grünen fordern Verantwortung vor der Geschichte. Aber wie einmal das Appeasement der Politik mit der Abtreibung und Tötung hunderttausender Ungeborener beurteilt wird, interessiert sie nicht.

Die Grünen treten ein für eine kritische Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit, aber die Elemente der Fristen-Endlösung, die auf nationalsozialistischem Gedankengut aufbauen, wollen sie nicht sehen und rufen „Heil Fristenlösung“.

Sind Grün-Politiker wirklich solche Heuchler?

„Wer ein Kind rettet, rettet die Welt“, sagt der Talmud.

© Titelbild: pixelio.de
Leiche eines zweimonatigen Kindes. Todesursache: Abtreibung
Leiche eines zweimonatigen Kindes. Todesursache: Abtreibung
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 51 Lesermeinungen:
Mittwoch, 2. Mai 2007 18:23
Pünktchen: Sperling
Der Nachweis, daß die Menschenrechte auf eine „pantheistische Philosophie“ zurückzuführen seien, ist Sperling noch immer nicht geglückt. Es handelte sich um eine philosophiehistorische Behauptung, die sich leicht belegen ließe, wenn sie zuträfe…Aber Belege konnte Sperling nicht präsentieren!

Ich bitte also nochmals um Belege!
Freitag, 27. April 2007 21:33
Sperling: @ Pünktchen
Für was gibt es denn Meinungs-, Religions- und sonstige Freiheiten?
Damit die Menschen ihre Vernunft ohne irgendwelche Fesseln als die der Vernunft selbst einsetzen können.
Wurde dabei irgendein Ziel formuliert? Irgendetwas was am Ende dabei rauskommen sollte?
Nein! Aber etwas dabei rauskommen muß am Ende ja. Sonst brauche ich ja keine Meinungs- oder Redefreiheit. Sonst könnte man einfach „die Wahrheit“ ein für alle mal festlegen und die Sache wäre erledigt.
Warum tut man das nicht?
Weil man das Ziel, das „wohin die Meinungs-, Rede-…freiheit führen soll“ schlicht nicht kennt.
Warum kennt man es nicht?
Weil es einen qualitativen Unterschied zwischen dem Jetzt-Zustand und dem Zustand nachdem man „die Wahrheit“ gefunden hat gibt.
Die Möglichkeit eines qualitativen Unterschiedes setzt aber die Einheit von Gott und Welt voraus. Also die Immanenz und nicht die Transzendenz.
Freitag, 27. April 2007 08:31
Pünktchen: Sperling
Ist Ihnen bewußt, daß Sie Ihre Ausgangshypothese, die Menschenrechte seien im wesentlichen durch eine pantheistische Philosophie od. Weltsicht begründet, NICHT belegen konnten!?

Ich möchte Sie daher nochmals darum bitten, diese mehrfach vorgetragene Behauptung endlich zu untermauern.

B. Spinoza kann für diese Behauptung nicht als Kronzeuge dienen, weil seine Rechts- und Staatsphilosophie, wenn sie denn wirklich schlüssig aus dem Gedanken des Pantheismus hergeleitet sein sollte, auf den hier in Frage stehenden Ideenkomplex bei weitem nicht so einflußreich war wie die antiken Philosophen, die Stoa und in der Neuzeit Philosophen wie Hobbes, Locke, Rousseau und Kant. Descartes, den Sie beiläufig erwähnen, kann für die von Ihnen formulierte Hypothese auch nicht Anspruch genommen werden!
Freitag, 27. April 2007 07:02
Aloah: @Sperling „Was ist der Mensch:“
Der Mensch ist Gottes Ebenbild.

Gen 1,26:
Nun sprach Gott: „Lasst uns den Menschen machen nach unserem Bilde, uns ähnlich. Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels, über das Vieh und über alles Wild des Feldes und über alles Gewürm, das auf dem Erdboden kriecht!“

Gelegen oder ungelegen,
mit oder ohne Spinoza, Kant o. Descartes &Co.“

Wenn schon Aristoteles den Menschen als ein soziales Wesen („zoon politikon“) bezeichnet hat, dann hat er in philosophischer Sprache eine Grundeinsicht des Menschseins zusammengefasst, die einem jeden Menschen prinzipiell zugänglich ist.

Wer „Ich“ sagen kann, ist bereits dem „Du“ begegnet und hat gelernt, den Mitmenschen als „anderes Ich“ und als wesentliche Hilfe für die Entfaltung seines eigenen personalen Lebens zu begreifen.
Freitag, 27. April 2007 02:09
Sperling: @ Pünktchen
Daß Ihnen das ganz neu ist, kann ich nicht wirklich glauben.
Es ist doch ganz einfach so, daß mindestens seit Spinoza eine Entwicklung in der Philosophie statt gefunden hat, die mit der Lehre der Kirche nicht mehr wirklich viel zu tun hat. Diese Philosophien bilden heute wesentlich die Grundlage für die verschiedenen Staatsformen die in jüngerer Zeit existierten.
Mein Eindruck (und ich glaube nicht, daß mich der täuscht) ist, daß die Kirche sich in Diskussionen gern neumodischer Begriffe bedient (Menschenrechte, Vernunft…). Diese Begriffe aber nicht in dem Sinn gebraucht in dem sie von den geistigen Vätern der modernen Welt eigentlich gemeint waren, sondern damit Ansichten umschreibt die wesentlich identisch sind mit denen um 1200 oder 800.
Wenn sich nun jemand wie Sie und ich unterhalten, dann benutzen wir vielleicht die gleichen Begriffe meinen damit aber etwas gänzlich anderes.
Ich denke mit meinen ausufernden Betrachtungen über die Vernunft bei Kant an anderer Stelle habe ich den Zusammenhang in dem ich diese Begriffe verwende ausreichend deutlich gemacht.
Ganz rundheraus gesagt habe ich den Eindruck, daß Sie nicht mit offenen Karten spielen. Deshalb finde ich solche Diskussionen unersprießlich.
Ich bin kein Katholik. Ich würde mich nur gern mit einem Katholiken über sein Weltbild unterhalten um daraus vielleicht etwas zu lernen.
Bei Ihnen habe ich aber häufig den Eindruck, daß Sie mit Nebelkerzen werfen.
Was ist denn Ihrer Ansicht nach der Mensch?
Montag, 23. April 2007 21:00
Pünktchen: Sperling
Die Idee der Menschenrechte stammt aus dem Bereich des Pantheismus

Das ist mir ganz neu! Wenn Sie mir diese These doch etwas erläutern wollten wäre ich Ihnen dankbar, Sperling! Das mit dem „Pantheismus“ wollte ich früher schon aufgreifen, dazu bestand aber neben all den anderen topics keine Gelegenheit (oder kein Speicherplatz).

Bitte erlauben Sie, daß ich mich für heute zurückziehe vom PC! Bin gespannt, was Sie ausführen werden!

Ihr
pünktchen
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